CH495279A - Scherenhubvorrichtung - Google Patents

Scherenhubvorrichtung

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CH495279A
CH495279A CH1587669A CH1587669A CH495279A CH 495279 A CH495279 A CH 495279A CH 1587669 A CH1587669 A CH 1587669A CH 1587669 A CH1587669 A CH 1587669A CH 495279 A CH495279 A CH 495279A
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CH
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scissor
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arm
arms
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CH1587669A
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Alois Dipl Ing Loedige
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Alois Dipl Ing Loedige
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
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Description


  Scherenhubvorrichtung    Das Hauptpatent betrifft eine Scherenhubvorrichtung  mit mindestens zwei gelenkig verbundenen,     paarweise     angeordneten Scheren in der     Art    einer Nürnberger  Schere, mit schwenkbaren und längsbeweglichen Lagern,  sowie einer Antriebsvorrichtung zur Betätigung der Sche  renhubvorrichtung, bei welcher der Schwenkbereich der  Scherenarme mit umgreifenden Gelenkträgern beim Zu  sammenziehen vom positiven in den negativen     Scheren-          Winkelbereich    übergeht, bei mindestens teilweise ge  schlossenen Scherenarmen mit gleichen Mitteln die Sche  renkonstruktion soweit zusammenziehbar ist, dass die  Endgelenkkörper, in Achsrichtung gesehen, einander  mindestens teilweise überdecken und,

   bei ungleich langen  Scherenradien die Scherenwinkel sehr klein - bis Null  - werden.  



  Solche Scherenhubvorrichtungen werden für vielerlei  Zwecke eingesetzt: zum Be- und Entladen von Fahrzeu  gen, zur Überbrückung von Höhenunterschieden, für den  innerbetrieblichen Transport, zur     Maschinenbeschickung     <B>USW.</B>  



  In vielen Einsatzfällen besteht der Wunsch, bei  gegebener     Plattformgrösse    und Tragkraft eine möglichst  geringe Einbauhöhe der Scherenhubvorrichtung zu errei  chen und einen möglichst grossen Hub. Die Einbauhöhe  von Scherenhubvorrichtungen von der Bauart nach dem  Hauptpatent beträgt daher üblicherweise     20%    des Hubes.  Die Antriebsmittel werden zweckmässigerweise zwischen  den Scherenarmen angeordnet, wodurch die     Scherenarm-          endlager    lediglich von der Last herrührende, senkrecht  wirksame Kräfte zu     übertragen    haben.

   Bei den oben  beschriebenen Dimensionen und dieser Bauweise lässt  sich ein Übersetzungsverhältnis (Kraft der Antriebsmit  tel/Hubkraft der Scherenhubvorrichtung) von etwa 6 bis  7 erreichen. Das Übersetzungsverhältnis bleibt dabei  immer etwas     ungleichmässig,    und zwar     derart,    dass in  abgesenkter und in angehobener Stellung die erforderli  che Antriebskraft grösser ist als im mittleren Bereich des  Hubes. Das rührt daher, dass sich der Lasthebelarm der  Scherenarme sinusförmig mit dem Drehwinkel der Sche  renarme     verkleinert,    wohingegen der Krafthebelarm  (Länge des Lotes vom Scherenmittellager auf die Wirkli-    nie der Antriebselemente) mit dem Scherenarm-Drehwin  kel nicht sinusförmig verändert wird.

   Die Querverbindun  gen der Scherenarme, an denen die Antriebsmittel angrei  fen, werden durch die Kraft der Antriebsmittel auf  Biegung beansprucht. Ihre Dimensionen müssen daher  relativ gross gewählt werden und die zur Verfügung  stehende Hublänge der Antriebsmittel ist dadurch klein.  Die Einbaulänge eines Hydraulikzylinders bestimmt aber  bei gegebenem Totmass den möglichen Hub oder bei  gegegebenem Hub das zur Verfügung stehende Totmass  und damit das Führungsverhältnis des Hydraulikzylin  ders. Das gilt     sowohl        für    einen oder mehrere einseitig  wirksame Zylinder     als    auch für 2 oder mehrere gegenläu  fig wirksame Zylinder.  



  Die im Hauptpatent beschriebene Unterschneidung  und die dadurch erreichte Hubvergrösserung bringt  zwangsläufig eine Vergrösserung des Scherenarm-Dreh  winkels mit sich. Von dem Drehwinkel der Scherenarme  ist der zu erreichende Gleichförmigkeitsgrad des Überset  zungsverhältnisses abhängig und damit die maximal  auftretende Antriebskraft. Durch eine Vergrösserung der  Bauhöhe kann zwar auch ein Übersetzungsverhältnis von       ca.    7 erreicht werden - die Einbaulänge der Antriebs  mittel muss aber dann bei unterschnittenen Bühnen  wegen des grösseren Hubes grösser sein als bei nicht  unterschnittenen Bühnen.  



  Das Profil, das die inneren Scherenarme in der Nähe  des Scherenmittelgelenkes verbindet und an dem die  Antriebsmittel angreifen, muss Torsionskräfte aufneh  men und - bei einseitig     wirskamen    Antriebselementen  - auch Biegekräfte. Es muss daher hinreichend     gross          dimensioniert    sein.  



  Der     Angrifsspunkt    der Antriebsmittel wird aufgrund  des vorgesehenen maximalen Übersetzungsverhältnisses  in zusammengefahrener Stellung     festgelegt.    Der Kolben  des Antriebszylinders kann dann nur soweit ausfahren,  bis die Länge des Lotes vom Mittelpunkt des     Torsions-          rohres    auf die Wirklinie des Antriebszylinders gleich dem  Halbmesser des     Torsionsrohres    plus dem Halbmesser des  Kolbens plus Spiel ist. Dadurch ist der maximal erreich  bare Drehwinkel der Scherenarme begrenzt.

        Aufgrund dieser Zusammenhänge treten bei nicht  unterschnittenen Scherenhubvorrichtungen geringerer  Plattformlängen, insbesondere aber bei unterschnittenen  Scherenhubvorrichtungen häufig Schwierigkeiten dabei  auf, die Antriebsmittel anzuordnen, ein günstiges über  setzungsverhältnis oder einen grossen Scherendrehwinkel  zu erreichen.  



  Die Scherenhubvorrichtung nacb dem Hauptpatent  kann vier, drei oder nur zwei Scherenarmprofile aufwei  sen. Bei der Anordnung von nur zwei Scherenarmprofi  len treten in der Hälfte eines Scherenarmprofils nicht  nur die Kräfte der Antriebsmittel wie üblich als Zugkräf  te auf, sondern das Scherenarmprofil wird hierdurch  ausserdem noch auf Biegung um eine senkrechte Achse  beansprucht.  



  Bei dieser Ausführungsart ist es sehr aufwendig und  schwierig, diese Biegung in dem einen Scherenarmprofil  abzufangen.  



  Bei der vorliegenden Zusatzerfindung werden diese  Schwierigkeiten bei einer Scherenhubvorrichtung nach  dem Hauptpatent dadurch überwunden, dass die auf die  Scherenarme wirksamen Kräfte der Antriebsmittel durch  lösbar oder unlösbar angebrachte Zugelemente abgefan  gen sind.  



  Bei Scherenhubvorrichtungen mit Scherenarmrahmen  kann die Stelle des Druck- und     Biegebalkens,    an dem die  Antriebsmittel angreifen, über Zugelemente direkt mit  den Mittellagerböcken der Scherenarme verbunden wer  den. Die Querverbindung der Scherenarme wird dadurch  praktisch überhaupt nicht mehr auf Biegung beansprucht.  Sie kann schmal gehalten werden, wodurch sich die  Einbaulänge der Antriebsmittel vergrössert. Die Scheren  armprofile brauchen die Kräfte der Antriebsmittel nicht  aufzunehmen.  



  Bei Scherenhubvorrichtungen mit Scherenarmrahmen  mit gegenläufig wirksamen Druckzylindern können die  einander gegenüberliegenden Druckblaken der äusseren  Scherenarme über ein eventuell lösbares Zugelement di  rekt miteinander verbunden werden.  



  Mit     Vorteil    stehen dabei, gemäss einer Ausführungs  form der Erfindung die Zugelemente unter Vorsprung.  Wenn die Antriebskräfte gleich null sind, werden  dann die Scherenarme in Höhe der Vorspannung auf  Druck belastet, die Druckbalken auf Biegung in entge  gengesetzter Richtung. Die Gesamtbelastung der Sche  renarme wird jedoch verkleinert, denn sobald die An  triebskräfte gleich Null werden, sind die Scherenarme  nicht mehr zusätzlich durch die Last beansprucht.  



  Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden  anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert:  Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Scherenarme einer  Scherenhubvorrichtung nach dem Hauptpatent ohne Un  terschneidung;  Fig.2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine  angehobene Scherenhubvorrichtung mit Unterschneidung  und gegenläufig wirsamen Druckzylindern, und  Fig. 3 zeigt die Draufsicht einer Scherenhubvorrich  tung mit nur zwei Scherenarmprofilen.  



  Die Scherenarme der Fig. 1 und 2 werden aus zwei  vollständig geschlossenen Scherenarmrahmen gebildet.  Die äusseren Scherenarmprofile 3 werden durch die  Querverbindungen 4 und 5 geschlossen, die inneren  Scherenarmprofile 6 durch die Querverbindungen 7, 8  und 9 in Fig. 1.  



  An dem äusseren Scherenarmrahmen befinden sich  die Gelenkträger 10 mit dem Bolzen 11, die sich über in  Fig. 1 nicht dargestellte Rollen auf einer Schiene des    Grundrahmens 1 abstützen, und die Gelenkträger 12, die  über die Bolzen 13 die in Fig.1 nicht dargestellte  Plattform 2     im    Festgelenk tragen.  



  Der innere Scherenarmrahmen stützt sich an der  Festlagerseite über die Gelenkträger 14 und die Bolzen  15- auf dem Grundrahmen 1 ab, während die Gelenkträ  ger 16 über die     Bolzen    17 und Rollen oder Rollenbock  26 die Plattform tragen. Beide Scherenarmrahmen sind in  Fig. 1 im Mittelgelenk über die Gelenkträger 18 und 19  und über die Bolzen 20     miteinander    verbunden.  



  In Fig. 2 werden die Scherenmittelbolzen direkt von  den Scherenarmpröfilen 3 und 6 getragen. Das oder die  Antriebsmittel 21 sind in Fig. 1 über die Gelenke 22, 23  mit dem Verbindungsbalken 5 der äusseren Scherenarme  und mit dem     Verbindungsbalken    9 des inneren Scheren  armrahmens verbunden. Ohne die Zugelemente 24 des  äusseren Scherenarmrahmens würde in dem Bereich 25  der äusseren Scherenarme eine Zugspannung - durch die  Antriebsmittel hervorgerufen - entstehen und     ausser-          dem    Biegung um zum Balken 5 parallele Achsen, da die  Wirkungslinien der Antriebsmittel 21 nicht in der glei  chen Ebene liegen wie die Mittellinien der Profile 3.  



  Eine Biegebeanspruchung des Verbindungsbalkens 5  der äusseren Scherenarme, hervorgerufen durch diejenige  Komponente der Antriebskraft, welche in Richtung der  Mittellinien der Profile 3 wirkt, wird durch die Anord  nung der Zugelemente 24 weitgehend aufgehoben. Das  Profil 5 braucht bei Anordnung der Zugelemente 24 in  der dargestellten Draufsicht nur schmal zu sein, wodurch  sich bei gegebener Scherenarmlänge die Einbausituation  der Antriebsmittel - und damit das Übersetzungsver  hältnis - verbessert.  



  In Fig. 2 sind gemäss Fig.7 des Hauptpatents zwei  Antriebsmittel gegenläufig wirksam angeordnet. Die An  triebsmittel 21 drücken mit einem Ende über die Gelenke  22 entweder direkt auf die Scherenarme 6 oder die  Gelenke 22 sind an zwei Gelenkträgern 27 befestigt. Die  beidseitig der Antriebsmittel 21 angeordneten Gelenkträ  ger 27 werden über nicht dargestellte Torsionskörper (sie  entsprechen der Querverbindung 9 der Fig. 1) mit den  inneren Scherenarmprofilen 6 fest verbunden. Die An  triebsmittel drücken mit ihrem anderen Ende gegen  Querverbindungen 4 und 5 der äusseren Scherenarmpro  file 3.  



  Bei dieser Anordnung der Antriebsmittel verbindet  das Zugelement 24 die Querverbindungen 4 und 5 des  äusseren Scherenarmrahmens. Es werden die gleichen  Effekte erzielt wie oben beschrieben.  



  Die Fig. 3 stellt eine Variante dar insofern, als hierbei  nicht vier Scherenarmprofile Verwendung finden, son  dern nur die zwei Scherenarmprofile 28 und 29. Diese  Profile 28 und 29 müssen dreh- und biegefest ausgebildet  werden. Der Scherenarm 29 trägt wie in Fig. 1 und 2 die  Querverbindungen 4 und 5 und der Scherenarm 28 die  Querverbindungen 7 und B.  



  Der Scherenarmrahmen 4, 5, 29 stützt sich wie in       Fig.    1 und 2 über Gelenkträger 10, Bolzen 11 und nicht  dargestellte Roll- oder Gleitelemente auf Laufflächen des  Grundrahmens ab und trägt über Gelenkträger 12 und  Bolzen 13 die Plattform im Festgelenk. Der Scherenarm  rahmen 7, 8, 28 stützt sich an der     Festlagerseite    über die  Gelenkträger 14 und die     Bolzen    15 auf dem nicht  dargestellten Grundrahmen ab. Er trägt über die Gelenk  träger 16, den Bolzen 17 und einen nicht dargestellten  Rollenbock die Plattform an der     Wandergelenkseite.     



  Auf dem     Scherenarmprofil    29     ist    der Gelenkträger 18  mit dem fest eingeschweissten     Scherenmittelbolzen    20      befestigt. Das Scherenarmprofil 28 trägt den Gelenkträ  ger 19 mit dem     eingeschweissten    Lagerrohr 35. Die  Antriebsmittel 21 drücken über die Gelenke 23 auf die  Scherenarmquerverbindung 5. Der Mittellagerbolzen 20  des Scherenarmes 29 ist bei dieser Anordnung über ein  demontierbar angebrachtes Zugelement 24 mit der Sche  renarmquerverbindung 5 verbunden.  



  Dieses Zugelement bewirkt, dass das Scherenarmpro  fil 29 nicht ein durch die Antriebskräfte hervorgerufenes  Biegemoment um eine senkrechte Achse zusätzlich zu  den Last-Biegemomenten aufzunehmen braucht. Eine  durch elastische Dehnung hervorgerufene Aufweitung des  aus 20, 29 und 5 gebildeten einseitig offenen Rahmens  und damit ein Vorzug des gesamten Scherenarmrahmens  wird durch das Zugelement 24 verhindert.  



  Die Scherenhubvorrichtung nach Fig. 3 kann entwe  der unterschnitten sein wie in Fig. 2 dargestellt oder der  Scherenwinkel kann in abgesenkter Stellung Null sein wie  bei der Scherenhubvorrichtung nach Fig.1 oder der    Scherenwinkel erreicht in abgesenkter Stellung nur annä  hernd den Winkel Null.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Scherenhubvorrichtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Scherenarme wirksamen Kräfte der Antriebsmittel durch lösbar oder unlösbar angebrachte Zugelemente abgefan gen sind. UNTERANSPRUCH Scherenhubvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zugelemente unter Vor spannung stehen.
CH1587669A 1966-09-26 1969-10-24 Scherenhubvorrichtung CH495279A (de)

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DEL54642A DE1291487B (de) 1966-09-26 1966-09-26 Hubvorrichtung in der Art einer Nuernberger Schere
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DE102021004855A1 (de) 2020-10-15 2022-04-21 Sew-Eurodrive Gmbh & Co Kg Hubvorrichtung, insbesondere für ein Transportfahrzeug, und Transportfahrzeug

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AT305534B (de) 1973-02-26

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