CH496919A - Strahlungsrohreinrichtung - Google Patents

Strahlungsrohreinrichtung

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CH496919A
CH496919A CH1771668A CH1771668A CH496919A CH 496919 A CH496919 A CH 496919A CH 1771668 A CH1771668 A CH 1771668A CH 1771668 A CH1771668 A CH 1771668A CH 496919 A CH496919 A CH 496919A
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CH
Switzerland
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radiation
burner
fuel
tube
dependent
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CH1771668A
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Inventor
Gottfried Dr Cremer
Behrens Heinz
Joachim Dipl-Ing Hartmann Hans
Original Assignee
Fetok Gmbh
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C1/00Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified
    • F24C1/02Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified adapted for the use of two or more kinds of fuel or energy supply
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C3/00Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber
    • F23C3/002Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber having an elongated tubular form, e.g. for a radiant tube
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L15/00Heating of air supplied for combustion
    • F23L15/04Arrangements of recuperators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


  Strahlungsrohreinrichtung    Die Erfindung betrifft eine Strahlungsrohreinrich  tung mit in einem gegen hohe Temperaturen beständi  gen, im Brennraum angeordneten und in diesen ab  strahlenden Strahlungsrohren und zu diesen gehören  den Brennern, wobei zwei Strahlungsrohre parallel zu  einander und mit von entgegengesetzten Seiten eintre  tenden Brennerflammen angeordnet und zu einer  Funktionsgruppe zusammengefasst sind und jedes  Strahlungsrohr mit von dem ihm zugeordneten Brenner  abgewendeten Ende mit einem Wärmeaustauscher in  Verbindung steht, der in den Weg der Verbrennungs  luftzufuhr zum anderen Brenner eingesetzt ist.  



  Es ist bereits bekannt, einen Brenner an einem  Ende eines Rohres anzuordnen und die Flamme in das  Rohr hineinbrennen zu lassen. Dieses Rohr ist von  einem Aussenrohr umgeben, das an dem dem Brenner  abgewendeten Ende verschlossen ist und von dem dor  tigen Ende des Innenrohres einen Abstand aufweist, so  dass die im Innenrohr entstehenden Verbrennungsgase  über diesen Ringzwischenraum am verschlossenen  Ende des Aussenrohres umgelenkt werden und in dem  Ringraum zwischen Innenrohr und Aussenrohr zurück  strömen, bis sie schliesslich aus einem Abgasstutzen im  Bereich der Brennerdüsenausmündung austreten kön  nen. Die Brenngase passieren also bei diesem Strah  lungsrohrbrenner das Innenrohr, werden am Ende des  Innenrohres in das Aussenrohr umgelenkt und verlas  sen das Aussenrohr durch den Abgasstutzen in der  Nähe der Brennerdüse.

   Die Rohre dieser Strahlungs  rohrbrenner sind aus Stahl hergestellt, was ihre maxi  male Arbeitstemperatur auf ca.     1150     C beschränkt.  



  Bekannt ist es -auch für die Beheizung mit gasför  migem Brennstoff einen Strahlungsrohr-Brennersatz       mit    zwei Strahlungsrohren zu verwenden, die parallel  zueinander angeordnet sind und jeweils am einander  entgegengesetzten Ende einen Brenner aufweisen,  wobei das von diesem Brenner abgewendete Ende  jedes Strahlungsrohres mit einem Wärmeaustauscher in  Verbindung steht, der in den Weg der Verbrennungs  luftzufuhr zum Brenner des benachbarten Strahlungs-    rohres eingesetzt ist. Die Verbrennungsluft wird den  Brennern durch ein Druckgebläse zugeführt. Auch hier  bestehen die Strahlungsrohre aus Stahl, was die maxi  male Arbeitstemperatur dieses Brennersatzes auf ca.  1150  C beschränkt.  



  Man hat auch bereits erkannt, dass zur Erreichung  höherer Temperaturen von Stahl als Werkstoff für das  Brennerrohr abgegangen werden muss. Man hat des  halb bereits Strahlungsrohrbrenner für vergleichweise       kurze        Rohrlängen    gebaut,     bei        denen        in        ein        einfaches     kurzes Rohr aus SiC von einer Seite ein Druckzerstäu  berbrenner brennt und die Brenngase durch das Rohr  hindurchgeführt werden. Eine Anwendung dieses Prin  zips für die Beheizung von breiten Ofenräumen unter  Benutzung einfacher Gas- bzw. Ölzerstäubungsbrenner  ist jedoch nicht möglich, weil ein Temperaturabfall  über die Länge des Rohres unvermeidbar ist.

   Dieser  Temperaturabfall würde unterschiedliche Abstrah  lungstemperaturen der Oberfläche des Strahlungsrohres  zur Folge haben, welche den angestrebten Wärmebe  handlungseffekt erschweren oder unmöglich machen  würde.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Strahlungsein  richtung für die gleichmässige     Beheizung    auch breiter  Ofenräume zu schaffen, in denen Arbeitstemperaturen  herrschen sollen, denen Stahlrohre nicht mehr gewach  sen wären.  



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst, in  dem die Strahlungsrohre aus     SiC    bestehen, mit Hilfe  von Futtersteinen im Mauerwerk des Ofens gelagert  sind und am Ende jedes der Wärmetauscher ein Saug  gebläse angeordnet ist.  



  Die Verwendung des Materials     SiC    für die Strah  lungsrohre entsprechender     Längeabmessungen    würde  es erforderlich machen, die Rohre lose, d. h. mit einem  ausreichenden Spiel in den sie im Ofenmauerwerk hal  tenden Futtersteinen zu lagern. Es ist zu berücksichti  gen, dass     SiC-Rohre    grösserer Längenabmessungen  nicht nur schwierig und unter erheblichem Kostenauf  wand herzustellen sind, sondern ihre Haltbarkeit mit      zunehmender Länge auch rapide abnimmt und die bei  grösseren Längenabmessungen auftretenden grösseren       Längenänderungen    bei Temperaturänderungen nicht  mehr vom Rohr selbst oder dem Ofenmauerwerk auf  genommen werden können.

   Eine lockere Lagerung ist  aber an sich unerwünscht, weil damit zwangsläufig Un  dichtigkeiten verbunden sind, die zu Veränderungen,  wenigstens aber Störungen der Ofenatmosphäre führen.  Es muss also auch eine Massnahme getroffen werden,  diese Möglichkeiten auszuschalten, was durch den Ein  satz von Sauggebläsen für die Abfuhr der Brennerab  gase und damit auch für die Zufuhr der Verbrennungs  luft zu den     Brennern        erfolgt.        Durch    den Ersatz     der    aus  Stahl     bestehenden    Strahlungsrohre bei einer bestimm  ten bekannten Art eines Brennersatzes durch Strah  lungsrohre aus SiC in Verbindung mit besonderen,

   zu  sätzlichen Massnahmen der Lagerung dieser Rohre  und der Versorgung der ihnen zugeordneten Brennern  mit Verbrennungsluft können temperaturmässig höher  belastbare SiC-Strahlungsrohre grösserer Längenab  messungen eingesetzt werden und damit sind neue  Ofenausbildungen und insbesondere neue Betriebsver  fahren erreichbar.  



  Zwar ist durch den     erfindungsgemässen    Vorschlag  ähnlich wie bei der bekannten Anordnung mit Stahl  rohren eine wärmetechnische Kopplung der beiden  Strahlungsrohre miteinander gegeben. Gegen eine sol  che Kopplung hat der Fachmann an sich Bedenken,  weil er selbstverständlich in der Regelmöglichkeit des  einzelnen Strahlungsrohrbrenners weitgehendst unab  hängig von anderen Teilen des Ofens zu sein wünscht.  Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese Kopplung auch  bei der durch die Erfindung abgeänderten und verbes  serten Ausführungsform der Strahlungsrohreinrichtung  ohne Bedeutung ist, weil ohnehin meistens eine     grös-          sere    Anzahl von Strahlungsrohrsätzen nebeneinander  mit gleicher Temperatur betrieben wird.

   In diesem Fall  sind also innerhalb jedes Strahlungsrohrsatzes gleiche  Brennstoffmengen in jedem Strahlungsrohr zu verbren  nen, und es ergeben sich damit für die beiden Strahl  rohre einer Strahlungsrohreinrichtung gleiche Betriebs,  verhältnisse.    Aber selbst dann, wenn es in besonderen Fällen er  forderlich sein sollte, die beiden Strahlungsrohre einer  Strahlungsrohreinrichtung mit unterschiedlicher Wär  meleistung zu betreiben, ist dies überraschenderweise  ohne weiteres möglich. Es ergibt sich lediglich eine  Verschiebung des Wirkungsgrades zwischen den beiden  Strahlungsrohren einer Strahlungsrohreinrichtung, weil  aus den beiden Strahlungsrohren unterschiedliche Ab  wärmemengen zu Verfügung stehen, die für die Auf  wärmung des jeweils anderen Strahlungsrohres einge  setzt     wenden    können.

   Dies bedeutet im Endergebnis  aber lediglich, dass der Wirkungsgrad des einen Strah  lungsrohres einer Strahlungsrohreinrichtung um so viel  grösser wird, als der Wirkungsgrad des anderen Strah  lungsrohres sich vermindert. Im Gesamtergebnis würde  aber der Wirkungsgrad unverändert bleiben.  



  Die erfindungsgemässe Strahlungsrohreinrichtung  wird vorteilhaft derart weitergebildet, dass jeder     Wär-          meaustauscher    aus einem Mantelrohr besteht, dessen  Innenrohr an dem einen Ende an das Abgasende des  ihm zugeordneten Strahlungsrohres angeschlossen ist,  während das den Mantel bildende Aussenrohr in dem  Anschlussbereich des Innenrohres einen freien Ein  trittsquerschnitt aufweist und am anderen Ende in die         Brennkammer    des Brenners des anderen Strahlungs  rohres einmündet.  



  Die Brenner können wahlweise mit flüssigem  Brennstoff, vorzugsweise Öl, oder mit gasförmigem  Brennstoff betrieben werden.  



  Bei Beheizung mit geringen Brennstoffmengen, wie  unterhalb 81/h, z. B. in der Grössenordnung von 3 l/h,  bedient man sich in weiterer Ausbildung der Erfindung  zweckmässig Druckzerstäuberbrenner, die jeden Brenn  stoff teilweise unverbrannt über die gesamte, in den  Brenngutraum abstrahlende Länge des Strahlungsroh  res einspritzen, vorzugsweise intermittierend einsprit  zender Brenner.  



  Zweckmässig bedient man sich dabei Brenner mit  je einem Düsenhohlkörper, dessen Düsenöffnung durch  eine Düsennadel verschliessbar ist, die eine mit einer  Zuführungsleitung für Pressluft oder Brennstoff in  Verbindung stehende, am Düsenende frei ausmün  dende Durchbohrung aufweist. Die Düsennadel steht  dabei     vorteilhaft    in Richtung der Düsenöffnung unter  dem Druck einer Feder. Ferner ist     zweckmässig    je ein  Verschlussorgan in den beiden     Zuführungsleitungen    für  Pressluft bzw. Brennstoff, vorgesehen.  



  Anschliessend wird die Erfindung anhand der  Zeichnung beispielsweise erläutert.  



  Die Zeichnung zeigt in    Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer     erfindungsge-          mässen    Strahlungsrohreinrichtung und in       Fig.2    eine bevorzugte Ausführungsform eines  Brenners im Schnitt.  



  Mit 1 und 2 sind in     Fig.l    die Wandungen des       Brenngutraumes    3 bezeichnet, der eine     Brenntempera-          tur    von beispielsweise 1250  C erhalten soll. Vorzugs  weise unter der Decke dieses Brennraumes sind in den  Wandungen Öffnungen 4, 5, 6, 7 freigelassen, in wel  che über Futtersteine 8, 9, 10, 11 die Strahlungsrohre  12, 13, eingesetzt sind.  



  In den Öffnungen 4 bzw. 7 sitzen Einsatzrohre 14  bzw. 15, welche an Verschlussplatten 16 bzw. 17 befe  stigt sind. Über Öffnungen in diesen Platten münden die  nur schematisch angedeuteten Brenner 18, 19, die  beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel Gasbrenner       sind,    genauso gut aber auch mit     flüssigem.        Brennstoff     betriebene Brenner sein können, in die Einsatzrohre  14, 15, ein.  



  In den Maueröffnungen 5 bzw. 6 sitzen zusätzliche  Futtersteine 19; 20. Über nicht näher bezeichnete  durchgehende Bohrungen in diesen Steinen treten die       Brenngase    aus dem Strahlungsrohr 12 bzw. 13 in das  Innenrohr 22 bzw. 21 eines     Wärmeaustauschers    ein,  welcher am anderen Ende 24 bzw. 23 zu einem nicht  gezeichneten     Saugzugventilator    geführt ist. Um das In  nenrohr 21 bzw. 22 legt sich jeweils ein Aussenrohr 25  bzw. 26. Das Aussenrohr 25 bzw. 26 endet, wie bei 27  bzw. 28 erkennbar, kurz vor der Ansatzstelle des     In-          nenrohres    21 bzw. 22 am entsprechenden     zusätzlichen     Futterstein 19 bzw. 20.

   Es entsteht-somit ein ringför  miger Eintrittsschlitz ins Innere des Aussenrohres 25  bzw. 26. Am anderen Ende     führt        ein.        Stutzen.    29' bzw.  30' aus dem Aussenrohr 25 bzw. 26 in den Raum, in  den der     Brenner    einbläst, so dass diesem die im     Wär-          meaustauscher    vorgewärmte Luft schliesslich im Strah  lungsrohr zugeführt wird.  



  Selbstverständlich weisen Innen- und Aussenrohr  zweckmässig Rippen zur Verbesserung des Wärmeaus-      tausches auf. Diese Rippen sind bei 29 bzw. 30 er  kennbar.  



  Die beiden     Strahlungsrohre    12 bzw. 13 bestehen  aus SiC. Für die Anschlussteine 8, 9, 10, 11, kann  man entsprechendes feuerfestes Material verwendetn.  Der Wärmeaustauscher und die Anschlusselemente für  ihn sowie für die Brenner sind aus hochwertigem Stahl  hergestellt.  



  In Fig.2 ist mit 101 ein aus SiC bestehendes  Strahlungsrohr bezeichnet, in das der auf der rechten  Seite der Figur dargestellte Brenner 102 mündet. Bei  103 ist ein in das Strahlungsrohr 101 eingestecktes  Abzugsrohr angedeutet.  



  Bei der als Beispiel wiedergegebenen Ausführungs  form des Brenners bedeutet 111     den,    Düsenhohlkörper,  in dem eine Düsennadel 112 angeordnet ist, die mit  Hilfe der an der Führungsmuffe 113 angreifenden  Feder 114 gegen die Düsenöffnung 115 angedrückt  wird. Die Feder 114 stützt sich an einem im Düsen  hohlkörper 111     eingeschraubten    Deckel 116 ab. Im  Teil 117 des Düsenhohlkörpers 111 ist die Düsennadel  112 geführt.  



  Der Teil 117 zusammen mit der Düsennadel 112  trennt den Hohlraum 119 vom Hohlraum 120. Der  Raum 119 steht über die Leitung 121 mit einer Quelle  für den flüssigen Brennstoff in Verbindung, während  der Raum 120 über die Leitung 122 vorteilhaft mit  einer Pressluftquelle verbunden ist. In den Leitungen  121 und 122 sind Verschlussorgane 124 und 125 vor  gesehen. Ausserdem ist die Düsennadel 112 mit einer  Durchbohrung 126 versehen.  



  Bei der dargestellten Stellung der Verschlussorgane  124, 125 steht der Hohlraum 120 mit der     Pressluft-          quelle    in Verbindung. Aus dem Raum 120 gelangt die  Pressluft durch die Durchbohrung 126 zur Düsenöff  nung 115, wo sie auf den Brennstoff trifft, der aus dem  Raum 119 in die Düsenöffnung 115 gelangt und von  der     Pressluft    teilweise zerstäubt und weitergetragen  wird. Selbstvertändlich kann die Förderung des flüssi  gen Brennstoffs     kontinuierlich        oder        absatzweise    vorge  nommen werden, je nachdem, welche Art der Behei  zung erwünscht ist.  



       Man        kann    den Brenner auch so     betreiben,        dass     man entweder nur über das offene Verschlussorgan  124 oder nur über das offene Verschlussorgan 125  Brennstoff     zuführt,    wobei das andere Verschlussorgan  125 bzw. 124 geschlossen bleibt. Bei geschlossenem       Verschlussorgan    125 und offenem Verschlussorgan  124 gelangt der Brennstoff unmittelbar in den Raum  119.

   Da die Düsennadel 112 zwei verschiedene Quer  schnitte a und b aufweist, wird die Düsennadel 112 in  Richtung des Pfeiles c gegen die Wirkung der Feder  114 nach hinten verschoben, und der Brennstoff kann  nunmehr aus der     etwas    geöffneten Düsenöffnung 115  als     fein,        zerstäubter        Brennstoffkegel        austreten.    Durch  entsprechende Wahl der Masse der Düsennadel 112  und der Federkraft der Feder 114 kann erreicht wer  den, dass die Düsennadel 112 in einen Schwingungszu  stand gerät,

   so dass auch bei kontinuierlicher Förde  rung des Brennstoffes ein dauerndes Vibrieren der  Nadel 112     und    damit eine dauernde Änderung des  Durchgangsquerschnitts der Düsenöffnung 115 erreicht  wird.  



  Ist dagegen das Verschlussorgan 124 geschlossen  und wird über das offene Verschlussorgan 125 statt  Pressluft Brennstoff zugeführt, dann gelangt der  Brennstoff aus dem Raum 120 durch die Durchboh-    rung 126 zur Düsenöffnung 115, von wo aus der  Brennstoff mit so hoher Geschwindigkeit und gegebe  nenfalls auch nur unter teilweiser Zerstäubung einge  spritzt     wind,    so dass das Abbrennen dieses Brennstoffes  über die ganze     Länge    des Strahlungsrohres allmählich  erfolgt.  



  Die Luftversorgung über die Löcher 129 kann  selbstverständlich entfallen, wenn die Pressluftzufuhr  durch die Leitung 122 für die Verbrennung ausrei  chende Luftmengen liefert und die Zufuhr sekundärer  Verbrennungsluft entfallen kann.  



  Bei 130 sind die sich über die Länge des Strah  lungsrohres 101 fortbewegenden abbrennenden Brenn  stoffmengen angedeutet. Das Strahlungsrohr 101  strahlt seine     Wärme    in den nicht gezeichneten     Brenn-          gutraum    ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Strahlungsrohreinrichtung mit in einem gegen hohe Temperaturen beständigen, im Brennraum angeordne ten und in diesen abstrahlenden Strahlungsrohren und zu diesen gehörenden Brennern, wobei zwei Strah lungsrohre parallel zueinander und mit von entgegen gesetzten Seiten eintretenden Brennerflammen ange ordnet und zu einer Funktionsgruppe zusammengefasst sind und jedes Strahlungsrohr mit dem von dem ihm zugeordneten Brenner abgewendeten Ende mit einem Wärmeaustauscher in Verbindung steht, der in den Weg der Verbrennungsluftzufuhr zum anderen Brenner eingesetzt ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Strah lungsrohre (12, 13) aus SiC bestehen, mit Hilfe von Futtersteinen (8, 9, 10, 11) im Mauerwerk des Ofens gelagert sind und am Ende jedes der Wärmeaustau- scher (21, 25, bzw. 22, 26) ein Sauggebläse angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Strahlungsrohreinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wärmetauscher aus einem Mantelrohr besteht, dessen Innenrohr (21, bzw.
    22) an dem einen Ende an das Abgasende des ihm zu geordneten Strahlungsrohres (13, bzw. 12) angeschlos sen ist, während das den Mantel bildende Aussenrohr (25, bzw. 26) in dem Anschlussbereich des Innenroh res einen freien Eintrittsquerschnitt (27, 28) aufweist, und am anderen Ende in die Brennkammer des Bren ners (18, bzw. 19) des anderen Strahlungsrohres (12, bzw. 13) einmündet. 2. Strahlungsrohreinrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenner für die Verbrennung eines gasförmigen Brennstoffes vorgesehen sind. 3. Strahlungsrohreinrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenner für die Verbrennung flüssigen Brennstoffes vorgesehen sind.
    4. Strahlungsrohreinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Brenner (102) eint Druckzerstäubungsbrenner ist, der den Brennstoff teilweise uriverbrannt über die gesamte, in den Brenn- gutraum abstrahlende Länge des Strahlungsrohres (101 einspritzt. 5.
    Strahlungsrohreinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Brenner ein in termittierend einspritzender Brenner ist. 6. Strahlungsrohreinrichtung nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch die Verwendung von Bren nern (102) mit je einem Düsenhohlkörper (111(, des sen Düsenöffnung (115) durch eine Düsennadel (112) verschliessbar ist, die eine mit einer Zuführungsleitung (122) für Pressluft oder Brennstoff in Verbindung ste hende, am Düsenende frei ausmündende Durchboh rung (126) aufweist. 7.
    Strahlungsrohreinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsennadel (112) in Richtung der Düsenöffnung (115) unter dem Druck einer Feder (114) steht. B. Strahlungsrohreinrichtung nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch je ein Verschlussorgan (124, 125) in den beiden Zuführungsleitungen (121, 122) für Pressluft bzw. Brennstoff.
CH1771668A 1967-12-12 1968-11-28 Strahlungsrohreinrichtung CH496919A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0191910A1 (de) * 1984-12-28 1986-08-27 Aichelin GmbH Keramisches Flammrohr für das Mantelstrahlheizrohr eines Industriebrenners

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0191910A1 (de) * 1984-12-28 1986-08-27 Aichelin GmbH Keramisches Flammrohr für das Mantelstrahlheizrohr eines Industriebrenners

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