CH505000A - Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, die aus einem Gefäss mit einer Verschlusskappe besteht. Bereits bekannt ist die Herstellung von Verschlusskappen aus Plastfolie, die biaxial vororientiert ist. Dieses Verfahren stellt sich aber teuer und bietet beim. Verschluss von Verpackungen mit dieser Verschlusskappe keine genügende Sicherheit. Die vorliegende Erfindung lässt die Benutzung eines billigeren Materials und eines vereinfachten Verfahrens zu, wobei gleichzeitig die durch das Verfahren gemäss der Erfindung erzielte, gerichtete Orientierung der Plastfolie einen sicheren Verschluss der Verpackungen, ohne Faltenbildung und hierdurch verursachte Undichtigkeit, bewirkt. Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Folie aus Thermoplastmaterial nach Erwärmung zumindest teilweise in die Form eines eine Verschlusskappe bildenden Körpers mit gerichteter Orientierung der plastmoleküle gestreckt wird, dass der somit gebildete Körper zum Umschliessen zumindest eines Mündungsteiles der Wand des Gefässes gebracht wird und dass zumindest ein Kantenteil des Körpers durch Wärmezufuhr zum Anliegen an den erwähnten Mündungsteil eingeschrumpft wird. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es aus zwei relativ zueinander beweglichen Kolbeneinheften -besteht, von denen die eine eine Vorrichtung zum Anschluss an einen Kühlmantel und die andere eine Vorrichtung zum Anschluss an eine Wärmequelle aufweist, wobei die eine Kolbeneinheit eine Kühlfläche hat, die zum Anliegen an den hauptsächlich planen Teil des die Verschlusskappe bildenden Körpers verschiebbar ist, und die andere Kot- beneinheit eine ringförmige Wärmezone hat, die an dem hauptsächlich winkelrecht zum planen Teil liegenden Kantenteil des Körpers entlang zum Schrumpfen dieses Teiles durch Wärme verschiebbar ist. Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Fig. 1 zeigt im Schnitt eine Form mit eingelegter Folie zur Herstellung einer Verschlusskappe gemäss einem Ausführungsbeispiei der Erfindung. Fig. 2 stellt perspektivisch ein Verschlusskappenmaterial dar, das in der Form in Fig. 1 hergestellt worden ist. In Fig. 3 ist perspektivisch eine saubergeschnittene Verschlusskappe gezeigt. Fig. 4 stellt in fragmentarischer Abbildung eine Verschlukappe, die vor der Schrumpfung an einem Becher angebracht worden ist, dar. In Fig. 5 ist eine Verschlusskappe in Seitenansicht zu sehen, die nach Schrumpfung an einem Becher angebracht wurde. In Fig. 6 wird im Schnitt ein Werkzeug zum Verschluss eines Bechers mittels einer Verschlusskappe ge mäss der vorliegenden Erfindung dargestellt. Als Ausgangsmaterial zur Herstellung einer Verschlusskappe gemäss der vorliegenden Erfindung dient eine gewöhnliche nichtorlentierte Folie aus PVC, Poly äthylen oder PoLypropylen oder auch eine ähnliche, durch Streckung orientierbare Folie. Die Folie wird in einer Form 10 des in Fig. 1 angegebenen Typs angebracht. Die Verschlusskappen lassen sich nELtürlich in einer einzigen Form einzeln herstellen, es dürfte jedoch klar sein, dass mehrere Verschlusskappen in mehreren parallel angebrachten Formen gleichzeitig herstellbar sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel hat die Form 10 einen Hohlraum 11, über dem die Folie 12 angebracht und mit einem Halter 13 festgespannt wird. Die Folie 12 wird in den Hohlraum 11 heruntergezogen, und zwar mit einem Stempel 14, der teils in einer oberen Lage gezeigt wird, teils mit gestrichelten Linien in einer unteren Lage. Die Folie 12 wird auch in ihrer gestreckten Lage mit gestrichelten Linien gezeigt. Der Hohlraum 11 hat zwei zylindrische Teile 15 bzw. 16 mit verschiedenen Durchmessern, die mit einem Absatz 12 verbunden sind. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die Benutzung des Stempels 14 zur Herunterziehung der Folie in den Hohlraum 11, sondern es dürfte klar sein, dass das nötige Herunterziehen in den Hohlraum zum Anliegen an die Wände des Hohlraumes durch Druck und/oder Vakuum zu beiden Seiten der Folie 12 erzielt werden kann. Gemäss einem anderen Ausführungsbeispiel kann der Hohlraum 11 auch ganz zylindrisch sein, d. h. die treppenförmige Quersektion vollkommen fortgelassen werden. Die Benutzung eines Stempels 14 gestattet jedoch eine Regulierung der Folienfläche, die gestreckt bzw. orientiert werden soll, während der Absatz 17 in einfacher Weise das Abschneiden des oberen zylindrischen Teiles des Kantenbereiches oder Mantels 10 der Versehlusskappe 18 zulässt. Dadurch, dass der zylindrische Teil des Mantels 19 der Verschlusskappe entfernt wird, hat die fertige Verschlusskappe, die in Fig. 3 gezeigt wird, auch am äussersten Kantenteil eine starke Strekkung und Orientierung, so dass eine starke Schrumpfung und hierdurch Verschliessung um die Verpackung herum erzielt werden kann. An der Verschlusskappe 18 kann ebenfalls eine Abrisszunge 20 angebracht werden, die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel in den Fig. 2 und 3 als von der Kante der fertigen Verschlusskappe abstehender Teil geformt ist. Durch die Formung des Abrissstreifens 20 an einem stark gestreckten Teil der Folie wird der Vorteil gewonnen, dass während des Schrumpfens auch die Abrisszunge zum Anliegen an die Verpackungswand gebracht werden kann. Wie bereits erwähnt, lässt sich jedoch auch bei einer Verschlusskappe, die in einem gleichförmig zylindrischen Hohl raum in Form 10 geformt ist, der äussere Kantenteil abschneiden und eine Zunge formen, die sich haupt sächlich winkelrecht zum planen Teil der Verschlusskappe erstreckt. Nach der Formung der Folie in Form 10 wird die Folie abgekühlt, damit die Verschlusskappe die durch Streckung erzielte Orientierung beibehält. Diese Orientierung ist hauptsächlich radial, aber auch eine tangentiale Orientierung ist aufgekommen. In Fig. 4 wird die Verschlusskappe vor der Schrumpfung auf einem Becher gezeigt, und Fig. 5 stellt eine nach der Schrumpfung auf einem Becher angebrachte Verschlusskappe dar. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Verschlusskappe über eine wulstförmige Kante 22 des Bechers 23 und schliesst unter der wulstförmigen Mündungskante 22 an die Wand 24 des Bechers an, gegen die der Kanten teil der Verschlusskappe 18 ohne Faltenbildung glatt anliegt. Der um die Wand 24 des Bechers anliegende Kantenteil der Verschlusskappe 18 dient ebenfalls als Schutz gegen Verschmutzung, so dass man ohne vorherige Reinigung des Becherrandes aus dem Becher trinken kann. Die Mündung der Verpackung kann ebenfalls ein Gewinde aufweisen, zum Beispiel wie bei einem Schauglas, wobei die Verschlusskappe um die Windungen herum geschrumpft wird und eventuell unter dem Gewinde eine Bruchanweisung für einen Abrissstreifen erhalten kann, was eine sowohl diebstahlsichere als auch wiederverschliessbare Verpackung ergibt. Die Verpackung wird zweckmässigst so verschlossen, dass eine Verschlusskappe 18 mittels eines besonderen Mechanismus über dem Becher 23 angebracht wird. Ein (nicht gezeigter) Halter wird über dem planen Teil der Verschlusskappe 18 angebracht und hält die Verschlusskappe an der Kante 22 des Bechers fest. Danach wird eine Wärmequelle an den Randteil der Verschluss- kappe heruntergeführt, wobei die der Wärme ausgesetzte Folie zum Anliegen an die Seite 24 des Bechers schrumpft. Dieser Verschluss genügt an und für sich vollkommen zur Erzielung einer ordentlichen Dichtung, vorzugsweise wird jedoch auch die plane Fläche 21 der Verschlusskappe zur Zusammenziehung der Folie von einem Wärmestrahl überspült. Durch die radiale und tangentiale Streckung der Folie während der Formung wird am ganzen Umkreis des Bechers eine zweckmässige Spannungsverteilung erreicht, und man erzielt einen vollständig planen Verschluss ohne Faltenbildung. Fig. 6 stellt ein zweckmässiges Ausführungsbeispiel eines Werkzeuges zur Schrumpfung einer Plastverschlusskappe der beschriebenen Art auf einer Verpakkung Zaus Plast dar. Das Werkzeug besteht aus einer zentralen Kolbeneinheit 30, die in einer äusseren Koi- beneinheit 31 verschi.bbar gelagert ist. Die innere Kolbeneinheit 30 besteht aus einer Kolbenstange 32 und einer Kühlplatte 33 mit Kühlfläche 34. Kolbenstange und Kühlplatte sind hohl und weisen Verteilungsvorrichtungen für Kühlmittel, beispielsweise Wasser, in Form eines zentral in der Kolbenstange 32 angebrachten Rohres 35 und einer in der Kühlplatte angebrachten Verteilungspiatte 36 auf, die sich hauptsächlich auf die Umkreiskanten der Kühlplatte erstreckt und durch die das Rohr 35 in der Weise mündet, dass das Kühlmittel gezwungen wird, zu beiden Seiten der Verteilungsplatte 36 zu strömen, zurück durch die Kolbenstange um das Rohr 35 und nach einem Abfluss 37 für das Kühlmittel. Durch die verschiebbare Lagerung der Kolbeneinheit 30 in der äusseren Kolbeneinheit 31 wird die Kübiplatte 33 mit ihrer Kühlfläche 34 in einer Abwärtsbewegung des Werkzeuges zuerst mit der Verschlusskappe und dem Becher, der verschlossen werden soll, in Berührung gebracht. Gemäss der Erfindung kann auch die Bewegung zwangsläufig und unabhängig von der Bewegung der äusseren Kolbeneinheit 31 gesteuert werden. Die Kühlplatte 33 mit ihrer Kühlfläche 34 dient teils zum Festhalten der Folie beim Anliegen an die Kanten der Verpackung, teils zur Kühlung des zentralen Teiles der Folie, um während der Schrumpfung der Kantenteile der Verschlusskappe eine Erwärmung des planen Teiles der Verschlusskappe zu verhindern. Die Erwär mung zum Festschrumpfen der Kantenteile der Ver schlusskappe erfolgt mit Hilfe der äusseren Kolbeneinheit 31, der an seinem unteren Ende eine Wärmezone aufweist, die in delm gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem ringförmigen Spalt zur Zufuhr von Warmluft besteht. Die Wärmezone kann jedoch gemäss der Erfindung ebenfalls aus mehreren, ringförmig anlgeordneten Lö chern oder einer elektrischen Heizschlinge bestehen. Der Spalte 38 wird über einen Kanal 39 von einer Luftkammer in der äusseren Kolbeneinheit 31 Warmluft zugeführt Die Kammer 40 kann, wie links in der Figur angedeutet ist, eine Heizschlinge aufweisen, um bei der Erwärmung der Luft mitzuwirken oder als einzige Heizquelle zu dienen. Von aussen ist um äussere Kolbeneinheit herum zweckmässigst eine Isolierung 42 angebracht. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, kann die äussere Kolbeneinheit, wenn die innere Kolbeneinheit 30 auf der zu verschliessenden Verpackung ruht, weiter ab wärts verschoben werden, so dass die Wärmezone am Kantenteil der Verschlusskappe 18 vorbei verschoben wird. Wenn unter Druck Luft aus dem Spalt 33 entströmt, wird der Kantenteil schnell erwärmt und schrumpft unter der Kante der Verpackung zum Anliegen an die Wand der Verpackung. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, die aus einem Gefäss mit einer Verschlusskappe besteht, dadurch gekennzeichnet, dass eine Folie aus Thermo- piastmaterial nach Erwärmung zumindest teilweise in die Form eines eine Verschlusskappe bildenden Körpers mit gerichteter Orientierung der Plastmoleküle gestreckt wird, dass der somit gebildete Körper zum Umschliessen zumindest eines Mündungsteiles der Wand des Gefässes gebracht wird und dass zumindest ein Kastenteil des Körpers durch Wärmezufuhr zum Anliegen an den erwähnten Mündungsteil eingeschrumpft wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bei einer dem Ersbarrungs- punkt des Materials nahen Temperatur durch Druck undíoder Vakuumeinwirkung schnell gestreckt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie mit einem Stempel in der Form gestreckt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie zuerst unter Gegendruck in der Form gestreckt wird und dann bei weiterer Strekkung mittels Luft unter Druck und/oder Vtakuumein- wirkung zum Anliegen an die Wände der Form gebracht wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie dioht um und über dem Hohlraum der Form festgespannt wird, dass die Folie gestreckt wird, indem der Stempel ohne wesentlichen Luftablass vom Hohlraum zum Boden des Hohlraumes oder in dessen Nähe in den Hohlraum nach unten geführt wird, dass der Hohlraum evakuiert und von der anderen Seite der Folie Druckluft zugeführt wird, wobei die Folie zum Anliegen an die Hohlraumwände noch mehr gestreckt und zur Beibehaltung der durch die Streckung erzielten Orientierung gekühlt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bis zu einer Tiefe gestreckt wird, die grösser ist als die der fertigen Verschlusskappe. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des Kantenteiles der Verschiusskappe abgeschnitten wird. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil der Verschlusskappe zur Bildung eines von einem hauptsächlich planen Teil wesentlich winkeirecht ausgehenden Mantelteiles mit Abrisszunge abgeschnitten wird. 8. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie von mit einem Absatz verbundenen, hauptsächlich zylindrischen Teilen zur Form gestreckt wird, wonach der erwähnte Kantenteil und zumindest ein Teil des Absatzes abgeschnitten werden. 9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Absatz zur Bildung einer mit einem planen Teil des Körpers hauptsächlich plan parallelen Abrisszunge abgeschnitten wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil des Körpers durch Anschrumpfung zum Anliegen an die Wand des Gefä sses unter den erwähnten Mhndungsteil gebracht wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung einer Verpackung, bei der das Gefäss am Mündungsteil Gewinde aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper an seinem Kantenteil durch Schrump- fung entsprechende Windungen erhält. 12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil des Körpers zur Bildung eines vorzugsweise von einer Abrissanweisung begrenzten Abrissstreifens zur Streckung unterhalb des mit Gewinde versehenen Mündungsteiles gebracht wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper unter Wärmezufuhr auch bis zu einem den Mündungsteil überbrückenden planen Teil des Körpers eingeschrumpft wird. PATENTANSPRUCH II Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus zwei relativ zueinander beweglichen Kolbeneinheiten besteht, von denen eine eine Vorrichtung zum Anschluss an einen Kühlmantel und die andere eine Vorrichtung zum Anschluss an eine Wärmequelle aufweist, wobei die eine Kolbeneinheit eine Kühlfläche hat, die zum Anliegen an einen hauptsächlich planen Teil des die Verschlusskappe bildenden Körpers verschiebbar ist und die andere Kolbeneinheit eine ringförmige Wärmezone aufweist, die entlang des hauptsächlich winkelrecht zum planen Teil liegenden Kantenteiles des Körpers zur Schrumpfung dieses Teiles durch Wärme verschiebbar ist. UNTERANSPRÜCHE 14. Werkzeug gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinheiten so vertikal gelagert sind, dass die Kühlkolbeneinheit zuerst zum Anliegen an die hauptsächlich plane Fläche des die Verschlusskappe bildenden Körpers bei Verschiebung der Heizkolbeneinheit zum erwähnten Körper gebracht wird und nach Hin- und Rückverschiebung der Heiz kolbeneinheit am Kantenteil des Körpers entlang wieder von der erwähnten Fläche freikommt. 15. Werkzeug gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinheiten so gelagert sind, dass die Kühlkolbeneinheit zuerst zum Anliegen an eine hauptsächlich plane Fläche des die Verschlusskappe bildenden Körpers bei Verschiebung der Heiz kolbeneinbeit zum erwähnten Körper und an dem Kantenteil des Körpers entlang gebracht wird und beim Rückschlag der Heizkolbeneinheit wieder von dem erwähnten Körper freikommt. 16. Werkzeug gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühikolbeneinheit aus einer vorzugsweise zentral in der Heizkolbeneinheit verschiebbar gelagerten Kolbenstange besteht, an der eine Kühlplatte mit einer Kühlfläche befestigt ist, deren Grösse und Form dem Körper entspricht. 17. Werkzeug nach Unteranspruch 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kolbenstange und die Kühlplatte der Kühlkolbeneinheit hohl sind und eine Verteilungsvorrichtung für Kühlmittel, vorzugsweise Wasser, aufweisen, wozu ein hauptsächlich zentral in der Kolbenstange angebrachtes Rohr 1gehört, das sich an seinem **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. wärts verschoben werden, so dass die Wärmezone am Kantenteil der Verschlusskappe 18 vorbei verschoben wird. Wenn unter Druck Luft aus dem Spalt 33 entströmt, wird der Kantenteil schnell erwärmt und schrumpft unter der Kante der Verpackung zum Anliegen an die Wand der Verpackung.PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, die aus einem Gefäss mit einer Verschlusskappe besteht, dadurch gekennzeichnet, dass eine Folie aus Thermo- piastmaterial nach Erwärmung zumindest teilweise in die Form eines eine Verschlusskappe bildenden Körpers mit gerichteter Orientierung der Plastmoleküle gestreckt wird, dass der somit gebildete Körper zum Umschliessen zumindest eines Mündungsteiles der Wand des Gefässes gebracht wird und dass zumindest ein Kastenteil des Körpers durch Wärmezufuhr zum Anliegen an den erwähnten Mündungsteil eingeschrumpft wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bei einer dem Ersbarrungs- punkt des Materials nahen Temperatur durch Druck undíoder Vakuumeinwirkung schnell gestreckt wird.2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie mit einem Stempel in der Form gestreckt wird.3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie zuerst unter Gegendruck in der Form gestreckt wird und dann bei weiterer Strekkung mittels Luft unter Druck und/oder Vtakuumein- wirkung zum Anliegen an die Wände der Form gebracht wird.4. Verfahren nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie dioht um und über dem Hohlraum der Form festgespannt wird, dass die Folie gestreckt wird, indem der Stempel ohne wesentlichen Luftablass vom Hohlraum zum Boden des Hohlraumes oder in dessen Nähe in den Hohlraum nach unten geführt wird, dass der Hohlraum evakuiert und von der anderen Seite der Folie Druckluft zugeführt wird, wobei die Folie zum Anliegen an die Hohlraumwände noch mehr gestreckt und zur Beibehaltung der durch die Streckung erzielten Orientierung gekühlt wird.5. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bis zu einer Tiefe gestreckt wird, die grösser ist als die der fertigen Verschlusskappe.6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des Kantenteiles der Verschiusskappe abgeschnitten wird.7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil der Verschlusskappe zur Bildung eines von einem hauptsächlich planen Teil wesentlich winkeirecht ausgehenden Mantelteiles mit Abrisszunge abgeschnitten wird.8. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie von mit einem Absatz verbundenen, hauptsächlich zylindrischen Teilen zur Form gestreckt wird, wonach der erwähnte Kantenteil und zumindest ein Teil des Absatzes abgeschnitten werden.9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Absatz zur Bildung einer mit einem planen Teil des Körpers hauptsächlich plan parallelen Abrisszunge abgeschnitten wird.10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil des Körpers durch Anschrumpfung zum Anliegen an die Wand des Gefä sses unter den erwähnten Mhndungsteil gebracht wird.11. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung einer Verpackung, bei der das Gefäss am Mündungsteil Gewinde aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper an seinem Kantenteil durch Schrump- fung entsprechende Windungen erhält.12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantenteil des Körpers zur Bildung eines vorzugsweise von einer Abrissanweisung begrenzten Abrissstreifens zur Streckung unterhalb des mit Gewinde versehenen Mündungsteiles gebracht wird.13. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper unter Wärmezufuhr auch bis zu einem den Mündungsteil überbrückenden planen Teil des Körpers eingeschrumpft wird.PATENTANSPRUCH II Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus zwei relativ zueinander beweglichen Kolbeneinheiten besteht, von denen eine eine Vorrichtung zum Anschluss an einen Kühlmantel und die andere eine Vorrichtung zum Anschluss an eine Wärmequelle aufweist, wobei die eine Kolbeneinheit eine Kühlfläche hat, die zum Anliegen an einen hauptsächlich planen Teil des die Verschlusskappe bildenden Körpers verschiebbar ist und die andere Kolbeneinheit eine ringförmige Wärmezone aufweist, die entlang des hauptsächlich winkelrecht zum planen Teil liegenden Kantenteiles des Körpers zur Schrumpfung dieses Teiles durch Wärme verschiebbar ist.UNTERANSPRÜCHE 14. Werkzeug gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinheiten so vertikal gelagert sind, dass die Kühlkolbeneinheit zuerst zum Anliegen an die hauptsächlich plane Fläche des die Verschlusskappe bildenden Körpers bei Verschiebung der Heizkolbeneinheit zum erwähnten Körper gebracht wird und nach Hin- und Rückverschiebung der Heiz kolbeneinheit am Kantenteil des Körpers entlang wieder von der erwähnten Fläche freikommt.15. Werkzeug gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinheiten so gelagert sind, dass die Kühlkolbeneinheit zuerst zum Anliegen an eine hauptsächlich plane Fläche des die Verschlusskappe bildenden Körpers bei Verschiebung der Heiz kolbeneinbeit zum erwähnten Körper und an dem Kantenteil des Körpers entlang gebracht wird und beim Rückschlag der Heizkolbeneinheit wieder von dem erwähnten Körper freikommt.16. Werkzeug gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühikolbeneinheit aus einer vorzugsweise zentral in der Heizkolbeneinheit verschiebbar gelagerten Kolbenstange besteht, an der eine Kühlplatte mit einer Kühlfläche befestigt ist, deren Grösse und Form dem Körper entspricht.17. Werkzeug nach Unteranspruch 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kolbenstange und die Kühlplatte der Kühlkolbeneinheit hohl sind und eine Verteilungsvorrichtung für Kühlmittel, vorzugsweise Wasser, aufweisen, wozu ein hauptsächlich zentral in der Kolbenstange angebrachtes Rohr 1gehört, das sich an seinemin die Kühlplatte mündenden Ende durch eine zentral in der Kühlplatte angeordnete Verteilungsplatte erstreckt, die sich hauptsächlich nach den Umkreiskanten der Kühlplatte erstreckt, um eine gleichförmige Verteilung des Kühlmittels auf die Kühlfläche der Kühlplatte zuzulassen.18. Werkzeug nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkolbeneinheit aus einem oder mehreren um die Kühlkolbeneinheit verschiebbar gelagerten Zylindern besteht, mit einer die Kühlplatte umgebenden Wärmezone zur Verteilung der Wärme auf den Kantenteil des die Verschlusskappe bildenden Körpers, wobei sich die erwähnte Wärmezone in oberer Lage der Kühlkolbeneinheit unterhalb der Kühlfläche der Kühlplatte erstreckt.19. Werkzeug nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Wärmezone aus einer elektrischen Heizschlinlge besteht.20. Werkzeug nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Wärmezone aus einem mit einer Kammer zur Warmluftzufuhr in Verbindung stehenden Spalt oder kreisförmig angeordneten Öffnungen besteht, die verzugsweise schräg zum Kantenteil des die Verschlusskappe bildenden Körpers ausgerichtet sind, zum Blasen von Warmluft zur Schrumpfung des genannten Kantenteiles um den Rand des Gefässes.21. Werkzeug nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer eine Heizschlinge zur Erwärmung der Luft aufweist.
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|---|---|---|---|
| CH593869A CH505000A (de) | 1969-04-18 | 1969-04-18 | Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH593869A CH505000A (de) | 1969-04-18 | 1969-04-18 | Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH505000A true CH505000A (de) | 1971-03-31 |
Family
ID=4301804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH593869A CH505000A (de) | 1969-04-18 | 1969-04-18 | Verfahren zur Herstellung einer Verpackung sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH505000A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0206349A3 (en) * | 1985-06-27 | 1988-06-22 | Kimberley-Clark Corporation | Apparatus and method for heating selected portions of an article |
-
1969
- 1969-04-18 CH CH593869A patent/CH505000A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0206349A3 (en) * | 1985-06-27 | 1988-06-22 | Kimberley-Clark Corporation | Apparatus and method for heating selected portions of an article |
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