CH495594A - Selbstkassierer mit Schlüssel - Google Patents

Selbstkassierer mit Schlüssel

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CH495594A
CH495594A CH1420069A CH1420069A CH495594A CH 495594 A CH495594 A CH 495594A CH 1420069 A CH1420069 A CH 1420069A CH 1420069 A CH1420069 A CH 1420069A CH 495594 A CH495594 A CH 495594A
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Description


      Selbstkassierer    mit Schlüssel    Das Hauptpatent betrifft     einen    Selbstkassierer mit  Schlüssel zur Abgabe einer     zu    vergütenden Leistung im  beliebig     ungleichen    Ausmass, wobei     einte    Vielzahl vom  Selbstkassierer getrennter und je     mit        einem    Wertspei  cher versehener Schlüssel vorhanden ist, die mit Mitteln  zum Entwertender Wertspeicher versehen sind und die  Entwertungsmittel eines jeden Wertspeichers mit der  Leistungsabgabevorrichtung des Selbstkassierers in Ver  bindung bringbar sind,

   wobei die proportional zur ab  gegebenen Leistung angetriebene Leistungsabgabevor  richtung proportional auf die Entwertungsmittel zum  zunehmenden Entwerten des     Wertspeichers        einwirkt    und  wobei wertspeicherseitig betätigte Mittel vorgesehen sind  zum Unterbinden der Leistungsabgabe .bei entleertem  Wertspeicher.

   Ferner betrifft .das Hauptpatent eine Ver  wendung dieses     Selbstkassierers    mit Schlüssel bei     einer     Kraftstoff Zapfsäule für Verbrennungsmotoren, wobei       die        Entwertungsmittel    des Wertspeichers     über        ein    in     der     Zapfsäule vorhandenes Wertzählwerk indirekt mit der  Kraftstoffabgabestelle verbunden sind, zum Verarbeiten  gleicher Wertbeträge sowohl von den     Entwertungsmit-          teln,als    :auch vom Zapfsäulen-Wertzählwerk.  



  Es wird eine weitere Ausbildung der im Hauptpatent         definierten    Erfindungen     bezweckt.     



  Der     Selbstkassierer        mit        Schlüssel    ist gemäss der vor  liegenden     Erfindung    :dadurch     gekennzeichnet,    dass die  am Schlüssel vorhandenen     Mittel    zum     Entwerten    des       Wertspeichers    einen     drehbaren    Dauermagneten aufwei  sen, der mit     einem    weiteren drehbaren     Dauermagneten     der Leistungsabgabevorrichtung in magnetische Dreh  verbindung bringbar ist,

   und dass beide Dauermagnete  mit     zumindest    je     einer    Steuereinrichtung bewegungs  verbunden sind, welche     Steuereinrichtungen    von der  Drehbewegung der Dauermagnete abhängige Steuerim  pulse     bewirken,    die hinsichtlich Impulsfolge miteinander  verglichen werden, und dass bei gleichbleibender Im  pulsfolge die Leistungsabgabevorrichtung zum Abgeben  von Leistung eingeschaltet und bei Änderung der Im  pulsfolge die Leistungsabgabevorrichtung zum Sperren  .der Leistung abgeschaltet ist.

      Die beiden drehbaren Dauermagnete stellen eine  magnetische     Kupplung    dar, mittels der der Wertspeicher  des     Schlüssels    zum Entwerten angetrieben werden     kann.     Es ist klar verständlich, dass bei einem Schlupf in dieser  magnetischen Kupplung die Impulsfolge verändert     wird.     Dies tritt ein, wenn der     Wertspeicher    entwertet ist,     also     z. B. das     Zählwerk    des     Schlüssels    abgelaufen ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    schematisch dargestellt. Es zei  gen:  Fig. 1 einen Schlüssel in vergrösserter Darstellung,  in Ansicht,  Fig. 2 den Schlüssel nach Fig. 1 im Längsschnitt  und einen Ausschnitt aus einem Selbstkassierer, in den  der Schlüssel einsetzbar ist,  Fig. 3 den Schlüssel nach Fig. 1 in Stirnansicht und  Fig. 4 ein Detailaus Fig. 2, in Richtung eines Pfeiles  A gesehen.  



  Im folgenden soll der Aufbau des Schlüssels be  schrieben     werden.    Dieser weist ein Gehäuse 1 aus einem  nicht magnetisierbaren Material, z. B. aus Aluminium  auf.     Dieses    Gehäuse 1 hat die Form eines     Zylinders,     dessen Mantelfläche aber     drei    Ebenen     2-4    aufweist. Der  übrige Teil der     Mantelfläche        liegt    auf einem Kreisbogen  um das Zentrum 5 in     Fig.    3. Die Ebene 4 ist mit einem       fensterartigen    Durchbruch 6 versehen, durch den die  Ziffern eines     Zählwerkes    zu     sehen    sind.

   In     Fig.    1 sind  die     Ziffern     4, 9, 9,     8 ,des    Zählwerkes     sichtbar.        Inner-          halb    des     Gehäuses    1 ist mit geringer     exzentrischer        Ver-          setzung    um die Lagerachse 7 .eine Welle 8 drehbar ge  lagert. Diese trägt     an    beiden Wellenenden drehfest einen  Dauermagneten 9 und 10. Im mittleren Bereich der  Welle 8 liegt das     mit    vier Scheibentrommeln versehene  Zählwerk 11.

   Als     Axial-Drucklager    dient     eine    Kugel 12.  Stirnseitig .ist das Schlüsselgehäuse 1 hinten mit einer  Platte 13 und vorn mit einer Haube 14 verschlossen.  Letztere     kann    z. B. aus Messing oder einem anderen  nicht     magnetisierbaren    Material bestehen. Die Haube 14  ist sein     Kreiszylinder,    weist     also    nicht die Ebenen     2-4     des übrigen Schlüssels auf.

   Diese Haube 14 hat die Auf-      gabe eines üblichen Schlüsselbartes eines Sicherheits  schlüssels und weist hierfür auf ihrer Mantelfläche ver  schiedene in     Form    von Vertiefungen vorhandene     Mar-          kierungen    15 auf. Der Magnet 10 und damit das Zähl  werk können nur in :einer Drehrichtung,     nämlich    in  Richtung des Pfeiles 18 nach Fig. 3 gedreht werden. Blei  der Darstellung des Schlüssels nach Fig. 3 ist die Haube  14 des Schlüssels weggelassen. Der scheibenförmige  Dauermagnet 9 dient in später     zu        erläuternder        Weisse        als     Teileiner     magnetischen    Kupplung.

   Der Magnet 9 weist  mehr als zwei Pole über seinen Scheibenumfang auf,  wobei die Pole immer abwechselnd über dem Umfang  verteilt liegen. Der Magnet 9 ist     planmagnetisiert,    so       dass    die mit gestrichelten     Linien    in     Füg.    2     dargestellten     Feldlinien 19     stirnseitig    die     Scheibenebene    überragen.

    Der andere Dauermagnet 10 ist Teil     einer    Steuerein  richtung, mittels der in später (erläuterter Weise ständig       überwacht    wird, dass nur     mit    einem     einwandfreien     Schlüssel, dessen     Werts=peicher    noch nicht abgelaufen  ist, Leistung von einem Selbstkassierer     entnommen    wer  den kann. Dieser Dauermagnet 10 dient zur     ständigen          Impulsabgabe    während der     Entwertung    des Schlüssels.

    Beim Ausführungsbeispiel weist (der Magnet 10 sechs  über seinen Umfang verteilt angeordnete Pole auf, wo  bei sich gegensätzliche Pole     in        Umfangsrichtung    ,ab  wechseln. Dieser Magnet 10 ist radial     magnetisiert,    so  dass die in Fig. 4 gestrichelt :dargestellten Feldlinien 20  in der Scheibenebene liegen und     .den        Dauermagneten     10 radial überragen. Die beiden     Magnete    9 und 10 sind  drehfest zueinander auf der Welle 8     angebracht    und  können nur in einer     Drehrichtung    gedreht werden, in  der der im Beispiel als Zählwerk 11 vorhandene Wert  speicher     entwertet    wird.

   Das Zählwerk     kann    hierbei von       einer    vorgegebenen Zahl .aus zurückgedreht werden.  Beim Beispiel soll der Schlüssel einen Wert von 500  Franken darstellen, so dass beim neuen Schlüssel im  Fenster 6     die    Ziffern  5,0,0,0  sichtbar sind. Bei dem in  Fig. 1 dargestellten Schlüssel hat bereits eine Entwertung  um 20 Rappen     stattgefunden,    sodass der Schlüssel also  noch einen Wert von Fr. 499.80 hat.  



  Im folgenden werden die hier interessierenden     Teile     des Selbstkassierers erläutert. Von einem Preis-Zähl  werk einer Kraftstoff-Zapfsäule führt eine drehbare  Welle 21 zu einer Anschlussstelle 22 für den vorher be  triebenen Schlüssel. Eine Umdrehung der Wellte 21 be  wirkt ein Weiterdrehen des Preis-Zählwerkes an der  Zapfsäule um einen Franken. Die Welle 21 treibt über  ein nicht dargestelltes Übersetzungsgetriebe auf eine  Welle 23. Die Übersetzung beträgt 1:10, so     dass    also     die     Welle 23 zehnmal     schneller    dreht als die Welle 21.

   Auf  der     Welle    23 ist ein Dauermagnet     24,drehbar        befestigt.     Letzterer ist     gleich    wie :der am Schlüssel vorhandene  Dauermagnet 9 ausgebildet. Der Magnet 24 stellt     somit     die     zweite    Hälfte der bereits     erwähnten    magnetischen  Kupplung 9, 24 dar. Die magnetischen     Feldlinien        beine     Magneten 24 sind     wiederum        mit    19 bezeichnet. Durch  die Art der Polarisierung der beiden Magnete 9 und  24 wird die Wirkung wie bei     stirnverzahnten    Kupplungs  elementen erreicht.

   Nahe des Magneten 24 liegt     eine     Schutzwand 25 .aus nicht magnetisierbarem Material.  An diese Wand 25 grenzt     ein        Ring    26, der als Schlüssel  loch für :den in Fig. 2 auf der linken Seite gezeigten  Schlüssel     bestimmt    ist. Im Ring 26 sind radial verstell  bare Schliesszapfen 27 vorhanden, die     mittels    seines dreh  baren äusseren Ringes 28     radial    verstellt werden kön  nen. Der Ring 28 weist einen Handgriff 29 und einen    Kontaktarm 30 auf. Der Ring 28 ist in     heide.n    Drehrich  tungen     zwischen    zwei     Endstellungen    drehbar.  



  In der     einen        Endstellung    sind -die     Schliesszapfen    27  radial ganz nach innen verstellt und :der Kontaktarm 30  liegt .an einem     Kontakt    31 an, .und in der     anderen    End  stellung ist der     Kontakt    30, 31 geöffnet und     die        Schliess-          zapfen    27     sind        hinter    die innere Mantelfläche des Rin  ges 26 radial nach aussen verschoben.

   In der     letzter-          wähnten    Stellung kann der Schlüssel 32 in einer einzigen       mit    einer nicht dargestellten     Markierung    versehenen  Stellung axial linden Ring 26     "eingesteckt    werden. Diese  erwähnte Markierung kann z. B. eine am Ring 26 und  am Schlüssel 32 vorhandene Kerbe     sein.    Auf der Welle  21 ist ,drehfest eine Blende 33     befestigt.        Diese        stellt    einen       zylindrischen        Käfig    dar, der mehrere     Blendarme    34  aufweist.

   Letztere bestehen     :aus    seinem     magnetisierbaren     Material. Radial     .innerhalb    der Blende 33 liegt zumin  dest ein ortsfester Dauermagnet 35, der     magnetische          Feldlinien    36 hat. Radial     ausserhalb    (der Blende 33 und  ,dem Magnet 35 gegenüberliegend, ist ein z. B. als Reed  kontakt     ,ausgebildeter.    Schalter 37 vorhanden.

   Letzterer       liegt        im.    Wirkungsbereich des Magneten 35, der den  Schalter in eine     bestimmte    Schaltstellung     bringt.    Liegt  ein Blenden= 34 zwischen dem Magneten 35     und          ,dem    Schalter 37, so     bricht    das Magnetfeld     zusammen     und der Schalter 37 geht in seine     andere        Schaltstellung.     Bei einem     Ausführungsbeispiel    weist die     Blende    33  sechs     Blendenarm:

  e    34 auf     und    es sind     zwei    um einen<B>be-</B>  istimmten     Drehw        inkel    zueinander versetzt     angeordnete     Magnete 35 vorhanden. Diesen beiden Magneten liegen  dann .ebenfalls zwei Schalter 37 gegenüber. Diese Aus  führung wurde     gewählt,    um immer genaue Impulsfolgen  zu erhalten, die sich durch     Anziehen    des einen Schalters  37 und zu     :gleicher    Zeit durch ein Abfallen des anderen  Schalters 37 ergeben. Die Blende 33 mit Magnet 35 und  Schalter 37 stellen     einte    am Selbstkassierer, also z.

   B. an  der Zapfsäule     vorhandene        Steuereinrichtung    dar. Beim  Drehen der Welle 21 werden somit     am    Schalter 37 stän  dig Impulse bewirkt, die über     Leistungen    38 und 39 zu       ,einem    Auswertegerät 40 geleitet werden.

   Eine zweite       Steuereinrichtung        wird    durch dien am Schlüssel 32 vor  handenen Magneten 10 und     einem    .am Selbstkassierer  vorhandenen Schalter 41     gebildet.    Ist der Schlüssel 32  in das Schlüsselloch 22 am     Selbstkassierer        eingesteckt,     so     liegt        in        Fig.    2 der Dauermagnet 10 über     dem    Schal  ter 41, oder somit nach     Fig.    4 im Wirkbereich     des    Ma  gneten 10 liegt.

   Beim Beisspiel ist Ader Schalter 41 als ein  etwas anders     @ausgebildieter        Reedkontakt    gezeigt. Beim  Drehen des     Magneten    10 wird der Schalter 41 ständig  umgeschaltet und :gibt jedesmal     Impulse,    die übler Lei  tungen     42-44        ebenfalls    zum     Auswerter    40 geleitet wer  den.

   Erfolgen die     Impulse    37, 38 und 42, 43, 44 in  gleicher     Impulsfolge    nacheinander, so ist (eine schlupf  freie Kupplung zwischen den beiden Dauermagneten 9  und 24 vorhanden.     Tritt    ein Schlupf zwischen den bei  den Magneten 9 und 24 auf, so wird     diese    erwähnte  Impulsfolge gestört.  



  Die     Arb=eitsweise    des Selbstkassierers     mit    Schlüssel  geht     folgendermassen    vor sich. Der Schlüssel 32 wird     in     das Schlüsselloch 22     in    einer     vorbestimmten    gedrehten       Stellung    bis     zum    Anschlag an (die     Wand    25 einge  steckt.

       Dann    wird mit dem     Handgriff    29 der     Ring    28  gedreht,     wobei,die        Schliesszapfen    27 in     die        Vertiefungen     15 des Schlüssels eingreifen und den Schlüssel am Selbst  kassierer fixieren. Wird ein nicht passender Schlüssel  verwendet,     ,so    stehen allen Schliesszapfen 27     nicht    die  entsprechenden     Vertiefungen    15 des Schlüssels gegen-      über und der     Ring    28     kann    nicht in die entsprechende  Endstellung bewegt werden.

   Bei passendem Schlüssel  wird in der     Endstellung    :des Ringes 28 der Kontakt  30, 31 geschlossen. Es wird hierbei (ein elektrischer  Stromkreis geschlossen, wodurch eine nicht     dargestellte     Pumpe der Kraftstoff-Zapfsäule eingeschaltet wird.  Diese Pumpe bringt den Kraftstoff     in    Umlauf. Gleichzei  tig wird ein in der Kraftstoff     Zapfsäule    vorhandenes  Magnetventil für den Kraftstoff-Fluss geöffnet.

   Solange  mit :dem Handhahnen am Kraftstoffschlauch der Zapf  säule kein Kraftstoff entnommen wird,     wird    der  Kraftstoff     innerhalb    der Zapfsäule     im    Umlauf     gefördert.     Sobald     eine        Kraftstoffentnahme    erfolgt, beginnt die vom  Preis-Zählwerk der Zapfsäule aus angetriebene Welle  21 zu drehen. Hierdurch wird     die    Welle 23 mit Magnet  24 in der in Fig. 2 angegebenen Drehrichtung ange  trieben. Über     die    magnetische     Kupplung    9, 24 wird  schlupflos :das Zählwerk 11 des Schlüssels 32 ange  trieben.

   Bei jeder Umdrehung des Magneten 10 werden  am Schalter 41 sechs Impulse erzeugt. Je nach der     An-          xahlder    Blendenarme 34 und der Anzahl der verwen  deten Dauermagnete 35 und der entsprechenden Anzahl  von Schaltern 37 werden auch in der Zapfsäule bei  jeder Umdrehung der     Wellte    21 entsprechend viele Im  pulse erzeugt.

   Diese     Impulsfolge    wird im elektronischen  Teil 40     überwacht.    Bei gleichbleibender     Impulsfolge     bleibt die Leistungsäbgabevorrichtung zum Abgeben  des Kraftstoffes     :eingeschaltet.    Tritt ein Schlupf in der  magnetischen Kupplung 9, 24 auf, so     wird    die Impuls  folge geändert und     .das    in der Zapfsäule vorhandene Ma  gnetventil wird geschlossen. Die Leistungsabgabevor  richtung .dies Selbstkassiers ist damit abgeschaltet.

   Die  erwähnte Störung der     Impulsfolge    tritt     bereits    ein, wenn  in der magnetischen Kupplung 9, 24 ein Schlupf um  einen Drehwinkel von     60 i    eintritt, da dann bereits der  Magnet 10 nach Fig. 4 um ein Sechstel in der Impuls  folge zurückhängt. Da die vom Preiszählwerk abge  hende Welle 21 beim Verkauf von     Kraftstoff    für     einen     Franken eine Umdrehung macht, entspricht infolge der  zwischen den Wellen 21 und 23 vorhandenen Über  setzung 1:10 eine Umdrehung des Magneten 10 einem  Wert von zehn Rappen. Ein Drehen des Magneten 10  von einem     Impuls    zum anderen, also um 60 , entspricht  somit einem     Wert    von 1,6 Rappen.  



  Ein solcher erwähnter Schlupf in der magnetischen  Kupplung 9, 24 tritt auf, wenn der Wertspeicher des  Schlüssels 32 entwertet ist, wenn also das Zählwerk 11  beim Beispiel auf 0     zurückgelaufen    ist. In dieser abge  laufenen Stellung des Zählwerkes ist dieses     blockiert.     



  Steckt man einen     bereits    :abgelaufenen     Schlüssel    32  in     dass        Schlüsselloch    22, so geht der Ablauf     gleicher-          massen    vor sich, nur mit .dem     Unterschied,        dass    sofort  beim Anlaufen .des Magneten 24     lein    Schlupf gegenüber  dem Magneten 9     auftritt    und das zuvor geöffnete Ma  gnetventil wieder geschlossen wird.

   Mit einem entwer  teten Schlüssel könnte .also     ,irr        ungünstigsten    Fall     theo-          retisch        jeweils    für 1,6 Rappen Kraftstoff vom     Selbst-          kassierer        entnommen    werden. Um auch das zu ver  meiden, könnte noch ein     Verzögerungsglied    im Selbst  kassierer vorgesehen     werden,        das    bewirkt, dass erst nach  einer geringen Verzögerung Kraftstoff     ausfliessen    kann.  



  Beim Beispiel sind zweierlei Arten von     Reedkon-          takten    37 und 41 dargestellt. Sollten diese in der Praxis  nicht befriedigen, sollte z. B. wegen der hohen Impuls  folge ein Flattern solcher Kontakte .auftreten, so könn  ten auch andere Schalter für     diesen    Zweck     verwendet     werden. Beim gezeigten Beispiel sind     ebenfalls    zweierlei    Artender Steuereinrichtungen :gezeigt.

   Die beim     Selbst-          kassierer    vorhandene     Steuereinrichtung    33-37 macht  Gebrauch von einem ständig ortsfest     vorhandenen    Ma  gnetfeld 36, das abwechselnd mittels der     Blenden    34  vom     Schaltier    37 abgeschirmt oder nicht     abgeschirmt     wird.

   Bei der anderen Steuereinrichtung nach Fig. 4 ge  langt der     Schalter    41 abwechselnd in     ein        Magnetfeld     eines drehenden     Dauermagneten.    Es wäre auch noch  eine andere nicht dargestellte Ausbildung der     Steuer-          einrichtung        möglich,    bei der unter     dem        Schalter    41 in  Fig. 4 lein ortsfester Dauermagnet :angeordnet wird.

    Durch     letzteren    Magneten würde ständig ein Magnetfeld  auf den Schalter 41 einwirken,     welches    Magnetfeld  durch den anderen drehenden Dauermagneten 10 stän  dig     beeinflusst    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Selbstkassierer mit Schlüssel zur Abgabe einer zu vergütenden Leistung im beliebig ungleichen Ausmass, nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die am Schlüssel (32) vorhandenen Mittel zum Entwerten des Wertspeichers (11) einen drehbaren Dauermagneten (9) .aufweisen, der mit einem weiteren drehbaren Dauermagneten,(24)
    der Leistungs abgabevorrichtung in magnetische Drehverbindung bringbar ist, und,dass beide Dauermagnete (9, 24) mit zumindest je einer Steuereinrichtung (10, 20 41 bzw. 33-37) bewegungsverbunden sind, welche Steuerein richtungen von der Drehbewegung der Dauermagnete abhängige Steuerimpulse (42-44 bzw. 38, 39) bewirken, die hinsichtlich Impulsfolge miteinander verglichen wer den, und dass bei gleichbleibender Impulsfolge die Lei stungsabgabevorrichtung (21)
    zum Abgeben von Lei stung eingeschaltet und bei Änderung der Impulsfolge die Leistungsabgabevorrichtung zum Sperren der Lei- stung abgeschaltet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Selbstkassierer mit Schlüssel nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch scheibenförmige Dauermagnete (9, 24), d eren je mehr als zwei Pole über dem Scheiben umfang verteilt liegen und die Magnete planmagnetisiert sind, so dass die Feldlinien (19) stirnseitig die Scheiben ebene überragen. 2.
    Selbstkassierer mit Schlüssel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel (32) die Form eines Zylinders hat, dessen Mantelfläche ebene Flächenteile (2-4),aufweist. 3.
    Selbstkassierer mit Schlüssel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem zylindrischen Endteil des Schlüssels (32) über steinen Umfang verteilt angeordnete Markierungen :(15) vorhanden sind, die :
    bei passendem Schlüsisel in Übereinstimmung mit entspre chenden Markierungen (27) innerhalb eines am Selbst kassierer vorhandenen Schlüsselloches (22) bringbar sind. 4.
    Selbstkassierer mit Schlüssel nach Unteranspruch 3, dadurch .gekennzeichnet, dass die am Schlüssel (32) vorhandenen Markierungen Vertiefungen (15) und die im Schlüsselloch (22) vorhandenen Markierungen radial verstellbare Zapfen (27) sind, und dass die Zapfen bei Bewegung eines Stellgliedes (28, 29)
    von Hand eines Benutzers des Selbstkassierers in eine Endstellung, in Eingriff mit den Vertiefungen (15) sind und dass in der Endstellung des Stellgliedes zumindest eine Sperre (30, 31) der Leistungsabgabevorrichtung :aufgehoben ist. 5.
    Selbstkassierer mit Schlüssel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Dauerma gneten (9) des Schlüssels (32) bewegungsverbundene Steu ereinrichtung einen scheibenförmigen drehbaren Dauer magneten (10) aufweist, dessen mehr als zwei Pole über dem Scheibenumfang verteilt liegen und der Magnet ra dialmagnetisiert ist, sodass die Feldlinien in der Schei benebene liegen und den Dauermagneten radial über ragen, und dass am Selbstkassierer,ein ortsfeister Schal ter (41) vorhanden ist, ,
    der bei indem Selbstkassierer ein gestecktem Schlüssel im Wirkbereich des radialmagneti sierten Dauermagneten (10) liegt, zum Abgeben von Schaltimpulsen (42-44) beim Drehen dieses letztgenann ten Dauermagneten.
    6. Selbstkassierer mit Schlüssel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Dauerma gneten (24) des Selbstkassierers bewegungsverbundene Steuereinrichtung- zumindest einen ortsfesten Dauerma- gneten (35) aufweist, in dessen Wirkbereich ein ortsfe ster Schalter (37) liegt, und dass der drehbare Dauer magnet (24) des Selbstkassierers über ein Untersetzungs getriebe mit einer drehbaren Blende (33, 34) verbunden ist, mittels der beim Durchgang zwischen dem ortsfesten Dauermagnet (35) und dem ortsfesten Schalter (37) ein Schaltimpuls (38, 39) abgegeben wird.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung des Selbstkassierers mit Schlüssel nach Patentanspruch II des Hauptpatentes und Patentan spruch I und Unteranspruch 4 hiervor, dadurch ge kennzeichnet, dass mit Erreichen einer Endstellung des handbetätigbaren Stellgliedes (28, 29) ein Pumpenmotor .der Kraftstoff-Zapfsäule eingeschaltet und ein Magnet ventil in einer Umlaufleitung geöffnet wird, sodass der Kraftstoff in Umlauf gebracht wird.
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