Anlage zum Überziehen von Materialien aller Art mit einem Kunststoffüberzug
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Überziehen von Materialien aller Art mit einem Kunststoffüberzug.
insbesondere zum Imprägnieren von Isolierstoffbahnen mit elektrisch leitenden Kunststoffdispersionen, wobei zum Hindurchführen der Materialien durch die Anlage Transporteinrichtungen, wie Transportrollen und dgl., vorgesehen sind. Gemäss der Erfindung umfasst die Anlage neben Reinigungs- und Kontrolleinrichtungen einen Trockenofen mit mehreren Heizzonen. Zweckmässig können im Trockenofen drei Heizzonen vorgesehen sein, deren Temperaturen getrennt regelbar und messbar sind. Die Anlage gemäss der Erfindung kann insbesondere dazu verwendet werden, grossflächige Heizfolie aus einem elektrisch nicht leitenden Träger mit überzogenem leitend gemachten Kunststoff herzustellen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Anlage im Schema. Die Fig. 2 veran schaulicht die Anlage in mehr konstruktiver Art und Weise.
Die Anlage ist mit einer Vorratsspule 1 ausgestattet, auf der das Isolierstoffband 3, z.B. ein Glasfasergewebe aufgehaspell ist. Es sind ferner die Umlenkrollen 2 vorhanden. über die das Band 3 nach dem Durchlaufen verschiedener Behandlungseinrichtungen zur Aufspulwalze 4 geführt wird. Das Band gelangt zunächst durch das im Behälter 5 befindliche Reinigungsbad 6. Durch eine an sich bekannte Ultraschalleinrichtung 7 kann der Reinigungsprozess gefördert werden. Zur Entfernung des Reinigungsmittels dient das Trocknungsgebläse 8. Das Band bzw. die Bahn gelangt schliesslich in das Gefäss 9, in dem sich die zum Imprägnieren vorgesehene Kunst- stoffdispersion 10 befindet.
Während des Tränkvorgan- ges wird die Kunststoffdispersion auf der für diesen Zweck günstigsten Temperatur gehalten. Das Band gelangt nun in den Ofen 11, der drei Heizzonen aufweist, deren Temperaturen durch die Regeleinrichtungen 12, 13 tnd 14 gesondert geregelt werden können. In der 1. Zone des Ofens. wo die Temperatur zweckmässig etwa 1000C beträgt, wird das Lösungsmittel der Kunststoffdispersion verdampft. In der 2. Zone mit einer Temperatur von etwa 2700C agglomerieren die in der Lösung dispers verteilten Teilchen, und in der 3. Zone mit einer Temperatur von etwa 3800C erfolgt schliesslich der eigentliche Sintervorgang. Der Ofen ist in vertikaler Richtung derart teilbar, dass durch Entfernen bzw. Auseinanderklappen der beiden Teilstücke die Heizzonen freigelegt werden können.
Auf diese Weise wird die Wartung des Ofens (Reinigung und Reparatur) sehr vereinfacht. Auch das Einlegen des Bandes bei Inbetriebnahme der Einrichtung kann ohne Schwierigkeiten vorgenommen werden. Die beim Verdampfen des Lösungsmittels entstehenden Gase werden durch die oberhalb des Ofens angeordneten Abzüge 15 und den Abzug 16 abgesaugt. Durch die Messeinrichtung 17 kann mit dem Messgerät 18 eine laufende Messung des elektrischen Widerstandes an den imprägnierten Heizfolien vorgenommen werden.
Die weiteren Einrichtungen, die das Band 3 durchläuft. sind alternativ vorgesehen und dienen dazu, auf dem bereits mit einer leitenden Schicht versehenen Band Isolierschichten aufzubringen. Auf den Vorratsspulen 19 und 20 ist eine Isolierstoffolie aufgehaspelt, die mit Hilfe der Walzen 21 und 22 auf dem leitenden Band aufkaschiert werden können. Eine Isolierschicht auf dem bereits mit einer leitenden Schicht versehenen Band kann andererseits aber auch durch Tauchen in einen Tsolierstofflack 24 vorgenommen werden, der sich in dem Gefäss 23 befindet. Zum Einbrennen der Isolierstoffschicht ist der Durchlaufofen 25 vorgesehen. Eine weitere Möglichkeit zum Aufbringen der Isolierschicht ist durch die Aufsprüheinrichtung 26 gegeben. Eine gleichmässige und vor allem sparsame Auftragung der Schicht wird durch elektrostatisches Aufsprühen erreicht.
Mit einem stufenlos regulierbaren Getriebe hat man die Möglichkeit. wechselweise die Walzen 1, 4 oder 2a anzutreiben und zudem den ganzen Antrieb der Walzenstrasse den verschiedenen Trägerwerkstoffen anzupassen.
In der mehr konstruktiv gehaltenen Fig. 2 sind dieselben Teile mit denselben Bezugszeichen benannt Fig. 2 ist nach den oben stehenden Ausführungen zu Fig. 1 von selbst verständlich. Wiederum sieht man den schrankartigen Durchlaufofen 11. Er besitzt eine (rechts liegende) Schranktür und eine (links liegende) Schrankhinterwand. Die Schranktür ist um eine lotrecht stehende Achse aufklappbar. In diesen Teilen befinden sich Rillenplatten 29, in denen elektrische Heizwiderstände 28 verlegt sind. Selbstverständlich können diese Widerstände jeweils passend in Reihe oder parallel geschaltet werden.
Die Heizwiderstände 28 sind flächenförmig angeordnet, zwischen diesen Flächen wird die Bahn 3 hindurchbewegt. Die Kontakte 17 sind durch Kupferstäbe gebildet, über die das endlose Band darübergezogen wird.
27 bezeichnet ein Handrad, mit dem die dargestellte Tauchvorrichtung in das Reinigungsbad 6 eingetaucht oder aus dem Bad herausgenommen werden kann. Der Pulsator in Form der Ultraschalleinrichtung 7 wird gleichzeitig abgesenkt oder angehoben. Im angehobenen Zustand kann die gesamte Reinigungseinrichtung leicht selbst einer Reinigung unterzogen werden.
Der Raum 30 ist für den (nicht dargestellten) Schaltschrank für die gesamte Anlage mit den Steuer- und Messeinrichtungen vorgesehen. 31 ist eine Spannvorrichtung, auf der das zu verarbeitende Material aufgesteckt und von dort auf die Vorratswalze l umgespult werden kann. Man ist so in der Lage mehrere handels übliche Längen aneinanderzufügen. In umgekehrter Weise kann dann das fertigbehandelte Material aus der Anlage wieder herausgenommen werden.
Mit der beschriebenen Anlage können nicht nur Glasfasergewebe sondern auch andere Materialien aller Art, wie Trägerwerkstoffe aus Textil, Asbest, Nesselgewebe, teilweise isolierte Folien aus Metall u. dgl. mehr, mit einem Kunststoffüberzug versehen werden. Nichtfolienförmige Materialien können auf einem besonderen Transportband durch die Anlage geführt werden.
Mit der beschriebenen Anlage hergestellte folienförmige Heizkörper können bis zu mehreren Metern Breite und praktisch jede beliebige Länge aufweisen. Diese Folien können durch Speisung mit elektnschem Strom bis etwa 3000C dauernd erhitzt gehalten werden. Selbstverständlich kann der Schaltschrank auch seitlich freistehend von der sonstigen Anlage angeordnet werden.
Endlich wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Anlage zum Überziehen von Materialien aller Art mit einem Kunststoffüberzug vorgesehen ist, es können so also auch metallische Drähte, Bänder. Folien, Bleche u. dgl.
verarbeitet werden.
System for covering all kinds of materials with a plastic coating
The invention relates to a system for coating materials of all kinds with a plastic coating.
in particular for the impregnation of insulating material webs with electrically conductive plastic dispersions, transport devices such as transport rollers and the like being provided for guiding the materials through the system. According to the invention, in addition to cleaning and control devices, the system includes a drying oven with several heating zones. Appropriately, three heating zones can be provided in the drying oven, the temperatures of which can be controlled and measured separately. The system according to the invention can in particular be used to produce large-area heating foil from an electrically non-conductive carrier with coated plastic that has been made conductive.
In the drawing, the subject matter of the invention is shown in one embodiment, for example.
Fig. 1 shows the system in the scheme. Fig. 2 illustrates the system in a more constructive manner.
The system is equipped with a supply reel 1 on which the insulating tape 3, e.g. a glass fiber fabric is reeled on. There are also the pulleys 2 available. Via which the strip 3 is guided to the take-up roller 4 after it has passed through various treatment devices. The tape first passes through the cleaning bath 6 located in the container 5. The cleaning process can be promoted by an ultrasonic device 7 known per se. The drying fan 8 is used to remove the cleaning agent. The tape or web finally reaches the vessel 9 in which the plastic dispersion 10 intended for impregnation is located.
During the impregnation process, the plastic dispersion is kept at the most favorable temperature for this purpose. The strip now enters the furnace 11, which has three heating zones, the temperatures of which can be controlled separately by the control devices 12, 13 and 14. In the 1st zone of the furnace. where the temperature is expediently about 1000C, the solvent of the plastic dispersion is evaporated. In the 2nd zone with a temperature of about 2700C the particles dispersed in the solution agglomerate, and in the 3rd zone with a temperature of about 3800C the actual sintering process takes place. The furnace can be divided in the vertical direction in such a way that the heating zones can be exposed by removing or unfolding the two sections.
In this way, the maintenance of the furnace (cleaning and repair) is very easy. The insertion of the tape when the device is started up can also be carried out without difficulty. The gases produced when the solvent evaporates are sucked off through the hoods 15 and the hood 16 arranged above the furnace. By means of the measuring device 17, a continuous measurement of the electrical resistance on the impregnated heating foils can be carried out with the measuring device 18.
The other facilities that the belt 3 passes through. are provided as an alternative and are used to apply insulating layers to the tape that has already been provided with a conductive layer. An insulating film is wound onto the supply reels 19 and 20 and can be laminated onto the conductive tape with the aid of the rollers 21 and 22. On the other hand, an insulating layer on the tape, which has already been provided with a conductive layer, can also be made by dipping in an insulating varnish 24 which is located in the vessel 23. The continuous furnace 25 is provided for burning in the insulating material layer. Another possibility for applying the insulating layer is provided by the spraying device 26. An even and, above all, economical application of the layer is achieved by electrostatic spraying.
With an infinitely variable transmission you have the option. alternately to drive the rollers 1, 4 or 2a and also to adapt the entire drive of the roller line to the different carrier materials.
In FIG. 2, which is kept more constructive, the same parts are designated with the same reference numerals. FIG. 2 is self-evident from the explanations given above in relation to FIG. 1. The cabinet-like continuous furnace 11 can be seen again. It has a cabinet door (on the right) and a cabinet rear wall (on the left). The cabinet door can be opened around a vertical axis. In these parts there are grooved plates 29 in which electrical heating resistors 28 are laid. Of course, these resistors can be connected in series or in parallel.
The heating resistors 28 are arranged flat, between these surfaces the web 3 is moved through. The contacts 17 are formed by copper rods over which the endless belt is pulled over them.
27 denotes a handwheel with which the illustrated immersion device can be immersed in the cleaning bath 6 or removed from the bath. The pulsator in the form of the ultrasonic device 7 is lowered or raised at the same time. In the raised state, the entire cleaning device can easily be subjected to cleaning itself.
The space 30 is provided for the switchgear cabinet (not shown) for the entire system with the control and measuring devices. 31 is a clamping device on which the material to be processed can be attached and from there it can be rewound onto the supply roller l. You are able to join several commercially available lengths together. In the opposite way, the finished material can then be removed from the system again.
With the system described, not only glass fiber fabric but also other materials of all kinds, such as carrier materials made of textile, asbestos, nettle fabric, partially insulated foils made of metal and the like can be used. Like. More, are provided with a plastic coating. Non-film-shaped materials can be guided through the system on a special conveyor belt.
Foil-shaped heating elements produced with the system described can have a width of up to several meters and practically any length. These foils can be kept permanently heated up to about 3000C by feeding them with electrical current. Of course, the switch cabinet can also be arranged free-standing from the rest of the system.
Finally, it should be pointed out again that the system is intended for covering all types of materials with a plastic covering, so metallic wires and strips can also be used. Foils, sheets, etc. like
are processed.