CH504990A - Triebdrehgestell für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge - Google Patents

Triebdrehgestell für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge

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Publication number
CH504990A
CH504990A CH72469A CH72469A CH504990A CH 504990 A CH504990 A CH 504990A CH 72469 A CH72469 A CH 72469A CH 72469 A CH72469 A CH 72469A CH 504990 A CH504990 A CH 504990A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor
bogie
dependent
motors
bogie according
Prior art date
Application number
CH72469A
Other languages
English (en)
Inventor
Steiner Daniel
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/48Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with motors supported on vehicle frames and driving axles, e.g. axle or nose suspension
    • B61C9/50Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with motors supported on vehicle frames and driving axles, e.g. axle or nose suspension in bogies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description


  
 



  Triebdrehgestell für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Triebdrehgestell für Fahrzeuge,   insbesondere    Schienenfahrzeuge, mit mindestens zwei Motoren.



   Bei modernen Schienentriebfahrzeugen, insbeson   dere    bei leistungsstarken Triebwagen, kann von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, die   Elektrb    motoren für den Radantrieb im zwischen den Radsätzen und den Drehgestell-Längsträgern zur Verfügung ste henden Raum unterzubringen.



   Es war bisher üblich, die Motoren so einzubauen, dass sie in gleicher Drehrichtung drehen und ihre Achsen mindestens annähernd parallel zu den   Radachsen    verlaufen. Bei einer kompakten Anordnung der   Trieb-    motoren und ihrer festen Verbindung mit Drehgestell Längsträgern, wobei die Motorgehäuse am   Kräftefluss    des Drehgestells beteiligt werden können, machen sich jedoch Ungleichförmigkeiten bei pulsierendem Gleichstrom, die etwa   20 S    betragen, störend bemerkbar, da sie zu Drehschwingungen des   Drehgestellrahmens    um eine den Motorenachsen etwa parallele Achse führen.



  Bei   Wechselstromantrieb    sind die Ungleichförmigkeiten noch grösser und damit erhöht sich die Schwingungsgefahr.



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schwingungsgefahr auszuschliessen oder mindestens stark einzuschränken.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zum Verhüten von Drehschwingungen die zwei Motoren mit entgegengesetzten Drehrichtungen arbeiten.



     Üblicherweise    sind pro Triebdrehgestell zwei Motoren vorgesehen.



   Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise anhand der Zeichnung   erläutert.    Es zeigen:
Fig. 1 einen Grundriss eines Drehgestells mit zwei längs eingebauten Motoren,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 ein Triebdrehgestell schematisch von der Seite mit zwei quer eingebauten Motoren.



   Die beiden Antriebsmotoren 1 sind untereinander durch eine Flanschverbindung 3 und mit Drehgestell Längsträgern 4 durch Flanschverbindungen 5 fest verbunden (Fig. 1 und 2). Die Antriebsmotoren 1 treiben über Kardanwellen 6 Achsgetriebe 7, welche auf Radsätzen 8 abgestützt sind. Hilfsquerträger 9 steilen eine weitere Verbindung zwischen den beiden Längsträgern 4 dar. Die   Hillfsquerträger    9 sind aber nur so stark dimensioniert, dass beim Ausbau von einem oder beiden Motoren 1 die Form des   Drehgestells    im wesentlichen erhalten bleibt.



   Im Betriebszustand bilden die Statorgehäuse 2 der Motoren die kräfteübertragende Verbindung zwischen den beiden Längsträgern 4. Es ist auch möglich, die Hilfsquerträger 9 so auszubilden, dass sie als Zuggurten zusammen mit den als Druckgurten wirkenden   Statorgehäusen    2 der Motoren 1 die Verbindung zwischen den beiden   Drehgestell-Längs trägern    4 bilden.



   Bei einer anderen Ausführungsform können   an steile    der   Hüfsquerträger    9, welche sich in der Nähe der Motoren 1 befinden, Kopfquerträger 11 des Drehgestellrahmens oder die Radsätze 8 über Lager und Achs   büchsführung,    die Verbindung   zwischen    den beiden   DrehgesteilLLängsträgern    4 übernehmen.



   Die   Hiifsquerträger    9 können über Federn so mit den Längsträgern 4 verbunden werden, dass beim Ausbau der Motoren 1 automatisch das für das   Heraus-    heben der Motoren 1 nötige Spiel entsteht. In diesem Fall sind im betriebsbereit montierten Zustand die   Hilfs-    querträger 9 mit ihren elastischen Gliedern unter einer gewissen   Dfuckspannung.   



     Ausser    der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Anordnung der Motoren 1 mit   mindestens      annähernd    parallel zur Längsachse liegenden Motorachsen ist es auch möglich, die Motoren mit annähernd parallel zur Querachse des Drehgestells liegenden Motorachsen   einzubauen    (Fig. 3).



  In beiden Fällen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, zwischen den Motoren 1 einen weiteren leichten Längsoder Querträger   einzubauen.     



   Gemäss Fig. 3 sind zwischen einem hinteren Räderpaar 21 und einem vorderen Räderpaar 23 zwei Motoren 25 und 27, deren Achsen zu den Radachsen parallel verlaufen, angeordnet. Für die Vorwärtsfahrt drehen die Räder 21 und 23 in der Uhrzeigerrichtung, wobei die Bewegung des Fahrgestells in Richtung der Pfeile 29 und 31 erfolgt. Der Motor 25 dreht in Gegenuhrzeigerrichtung und treibt das Rad 21 direkt an, während der gegenläufig drehende Motor 27 für den Antrieb des Rades 23 über ein   Zwischenfad-    oder Zwischengetriebe 33 geschaltet werden muss.



   Auch im Fal4e der längs eingebauten Motoren gemäss Fig. 1 und 2 heben die beiden in entgegengesetzten Richtungen drehenden Motoren die durch pulsierenden Gleichstrom oder Wechselstrom verursachten Ungleichförmigekeiten weitgehend auf. Dabei müssen allerdings die beiden   getriebe    gegengleich, d. h. mit gleichem Übersetzungsverhältnis, aber entgegengesetzter Antriebsdrehrichtung, gebaut sein.

 

   Sowohl die längs als auch die quer angeordneten Motoren können entweder mit Wechsel- oder mit pulsierendem Gleichstrom betrieben werden.



   Die mit diesen Massnahmen erzielbare Verminderung der Schwingungen des   Drehgestellrahmens    ergibt eine Verbesserung der Laufruhe des ganzen Fahrzeuges, was ganz besonders bei Personen-Triebwagen sehr erwünscht ist.



   Bei Gleichstrom mit vernachlässigbarer Welligkeit verliert jedoch die Massnahme der gegenläufigen Drehungen ihren Zweck. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Triebdrehgestell für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge, mit mindestens zwei Motoren, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verhüten von Drehschwingungen die zwei Motoren (25, 27) mit entgegengesetzten Drehrichtungen arbeiten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Triebdrehgestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorachsen mindestens annähernd parallel zur Längs- oder Querachse des Dlrehw gestells liegen.
    2. Triebdrehgestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Wechsel- oder pulsierender Gleichstrom die Motoren betreibt.
    3. Triebdrehgestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Statorgehäuse (2) mindestens eines Motors (1) als tragender Bestandteil des Drehgestells in dieses eingebaut ist.
    4. Triebdrehgestell nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Statorgehäuse (2) im betriebsfähigen Zustand mit mindestens einem Drehgestell Haupttfäger (4) fest verbunden ist.
    5. Triebdrehgesteli nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein mit dem Hauptträger (4) verbundener Hilfsträger (9) beim Ausbau des Motors (1) die Form des Drehgestells im wesentlichen aufrechterhält.
    6. Triebdrehgestell nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (1) zwischen zwei Hauptträgern (4) angeordnet ist.
    7. Triesbdrehgestell nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsträger (9) in unmittelbarer Nähe des Motors (1) angeordnet ist.
    8. Triebdrehgestell nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsträger (9) als Zug- und das Statorgehäuse (2) als Druckgurte der Querverbindung mindestens zweier Hauptträger (4) ausgebildet sind.
    9. Triebdrehgesteil nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Hauptträger (4) und dem Hilfsträger (9) Federn umfasst, welche im betriebsbereiten Zustand des Drehgestells unter mechanischer Spannung stehen und beim Lösen der Motorverschraubungen durch entstehendes Spiel den Aus- und Einbau des Motors (1) erleichtern.
    10. Triebdrehgestell nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupt- als Längs- und der Hilfs- als Querträger ausgebildet sind.
    11. Triebdrehgestell nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass querverbindende Teile des Drehgestells, z. B. ein Drehgestell-Endquertfäger (11) und/oder ein Radsatz (8), als Hilfsquerträger ausgebildet sind.
    12. Triebdrehgestell nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Statorgehäuse (2) mindestens zweiter Motoren (1) fest miteinander verbunden sind.
    13. Triebdrehgestell nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen mindestens zwei Motoren (1) ein Längs- oder Querträger eingebaut ist.
CH72469A 1968-05-30 1969-01-17 Triebdrehgestell für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge CH504990A (de)

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AT519668A AT281914B (de) 1968-05-30 1968-05-30 Triebdrehgestell für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge

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CH504990A true CH504990A (de) 1971-03-31

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ID=3573042

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CH72469A CH504990A (de) 1968-05-30 1969-01-17 Triebdrehgestell für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge

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AT (1) AT281914B (de)
CH (1) CH504990A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2827112A1 (de) * 1978-06-13 1979-12-20 Schweizerische Lokomotiv Schienenfahrzeug mit zahnradantrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2827112A1 (de) * 1978-06-13 1979-12-20 Schweizerische Lokomotiv Schienenfahrzeug mit zahnradantrieb

Also Published As

Publication number Publication date
AT281914B (de) 1970-06-10

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