CH498583A - Futter- oder Getränkezusatzmittel zur Erhöhung des Körpergewichtes von Geflügel - Google Patents

Futter- oder Getränkezusatzmittel zur Erhöhung des Körpergewichtes von Geflügel

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CH498583A
CH498583A CH354267A CH354267A CH498583A CH 498583 A CH498583 A CH 498583A CH 354267 A CH354267 A CH 354267A CH 354267 A CH354267 A CH 354267A CH 498583 A CH498583 A CH 498583A
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CH354267A
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Ishii Toshio
Takamatsu Yasuto
Yurugi Shojiro
Masuda Katsutada
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Takeda Chemical Industries Ltd
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/495Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with two or more nitrogen atoms as the only ring heteroatoms, e.g. piperazine or tetrazines
    • A61K31/505Pyrimidines; Hydrogenated pyrimidines, e.g. trimethoprim

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Description


  
 



  Futter- oder Getränkezusatzmittel zur Erhöhung des Körpergewichtes von Geflügel
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Futter- oder Getränkezusatzmittel zur Erhöhung des Körpergewichts von Geflügel.



   Es wurde bereits früher gefunden, dass quaternäre Thiazoliumdisalze der Formel:
EMI1.1     
 worin R eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und   X- einen    anorganischen Säurerest bedeuten, das Körpergewicht von Geflügel erhöhen.



   Weitere Untersuchungen über diese Art von wachstumsfördernden Mitteln führten zu der Erkenntnis, dass quaternäre Thiazoliummonosalze der Formel I:
EMI1.2     
 worin R und R' niedere Alkylgruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen   und - X- ein    Nitration, Nitrition, Jodidion, Rhodanidion oder Perchloration bedeuten, eine beträchtliche das Körpergewicht von Geflügel erhöhende Wirkung haben, die derjenigen des oben erwähnten Disalzes gleich oder überlegen ist, und ferner die folgenden vorteilhaften Eigenschaften besitzen: 1. Sie haben eine bessere Lagerbeständigkeit als das
Disalz.



  2. Sie haben geringere hygroskopische Eigenschaften als das Disalz.



  3. Da sie keine elektrostatischen Eigenschaften haben, können sie leicht mit einem Futtermittel vermischt werden.



   Die vorliegende Erfindung beruht auf diesen neuen Erkenntnissen. Die Erfindung betrifft daher ein Mittel zur Erhöhung des Körpergewichtes von Geflügel, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es einen Träger und/oder ein Verdünnungsmittel sowie ein Thiazoliumsalz der obigen Formel I enthält, wobei die Konzentration des Salzes in dem Mittel etwa 1 bis 30   Gew.%    beträgt.



   In der Formel I können R und R' z. B. Methyl-, Athyl-, Propyl- und Isopropylgruppen bedeuten.



   X- bedeutet, wie gesagt, eines der Ionen   N0s,      NOz,    J-,   SCN- oder      ClO4.    Typische Verbindungen der Formel I sind:
3 (2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)    4,5-dimethylthiazoliummonosalze,
3-(2-Athyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)-   
4,5 -dimethylthiazoliummonosalze,    3-(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)   
4-methyl-5-äthylthiazoliummonosalze und
3 -(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)
4-methyl-5-propylthiazoliummonosalze.



   Die Verbindungen der Formel I können beispielsweise hergestellt werden, indem man eine Verbindung der Formel II:
EMI1.3     
 mit Schwefelkohlenstoff und 3-Halogenbutanon-2 in Gegenwart einer basischen Verbindung, wie beispielsweise wässriges Ammoniak, Alkalimetallhydroxyd oder .Alkalimetallcarbonat zu einem   3-(2-Niederalkyl4-amino-      pyrimidinyl-5-methyl)-4-hydroxy-4-methyl-5iederalkyl      tlliazolidin-2-thion    der Formel III:

  :  
EMI2.1     
 umsetzt, wobei R' niederes Alkyl bedeutet, die Verbindung der Formel III mit einer anorganischen Säure, wie beispielsweise Salzsäure, Schwefelsäure oder Salpetersäure, oder einer organischen Säure, wie beispielsweise Essigsäure oder Ameisensäure, behandelt und dann das resultierende 3-(2-Niederalkyl-4- amino    pyrimidinyl-5-methyl)-4-methyl-5 niederalkylthiazol 2-    thion mit einem Oxydationsmittel, wie beispielsweise Wasserstoffperoxyd, Brom, Kaliumpermanganat oder Kaliumhypochlorit, umsetzt.



   Ein erfindungsgemässes Mittel enthält, wie gesagt, ein quaternäres Thiazoliummonosalz der Formel I als Wirkstoff, der in einem geeigneten Träger oder Verdünnungsmittel dispergiert oder damit gemischt sein kann.



  Ein derartiges Mittel kann in Form von Pulvern, Körnern, Tabletten, Suspensionen, Emulsionen oder Injektionen verabreicht werden, oder es kann mit dem Ge   flügelfutter    gemischt oder in dem Trinkwasser gelöst werden, was von verschiedenen Bedingungen, wie beispielsweise der Art des Geflügels, dem Zustand des Geflügels und dem Alter des Geflügels, abhängt. Der Träger oder das Verdünnungsmittel reagiert vorzugsweise nicht mit dem Wirkstoff und darf natürlich für das Geflügel nicht schädlich sein. Für die erfindungsgemässen Mittel brauchbare Träger oder Verdünnungsmittel sind z.

  B.: feine Weizenkleie, Weizenmehl, Maismehl, beim Mahlen von Sojabohnen erhaltene Abfälle, Sojabohnenmehl, pflanzliche Materialien, gemahlene   Nluscheln    oder Eierschalen, Fischmehl, Sojabohnengriess, getrocknete Körner, Gärungsrückstände, Reiskleie, Kartoffelstärke, Lactose, Saccharose, Glucose Fructose, lösliche Bestandteile der Melasse, Mycele von der Antibioticaherstellung, Vitamine, zerstossener Kalkstein und Ton.



   Die optimale Konzentration des erfindungsgemässen Mittels hängt in einem gewissen Ausmass von der Art des verwendeten Thiazoliumsalzes und der Art des Geflügels ab. Ein Mittel mit jeder beliebigen gewünschten Konzentration kann hergestellt werden, indem man die geeigneten Verdünnungsmittel wählt und das geeignete Verhältnis von Träger zu Wirksubstanz bestimmt. Im allgemeinen sind Mischungen, die etwa 0,001 bis etwa 0,05 Gew.%, vorzugsweise etwa 0,005 bis etwa   0,OB5    Gew.% der Wirksubstanz der Formel I in Geflügelfutter oder Wasser ergeben, zur Erhöhung des Körpergewichtes geeignet. Vorzugsweise werden zuvor Zwischenpräparate mit einer gewissen Konzentration unter Verwendung geeigneter Verdünnungsmittel oder Träger hergestellt und bei der Verabreichung an Geflügel dem fertigen Futter in den erforderlichen Mengenverhältnissen zugesetzt.

  Die Zwischenpräparate haben zweckmässig Konzentrationen von etwa 1 bis 30 Gew.% des quaternären Thiazoliummonosalzes.



   In den folgenden Beispielen sind Teile und Prozentsätze auf das Gewicht bezogen, wenn nichts anderes bemerkt ist. Gewichtsteile verhalten sich zu Volumenteilen wie Gramm zu Kubikzentimeter.



   Versuch 1
Prüfverfahren:
1. Hühner: Neun Tage alte weise Leghornhähnchen.



   2. Verabreichte Verbindungen: Als Testverbindungen werden
3 -(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)
4,5-dimethylthiazoliummononitrat und monorhodanid in einer Konzentration von 0,0063   S    in einem Futter verwendet. Als   Kontroliverbindung    wird
3   -(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5    -methyl)    4,5 -dimethylthiazoliumchlorid-hydrochlorid    (Disalz) in einer Konzentration von   0,0063    % im Futter verwendet.



   3. Testverfahren: Die obigen Hühner werden 8 Tage isoliert gezüchtet, und ihr Gesundheitszustand wird beobachtet. Sie werden gewogen und in verschiedene Gruppen verteilt, die aus je fünf Hühnern bestehen. Die Gruppen werden so gewählt, dass ihr mittleres Gewicht gleich ist. Je eine der Gruppen von Hühnern wird als Testgruppen und als Kontrollgruppe verwendet. Die Testgruppen und eine Kontrollgruppe werden mit Futter, das die genannten Verbindungen enthält, aufgezogen; die andere Kontrollgruppe wird mittels des normalen Futters aufgezogen.



  4. Erklärung der in Tabelle   I    wiedergegebenen Ergebnisse:
EMI2.2     


<tb> Geschwindigkeit <SEP> der <SEP> Zunahme <SEP> des <SEP> Körpergewichts <SEP> = <SEP>    zu    <SEP> Durchschnittliches <SEP> Körpergewicht <SEP> am <SEP> Ende    <SEP> -1 <SEP> x <SEP> 100    <SEP> 
<tb>  <SEP> Durchschnittliches <SEP> Körpergewicht <SEP> am <SEP> Anfang
<tb>  Verhältnis der Geschwindigkeiten   =    Geschwindigkeit der Zunahme des Körpergewichts der Testgruppe x 100 der Zunahme des Körpergewichts   Geschwindigkeit    der Zunahme des Körpergewichts der Kontrollgruppe
Tabelle I    Gew. 

   %    der Verbindung Verhältnis der Geschwindigkeiten der im Futter Zunahme des Körpergewichts (%)
Testgruppen Mononitrat 0,0063 103,9
Monorhodanid 0,0063 98,6
Kontrollgruppen Chlorid-Hydrochlorid  (Disalz) 0,0063 92,4
100,0  
Wie in Tabelle I gezeigt, beobachtet man, dass die Testverbindungen dem Disalz praktisch gleichwertig sind.



   Versuch 2
Prüfverfahren:
1. Hühner: 12 Tage alte weisse Leghornhähnchen.



   2. Verabreichte Verbindung: Als Testverbindung wird 3-(2-Äthyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl) -4,5 - dimethylthiazoliummononitrat in einer Konzentration von   0,0031 %,      0,0063 %    bzw. 0,0125   %    in einem an sich bekannten Geflügelfutter verwendet.



   3. Testverfahren: Die oben erwähnten Hühner werden   11    Tage isoliert gezüchtet, und ihr Gesundheitszustand wird beobachtet. Sie werden gewogen und in 4 Gruppen von je 5 Hühner verteilt. Die Gruppen werden so zusammengestellt, dass ihre mittleren Gewichte gleich sind. 3 der 4 Gruppen sind Testgruppen, und 1 ist eine Kontrollgruppe. Die Hühner in jeder Testgruppe werden mit einem Futter gefüttert, das die angegebenen Konzentrationen der Testverbindung enthält, und die Kontrollgruppe wird mit einem normalen   Geflügelfutter    gefüttert.



   Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II in der gleichen Weise wie bei Versuch 1 wiedergegeben.



   Tabelle II    Verhältnis der Testverbindung im Futter Verhältnis der Geschwindigkeiten der   
Gew.% der Testverbindung im Futter
Zunahme des Testverbindung im Futter Zunahme des Körpergewichts
0,0031   106,9    Testgruppe 0,0063 105,2
0,0125 109,1 Kontrollgruppe - 100,0
Versuch 3 1. Lagerbeständigkeit a) 3-(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl- 5 -methyl) - 4,5dimethylthiazoliumchlorid-hydrochlorid   (Disalz), -mono-    nitrat und -monorhodanid werden in der folgenden Konzentration zu einem handelsüblichen Futter für schnellwachsende Tiere gegeben. Nachdem diese Futtermittel 4 Wochen bei   300 C,    2 Wochen bzw. 4 Wochen bei 350 C und 1 Woche bzw. 2 Wochen bei 400 C gelagert worden sind, wird die verbleibende Menge Wirkstoff in jedem Futter bestimmt. Das Ergebnis ist in Tabelle III dargestellt.



   Tabelle III
Verbleibende Menge (% der anfänglichen Menge)   
Wirkstoff Konzentration gelagert bei 400 C gelagert bei 350 C gelagert bei 300 C y/g Futter nach nach nach nach nach   
1 Woche 2 Wochen 2 Wochen 4 Wochen 4 Wochen Chlorid-Hydrochlorid  (Disalz) 132 85,0 85,4 86,7 67,5 75,4 Mononitrat 1-11 95,4 93,2 99,8 71,7 85,7 Monorhodanid 118 92,7 86,5 91,5 76,2 79,7 b)   3 -(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5 -methyl)-4,5-      dimethylthiazoliumchlorid-hydrochlorid (Disalz), -mono-    nitrat bzw. -monorhodanid werden zu Futter für schnellwachsende Tiere bzw. Futter für junge Hühnchen im Alter von 48 Stunden bis 4-5 Wochen in einer Konzentration von 250   &gamma;/g,    berechnet als freies 3-(2-Methyl4-aminopyrimidinyl- 5 -methyl) -4,5 - dimethylthiazolium, zugesetzt.



   Nachdem diese Futtermittel 2 Wochen bei   40"C    gelagert worden sind, wird die verbleibende Menge des Wirkstoffes in jeder Futtersorte bestimmt. Das Ergebnis ist in Tabelle IV dargestellt.



  Tabelle IV
EMI3.1     


<tb> Futter <SEP> Futter <SEP> Verbleibende <SEP> Menge <SEP> (% <SEP> der <SEP> anfänglichen <SEP> Menge)
<tb>  <SEP> Futter <SEP> für <SEP> junge <SEP> Hühnchen <SEP> Futter <SEP> für <SEP> schnell
<tb>  <SEP> im <SEP> im <SEP> Alter <SEP> von <SEP> 48 <SEP> Stunden
<tb> Salz <SEP> zu <SEP> bis <SEP> S <SEP> Wochen <SEP> wachsende <SEP> Tiere
<tb>    Ghlorid-Hydrochlorid    (Disalz) 67,0 67,3 Mononitrat 82,4 84,0 Monorhodanid 81,4 84,9  
2. Hygroskopische Eigenschaften
Nachdem man jedes der Salze 7 Tage bzw. 14 Tage bei   49    C bei einer bestimmten relativen Feuchtigkeit stehengelassen hat, wird der Wassergehalt jedes Salzes in % bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle V wiedergegeben.



   Tabelle V
Anfänglicher Relative Wassergehalt (%) Salz Wassergehalt Feuchtigkeit nach 7 Tagen nach 14 Tagen  (%) (%)
52 8,26 3,34 Chlorid-Hydrochlorid (Disalz) 5,45 63 8,42 8,48
75 8,87 8,89
52 0,50 0,70 Mononitrat 0,83 63 0,71 0,79
75 0,97 1,05
52 6,06 6,00 Monorhodanid 6,02 63 5,76 5,99
75 5,73 5,79
Der tatsächliche Wassergehalt des Rhodanides beträgt etwa 0,2 bis   0,3 X,    da es ein Mol (etwa   5,8S)    Kristallwasser enthält.



   Wie aus den obigen Ergebnissen hervorgeht, haben die erfindungsgemäss verwendeten Monosalze eine grö   Tiere    Lagerbeständigkeit und geringere hygroskopische Eigenschaften als das Disalz.



   Beispiel 1
Die folgenden Komponenten werden zusammengemischt:   3-(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5    -methyl)
4,5-dimethylthiazoliummonorhodanid . 25 Teile Weizenmehl 75 Teile
0,05 Teile des Gemisches werden homogen in 99,95 Teile eines üblichen Hühnerfutters eingearbeitet.



   Das so hergestellte Futtermittel wird Hühnern verabreicht.



   Beispiel 2
Die folgenden Komponenten werden zusammengemischt:    3-(21Methyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)
4,5-dimethylthiazoliummononitrat . . 10 Teile    Sojabohnenmehl . 85 Teile Saccharose 5 Teile
0,05 Teile des Gemisches werden homogen in 99,95 Teile eines üblichen Futters für Zuchttiere (brütende Tiere) eingearbeitet.



   Das so hergestellte Futtermittel wird Zuchttieren verabreicht.



   Beispiel 3
Die folgenden Komponenten werden zusammengemischt:   3-(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)   
4,5-dimethylthiazoliummonorhodanid . 20 Teile Gärungsrückstände . 80 Teile
0,05 Teile des Gemisches werden homogen in 99,95 Teile eines üblichen Futters für Zuchttiere eingearbeitet.



   Das so hergestellte Futtermittel wird Zuchttieren verabreicht.



   Beispiel 4
Die folgenden Komponenten werden zusammengemischt: 3   -(2-Methyl4-aminopyrimidinyl-5    -methyl)     4,5 -dimethylthiazoliummononitrit    45 Teile Lactose 35 Teile Saccharose 20 Teile
10 Teile des Gemisches werden in 1000 Vol.-Teilen Wasser gelöst.



   Das so hergestellte Trinkwasser wird Hühnern verabreicht.



   Beispiel 5
Die folgenden Komponenten werden zusammengemischt: 3-(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)-    4,5-dimethylthiazoliumnitrat . . 1 Teil    Getreidemehl . 88 Teile Calciumcarbonat   .    . . . . . . . 11 Teile
0,03 Teile des Gemisches werden zu 99,97 Teilen eines üblichen Futters für Legehennen gegeben.

 

   Das so hergestellte Futtermittel wird Legehennen verabreicht.



   Herstellung des Wirkstoffes
7,5 Teile   2-Methyl-4-amino-5-aminomethylpyridin    werden in 40 Vol.-Teilen Methanol gelöst. Zu der Lösung werden 23,4 Teile wässriges Ammoniak, 4,2 Teile Schwefelkohlenstoff und dann 8,1 Teile 3-Chlorbutanon2 gegeben, und man rührt 4 Stunden bei   500 C,    damit eine Reaktion stattfinden kann. Nach der Umsetzung wird das Methanol unter vermindertem Druck abdestilliert, und der Rückstand wird mit 7,2 Teilen konzentrierter Salzsäure versetzt und danach 1 Stunde  auf   700    C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird eine wässrige Natriumhydroxydlösung zu der Lösung gegeben, und der pH-Wert wird auf 7 eingestellt, wobei sich eine feste Substanz abscheidet.

  Die feste Substanz wird durch Filtration abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet und ergibt 13 Teile 3-(2-Methyl-4-amino   pyrimidinyl-5-methyl) -4,5 -dimethylthiazol-    2 -thion vom Schmelzpunkt   2230 C.    Ausbeute 90%.



   10 Teile   3-(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)      4,5-dimethylthiazol-2-thion    werden in 100 Vol.-Teilen Wasser gelöst. Die Lösung wird unter Rühren langsam mit 10,2 Teilen   30% im    Wasserstoffperoxyd versetzt, während man die Temperatur auf   200 C    hält. Das resultierende Gemisch wird 2 Stunden gerührt, damit eine Reaktions stattfinden kann. Danach wird das Reaktionsgemisch mit 5,5 Teilen Natriumbicarbonat versetzt, um den pH-Wert in den neutralen Bereich zu bringen, wonach man das ganze so behandelte Gemisch mit einer konzentrierten wässrigen Lösung von 2,5 Teilen Ammoniumrhodanid versetzt, wobei man 8,0 Teile 3 -(2-Methyl-4-aminopyrimidinyl-5-methyl)-4, 5 dimethylthiazoliumrhodanid (Ausbeute 80   %3    vom Schmelzpunkt 188 bis   1900 C    erhält.



   Elementaranalyse:
Berechnet für   C12H15N5S2'Hz0:   
C 46,28; H 5,50; N 22,49; gefunden:
C 45,89; H 5,36; N 22,21.

 

   Wenn man anstelle der obigen Ammoniumrhodanidlösung eine konzentrierte wässrige Lösung von 2,5 Teilen Natriumnitrat verwendet, erhält man 6,5 Teile
3   -(2-Methyl4-aminopyrimidinyl-5    -methyl)    4,5 -dimethylthiazoliumnitrat    (Ausbeute   68 So).   



   Nach Umkristallisation aus heissem Wasser liefert das Nitrat farblose Nadeln, die bei 185 bis   1880 C    unter Zersetzung schmelzen.



   Elementaranalyse:
Berechnet für   CltHlsN503S:   
C 44,43; H 5,08; N 23,55; gefunden:
C 44,26; H 5,20; N 23,35.



   Die erfindungsgemässen Mittel werden vorzugsweise in Mengen verabreicht, die etwa 0,5 bis 10 mg, insbesondere etwa 1 bis 5 mg Thiazoliummonosalz pro 100 g Körpergewicht des Geflügels entsprechen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Futter- oder Getränkezusatzmittel zur Erhöhung des Körpergewichts von Geflügel, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Träger und/oder ein Verdünnungsmittel sowie ein Thiazoliumsalz der Formel: EMI5.1 worin R und R' niedere Alkylgruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und X- ein Nitrat-, Nitrit-, Jodid-, Rhodanid- oder Perchloration bedeuten, enthält, wobei die Konzentration des Salzes in dem Mittel etwa 1 bis 30 Gew.% ist.
    UNTERANSPRUCH Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Thiazoliumsalz 3-(2-Methyl-4-amino- pyrimidinyl-5-methyl)-4,5-dimethylthiazoliummononitrat ist.
CH354267A 1966-05-30 1967-03-10 Futter- oder Getränkezusatzmittel zur Erhöhung des Körpergewichtes von Geflügel CH498583A (de)

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