CH496485A - Einrichtung für die Behandlung von Textilmaterialien in Strangform - Google Patents

Einrichtung für die Behandlung von Textilmaterialien in Strangform

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CH496485A
CH496485A CH1486666A CH1486666A CH496485A CH 496485 A CH496485 A CH 496485A CH 1486666 A CH1486666 A CH 1486666A CH 1486666 A CH1486666 A CH 1486666A CH 496485 A CH496485 A CH 496485A
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CH
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chain
tank
loops
revolution
screw element
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CH1486666A
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Wesley Nix John
Veritas Isley John
Glenn Hiatt Sammy
Andrew Squires William
Benson Armstrong Edwin
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United Merchants & Mfg
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/24Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in roped form
    • D06B3/26Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in roped form in superimposed, i.e. stack-packed, form
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Einrichtung für die Behandlung von Textilmaterialien in Strangform    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für die Be  handlung von Textilmaterialien in Strangform.  



  Obwohl die Erfindung im folgenden im Zusam  menhang mit einer Flüssigkeitsbehandlungsanlage, z. B.  einem Färbebottich bzw. einer Kufe beschrieben wird,  in welcher das Material kontinuierlich in ein Färbbad  eingeführt und aus diesem herausgezogen wird, eignet  sich die Einrichtung gleichermassen für andere Flüs  sigkeitsbehandlungsanlagen für Textilien, z. B. für Ab  sudmaschinen, Waschmaschinen und dergleichen.  



  Färbebottiche, die man bisher zum Färben von  strangförmigen Textilien benützt hat, umfassten eine  Vielzahl von Zugwalzen, Plattierwalzen und dergleichen,  die über dem Bad angeordnet waren und um welche  individuelle, endlose Stränge von Material in Strang  form kontinuierlich in den Farbstoff und aus diesem  heraus geleitet wurden. Diese Vorrichtungen benützten  eine Stiftstange, durch welche jeder solche endlose Strang  im Abstand von jedem anderen endlosen Strang ge  halten wird. Die Kapazität einer solchen Kufe beträgt  ungefähr 1500 m Material, wobei gleichzeitig fünfzehn,  zwanzig oder auch mehr endlose Stränge laufen. Beim  Betrieb einer solchen Färbanlage ist es notwendig, ge  wisse Längen von Textilien, z. B. 100 m, um die Zug  rollen oder -walzen in die Kufe einzuführen und dann  die beiden Enden des Materiales zusammenzunähen.

    Dieser Vorgang wird für jeden endlosen Strang wieder  holt, bis die gewünschte Anzahl von Strängen vorhan  den ist. Dann kann das Färben anlaufen, indem der  Behälter mit Farbe beschickt wird und betrieben wird,  bis die gewünschte Färbung erreicht ist. Das Entladen  der Kufe geht in der umgekehrten Reihenfolge vor  sich, wobei jeder solche endlose Strang geschnitten und  das Material entfernt werden muss. Wenn die wei  tere Behandlung wiederum eine endlose Länge von Ma  terial erfordert, müssen die Stücke wieder zusammenge  näht werden, um eine solche endlose Länge herzu  stellen.  



  Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung für    die Behandlung von strangförmigem Textilmaterial und  zeichnet sich aus durch einen Tank mit einem Unter  teil für eine     Behandlungsflüssigkeit,    eine     Vielzahl    von  Führungswalzen im Oberteil des Tanks, um welche  der Strang in aufeinanderfolgenden Schlingen läuft, wo  bei jede Schlinge nach unten     in    die Flüssigkeit ein  taucht, Mittel zum Antreiben mindestens einer Füh  rungswalze, ein Materialführungselement im Oberteil  des Tanks mit beweglichen Taschen zum     Halten    und  Leiten aufeinanderfolgender Materialschlingen, Befesti  gungsmittel im Tank zum Befestigen des Vorderendes  des Strangs, wobei diese Mittel entlang eines endlosen  Wegs beweglich sind,

   der mindestens teilweise dem Weg  des Strangs um die Führungswalzen entspricht, und  Mittel zum Vorschieben der Taschen des Führungs  elements um eine Teilung und zum Bewegen der Be  festigungsmittel durch endlosen Weg, so dass das Vor  derende des Strangs für jeden Umlauf der Schlingen  durch den Tank eine volle Umdrehung ausführt.  



  In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Aus  führungsformen der erfindungsgemässen Einrichtung dar  gestellt. Es zeigen:  Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch eine Flüssig  keitsbehandlungsanlage, z. B. eine Haspelkufe, nach  Massgabe der Erfindung, entlang der Linie 1-1 in Fig.  2, wobei der Aufbau für die Tür oder für den Ver  schluss ausgelassen ist,  Fig.

   2 einen Seitenriss der erfindungsgemässen Ein  richtung, gesehen von der rechten Seite in     Fig.    1, in  teilweise abgebrochener Darstellung,       Fig.    3 eine Ansicht ähnlich der in     Fig.    2, mit ab  gebrochenem Oberteil und im wesentlichen entlang der  Linie 3-3 in     Fig.    1,       Fig.    4 eine Ansicht ähnlich der in     Fig.    2 und 3  und zeigt einen Teil der Anlage im Abbruch, entlang  der Linie 4-4 in     Fig.    1,       Fig.    5 die Steuerung der Anlage, schematisch,       Fig.    6 eine vergrösserte Teilansicht der rechten un  teren Ecke der Vorrichtung nach     Fig.    1,

        Fig. 7 einen vergrösserten Seitenriss eines schrau  benförmigen Textilführungselements,  Fig. 8 einen schematischen Horizontalquerschnitt  in teilweisem Abbruch und eine abgewandelte Aus  führungsform der Erfindung,  Fig. 9 ein vereinfachtes Schaltungsdiagramm der  Anlage nach Fig. 8,  Fig. 10 einen schematischen Vertikalschnitt des obe  ren Teils der Anlage nach Fig. 8, im wesentlichen  entlang der Linie 10-10 in Fig. 8,  Fig. 11 eine Darstellung ähnlich der in Fig. 10,  jedoch im Seitenriss und stellt die verschiedenen An  triebselemente dar, und  Fig. 12 eine schematische Darstellung einer abge  wandelten Form der Materialführung, die mit der Ein  richtung nach Fig. 1 oder Fig. 8 benützt werden kann.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umfasst eine Kufe  10 einen zylindrischen, auf einer horizontalen Achse  angeordneten Tank mit Endwandungen 12 und 14.  Alle inneren Teile der Kufe 10 oder des System,  die mit korrosivem Wasser, Chemikalien oder Farben  in Berührung kommen, bestehen vorzugsweise aus rost  freiem Stahl oder anderen korrosionsfesten Metallen  oder Kunststoffen. Der Tank der Kufe 10 ist eine flüs  sigkeitsdichte Konstruktion und hat eine Öffnung 16  in seiner     Seitenwandung    17, durch welche das Mate  rial zur Behandlung eingeführt und nach der Behand  lung entfernt werden     kann    und durch welche der Innen  raum der Kufe besichtigt und instand gehalten werden  kann.

   Die Öffnung 16 hat einen Verschluss 18 mit  bekannten Dichtungsmitteln, wenn die Kufe als Druck  bottich und nicht als offene Kufe     benützt    werden soll.  



  Die Endwandungen 12 und 14 der Kufe 10 sind  an den oberen und unteren halbzylindrischen Teilen  22 bzw. 24 mit Verstärkungselementen 20 ausgestattet.  Die Teile 22 und 24 sind durch Flansche miteinander  verschraubt, wobei eine Dichtung 28 zwischen den  Flanschen 26 vorgesehen ist, um diese luftdicht abzu  dichten, wenn die Kufe unter Druck     gesetzt    werden  soll.  



  Im unteren Teil der Kufe, wo das Färbbad erhitzt  werden soll, kann ein gelochter, falscher Boden über  den Beheizungsmitteln vorgesehen sein; ausserdem kann  das Bad auch durch geeignete,     geschlossene        Heizspi-          ralen    zwischen dem falschen Boden und den Seiten  wänden 17 beheizt werden; die zum Steuern der Heiz  schlangen und Dampfschlangen dienenden Organe sind  im Patent Nr. 397 580 beschrieben.  



  Eine aussen an der Endwandung 12 angebrachte  Konsole 30 trägt einen Motor 32 oder eine andere       geeignete    Antriebsquelle. Der Elektromotor 32 dient  zum Antrieb einer Zugwalze, die sich horizontal in  der Kufe 10 zwischen den Endwandungen 12 und 14  erstreckt. Diese     Walze    34 sitzt auf     einer    Welle, die in  einem flüssigkeitsdichten Lager 38 in der Endwandung  12 und in einem entsprechenden Lager 40 in der  Endwandung 14 gelagert ist. Ein angetriebenes Ketten  rad 42 (Fig. 2), das aussen auf :der Welle 36 ange  ordnet ist, die sich durch die Wandung 12     erstreckt,     treibt über eine endlose Kette 44 ein weiteres Ketten  rad 46 auf der Welle 38 an.  



  Eine zweite, ebenfalls horizontal in der Kufe 10  angeordnete Walze 48 sitzt auf     einer    Welle 50, die       in    Lagern 52 in den Wandungen 12 und 14 gelagert  ist. Die Rotationsachse der Walze 48 ist parallel zur  Rotationsachse der     Walze    34, jedoch etwas niedriger.  Diese     Walze    muss nicht, wie dargestellt, eine freilau-    fende Walze sein, sondern kann auch unmittelbar mit  derselben     Umfangsgeschwindigkeit    wie die Walze 34  angetrieben sein.

   Wie am besten aus Fig. 1 und 4  ersichtlich ist, liegen beide     Walzen    34 und 48 an der  Rückseite der Kufe 10 über dem Flüssigkeitspegel     im     Unterteil der Kufe, wobei die     Walze    34 etwas über  der Walze 48 und näher an der Rückseite der Kufe  liegt.  



  Eine Leerlaufwalze 54 ist an der Vorderseite der  Kufe 10 angeordnet. Diese     Walze    54, deren Rotations  achse zu den Rotationsachsen der     Walzen    34 und 48  parallel steht, erstreckt sich ebenfalls horizontal über  die Vorrichtung und ist mittels einer Welle 56 in flüs  sigkeitsdichten Lagern 58 und 60, die     aussen    an den       Endwandungen    12 und 14 vorgesehen sind, in diesen  gelagert. Die Höhe dieser Walze 54     liegt    vorzugs  weise zwischen :den Walzen 34 und 48, wobei auch  diese Walze 54 über dem Flüssigkeitsstand des Bads       in    der Kufe 10 liegt.

   Auch kann diese Walze     er-          wüpschtenfalls    mit derselben Umfangsgeschwindigkeit  wie die     Walzen    34 und 48     angetrieben    werden. Ob  wohl die Walzen 34, 38 und 54 in der Zeichnung  als auf Wellen montiert dargestellt sind, die durch  die     Walzen    durchgehen und an deren Enden abge  stützt sind, können die Wellen natürlich auch Stummel  wellen sein, die in den betreffenden Endwandungen  12 und 14 abgestützt sind.  



  Wie am besten in den Fig. 1, 4, 6 und 7 dar  gestellt, ist ein schraubenförmiges Element oder eine  rotierbare Stiftstange 60 an der Vorderseite der Kufe  10 unmittelbar unter der Walze 54 und etwas vor  derselben vorgesehen. Dieses Element 60 hilft beim  automatischen Zuführen des Materials in die Kufe und  beim automatischen Entfernen aus der Kufe nach der  Behandlung. Ausserdem wirkt dieses Element 60 als be  wegliche oder rotierbare Stiftstange bei der Flüssigkeits  behandlung des Materials in der Kufe, indem es die  Schlingen im Abstand     voneinander    hält und     verhindert,     dass sie sich verwickeln.  



  Das vorzugsweise aus rostfreiem Stahl gefertigte  Schraubenelement 60 umfasst eine Welle 62, :deren     eines     Ende in einem Lager 64 an der     Innenseite    der Wan  dung 14 abgestützt ist, während sich das andere Ende  durch die Wandung 12 erstreckt und in einem dichten  Lager 66 umläuft. Auf der Welle 62 ist konzentrisch       ein    schraubenförmiger Drahtteil 68 angeordnet, der eine  Vielzahl von beweglichen Zwischenräumen oder  Ta  schen  70 (Fig. 7) aufweist, die zur Aufnahme des  strangförmigen Materials dienen. Der Drahtteil 68 stützt  sich     auf    :der Welle 62 über eine Vielzahl von radialen  Streben oder Speichen 72 ab.  



  Wie     Fig.    2 und 6 zeigen, ist auf dem Ende der  Welle 62, das sich durch die Wandung 12 erstreckt,  ein Kettenrad 74 montiert. Eine Konsole 74 auf der  Endwandung 12 stützt einen Elektromotor 78 mit einem  Kettenrad 80 auf seiner     Abtriebswelle    ab. Eine end  lose Kette 82 läuft um das     Antriebskettenrad    80 und  das     Abtriebskettenrad    74 rotiert dieses durch eine Um  drehung bei jeder Erregung des Motors 78.  



  Eine Führung 84     (Fig.    1) auf     einer    Konsole 86  auf der Kufe 10 oder auf einem danebenliegenden  Rahmenteil liegt neben der     Öffnung    16 und über dem  schraubenförmigen Element 60. Diese Führung 84 dient  dazu, den Strang F von     einem    Wagen V aufzuneh  men und über die Walze 54, unter der Walze 48  und über die     Abtriebswalze    34 zu leiten.      Normalerweise webt ein Webstuhl 80 bis 120 Me  ter Stoff und da die Kufe ungefähr 1500 Meter auf  nimmt, werden die Einzellängen des Materials zusam  mengenäht, um diese Gesamtlänge zu bilden.  



  Eine endlose Kette 88 aus rostfreiem Stahl (Fig. 3)  liegt neben der Innenseite der Wandung 12. Diese  Kette 88 läuft über ein Antriebkettenrad 90 und über  eine Vielzahl von Spannrädern 92 und beschreibt im  wesentlichen denselben Weg, wie die Schlingen des Ma  terials F beim Laufen über und unter den Walzen  54, 48 und 34 in der Richtung des Pfeils 3 in Fig. 4.  Jedes Spannrad 92 ist geeigneterweise drehbar auf einer  Stummelwelle 94 an der Innenseite der Wandung 12  gelagert, während das Antriebskettenrad 90 auf einer  angetriebenen Welle 96 aufgekeilt ist, die sich durch  die Wandung 12 erstreckt und drehbar in einem dichten  Lager gelagert ist. Auf der Welle 96 ist in Nuten  und längsweise verschiebbar ein Zahnrad 98 angeord  net, das durch eine Druckluftkupplung 100 bewegt wer  den kann.

   Wenn das Rad 98 in der Stellung nach  Fig. 1 steht, kämmt es mit einem Zahnrad 102 auf  der Antriebswelle 36 der Antriebswalze 34 und wird  daher gedreht, um die Welle 96 zu drehen und die  Kette 88 über die Spannräder 92 zu bewegen. Die  Kupplung 100 sitzt vorzugsweise auf einer Konsole  104 auf der Endwandung 12 der Kufe 10.  



  Wie Fig. 6 zeigt, hat die Kette 88 ein von einem  Glied abstehendes festes Glied 106 mit einem flexiblen  Leitglied 108. Das Vorderende des Materials F wird  an dieses flexible Leitglied 108 durch Nähen oder an  derweitig     befestigt,    so dass das Vorderende des Ma  terials im wesentlichen demselben Weg folgt wie die  Kette 88 beim Umlaufen um die Kettenräder. Es ist  zu ersehen, dass dieser endlose Weg des Vorderendes  des Materials F in einer Ebene liegt, die quer zu den  Achsen der Walzen 54, 48 und 34 liegt.  



  Eine Impulszeituhr 114 (Fig. 5) dient zum Steuern  der Rotation des Schraubenelements 80 und zum Be  tätigen eines Druckluftventils 110 für die Kupplung  100 in einer vorbestimmten Zeitfolge. Ein flexibles,  von der dauernd umlaufenden Welle 36 angetriebenes  Kabel 116 bewirkt, dass die Zeituhr 114 nach einer  vorbestimmten Anzahl von Umdrehungen der Welle  36 einen Erregungsimpuls an ein Verzögerungsrelais  112 abgibt, wodurch der Motor 78 so lange erregt wird,  dass das Schraubenelement 60 eine volle Umdrehung  durchführt. Nach der Beendigung dieser vollen Um  drehung des Schraubenelements 60 betätigt ein     Stift     118 auf dem Kettenrad 74 der Welle 62 einen Schal  ter 120, um einen Kreis eines Verzögerungsrelais 122  zu schliessen, so dass dieses durch einen Impuls von  der Zeituhr 114 durch eine bestimmte Zeitspanne er  regt werden kann.

   Das Relais 122 betätigt das Ven  til<B>110</B> genügend lange, so dass die Kette 88 eine voll  kommene Umdrehung durchläuft und das Material durch  die leere Tasche am Ende des Schraubenelements 60  einzieht. Die Impulsuhr 114 ist so mit der     Rotation     der Schlingen des Materials durch die Kufe 10 syn  chronisiert, dass das Schraubenelement 60 und die Ein  ziehkette 88 jeweils eine volle Umdrehung in der vor  genannten Zeitspanne für jede Umdrehung der Schlin  gen des Materials durch die Kufe 10 durchführen.  Es ist auch zu ersehen, dass die beiden Zahnräder 98  und 102 im Verhältnis von 1 : 1 stehen, so dass die  Bewegung der Einziehkette 88 dieselbe Geschwindig-         keit    hat wie die Oberflächengeschwindigkeit der An  triebswalze 34 und des damit laufenden Materials.  



  Der Betrieb der Kufe 10 geht vor sich wie folgt:  Das Bad mit der richtigen Menge von Farbe wird  in der Kufe vor dem Einführen des Materials F in       Strangform    vorbereitet, da nach dem Befestigen des  Vorderendes des Materials F an das flexible     Leit-          glied    108 und dem Anlassen des kontinuierlichen Laufs  des Elektromotors 32 durch den Bedienungsmann, das  Material automatisch über die Rollen 54, 48 und 34  geführt wird und aufeinanderfolgende Schlingen bildet,  wobei die Flüssigkeitsbehandlung der Schlingen folgt,  sobald das ganze Material vom Wagen V eingeführt  wurde, ohne dass der Bedienungsmann irgendwelche wei  teren Schritte unternehmen muss.  



  Der Bedienungsmann     fädelt    das Vorderende des Ma  terials durch die Öffnung 84 über die Walze 54, unter  der Walze 48 und über die Walze 34 ein, und von  hier direkt zum Leitglied 108 auf der andern Seite der  Kufe, wie in     Fig.    1 durch den gestrichelten Linienzug  dargestellt ist. Dann befestigt der Bedienungsmann das  Vorderende des Materials durch Festnähen, Klemmen  oder Binden am Leitglied 108. Sodann teilt der     Be-          dienungsmapn    die Gesamtlänge der Länge des Material  strangs F auf dem Wagen durch die Anzahl von Schlin  gen, die in der Kufe gebildet werden können und be  stimmt so die Länge jeder einzelnen Schlinge.

   Die  Höchstzahl der Schlingen in der Kufe 10 wird durch  die Länge der Schraubenstange 60 und die Zahl der  Taschen entlang dieser Länge oder durch die Stei  gung der Schraube bestimmt. Nach dem Errechnen der  Länge jeder Schlinge des Materials F wird die Zeit  uhr so eingestellt, dass sie einen Impuls für jede Um  drehung einer Schlinge durch die Kufe abgibt. Nach  dem Befestigen des Vorderendes F an dem     Leitglied     108 auf der Kette 88 wird der Elektromotor 32 an  gelassen und treibt ununterbrochen die Walze 34 wäh  rend der ganzen Behandlungszeit des Materials an.

    Hierdurch wird das Material F über die Walze 54,  unter die Walze 48 und über die Walze 34 in den  Boden der Kufe geführt, da bei diesem     anfänglichen     Vorgang das Vorderende des Materials F, das am     Leit-          glied    108 befestigt ist, sich nicht bewegt und auch  die Kette 88 stillsteht.  



  Nachdem eine vorbestimmte Menge von Material  F in den Unterteil der Kufe eingeführt worden ist, er  hält die Zeituhr 114 über das flexible Kabel<B>116</B> ein  Signal, wodurch sie die Arbeitsfolge einleitet: erst wird  das Schraubenelement 60 um eine Drehung gedreht,       dann    die     Einziehkette    88 um eine Umdrehung wäh  rend des Stillstehens des Schraubenelements 60. Im  einzelnen gibt die Zeituhr 114 ein     Signal    auf das Ver  zögerungsrelais 112, um dieses für eine bestimmte Zeit  zu erregen; dies erregt den Motor 78, der das Schrau  benelement 60 um eine Umdrehung weiterdreht.

   Wäh  rend dieser Anfangsbewegung des     Schaubenelements     60 bleibt das Material F in seiner Lage, da es noch  nicht durch die erste Tasche 70 des Schraubenelements  60 eingefädelt worden ist.  



  Nach einer vollen Umdrehung des Schraubenele  ments 60 erreicht der Stift 118 auf dem Kettenrad  74 der Welle 62 eine Stellung, in welcher er den  Schalter 120 des Verzögerungsrelais 122 schliesst. Die  Zeituhr 114 sendet nun ein Signal und erregt das  Relais 122 durch eine bestimmte Zeit, wodurch das      Druckluftventil 110 so     lange    geöffnet     wird,    dass     die     Kupplung 100 das Rad 98 mit dem Rad 102 in Ein  griff bringt, so dass die Drehung des Zahnrads 98  die Kette 88 durch     eine    volle Drehung in der Rich  tung des Pfeils A dreht.

   Beim Vorlaufen der Kette  88 um     eine    volle     Drehung        wird    das befestigte Ende  des Materials F durch die erste Tasche 70 des Schrau  benelements 60 geleitet und von hier über die     Walze     54, unter die Walze 48 und über die Walze 34 zu  rück in die Stellung nach Fig. 1 und 8 unter dem  Schraubenelement 60. Da die Kette das Ende des Ma  terials mit derselben     Geschwindigkeit    bewegt, mit der  das Material durch die Zugwalze 34 bewegt wird, kommt  es zur Bildung einer vollen Schlinge mit einem gefalte  ten Teil im Boden der Kufe (Fig. 4), der bei der An  fangsbewegung des Materials F in der Kufe 10 ge  bildet wird, wein die Kette stillsteht.

   Durch das Fal  ten ist das Material F im Bad in     einer    vollkommen  spannungslosen Lage, während der Farbstoff darauf  einwirkt.  



  Nach dem Bilden der ersten Schlinge beginnt sich  die zweite Schlinge zu formen, weil das Material dauernd  in die Kufe durch die Walze 34 eingeführt     wird.    Wenn  eine genügende Materialmenge in den     Unterteil    der  Kufe 10 eingeführt ist, wird die Arbeitsfolge des Schrau  benelements 60 und der Kette 88 wiederholt, d. h.  das Schraubenelement 60 macht eine volle Umdrehung  und das Material F der ersten Schlinge in der ersten  Tasche 70 des Schraubenelements 60 bewegt sich nach  links (Fig. 6 oder 7) und hinterlässt eine leere Tasche,  die neues Material beim nächsten Umlauf der Kette  88 aufnimmt. Bei diesen Vorgängen läuft die Walze  34 dauernd um und die zweite Schlinge beginnt mit  dem Formen der Falte im Unterteil der Kufe 10.

   Es  ist zu ersehen, dass sich die Schlingen nacheinander  von rechts nach links in Fig. 1 bilden und schritt  weise nach links beim Bilden jeder Schlinge weiterge  schoben werden, indem erst das Schaubenelement um  eine Drehung gedreht und dann die Kette 88 um einen  vollen Umlauf weitergedreht wird, bis das ganze Ma  terial vom Wagen V oder der Versorgungsquelle in  die Kufe eingegeben ist.  



  Wenn die Kufe mit einer Länge des     strangförmi-          gen    Materials F gefüllt ist, läuft das Hinterende des  Materials lose nach, so dass der oben beschriebene Vor  gang ununterbrochen wiederholt wird und die     Schlingen     dauernd in das Bad und aus diesem herauslaufen (Pfeil  B in Fig. 4). Dies geht fort, bis die Behandlung des  Materials beendet ist.  



  Nach der Beendigung der Flüssigkeitsbehandlung  des Materials und dem Entladen der Kufe 10 wird  der Motor 32 stillgesetzt, so dass das Vorderende des  Materials F vom festen Teil 106 abgenommen wer  den kann und durch die     Öffnung    84 in den Wagen  V zurückläuft. Die Schlingen des Materials werden aus  der Kufe von rechts nach links in Fig. 1 abgenommen.  



  Die Arbeit, die mit dem Beladen der Kufe und  mit ihrem Betrieb verbunden ist, ist bedeutend kleiner,  da das Material in einer ganzen Länge behandelt wird  und nicht in kurze, endlose Schleifen zusammengenäht  werden muss, die jeweils individuell     in    die Kufe ein  gelegt werden. Ausserdem ist auch das Einfärben gleich  mässiger, da das Material schnell eingesetzt, das Bad  eingegeben und schnell auf Arbeitstemperatur gebracht  werden kann. Das bedeutet, dass die     erfindungsge-          gemässe    Vorrichtung Streifenbildung vermeidet und das         gleichmässige        Einfärben    der ganzen Materiallänge ge  währleistet.  



  Die Fig. 8-11 zeigen eine Kufe 10' mit einem  auf einer horizontalen Achse montierten Tank     und    mit  Wandungen 12' und 14'. Auch hier bestehen die Teile,  die mit korrosiven Mitteln, Chemikalien oder Farben  in Eingriff gelangen, aus rostfreiem Stahl oder     korri-          sionsfesten    Kunststoffen. Die Kufe 1,0' hat eine     läng-          liehe    Öffnung 16' in der Seitenwandung 17', die auf  bekannte Art und Weise mit einer Flüssigkeitsdich  tung ausgestattet ist.  



  Die Kufe umfasst eine grosse angetriebene     Zugwalze     150 auf einer     horizontalen    Welle. Die Welle 152 der       Walze    150 liegt in einem     flüssigkeitsfesten    Lager 154  in dien Seitenwänden 12' bzw. 14'. Die     Walze    150  liegt neben der     Öffnung    16' des Tanks und wird     dauernd     durch einen Elektromotor 156 über eine Kette und  ein Kettenrad 158 angetrieben.  



  Eine zweite Walze 160 liegt im Tank der Kufe  10' an der Rückwand 19' und sitzt auf     einer        Welle     162, die sich durch Lager 164 in den Wandungen 12'  und 14' erstreckt. Diese Walze ist eine Freilaufwalze,  kann jedoch auch eine angetriebene     Walze        sein,    in  welchem Falle ihre Umfangsgeschwindigkeit dieselbe  sein muss wie die der Walze 150. Da die Walze 150  die Zugwalze ist und alle     aufeinanderfolgenden    Schlin  gen des Materials beim     Durchlaufen    durch die Flüs  sigkeit mitnehmen muss, ist der Durchmesser dieser  Walze bedeutend grösser als der der zweiten Walze  160.  



  Ein Schraubenelement 60', das im wesentlichen der  Konstruktion des Schraubenelements 60 entspricht, ist  in der Kufe 10'     angeordnet    und rotiert     dauernd    auf  einer Spindel, die mit den Walzen 150 und 160 par  allel angeordnet ist. Diese Spindel liegt vor und unter  halb der Achse der Walze 150 (Fig. 10). Das Schrau  benelement 60' rotiert auf einer Welle 62', die sich  durch Lager 166 erstreckt und einen Endteil 64' hat,  der sich beträchtlich über die Aussenwand des Seiten  teils 12'     erstreckt.     



  Eine Reduziereinheit 168 hat eine Eingangswelle  170, die eine Ausgangswelle 172 mit variabler Dreh  zahl antreiben kann. Die Eingangswelle 170 treibt die  Ausgangswelle 172 über einen direkten, nicht darge  stellten Kettentrieb, der durch ein     Justierrad    174 ein  gestellt werden kann, so dass die Drehzahl der Aus  gangswelle 172 gegenüber der Drehzahl der Eingangs  welle     170    geändert werden kann. Die Eingangswelle  170 wird von der Welle 152 der Walze 150 über eine  endlose Kette 178 angetrieben, welche über ein Ket  tenrad 180 auf der Welle 152 und ein Kettenrad 182  auf der Welle 170 läuft.

   Die Welle 62' ist mit dem       Reduziergetriebe    168 zwecks dauernder     Rotation    über  eine endlose Kette 184 verbunden, welche über ein  Kettenrad 186 auf der Welle 62' und! ein Kettenrad  188 auf der Welle 172 läuft. Die Drehzahl des Schrau  benelements 60' ist derart,     d'ass    eine Tasche des Ele  ments sich um eine     Teilung    vorwärts bewegt, wäh  rend die     Walze    150 die Schlingen im Tank durch  eine volle Drehung     durchleitet.    Durch Einstellen des       Justierrads    174 des     Reduziergetriebes    168 kann die  Drehzahl des Elements 60' so eingestellt werden,

   dass  die gewünschte     Schlingenlänge    in der Kufe 10' gebil  det wird, oder die Verstellung kann beim Betrieb  vorgenommen werden, um etwaige Berechnungsfehler in  der Länge der Schlingen wettzumachen oder Schrump-      fen des Materials, was zum Verkleinern der Schlingen  führt, aufzunehmen.  



  Neben der Rückwandung 19' der Kufe 10' ist  ein Plattierglied 190 (Fig. 2). Dieses hin und her gehende  Plattierglied 190 sitzt auf einer sich durch Lager 194  in den Seitenwandungen 12' und 14' erstreckenden  Welle 192. Das Plattierglied 190 wird durch eine Nocke  196 (Fig. 11) hin und her bewegt, die auf der Welle  162 der     Walze    160 angeordnet ist. Eine Nase 198  der Nocke 196 beaufschlagt einen Arm 200, der sich  radial von der Welle 192 erstreckt und bewirkt, dass  sich dieser nach vorn und rückwärts bewegt, so dass  das Plattierglied 190 die Schlingen des Materials F  schlägt, wenn sich .diese nach unten in die Behand  lungsflüssigkeit bewegen und in diesen Falten bilden.  



  Die Kufe 10' hat eine endlose Kette 88' ähnlich  der Kette 88, die sich entlang eines bestimmten, end  losen Wegs an der Innenseite der Wand 12' bewegen  kann. Diese     Kette    88' hat einen etwas anderen Weg  als die Kette 88, da die Kufe 10' nach Fig. 8-11  nur zwei Walzen hat und die Kette 88' im wesent  lichen demselben Weg folgt wie ein Teil der Schlinge  des Materials F, wenn dieses über dem Flüssigkeits  pegel in der Kufe ist. Ein festes Glied 106' an der  Kette 88' dient zum Befestigen des flexiblen Füh  rungsteils des Vorderendes des Materials, wenn dieses  in die Kufe eingeleitet wird. Bei jeder Umdrehung einer  Schlinge durch die Kufe 10' macht die Kette 88'  einen vollen Umlauf entlang ihres endlosen Wegs mit  derselben Geschwindigkeit, mit welcher das Material  durch die Walze 150 vorgeschoben wird.

   Da die Kette  bedeutend kürzer ist als die Länge der Schlinge des  Materials, bewegt sich die Kette nur während eines  verhältnismässig kurzen Zeitabschnittes bei jedem Schlin  genumlauf.  



  Die Kette 88' läuft um Kettenräder 202 und 204  (Fig. 10) auf den Wellen 62' bzw. 162, wobei diese  Räder 202, 204 frei auf den Wellen laufen. Ausserdem  läuft die Kette 88' über ein Antriebskettenrad 206  auf einer Stummelwelle 208, die sich durch die Wan  dung 12' der Kufe 10' erstreckt. Die Welle 208 trägt  ein Antriebsglied 210 (Fig. 8) einer Druckluftkupplung  212, die normalerweise vom Antriebsglied 214 abge  kuppelt ist (Fig. 11), das frei auf der Welle 208  läuft. Das Kettenrad 214 wird dauernd durch die Welle  152 über eine Kette 216 angetrieben, welche um ein  Kettenrad 218 läuft, das auf der Welle 152 aufge  keilt ist. Wenn die Kupplung 212 eingerückt wird,  beaufschlagt das Glied 210 das Antriebsglied 214, so  dass die Welle 208 rotiert und' die endlose Kette 88'  umläuft.  



  Fig. 9 zeigt ein vereinfachtes Schaltungsdiagramm  für den Betrieb der Einziehkette 88'. Ein Druckluft  ventil 222 zum Anliefern von Druckluft aus einer ge  eigneten Quelle an die Kupplung 212 wird durch ein  Solenoid oder Relais 224 betätigt. Das Relais 224  liegt in einem elektrischen Kreis mit einem Haupt  schalter 226, der zum Ingangsetzen der Kufe geschlos  sen wird. Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, wird das Re  lais 224 erregt, wenn     ein    normalerweise offener Schal  ter 228 vorübergehend geschlossen wird.  



  Der Schalter 228 (Fig. 11) wird durch einen Stift  230 betätigt, welcher auf einem Zahnrad 232 auf einer  Stummelwelle 234', das mit einem dauernd umlaufen  den Zahnrad 234 kämmt, welches auf dem verlänger  ten Teil 64' der Welle 62'     sitzt.    Beim Erregen des  Relais 224 wird die Kupplung 212 sofort betätigt, so    dass die Welle 208 rotiert und die Kette 88' mitnimmt.  Die Welle 208 hat ein Zahnrad 236 (Fig. 11), das  mit einem Zahnrad 238 auf einer Stummelwelle 240  kämmt. Das Rad 238 hat einen Stift 242, der einen  Schalter 244 öffnet, der im Haltekreis des Relais 224  liegt.

   Sobald sich das Zahnrad 238 dreht, schliesst der  Schalter 244 den Haltekreis und hält das Relais 224  erregt, so dass die Kette 88' einen vollen Umlauf durch  machen kann, d. h. eine Drehung des Rads 238 ent  spricht einem Umlauf der Kette 88', und wenn der  Stift 242 in die Stellung nach Fig. 11 zurückkommt,  wird der Schalter 244 geöffnet, die Kupplung 212 so  fort ausgerückt und die Bewegung der Kette 88' so  fort angehalten.  



  Wenn die Kette 88' aus irgendwelchen     Gründen     vor Beendigung ihrer Bewegung angehalten wird, ist  aus Sicherheitsgründen eine Zeituhr 250 vorgesehen,  die ein Relais 252 betätigt, das einen Schalter 254  im Kreis des Hauptmotors 156 öffnet. Diese Zeituhr  betätigt das Relais 252 dreissig Sekunden nach dem  Anhalten der Kette 88', wenn diese vor einem vollen  Umlauf stehenbleibt, so dass der Motor 156 abge  stellt wird und weder die Kufe noch das Material  beschädigt werden können.  



  Wie in     Fig.    10 und 11     gezeigt,    ist eine Öffnung  256 ausserhalb der Kufe vorgesehen und fest an dieser  mit einer Konsole 258 verbunden. Diese Einfuhröff  nung ist vor der     Öffnung    16' und in der Mitte zwi  schen den Seitenwänden 12' und 14'. Dieses Glied  256 kann     verschwenkt    werden, um das Zu- und Ab  führen von Material zur und von der Kufe zu er  leichtern.  



  Der Betrieb der Kufe erfolgt im allgemeinen wie  bereits beschrieben mit kleinen Abweichungen beim  Beladen und Entladen. In beiden Fällen geht dieses  vollautomatisch vor sich, wenn das Ende des Materials  F am festen Glied 106' der Kette 88' befestigt wor  den ist.  



       Fig.    10 zeigt, wie das Material nach dem Durch  leiten durch die Einfuhröffnung 256 unter dem Schrau  benelement 60' durchgeht und in die erste Tasche  neben der Kette 88' eingelegt wird. Dann läuft das  Material F nach oben über die Walze<B>1,50</B> und nach  unten über die     Freilaufwalze    160, worauf das Ma  terial nach dem Bilden einer genügend langen Schlinge  an dem festen Glied 106' der Kette befestigt wird.  Die Kufe wird dann angelassen und das Beladen geht  genau so vor sich wie bei der Kufe 10, mit dem  Unterschied, dass das Schraubenglied dauernd und nicht       intermittierend    rotiert. Die schwenkbare Einfuhröffnung  256 folgt dem Material bei der Bildung sukzessiver  Schlingen, die die Taschen des Schraubenelements 60'  füllen.  



  Das Entladen geht in der umgekehrten Reihenfolge  vor sich. Das am festen Glied 106' der Kette 88'  befestigte Vorderende des Materials wird gelöst und  durch die Einfuhröffnung zurückgeleitet und die Schlin  gen werden nacheinander aus der Kufe vom Ende 12'  an der Kette 88' gegen die andere Seite 14' abge  nommen.  



       Fig.    12 zeigt ein     Materialführungselement    260, das  anstelle der Schraubenelemente 60 oder 60' in den  Kufen 10 oder 10' benützt werden kann. Das Ma  terialführungselement 260 hat einen endlosen Riemen  oder eine endlose Kette 262, die über Kettenräder 264  bzw. 268 läuft. Der Riemen oder die Kette 262 hat  eine Vielzahl von sich nach aussen erstreckenden Fin-      gern 270, welche Taschen 272 für die Schlingen des  Materials F bilden. In der Anordnung nach Fig. 12  bewegt sich das Materialführungselement 260 mit den  Fingern 272 horizontal, so dass sich auch die Taschen  272 in der Richtung von der Einziehkette hinwegbe  wegen.

   Natürlich muss die     Zeiteinstellung    der Bewe  gung der Taschen 272 mit der Bewegung der Ta  schen der Elemente 60 oder 60' entsprechen, so dass  stets eine leere Tasche zum Aufnehmen des Vorder  endes des Materials F bereitsteht. Es ist zu ersehen,  dass zwecks dieser Bewegung der Stange     26'0    die Wel  len 274 und 276, welche die Kettenräder 264 und  268 tragen, vertikale Achsen haben müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für die Behandlung von Textilmateria lien in Strangform, gekennzeichnet durch einen Tank mit einem Unterteil für eine Behandlungsflüssigkeit, eine Vielzahl von Führungswalzen im Oberteil des Tanks, um welche der Strang in aufeinanderfolgenden Schlin- gen läuft, wobei jede Schlinge nach unten in die Flüs sigkeit eintaucht, Mittel zum Antreiben mindestens einer Führungswalze, ein Materialführungselement im Ober teil des Tanks mit beweglichen Taschen zum Halten und Leiten aufeinanderfolgender Materialschlingen, Be festigungsmittel im Tank zum Befestigen des Vorder endes des Strangs, wobei diese Mittel entlang eines endlosen Wegs beweglich sind,
    der mindestens teilweise dem Weg des Strangs um die Führungswalzen ent spricht, und Mittel zum Bewegen der Taschen des Ma- terialführungselementes um eine Teilung und zum Be wegen der Befestigungsmittel durch den endlosen Weg, so dass das Vorderende des Strangs für jeden Umlauf der Schlingen durch den Tank eine volle Umdrehung ausführt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Materialführungselement ein Schraubenelement ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achsen des Schraubenelements und der Führungswalzen parallel stehen. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schraubenelement eine lange Welle und einen schraubenförmig gewundenen Draht umfasst, der koaxial zur Welle steht und sich darauf abstützt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Materialführungselement ein end loser Riemen ist, der in einer Ebene parallel zu den Achsen der Führungswalzen beweglich ist und eine Vielzahl von sich nach aussen erstreckenden Fingern hat, welche die Taschen bilden. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zum Bewegen der Ta schen Mittel umfassen, durch welche wechselweise die Taschen um eine Teilung weitergeschoben werden und die Befestigungsmittel um eine Drehung während eines Teils des Umlaufs der Schlingen durch den Tank wei terbewegt werden. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zum Bewegender Taschen die Taschen kontinuierlich um eine Teilung für jeden Umlauf der Schlingen im Tank weiterbewegen, wäh rend die Befestigungsmittel während eines Teils dieses Umlaufs der Schlingen im Tank jeweils eine volle Um drehung durchführen. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Befestigungsmittel an einer end losen Kette befestigt sind, die in einer Ebene senkrecht zu den Achsen der Führungswalzen bewegt werden kann und die sich entlang eines endlosen Wegs be wegt, sowie durch Mittel zum Bewegen der Kette durch einen vollen Umlauf mit einem Stillstand zwischen je weils zwei Umläufen. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zum Bewegen der Kette eine Impulsuhr umfassen sowie Mittel, die durch die Impulsuhr betätigt werden können, um die Kette mit einer Oberflächengeschwindigkeit anzutreiben, die im wesentlichen der der Führungswalzen entspricht, wobei die Impulsuhr die Kette für jeden vollen Umgang einer Schlinge um die Führungswalzen um eine Drehung dreht.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch; dadurch ge kennzeichnet, dass das Schraubenelement durch Mittel rotiert wird, welche eine Impulsuhr umfassen, die bei jedem Umlauf der Schlingen betätigt wird, einen mit dem Schraubenelement verbundenen Motor zum Drehen desselben, und Mittel, die auf einen Impuls ansprechen, um den Motor genügend lange in Gang zu setzen, um das Schraubenelement durch eine volle Drehung zu drehen. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1 oder 7, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Bewegen der Kette eine Kupplung umfassen, um die Kette mit den Antriebsmitteln für die Führungswalze zu verbinden, wobei an die Kupplung angeschlossene Mittel, die auf die Rotation des Schraubenelements ansprechen, die Kupplung ausrücken und die Kette für jeden Umlauf der Schlingen über die Führungswalzen um eine volle Drehung weiterdrehen.
    11. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsmittel vorgesehen sind zum kontinuierlichen Drehen des Schraubenelements im Gleichgang mit der Bewegung der Schlingen durch den Tank. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Justiermittel vorgesehen sind für die Antriebsmittel des Schraubenelements, so da.ss des sen Rotationsgeschwindigkeit nach Massgabe der Schlin- genlänge geändert werden kann. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine Einführöffnung, die fest auf dem Tank angeordnet ist, um den Strang ausserhalb des Tanks aufzunehmen, wobei diese Öffnung neben einer öff- nung im Tank liegt. 14. Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführöffnung schwenkbar ausserhalb des Tanks angeordnet ist.
CH1486666A 1964-12-15 1965-12-09 Einrichtung für die Behandlung von Textilmaterialien in Strangform CH496485A (de)

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