Verfahren zum Herstellen eines Garnes, einer Kordel oder einer Schnur
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Garnes, einer Kordel oder einer Schnur, sowie die derart erhaltenen Produkte.
Die Herstellung von Garn, Schnur oder Kordel aus synthetischen orientierbaren Polymeren erfolgte bisher in der Weise, dass man monofile Fäden oder orientierte Polymere zusammendrehte. Es wurde ferner vorgeschlagen, aus Filmen orientierter Polymere durch starke physikalische Einwirkung Stapelfasern herzustellen und aus diesen in üblicher Weise Garne, Kordeln und Seile zu bilden. Es wurde ferner vorgeschlagen, aus synthetischen Polymeren orientierte Filme zu bilden, die Stoffe enthalten, die, wenn sie erwärmt oder der Einwirkung chemischer Reagenzien ausgesetzt werden, explodieren oder Gase entwickeln, wodurch der Film in Fasern oder in faserförmige Gebilde aufgespalten wird.
Diese Vorschläge haben jedoch keinen Eingang in die Praxis gefunden, da alle, abgesehen von einem oder den anderen Nachteilen, zu viele und kostspielige Verfahrensstufen und kostspielige Einrichtungen erfordern, die der praktischen Durchführung dieser Verfahren in technischem Masstab entgegenstehen.
Es wurde überraschenderweise gefunden, dass bei bestimmten Polymeren diese verwickelten und kostspieligen Verfahren vermieden und ein Garn, eine Schnur oder eine Kordel unmittelbar aus einem orientierten Streifen eines synthetischen Polymers hergestellt werden kann.
Die Erfindung beruht auf der überraschenden Entdeckung, dass ein Garn, eine Schnur oder eine Kordel unmittelbar durch Drehen eines Streifens, Rohres oder Blattes gewisser, orientierte Filme bildender Polymere oder Copolymere hergestellt werden können, wobei die Orientierung praktisch völlig in länglicher Richtung vorliegt.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Herstellen eines Garnes, einer Kordel oder einer Schnur ist dadurch gekennzeichnet, dass man einen Streifen, ein Rohr oder Blatt, der bzw. das mindestens teilweise aus einem Alkylenpolymer oder Copolymer besteht und praktisch vollständig in Längsrichtung orientiert ist, einer einfachen Drehung in einer Richtung unterwirft, wobei der Grad an Orientierung zusammen mit dem Grad an Drehung derart ist, dass der Streifen, das Rohr oder Blatt zu einem Faden-Netzwerk aber nicht weiter zersplittert.
Wenn im folgenden von Polymer die Rede ist, so umfasst dies sowohl Homopolymere wie Copolymere von Alkylenen ohne dass dies besonders vermerkt wird.
Das Verfahren der Erfindung ermöglicht zum ersten Male, im technischen Masstab und im unmittelbaren Wettbewerb mit aus billigen Naturfasern hergestellten Produkten Garne, Schnüre und Kordeln herzustellen, die sowohl die Vorteile synthetischer Materialien besitzen als auch mit Erfolg bezüglich des Preises mit Produkten konkurrieren können, die aus billigen Naturfasern gewonnen werden. Die Eigenschaften des Garnes bzw. der Schnur, das bzw. die durch einfaches Drehen hergestellt ist, weichen, wie gefunden wurde, von den Eigenschaften des nicht gedrehten Streifens in einem überraschend eindeutigen Ausmass ab. So ist das durch einfaches Drehen eines Streifens eines solchen, einen orientierten Film bildenden Polymers hergestellte Garn bzw. Schnur wesentlich biegsamer als der Streifen, aus dem das Garn bzw. die Schnur hergestellt worden ist.
Das Garn bzw. die Schnur weisen beim Aufdrehen eine unregelmässige netzartige Struktur auf, und einige der feineren Fasern, die durch die von der Drehung herrührenden Aufspaltung gebildet werden, sind an einem Ende abgebrochen und stehen hervor, ähnlich wie die feinen Haare, die von einer natürlichen Sisal- oder Pflanzenfaser herausragen.
Das erfindungsgemäss erhaltene Produkt weist bei einem gegebenen Ausstoss, d. h. der Länge, die sich aus einem gegebenen Gewicht des Materials erzielen lässt, ein wesentlich grösseres Volumen auf als ein entsprechendes Produkt aus natürlichen Fasern, oder aus einer monofilen oder multifilen Faser bei einem gleichen Ausstoss. Wenn Polypropylenhomopolymere als filmbil- den des Polymer für das Verfahren der Erfindung verwendet wird, bleibt, wie überraschenderweise gefunden wurde, ein in dem Garn oder der Schnur gemachter Knoten fest und gleitet auch nicht unter einer sehr hohen Belastung. Dagegen gleitet unter Belastung ein Knoten in einem Garn oder einer Schnur, das bzw. die durch Drehen von zwei oder mehr Polypropylen Einzelfäden hergestellt ist.
Im Gegensatz zu dem, was man aufgrund des bekannten Standes der Technik erwarten konnte, wurde ferner gefunden, dass gemäss dem Verfahren der Erfindung ein Produkt gebildet wird, das biegsam ist, nicht zusammenläuft und nicht ausfasert. Wenn man dagegen nach bekannten Verfahren eine entlastente Schnur bilden will, die nicht zusammenläuft, muss man ein Garn aus einer Stapelfaser spinnen, mehrere solcher Garne drehen, um eine Garnsträhne zu bilden, und dann die Drehrichtung solcher Strähnen umkehren. Um nach dem Verfahren vorliegender Erfindung eine Schnur mit guten Eigenschaften zu bilden, ist der Grund der Drehung klein im Vergleich zu dem, welcher nach dem bekannten Verfahren zur Herstellung von Garnen aus Stapelfaser, Mehrfach- oder Einzelfäden erforderlich ist.
Nach einer besonderen Ausführungsart der Erfindung wird als orientierter Film ein orientierter zellförmiger Film verwendet. Solche zellförmigen Filme können durch Strangpressen einer Mischung eines filmbildenden Polymers und eines Treibmittels durch einen Fischschwanz-Werkzeugkopf gebildet werden, wobei das Treibmittel ein solches ist, das Gasblasen in dem geschmolzenen Polymer in dem Werkzeugkopf bildet oder freisetzt, die dann in dem Film des Polymers, der durch das Strangpressen gebildet wird, eine zellförmige Struktur ergeben.
Bei dem Treibmittel kann es sich z. B. um eine chemische Verbindung handeln, die sich bei einer gegebenen Temperatur unter Bildung von gasförmigen Produkten zersetzt. Ein geeignetes chemisches Treibmittel ist z. B. Azodicarbonamid. C-eeignete Mengen solcher chemischen Treibmittel sind 0,06 bis 1 0/o. Bei dem Treibmittel kann es sich auch um ein Trägermaterial handeln, in dem eine inerte Flüssigkeit adsorbiert oder absorbiert ist, die bei den im Werkzeugkopf herrschenden Temperaturen gasförmig ist und bei den in dem Werkzeugkopf herrschenden Temperaturen aus dem Trägermaterial freigesetzt wird. So kann z. B. Russ, das eine geeignete Menge Wasser enthält, einverleibt sein.
Andere Trägermaterialien sind z. B. molekulare Siebe, unter welchen natürliche oder künstliche Zeolithe zu verstehen sind. Es ist auch möglich, der für die Strangpresse vorgesehenen Beschickung eine geeignete Menge einer inerten Flüssigkeit, wie Wasser, einzuverleiben, wobei die Flüssigkeit, durch Bewegen der Beschikkung, die z.B. aus dem granulierten Film bildenden Polymer bestehen kann, dispergiert werden kann. Die Flüssigkeit wird in dem Werkzeugkopf in den gasförmigen Zustand überführt und erzeugt eine zellförmige Struktur, in dem erhaltenen stranggepressten Film.
Der auf diese Weise erhältliche zellförmige Film wird in der Längsrichtung in dem gewünschten Ausmass orientiert, bevor er für das Verfahren der Erfindung verwendet wird. Der auf den Film während der Orientierung angewendete Streckgrad liegt im Bereich von 6: 1 bis 15 : 1, je nach der Natur des verwendeten filmbildenden Polymers und der Stärke des Filmes vor der Orientierung. Die optimale in einem gegebenen Fall anzuwendende Streckung kann durch einfache Versuche innerhalb des vorstehend angegebenen Bereiches bestimmt werden.
Eine zu starke Orientierung führt zu einem zu schnellen Aufspalten des Filmes und Bildung von einzelnen Fäden, die entweder nicht verbunden oder an wenigen Punkten längs des Fadens verbunden sind, so dass eine annehmbare netzartige Struktur entweder nicht gebildet wird, oder nicht stabil ist. Das Verhältnis 13 : 1 ist im allgemeinen die bevorzugte maximale Streckung, obwohl in einzelnen Fällen auch dieses Mass der Streckung zu gross sein kann. Die Grösse der erreichbaren Streckung hängt von der Temperatur der Streckung ab; je höher die Temperatur, eine desto grössere Streckung kann erhalten werden. Die optimale Grösse der Streckung und die optimale Temperatur können durch einfache Versuche für jeden Fall ermittelt werden.
Für grobe Garne, Schnüre oder Kordeln kann die Dicke des orientierten Streifens etwa 0,0254 bis 0,254 mm sein. Die Breite des Streifens kann z. B. etwa 7,62 cm in dem orientierten Zustand sein, aber der Streifen kann noch breiter oder schmäler sein, je nach der aus einem gegebenen Gewicht gewünschten Länge des fertigen Garnes, der Schnur oder Kordel für eine gegebene Dicke. Das Verhältnis der Breite zur Dicke sollte im allgemeinen z. B. für Schnüre für Ballenpressen nicht kleiner als 300: 1 und vorzugsweise etwa 900 : 1 sein. Wenn Polypropylen allein verwendet wird, ist der orientierte Streifen vorzugsweise 7,62 cm breit und hat eine durchschnittliche Dicke quer zur Breite von etwa 0,0762 mm, z. B. 0,0889 bis 0,0635 mm von der Mitte zu den beiden Seitenkanten des Streifens.
Als filmbildende Polymere können Polyalkylene, besonders Polypropylene und innige Mischungen filmbil- dender Polymere von wenigstens zwei verschiedenen Arten, die im allgemeinen nicht miteinander verträglich sind, verwendet werden. So können Polyalkylene allein verwendet werden oder sie können vermischt sein, oder es können Polyalkylene, Polyester oder Polyamide beigemischt sein, z. B. kann Polyäthylen oder Polypropylen allein oder in Mischung zusammen mit Nylon oder Terylen , oder Polystyrol mit Polyäthylen oder Polypropylen, oder Polystyrol mit Nylon oder Terylen verwendet werden.
Gemäss einer bevorzugten Ausführung der Erfindung besteht eine Schnur für eine Ballenpresse aus einem gedrehten, fortlaufend orientierten Streifen, Rohr oder Blatt, das aus einem oder mehreren filmbildenden Polyalkylenen oder einer Mischung aus zwei oder mehr, üblicherweise nicht miteinander verträglichen filmbildenden Polymeren hergestellt worden ist, wobei die Orientierung praktisch völlig in der Längsrichtung verläuft. Eine besonders bevorzugte Ausführung der Erfindung ist ein Verpackerzwirn, bei welchem das Polyalkylen Polypropylen ist. Nach dem Verfahren der Erfindung hergestellter Polypropylen-Verpackerzwirn ist mehr als gleichwertig mit Sisal-Verpackerzwirn, was Qualität und Preis angeht.
Die erfindungsgemäss durch unmittelbares Drehen erhaltenen Garne können gegebenenfalls verdreht werden, um Kordeln oder Seile aus zwei oder mehr Strähnen zu erhalten.
Der zur Herstellung des Zwirns, Seils oder der Kordel gemäss dem Verfahren vorliegender Erfindung verwendete orientierte Streifen oder Blatt wird vorzugsweise durch Strangpressen aus einem Fischschwanz Schneckenkopf hergestellt, worauf das Strecken bei einer erhöhten Temperatur folgt.
Eine geeignete Vorrichtung zum Strangpressen besteht aus einer Strangpresse, die einen Zylinder mit einem Durchmesser von 3,81 cm und eine Länge von 68,6cm hat, d. h. das Verhältnis der Länge zum Durchmesser beträgt 18 : 1, die mit einer Schraube einer Verdichtung von 4: 1 versehen und mit einem Fischschwanz-Schneckenkopf verbunden ist, der Werkzeug Lippen mit den Abmessungen von 8" x 0,009" hat.
(203,20 mm x 0,2286 mm)
Der Fischschwanz-Schneckenkopf ist so angeordnet, dass ein Film vertikal nach abwärts in ein Kühlbad aus Wasser stranggepresst ist, um einen fortlaufenden Streifen oder Blatt zu bilden. Das stranggepresste endlose Band oder Streifen wird nach dem Verlassen des Wasserbades zu einer Godet-Vorrichtung geführt, die aus Walzen besteht, die einen Streifen bzw. Blatt greifen, und es mit einer einstellbaren Geschwindigkeit wegziehen. Aus der ersten Godet-Vorrichtung wird der Streifen oder Blatt zu einer zweiten Godet-Vorrichtung geführt, dessen Rollen mehrmals schneller laufen als die Rollen der ersten Godet-Vorrichtung.
Der Streifen oder das Blatt werden aus der ersten Godet-Vorrichtung durch einen Dampfkasten, eine erhitzte Luftkammer oder ein erhitztes Wasserbad oder über eine heisse Zugplatte oder zwischen Infrarot-Heizvorrichtungen geführt, um die Temperatur auf die gewünschte Höhe zu bringen.
Für die Erhitzung kann jede geeignete Einrichtung verwendet werden. Da die Rollen der zweiten Godet Vorrichtung mehrfach schneller als die Rollen der ersten Godet-Vorrichtung laufen, wird der Streifen oder das Blatt gestreckt und gleichzeitig in einer Längsrichtung orientiert, wobei das Ausmass der Streckung und folglich die Orientierung von den relativen Geschwindigkeiten der ersten und zweiten Godet-Vorrichtungen abhängen.
Beispiel 1
Ein von der I.C.I. unter der Bezeichnung Propathe ne LXF31 verkauftes filmbildendes Polypropylen wurde durch einen Fischschwanz-Werkzeugkopf der vorbe schriebenen Art, der die angegebenen Abmessungen hatte, stranggepresst; die Schneckengeschwindigkeit be trug 120 Umdrehungen/Minute und die Leistung
11,3 kg/Stunde. Das Temperaturgefälle in der Strang presse war folgendes:
Einfülltrichter 50 OC
Zone 1 200 OC
Zone 2 250 "C
Werkzeugkopf 275 OC
Werkzeuglippen 275 OC
Das stranggepresste Blatt wurde in einem auf 12 "C gehaltenen Wasserbad gekühlt und fortgezogen. Aus der ersten Godet-Vorrichtung wurde das Blatt zu einer zweiten Godet-Vorrichtung durch eine heisse, auf 210 OC gehaltene Luftkammer geleitet.
Die Rotationsgeschwindigkeit der zweiten Godet-Vorrichtung war so, dass eine Streckung von 8 : 1 in dem Bad erzielt wurde.
Der so gebildete orientierte Streifen wurde unter gleichbleibender Spannung aufgewickelt und dann in eine mit einem selbstläufigen Abzug versehene Zwirnmaschine geleitet, die eine Spindelgeschwindigkeit von 2000 Umdrehungen/Minute hatte und so übersetzt war, dass sie mit 0,35 Drehungen pro Zentimeter Z -Drehung zwirnte. Der aus der mit einem selbstläufigen Abzug versehenen Zwirnmaschine kommende verzwirnte Streifen hatte die Form eines groben Zwirnes mit einem Ausstoss von 353 m/kg. Der gezwirnten Streifen oder die Schnur , wie sie jetzt genannt werden kann, war wesentlich biegsamer als der Streifen, aus dem er hergestellt worden war. Beim Aufdrehen der Schnur wurde gefunden, dass der orientierte Streifen in ein unregelmässiges vielfädiges netzartiges Material übergeführt worden war.
Es wurde ferner festgestellt, dass einige der feinen Fibrillen, die durch die Aufspaltung und Zertrümmerung des Streifens gebildet worden waren, an einem Ende des Streifens abgebrochen waren und herausragten, wie die feinen Haare von einem natürlichen Sisal- oder Pflanzenfaserzwirn hervorstehen.
Es wurde ferner festgestellt, dass die hergestellte Schnur ein beachtlich grösseres Volumen bei der aus einem gegebenen Gewicht erzielten Länge als eine Schnur aus Sisal oder einem stranggepressten multifilen oder monifilen Polypropylen-Garn hatte. Es wurde ferner gefunden, dass in der nach diesem Beispiel hergestellten Schnur gebildete Knoten auch unter beachtlichen Belastungen nicht gelitten. Es wurde ferner festgestellt, dass die Schnur geschmeidig ist, nicht zusammenläuft und nicht ausfasert, obwohl sie lediglich in einer Richtung gedreht war. Es wurde damit nachgewiesen, dass auch bei einem kleinen Mass der Drehung, eine zufriedenstellende Schnur erhalten wurde. Die nach dem Verfahren dieses Bei spieles hergestellte Schnur ist besonders brauchbar zur Verwendung in Ballenpres sen.
Beispiel II
Das Verfahren des Bei spieles 1 wurde mit verschiedenen starken Streckungen bei verschiedenen Temperaturen wiederholt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 wiedergegeben. Die Bezeichnung COR/3 15,8 m/kg bedeutet, dass die experimentell gefundenen Werte auf den Wert korrigiert wurden, der einer Länge von
315,8 m/kg des Polymers entspricht.
Tabelle 1 Versuch- Dehnungs- Ofentem- Bruch- COR/315.8 durch- I(noten- COR!315.8 durch- Länge in
Nr. verhält- peratur festig- m/kg schnittli- festig- m/kg schnittli- m/kg nis C keit che Dehnung keit che Dehnung /o 010
1 9: 1 1400 80.47 78 15.8 75.48 73 1:6.2 308.45
2 10 : 1 140 84.73 89 15.2 74.66 79 14.6 332.64
3 11 : 1 140 82.37 99 13.3 71.12 86 14.4 381.02
4 9: 1 1600 68.77 67 15.8 61.96 60 16.5 308.45
5 10: 1 1600 69.22 78 15.0 59.51 67 14.2 356.83
6 11:1 160 70.9 81 13.2 65.77 75 15.6 362.88
7 12:1 160 75.48 99 12.5 67.22 88 13.8 411.26
8 13 : 1 1600 79.65 114 12.7 67.22 96 13.1 453.6
9 12:
1 1800 71.58 9S 14.0 59.69 79 14.8 417.31 10 13:1 1800 66.77 96 11.9 56.7 82 13.6 453.6 11 14: 1 1800 67.77 102 11.5 56.16 85 11.9 475.78 12 14: 1 200 49.99 79 11.7 40.73 64 13.2 499.97 13 15 : 1 2000 55.43 99 11.0 46.18 82 11.0 564.48
Beispiel III
Das Verfahren des Beispieles I wurde bei verschiedenen Dehnungsgraden und verschiedenen Temperaturen wiederholt und als Polymer das von der I.C.I. unter der Bezeichnung GWE 105 vertriebene Propylen-Copolymer verwendet. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 zusammengestellt.
Tabelle 2 Versuch- Dehnungs- Ofentem- Bruch- COR/315.8 durch- Knoten- COR/315.8 durch- Länge in Nr. verhält- peratur festig- m/kg schnittli- festig- m/kg schnittli- m/kg nis C keit che Dehnung Keit che Dehnung % %
1 9:1 140 111.68 102 21.5 68.49 63 17.9 290.3
2 10:1 140 107.78 112 20.8 57.88 60 18.4 326.59
3 11:1 140 100.7 116 18.3 55.16 64 15.6 362.88
4 12: 1 140 95.17 118 17.1 57.24 71 14.2 393.12
5 13 : 1 1400 88.36 120 15.8 49.44 67 12.9 429.41
6 10:1 160 91.54 94 21.2 56.16 58 18.7 326.59
7 11:1 160 93 107 17.5 55.79 64 16.0 362.88
8 12:1 160 92.26 118 16.2 55.43 71 14.0 405.22
9 13 : 1 1600 87 120 16.2 55.07 76 12.9 435.46 10 14:
1 1600 88.18 128 15.0 51.35 74 14.2 459.65
Beispiel IV
Das Verfahren des Beispieles I wurde bei verschiedenen Dehnungsgraden und verschiedenen Temperaturen wiederholt und als Polymer das von der I.C.I. unter der Bezeichnung GWE 21 vertriebene Polypropylen verwendet; die Ergebnisse sind in der Tabelle 3 zusammengefasst.
Tabelle 3 Versuch- Dehnungs- Ofentem- Bruch- COR/315.8 durch- Knoten- COR/315.8 durch- Länge ni Nr. verhält- peratur festig- m/kg schnittli- festig- m/kg schnittli- m/kg nis C keit che Dehnung keit che Dehnung % %
1 9: 1 1400 99.88 101 19.8 80.2 81 18.8 320.54
2 10: 1 1400 93.53 102 14.2 74.3 82 13.6 344.74
3 11 1 1400 92.72 113 14.6 71.03 87 15.6 387.07
4 12: 1 1400 82.01 111 13.6 67.13 91 13.3 429.41
5 9: 1 1600 92.81 94 18.4 77.02 78 17.5 320.54
6 10: 1 1600 88.18 102 15.4 70.13 81 15.8 362.88
7 11 : 1 1600 89.81 110 15.0 66.41 81 14.4 387.07
8 12: 1 1600 83.55 110 12.9 70.04 93 13.7 417.31
9 11 : 1 1800 76.2 103 14.0 65.5 88 15.0 414.62 10 12: 1 1800 70.58 94 13.1 61.69 83 13.3 426.36 11 13 :
1 1800 64.05 93 11.4 58.06 84 31.9 450.65
Beispiel V
Das Verfahren des Beispieles I wurde bei verschiedenen Dehnungsgraden und verschiedenen Temperaturen wiederholt und als Polymer das von der Shell Chemicals unter der Bezeichnung KM 61 vertriebene Polypropylen verwendet; die Ergebnisse sind in der Tabelle 4 zusammengefasst.
Tabelle 4 Ver- Dehnungs- Ofentem- Bruch- COR/315.8 durch- Knoten- COR/315.8 durch- Länge in such- verhält- peratur festig- m/kg schnittli- festig- m/kg schnittli- m/kg Nr. nis "C keit che Dehnung keit che Dehnung O/o o/O 1 8 : 1 140 117.48 99 26.0 82.01 69 22.0 266.11 2 9 : 1 140 115.31 112 21.0 80.29 78 18.2 308.45 3 9 : 1 160 104.69 97 20.0 85.09 79 22.0 292.99 4 10 : 1 160 102.24 107 18.5 71.49 75 15.4 332.64 5 9 1 180 79.2 73 21.5 70.22 64 20.2 290.3 6 10: 1 180 92.08 93 19.2 76.20 77 18.2 320.54 7 11 :
1 180 90.9 106 17.5 67.31 78 16.3 368.93
Beispiel Vl
Das Verfahren des Beispieles I wurde bei verschiedenen Dehnungsgraden und verschiedenen Temperaturen wiederholt und als Polymer das von der Shell Chemicals unter der Bezeichnung PF 61 vertriebene Polypropylen benutzt; die Ergebnisse sind in der Tabelle 5 zusammengefasst.
Versuch- Dehnungs- Ofentem- Bruch- COR/315.8 durch- Knoten- COR/315.8 durch- Länge in Nr. verhält- peratur festig- m/kg schnittli- festig- m/kg schnittli- m/kg nis "C keit che Dehnung keit che Dehnung O/o 0/0
1 8 : 1 120 300 + 85.28 64 21.2 235.87 beyond range
2 9: 1 120 120.29 115 19.3 89.63 85 15.4 302.4
3 8 : 1 140 136.08 107 22.0 98.79 77 20.0 247.97
4 9 : 1 140 125.83 122 17.5 86.18 83 18.7 302.4
5 10: 1 140 128.37 133 16.0 88.91 92 17.7 326.59
6 10: 1 160 121.2 134 15.2 84.91 94 16.0 349.44
7 11 : 1 160 117.94 135 14.1 76.3 88 13.9 362.88
8 8 : 1 160 127.46 110 19.2 95.62 83 17.9 272.16
9 9 :
1 160 128.31 120 18.0 92.17 87 17.4 296.35 10 11:1 180 109.59 101 16.9 82.83 76 19.0 290.3 11 12: 1 180 1Q2.15 113 15.2 71.12 80 15.6 350.78 12 13 : 1 180 104.87 120 15.2 80.83 93 14.0 362.88 13 14: 1 180 108.78 124 13.8 79.65 95 14.2 381.02 14 15: 1 180 99.97 128 12.9 68.49 88 12.1 405.22 15 14: 1 200 92.35 103 14.2 77.38 86 15.2 350.78 16 13: 1 200 83.35 103 12.7 70.22 86 13.1 387.07 17 15:1 200 86.64 110 12.9 67.95 86 12.9 399.17 18 16: 1 200 95.26 129 16.5 68.95 93 12.5 429.41
Beispiel VII
Das Verfahren des Beispieles I wurde bei verschiedenen Dehnungsgraden und verschiedenen Temperaturen wiederholt und als Polymer das von der Shell Chemicals unter der Bezeichnung PM 61 vertriebene Polypropylen benutzt; die Ergebnisse sin in der Tabelle 6 zusammengefasst.
Tabelle 6 Versuch- Dehnungs- Ofentem- Bruch- COR/315.8 durch- Knoten- COR/315.8 durch- Länge in Nr. verhält- peratur festig- m/kg schnittli- festig- m/kg schnittli- m/kg nis "C keit che Dehnung keit che Dehnung /o O/o
1 8: 1 120 136.72 104 15.8 114.67 87 15.6 241.92
2 8 : 1 140 136.08 110 19.6 106.61 81 19.2 254.02
3 9: 1 140 134.72 122 19.6 95.53 85 17.8 284.26
4 10: 1 140 127.28 132 15.5 36.27 89 15.8 326.59
5 8: 1 160 109.86 88 15.8 91.99 71 18.6 254.02
6 9: 1 160 123.92 107 17.1 94.89 82 17.1 271.49
7 10: 1 160 113.22 109 14.4 93.71 91 15.2 308.45
8 11 : 1 160 121.38 129 15.2 82.74 88 15.9 338.69
9 8: 1 180 105.87 88 17.6 87.18 70 17.9 260.06 10 9: 1 180 99.7 86 14.8 88.27 76 17.1 271.49 11 10: 1 180 103.06 104 13.6 79.29 81 15.0 320.54 12 11 :
1 180 107.32 120 14.6 77.47 87 14.2 350.78 13 11 : 1 200 71.22 82 17.1 58.61 68 18.2 362.88 14 12: 1 200 66.77 82 14.6 56.88 70 16.0 387.07 15 13 : 1 200 67.31 89 12.5 56.61 74 14.0 417.31 16 14:1 200 76.84 108 11.0 53.52 77 12.0 451.58 17 15:1 200 83.46 103 129 59.78 74 13.6 393.12
Beispiel VIII
Das Verfahren des Beispieles I wurde bei verschiedenen Dehnungsgraden und verschiedenen Temperaturen wiederholt und als Polymer das von der Shell Ghemicals unter der Bezeichnung RF 61 vertriebene Polypropylen verwendet; die Ergebnisse sind in der Tabelle 7 zusammengefasst.
Tabelle 7 Versuch- Dehnungs- Ofentem- Bruch- COR/315.8 durch- Knoten- COR/315.8 durch- Länge in Nr. verhält- peratur festig- m/kg schnittli- festig- m/kg schnittli- m/kg nis C keit che Dehnung keit che Dehnung
O/o O/o
1 8 : 1 140 122.29 75 25.5 107.59 66 27.2 193.54
2 9: 1 140 115.31 109 18.2 85.64 82 13.2 302.4
3 10: 1 140 101.52 111 15.0 80.29 88 15.1 344.74
4 8: 1 120 119.48 93 18.8 100.7 79 20.5 247.97
5 9 : 1 120 105.87 101 15.2 92.08 88 19.8 302.4
6 9:1 160 80.83 76 17.9 75.3 71 18.8 296.35
7 10:1 160 89.09 96 16.7 78.12 79 16.9 338.69
8 11 : 1 160 85.55 98 15.2 70.58 81 16.5 362.88
9 12:1 160 81.74 110 15.2 66.59 89 13.6 423.36 10 10: 1 180 73.66 82 17.3 57.7 64 17.3 350.11 11 11 :
1 180 75.21 92 14.8 67.86 83 15.6 387.07 12 12 : 1 180 65.68 85 14.4 58.15 76 15.2 411.26 13 13 : 1 180 74.93 104 13.9 65.05 91 14.8 441.5 14 11 : 1 200 68.78 78 15.6 54.10 68 15.2 393.12 15 12: 1 200 57.7 77 14.0 55.61 74 16.7 423.36 16 13 : 1 200 62.69 90 13.4 55.34 80 14.6 453.6 17 14: 1 200 67.22 103 13.2 50.08 77 13.4 483.84
Beispiel IX
Das Verfahren des Beispieles I wurde bei verschiedenen Dehnungsgraden und Temperaturen wiederholt und als Polymer das von der Shell Chemicals unter der Bezeichnung RM 61 vertriebene Polypropylen verwen det; die Ergebnisse sind in der Tabelle 8 zusammen fasst.
Tabelle 8 Versuch- Dehnungs- Ofentem- Bruch- COR/315.8 durch- Knoten- COR/315.8 durch- Länge in Nr. verhält- peratur festig- m/kg schnittli- festig- m/kg schnittli- m/kg nis "C keit che Dehnung keit che Dehnung O/o 01o
1 8 : 1 120 106.78 82 15.4 88.54 68 16.6 241.92
2 9 : 1 120 92.44 83 14.6 79.11 71 14.6 290.30
3 10: 1 120 86.55 84 14.0 76.66 75 13.3 308.45
4 9: 1 140 104.69 94 16.0 88.72 79 16.2 284.26
5 10: 1 140 92.17 98 14.4 83.44 88 14.4 332.64
6 11 : 1 140 87.27 97 13.7 75.48 84 13.7 350.78
7 9 : 1 160 102.33 92 16.6 85.37 77 14.7 284.26
8 10: 1 160 85.0 86 15.4 74.39 75 15.8 326.59
9 11 : 1 160 91.17 99 14.0 76.48 84 15.2 344.74 10 10:
1 180 75.57 79 17.7 64.32 67 17.5 326.59 11 11 : 1 180 81.92 86 16.9 68.86 73 16.3 332.64 12 12: 1 180 78.29 94 14.8 60.33 73 14.8 381.02 13 13: 1 180 79.2 105 13.9 63.32 84 13.7 418.66 14 14: 1 180 98.79 112 11.2 72.94 83 13.8 359.52
Beispiel X
A-F. Ein filmbildendes Polypropylen, wie es von der Imperial Chemical Industries (Grossbritannien) unter der Bezeichnung LXF 31 vertrieben wird und das einen Schmelzfliessindex von 4,5 hatte, wurde unter folgenden Bedingungen stranggepresst:
: Geschwindigkeit der Werkzeugkopf-Temp. 230 OC Strangpresse 120 U/min Werkzeuglippen-Temp. 240 0C Einfülltrichter 25 OC Luftspalt zwischen Zone 1 - Temperatur 195 OC Werkzeuglippen und Zone 2 - Temperatur 212 OC Wasserbad 3,81 cm
Wasserbadtemperatur 22 OC
Das stranggepresste Blatt wurde bei verschiedenen Zuggeschwindigkeiten gereckt und zur Herstellung einer Schnur für Ballenpressen bei 0,35 Umdrehungen auf 1 cm verzwirnt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 9 unter A-F zusammengestellt.
G. Es wurde eine Schnur für Ballenpressen gemäss den vorstehend unter A-F angegebenen Bedingungen aus einer in einem Trommelfass hergestellten filmbildenden Mischung aus 95 Teilen des angegebenen Polypropylens und 5 Teilen Polystyrol hergestellt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 9 unter G angegeben.
H. Es wurde eine Mischung aus 100 Teilen eines leichten stabilisierten Polypropylens mit einem Schmelz-: fliessindex von 4,5 (Schmelzfliessgeschwindigkeiten gemessen in Dezigramm/Minute bei 230 OC mit einer Belastung von 2,16 kg) und 3/4 Teilen Azodicarbonamid als Treibmittel verwendet. Das Strangpressen erfolgte unter folgenden Bedingungen: Geschwindigkeit der Werkzeugkopf 230 "C Strangpresse 120 U/min Werkzeuglippen 240 OC Einfülltrichter 35 "C Luftspalt zwischen Zone 1 195 OC Werkzeuglippen und Zone 2 209 OC Wasserbad 3,81 cm
Wasserbad-Temp. 20 OC
Der stranggepresste Film wurde gereckt und zu einer Schnur für Ballenpressen verzwirnt; die Versuchsergebnisse sind in Tabelle 9 unter H wiedergegeben.
I. Der Versuch gemäss H wurde wiederholt mit der Abweichung, dass die Geschwindigkeit der Strangpresse auf 50 Ulmin verringert und der Spalt zwischen den Werkzeuglippen und dem Wasserbad auf 6,35 cm vergrössert und das Verhältnis von Polypropylen zum Treibmittel auf 100 Teile Polypropylen zu 1/4 Teilen Treibmittel verringert wurde. Die Ergebnisse sind unter I in der Tabelle 9 zusammengefasst.
K. Der Versuch gemäss H wurde wiederholt, jedoch der Abstand zwischen den Werkzeuglippen und dem Wasserbad auf 13,97 cm vergrössert und das Verhältnis von Polypropylen zum Treibmittel verringert auf 100 Teile Polypropylen zu lis Teilen Treibmittel.
Tabelle 9
EMI8.1
A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP> H <SEP> I <SEP> K
<tb> 1. <SEP> Godet-Vorrichtung <SEP> 79 <SEP> 7.1 <SEP> 6.4 <SEP> 7.9 <SEP> 7.1 <SEP> 6.1 <SEP> 6.1 <SEP> 6.1 <SEP> 8.4
<tb> (m/Min.)
<tb> 2. <SEP> Godet-Vorrichtung <SEP> 64 <SEP> 64 <SEP> 64 <SEP> 64 <SEP> 64 <SEP> 49 <SEP> 49 <SEP> 49 <SEP> 48
<tb> (m/Min.)
<tb> Zugverhältnis <SEP> 8.1 <SEP> 9.1 <SEP> 10.1 <SEP> 8.1 <SEP> 9.1 <SEP> 8.1 <SEP> 8.1 <SEP> 8.1 <SEP> 8.1
<tb> Ofentemperatur( C) <SEP> 140 <SEP> 140 <SEP> 140 <SEP> 120 <SEP> 120 <SEP> 140 <SEP> 140 <SEP> 140 <SEP> 140
<tb> durchschuitt- <SEP> tatsächliche <SEP> 88.81 <SEP> 79.2 <SEP> 115.53 <SEP> 95.44 <SEP> 84.14 <SEP> 112.95 <SEP> 97.48 <SEP> 54.66 <SEP> 47.54
<tb> liche <SEP> Bruch- <SEP> # <SEP> korrigiert <SEP> auf
<tb> festigkeit <SEP> eine <SEP> Länge <SEP> 83 <SEP> 77 <SEP> 112 <SEP> 88 <SEP>
76 <SEP> 77 <SEP> 68 <SEP> 66
<tb> (kg) <SEP> von <SEP> 315,8 <SEP> m/kg
<tb> durchschnittliche <SEP> Dehnung <SEP> 20.1 <SEP> 15.7 <SEP> 18.2 <SEP> 20.5 <SEP> 15.35 <SEP> - <SEP> 21.0 <SEP> 16.6 <SEP> 14.1
<tb> <SEP> % <SEP> beim <SEP> Bruch
<tb> durchschnitt- <SEP> tatsächliche <SEP> 75.5 <SEP> 77.6 <SEP> 82.3 <SEP> 85.9 <SEP> 76.4 <SEP> 93.7 <SEP> 58.1 <SEP> 42.8 <SEP> 41.1
<tb> liche <SEP> Knoten- <SEP> # <SEP> korrigiert <SEP> auf
<tb> festigkeit <SEP> eine <SEP> Länge <SEP> 70 <SEP> 75 <SEP> 82 <SEP> 79 <SEP> 69 <SEP> 44 <SEP> 41 <SEP> 47 <SEP> (kg) <SEP> von <SEP> 315,8 <SEP> m/kg
<tb> durchschnittliche <SEP> Dehnung <SEP> 19 <SEP> 17.4 <SEP> 17.5 <SEP> 22.0 <SEP> 18.99 <SEP> 23.4 <SEP> 18.45 <SEP> 17.9 <SEP> 15.3
<tb> <SEP> % <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Bruch <SEP> einer
<tb> geknoteten <SEP> Schnur
<tb> Länge <SEP> (m/kg) <SEP> 293 <SEP> 307.1 <SEP> 307.1 <SEP> 293 <SEP>
286.37 <SEP> 215.04 <SEP> 222.43 <SEP> 379.01 <SEP>
Beispiel XI
Es wurde ein Polypropylen mit einem Schmelzfliessindex von 8,0 (wie es z.B. von der Shell Chemical Company unter der Bezeichnung KMT/61 verkauft wird) unter den folgenden Bedingungen stranggepresst: Zone 1-Temperatur 217 C Werkzeugkopf-Temp. 266 C Zone 2-Temperatur 232 C Werkzeuglippen-Temp. 275 C Zone 3-Temperatur 247 C Geschwindigkeit der
Strangpresse 120 U/min.
Der stranggepresste Film wurde gezogen und zur Bildung einer Schnur für Ballenpressen um eine Drehung auf 2,54 cm gezwirnt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 10 wiedergegeben:
EMI9.1
<tb> <SEP> Tabelle <SEP> 10
<tb> <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E
<tb> 1. <SEP> Godet-Vorrichtung <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6
<tb> <SEP> (m/Min.) <SEP>
<tb> 2.
<SEP> Godet-Vorrichtung <SEP> 200 <SEP> 225 <SEP> 200 <SEP> 225 <SEP> 250
<tb> <SEP> (m/Min.)
<tb> Zugverhältnis <SEP> 8 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 9: <SEP> 1 <SEP> 8: <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 10: <SEP> 1
<tb> Ofentemperatur <SEP> (OC) <SEP> 120 <SEP> 120 <SEP> 140 <SEP> 140 <SEP> 140
<tb> durchschnittliche <SEP> | <SEP> tatsächliche
<tb> Bruchfestigkeit <SEP> J <SEP> korrigiert <SEP> auf <SEP> 119.5 <SEP> 105.9 <SEP> 122.3 <SEP> 115.3 <SEP> 101.5
<tb> (kg) <SEP> eine <SEP> Länge <SEP> von
<tb> <SEP> 315,8 <SEP> m/kg <SEP> 93.4 <SEP> 101.1 <SEP> 75.3 <SEP> 109.8 <SEP> 110.7
<tb> durchschnittliche <SEP> Dehnung
<tb> O/o <SEP> beim <SEP> Bruch <SEP> 18.8 <SEP> 15.2 <SEP> 25.5 <SEP> 18.2 <SEP> 15
<tb> durchschnitt- <SEP> 8 <SEP> tatsächliche
<tb> liche <SEP> Knoten- <SEP>
# <SEP> <SEP> korrigiert <SEP> auf <SEP> 100.7 <SEP> 92.1 <SEP> 107.6 <SEP> 85.5 <SEP> 97.7
<tb> festigkeit <SEP> 1 <SEP> <SEP> eine <SEP> Länge <SEP> von
<tb> (kg) <SEP> 315,8 <SEP> m/kg <SEP> 78.9 <SEP> 88 <SEP> 65.8 <SEP> 81.6 <SEP> 106.6
<tb> durchschnittliche <SEP> Dehnung
<tb> O/o <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Bruch <SEP> einer <SEP> 20.5 <SEP> 19.8 <SEP> 27.2 <SEP> 13.2 <SEP> 19.0
<tb> geknoteten <SEP> Schnur
<tb> Länge <SEP> m/kg <SEP> 248 <SEP> 302.4 <SEP> 193.5 <SEP> 302.4 <SEP> 344.7
<tb>
Beispiel XII Ein Polypropylen mit einem Schmelzfliessindex von 5,0 (wie es z. B. von der Shell Chemical Company Ltd.
unter der Bezeichnung PF/61 verkauft wird) wurde unter den folgenden Bedingungen stranggepresst: Einfülltrichter-Temp. 30 C Werkzeugkopf-Temp. 265 C Zone 1 - Temperatur 232 0C Werkzeuglippen-Temp. 290 0C Zone 2 - Temperatur 246 C Wasserbad-Temp. 24 C
Der stranggepresste Film wurde orientiert und zur Bildung einer Schnur für Ballenpressen verzwirnt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 11 wiedergegeben. Tabelle 11
EMI10.1
<tb> <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP> H <SEP> <SEP> 1 <SEP>
<tb> <SEP> 1. <SEP> Godet-Vorrichtung <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6
<tb> <SEP> (m/Min.)
<tb> <SEP> 2.
<SEP> Godet-Vorrichtung <SEP> 61 <SEP> 69 <SEP> 61 <SEP> 69 <SEP> 76 <SEP> 61 <SEP> 69 <SEP> 76 <SEP> 84
<tb> <SEP> (m/Min.)
<tb> <SEP> Zugverhältnis <SEP> 8:1 <SEP> 9:1 <SEP> 8:1 <SEP> 9:1 <SEP> 10: <SEP> 1 <SEP> 8:1 <SEP> 9:1 <SEP> 10:1 <SEP> 11:
:1
<tb> <SEP> Ofentemperatur <SEP> ( C) <SEP> 120 <SEP> 120 <SEP> 140 <SEP> 140 <SEP> 140 <SEP> 160 <SEP> 160 <SEP> 160 <SEP> 160
<tb> <SEP> durchschnitt- <SEP> | <SEP> tatsächliche <SEP> - <SEP> <SEP> 120.3 <SEP> 136.1 <SEP> 125.8 <SEP> 128.4 <SEP> 127.5 <SEP> 128.4 <SEP> 121.2 <SEP> 117.9
<tb> <SEP> liche <SEP> Bruch- <SEP> korrigiert <SEP> auf
<tb> <SEP> festigkeit <SEP> eine <SEP> Länge <SEP> auf <SEP> <SEP> 115.2 <SEP> 106.6 <SEP> 121.6 <SEP> 132.9 <SEP> 109.8 <SEP> 120.2 <SEP> 134.3 <SEP> 135.2
<tb> <SEP> (kg) <SEP> von <SEP> 315,8 <SEP> m/kg <SEP>
<tb> <SEP> durchschnittliche <SEP> Dehnung <SEP> - <SEP> 19.3 <SEP> 22.0 <SEP> 17.5 <SEP> 16.0 <SEP> 19.2 <SEP> 18.0 <SEP> 15.2 <SEP> 14.1
<tb> <SEP> /e <SEP> beim <SEP> Bruch
<tb> <SEP> durchschnitt- <SEP> tatsächliche <SEP> 85.3 <SEP> 89.6
<SEP> 98.4 <SEP> 86.2 <SEP> 89.2 <SEP> 95.6 <SEP> 83 <SEP> 84.9 <SEP> 76.3
<tb> liche <SEP> Knoten- <SEP> korrigiert <SEP> auf
<tb> festigkeit <SEP> eine <SEP> Länge <SEP> 64 <SEP> 64 <SEP> 84.8 <SEP> 77.1 <SEP> 83.5 <SEP> 92.1 <SEP> 82.6 <SEP> 78 <SEP> 94.3 <SEP> 88
<tb> (kg) <SEP> von <SEP> 315,8 <SEP> m/kg <SEP>
<tb> durchschnittliche <SEP> Dehnung <SEP> 21.2 <SEP> 15.4 <SEP> 20.0 <SEP> 18.7 <SEP> 17.7 <SEP> 17.9 <SEP> 17.4 <SEP> 16.0 <SEP> 13.9
<tb> % <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Bruch <SEP> einer
<tb> geknoteten <SEP> Schnur
<tb> Länge <SEP> (m/kg) <SEP> 235.87 <SEP> 302.4 <SEP> 248 <SEP> 302.4 <SEP> 326.59 <SEP> 272.16 <SEP> 296.35 <SEP> 350.78 <SEP> 362.88
<tb>
Beispiel XIII Ein Polypropylen mit einem Schmelzfliessindex von 5,0 (wie es z.
B. von der Shell Chemical Company unter der Bezeichnung PM/61 verkauft wird) wurde unter den folgenden Bedingungen stranggepresst: Einfülltrichter-Temp. 260 C Werkzeugkopf-Temp. 275 C Zone 1 - Temperatur 45 C Werkzenglippen-Temp. 300 C Zone 2 - Temperatur 235 C Wasserbad-Temp. 24 C
Der stranggepresste Film wurde gezogen und zur Bildung einer Schnur für Ballenpressen verzwirnt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 12 zusammelngefasst.
EMI11.1
A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP> H <SEP> I <SEP> K <SEP> L <SEP> M
<tb> 1. <SEP> Godet-Vorrichtung <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6 <SEP> 7.6
<tb> (m/Min.)
<tb> 2. <SEP> Godet-Vorrichtung <SEP> 61 <SEP> 61 <SEP> 69 <SEP> 76 <SEP> 61 <SEP> 69 <SEP> 76 <SEP> 84 <SEP> 61 <SEP> 69 <SEP> 76 <SEP> 84
<tb> (m/Min.)
<tb> Zugverhältnis <SEP> 8:1 <SEP> 8:1 <SEP> 9:1 <SEP> 10:1 <SEP> 8:1 <SEP> 9:1 <SEP> 10:1 <SEP> 11:1 <SEP> 8:1 <SEP> 9:1 <SEP> 10:1 <SEP> 11:
:1
<tb> Ofentemperatur <SEP> ( C) <SEP> 120 <SEP> 140 <SEP> 140 <SEP> 140 <SEP> 160 <SEP> 160 <SEP> 160 <SEP> 160 <SEP> 180 <SEP> 180 <SEP> 180 <SEP> 180
<tb> durchschnitt- <SEP> tatsächliche <SEP> 136.7 <SEP> 136.1 <SEP> 134.7 <SEP> 127 <SEP> 109.8 <SEP> 123.9 <SEP> 113.2 <SEP> 121.4 <SEP> 105.9 <SEP> 99.7 <SEP> 103.1 <SEP> 107.3
<tb> liche <SEP> Bruch- <SEP> # <SEP> korrigiert <SEP> auf
<tb> festigkeit <SEP> eine <SEP> Länge <SEP> 104.3 <SEP> 109.8 <SEP> 121.6 <SEP> 131.5 <SEP> 88 <SEP> 106.6 <SEP> 109.3 <SEP> 128.8 <SEP> 87.5 <SEP> 86.2 <SEP> 104.3 <SEP> 120.2
<tb> (kg) <SEP> von <SEP> 315,8 <SEP> m/kg
<tb> durchschnittliche <SEP> Dehnung <SEP> 15.8 <SEP> 19.6 <SEP> 19.6 <SEP> 15.5 <SEP> 15.8 <SEP> 17.1 <SEP> 14.4 <SEP> 15.2 <SEP> 17.6 <SEP> 14.8 <SEP> 13.6 <SEP> 14.6
<tb> %beim <SEP> Bruch
<tb> durchschnitt- <SEP> tatsächliche <SEP> 114.7 <SEP> 100.2 <SEP> 95.3 <SEP> 86.2 <SEP> 91.6
<SEP> 94.8 <SEP> 93.4 <SEP> 82.7 <SEP> 87.2 <SEP> 88.3 <SEP> 97.3 <SEP> 77.5
<tb> liche <SEP> Knoten- <SEP> # <SEP> korrigiert <SEP> auf
<tb> festigkeit <SEP> eine <SEP> Länge <SEP> 87.1 <SEP> 80.7 <SEP> 85.3 <SEP> 89.4 <SEP> 70.8 <SEP> 81.6 <SEP> 90.7 <SEP> 88.4 <SEP> 69.8 <SEP> 76.2 <SEP> 80.7 <SEP> 86.6
<tb> (kg) <SEP> von <SEP> 315,8 <SEP> m/kg
<tb> durchschnittliche <SEP> Dehnung <SEP> 15.6 <SEP> 19.2 <SEP> 17.8 <SEP> 15.8 <SEP> 18.6 <SEP> 17.1 <SEP> 15.2 <SEP> 15.9 <SEP> 17.9 <SEP> 17.1 <SEP> 15.0 <SEP> 14.2
<tb> %bei <SEP> einem <SEP> Bruch <SEP> einer
<tb> geknoteten <SEP> Schnur
<tb> Länge <SEP> (m/kg) <SEP> 241.92 <SEP> 254 <SEP> 284.25 <SEP> 326.6 <SEP> 254.0 <SEP> 271.48 <SEP> 308.45 <SEP> 338.68 <SEP> 260.06 <SEP> 271.5 <SEP> 320.54 <SEP> 350.78
<tb> Tabelle 12