CH497787A - Quecksilberdampfentladungslampe - Google Patents

Quecksilberdampfentladungslampe

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CH497787A
CH497787A CH176868A CH176868A CH497787A CH 497787 A CH497787 A CH 497787A CH 176868 A CH176868 A CH 176868A CH 176868 A CH176868 A CH 176868A CH 497787 A CH497787 A CH 497787A
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mercury vapor
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aluminum
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Lambertus Wanmaker Willem
Wilhelmus Ter Vrugt Johannes
Maria De Boer Johanne Cornelis
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Philips Nv
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    • C09K11/08Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
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Description


  
 



     Queclisilberdampfentladungslampe   
Die Erfindung betrifft eine Quecksilberdampfent   ladungslanipe    mit einem Leuchtschirm, der ein grün lumineszierendes Material enthält, das durch   kurzwel-    lige   Ultraviolettstrahlen    und durch Elektronen erregt werden kann.



   In Band 15, Nr. 1 der  Extended Abstracts  der im Mai 1966 in Cleveland, USA, abgehaltenen Konferenz der Electrochemical Society Inc. wird auf Seiten 33 bis 37 ein bei Erregung mit kurzwelliger Ultraviolettstrahlung oder mit Elektronen stark grün lumineszierendes mit zweiwertigem Mangan aktiviertes Magnesiumgallat erwähnt, das durch die Formel    MgOa2O4: Mn++    dargestellt wird. Die durch diesen Stoff ausgesendete Strahlung hat bei Erregung mit Ultraviolettstrahlung ein Maximum im Emissionsspektrum bei einer Wellenlänge von etwa 510 nm. Als Energiewirkungsgrad wird 34   O/o    und als   Quantenwirkungsgrad      81O/o    angegeben. Der Stoff kann z. B. an Stelle von Willemit in Quecksilberdampfentladungslampen für Urkundenreproduktionsgeräte benutzt werden.



   Das Emissionsspektrum des vorstehend erwähnten Magnesiumgallats ist besonders zweckmässig zur Verwendung in einer Hochdruckquecksilberdampfentladungslampe, weil die grüne Strahlung des   Gallats    innerhalb eines engen Spektralbereichs, nämlich zwischen 450 und 570   nm,    ausgesandt wird. In diesem Bereich des Spektrums wird durch eine   Quecksilberdampfent-    ladung nahezu keine Strahlung emittiert, so dass die Ergänzung durch die Strahlung des Gallats sehr nützlich ist. Da neben dem erwähnten schmalen Emissionsbereich des   Gallats    nahezu keine Strahlung im sichtbaren Teil des Spektrums ausgesendet wird, tritt nicht der Nachteil vieler anderer Leuchtstoffe, z.B.

  Willemit, auf, dass an den Stellen, an denen die Quecksilberdampfentladung eine genügende Strahlung liefert, die Gesamtintensität dadurch zu gross wird, dass auch der Leuchtstoff an diesen Stellen emittiert.



   Der vorstehend erwähnte hohe Umwandlungswirkungsgrad wurde augenscheinlich bei Zimmertemperatur gemessen, denn bei höheren Temperaturen findet man erheblich niedrigere Werte. Bei einer Temperatur über etwa 250   OC    wird nahezu keine Strahlung mehr ausgesandt. Der bekannte Stoff ist deshalb in der Praxis schlecht für die Anwendungen brauchbar, bei denen hohe Temperaturen des Leuchtstoffes unvermeidlich sind. Diese Situation ergibt sich bei hochbelasteten Niederdruckquecksilberdampfentladungslam pen, wie sie in Urkundenreproduktionsgeräten Verwen   düng    finden, und bei Hochdruckquecksilberdampfentladungslampen. In Lampen der letzteren Art befindet sich der Leuchtstoff meistens auf einem Kolben, der die eigentliche Entladungsröhre umgibt. Da der Kolben möglichst klein gehalten werden soll, z.

  B. um die Verwendung kleinerer Leuchten zu erlauben, ist ein Leuchtstoff mit einer schlechten Lichtausstrahlung bei höheren Temperaturen als etwa 300   OC    in der Praxis nicht brauchbar.



   Im vorerwähnten  Abstract  wird über die Temperaturabhängigkeit der Lichtausbeute nichts ausgesagt.



   Die erfindungsgemässe Quecksilberdampfentladungslampe ist dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Formel    Mgx(Gal Aly)203+x+    entspricht, in der
0,70    < =    x    <     0,97
0,025    < =    y  <  0,4
0,002  <  z  <  0,05
Wenn der Wert von x grösser als 0,97 gewählt wird, wird es schwierig, die erforderliche Manganmenge  einzubauen; wird x kleiner als 0,70 gewählt, so besteht die Gefahr, dass andere Kristallphasen als die erwünschte auftreten, die eine andere oder gar keine Lumineszenz aufweisen können.



   Wird der Wert y grösser als 0,4 gewählt, so sinkt die Lichtausbeute ab; wird y kleiner als 0,025 gewählt, so ergeben sich die nachstehend zu erwähnenden Vorteile nicht.



   Wird der Wert von z grösser als 0,05 gewählt, so besteht die Gefahr, dass   Konzentrationslöschung    auftritt; wird der Wert von z kleiner als 0,002 gewählt, so ergibt sich eine blaue Emission, die von nicht-aktiviertem Gallat herrührt.



   Das durch die vorstehend erwähnte Formel dargestelite Material weicht im wesentlichen vom bekannten mit Mangan aktivierten Magnesiumgallat dadurch ab, dass es Aluminium enthält. Es hat sich herausgestellt, dass sich dadurch eine erheblich bessere Temperaturabhängigkeit ergibt.



   Der Unterschied zwischen der   Spektralverteilung    im Emissionsspektrum der Stoffe mit und ohne Aluminium ist sehr gering. Die oben bereits erwähnten Vorteile des bekannten Gallats in bezug auf das Quecksilberspektrum bleiben somit erhalten. Auch der Unterschied in absoluter Lichtausbeute von Stoffen mit und ohne Aluminium ist gering. Bei Zimmertemperatur ist die Lichtausbeute der Gallate mit Aluminium gemäss der Erfindung meistens   etwas    geringer als die der Gallate ohne Aluminium. Bei den höheren Temperaturen ist die Sachlage infolge der besseren Temperaturabhängigkeit der Gallate mit Aluminium gerade umgekehrt.



   Für die Praxis sind die   erfindungsgemäss    verwendeten Gallate auf Grund der erwähnten Kombination günstiger Eigenschaften besonders gut brauchbar; tatsächlich wird eine   HochdrucLquecksilberdampfentla-    dungslampe mit Gallat dadurch erst praktisch brauchbar. Es sei noch bemerkt, dass, wenn eine derartige Lampe für allgemeine Beleuchtungszwecke benutzt werden soll, eine zusätzliche rote Strahlung im emittierten Licht erforderlich ist. Zu diesem Zweck kann das Gallat mit einem rot lumineszierenden Material, z. B. mit Mangan aktiviertem Magnesiumgermanat oder mit Europium aktivierten Verbindungen, wie Phosphaten, Vanadaten, Boraten oder   I(ombinaiionen    dieser Verbindungen, gemischt werden.



   Ausser den erörterten Vorteilen hat das Magnesiumgallat mit Aluminium gemäss der Erfindung noch weitere gute Eigenschaften, die nachstehend erläutert werden.



   Da das Aluminium viel billiger als das Gallium ist, sind die erfindungsgemäss verwendeten Materialien er   erheblich    billiger als die bekannten Gallate ohne Aluminium.



   Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäss verwendeten Materialien ist, dass die chemische Beständigkeit gegen Oxydation bei höheren Temperaturen besser ist als die der Gallate ohne Aluminium. Zumal bei den höheren   Aluminiurngehalten,    bei denen y grösser als 0,15 ist, tritt diese bessere Beständigkeit stark hervor. Diese Eigenschaft muss nicht mit der besseren Temperaturabhängigkeit der   Emission    verwechselt werden. Die grössere Oxydationsbeständigkeit ist wichtig, weil bei der Herstellung der erfindungsgemässen Leuchtschirme, z. B.



  zur Verwendung in Quecksilberdampfentladungslampen, stets eine Erhitzung bei verhältnismässig hohen Tempe   raturen    notwendig ist, z. B. zum unter Oxydation Ausheizen der Haftmittel oder bei der Formgebung der Lampen.



   Vorzugsweise wird die Zusammensetzung des Materials derart gewählt, dass
0,80    <     x  <  0,97
0,04  <  y   = <     0,25
0,003    <     z   a    0,04 Bei diesen Verhältnissen ergeben sich nämlich die beste Temperaturabhängigkeit und die höchste Lichtausbeute.



   Wenn die aluminiumhaltigen Magnesiumgallate in   Niederdruckquecksilb erdampfentladungslampen    für Urkundenreproduktion benutzt werden, kann man die Lampe in bekannter Weise als eine sogenannte Schlitzlampe ausbilden. Diese bekannte Lampenart unterscheidet sich von einer üblichen Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe mit einer Leuchtschicht dadurch, dass längs einer Erzeugenden der Lampe mit bestimmter Breite die   Leuchtschicht    nicht vorhanden ist. Das in der Lampe erzeugte Licht wird in diesem Schlitz stark konzentriert, was für die meisten Reproduktionsgeräte gewünscht ist. Gegebenenfalls kann sowohl für übliche Leuchtstofflampen als auch für diese Schlitzlampen das sogenannte Reflexionsprinzip Anwendung finden.

  Bei Anwendung dieses Prinzips befindet sich zwischen der Leuchtschicht in der Lampe und der Wand eine reflektierende Schicht, z. B. aus Titandioxid.



   Die Erfindung wird nachstehend anhand einiger   Herstellungsbeispiele    und einer Zeichnung näher erläutert. Die erhaltenen Materialien wurden auf übliche Weise zur Herstellung von Quecksilberdampfentladungslampen mit Leuchtschirm verwendet.



   Die Zeichnung zeigt eine graphische Darstellung, in der auf der Abszisse die Temperatur in Grad Celsius und auf der Ordinate die Lichtausbeute in relativen Einheiten aufgetragen ist.



   Beispiel 1 Es wird ein Gemisch hergestellt aus
1,40 g MgO
6,00 g   Ga203   
0,82 g   A1203   
0,014 g   MnCO8   
Dieses Gemisch wird in einem Mörser gut gemischt und dann während 8 Stunden bei einer Temperatur von   1400 0C    an der Luft erhitzt. Danach wird das Reaktionsprodukt im Mörser zerkleinert und durch ein Sieb mit Maschen von 220 Mikron lichter Weite gesiebt. Das durch das Sieb gefallene Material wird dann zwei Stunden lang bei einer Temperatur von 1200   OC    in einer Stickstoffatmosphäre, der 4 bis 5 Prozent Wasserstoff zugesetzt ist, erhitzt. Nach dieser Erhitzung wird das Reaktionsprodukt in der gleichen Atmosphäre auf Zimmertemperatur abgekühlt. Nach Feinmahlen und gegebenenfalls Sieben ist das Material verwendungsfähig.

 

   Das Endprodukt wird durch die Formel    Mg0,87Ga1,6A10,403,88 Mno,oí    dargestellt. In der Zeichnung ist die Temperaturab  hängigkeitskurve dieses Materials mit der Bezugsziffer 1 angegeben.



   Beispiel 2 Es wird ein Gemisch aus
5,86 g   MgCO3   
9,00 g   Ga203   
3,26 g   A1203   
0,092 g MnCO3 hergestellt. Dieses Gemisch wird in genau derselben Weise behandelt wie in Beispiel 1 angegeben ist.



   Das Endprodukt wird durch die Formel
Mg0,87Ga1,2Al0,8O3,88:Mn0,01++ dargestellt. Die Temperaturabhängigkeitskurve dieses Materials ist in der Zeichnung mit der Bezugsziffer 2 angegeben.



   Beispiel 3 Es wird ein Gemisch aus
1,40 g MgO
6,75 g   Ga203   
0,41 g   A1.0,   
0,014 g MnCO3 hergestellt. Dieses Gemisch wird in genau derselben Weise behandelt wie in Beispiel 1 angegeben ist.



   Das Endprodukt wird durch die Formel
Mg0,87Ga1,8Al0,2O3,873:   Mn0,003    dargestellt. Die Temperaturabhängigkeitskurve dieses Materials ist in der Zeichnung mit der Bezugsziffer 3 angegeben.



   Beispiel 4 Es wird ein Gemisch aus
1,40 g MgO
6,75 g   Ga2Oa   
0,41 g   A1203   
0,046 g MnCO3 hergestellt. Dieses Gemisch wird in genau derselben Weise behandelt wie in Beispiel 1 angegeben ist.



   Das Endprodukt wird durch die Formel    Mg0,87Ga1,8Al0,O8,88:Mn+01    dargestellt. Die Temperaturabhängigkeitskurve dieses Materials ist in der Zeichnung mit der Bezugsziffer 4 angegeben.



   Beispiel 5 Es wird ein Gemisch aus
1,40 g MgO
6,00 g Ga2O3
0,82 g   A1203   
0,014g MnCO3 hergestellt. Dieses Gemisch wird in genau derselben Weise behandelt wie in Beispiel 1 angegeben ist.



   Das Endprodukt wird durch die Formel    Mg6,87Ga16Al0,4O3673 :Mn+0+003    dargestellt. Die Temperaturabhängigkeitskurve dieses Materials ist in der Zeichnung mit der Bezugsziffer 5 angegeben.



   Beispiel 6 Es wird ein Gemisch aus
1,40 g MgO
6,00 g   Ga2O3   
0,82 g A1203
0,184 g   MnCO3    hergestellt. Dieses Gemisch wird in genau derselben Weise behandelt wie in Beispiel 1 angegeben ist.



   Das Endprodukt wird durch die Formel
Mg0,87Ga1,6Al0,4O3,91:Mn0,04++ dargestellt. Die Temperaturabhängigkeitskurve dieses Materials ist in der Zeichnung mit der Bezugsziffer 6 angegeben.



   In der Zeichnung ist mit 7 als Vergleich die Temperaturabhängigkeitskurve eines bekannten Materials ohne Aluminium dargestellt, das der Formel
Mg057G%,0O5,68:Mn0,01++ entspricht. Da sämtliche Materialien in der gleichen Weise gemessen sind, dient diese Kurve als Bezugskurve.



  Ein Vergleich der Kurve 7 mit den anderen Kurven zeigt deutlich die stark verbesserte Temperaturabhängigkeit, die gemäss der Erfindung durch den Einbau von Aluminium erhalten wird. Im allgemeinen liegt die Lichtaus   beute    bei Zimmertemperatur für die Stoffe mit Aluminium niedriger als die des bekannten Stoffs ohne Aluminium. Bei höheren Temperaturen ist die Situation gerade umgekehrt. Sogar der Stoff mit der Kurve 2, der bei Zimmertemperatur eine verhältnismässig niedrige Lichtausbeute hat, ist bereits bei Temperaturen über 150  C besser brauchbar.



   Alle vorstehende Beispiele beschreiben Verfahren, bei denen das Endprodukt auf völlig trockenem Wege erhalten wird. Es ist jedoch auch möglich, geeignete Ma  terialien auf teilweise nassem Wege herzustellen. Es folgt ein Beispiel dieses teilweise nassen Verfahrens.



   Beispiel 7 In ein   Reaktionsgefäss    werden
34,8 ml einer 1-molaren Lösung von   Mg(NO8)2   
72   ml    einer 1-molaren Lösung von   Gs(No3)3   
4 ml einer 0,1-molaren Lösung von MnCl2
8 ml einer 1-molaren Lösung von   Al(NO8)3    gegeben. Dann wird in das Reaktionsgefäss ein   Über-    mass an   NH40H    und   (NH4)oCO3    gebracht, wodurch sich ein Niederschlag ergibt. Dieser Niederschlag wird während 16 Stunden bei 120  C getrocknet und dann während 2 Stunden bei 800  C an der Luft erhitzt. Das erhaltene Material wird in einem Mörser zerkleinert und erneut 8 Stunden bei 1400  C an der Luft erhitzt.

  Das erhaltene Material wird erneut in einem Mörser zerkleinert und durch ein Sieb   mit    Maschen von 220 Mikron lichter Weite gesiebt. Das durch das Sieb gefallene Material wird schliesslich zwei Stunden bei einer Temperatur von 1200   CC    in einer 5 % Wasserstoff enthaltenden Stickstoffatmosphäre erhitzt. Das erhaltene Material wird in dieser Atmosphäre auf Zimmertemperatur abgekühlt. Dann wird es in einem   Mörser    zerkleinert und erforderlichenfalls gesiebt. Sodann ist das Material ver   wendungsfähig.    Die Temperaturabhängigkeitskurve des erhaltenen Leuchtstoffs, der die Formel
Mg0,87Ga1,8Al0,2O3,88:Mn0,01++ hat, war praktisch gleich der Kurve 4 der Zeichnung.

 

   Auch andere Zusammensetzungen, z.B. die nach den Beispielen 1 bis 6, lassen sich auf dem beschriebenen nassen Weg herstellen. Meistens findet man dabei bei der gleichen molaren Zusammensetzung etwas höhere Lichtausbeuten als bei der Herstellung auf trockenem Wege. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Quecksilberdampfentladungslampe mit einem Leuchtschirm, der ein grün lumineszierendes Material enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Formel Mgx(Gat y Aly)s)os+;+z Mnz++ entspricht, wobei 0,70 < x < 0,97 0,025 < y < 0,4 0,002 < z < 0,05 ist.
    UNTERANSPRUCH Quecksilberdampfentladungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung des Leuchtstoffes derartig ist, dass 0,80 < x < 0,97 0,04 < y < 0,25 0,003 < z < 0,004 ist.
    N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken Vertreter: Fritz Isler, Zürich
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