CH496480A - Zerstäuberdüse zum Versprühen von Flüssigkeiten - Google Patents
Zerstäuberdüse zum Versprühen von FlüssigkeitenInfo
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- B05B7/0441—Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid with one inner conduit of liquid surrounded by an external conduit of gas upstream the mixing chamber
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Description
Zerstäuberdüse zum Versprühen von Flüssigkeiten Es ist eine Zerstäuberdüse bekannt, bei welcher ein Gas-Strahl mit mindestens der Schallgeschwindigkeit aus einer Düse austritt, die gegenüber einer entsprechend dimensionierten Resonanzkammer sitzt und diese letztere zu periodischen Entleerungen anregt, wodurch sich der Gas-Strahl in einen Schall-Strahl umwandelt. Wird eine Flüssigkeit in das entstandene Schallfeld gebracht, so wird sie, durch die Wechselwirkung von Druckund Unterdruckzonen fein zerstäubt. Bei bekannten Sprühgeräten, die nach obigem System arbeiten, ist der Resonator direkt vor dem Gasund Flüssigkeitsaustritt gelegen. Bei dieser Ausführung treten am Resonator, insbesondere bei der Versprühung von viskosen Flüssigkeiten, Verstopfungen auf. Auch stört die Lage des Resonators die Aerodynamik im Sprühnebel und es kommt zur Tropfenbildung. Über- dies können Schäden durch Korrosion und Kavitation am Resonator auftreten. Andere bekannte Geräte wollen diese Nachteile beseitigen, indem sie vor dem Gasaustritt einen Umkehrer anbringen, welcher den Gas-Strom in eine hinter dem Gas-Austritt angeordnete Resonanzkammer leitet. Die Flüssigkeit tritt bei dieser Düse entweder durch eine zentrale Bohrung oder einen Ringspalt, welcher die Resonanzkammer umgibt, aus. Bei diesem Gerät ist jedoch wieder der Umkehrer der Abnützung und Verstopfung ausgesetzt. Auch ist die Konstruktion sehr empfindlich gegen Stösse, da sich der Umkehrer leicht verbiegt und dann ein schiefer Sprühkegel entsteht. Der Wirkungsgrad der Zerstäubung ist bei der gegebenen Anordnung gering. Da bei der Ausführung mit der zentralen Bohrung ein Teil des Gases und der Schallwellen nach aussen abgeleitet werden und mit der Flüssigkeit nicht in Berührung kommen, sind zum Zerstäuben der Flüssigkeit grosse Gasmengen notwendig. Bei der Konstruktion mit dem Ringspalt kommt der äusserste Flüssigkeitsfilm nicht in Kontakt mit den Schallwellen. Durch die vorliegende Erfindung werden die erwähnten Nachteile beseitigt. Sie unterscheidet sich von den bekannten Zerstäuberdüsen dadurch, dass die Austrittsöffnung des Gaskanals als Ringspalt ausgebildet ist, dem gegenüber sich eine ringförmige Resonanzkammer befindet, die von der äusseren Begrenzungswand des Gaskanals getragen wird, und dass in oder konzentrisch zur Zerstäuber-Längsachse mindestens eine Flüssigkeits-Austrittsöffnung vorgesehen ist, gegen welche ein ringförmiger Austrittsspalt der Resonanzkammer gerichtet ist. In der beiliegenden Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar in je einem Längsschnitt. Die Ausführungsform gemäss Fig. 1 umfasst den Düsenkörper 1, der mittels des Gewindes 2 mit einer Hülse 3 verschraubt ist. Der Körper 1 weist in seinem mittleren Teil, über seinen Umfang verteilt, Kanäle 4 für das die Schallwellen erzeugende Gas (Pressluft, Dampf, Erdgas usw.) auf und er erweitert sich an seinem vorderen Ende 5. In der den vorderen Abschluss bildenden Stirnwand 6 ist eine Mehrzahl von Flüssigkeitsaustrittsöffnungen 7 angebracht. Die Hülse 3 ist an ihrem vorderen (in der Zeichnung linken) Ende einwärts gezogen und umschliesst einen ringförmigen Hohlraum 8. Derselbe liegt - in Strömungsrichtung gesehen - vor einem die Gasaustrittsdüse bildenden, ringförmigen Spalt 9. Wie ersichtlich, wird die Resonanzkammer 8 von der äusseren Begrenzungswand des Gaskanals 10 getragen und dadurch ein Ausströmen der im wesentlichen im Ultraschallbereich liegenden Schallwellen und des Gases nach aussen verhindert. Es bleibt ein ringförmiger Austrittsspalt 12 zwischen der inneren Begrenzung der Resonanzkammer und der vorderen Abschlusswand 6 frei, durch welchen Gas und Schallwellen gegen die Flüssigkeits austrittsöffnungen 7 gerichtet werden. Die Anschlüsse für das Druckgas und die Flüssigkeit sind in der Zeichnung nicht dargestellt, da sie für das Verständnis der Erfindung unwesentlich sind. Beim Betrieb der Düse strömt durch den zwischen den Teilen 1 und 3 befindlichen äusseren Kanal 10 das die Schallwellen erzeugende Gas. Die Gasaustrittsdüse 9 ist so konstruiert, dass die eine äussere Begrenzungswand weiter vorgezogen ist als die innere und als Träger des vor der Austrittsöffnung liegenden Resonatorhohlraumes 8 dient. Nachdem der Resonator durch diese Konstruktion ein nach aussen abgeschlossener Ringhohlraum ist, können die Schallwellen nur nach innen ausgestrahlt werden. Konzentrisch um die Längsachse der Zerstäuberdüse befinden sich die Flüssigkeitsaustrittsöffnungen 7. Man bekommt daher durch die Konstruktion den höchstmöglichen Wirkungsgrad. Durch die Anordnung der Resonanzkammer zur Flüssigkeitsöffnung ist ein Verschmutzen oder Korrodieren nicht mehr möglich; ausserdem hält auch das aus der Kammer 8 abflie- ssende Gas den Flüssigkeitsnebel von dieser fern. Auch eine Tropfenbildung aus dem Sprühnebel heraus ist durch diese Anordnung nicht mehr möglich. Anstelle einer Mehrzahl von konzentrisch um die Zerstäuberachse angeordneten Flüssigkeitsaustrittsöffnungen 7 kann auch nur eine in der erwähnten Achse angebrachte Öffnung vorgesehen sein. Eine derartige Ausführungsform ist in Fig. 2 dargestellt, wobei zusätzlich ein Druckzerstäuber 11 für die Flüssigkeit vorgesehen ist. Dadurch kann eine weitere Verbesserung des Wirkungsgrades erzielt werden. Konzentrisch zur dargestellten Zerstäuberdüse kann ein nicht dargestelltes Rohr für die Zufuhr eines Gases vorgesehen sein, welches mit der zerstäubten Flüssig keit vermischt werden soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHZerstäuberdüse zum Versprühen von Flüssigkeiten mit zwei getrennten, konzentrisch zueinander angeordneten Kanälen, von welchen der äussere für die Zufuhr eines Schallwellen erzeugenden Gases und der innere für die Zufuhr der zu zerstäubenden Flüssigkeit dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöfffung (9) des Gaskanals (10) als Ringspalt ausgebildet ist, dem gegenüber sich eine ringförmige Resonanzkammer (8) befindet, die von der äusseren Begrenzungswand des Gaskanals (10) getragen wird, und dass in oder konzentrisch zur Zerstäuber-Längsachse mindestens eine Flüssigkeitsaustrittsöffnung (7) vorgesehen ist, gegen welche ein ringförmiger Austrittsspalt der Resonanzkammer (8) gerichtet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Zerstäuberdüse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zentral angeordneter Druckzerstäuber (11) für die Flüssigkeit vorgesehen ist.2. Zerstäuberdüse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein konzentrisch angeordnetes Rohr für die Zufuhr eines Gases vorgesehen ist, welches mit der zerstäubten Flüssigkeit vermischt werden soll.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1380368A CH496480A (de) | 1968-09-16 | 1968-09-16 | Zerstäuberdüse zum Versprühen von Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1380368A CH496480A (de) | 1968-09-16 | 1968-09-16 | Zerstäuberdüse zum Versprühen von Flüssigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH496480A true CH496480A (de) | 1970-09-30 |
Family
ID=4395473
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1380368A CH496480A (de) | 1968-09-16 | 1968-09-16 | Zerstäuberdüse zum Versprühen von Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH496480A (de) |
-
1968
- 1968-09-16 CH CH1380368A patent/CH496480A/de not_active IP Right Cessation
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