CH496797A - Kerze, insbesondere Stumpenkerze, und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Kerze, insbesondere Stumpenkerze, und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
Kerze, insbesondere Stumpenkerze, und Verfahren zu deren Herstellung Kerzen werden im allgemeinen gezogen, gegossen oder gepresst, wobei die gegossenen Kerzen in Formen gegossen werden, die zwei- oder mehrteilig und verhältnismässig starkwandig sind. Diese gegossenen Kerzen aus flüssigem Kerzenrohstoff benötigen eine überlange Auskühlungszeit, vor allem dann, wenn sie im Durchmesser oder Querschnitt stark sind, es sich also insbesondere um sogenannte Stumpenkerzen handelt. Diese überlange Auskühlungszeit erfordert bei einer Fertigung in grossen Stückzahlen einen Einsatz einer sehr grossen Zahl von Formen, zumal ja bekanntlich Kerzen in den vielfältigsten Modellen und Grössen hergestellt werden. Aber nicht nur der Einsatz einer grossen Anzahl von an sich gleichen Formen für ein Kerzenmodell einer Kerzengrösse ist ein grosser Nachteil in der Herstellung; es müssen bei dieser herkömmlichen Art der Herstellung die Formen auch ein- oder mehrmals während dem Erkaltungsprozess mit flüssigem Wachs nachgegossen werden. Dies bedeutet viel Arbeitszeit und verteuert damit die Herstellung solcher Kerzen wesentlich. Darüber hinaus werden auch Kerzen aus Waclisgranu- lat oder Wachsflocken auf kaltem Wege gepresst, jedoch sind diese Kerzen bewusst auf eine hohe Anzahl von Lufteinschlüssen abgestellt, sie haben einen mehr oder weniger porösen Kern. der sicher seine Vorteile hat. Diese Kerzen sind in ihrem Gewicht sehr leicht und man fühlt es ihnen an, dass sie nicht aus massivem Wachs sind, und brennen diese Art Kerzen selbstverständlich auch schneller ab. als eine herkömmliche gegossene Kerze. Es ist weiterhin der Vorschlag gemacht worden, Kerzenformen mit pastösem Wachs zu füllen und in dieses Wachsbrocken hineinzudrücken, und zwar vor- zugsweise solche mit einem höheren Schmelzpunkt. Nach diesem Verfahren hergestellte Kerzen sind zwar auch aus massivem Wachs: sie benötigen aber trotzdem eine lange Abkühlzeit in ihren Formen und muss auch hier während der Abkühlzeit flüssiges Wachs nachgegossen werden, wenn auch nicht so viel wie bei Kerzen. die nur aus flüssigem Wachs gegossen werden. Die Vermeidung der vorstehenden und weiteren Nachteile ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung. Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht in der Schaffung einer gegossenen massiven Kerze mit geringst denkbarer Abkühlzeit, und zwar vorzugsweise einer Stumpenkerze mit starkem Durchmesser, deren Besonderheit darin besteht, dass in einem dünnwandigen Kerzenmantel mit angeformtem Kerzenkopf Wachsgranulat eingefüllt ist und nur die Zwischenräume mit flüssigem Wachs ausgegossen sind. Das Verfahren zur Herstellung einer solchen Kerze besteht darin, dass ein massiver, dünnwandiger Kerzenmantel mit angeformtem Kerzenkopf von der Kerzenfussseite her mit Wachsgranulat gefüllt und die Zwischenräume mit flüssigem Wachs ausgegossen werden. Es hat sich gezeigt, dass so hergestellte Kerzen als massive Kerzen sich in nichts von den vollkommen gegossenen Kerzen unterscheiden, nur eine denkbar kurze Abkühlzeit benötigen, d.h. sofort verkaufsfertig sind und keiner Nacharbeit mehr bedürfen, ein Nachgiessen von flüssigem Wachs also vollkommen entfällt. Wie die Neuerung im einzelnen ausgeführt sein kann, ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung und aus der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel zum Teil im Schnitt dargestellt ist. In einem besonderen Arbeitsgang wird auf warmem oder kaltem Wege zunächst ein Kerzentopf hergestellt, der einseitig offen ist, und zwar von der Kerzenfusseite her. Dieser Kerzentopf besteht aus einem Kerzenmantel 1 mit dem angeformten Kerzentopf 2 und kann an seiner Kerzenmantelaussenseite ein Dekor 3 aufweisen oder zylindrisch sein. Dieser Kerzentopf 1-3 wird von der offenen Kerzenfusseite 4 her mit kaltem Wachsgranulat 5 möglichst dicht gefüllt und anschliessend mit flüssigem Wachs 6 ausgegossen, welches an den kalten Innenseiten des Kerzenmantels 1 und an den Oberflächen des ebenfalls kalten Wachsgranulates 5 sofort erkaltet, wobei lediglich darauf zu achten ist, dass das flüssige Wachs nicht zu heiss, aber doch so warm ist, dass es bis zum Kerzenkopf 2 durchfliesst. Dies bedeutet, dass praktisch kaum Abkühlzeit und kein Nachgiessen erforderlich ist, trotzdem aber eine massive, der vollkommen gegossenen. gleichwertigen Kerze erzeugt wird. Es kann gegebenenfalls von Vorteil sein, den Kerzenmantel 1 mit dem Kerzenkopf 2 aus einem Wachs mit einem hohen Schmelzpunkt (Hartwachs) herzustellen und/oder auch ein solches Wachs für die Herstellung des Wachsgranulates zu verwenden. Darüber hinaus ist es möglich, das Wachsgranulat und/oder den Kerzenmantel unterkühlt hierbei zu verwenden; nötig ist dies aber nicht. Es ist weiterhin möglich, verschiedenfarbige Wachse zu verwenden, wodurch im Kerzenstamm verschiedenfarbige Effekte erreicht werden, die bei einer rein gegossenen Kerze nicht erreicht werden können. Durch das vorstehende Verfahren werden insbesondere Stumpenkerzen hergestellt, die sich in nichts von den herkömmlichen rein gegossenen Kerzen unterscheiden, jedoch keine Abkühlzeit und kein Nachgiessen während der Herstellung erfordern, sich durch die bekannten Schrumpfungsprozesse nicht deformieren und keine Nacharbeit benötigt wird und damit preiswert in ihrer Herstellung sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEI. Kerze, insbesondere Stumpenkerze, dadurch gekennzeichnet, dass in einen dünnwandigen Kerzenmantel (1) mit angeformtem Kerzenkopf (2) Wachsgranulat (5) eingefüllt ist und nur die Zwischenräume mit flüssigem Wachs (6) ausgegossen sind.II. Verfahren zur Herstellung einer Kerze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein massiver dünnwandiger Kerzenmantel (1) mit angeformtem Kerzenkopf (2) von der Kerzenfusseite (4) her mit Wachsgranulat (5) gefüllt und die Zwischenräume mit flüssigem Wachs (6) ausgegossen werden.UNTERANSPRUCH Kerze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedenfarbige und/oder verschieden harte Wachse Verwendung finden.
Priority Applications (1)
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| CH496797A true CH496797A (de) | 1970-09-30 |
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| CH (1) | CH496797A (de) |
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1968
- 1968-08-08 CH CH1195668A patent/CH496797A/de not_active IP Right Cessation
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