CH500203A - Verfahren zur Herstellung von Nucleosiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Nucleosiden

Info

Publication number
CH500203A
CH500203A CH1012866A CH1012866A CH500203A CH 500203 A CH500203 A CH 500203A CH 1012866 A CH1012866 A CH 1012866A CH 1012866 A CH1012866 A CH 1012866A CH 500203 A CH500203 A CH 500203A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
alkyl
groups
protected
fluoro
tri
Prior art date
Application number
CH1012866A
Other languages
English (en)
Inventor
Duschinsky Robert
Francis Gabriel Thomas
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH500203A publication Critical patent/CH500203A/de

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07H—SUGARS; DERIVATIVES THEREOF; NUCLEOSIDES; NUCLEOTIDES; NUCLEIC ACIDS
    • C07H19/00—Compounds containing a hetero ring sharing one ring hetero atom with a saccharide radical; Nucleosides; Mononucleotides; Anhydro-derivatives thereof
    • C07H19/02—Compounds containing a hetero ring sharing one ring hetero atom with a saccharide radical; Nucleosides; Mononucleotides; Anhydro-derivatives thereof sharing nitrogen
    • C07H19/04—Heterocyclic radicals containing only nitrogen atoms as ring hetero atom
    • C07H19/06—Pyrimidine radicals
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00—Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02—Silicon compounds
    • C07F7/08—Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/10—Compounds having one or more C—Si linkages containing nitrogen having a Si-N linkage
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00—Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02—Silicon compounds
    • C07F7/08—Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/18—Compounds having one or more C—Si linkages as well as one or more C—O—Si linkages
    • C07F7/1804—Compounds having Si-O-C linkages
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00—Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/50—Improvements relating to the production of bulk chemicals
    • Y02P20/55—Design of synthesis routes, e.g. reducing the use of auxiliary or protecting groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   Nucleosiden   
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Her stellung von Nucleosiden von 5-Fluor-uracil bzw. 5-Fluor cytosin und zwar von N1-Ribosyl-,   Nl-2'-Desoxyribosyl-.   



     Nl-Glucopyranosyl-    und   Nl-Arabinofuranosyl-Derivaten    des 5-Fluoruracils bzw. 5-Fluorcytosins. Das erfindungs gemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man entweder 5-Fluor-uracil oder 5-Fluor-cytosin, bei dem die Aminogruppe gegebenenfalls durch eine Alkyl- oder
Acylgruppe geschützt ist, mit einem   Hexa-Cl-C7-alkyl-     -disilazan umsetzt, das erhaltene   2,4-Bis-(tri-C1-C7-alkyl-    -silyloxy)-5-fluor-pyrimidin,   2-Tri-C1-C7-alkyl-silyloxy-4-      -(N-tri-Cl-C7-alkyl-silyl)-amino-5-fluor-pyrimidin    oder ein N-geschütztes Derivat des letzteren mit einem Halogenid (vorzugsweise dem Chlorid oder Bromid) der Ribofura nose,   2'-Desoxy-rihoturanose,    Glucopyranose oder Ara binofuranose,

   deren Hydroxylgruppen mit einer entfern baren Alkyl- oder Acylgruppe geschützt sind, umsetzt und das gebildete geschützte Nucleosid in das entspre chende freie Nucleosid überführt. Das erfindungsgemässe
Verfahren ist in dem Formelschema schaubildlich dar gestellt, worin X in den Formeln III und VII die oben angeführten Zuckerreste mit durch entfernbare Alkyloder Acylgruppen geschützte Hydroxygruppen und Y in den Formeln IV und VIII die entsprechenden, von den Schutzgruppen befreiten Zuckerreste bedeuten. Das Symbol R1 in den Formeln V, VI und VII bedeutet entweder Wasserstoff oder eine Alkanoyl- oder Aroylgruppe und das Symbol R bedeutet einen niederen Alkylrest.
EMI1.1     
  



   Die Verbindungen der Formeln II und VI und diejenigen Verbindungen der Formeln IV und VIII worin Y eine Glucopyranosylgruppe bedeuten, sind neu.



   Es ist offensichtlich, dass die Verbindungen der Formeln I, III, IV, V, VII und VIII in tautomeren und anomeren Formen existieren können. Im Formelschema sind die Carbonylgruppen der Formeln I, III, IV, V, VII und VIII in der enolisierten Form dargestellt.



   Der Ausdruck    C1-C7-Alkyl     bezieht sich sowohl auf geradkettige als auch auf verzweigte Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen.



   Im obigen Formelschema (a), welches zu Derivaten des 5-Fluor-uracils führt, kann die Reaktion I   +    II durch einfaches Umsetzen von 5-Fluor-uracil mit einem Hexa -niederen-alkyldisilazan, zum Beispiel Hexamethyldisilazan, Hexaäthyldisilazan usw. durchgeführt werden. Man arbeitet zweckmässigerweise bei erhöhter Temperatur vorteilhaft bei der Rückflusstemperatur des   Reaktion    gemisches, obwohl niedere Temperaturen auch angewendet werden können, d.h. Raumtemperatur oder noch niedere Temperaturen. Die Reaktion kann entweder in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie Dioxan, Toluol oder dergleichen, oder in Abwesenheit irgendeines Lösungsmittels durchgeführt werden.

  Bei der Reaktion   V - >     VI gemäss dem Reaktionsschema (b) wird Cytosin oder ein Cytosin, in welchem die exocyclische Aminogruppe durch eine leicht entfernbare Alkyl- oder Acylgruppe geschützt ist, mit einem Hexa-niederen-alkyldisilazan umgesetzt. Geeignete funktionelle Gruppen, die als leicht abspaltbare Alkyl- oder Acylgruppen eingesetzt werden können, sind zum Beispiel niederes Alkanoyl, Halogeno-niederes-alkanoyl, Benzoyl oder eine Benzoylgruppe, bei welcher einer oder mehrere der Wasserstoffe durch eine Halogen-, niedere Alkyl-, niedere Alkoxy-, Nitro- oder Carboxygruppe ersetzt sind. Die Reaktion wird zweckmässigerweise zwischen etwa Raumtemperatur und Siedetemperatur des Reaktionsgemisches durchgeführt. Man kann sowohl in einem organischen Lösungsmittel oder auch in Abwesenheit eines Lösungsmittels arbeiten.



   Die Kondensation der erhaltenen neuen Zwischenprodukte, d.h. von Verbindungen der Formeln II und VI, mit einem geschützten Zuckerhalogenid, d.h. die Stufen   II    III und   VI    VII, werden zweckmässigerweise durch einfaches Erhitzen der Mischung der beiden Reaktionspartner auf eine Temperatur zwischen Raumtemperatur und dem Siedepunkt des Reaktionsgemisches durchgeführt. Die Reaktion kann in Abwesenheit eines Lösungsmittels erfolgen, obwohl erwünschtenfalls ein inertes Lösungsmittel angewendet werden kann, wie Kohlenwasserstoffe, zum Beispiel Toluol, Benzol usw., Äther, wie Dioxan usw.

  Die für das erfindungsgemässe Verfahren   venvendeten    Zuckerhalogenide sind die Halogenide der Ribofuranose, der Desoxyribofuranose, der Arabinofuranose und der Glukopyranose, worin die   Hydroxyl-    gruppen durch leicht entfernbare Alkyl- oder   Acylgruppe    pen geschützt sind, zum Beispiel durch niedere Alkanoylgruppen, wie Acetyl, Propionyl, Isopropionyl usw., Halogen- oder Polyhalogen-niederalkanoylgruppen, zum Beispiel Trifluoracetyl, Trichloracetyl usw., Benzyl, Carboalkoxy, Carbobenzyloxy, Benzoyl und Benzoylgruppen, welche einen oder mehrere Substituenten am Phenylring tragen, die entweder Halogen, niederes Alkyl, Nitro, niederes Alkoxy oder Carboxyl sein können. Geschützte Zuckerhalogenide, worin die Schutzgruppe eine substituierte Benzylgruppe mit einem Substituenten in Parastellung ist, sind bevorzugt.

  Beispiele von Zuckerhalogeniden sind 1 - (2,3,5-Tri-niederes-alkanoyl-O-ribofuranosyl)-chlorid,   1-(3,5-i-O-aroyl-2-desoxyribofuranosyl)-bro-    mid, 1 -   (2,3,5-Tri-O-benzoyl-D-arabinofuranosyl-bromid,      1 - (2,3,4,6-Tetra -0 -    niederes-alkanoyl)-D-glucopyranosyl -chlorid, 1 -   (2,3,4,6-tetra-O-aroyl)-D-glucopyranosyl-bro-    mid und dergleichen. Das durch die Kondensation erhaltene Reaktionsprodukt ist üblicherweise eine Mischung von anomeren Formen. Diese Mischung kann ohne Trennung der anomeren Formen der nächsten Stufe, der Abspaltung der Schutzgruppen, unterworfen werden.

  Alternativ dazu können die beiden anomeren Formen durch übliche Massnahmen, wie fraktionierte Kristallisation und/oder Chromatographie, in die einzelnen anomeren Bestandteile zerlegt werden und diese können einzeln deblockiert werden.



   Die   Debloclderung      (III    IV und   VII    VIII), d.h.



  die Abspaltung der Schutzgruppen kann durch übliche an sich bekannte Methoden bewirkt werden. Die Acylgruppen können zum Beispiel durch Behandlung der Verbindungen III und VII mit alkoholischem Ammoniak entfernt werden. Alternativ können die Acylgruppen auch mit Säure, zum Beispiel alkoholischer Salzsäure, oder einer starken Base, wie Natriumhydroxyd, oder vorzugsweise mit Alkalialkoholaten, zum Beispiel methanolischem Natriummethoxyd, Bariummethoxyd und dergleichen, entfernt werden. Die Alkylgruppen, d.h. die Benzylgruppen können durch katalytische Hydrierung entfernt werden.



   Die Endprodukte des erfindungsgemässen Verfahrens sind pharmazeutisch wertvolle Verbindungen. Insbesondere sind sie antibakteriell und gegen Viren wirksam.



   In den folgenden Beispielen sind alle Temperaturen in Grad Celsius angegeben und alle Schmelzpunkte sind korrigiert.



   Beispiel I a) Eine Suspension von 65 g (0,5 Mol) 5-Fluor-uracil in 250 ml (1,18 Mol) Hexamethyldisilazan wird 3 Stunden zum Rückfluss erhitzt, wobei man eine klare Lösung erhält. Durch Destillation bei Atmosphärendruck entfernt man etwas Material, das bei 85 - 960 übergeht. Der Rück stand wird bei 114 -   116,50/14 mm    destilliert und liefert 2,4-Bis-(trimethylsilyloxy)-5 -fluor-pyrimidin.



   b) Zu einer Suspension von 7,56 g (0,0195 Mol) 3,5   -Di-O-p-toluoyl-2-desoxy-riboful!anosylchlorid    in 40 ml trockenem Toluol setzt man 5 ml   (5,330g;      0,0195 Mol)    2,4-Bis-trimethylsilyloxy)-5-fluor-pyrimidin zu. Man leitet Stickstoff in die Reaktionsmischung ein, um das in Freiheit gesetzte Trimethylsilylchlorid in eine Waschflasche überzuführen, welche eine wässrige alkoholische Silbernitratlösung enthält. Die Bildung von Silberchlorid ge stattet den Verlauf der Reaktion zu verfolgen. Die Mischung wird   11, <     Stunden zum Rückfluss erhitzt, wenn 81% der theoretischen Menge Silberchlorid in Freiheit gesetzt sind. Die Suspension wird in Eis gekühlt, der Niederschlag durch Filtration entfernt und mit Toluolund Petroläther gewaschen. 

  Man erhält so rohes Di-O -p-toluoyl-5-fluor-desoxyuridin vom Schmelzpunkt 209 bis 2160. Auf Basis der   Drehung [a326    =   300    (c = 0,72% Pyridin) enthält die Mischung etwa 75%   p-    und 25% a-Isomeren.



   Durch Umkristallisieren aus 45 ml Essigsäure und Waschen des kristallisierten Produktes mit Äther erhält man das   reine;p-Isomere      f & D 18,80,    Schmelzpunkt 230 bis 2310. Die vereinigten Essigsäurefiltrate und die Äther waschflüssigkeit scheiden das a-Isomere vom Schmelzpunkt 205 - 2070 aus.  



   Beispiel 2 a) Herstellung der Silyloxyverbindung s. Beispiel la.



   b) Eine Suspension von   172 g    (0,327Mol) Tri-O   -benzoyl-a-D-arabinofuranosylbromid    in 113,5 g (0,414 Mol) 2,4-Bis-(trimethylsilyloxy)-5-fluor-pyrimidin wird in einem Ölbad unter Stickstoff erhitzt. Man hält während 5 Stunden die Temperatur zwischen 750 und 1300C.



  Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wird die beinahe feste Mischung mit   800ml    Benzol aufgeschlämmt und filtriert. Man erhält rohes   Tri-O-benzoyl-A-D-arabinofu-    ranosyl-5-fluor-uracil vom Schmelzpunkt   210 - 2120C.   



  Durch Umkristallisieren aus n-Butylacetat erhält man ein Material vom Schmelzpunkt   219 - 2200C.      to2 =       + 74,70    (1% in Methylenchlorid).



   c) Eine Suspension von 5,75g   (O,O1OMol)    Tri-O -benzoyl -   - D -    arabinofuranosyl-5-fluor-uracil in 70 ml 0,143 methanolischer Natriummethoxydlösung wird   2l/2   
Stunden zum Rückfluss erhitzt. Nach etwa 5 Minuten tritt vollständige Lösung ein. Die Lösung wird sodann auf Raumtemperatur gekühlt und mit genügend methanolischer Salzsäure versetzt, um die Mischung gegenüber Lackmuspapier sauer zu stellen. Sie wird sodann im Vakuum zu einem Sirup eingeengt, der zwischen   50 mol   
Wasser und 50 ml Äther verteilt wird. Man wäscht die wässrige Phase 3mal mit je 30 ml Äther, dampft im Va kuum zu einem Sirup ein und nimmt diesen in   50ml   
Aceton auf. Die erhaltene Suspension wird von unlösli chem Material (NaCl) durch Filtration befreit.

  Durch Eindampfen des Filtrates im Vakuum erhält man ein weisses Reaktionsprodukt, welches nach Behandeln mit
8 ml siedendem Äthanol kristallisiert.



   Nach dem Kühlen auf   -100,    werden die Kristalle abfiltriert und mit Äthanol und Äther gewaschen. Man erhält   5-Fluoruracil-33-D-arabinosid    vom Schmelzpunkt
182 - 1830.   ta]n2    = + 1230 (0,5% in Wasser).



   Beispiel 3
Eine Mischung von 8 ml (8,55 g, 0,031 Mol) 2,4-Bis  -(trimethylsilyloxy)-5-fluor-pyrimidin und 4,11 g (0,01 Mol)   1 -(2,3,4,6-Tetra-O-acetyl-D-glucopyranosyl)-bromid    wird in einem Ölbad unter einem Stickstoffstrom auf
140 - 1600 erhitzt. Man erhält nach 15 Minuten eine klare
Lösung und die Trimethylsilylentwicklung hört praktisch nach 4 Stunden auf. Nach dem Kühlen versetzt man mit
40 ml Benzol. Die Reaktionsmischung scheidet nach Ste hen bei 40 während 60 Stunden ein grünlichbraunes Ma terial ab, welches durch Filtration entfernt wird und ver worfen wird. Das Filtrat liefert nach Zusatz von 15 ml
Methanol Kristalle vom Schmelzpunkt 280 - 2820, welche als zurückgewonnenes 5-Fluor-uracil identifiziert wurden.



   Man setzt weitere   20ml    Methanol zu und dampft zu einem Sirup ein, der in 25 ml heissem Chloroform auf genommen wird. Man erhält eine zweite Kristallisation von 5-Fluor-uracil, welche durch Filtration entfernt wird.



   Das Filtrat wird zu einem braunen glasartigen Material eingedampft, das in   10 mol    Methanol gelöst wird. Nach dem Stehen scheidet die Lösung Kristalle von 1-(2',3',4',    6'-Tetra-O-acetyl--D-glucopyranosyl)-5-fluor-uradl    ab, welche abfiltriert und mit Methanol, Äther und Petrol  äther gewaschen wurden. Die Verbindung schmilzt bei
150 - 1510.   tz =    + 120 (c = 0,4% Äthylacetat).



   Beispiel 4
Zu einer Suspension von 0,46 g (1 mMol)   1-A-D-(2,3,-       4,5-Tetra-O-acetyl)-glucopyranosyi-5-fluor-uracil    in 5 ml Methanol setzt man 1,35 ml (2,3 mMol) einer 1,84 n Natriummethylatlösung zu, wobei eine beinahe klare Lösung resultiert, die anschliessend trüb wird. Man lässt die Reaktionsmischung durch 16 Stunden bei 40 stehen und neutralisiert sodann mit äthanolischer Salzsäure.



  Man entfernt das unlösliche Material durch Filtration, dampft das Filtrat ein und suspendiert den Rückstand in 15 ml Aceton. Die Suspension wird eine halbe Stunde zum Rückfluss erhitzt und das unlösliche Material (A) abfiltriert. Das Filtrat wird abermals eingedampft, und der Rückstand mit 5 ml siedendem Aceton behandelt und mit   20ml    Petroläther vermischt. Der gebildete Niederschlag (B) wird durch Filtration abgetrennt. Die Fraktionen (A) und (B), welche sich im Chromatogramm als identisch erweisen, werden vereinigt und in 2 ml Wasser gelöst. Die Lösung zeigt beim Maximum von 266 - 267   m,U    in 0,1 n HCI 5140 optische Dichteeinheiten.

  Die Lösung wird durch Zusatz von Natronlauge auf einen pH Wert von 11,3 und auf eine Kolonne (1 X 20cm), beschickt mit einem stark basischen Anionenaustauscher mit quaternären Ammoniumgruppen   ( DOWEX    1 -   X4) > )    in Acetatform, gebracht. Durch Eluieren mit 0,1 n Essigsäure erhält man in 105 ml 4150 optische Dichteeinheiten.



  Die Lyophilisation ergibt ein weisses glasiges Produkt.



  Durch Papierchromatographie unter Verwendung eines Gemisches von 96% Butanol und 14% Wasser erhält man einen Fleck (Rr 0,122) von   l-p-D-Glucopyranosyl-5-     -fluor-uracil;    6 < lnHel    = 268 mu   (s    = 8210).



   Beispiel 5 a) Eine Suspension von 49,4 g (0,2 Mol) N-Toluoyl-5 -fluor-cytosin in 100 ml (0,236 Mol) Hexamethyldisilazan wird 40 Minuten zum Rückfluss erhitzt. Man erhält eine klare Lösung. Eine geringe Menge flüchtiger Anteile wird durch Destillation bei 96 - 1130 unter Atmosphärendruck entfernt. Durch fraktionierte Destillation des Rückstandes bei 160 - 1830 (hauptsächlich bei 1780) und 0,8 mm erhält man 2-Trimethylsilyloxy-4-(N-trimethylsilyl-N-p-to   luoyl)-amino-5-fluor-pyrimidin    in Form eines gelbliches Sirups.



   b) Eine Mischung von 6,8 g   (0,0174 Mol)    2-Trime   thylsilyloxy -4-      - trimethylsilyl - N    - p -toluoyl)-amino-5 -fluor-pyrimidin und 5 g (0,0093 Mol) Tri-O-benzoyl-a -D-arabinofuranosyl-bromid wird in einer Stickstoffatmosphäre   21;    Stunden auf 113   - 118 C    erhitzt. Die homogene Flüssigkeit wird auf Raumtemperatur gekühlt und mit   40ml    warmem Benzol verdünnt. Nach Zusatz von 2 ml Äthanol scheidet sich ein Niederschlag ab. Die Suspension wird eine   1%    Stunde gerührt, filtriert und der Rückstand gut mit Benzol gewaschen. Das Filtrat und die Waschflüssigkeiten werden vereinigt und im Vakuum zu einem gelben Produkt eingeengt. 

  Dieses Rohprodukt enthält eine Mischung von a- und   ,ss-Tri-O-benzoyl-N-    -toluoyl-D-arabinofuranosyl-5-fluorcytosin vom Schmelz    punkt 87 - 950C.   



   Beispiel 6
Eine Suspension von 1 g rohem   N-Toluoyl-l-(2',3',5'-     -tri-O-benzoylarabinofuranosyl)-5-fluor-cytosin in 25 ml
8 n methanolischem Ammoniak wird bei Raumtempe ratur 24 Stunden gerührt. Die erhaltene Lösung ergibt nach Eindampfen im Vakuum ein gelbliches gummiarti ges Produkt, das zwischen 20 ml Chloroform und 20 ml
Wasser verteilt wird. Die wässrige Phase wird 3mal mit je 20 ml Chloroform gewaschen und sodann zur Ionen austauscher-Chromatographie beiseite gestellt.  



   Beispiel 7
Zu einer Suspension von 1 g rohem N-Toluoyl-1-(2',   3',3'-tri-O-benzoylarabinofuranosyl)-5 4luor-cytosin    in 25 ml Methanol setzt man 1,4 ml 4,11 n methanolische Natriummethoxydlösung zu. Nach Rühren über Nacht wird die erhaltene Lösung mit methanolischer Salzsäure auf einen pH von 7 gebracht und im Vakuum eingedampft.



  Der Rückstand wird mit Aceton gewaschen und in 10 ml absoluten Äthanol aufgenommen und vom unlöslichen Material durch Filtration befreit. Das Filtrat liefert nach Eindampfen ein gelbes Produkt. Dieser Rückstand wird in der wässerigen Lösung gelöst, welche man entsprechend der Ammonolyse gemäss den vorstehenden Angaben erhalten hat. Nach dem Waschen mit 25 ml Äther wird die wässerige Lösung mit Essigsäure congorotsauer gestellt und an einer Kolonne von 1,1 X 24 cm, beschickt mit einem stark sauren Kationenaustauscher mit Sulfosäuren als funktioneller Gruppe   ( DOWEX      50-X8 )    in der Ammoniumform, fraktioniert. Fraktionsanteile von   15 mol    werden gesammelt.

  Die Eluierung wird für die Fraktionen 1 bis 120 mit Wasser durchgeführt; beginnend mit Fraktion 121 wird eine Eluierungssteigerung mit 0,2 n   NH4OH    im gleichen Volumen Wasser bewirkt. Die Fraktionen 174- 186, welche das richtige Ultraviolettabsorptionsspektrum zeigen, werden vereinigt, zu einem kleinen Volumen eingeengt und mit Ameisensäure sauergestellt.



   Die saure Lösung wird an einer Kolonne von 1,1 X 15 cm, beschickt mit einem stark sauren Kationenaustauscher mit Sulfosäuren als funktioneller Gruppe ( DO WEX 50-X8 ) in der Ammoniumform, unter Verwendung von Wasser als Eluiermittel fraktioniert. Man sammelt Fraktionen von 50 ml. Die Fraktionen 2 - 10 werden vereinigt und liefern nach Lyophilisation 0,25g eines glasigen Materials. Das Ultraviolettspektrum zeigt ein    o,ln zel    =   290 mg,      Eniax    =   33/mg, [cclD2    = + 300   (0,5%    in Methanol), was einer Mischung von 60% pund 40% cc-Anomeren entspricht.

 

   Die Fraktionen 11 - 43 werden auf etwa 100 ml eingeengt und sodann lyophilisiert, wobei man ein weisses, stark elektrostatisches Pulver erhält.   X      0-lx Hel    =   292 mm    (1856 optische Dichteeinheiten), entsprechend 158   mit    mol    5-Fluor-cytosinarabinosid. loilD26 = = 156,40 (2% in Me-    thanol) hauptsächlich cc-Anomeres darstellend. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von N1-Ribosyl, N1-2'- -Desoxyribosyl, Nl-Glucopyranosyl oder N1 -Arabinofura- nosyl-Derivaten des 5 -Fluor-uracils bzw. 5-Fluor-cytosins, dadurch gekennzeichnet, dass man 5-Fluor-uracil oder ein 5-Fluor-cytosin, bei welchem die Aminogruppe durch eine entfernbare Alkyl- oder Acylgruppe geschützt sein kann, mit einem Hexa-C1-C,-alkyl-disilazan umsetzt, das gebildete 2,4-Bis-(tri-Cl-C7-alkyl-silyloxy)-5-fluor-pyrimi- din, 2-Tri-C1-C7-alkyl-silyloxy-4-(N-tri-C1-C7-alkyl-silyl) -amino-5-fluor-pyrimidin oder ein N-geschütztes Derivat des letzteren mit einem Ribofuranosylhalogenid,
    einem 2'-Desoxy-ribofuranosylhalogenid, einem Glucopyranosylhalogenid oder einem Arabinofuranosylhalogenid umsetzt, in welchem die Hydroxylgruppen durch Alkyl- oder Acylgruppen geschützt sind, wobei man eine Mischung der a- und p-Nucleoside erhält, und dass man die Schutzgruppen anschliessend abspaltet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 5-Fluor-cytosin verwendet, dessen Aminogruppe durch Cl-C7-Alkanoyl, Halogeno-C1-C7-al- kanoyl, Benzoyl oder eine Benzoylgruppe geschützt ist, die durch Halogen, C1-C7-Alkyl, C1-C7-Alkoxy, Nitro oder Carboxy substituiert ist.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man N-Toluoyl-5-fluor-cytosin als Ausgangsmaterial verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Hexamethyl-disilazan als Reaktionspartner verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Zuckerbromid verwendet, bei welchem die Hydroxygruppen durch Benzoylgruppen geschützt sind.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Schutzgruppen durch Behandeln mit alkoholischem Ammoniak, einer starken Base oder einem Alkalialkoholat entfernt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Kondensationsprodukt vor oder nach der Entfernung der Schutzgruppen in die beiden Anomeren trennt.
CH1012866A 1965-07-22 1966-07-11 Verfahren zur Herstellung von Nucleosiden CH500203A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US47417565A 1965-07-22 1965-07-22
US474145A US3354160A (en) 1965-07-22 1965-07-22 Tri-lower alkyl-silyl-5-fluoropyrimidines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH500203A true CH500203A (de) 1970-12-15

Family

ID=27044368

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1012866A CH500203A (de) 1965-07-22 1966-07-11 Verfahren zur Herstellung von Nucleosiden

Country Status (8)

Country Link
US (1) US3354160A (de)
BE (1) BE684319A (de)
BR (1) BR6681446D0 (de)
CH (1) CH500203A (de)
DE (1) DE1695151A1 (de)
GB (1) GB1080491A (de)
NL (1) NL145557B (de)
SE (1) SE320077B (de)

Families Citing this family (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3479334A (en) * 1967-09-29 1969-11-18 Upjohn Co Process for selectively preparing lincomycin 7 - acylates and 7-carbonates
US3514440A (en) * 1968-01-23 1970-05-26 Upjohn Co 7-epimers of lincomycin and related compounds and processes for making the same
US3868373A (en) * 1970-01-27 1975-02-25 Hoffmann La Roche 4-Amino-5-fluoro-2-tri(lower alkyl) silyloxypyrimidines
DE2122991C2 (de) * 1971-05-04 1982-06-09 Schering Ag, 1000 Berlin Und 4619 Bergkamen Verfahren zur Herstellung von Cytosin- und 6-Azacytosinnucleosiden
US3919193A (en) * 1973-07-06 1975-11-11 Icn Pharmaceuticals 3-Deazaguanosine and derivatives thereof
JPS5540598B2 (de) * 1974-05-15 1980-10-18
DE2508312A1 (de) * 1975-02-24 1976-09-02 Schering Ag Neues verfahren zur herstellung von nucleosiden
DE2514275A1 (de) * 1975-03-27 1976-10-14 Schering Ag Verfahren zur herstellung von n- (polysaccharidyl)-stickstoffheterocyclen, insbesondere von pyrimidin- oder purinbasen
DE2648239C3 (de) * 1975-10-24 1981-11-12 Rikagaku Kenkyusho, Wako, Saitama Di-(trialkylstannyl)-pyrimidinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verfahren zu ihrer Weiterverarbeitung zu nucleosidartigen Pyrimidinderivaten
US4024143A (en) * 1976-03-11 1977-05-17 Pcr, Inc. Silylation of 5-fluoro-6-hydroxy or alkoxy pyrimidine
DE2621645C3 (de) * 1976-05-13 1981-08-06 Schering Ag Berlin Und Bergkamen, 1000 Berlin Verfahren zur Herstellung von Aminoderivaten von N-Heterocyclen
US4048432A (en) * 1976-05-17 1977-09-13 Parke, Davis & Company 9-(3,5-Di-O-acyl-β-D-arabinofuranosyl)adenine compounds and method for their production
US4055717A (en) * 1976-05-17 1977-10-25 Parke, Davis & Company 9-(3-O-Acyl-β-D-arabinofuranosyl)adenine compounds, 9-(2,3-di-O-acyl-β-D-arabinofuranosyl)-adenine compounds, and method for their production
DE2721466A1 (de) * 1977-05-12 1978-11-16 Robugen Gmbh Verfahren zur herstellung von 2'-desoxyribofuranosylnucleosiden
DE2757365A1 (de) * 1977-12-20 1979-06-21 Schering Ag Neues verfahren zur herstellung von nucleosiden
GB2060604B (en) * 1979-10-03 1983-11-23 Univ Birmingham And Stichting E15-(2-halogenovinyl)-2'-deoxycytidines
WO1987000435A1 (en) * 1985-07-22 1987-01-29 Teijin Limited Antiviral drug
CN1196059A (zh) * 1995-06-23 1998-10-14 牛津糖科学(英国)有限公司 治疗化合物
AR070228A1 (es) * 2008-01-22 2010-03-25 Dow Agrosciences Llc Derivados de 5-fluoro pirimidina

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3155646A (en) * 1960-08-23 1964-11-03 Upjohn Co 1-arabinofuranosyl-5-halouracil and process for the preparation thereof
US3183226A (en) * 1961-01-10 1965-05-11 Upjohn Co Process for transforming 1-beta-d-xylofuranosyluracil nucleosides into 1-beta-d-arabinofuranosyluracil nucleosides
GB1070413A (en) * 1962-11-15 1967-06-01 Sankyo Co A process for preparing purine and pyrimidine nucleosides

Also Published As

Publication number Publication date
NL6610360A (de) 1967-01-23
NL145557B (nl) 1975-04-15
SE320077B (de) 1970-02-02
GB1080491A (en) 1967-08-23
BE684319A (de) 1967-01-19
BR6681446D0 (pt) 1973-12-26
US3354160A (en) 1967-11-21
DE1695151A1 (de) 1970-12-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2539963C2 (de) Purinverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zubereitungen, welche diese Verbindungen enthalten
DE69407419T2 (de) 2&#39; oder 3&#39; -deoxy- und 2&#39; -dideoxy-beta-l-pentafuranonukleoside, verfahren zur herstellung und anwendung in der therapie, insbesondere als antivirale wirkstoffe
DE2508312C2 (de)
DE3887273T2 (de) 2&#39;,3&#39;-Dideoxy-2&#39;-fluornucleoside.
DE1695151A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Nucleosiden
EP0021231B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 5&#39;-Deoxy-5-fluoruridin und Zwischenprodukte in diesem Verfahren
DE3390162T1 (de) Desoxyuridinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Pharmazeutika
DE60121425T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Chlor-9-(2-deoxy-2-flour-ß-D-arabinofuranosyl)-9H-purin-6-amin
DE60204859T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2&#39;-Halo-beta-L-arabino-furanosylnucleosiden
DE68920648T2 (de) Verfahren zur Herstellung von O2,2&#39;-anhydro-1-(beta-D-arabinofuranosyl)Thymin.
EP0255894B1 (de) Pyrimidinderivate, deren Herstellung und Arzneimittel, die diese Derivate enthalten
DE3508356C2 (de)
SU1240363A3 (ru) Способ получени ( @ )-5-(2-бромвинил)уридина
DE69019052T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2&#39;Deoxy-5-trifluoromethyl-ss-uridin.
DE1962757C3 (de) Evomonosid-Derivate, Verfahren zu deren Herstellung sowie diese enthaltende Arzneimittel
DE68915067T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2&#39;-Deoxy-beta-adenosin.
US3404144A (en) 1-beta-d-arabinofuranosyl-5-fluorocytosine compounds
DE69600958T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Beta-D-Arabinofuranosylcytosine
DE69424475T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-(2&#39;-deoxy-beta-D-erythropentofuranosyl)-5-trifluormethyluracil Derivaten
DE69808457T2 (de) Verfahren zur herstellung von deoxyuridinderivate
DE3889248T2 (de) Verfahren zu Herstellung von Purinverbindungen.
CH518950A (de) Verfahren zur Herstellung von Nucleosid-phosphaten
DE2026040C3 (de) Imidazolribosylcyclophosphate
AT267074B (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Fluoro-uracil- und 5-Fluoro-cytosin-Nucleosiden
DE1943428C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrimidin- und 6-Azauracilnueleosiden

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased