CH500916A - Verfahren zum Trocknen von Abwasserschlamm und Anlage zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Trocknen von Abwasserschlamm und Anlage zur Durchführung des VerfahrensInfo
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- CH500916A CH500916A CH1556567A CH1556567A CH500916A CH 500916 A CH500916 A CH 500916A CH 1556567 A CH1556567 A CH 1556567A CH 1556567 A CH1556567 A CH 1556567A CH 500916 A CH500916 A CH 500916A
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Description
Verfahren zum Trocknen von Abwasserschlamm und Anlage zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von Abwasserschlamm, bei welchem der Schlamm einem saugfähigen Trägermaterial beigemischt und mit diesem zusammen durch Verdampfung getrocknet wird. Ein entsprechendes Verfahren, bei welchem das Trägermaterial nach dem Kreislaufprinzip immer wieder verwendet wird, ist im Schweiz. Patent Nur.428 064 beschrieben. wobei als Trägermaterial z.B. Torf oder Sägemehl verwendet wird. Die vorliegende Erfindung verbessert das im erwähnten Patent beschriebene Verfahren dadurch, dass vom sich bei der Trocknung ergebenden Pulver ein der Zufuhr von Abwasserschlamm entsprechender Teil abgetrennt und unter Anwendung einer Fördervorrichtung als Trägermaterial dem Abwasserschlamm zugeführt wird. Die Erfindung betrifft auch eine Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens. Es handelt sich dabei um eine Anlage mit einer beheizten Trockentrommel zum Trocknen des mit Trägermaterial vermischten Abwasserschlamms, einem Abscheider zum Trennen des getrockneten Gutes vom Dampf und den Verbrennungsgasen und einem Mischer zum intensiven Mischen des Trägermaterials mit dem Abwasserschlamm. Erfindungsgemäss zeichnet sich diese Anlage aus durch eine Fördervorrichtung zum Zuführen des als Trägermaterial dienenden Teils des bei der Trocknung anfallenden Pulvers zum Mischer, die von einem ersten Ausgang einer Überlaufvorrichtung gespeist wird, die einen zweiten, zur Ausscheidung des nicht dem Abwasserschlamm zuzuführenden Teils des Pulvers dienenden Ausgang aufweist. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Anlage nach der Erfindung schematisch dargestellt. Die dargestellte Anlage weist einen Verbrennungsofen 1 auf. der vorzugsweise mit Altöl beheizt wird und gegebenenfalls auch aus der Anlage stammenden getrockneten Schlamm verbrennen kann. Die bei der Verbrennung entstehenden Heissgase werden einem rotierenden Trommeltrockner 2 zugeführt, in welchem sie mit dem zu trocknenden Gut gemischt werden, das mittels eines regulierbaren Förderers 9 zugeführt wird. Aus dem Trommeltrockner 2 gelangt das getrocknete Gemisch mit den Heissgasen und dem Dampf zu einem Ventilator 3, der es über eine Leitung 16 zu einem Zyklonabscheider 4 fördert. Dieser scheidet Brüdendampf und Gase oben aus, während unten das Trockengut über eine Dosierschleuse 30 in einen Überlaufkasten 31 gelangt, der unten zwei Ausgänge 32 und 33 aufweist zwischen denen zwei zueinander geneigte Wände 34 zu einer Überlaufkante 35 zusammenlaufen. An den Ausgang 32 schliesst sich der Eingang eines Vibrators 5a an, dessen Ausgang über eine Leitung 20 an einen Doppelwellenmischer 7 angeschlossen ist, dem über eine Leitung 18 der nasse Abwasserschlamm zugeführt wird. Dieser Schlamm wird in einem Behälter 10 gesammelt, und mittels einer im Zuge der Leitung 18 befindlichen Pumpe 11 gefördert. An den Ausgang 33 des Überlaufkastens 31 ist eine Absackvorrichtung 6 angeschlossen, während der Ausgang des Mischers 7 über eine Leitung 17 mit einem Aufgabeapparat 8 verbunden ist, von dem das zu trocknende Gut über den regulierbaren Förderer 9 dem Trockenofen 2 zugeführt wird. Gegenüber der im Patent Nr. 428 064 beschriebenen Anlage besteht der Unterschied, dass das saugfähige Trägermaterial, mit dem der nasse Abwasserschlamm im Mischer 7 gemischt wird, nicht ein besonderes Material, z.B. Sägemehl oder Torf ist, sondern das im Zyklon 4 gesammelte und in den Überlaufkasten 31 gelangte Trockenschlammpulver 36 selbst. Der Vibrator 5a enthält im Gegensatz zum Vibrator 5 des erwähnten Paten tes kein Sieb, sondern ist lediglich ein Vibrationsförderer. der je nach seiner Einstellung dem Mischer 7 mehr oder weniger Fördergut pro Zeiteinheit zuführt, so dass nur eine entsprechende Menge des Trockenschlammpulvers 36 aus dem Ausgang 32 des Überlaufkastens 31 austreten kann. Da die Druckschleuse 30 in bezug auf den Überlauf 35 auf der Seite des Ausganges 32 liegt, wird das Pulver 36 sich etwa auf die in der Zeichnung angedeutete Weise aufschütten und ein Teil desselben über den Überlauf 35 zum Ausgang 33 und von da über die Absackvorrichtung 6 in einen Sack gelangen. Die Fördergeschwindigkeit des Vibrationsförderers 5a wird der Förderung der Pumpe 11 angepasst, so dass eine der zugeführten Menge des nassen Abwasserschlamms angepasste Menge Trockenschlammpulvers als saugfähiges Trägermaterial beigemischt wird, um ein Gemisch von geeigneter Konsistenz über den Aufgabeapparat 8 und den regulierbaren Förderer 9 der Trockentrommel 2 zuzuführen. Es ist klar, dass das im Überlaufkasten 31 nicht zur Absackvorrichtung ausgeschiedene Trockenschlammpulver nach dem Kreislaufprinzip immer wieder als Trägermaterial verwendet wird. Die Anlage kann noch weitere Vorrichtungen aufweisen, z.B. eine Fördervorrichtung, um das Trockenschlammpulver ganz oder teilweise dem Ofen 1 zuzuführen. Das anhand der dargestellten Anlage beschriebene Verfahren weist den Vorzug auf, dass kein besonderes Trägermaterial beschafft werden muss, von dem trotz seiner zyklischen Wiederverwendung immer ein gewisser Prozentsatz verloren geht und ersetzt werden muss. Ferner entfällt das Reinigen des zur Trennung des Trägermaterials und des Trockenschlammpulvers im Vibrator vorgesehenen Siebes.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEI. Verfahren zum Trocknen von Abwasserschlamm, bei welchem der Schlamm einem saugfähigen Trägermaterial beigemischt und mit diesem zusammen durch Verdampfung getrocknet wird, dadurch gekennzeichnet, dass vom sich bei der Trocknung ergebenden Pulver ein der Zufuhr von Abwasserschlamm entsprechender Teil abgetrennt und unter Anwendung einer Fördervorrich- tung als Trägermaterial dem Abwasserschlamm zugeführt wird.II. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einer beheizten Trockentrommel zum Trocknen des mit Trägermaterial vermischten Abwasserschlamms, einem Abscheider zum Trennen des getrockneten Gutes vom Dampf und den Verbrennungsgasen und einem Mischer zum intensiven Mischen des Trägermaterials mit dem Abwasserschlamm, gekennzeichnet durch eine Fördervorrichtung (5a) zum Zuführen des als Trägermaterial dienenden Teils des bei der Trocknung anfallenden Pulvers (36) zum Mischer (7), die von einem ersten Ausgang (32) einer Überlaufvorrichtung (31) gespeist wird, die einen zweiten, zur Ausscheidung des nicht dem Abwasserschlamm zuzuführenden Teils des Pulvers dienenden Ausgang (33) aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Fördervorrichtung ein regulierbarer Vibrationsförderer (5a) ist.2. Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlaufvorrichtung als Überlaufkasten (31) ausgebildet ist, der vom Abscheider (4) über eine Dosiervorrichtung (30) gespeist wird.
Priority Applications (6)
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