CH494835A - Falschdrallvorrichtung - Google Patents

Falschdrallvorrichtung

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CH494835A
CH494835A CH967466A CH967466A CH494835A CH 494835 A CH494835 A CH 494835A CH 967466 A CH967466 A CH 967466A CH 967466 A CH967466 A CH 967466A CH 494835 A CH494835 A CH 494835A
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CH
Switzerland
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organs
yarn
shaft
circular
disk
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CH967466A
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English (en)
Inventor
Scragg Frederick
Parker Walter
Original Assignee
Scragg & Sons
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
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    • D02G1/04Devices for imparting false twist
    • D02G1/08Rollers or other friction causing elements
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Paper (AREA)

Description


  
 



  Falschdrallvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Falschdrallvorrichtung.



   Eine bekannte Falschdrallvorrichtung besteht aus einer mit den falschzuzwirnenden Garnen in Berührung kommenden Schnur, die gleichzeitig in ihrer Längsrichtung läuft und um ihre Längsachse rotiert.



   Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Hochdrehen eines Fadens wird derselbe in Reibungsberührung mit mindestens zwei Flächen gehalten, welche sich quer zur Achse des laufenden Fadens beiderseits derselben entgegengesetzt zueinander bewegen, derart, dass der Faden infolge der Berührung mit diesen Flächen in Drehung versetzt und um seine eigene Achse hochgedreht wird.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung hat mehrere getrennte Flächen, die dazu bestimmt sind, ein falschzuzwirnendes, vorwärts gefördertes Garn zu berühren, und die mit dem Garn in Richtung dessen Vorwärtsbewegung und quer dazu bewegt werden.



   Bei einer Ausführungsform dieser Vorrichtung führen diese Flächen eine translatorische Bewegung senkrecht zur Bahn des Garns und eine Drehbewegung um eine zu dieser Bahn senkrechte Achse aus.



   Bei einer anderen Ausführungsform führen diese Flächen eine Drehbewegung um eine zur Bahn des Garns parallele Achse und eine translatorische Bewegung in der Richtung dieser Bahn aus.



   Bei einer weiteren Ausführungsform führen diese Flächen eine Drehbewegung um eine zur Bahn des Garns parallele Achse und eine Drehbewegung um eine zur Bahn des Garns senkrechte Achse aus.



   Diese Flächen können die Oberflächen von Organen mit kreisförmigem Querschnitt sein. Sie können auch zylindrische Flächen sein. Weiterhin können diese Flächen Umfangsflächen scheibenartiger Organe sein.



   Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung und Kombinationen der Merkmale ihrer Ausführungsformen im Zusammenhang mit der Zeichnung beschrieben.



   Fig. 1 ist ein Aufriss einer Falschzwirnvorrichtung,
Fig. 2 ist eine Ansicht nach der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht des Riemenantriebs der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2,
Fig. 4 ist ein axialer Schnitt einer anderen Ausführungsform,
Fig. 5 ist ein axialer Schnitt einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 6 ist ein Aufriss einer anderen Ausführungsform,
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6, in grösserem Massstab,
Fig. 8 ist ein Aufriss eines Teiles einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 9 ist ein axialer Schnitt einer anderen Ausführungsform,
Fig. 10 ist ein schematischer Schnitt einer anderen Ausführungsform, und
Fig. 11 ist eine schematische Darstellung einer Anordnung zum Kräuseln von Garn.



   Alle diese Figuren zeigen Vorrichtungen zum Falschzwirnen von Garn, mit mehreren getrennten Flächen 20, welche dazu bestimmt sind, an dem vorwärtsgeförderten Garn 10 anzuliegen und sich mit dem Garn in der Richtung dessen Vorwärtsbewegung und quer zu dieser Richtung zu bewegen. um dem Garn eine Vorwärtsbewegung und eine Drehung um seine Längsrichtung zu erteilen. Diese Bewegung dieser Flächen 20 sind entweder translatorische Bewegungen oder Drehbewegungen.



   Die Fig. 1 bis 8 zeigen Vorrichtungen, bei denen die Flächen 20 zylindrische Umfangsflächen von Organen sind, die z.B. aus Polyurethan bestehen.



   Die in Fig. 1 bis 8 dargestellten Vorrichtungen haben eine erste und eine zweite Anzahl kreisscheibenförmiger, mit ihrer Mantelfläche am Garn 10 anliegender Organe 13, 14, welche in einer ersten bzw. einer zweiten zur kreisförmigen oder kreisbogenförmigen Garnbahn ko  axialen Bahn umlaufen und mit gleichen Umfangsgeschwindigkeiten um Achsen rotieren, die tangential zu diesen kreisförmigen Bahnen gerichtet sind, wodurch ihre Mantelflächen sich senkrecht zur   Garnbahn    bewegen.



  Die erste Anzahl und die zweite Anzahl Organe 13, 14 sind in Gruppen angeordnet, jede Gruppe enthält ein Paar dieser Organe, die an einer gemeinsamen ersten Achse distanziert drehbar gelagert sind, und ein drittes scheibenartiges Organ (Fig. 1 bis 3) oder ein anderes Paar Organe (Fig. 6 bis 8), welche axial zwischen den Organen der genannten Paare angeordnet und an einer zur ersten Achse parallelen zweiten Achse drehbar gelagert sind, diese   Achsen    sind tangential zur kreisförmigen Bahn, in welcher die Gruppen scheibenartiger Organe umlaufen, gerichtet.



   Die Fig. 1 bis 8 zeigen Vorrichtungen mit mindestens drei der genannten Gruppen kreisscheibenförmiger Organe. Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung mit zehn solcher Gruppen, wobei jedoch nur drei gezeigt sind, und Fig. 6 zeigt eine Vorrichtung mit acht solchen Gruppen.



   Bei einer anderen nicht dargestellten Ausführungsform sind die Organe 13, 14 der ersten und der zweiten Anzahl Organe im gleichen Winkelabstand um die genannte erste bzw. zweite der koaxialen kreisförmigen Bahnen angeordnet, wobei eine zur Achse eines der kreisförmigen, scheibenartigen Organe senkrechte und dieses Organ axial halbierende Ebene die Achse enthält, um welche die genannte Anzahl Organe umläuft, und jedes Organ 14 der zweiten Anzahl Organe am Umfang in der Mitte zwischen zwei benachbarten Organen 13 der ersten Anzahl Organe angeordnet ist. Diese Ausführungsform der Vorrichtung hat vorzugsweise mindestens sechs und kann zwanzig der genannten kreisförmigen, scheibenartigen Organe haben. Diese Organe und die in Fig. 1 bis 8 gezeigten sind in zwei hypothetischen Toroidflächen, welche einander schneiden, angeordnet.



   Die in Fig. 1 bis 8 dargestellte Anordnung hat Mittel zum Rotieren der genannten Organe 13, 14. Jede Vorrichtung hat eine Welle 22, welche in bezug auf den Umlauf der Organe 13, 14 rotiert und koaxial zur Achse, um welche die Organe 13, 14 umlaufen, angerodnet ist.



   Die in Fig. 1 bis 5 dargestellte Vorrichtung enthält Riemenantriebsmittel 12, welche wenigstens eines der Organe 13, 14 durch Drehung der Welle 22 in bezug auf den Umlauf dieser Organe 13, 14 rotieren. Alle diese Organe 13, 14 haben gleiche Radien, und die Organe, welche durch die Riemenantriebsmittel 12 rotiert werden, sind drehfest mit Wellen 16 verbunden, welche am Treibriemen anliegende Teile 17 mit gleichen Radien haben.



   Ein Treibriemen 18 der Riemenantriebsmittel 12 treibt benachbarte Wellen 16 an und läuft zwischen diesen Wellen 16 über eine Riemenspannrolle 19, die mit den genannten Gruppen der Organe 13, 14 umläuft und um eine Welle 21 rotiert. Zur Anpassung an die durch Alterung ändernde Riemenlänge ist die Riemenspannrolle 19 so befestigt, dass ihre Entfernung von der Welle 16 eingestellt werden kann. Eine (nicht dargestellte) Art dieser Befestigung umfasst ein an der Welle befestigtes Lager, welches um eine Achse, die nicht durch das Zentrum des Lagers hindurchgeht, drehbar und in beliebiger Drehstellung fixierbar ist.



   Der Riemen 18 läuft über eine erste Riemenscheibe 23, welche an der Welle 22 befestigt ist, und über eine von dieser ersten Riemenscheibe 23 axial an der Welle 22 distanzierte zweite Riemenscheibe 24, welche an dieser Welle 22 drehbar ist, und zwischen dieser ersten und zweiten Riemenscheibe 23, 24 über eine Riemenspannrolle 25, die drehbar an der Welle 21 befestigt ist.



   Fig. 2 und 4 zeigen Ausführungsformen, bei denen beide Riemenscheiben 23 und 24 in bezug auf die Welle 22 drehbar und Mittel vorgesehen sind, um wahlweise eine der beiden Riemenscheiben 23 und 24 in bezug auf die Welle 22 zu fixieren. Diese Mittel haben einen Schlitzzapfen 26, der in einer axial gerichteten Nut der Welle 22 zwischen einer ersten Stellung, in welcher er mit einem Ende eine der Riemenscheiben 23, 24 erfasst, um diese in bezug auf die Welle 22 zu fixieren, und einer zweiten Stellung, in welcher er mit dem anderen Ende die andere der beiden Riemenscheiben 23, 24 erfasst, um diese an der Welle 22 zu fixieren, axial verschiebbar ist.



  Der Schlitzzapfen 26 hat einen Betätigungsstab 27. Der Drehsinn der Organe 13, 14 und damit die Richtung des dem Garn erteilten Dralls hängt bei gegebener Drehrichtung der Welle 22 davon ab, welche der Riemenscheiben 23, 24 fixiert ist.



   Die Ausführungsform nach Fig. 8 hat ein Stirnrad 81 mit Schraubenverzahnung, welches relativ zum Umlauf der Organe 13, 14 rotiert und mit einem Zahnrad 82 kämmt, das mit acht der Organe 13, 14, die in zwei Gruppen zu vier Organen angeordnet sind, in Drehverbindung steht.



   Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen Ausführungsformen mit Friktionsantriebsmitteln 61 zum Rotieren aller der genannten Organe. Diese Friktionsantriebsmittel 61 haben je ein Friktionskegelrad 62, welches mit einer Rolle 63 in Reibungsverbindung steht, die an einer Welle 64, welche ein Paar Organe 13, 14 trägt, befestigt ist.



   Fig. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform mit elektrischen Antriebsmitteln 71, welche mit den genannten Organen umlaufen und diese Organe indirekt durch Reibradtriebe 61 in Drehung versetzen. Diese   elelctri-    schen Antriebsmittel 71 können die scheibenartigen Organe jedoch auch mittels nicht dargestellten Anordnungen direkt oder durch Zahnradantriebe in Drehung versetzen. Die elektrischen Antriebsmittel 71 haben mehrere Elektromotore, welche mit den kreisförmigen, scheibenartigen Organen 13, 14 umlaufen und je acht dieser Organe rotieren.



   Fig. 1 und 3 zeigen Ausführungsformen mit biegsamen Übertragungsmitteln des Drehantriebs wenigstens eines der genannten kreisförmigen, scheibenartigen Organe. Alle diese Organe 13 sind durch biegsame Übertragungsmittel 15 für ihren Drehantrieb miteinander verbunden, und alle diese Organe 14 sind in derselben Art miteinander verbunden. Dadurch ist es nicht notwendig, mehr als eine oder zwei der Wellen 17 direkt durch die Riemenantriebsmittel 12 anzutreiben.

 

   Bei einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform können biegsame Übertragungsmittel für den Drehantrieb mit der Welle 22 verbunden und durch diese angetrieben sein.



   Fig. 4 zeigt eine Kombination von zwei Anordnungen der im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 3 beschriebenen Art. Diese Kombination dient dazu, wahlweise jedem von zwei Garnen 10 einen Drall mit übereinstimmendem Drehsinn beliebiger Richtung oder mit einander entgegengesetztem Drehsinn zu erteilen, und ist durch eine gemeinsame Welle 22 angetrieben. Die Organe 13, 14 beider miteinander kombinierter Anordnungen sind von einer Trommel 27 getragen, und die Riemenscheiben 23, 24 jeder Anordnung sind an der Welle 22 so befestigt, dass beide Anordnungen durch diese Welle angetrieben werden. Abhängig von der Stellung des Schlitzzapfens 26  haben die Organe 13, 14 beider Anordnungen gleichen oder entgegengesetzten Drehsinn. Entgegengesetzter Drehsinn der Organe beider Anordnungen wird dadurch erzielt, dass die Welle 22 entgegengesetzt zum Umlauf der scheibenartigen Organe 13, 14 rotiert.

  Jede Anordnung kann daher ein Garn in einer von beiden Richtungen zwirnen, und die Kombination kann zwei Garne mit dem gleichen Drehsinn in beliebiger Richtung oder mit entgegengesetztem Drehsinn zwirnen.



   Gewünschtenfalls kann die Welle 22 in Fig. 4 feststehend ausgeführt sein, während die Organe 13, 14 umlaufen. Andererseits kann die Welle 22 durch Antriebsmittel angetrieben sein, z.B. durch Riemenantriebsmittel, indem die Welle 22 in Lagern gelagert und mit einer Riemenscheibe versehen wird, über welche ein Riemen läuft.



   Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Welle 22 durch elektrische Antriebsmittel rotiert wird.



  Die Welle 22 ist in Lagern 28 in einem Träger, welcher eine hohle Welle 29 aufweist, die eine die Organe 13, 14 tragende Trommel 31 trägt, drehbar gelagert. Die Welle 22 trägt eine Wicklung 32 eines Elektromotors, und an der hohlen Welle 29 ist ein Gehäuse 33 befestigt, in welchem eine andere Wicklung 34 getragen ist. Eine Wicklung 35 ist ausserhalb des Gehäuses 33 angeordnet und mit einer Wechselstromquelle zu verbinden, wodurch die Wicklungen 32, 34 des Elektromotors erregt werden können. An dem Gehäuse 33 ist eine Welle 36 befestigt, welche eine Wicklung 37 eines zweiten Elektromotors trägt. Die Wellen 33, 36 sind in Lagern 38 eines äusseren Gehäuses 39 gelagert, welches die Wicklung 35 und eine andere Wicklung 41 des zweiten Elektromotors enthält, die mit einer Wechselstromquelle zu verbinden sind.



   Eine andere nicht dargestellte Ausführungsform hat mehrere kreisförmige, scheibenartige Organe 13, 14, welche in einer geschlossenen, nicht kreisförmigen Bahn bewegt werden, die beispielsweise durch einen Riemen oder durch Schienen bestimmt ist, welche Wagen oder Schlitten aufnehmen, die Gruppen der Organe 13, 14 tragen, wobei diese Organe 13, 14 mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit um Achsen rotieren, welche tangential zu der genannten Bahn gerichtet sind.



   Fig. 9 und 10 zeigen Ausführungsformen, bei denen die am Garn 10 anliegenden, getrennten Flächen Oberflächen von Riemen 91 bzw. 101 sind, welche von Riemenscheiben 92 angetrieben sind, wodurch sie senkrecht zur Vorwärtsbewegung des Garns 10 bewegt werden und um eine parallel zu den Trumen 91a der Riemen 91 angeordnete Achse umlaufen, wodurch sie längs der kreis- oder kreisbogenförmigen Vorwärtsbewegung des Garns 10 bewegt werden.



   Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher benachbarte Riemen 101 schräge Trume 101 a haben und die Bewegung eines Garns 10 an den Trumen 101 a durch die Spannung des Garns begrenzt ist.



   Die Ausführungsformen nach Fig. 9 und 10 können zum Antrieb der Riemenscheiben und zum Rotieren der Riemen mit den Riemenscheiben um eine Achse, welche senkrecht zur Fortbewegungsrichtung des Garns verläuft, Antriebsmittel haben, welche den Antriebsmitteln ähnlich sind, die im Zusammenhang mit Fig. 1 bis 8 zum Rotieren der Organe 13, 14 beschrieben sind.



   Fig. 11 zeigt eine Einrichtung zum Kräuseln von Garn mit einer Garnzufuhrwalze und Drallstopvorrichtung 111, um Garn 110 über einen Garnstabilisator 112 von einer Packung 113 abzuziehen und das Garn 110 durch eine Heizvorrichtung 114 der beschriebenen Falschzwirnvorrichtung 115 zuzuführen. Diese Einrichtung hat weiterhin eine Förderwalzenanordnung 116, welche das Garn 110 von der Vorrichtung 115 abzieht und den Aufwickelmitteln zuführt, welche aus einer rotierenden Garnpackung 117, einer die Packung rotierenden Walze 118 und einer hin- und hergehenden Querführung 119 bestehen. Eine Textilmaschine kann mehrere Einrichtungen nach Fig. 11 aufweisen und kann ein einziges Heizelement haben, welches mehreren solchen Einrichtungen gemeinsam ist.



   Mit jeder der beschriebenen Ausführungsformen der Falschzwirnvorrichtung kann Garn falschgezwirnt werden, indem ihm eine Vorwärtsbewegung und eine Drehung um seine Längsrichtung dadurch erteilt wird, dass das Garn in Berührung mit mehreren Flächen gebracht wird, die sich in der Richtung der Vorwärtsbewegung des Garns und in einer dazu senkrechten Richtung bewegen, wobei das Garn in einer schleifenförmigen oder gewundenen Bahn läuft, während es diese Flächen berührt. Das Garn kann gekräuselt werden, indem es mit der beschriebenen Vorrichtung falschgezwirnt und, während es gedreht ist, fixiert wird. Diese Fixierung erfolgt vorzugsweise durch Wärme. Garn kann bei einer Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung von mindestens 450 bis 1800 Meter pro Minute mit der beschriebenen Vorrichtung gekräuselt werden.



   PATENTANSPRUCH 1
Falschdrallvorrichtung, gekennzeichnet durch mehrere getrennte Flächen, die dazu bestimmt sind, ein falschzuzwirnendes, vorwärtsgefördertes Garn zu berühren, und die mit dem Garn in Richtung dessen Vorwärtsbewegung und quer dazu bewegt werden.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen die Oberflächen von Organen mit kreisförmigem Querschnitt sind.



   2. Vorrichtung nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mehrere kreisförmige, scheibenartige Organe, die in einer kreisförmigen Bahn umlaufen und mit gleichen Umfangsgeschwindigkeiten um zur kreisförmigen Bahn tangentiale Achsen rotieren.



   3. Vorrichtung nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine erste und eine zweite Anzahl kreisförmiger, scheibenartiger Organe, die in einer ersten bzw.

 

  zweiten, zur ersten koaxialen kreisförmigen Bahn umlaufen und mit gleichen Umfangsgeschwindigkeiten um Achsen rotieren, die tangential zur betreffenden Bahn gerichtet sind.



   4. Vorrichtung nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mehrere Gruppen kreisförmiger, scheibenartiger Organe, die in einer kreisförmigen Bahn umlaufen, wobei jede Gruppe ein Paar scheibenartige Organe, die an einer gemeinsamen ersten Achse rotieren und in der Richtung dieser ersten Achse getrennt sind, und ein drittes scheibenartiges Organ oder ein anderes Paar Organe aufweist, die axial zwischen den Organen des genannten Paares scheibenartiger Organe angeordnet sind und an einer zweiten Achse, welche parallel zur ersten Achse verläuft, rotieren, und die genannten Achsen tangential zu der kreisförmigen Bahn gerichtet sind. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. haben die Organe 13, 14 beider Anordnungen gleichen oder entgegengesetzten Drehsinn. Entgegengesetzter Drehsinn der Organe beider Anordnungen wird dadurch erzielt, dass die Welle 22 entgegengesetzt zum Umlauf der scheibenartigen Organe 13, 14 rotiert. Jede Anordnung kann daher ein Garn in einer von beiden Richtungen zwirnen, und die Kombination kann zwei Garne mit dem gleichen Drehsinn in beliebiger Richtung oder mit entgegengesetztem Drehsinn zwirnen.
    Gewünschtenfalls kann die Welle 22 in Fig. 4 feststehend ausgeführt sein, während die Organe 13, 14 umlaufen. Andererseits kann die Welle 22 durch Antriebsmittel angetrieben sein, z.B. durch Riemenantriebsmittel, indem die Welle 22 in Lagern gelagert und mit einer Riemenscheibe versehen wird, über welche ein Riemen läuft.
    Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Welle 22 durch elektrische Antriebsmittel rotiert wird.
    Die Welle 22 ist in Lagern 28 in einem Träger, welcher eine hohle Welle 29 aufweist, die eine die Organe 13, 14 tragende Trommel 31 trägt, drehbar gelagert. Die Welle 22 trägt eine Wicklung 32 eines Elektromotors, und an der hohlen Welle 29 ist ein Gehäuse 33 befestigt, in welchem eine andere Wicklung 34 getragen ist. Eine Wicklung 35 ist ausserhalb des Gehäuses 33 angeordnet und mit einer Wechselstromquelle zu verbinden, wodurch die Wicklungen 32, 34 des Elektromotors erregt werden können. An dem Gehäuse 33 ist eine Welle 36 befestigt, welche eine Wicklung 37 eines zweiten Elektromotors trägt. Die Wellen 33, 36 sind in Lagern 38 eines äusseren Gehäuses 39 gelagert, welches die Wicklung 35 und eine andere Wicklung 41 des zweiten Elektromotors enthält, die mit einer Wechselstromquelle zu verbinden sind.
    Eine andere nicht dargestellte Ausführungsform hat mehrere kreisförmige, scheibenartige Organe 13, 14, welche in einer geschlossenen, nicht kreisförmigen Bahn bewegt werden, die beispielsweise durch einen Riemen oder durch Schienen bestimmt ist, welche Wagen oder Schlitten aufnehmen, die Gruppen der Organe 13, 14 tragen, wobei diese Organe 13, 14 mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit um Achsen rotieren, welche tangential zu der genannten Bahn gerichtet sind.
    Fig. 9 und 10 zeigen Ausführungsformen, bei denen die am Garn 10 anliegenden, getrennten Flächen Oberflächen von Riemen 91 bzw. 101 sind, welche von Riemenscheiben 92 angetrieben sind, wodurch sie senkrecht zur Vorwärtsbewegung des Garns 10 bewegt werden und um eine parallel zu den Trumen 91a der Riemen 91 angeordnete Achse umlaufen, wodurch sie längs der kreis- oder kreisbogenförmigen Vorwärtsbewegung des Garns 10 bewegt werden.
    Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher benachbarte Riemen 101 schräge Trume 101 a haben und die Bewegung eines Garns 10 an den Trumen 101 a durch die Spannung des Garns begrenzt ist.
    Die Ausführungsformen nach Fig. 9 und 10 können zum Antrieb der Riemenscheiben und zum Rotieren der Riemen mit den Riemenscheiben um eine Achse, welche senkrecht zur Fortbewegungsrichtung des Garns verläuft, Antriebsmittel haben, welche den Antriebsmitteln ähnlich sind, die im Zusammenhang mit Fig. 1 bis 8 zum Rotieren der Organe 13, 14 beschrieben sind.
    Fig. 11 zeigt eine Einrichtung zum Kräuseln von Garn mit einer Garnzufuhrwalze und Drallstopvorrichtung 111, um Garn 110 über einen Garnstabilisator 112 von einer Packung 113 abzuziehen und das Garn 110 durch eine Heizvorrichtung 114 der beschriebenen Falschzwirnvorrichtung 115 zuzuführen. Diese Einrichtung hat weiterhin eine Förderwalzenanordnung 116, welche das Garn 110 von der Vorrichtung 115 abzieht und den Aufwickelmitteln zuführt, welche aus einer rotierenden Garnpackung 117, einer die Packung rotierenden Walze 118 und einer hin- und hergehenden Querführung 119 bestehen. Eine Textilmaschine kann mehrere Einrichtungen nach Fig. 11 aufweisen und kann ein einziges Heizelement haben, welches mehreren solchen Einrichtungen gemeinsam ist.
    Mit jeder der beschriebenen Ausführungsformen der Falschzwirnvorrichtung kann Garn falschgezwirnt werden, indem ihm eine Vorwärtsbewegung und eine Drehung um seine Längsrichtung dadurch erteilt wird, dass das Garn in Berührung mit mehreren Flächen gebracht wird, die sich in der Richtung der Vorwärtsbewegung des Garns und in einer dazu senkrechten Richtung bewegen, wobei das Garn in einer schleifenförmigen oder gewundenen Bahn läuft, während es diese Flächen berührt. Das Garn kann gekräuselt werden, indem es mit der beschriebenen Vorrichtung falschgezwirnt und, während es gedreht ist, fixiert wird. Diese Fixierung erfolgt vorzugsweise durch Wärme. Garn kann bei einer Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung von mindestens 450 bis 1800 Meter pro Minute mit der beschriebenen Vorrichtung gekräuselt werden.
    PATENTANSPRUCH 1 Falschdrallvorrichtung, gekennzeichnet durch mehrere getrennte Flächen, die dazu bestimmt sind, ein falschzuzwirnendes, vorwärtsgefördertes Garn zu berühren, und die mit dem Garn in Richtung dessen Vorwärtsbewegung und quer dazu bewegt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen die Oberflächen von Organen mit kreisförmigem Querschnitt sind.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mehrere kreisförmige, scheibenartige Organe, die in einer kreisförmigen Bahn umlaufen und mit gleichen Umfangsgeschwindigkeiten um zur kreisförmigen Bahn tangentiale Achsen rotieren.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine erste und eine zweite Anzahl kreisförmiger, scheibenartiger Organe, die in einer ersten bzw.
    zweiten, zur ersten koaxialen kreisförmigen Bahn umlaufen und mit gleichen Umfangsgeschwindigkeiten um Achsen rotieren, die tangential zur betreffenden Bahn gerichtet sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mehrere Gruppen kreisförmiger, scheibenartiger Organe, die in einer kreisförmigen Bahn umlaufen, wobei jede Gruppe ein Paar scheibenartige Organe, die an einer gemeinsamen ersten Achse rotieren und in der Richtung dieser ersten Achse getrennt sind, und ein drittes scheibenartiges Organ oder ein anderes Paar Organe aufweist, die axial zwischen den Organen des genannten Paares scheibenartiger Organe angeordnet sind und an einer zweiten Achse, welche parallel zur ersten Achse verläuft, rotieren, und die genannten Achsen tangential zu der kreisförmigen Bahn gerichtet sind.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge
    kennzeichnet, dass die Organe der ersten und zweiten Anzahl Organe in gleichen Winkelabständen längs der ersten bzw. zweiten der koaxialen, kreisförmigen Bahnen aufeinanderfolgen, dass jede senkrecht zur Achse eines der kreisförmigen, scheibenartigen Organe verlaufende und dieses Organ in axialer Richtung halbierende Ebene die gemeinsame Achse der ersten und zweiten koaxialen, kreisförmigen Bahnen enthält und jedes Organ der genannten zweiten Anzahl Organe am Bahnumfang in der Mitte zwischen zwei benachbarten Organen der ersten Anzahl Organe angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten kreisförmigen, scheibenartigen Organe in zwei hypothetischen Toroidflächen, welche einander schneiden, angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine Welle, die koaxial zu der Achse ist, um welche die scheibenartigen Organe umlaufen, erste und zweite Riemenscheiben, die axial distanziert an der Welle angeordnet sind, wobei die erste Riemenscheibe fest mit der Welle verbunden und die zweite Riemenscheibe in bezug auf die Welle drehbar ist.
    8. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine Welle, die koaxial zu der Achse ist, um welche die scheibenartigen Organe umlaufen, erste und zweite Riemenscheiben, die axial distanziert an der Welle angeordnet sind, und Mittel, durch deren Betätigung entweder die erste oder die zweite Riemenscheibe an der Welle fixierbar ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch biegsame Drehübertragungsmittel zum Rotieren wenigstens eines der genannten kreisförmigen, scheibenartigen Organe.
    10. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei der genannten kreisförmigen, scheibenartigen Organe durch biegsame Drehübertragungsmittel miteinander verbunden sind.
    11. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 2 bis 4, ausgeführt, um jedem von zwei Garnen wahlweise eine Drehung in übereinstimmendem Drehsinn jeder Richtung oder in entgegengesetztem Drehsinne zu erteilen.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch I, zum Kräuseln von Garn, gekennzeichnet durch Garnzufuhrmittei, Garnheizmittel und Aufwickelmittel für das Garn.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung mehrerer Vorrichtungen nach Patentanspruch I an einer Textilmaschine.
    UNTERANSPRUCH 13. Verwendung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein Heizelement, welches mehreren der Vorrichtungen gemeinsam ist.
CH967466A 1963-04-30 1964-04-30 Falschdrallvorrichtung CH494835A (de)

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