CH505000A - Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens

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CH505000A
CH505000A CH593869A CH593869A CH505000A CH 505000 A CH505000 A CH 505000A CH 593869 A CH593869 A CH 593869A CH 593869 A CH593869 A CH 593869A CH 505000 A CH505000 A CH 505000A
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CH
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closure cap
piston unit
dependent
cooling
film
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CH593869A
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English (en)
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Eric Gauffin Claes Gustaf
Evert Granseus Folke
Original Assignee
Platmanufaktur Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B53/00Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging
    • B65B53/02Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging by heat
    • B65B53/06Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging by heat supplied by gases, e.g. hot-air jets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/10Applying or generating heat or pressure or combinations thereof
    • B65B51/20Applying or generating heat or pressure or combinations thereof by fluid pressure acting directly on folds or on opposed surfaces, e.g. using hot-air jets

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  • Closures For Containers (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, die aus einem Gefäss mit einer Verschlusskappe besteht.



   Bereits bekannt ist die Herstellung von Verschlusskappen aus Plastfolie, die biaxial vororientiert ist. Dieses Verfahren   stellt    sich aber teuer und bietet beim. Verschluss von Verpackungen mit dieser Verschlusskappe keine genügende Sicherheit. Die vorliegende Erfindung lässt die Benutzung eines billigeren Materials und eines vereinfachten Verfahrens zu, wobei gleichzeitig die durch das Verfahren gemäss der Erfindung erzielte, gerichtete Orientierung der   Plastfolie    einen sicheren Verschluss der Verpackungen, ohne Faltenbildung und hierdurch verursachte Undichtigkeit, bewirkt.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Folie aus   Thermoplastmaterial    nach Erwärmung zumindest teilweise in die Form eines eine Verschlusskappe bildenden Körpers mit gerichteter Orientierung der   plastmoleküle    gestreckt wird, dass der somit gebildete Körper zum Umschliessen zumindest eines Mündungsteiles der Wand des Gefässes gebracht wird und dass zumindest ein Kantenteil des Körpers durch Wärmezufuhr zum Anliegen an den erwähnten Mündungsteil eingeschrumpft wird.



   Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es aus zwei relativ zueinander beweglichen   Kolbeneinheften -besteht,    von denen die eine eine Vorrichtung zum Anschluss an einen Kühlmantel und die andere eine Vorrichtung zum Anschluss an eine Wärmequelle aufweist, wobei die eine Kolbeneinheit eine Kühlfläche hat, die zum Anliegen an den   hauptsächlich    planen Teil des die Verschlusskappe bildenden Körpers verschiebbar ist, und die andere   Kot-      beneinheit    eine   ringförmige    Wärmezone hat, die an dem hauptsächlich winkelrecht zum planen Teil liegenden Kantenteil des Körpers entlang zum Schrumpfen dieses Teiles durch Wärme verschiebbar ist.



   Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.



   Fig. 1 zeigt im Schnitt eine Form mit eingelegter Folie zur   Herstellung    einer Verschlusskappe gemäss einem   Ausführungsbeispiei    der Erfindung.



   Fig. 2 stellt   perspektivisch    ein Verschlusskappenmaterial dar, das in der Form in Fig. 1 hergestellt worden ist.



   In Fig. 3 ist perspektivisch eine   saubergeschnittene    Verschlusskappe gezeigt.



   Fig. 4 stellt in fragmentarischer Abbildung eine Verschlukappe, die vor der Schrumpfung an einem Becher angebracht worden ist, dar.



   In Fig. 5 ist eine Verschlusskappe in Seitenansicht zu sehen, die nach Schrumpfung an einem Becher angebracht wurde.



   In Fig. 6 wird im Schnitt ein Werkzeug zum Verschluss eines Bechers mittels einer Verschlusskappe ge   mäss    der vorliegenden Erfindung dargestellt.



   Als Ausgangsmaterial zur Herstellung einer Verschlusskappe gemäss der   vorliegenden    Erfindung dient eine gewöhnliche   nichtorlentierte    Folie aus PVC, Poly äthylen oder PoLypropylen oder auch eine ähnliche, durch Streckung orientierbare Folie. Die Folie wird in einer Form 10 des in Fig. 1   angegebenen    Typs angebracht. Die Verschlusskappen lassen sich   nELtürlich    in einer einzigen Form einzeln herstellen, es dürfte jedoch klar sein, dass mehrere Verschlusskappen in mehreren   parallel    angebrachten Formen gleichzeitig herstellbar sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel hat die Form 10 einen Hohlraum 11, über dem die Folie 12 angebracht und mit einem Halter 13 festgespannt wird.



  Die Folie 12 wird in den Hohlraum 11 heruntergezogen, und zwar mit einem Stempel 14, der teils in einer oberen Lage gezeigt wird, teils mit gestrichelten Linien in einer   unteren    Lage. Die Folie 12 wird auch in ihrer gestreckten Lage mit gestrichelten Linien gezeigt. Der Hohlraum 11 hat zwei zylindrische Teile 15 bzw. 16 mit  verschiedenen Durchmessern, die mit einem Absatz 12 verbunden sind. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die Benutzung des Stempels 14 zur Herunterziehung der Folie in den Hohlraum 11, sondern es dürfte klar sein, dass das nötige   Herunterziehen    in den Hohlraum zum Anliegen an die Wände des   Hohlraumes    durch Druck und/oder Vakuum zu beiden Seiten der Folie 12 erzielt werden kann.

  Gemäss einem anderen Ausführungsbeispiel kann der Hohlraum 11 auch ganz zylindrisch sein, d. h. die treppenförmige Quersektion vollkommen fortgelassen werden.



   Die Benutzung eines Stempels 14 gestattet jedoch eine Regulierung der Folienfläche, die gestreckt bzw.



  orientiert werden soll, während der Absatz 17 in einfacher Weise das Abschneiden des oberen zylindrischen Teiles des Kantenbereiches oder Mantels 10 der Versehlusskappe 18 zulässt. Dadurch,   dass    der zylindrische Teil des Mantels 19 der   Verschlusskappe    entfernt wird, hat die fertige Verschlusskappe, die in Fig. 3 gezeigt wird, auch am äussersten Kantenteil eine starke Strekkung und Orientierung, so dass eine starke Schrumpfung und hierdurch Verschliessung um die Verpackung herum erzielt werden kann. An der Verschlusskappe 18 kann ebenfalls eine Abrisszunge 20 angebracht werden, die in dem   gezeigten    Ausführungsbeispiel in den Fig. 2 und 3 als von der Kante der fertigen Verschlusskappe abstehender Teil geformt ist.

  Durch die Formung des Abrissstreifens 20 an einem stark gestreckten Teil der Folie wird der Vorteil gewonnen, dass während des Schrumpfens auch die Abrisszunge zum Anliegen an die Verpackungswand   gebracht    werden kann. Wie bereits erwähnt, lässt sich jedoch auch bei einer Verschlusskappe, die in einem gleichförmig zylindrischen Hohl raum in Form 10 geformt ist, der äussere Kantenteil abschneiden und eine Zunge formen, die sich haupt sächlich winkelrecht zum planen Teil der Verschlusskappe erstreckt.



   Nach der Formung der Folie in Form 10 wird die Folie abgekühlt, damit die Verschlusskappe die durch Streckung erzielte   Orientierung    beibehält. Diese Orientierung ist hauptsächlich radial, aber auch eine tangentiale Orientierung ist aufgekommen.



   In Fig. 4 wird die Verschlusskappe vor der Schrumpfung auf einem Becher gezeigt, und Fig. 5 stellt eine nach der   Schrumpfung    auf einem Becher angebrachte Verschlusskappe dar. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Verschlusskappe über eine wulstförmige Kante 22 des Bechers 23 und schliesst unter der wulstförmigen   Mündungskante    22 an die Wand 24 des Bechers an, gegen die der Kanten teil der Verschlusskappe 18 ohne Faltenbildung glatt anliegt.



  Der um die Wand 24 des Bechers anliegende Kantenteil der Verschlusskappe 18 dient ebenfalls als Schutz gegen Verschmutzung, so dass man ohne vorherige Reinigung des Becherrandes aus dem Becher trinken kann.



   Die Mündung der   Verpackung    kann ebenfalls ein Gewinde aufweisen, zum Beispiel wie bei einem Schauglas, wobei die   Verschlusskappe    um die Windungen herum geschrumpft wird und   eventuell    unter dem Gewinde eine   Bruchanweisung    für einen Abrissstreifen erhalten kann, was eine sowohl diebstahlsichere als auch wiederverschliessbare Verpackung ergibt.



   Die Verpackung wird zweckmässigst so verschlossen, dass eine Verschlusskappe 18 mittels eines besonderen Mechanismus über dem Becher 23 angebracht wird.



  Ein (nicht gezeigter) Halter wird über dem planen Teil der Verschlusskappe 18 angebracht und hält die Verschlusskappe an der Kante 22 des Bechers fest. Danach wird eine Wärmequelle an den Randteil der   Verschluss-    kappe heruntergeführt, wobei die der Wärme ausgesetzte Folie zum Anliegen an die Seite 24 des Bechers schrumpft. Dieser Verschluss genügt an und für sich vollkommen zur Erzielung einer ordentlichen   Dichtung,    vorzugsweise wird jedoch auch die plane Fläche 21 der Verschlusskappe zur Zusammenziehung der Folie von einem Wärmestrahl überspült. Durch die radiale und tangentiale Streckung der Folie während der Formung wird am ganzen Umkreis des Bechers eine zweckmässige Spannungsverteilung erreicht, und man erzielt einen vollständig planen Verschluss ohne Faltenbildung.



   Fig. 6 stellt ein zweckmässiges Ausführungsbeispiel eines Werkzeuges zur Schrumpfung einer Plastverschlusskappe der beschriebenen Art auf einer Verpakkung   Zaus      Plast    dar. Das Werkzeug besteht aus einer zentralen Kolbeneinheit 30, die in einer äusseren   Koi-    beneinheit 31   verschi.bbar      gelagert    ist. Die innere Kolbeneinheit 30 besteht aus einer Kolbenstange 32 und einer Kühlplatte 33 mit Kühlfläche 34.

  Kolbenstange und Kühlplatte sind hohl und weisen Verteilungsvorrichtungen für Kühlmittel, beispielsweise Wasser, in Form eines zentral in der Kolbenstange 32 angebrachten Rohres 35 und einer in der Kühlplatte angebrachten   Verteilungspiatte    36 auf, die sich hauptsächlich auf die Umkreiskanten der Kühlplatte erstreckt und durch die das Rohr 35 in der Weise mündet, dass das Kühlmittel gezwungen wird, zu beiden Seiten der Verteilungsplatte 36 zu strömen, zurück durch die Kolbenstange um das Rohr 35 und nach einem Abfluss 37 für das Kühlmittel.



  Durch die verschiebbare Lagerung der Kolbeneinheit 30 in der äusseren Kolbeneinheit 31 wird die   Kübiplatte    33 mit ihrer Kühlfläche 34 in einer Abwärtsbewegung des Werkzeuges zuerst mit der Verschlusskappe und dem Becher, der verschlossen werden soll, in Berührung gebracht. Gemäss der Erfindung kann auch die Bewegung zwangsläufig und unabhängig von der Bewegung der äusseren Kolbeneinheit 31 gesteuert werden. Die Kühlplatte 33 mit ihrer Kühlfläche 34 dient teils zum Festhalten der Folie beim Anliegen an die Kanten der Verpackung, teils zur Kühlung des zentralen Teiles der Folie, um während der Schrumpfung der Kantenteile der Verschlusskappe eine Erwärmung des   planen    Teiles der Verschlusskappe zu verhindern.

  Die Erwär   mung    zum Festschrumpfen der Kantenteile der Ver   schlusskappe    erfolgt mit Hilfe der äusseren Kolbeneinheit 31, der an seinem unteren Ende eine Wärmezone aufweist, die in   delm    gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem ringförmigen Spalt zur Zufuhr von Warmluft besteht.

 

   Die Wärmezone kann jedoch gemäss der Erfindung ebenfalls aus mehreren, ringförmig   anlgeordneten    Lö   chern    oder einer elektrischen Heizschlinge bestehen.



  Der Spalte 38 wird über einen Kanal 39 von einer Luftkammer in der äusseren Kolbeneinheit 31 Warmluft   zugeführt    Die Kammer 40 kann, wie links in der Figur angedeutet ist, eine Heizschlinge aufweisen, um bei der Erwärmung der Luft mitzuwirken oder als einzige Heizquelle zu dienen. Von aussen ist um äussere Kolbeneinheit herum zweckmässigst eine Isolierung 42 angebracht.



   Wie aus der Zeichnung hervorgeht, kann die äussere Kolbeneinheit, wenn die innere Kolbeneinheit 30 auf der zu verschliessenden Verpackung ruht, weiter ab  wärts verschoben werden, so dass die Wärmezone am Kantenteil der Verschlusskappe 18 vorbei verschoben wird. Wenn unter Druck Luft aus dem Spalt 33 entströmt, wird der Kantenteil schnell erwärmt und schrumpft unter der Kante der Verpackung zum Anliegen an die Wand der Verpackung.



   PATENTANSPRUCH 1
Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, die aus einem Gefäss mit einer Verschlusskappe besteht, dadurch gekennzeichnet, dass eine Folie aus   Thermo-      piastmaterial    nach Erwärmung zumindest teilweise in die Form eines eine Verschlusskappe bildenden Körpers mit gerichteter Orientierung der   Plastmoleküle    gestreckt   wird, dass    der somit gebildete Körper zum Umschliessen zumindest eines   Mündungsteiles    der Wand des Gefässes gebracht wird und dass zumindest ein   Kastenteil    des Körpers durch Wärmezufuhr zum Anliegen an den erwähnten Mündungsteil   eingeschrumpft    wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bei einer dem   Ersbarrungs-    punkt des Materials nahen Temperatur durch Druck   undíoder    Vakuumeinwirkung schnell gestreckt wird.



   2. Verfahren nach Patentanspruch I,   dadurch    gekennzeichnet, dass die Folie mit einem Stempel in der Form gestreckt wird.



   3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie zuerst unter Gegendruck in der Form gestreckt wird und dann bei weiterer Strekkung mittels Luft unter Druck und/oder   Vtakuumein-    wirkung zum Anliegen an die Wände der Form gebracht wird.



   4. Verfahren nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie   dioht      um    und über dem Hohlraum der Form festgespannt wird, dass die Folie gestreckt wird, indem der Stempel ohne wesentlichen Luftablass vom Hohlraum zum Boden des Hohlraumes oder in dessen Nähe in den Hohlraum nach unten geführt wird, dass der Hohlraum evakuiert und von der anderen Seite der Folie   Druckluft    zugeführt wird, wobei die Folie zum Anliegen an die Hohlraumwände noch mehr gestreckt und   zur    Beibehaltung der durch die Streckung erzielten Orientierung gekühlt wird.



   5. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bis zu einer Tiefe gestreckt wird, die grösser ist als die der fertigen Verschlusskappe.



   6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des   Kantenteiles    der   Verschiusskappe    abgeschnitten wird.



   7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil der Verschlusskappe zur Bildung eines von einem hauptsächlich planen Teil wesentlich   winkeirecht    ausgehenden Mantelteiles mit Abrisszunge abgeschnitten wird.



   8. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie von mit einem Absatz verbundenen, hauptsächlich zylindrischen Teilen   zur    Form gestreckt wird, wonach der   erwähnte    Kantenteil und zumindest ein Teil des Absatzes abgeschnitten werden.



   9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch   ge    kennzeichnet, dass der Absatz   zur    Bildung einer mit einem planen Teil des Körpers hauptsächlich plan parallelen Abrisszunge abgeschnitten wird.



   10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil des Körpers durch Anschrumpfung zum Anliegen an die Wand des Gefä sses unter den erwähnten   Mhndungsteil    gebracht wird.



   11. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung einer Verpackung, bei der das Gefäss am Mündungsteil Gewinde aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper an seinem Kantenteil durch   Schrump-    fung entsprechende Windungen erhält.



   12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil des Körpers zur Bildung eines vorzugsweise von einer Abrissanweisung begrenzten   Abrissstreifens    zur Streckung unterhalb des mit Gewinde versehenen Mündungsteiles gebracht wird.



   13. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper unter Wärmezufuhr auch bis zu einem den Mündungsteil überbrückenden planen Teil des Körpers eingeschrumpft wird.



   PATENTANSPRUCH II
Werkzeug   zur    Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I,   dadurch    gekennzeichnet, dass es aus zwei relativ zueinander beweglichen Kolbeneinheiten besteht, von denen eine eine Vorrichtung zum Anschluss an einen Kühlmantel und die andere eine Vorrichtung zum Anschluss an eine Wärmequelle aufweist, wobei die eine Kolbeneinheit eine Kühlfläche hat, die zum Anliegen an einen hauptsächlich planen Teil des die   Verschlusskappe    bildenden Körpers verschiebbar ist und die andere Kolbeneinheit eine ringförmige Wärmezone aufweist, die entlang des hauptsächlich winkelrecht zum planen Teil liegenden Kantenteiles des Körpers zur Schrumpfung dieses Teiles durch Wärme verschiebbar ist.



   UNTERANSPRÜCHE
14. Werkzeug gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinheiten so vertikal gelagert sind,   dass    die   Kühlkolbeneinheit    zuerst zum Anliegen an die hauptsächlich plane Fläche des die Verschlusskappe bildenden Körpers bei Verschiebung der Heizkolbeneinheit zum erwähnten Körper gebracht wird und nach Hin- und Rückverschiebung der Heiz   kolbeneinheit    am Kantenteil des Körpers entlang wieder von der erwähnten Fläche freikommt.



   15. Werkzeug gemäss Patentanspruch II,   dadurch      gekennzeichnet,    dass die Kolbeneinheiten so   gelagert    sind, dass die   Kühlkolbeneinheit    zuerst zum Anliegen an eine hauptsächlich plane Fläche des die Verschlusskappe bildenden Körpers bei Verschiebung der Heiz   kolbeneinbeit    zum erwähnten Körper und   an    dem Kantenteil des Körpers entlang gebracht wird und beim Rückschlag   der    Heizkolbeneinheit wieder von dem erwähnten Körper freikommt.

 

   16. Werkzeug gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die   Kühikolbeneinheit    aus einer vorzugsweise zentral in der Heizkolbeneinheit verschiebbar gelagerten Kolbenstange besteht, an der eine Kühlplatte mit einer   Kühlfläche    befestigt ist, deren Grösse und Form dem Körper entspricht.



   17. Werkzeug nach Unteranspruch 16, dadurch   ge    kennzeichnet, dass die Kolbenstange und die   Kühlplatte    der Kühlkolbeneinheit hohl sind und eine Verteilungsvorrichtung für Kühlmittel, vorzugsweise Wasser, aufweisen, wozu ein hauptsächlich zentral in der Kolbenstange angebrachtes Rohr 1gehört, das sich an seinem 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. wärts verschoben werden, so dass die Wärmezone am Kantenteil der Verschlusskappe 18 vorbei verschoben wird. Wenn unter Druck Luft aus dem Spalt 33 entströmt, wird der Kantenteil schnell erwärmt und schrumpft unter der Kante der Verpackung zum Anliegen an die Wand der Verpackung.
    PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, die aus einem Gefäss mit einer Verschlusskappe besteht, dadurch gekennzeichnet, dass eine Folie aus Thermo- piastmaterial nach Erwärmung zumindest teilweise in die Form eines eine Verschlusskappe bildenden Körpers mit gerichteter Orientierung der Plastmoleküle gestreckt wird, dass der somit gebildete Körper zum Umschliessen zumindest eines Mündungsteiles der Wand des Gefässes gebracht wird und dass zumindest ein Kastenteil des Körpers durch Wärmezufuhr zum Anliegen an den erwähnten Mündungsteil eingeschrumpft wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bei einer dem Ersbarrungs- punkt des Materials nahen Temperatur durch Druck undíoder Vakuumeinwirkung schnell gestreckt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie mit einem Stempel in der Form gestreckt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie zuerst unter Gegendruck in der Form gestreckt wird und dann bei weiterer Strekkung mittels Luft unter Druck und/oder Vtakuumein- wirkung zum Anliegen an die Wände der Form gebracht wird.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie dioht um und über dem Hohlraum der Form festgespannt wird, dass die Folie gestreckt wird, indem der Stempel ohne wesentlichen Luftablass vom Hohlraum zum Boden des Hohlraumes oder in dessen Nähe in den Hohlraum nach unten geführt wird, dass der Hohlraum evakuiert und von der anderen Seite der Folie Druckluft zugeführt wird, wobei die Folie zum Anliegen an die Hohlraumwände noch mehr gestreckt und zur Beibehaltung der durch die Streckung erzielten Orientierung gekühlt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bis zu einer Tiefe gestreckt wird, die grösser ist als die der fertigen Verschlusskappe.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des Kantenteiles der Verschiusskappe abgeschnitten wird.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil der Verschlusskappe zur Bildung eines von einem hauptsächlich planen Teil wesentlich winkeirecht ausgehenden Mantelteiles mit Abrisszunge abgeschnitten wird.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie von mit einem Absatz verbundenen, hauptsächlich zylindrischen Teilen zur Form gestreckt wird, wonach der erwähnte Kantenteil und zumindest ein Teil des Absatzes abgeschnitten werden.
    9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Absatz zur Bildung einer mit einem planen Teil des Körpers hauptsächlich plan parallelen Abrisszunge abgeschnitten wird.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil des Körpers durch Anschrumpfung zum Anliegen an die Wand des Gefä sses unter den erwähnten Mhndungsteil gebracht wird.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung einer Verpackung, bei der das Gefäss am Mündungsteil Gewinde aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper an seinem Kantenteil durch Schrump- fung entsprechende Windungen erhält.
    12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil des Körpers zur Bildung eines vorzugsweise von einer Abrissanweisung begrenzten Abrissstreifens zur Streckung unterhalb des mit Gewinde versehenen Mündungsteiles gebracht wird.
    13. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper unter Wärmezufuhr auch bis zu einem den Mündungsteil überbrückenden planen Teil des Körpers eingeschrumpft wird.
    PATENTANSPRUCH II Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus zwei relativ zueinander beweglichen Kolbeneinheiten besteht, von denen eine eine Vorrichtung zum Anschluss an einen Kühlmantel und die andere eine Vorrichtung zum Anschluss an eine Wärmequelle aufweist, wobei die eine Kolbeneinheit eine Kühlfläche hat, die zum Anliegen an einen hauptsächlich planen Teil des die Verschlusskappe bildenden Körpers verschiebbar ist und die andere Kolbeneinheit eine ringförmige Wärmezone aufweist, die entlang des hauptsächlich winkelrecht zum planen Teil liegenden Kantenteiles des Körpers zur Schrumpfung dieses Teiles durch Wärme verschiebbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 14. Werkzeug gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinheiten so vertikal gelagert sind, dass die Kühlkolbeneinheit zuerst zum Anliegen an die hauptsächlich plane Fläche des die Verschlusskappe bildenden Körpers bei Verschiebung der Heizkolbeneinheit zum erwähnten Körper gebracht wird und nach Hin- und Rückverschiebung der Heiz kolbeneinheit am Kantenteil des Körpers entlang wieder von der erwähnten Fläche freikommt.
    15. Werkzeug gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinheiten so gelagert sind, dass die Kühlkolbeneinheit zuerst zum Anliegen an eine hauptsächlich plane Fläche des die Verschlusskappe bildenden Körpers bei Verschiebung der Heiz kolbeneinbeit zum erwähnten Körper und an dem Kantenteil des Körpers entlang gebracht wird und beim Rückschlag der Heizkolbeneinheit wieder von dem erwähnten Körper freikommt.
    16. Werkzeug gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühikolbeneinheit aus einer vorzugsweise zentral in der Heizkolbeneinheit verschiebbar gelagerten Kolbenstange besteht, an der eine Kühlplatte mit einer Kühlfläche befestigt ist, deren Grösse und Form dem Körper entspricht.
    17. Werkzeug nach Unteranspruch 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kolbenstange und die Kühlplatte der Kühlkolbeneinheit hohl sind und eine Verteilungsvorrichtung für Kühlmittel, vorzugsweise Wasser, aufweisen, wozu ein hauptsächlich zentral in der Kolbenstange angebrachtes Rohr 1gehört, das sich an seinem
    in die Kühlplatte mündenden Ende durch eine zentral in der Kühlplatte angeordnete Verteilungsplatte erstreckt, die sich hauptsächlich nach den Umkreiskanten der Kühlplatte erstreckt, um eine gleichförmige Verteilung des Kühlmittels auf die Kühlfläche der Kühlplatte zuzulassen.
    18. Werkzeug nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkolbeneinheit aus einem oder mehreren um die Kühlkolbeneinheit verschiebbar gelagerten Zylindern besteht, mit einer die Kühlplatte umgebenden Wärmezone zur Verteilung der Wärme auf den Kantenteil des die Verschlusskappe bildenden Körpers, wobei sich die erwähnte Wärmezone in oberer Lage der Kühlkolbeneinheit unterhalb der Kühlfläche der Kühlplatte erstreckt.
    19. Werkzeug nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Wärmezone aus einer elektrischen Heizschlinlge besteht.
    20. Werkzeug nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Wärmezone aus einem mit einer Kammer zur Warmluftzufuhr in Verbindung stehenden Spalt oder kreisförmig angeordneten Öffnungen besteht, die verzugsweise schräg zum Kantenteil des die Verschlusskappe bildenden Körpers ausgerichtet sind, zum Blasen von Warmluft zur Schrumpfung des genannten Kantenteiles um den Rand des Gefässes.
    21. Werkzeug nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer eine Heizschlinge zur Erwärmung der Luft aufweist.
CH593869A 1969-04-18 1969-04-18 Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens CH505000A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0206349A3 (en) * 1985-06-27 1988-06-22 Kimberley-Clark Corporation Apparatus and method for heating selected portions of an article

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