CH506491A - Verfahren zur Herstellung von substituierten 1-Adamantan-N-tert.-butyl-aldimoniumsalzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten 1-Adamantan-N-tert.-butyl-aldimoniumsalzen

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CH506491A
CH506491A CH519569A CH519569A CH506491A CH 506491 A CH506491 A CH 506491A CH 519569 A CH519569 A CH 519569A CH 519569 A CH519569 A CH 519569A CH 506491 A CH506491 A CH 506491A
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CH
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aldimonium
acid
salts
butyl
adamantyl
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CH519569A
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Inventor
Kaspar Dr Bott
Original Assignee
Huels Chemische Werke Ag
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  Verfahren zur Herstellung von substituierten   l-Adamantan-N-tert. -butyl-aldimoniumsalzen   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von bisher in der Literatur noch nicht beschriebenen substituierten   1 -Adamantan-N-tert.-butyl-aldimoniumsalzen    der Formel
EMI1.1     
 worin R Wasserstoff oder die Methylgruppe und X ein Anion bedeuten. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man   a-Lactame    der Formel
EMI1.2     
 in einem absolut wasserfreien Lösungsmittel mit 1,5 bis 10 Mol einer in dem Lösungsmittel löslichen starken Säure bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 200 C umsetzt.



   Die so erhaltenen Salze der Schiff'schen Basen (Aldimoniumsalze) sind sehr hydrolyseempfindlich und können daher nach den üblichen Kondensationsreaktionen aus Aldehyd und Amin nicht erhalten werden. Die Umsetzung der a-Lactame zu den Aldimoniumsalzen ist in der Literatur bisher nicht beschrieben. Ferner war es überraschend, dass die Aldimoniumsalze so hydrolyseempfindlich sind.



   Als starke Säuren kommen für die Umsetzung solche infrage, die in den unten genannten Lösungsmitteln löslich sind, wie z.B. Salzsäure, Brom- und Jod-wasserstoffsäure, Salpetersäure, Perchlorsäure, Methylschwefel  säure oder Methansulfonsäure. Die Säurekonstante der erfindungsgemäss verwendbaren Säuren ist zweckmässi   ges reise    grösser als 1.



   Die starken Säuren werden im allgemeinen in Mengen von 1,5 bis 10 Mol, bezogen auf das Ausgangspro   dukt.    eingesetzt.



   Zur Herstellung der Aldimoniumsalze muss unbedingt wasserfrei gearbeitet werden.



   Als Lösungsmittel können z.B. Äther, Methylenchlorid,   Äthylenchlond,    Chloroform, Trichloräthylen, Tetrachlorkohlenstoff, Benzol oder auch Toluol verwendet werden.



   Die Reaktion wird bei Temperaturen im Bereich von 0 bis 200 C durchgeführt.



   Die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens möge folgendes allgemeine Beispiel demonstrieren:
Ein   lactam    der oben angeführten Formel wird z.B.



  in wasserfreiem Äther gelöst. Anschliessend wird ein   Säure/Lösungsmittelgemisch    unter Rühren tropfenweise hinzugegeben. Hierbei wird CO freigesetzt, das entweicht.



  Nach Beendigung der Gasbildung kann das ausgefallene Aldimoniumsalz abgesaugt werden.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Aldimoniumsalze sind leicht hydrolysierbare und sauerstoffempfindliche Verbindungen.



   Sie werden als Alterungsschutzmittel für Kautschuk und als Antioxydantien für Fette und Öle verwendet. Sie stellen weiterhin wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von Pharmazeutika dar.



   Beispiel 1
2,0 g l-Adamantyl-N-tert.-butyl-aziridinon in 40 ml Äther gelöst werden unter Rühren in 60 ml einer 3   0/obigen      HCl-Ätherlösung    eingetropft. Nach einer Stunde werden 1,95 g 1 -Adamantan - N - tert. - butyl - aldimoniumchlorid, Schmelzpunkt 272 bis 2730 C, abgesaugt.



   Beispiel 2
Man setzt 2,5 g   3,5,7-Trimethyl-adamantyl-(l)-N-tert.-    butylaziridinon wie im Beispiel 1 mit einer Lösung von Chlorwasserstoff in Äther um und isoliert 2,5 g 3,5,7-Trimethyl-   adamantan - (1) - N-tert.- butyl-aldimoniumchlorid,    Schmelzpunkt 240 bis 2410 C.

 

   Beispiel 3
Durch Hinzufügen einer Lösung von 1,0 g 3,5,7-Tri   methyl-adamantyl-(1)-N-tert.-butyl-aziridinon    in 20 ml Äther zu einer Mischung von 1 g Salpetersäure und 30 ml Äther werden 1,1 g des entsprechenden Aldimoniumnitrats, Schmelzpunkt 153 bis 1540 C, isoliert.



   Beispiel 4
Eine Lösung von 1,5 g 3,5,7-Trimethyl-adamantyl-(l) N-tert.-butyl-aziridinon in 20 ml Äther wird in eine Mischung von 2,5 g Methansulfonsäure und 40 ml Äther getropft. Man isoliert 2,0 g des entsprechenden Adamantan-aldimonium-methansulfonats vom Schmelzpunkt 116 bis   118 C.    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI2.1 worin R Wasserstoff oder die Methylgruppe und X ein Anion bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ce-Lactame der Formel EMI2.2 in einem absolut wasserfreien Lösungsmittel mit 1,5 bis 10 Mol einer in dem Lösungsmittel löslichen starken Säure bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 200 C umsetzt.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Salzsäure, Brom- oder Jodwasserstoffsäure, Salpetersäure, Perchlorsäure, Methylschwefelsäure oder Methansulfonsäure verwendet.
CH519569A 1968-04-13 1969-04-03 Verfahren zur Herstellung von substituierten 1-Adamantan-N-tert.-butyl-aldimoniumsalzen CH506491A (de)

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