CH497300A - Schutzvorrichtung für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge - Google Patents

Schutzvorrichtung für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge

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Publication number
CH497300A
CH497300A CH228970A CH228970A CH497300A CH 497300 A CH497300 A CH 497300A CH 228970 A CH228970 A CH 228970A CH 228970 A CH228970 A CH 228970A CH 497300 A CH497300 A CH 497300A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
crash bar
protection device
driver
seat
lightweight
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Application number
CH228970A
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English (en)
Inventor
Schmid Adolf
Original Assignee
Schmid Adolf
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Publication date
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Publication of CH497300A publication Critical patent/CH497300A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/13Roll-over protection
    • B60R21/131Protective devices for drivers in case of overturning of tractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


  
 



  Schutzvorrichtung für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrich tung für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge.



   Es gibt die sogenannten Leichtschutzverdecke, die den Fahrer vor Witterungseinflüssen schützen. Diese bieten aber wegen ihrer leichten Bauweise bei einem
Sturz des Fahrzeuges keinen Unfallschutz.



   Ferner sind bei Traktoren die Sturzverdecke bekannt.



   In der Bauart einer massiven Rahmenkonstruktion sind diese weitgehend sturzfest und unfallsicher. Entsprechend ihrem baulichen Aufwand sind solche Sturzverdecke sehr kostspielig. Meistens sind diese Sturzverdecke auch als allseitig geschlossene Kabinen gebaut. Bei schönem Wet ter würde es aber der Fahrer vorziehen, ohne Wetter schutz zu fahren. Dazu müsste er aber mit verhältnismäs sig grossem Zeitaufwand das ganze Sturzverdeck demon tieren, wobei zudem auch der Unfallschutz nicht mehr gewährleistet wäre.



   Die Erfindung hat nun eine kombinierte Schutzvor richtung zum Ziel, die den beiden Forderungen hinsicht lich Unfall- und Witterungsschutz gerecht wird, wobei jedoch der wetterschützende Teil des Sturzverdeckes nur bei wirklichem Bedarf zur Verwendung kommen soll.



   Zur Erfüllung dieser Forderung ist die erfindungsgemässe Schutzvorrichtung durch einen U-förmigen, zwi schen Hinterrädern und im Bereich eines Fahrersitzes am
Fahrzeug verankerten Sturzbügel und durch ein mittels leicht lösbaren Verbindungsmitteln am Sturzbügel befe stigbares Leichtverdeck gekennzeichnet.



   Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.



   In der Zeichnung zeigen    Fig. 1    eine Seitenansicht der   Schutzvorrichtung    an einem nur schematisch gezeichneten Traktor,
Fig. 2 eine Ansicht von hinten auf den Sturzbügel der Schutzvorrichtung am gleichen Traktor,
Fig. 3 in grösserem Massstab eine Spiralfeder als Verbindungsmittel zwischen Leichtverdeck und Sturzbügel,
Fig. 4 in gleicher Darstellung eine Steckklammer als Variante einer Verbindungsart, und
Fig. 5 in einer Ansicht von vorn auf den Traktor, die Befestigung des Leichtverdeckes an der Motorschutzhaube.



   Ein mit einem Basisteil 1 und mit zwei Schenkeln 2 U-förmig gebildeter Sturzbügel 3 ist mittels je zwei mit den Schenkeln 2 fest verbundenen Flanschen 4 und Schrauben 5 an beiden Kotflügeln 6 von Hinterrädern 7 festgeschraubt. Der Sturzbügel 3 ist vorzugsweise aus einem Rohrprofil hergestellt, wobei dieses so stark bemessen ist, dass der Sturzbügel 3 bei einem Sturz des Traktors keine, oder eine nur geringfügige Deformation erfährt. Mit der breitflächigen Anordnung der Flanschen 4 ist auch die Verankerung des Sturzbügels 3 an den Kotflügel 6 solide gewählt. Bei einem Sturz des Traktors ist jedoch nicht zu vermeiden, dass die verhältnismässig dünnwandigen Kotflügel 6 eine Deformation erleiden.



  Diese Deformation ist jedoch durch die Hinterräder 7 begrenzt, so dass bei einem Sturz des Traktors die Hinterräder 7 den beiden Schenkeln 2 einen sicheren Halt bieten und so den Sturzbügel 3 in seiner unfallschützenden Position festhalten.



   Wo die Platzverhältnisse es zulassen, können die beiden Schenkel 2 des Sturzbügels 3 auch an einem andern festen Teil des Traktors, beispielsweise an dessen Hinterachse befestigt sein.



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der Sturzbügel 3 unmittelbar hinter einem Fahrersitz 8 angeordnet. Die beiden Schenkel 2 des Sturzbügels 3 schränken somit die Bewegungsfreiheit des Fahrers nicht ein. Vorzugsweise hat der Sturzbügel 3 eine leicht nach vorn geneigte Schräglage derart, dass der Basisteil 1 des Sturzbügels 3 etwa über den Kopf des Fahrers zu liegen kommt. Damit schützt der Sturzbügel 3 insbesondere die Kopfpartie des Fahrers. Bei eingeschlagenen Vorderrädern des Traktors ist die Sturzrichtung nicht im rechten Winkel zur Fahrrichtung, sondern meistens seitwärts schräg nach vorn gerichtet. In einem solchen Fall sind die schräggestellten Schenkel 2 des Stutzbügels 3 etwa der Sturzrichtung gleichgerichtet, was den Sturzbügel 3 befähigt, die Sturzkräfte wirkungsvoll aufzufangen.



   Wie in der Zeichnung nicht dargestellt ist, könnte der Sturzbügel 3 auch zweiteilig ausgebildet sein, indem ein zweigeteilter Basisteil 1 teleskopartig ineinander schieb  bar wäre. Eine solche Lösung hätte noch den Vorteil der universellen Verwendung des Sturzbügels 3 bei Traktoren mit unterschiedlichem Breitenmass zwischen den Kotflügeln.



   Ein in seinen Details nicht näher dargestelltes Leichtverdeck 9 liegt mit seinem hinteren Teil auf dem Basisteil 1 des Sturzbügels 3 auf und stützt sich vorne mit zwei Streben 10 auf einer Motorschutzhaube 11. In der Befestigungsart nach Fig. 3 ist eine den Basisteil 1 des Sturzbügels 3 umschlingende Schraubenfeder 12 mit Ösen 13 an fest mit dem Leichtverdeck verbundenen, gelochten Winkeln 14 eingehängt Zum mühelosen Ein- und Aushängen der Schraubenfeder 12 hat dabei eine der beiden Ösen 13 einen Haken 15.



   Eine Variante einer Befestigungsart ist in Fig. 4 dargestellt. Am Leichtverdeck 9 ist mittels einer Schraube 16 eine federnde Steckklammer 17 festgeschraubt. Mit einem leichten Druck auf das Leichtverdeck 9 ist die Steckklammer 17 auf den Basisteil 1 des Sturzbügels 3 aufsteckbar.



   Das Leichtverdeck 9 hat zu beiden Seiten zwei Schraubenfedern 12 oder zwei   Steckklammern    17, die als leicht lösbare Verbindungsmittel eine mit wenigen Handgriffen zu bewerkstelligende Befestigung des Leichtverdeckes 9 am Sturzbügel 3 ermöglichen.



   Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, tragen die beiden Streben 10 des Leichtverdeckes 9 gemeinsam einen Querbügel 18. Unter Zwischenlage von Gummielementen 19 ruht der Querbügel 18 auf der Motorschutzhaube 11.



  Mit an den beiden Unterkanten der Motorschutzhaube 11 eingehängten Zugfedern 20 wird der Querbügel 18 auf die Motorschutzhaube 11 festgezogen.



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist an den Schenkeln 2 des Sturzbügels 3 eine Sicherheitsgurte 21 verankert.



   Diese Sicherheitsgurte 21 ist eine wesentliche Ergänzung zum Sturzbügel 3, da der Sturzbügel 3 nur in Verbindung mit der Sicherheitsgurte 21 einen optimalen Schutz gewährleistet.



   Mit den beschriebenen Schnellverschlüssen kann das Leichtverdeck 9 einerseits am Sturzbügel 3 und andererseits an der Motorschutzhaube 11 mit sehr kleinem Zeitaufwand montiert und wieder demontiert werden.



  Dies erlaubt dem Fahrer, bei schönem Wetter den Traktor ohne Leichtverdeck zu fahren, wobei ihm aber der immer am Traktor verbleibende Sturzbügel und die Sicherheitsgurte einen wirksamen Unfallschutz gewährleistet, ohne ihn aber im Lenken des Traktors zu behindern.



  Erfindungswesentlich ist also die Kombination eines   - massiv    gebauten, unfallschützenden Sturzbügels mit einem am letzteren mittels Schnellverschlüssen montierund demontierbarem Leichtverdeck. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Schutzvorrichtung für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge, gekennzeichnet durch einen U-förmigen, zwischen Hinterrädern (7) und im Bereich eines Fahrersitzes (8) am Fahrzeug verankerten Sturzbügel (3) und durch ein mittels leicht lösbaren Verbindungsmitteln (12 bis 15, bzw. 16, 17) am Sturzbügel befestigbares Leichtverdeck (9).
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sturzbügel unmittelbar hinter dem Fahrersitz angeordnet ist.
    2. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sturzbügel mit an zwei Schen keln (2) fest verbundenen Flanschen (4) an Kotflügeln (6) der Hinterräder eines Traktors verankert ist.
    3. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel des Sturzbügels eine leicht nach vorn geneigte Schräglage derart aufweisen, dass ein Basisteil (1) des Sturzbügels über dem Fahrersitz liegt.
    4. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sturzbügel Mittel zur Veranke rung einer Sicherheitsgurte (21) aufweist.
    5. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass das Leichtverdeck mittels minde stens zwei Schraubenfedern (12) am Basisteil des Sturzbügels befestigt ist.
    6. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Leichtvcrdeck mit mindestens zwei Steccklammern (17) auf den Basisteil des Sturzbügels aufsteckbar ist.
    7. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Streben (10) des Leichtverdeckes mit einem Querbügel (18) unter Zwischenlage von Gummielementen (19) auf einer Motorschutzhaube (11) sich abstützen und mit Zugmitteln (20) an dieser festgezogen sind.
CH228970A 1970-02-17 1970-02-17 Schutzvorrichtung für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge CH497300A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0875442A3 (de) * 1997-05-02 1999-11-03 Agco Corporation Befestigungssystem für ein Kabinendach eines Schlepperfahrzeugs

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