CH507202A - Verfahren zur Herstellung von basischen Äthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von basischen Äthern

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CH507202A
CH507202A CH46267A CH46267A CH507202A CH 507202 A CH507202 A CH 507202A CH 46267 A CH46267 A CH 46267A CH 46267 A CH46267 A CH 46267A CH 507202 A CH507202 A CH 507202A
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CH
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benzyl
cycloheptane
group
fumarate
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CH46267A
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Laszlo Dr Pallos
Zolyomi Gabor
Budai Zoltan
Original Assignee
Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
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    • C07D295/04Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von basischen Äthern
Die Erfindung betrifft die Herstellung von wert   vollen,    pharmakologisch aktiven basischen   Äthern      so    wie deren Salzen.



   Pharmakologisch aktive basische Äther von gewissen acyclischen   tertiären    Alkoholen wurden in der   Litera    tur schon beschrieben. So wunde von einigen   basischen    1-Phenyl-cyclohexyl-äthern berichtet   (Chem.    Listy, 42, 175, 1948), dass sie eine schwache Antihistamin-Wirkung zeigen. Es wurden ferner basische Äther von ähnlichen cyclischen   tertiären    Alkoholen als gegen den Parkonsonismus   wirksame    bzw. das zentrale Nervensystem   hemmende      Verbindungen      beschrieben      (DB P    Nrn. 1090201,   1094738,    1096347 und 1 110 155).



  Die Verbindungen wurden meistens von gegebenenfalls substituierten 1-Phenyl- oder 1-Benzyl-cycloalkanolen durch Verätherung mit basische Gruppen enthaltenden Alkylhalogeniden hergestellt.



   Wir haben derartige   Verbindungen    ebenfalls hergestellt und untersucht (vgl. unganische Patentschrift Nr.



  151 865) und im   Gegensatz    zu den oben zitierten Berichten gefunden, d!ass die   verschiedenen    basischen Äther von   1 -Aryl, 1 -Aralkyl-    und   l-Niederalkyl-cycloallkane    len in erster Linie spasmolytische, tranquillante, periferische vasodilatorische, lokalanästhetische und die ex   perimentellen    Ulcera   hemmende    Wirkungen   haben    und den Parkinsonismus nur   unwesenilich    oder überhaupt nicht beeinflussen. Die   Herstellung    dieser   Verbindungen    haben   wir ausser    nach der bekannten Williamsonschen Äthersynthese auch unter Anwendung von reaktionsfähigen Estern (z. B.

  Mesyl- und   Tosyl'estern)    beschrieben.



   Wir   haben    dann unsere Untersuchungen auch   auf      die    Synthese von den   verschiedensten    basischen   l-Al-      kyl-cyoloalkanol-äthelrnr    ausgedehnt (ung. Pat. Anm.



  EE-1184) und haben gefunden, dass diese Verbindungen die obenerwähnten pharmakologischen Eigenschaften im wesentlichen ebenfalls beibehalten, bei einigen solchen Verbindungen aber in unerwartetem Mass die charakteristischen   Eigenschaften    der sog.   m inor-tran-    quillanten Mittel hervortreten.



   Die bisher beschriebenen Herstellungsverfahren derartiger   Verbindungen    zeigen in verschiedenen Fällen   erhebliche    Nachteile. Einige solche Produkte lassen sich nach der Williamsonschen Verätherungsmethode nicht herstellen oder es kann   unter    der Einwirkung von basischen Kondensationsmitteln eine Isomerisation auftreten; auch die   Ausbeuten    sind in   einigen    Fällen   unter    friedigend und einige lauf diesem Weg hergestellte Produkte können nur sehr schwierig gereinigt werden.



   Die neuen pharmakologisch aktiven basischen Äther weisen die folgende Formel auf:
EMI1.1     
 worin R Wasserstoff, eine gerade   oder    verzweigte   Al-    kylgruppe von 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls durch Halogen, Alkyl-, Trifluoralkyl-, Alkoxy-   und/oder    Alkylmerkaptogruppen   substituierten    Phenylrest, bedeutet, indem ein oder mehrere Substituenten gleich oder verschieden sind, A ein gerader oder verzweigter Niederalkylenrest, ist, Z eine Amino-, Alkylamino- oder Dialkylaminogruppe oder eine 5- bis 8gliedrige   gesättigte,    gegebenenfalls ein weiteres Heteroatom enthaltende und   gelgebenenfalls    durch Alkyl-, Alkoxy-,

   Hydroxyalkyl-,   Acyl-    oder Acyloxyalkylgruppen substituierte cyclische Alkyleniminogruppe bedeutet, n für eine ganze Zahl von 3 bis 7 steht und m eine ganze Zahl von 0 bis ist.



   Es   können    auch die Salze der neuen   Verbindungen    hergestellt   werden.    Das   erfindungsgemässe    Verfahren ist d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass man ein Dioxa-spiroalkan der Formel
EMI1.2     
  mit einer organischen   Metallverbindung      der    Formel
R-/CHz'm-M (III) worin M für ein   Alkalimetallatom    oder eine   Mg-Halo-    gen-Gruppe steht, umsetzt   und    den nach Zersetzen des entstandenen Komplexes erhaltenen Glykol-monoäther der Formel
EMI2.1     
 oder allenfalls in Form eines in   der    Hydroxylgruppe abgewandelten reaktionsfähigen Derivats davon mit einem Amin der Formel
H-Z (V) in   Reaktion bringt.   



   Erhaltene Verbindungen der Formel I, in welchen die basische Gruppe Z ein substituierbares Stickstoff Atom enthält,   können    an   dieser    Gruppe alkyliert werden. Auch kann man erhaltene Verbindungen der Formel I, in denen Z eine substituierbare Hydroxylgruppe enthält, dazu verwenden, um acyliert zu werden. Es ist ebenfalls möglich, die erhaltenen Verbindungen in ihre therapeutisch   anwendbaren    Säureadditionssalze   überzuführen.   



   Die als Ausgangsstoffe zu   verwendenden    Dioxaspiroalkane der Formel II können nach an sich   be    kannten Methoden, z.B. durch Umsetzen von Cycloalkanolen mit entsprechenden Alkandiolen, in Anwesenheit von p-Toluolsulfonsäuren als Katalysator, unter azeotroper Destillation (vgl. Ber. 71B, 1803, 1938) oder in Anwesenheit von Schwermetall-Katalysatoren, besonders von MoO3, Ticl4, SnCl4 oder AlCl3 (vgl.



  Compt. rend. 251, 2191, 1960 und 255, 2978, 1962) hergestellt werden. Nach neueren Verfahren wurden solche Verbindungen gewöhnlich auch unter Anwendung von lonenaustauscherharzen und gleichzeitiger azeotroper Destillation hrgestellt. Es wurde auch eine Methode beschrieben, nach welcher ein entsprechendes Cy   cloalkancn    in Dioxan-Lösung in Anwesenheit von Glykolsulfit mit dem Glykol, unter Einwirkung von trockenem Chlorwasserstoffgas umgesetzt werden   hann    (Chem. Ber. 93, 1249, 1960).



   Der erste Schritt des   erfindungsgemässen    Verfahrens, die Umsetzung der   Dioxa-spiroalkane    der Formel II mit den organischen Metallverbindungen der Formel III, wodurch die 1-Alkyl-, 1-Aryl- bzw. 1 Aralkyl-   1-(#-hydroxy-alkoxy)-cyoloalkane    der Formel IV erhalten werden, ist eine völlig   neue    Methode; die Möglichkeit dieser Reaktion ist überraschend, da nach den zu Verfügung stehenden   spärlichen    Literaturanga- ben (vgl. Rec. trav. 81, 238, 1962) die   C-O-Bindung    der Verbindung vom   acyclischen    Acetal-Typ unter Einwirkung von Grignard-Verbindungen nicht   aufgespalten    werden kann.

  Die auf   diese    Weise   erhaltenen    Zwischen   produkte,    die Glykol-monoäther der Formel IV   sind      neue    in der Literatur bisher nicht beschriebene Verbindungen.



   Die Umsetzung der Dioxa-spiroalkane der Formel II mit den organischen   Metallverbindungen    der Formel III kann in   verschiedenen    Weisen durchgeführt werden. Man kann die Reaktion in   einem      aromatischen      Kohlenwasserstoff,      vorteilhaft    in   Gumol'    als Reaktions- medium durchführen; die Grignard-Verbindung der For- mel III kann in situ im Reaktionsmedium aus dem entsprechenden Halogenid der allgemeinen Formel R-(CH2)m-Halogen und aus   metallischelm    Magnesium hergestellt werden.



   Als Reaktionsmedium kann auch ein   Äther,    z. B.



     Diäthyläther,    verwendet werden. Nach einer besonders   vorteilhaften    Ausführungsweise des Verfahrens werden die   DioxaSpiroalkane    der Formel II mit organischen Magnesiumhalogeniden der Formel III in ätherischer, vorteilhaft dibutylätherischer Lösung   umgesetzt,    dann wird der   Äther    aus dem   Reaktionsgemisch      abdestilliert    und die Reaktion in Benzol oder in einem anderen aromatischen Kohlenwasserstoff weiter fortgesetzt.



   Die durch die Reaktion der Verbindungen der Formel   11-mit    den Grignard-Verbindungen der Formel III erhaltenen unmittelbaren Reaktionsprodukte können dann vorteilhaft in schwach saurem oder nahezu   neu-    tralem   Medium,    zweckmässig in wässriger Ammonium- chloridlösung, zu den Glykol-monoäthern der Formel IV hydrolysiert werden.



   Die derart erhaltenen Verbindungen der Formel IV können dann unmittelbar.   vorzugsweise    in einem   apoia-    ren Lösungsmittel z. B. in einem aromatischen Kohlenwasserstoff, in der Anwesenheit eines   dehydratisie-      rennen    Katalysators, zweckmässig Aluminium oxyd, mit den Aminen der Formel V zu den Endprodukten der Formel I umgesetzt werden. Es ist aber in vielen Fällen vorteilhafter, zuerst einen reaktionsfähigen Ester, z.B.



  den Mesyl- oder Tosylester des   Glykol-mono äthers    der Formel IV durch   Behandlung    des Glykol-monoäthers mit einem entsprechenden Säurehalogenid, z.B. mit   Meth ansullonylchlorid    oder p-Toluolsulfonylchlorid, in der Anwesenheit eines Säurebindemittels, z. ss. Pyridin, herzustellen und dann diese reaktionsfähigen Ester mit dem Amin der Formel V reagieren zu lassen. Der reaktionsfähige Ester des Glyol-monoäthers kann auch derart hergestellt werden, dass man den Glykolmonoäther zuerst mit einem Alkalimetall oder Alkaliamid, -hydroxyd,   -alkoxyd    oder -hydrid   behandelt    und dann   das    erhaltene Alkaliderivat des Glykol-monoäthers mit dem erwähnten Säurehalogenid in den gewünschten   reaktionsfähigen    Ester überführt.

  Der erhaltene reaktionsfähige Ester kann unmittelbar im Reaktionsge- misch, ohne vorherige Isolierung mit   dem    Amin der Formel V umgesetzt werden.



   Es wurde bei der Synthese von einigen Derivaten   auch    eine solche   Verfahrensweise    als vorteilhaft gefunden, dass   mSan    zuerst   einen      Halogenwas serstoffs äu're-    ester, zweckmässig den Jodwassenstoffsäureester des   Glykol-monoe,sters    der Formel IV in an sich bekannter Weise herstellt und dann das erhaltene Halogenid mit dem Am in der Formel V umsetzt. Diese Verfah   rensweise    ist besonders bei der   Herstellung    von solchen basischen Äthern der Formel I vorteilhaft in   we-l-    chen   die    basische Gruppe Z eine   Hydroxyalkylgruppe      als    Substituenten enthält.

  In solchen Fällen kann durch Umsetzen des Halogenderivats des Glykol-monoäthers der Formel   IV mit    den entsprechenden basisch   sub-      stituierten      Alkanolen    das Produkt der Formel I mit sehr   guter      Ausbeute    erhalten werden.

 

   Basische Äther der Formel I, welche in der basischen Gruppe Z einen   acylierharem    oder   alkylierba-    ren Rest, z. B. eine Hydroxyl-, Amino- oder Iminogruppe   enthalten,    können auch nachträglich durch in an sich bekannter Weise   durchgeführte      Acylierung bzw.   



  Alkylierung in das entsprechende   acylierte    bzw.   alky-    lierte Derivat übergeführt werden.  



   Die erfindungsgemäss hergestellten   basischen    Äther der Formel I können gegebenenfalls durch Destillation vorteilhaft durch fraktionierte   Vakuumdestillation    gereinigt   und/oder    in an   Isich    bekannter Weise in mit anorganischen oder   organischen    Säuren gebildete Säure additionssalze übergeführt werden.



   Die basischen   Äther    der Formel I, können in   der    Therapie in der Form von auf übliche Weise, mit an sich   bekannten    festen   oder      flüssigen    Trägerstoffen und/ oder anderen Hilfsstoffen hergestellten Arzneimittelpräparaten angewendet werden.



   Die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen der Formel I sind teils in den oben   zitierten    Druckschriften schon beschrieben, teils aber sind sie neue   Verbindungen.      Diese    zeigen ebenfalls wertvolle thera   peutische    Eigenschaften;

   ihre spasmolytische   Wirkung    übertrifft mehrmals die spasmolytische Aktivität des Papaverins, ihre Toxizität ist   laber      gleichzeitig    wesent- lich geringer und auch ihre Bindungsfähigkeit an das Blutserum ist   vorteilhafter.    Diese Verbindungen sind also sowohl zur oralen Verabreichung als auch zur lang   dauernden      Behandlung    sehr gut   geeignet.    Sie zeigen auch tranquillante und   zenfral-sedative    Wirkungen und ihre   infiltrative      lokalanästefi'sche    Wirkung übertrifft   diejenige    des bekannten Lidocains.

  Auch bezüglich   ihrer    Nebenwirkungen (Herabsetzung des Blutdrucks und periphärische vasodilatorische Wirkung) sind sie vorteilhafter, als das Papaverin; sie zeigen auch in ausserordentlich hohen Dosen keine carditoxische Wirkung.   Ausserdem    zeigen diese Verbindungen eine   vo    teilhafte coronarienerweiternde Wirkung, welche der   jenigen      des    Prenilamins entspricht.



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird durch die nachfolgenden Beispiele näher veranschaulicht.



   Beispiel 1 Herstellung von Glykol-monoäthern   Ider    Formel II a)   Ein Gemisch    von 12,15 g (0,5 Mol) Magnesium- spänen, 300 ml   fabs.      Benzol    (oder Toluol, Xylol oder Isopropylbenzol)   und    0,5   Mol    eines Dioxa-spiroalkans der   Formel    II wird in heissem   Zustand    mit einigen Jodkristallen versetzt, dann werden unter Rühren und langsamem Kochen unter   Rückfluss,    innerhalb von 2 Stunden 0,5 Mol   einer      Verbindung    der   allgemeinen    Formel R-(CH2)m-Halogen ^(worin R und m   Idiie    unter der Formel I   angegebene    Bedeutung haben) zugesetzt.

  Das   Gemisch      wird    noch eine Stunde unter Rückfluss gekocht, dann nach dem Abkühlen mit 300 ml gesättigter Ammoniumchloridlösung geschüttelt. Die abgetrennte organische Phase wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat   getrocknet,    verdampft und der Rück- stand im   Vakuum    fraktioniert. Das als Hauptfraktion erhaltene 1-alkyl-,   1-Aryl- bzw. 1-Aralkyl-1-(#-hydroxy-    alkoxy)-cycloalkan kann durch wiederholte fraktionierte Vakuumestillation weiter gereinigt werden. Ausbeute: 48 bis 74 %.



   b)   IDie      laus    14,4 g   l(0,6    Mol)   Magnesium      und    0,6 Mol R-(CH2)m-Hablogen in abs. Äther hergestellte Griguard-Verbindung ,der Formel III wird mit 0,5 Mol Dioxa-spiroalkan der Formel II versetzt. Der   Über-    schuss des Äthers wird dann abdestilliert; nach Erreichen   einer    Innentemperatur von 80 bis 900 C wird die Heizung ausgeschaltet und das Reaktionsgemisch auf Zimmertemperatur abkühlen gelassen.

  Der   erhal-    tene Komplex wird durch Schütteln des Reaktionsge- misches mit wässriger Ammoniumchloridlösung zersetzt, die abgetrennte wässrige   Phase    mit Äther ausge-   schüttelt    und die vereinigten ätherischen   Phasen    werden   verdampft.    Nach Fraktionieren des Rückstandes im Vakuum   wird    der entsprechende Glykol-monoäther der Formel IV mit Ausbeuten von 64   bis    87   %    erhalten.



   c) Aus 60 g (0,86 g-Atom) Lithium   und    0,4 Mol einer Verbindung der Formel R-(CH2)m-Cl wird in 300   mi    abs. Äther   oder Petroläther    (Kp. 60 bis 700 C) eine organische   Lithiumverbindung    der Formel R-(CH2)m-Li hergestellt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wird auf eine   Temperatur    unter   +5     C abgekühlt und in 2   Stunden    wird unter Rühren die Lösung einer   äquivalenten    Menge eines Dioxa-spiroalkans der   Formel    II in 50 ml abs. Benzol   zugetropft,      dann    wird das Reaktionsgemisch in weiteren 2 Stunden bis zum   Sieden    erhitzt und 1   Stunde    unter Rückfluss gekocht.



  Nach Abkühlen wird    < das    Lithiumalkoholat mit 50   ml    Eiswasser zersetzt, die organische   Phase    abgetrennt, über wasserfreien Magnesiumsulfat getrocknet und verdampft. Nach fraktionierter Vakuumdestillation des Rückstandes wird das   entsprechende    Produkt der For   mel    IV mit   Ausbeuten    von 64 bis 90 % erhalten.



   Die bei den obigen Verfahren angewendeten Ausgangsverbindungen   Ider    Formel II wurden nach der in Berichte, 71B, 1803 beschriebenen Methode hergestellt.

 

  Nach   dieser      Methode    wurden auch die in der   nach    stehenden Tabelle I angegebenen, in in der Literatur bisher nicht   beschriebenen    Dioxa-spiroalkane   der    Formel II hergestellt.



   Tabelle I
Verbindung Kp. F.



  1,4-Dioxa-spiro-[4,4]-nonan 450 C/10 mm Hg 1,4-Dioxa-spiro-[4,5]-decan   460 C/3    mm Hg    1,5-Dioxa-spiro-[5,5]-undecan    750 C/6 mm   Hg    340    C      1,44 > ioxa-spiro-[5,6]dodecan    76-80  C/1,5 mm Hg 1,4-Dioxa-spiro-[4,7]-dodecan 1080   C/1 1    mm Hg 
Nach der in den Beispielen la, lb, lc beschriebenen Methode wurden die in der nachstehenden Tabelle II angegebenen Glykol-monoäther der Formel IV hergestellt.  



   Verbindung Kp. Ausbeute Methode 1-(p-Chlorphenyl-1)-2'-hydroxyäthoxy)-cyclopentan   1880 C/6,5 mm    Hg   58-63 %    a l-Dodecyl-1-(2'-hydroxy-äthoxy)-cyclopentan   1700 C/3    mm Hg   64-67%    c 1-(p-Chlorphenyl¯-1-(2'-hydroxyäthoxy)-cyclopentan 158-65 C/2 mm Hg 60-65% b 1-Benzyl-1-(2'-hydroxyäthoxy)-cyclohexan 155-156 C/3 mm Hg 74-80% a,b 1-(p-Chlorphenyl)-1-(2'-hydroxyäthoxy)-cyclohexan   1680 C/4    mm Hg   48-50%    a 1-(p-Chlorbenzyl)-1-(2'hydroxyäthoxy)-cyclohexan 150-160 C/4 mm Hg 60-65% b 1-(p-Chlorphenyl)-1-(3'-hydroxypropoxy)-cyclohexan 152-154 C/0,2 mm Hg 50-56% a,b 1-Amyl-1-(3'-hydroxypropoxy)-cyclohexan 128 C/1 mm Hg 80-90% c 1-Benzyl-1-(Z'-hydroxyäthoxy)-cycloheptan 142-144 C/0,2 mm Hg 80-84% b 1-(p-Chlorbenzyl)-1-(2'-hydroxyäthoxy)-cycloheptan 

   158-162 C/0,2mm Hg 76-82% b 1-Benzyl-1-(3'-hydroxypropoxy)-cycloheptan 149-151 C/0,15 mm Hg 80-87% b 1-(p-Chlorbenzyl)-1-(2'-hydroxyäthoxy)-cyclooctan 1700 C/0,6 mm   Hg    60-63 % b
Beispiel 2   Herstelllung    von reaktionsfähigen Estern der Glykolmonoäther dar Formel IV a) 0,2 Mol eines Glykol-monoäthers   feder    Formel IV werden in 200 ml abs. Pyridin gelöst und bei   O C    mit 38,1 g (0,2 Mol)   p-Toluolsu'lfonylchlorid    in kleinen Portionen versetzt. Das Gemisch wird   bei    Zimmertemperatur 2 Stunden gerührt, dann auf 500 g Eis gegossen.

  Das Gemisch wird mit je 100 ml chloroform dreimal extrahiert, die vereinigten chioroformextrakte mit je 200 ml Wasser fünfmal   gewaschien,    dann wird die organische Phase über wasserfreiem   Calbium-    chlorid getrocknet, mit Aktivkohle   behandelt und    verdampft. Der entsprechende   p-Toluolsuffonsäureester    wird in der Form eines viskosen gelblichroten Öls mit nahezu quantitativer Ausbeute erhalten. Dieses rohe Produkt kann ohne Reinigung unmittelbar zur weiteren Synthese verwendet werden.



   b) 3,9 g (0,1 Mol)   Natnumamid      werden    in 30 ml abs. Benzol suspendiert und unter Rühren mit einer Lösung einer äquivalenten menge eines Glykol-mono äthers der Formel IV in 30 ml abs. Benzol tropfenweise versetzt. Das Reaktionsgemisch wird 1 Stunde unter Rückfluss gekocht, dann mindestens bis 200 C abgekühlt und   langsam    mit 19 g (0,1 Mol) p-Toluolsulfonylchlorid versetzt. Das Reaktionsgemisch wird 3 Stunden bei   Zimmertemperatur    gerührt,   dann    mit wässriger Natriumbicarbonatlösung säurefrei gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und bei 50 C im Vakuum verdampft. Der als Rückstand mit nahezu quantitativer   Ausbeute      erhaltene    Ester kann ohne Reinigung zum weiteren Syntheseschritt verwendet werden.



   c) 4,6 g(1,2 Mol) feingeschnittenes Natriummetall werden mit 0,3 Mol eines Glykol-monoäthers der Formel IV in 300 ml abs. Benzol unter Rühren bis zur vollständigen Lösung des Natriums (etwa 10 bis   16    Stunden) unter Rückfluss erhitzt. Dann wird das   Relak-    tionsgemisch auf 5 C abgekühlt, bei 5 bis 10 C mit 38,1 g (0,2 Mol) p-Toluolsulfonylchlorid in kleinen Portionen versetzt und bei Zimmertemperatur 1 Stunde gerührt. Die erhaltene benzolische Lösung wird dann mit 300 ml Wasser   ausgeschütteft,    die abgetrennte organische Phase über wasserfreiem Calciumchlorid getrocknet, mit Aktivkohle   behandelt    und verdampft.

  Das als Rückstand mit nahezu quantitativer Ausbeute er   halaqne    gelblichrote Öl kann ohne weitere Reinigung zum nächsten Syntheseschritt verwendet werden.



   Beispiel 3 Herstellung von 1-R-1-(-Halogenalkoxy)-cycloalkanen
0,1 Mol eines nach Beispiel 2 hergestellten Tosylesters wird in 50   mi    abs. Aceton gelöst und mit einer Lösung von 15 g (0,1 Mol) Natriumjodid in 50 ml abs. Aceton   versetzt.    Das Gemisch wird bei Zimmertemperatur 24 Stunden   stehengelassen,    dann wird das kristalline   Natrium-p-toluolsulfonat      abfiltriert;    die in dem acetonischen Filtrat erhaltene Jodverbindung kann unmittelbar, ohne Isolierung oder nach   Verdampfen    der Lösung und Aufnehmen in einem   anderen    Lösungsmittel   nim    weiteren Syntheseschritt verwendet werden. Die aus p-Toluolsulfonsäure berechnete   Ausbeute    ist nahezu quantitativ.



   Beispiel 4 Herstellung von basischen Äthern der Formel I a) 0,1 Mol eines nach Beispiel 2 hergestellten 1 Aryl-, 1-Aralkyl- bzw.   1-Alkyl- 1-(#-hydroxyalkoxy)-cy-      cloalkan-tosylesters    wird mit 0,25 bis 0,6 Mol eines primären oder sekundären Amins der Formel V versetzt (feste oder gasförmige Amine werden in benzolischer, toluolischer bzw. xylolischer Lösung eingesetzt) und das Gemisch wird 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen. Das Reaktionsgemisch wird dann in Wasser gegossen, die organische Phase abgetrennt, verdampft und der Rückstand im Vakuum fraktioniert.



  Als Hauptfraktion wird der gewünschte basische Äther mit nahezu quantitativer Ausbeute erhalten.

 

     Gegebenenfalls    kann der als Reaktionsprodukt erhaltene basische   Äther    der Formel I auch ohne Destil   kation    unmittelbar in ein Säureadditionsaiz übergeführt werden, z. B. in der   folgenden    Weise:
0,1 Mol des rohen basischen Amins wird in 50 ml Alkohol gelöst, die Lösung mit Aktivkohle behandelt und dann einer heissen   Lösung    von 11,6 g (0,1 Mol) Fumarsäure in 150 ml Wasser zugesetzt. Das Gemisch wird sofort abgekühlt, 12 bis 48 Stunden im Kühlschrank stehengelassen, dann werden die erhaltenen Kristalle abfiltriert, getrocknet und aus Aceton bzw.



  aus einem Gemisch von Aceton und Äthanol oder Aceton, Athanol und Benzin umkristallisiert. Das entsprechende Salz wird auch in diesem Fall mit nahezu quantitativer Ausbeute erhalten.  



   b)   Ol    Mol des nach Beispiel 3 erhaltenen   l-Aryl-,    1-Aralkyl- bzw.   1-Alkyl-1-(#-jod-alkoxy)-cycloalkans    wird in acetonischer Lösung mit 0,2 Mol eines ebenfalls in Aceton gelösten sekundären   Amins    versetzt und 24 Stunden bei Zimmertemperatur   stehengelassen.   



  Dann wird die acetonische Lösung in 400 1 Wasser gegossen und   das    ausgeschiedene Öl mit   2 x 50      mi    Benzol extrahiert. Die Benzol-Extrakte werden   ver-      einig,    das Lösungsmittel verdampft und der Rückstand   entweder    durch   DesÜlation      gereinigt,    oder unmittelbar in ein Säureadditionssalz übergeführt. Im Fall von Re   aktion    mit primären Aminen   wird    ,die oben erwähnte   acetonische    Lösung verdampft, leder Rückstand in   100 ml    Benzol gelöst und diese   Lösung    zur Reaktion mit dem Amin verwendet.

  Das abgeschiedene Amin-hydrojodid   wird    durch   Fi < ltrieren    entfernt,    < das      benzolische      Filtrat    verdampft und   das       < als    Rückstand   erhaltene    Produkt ,durch   fraktionierte    Destillation im   Vakuum    oder durch Salzbildung gereinigt.



   Nach der in Beispiel 4 beschriebenen Methode   zur    den die in der   nachstehenden      Tabelle    III aufgezählten Verbindungen hergestellt:
Tabelle 111
Verbindung Kp. F.



  1-p-Chlorphenyl-1-(2'-diäthylaminoäthoxy)-cycloheptan-hydrochlorid 140-145 C/0,4 mm Hg 1-p-Chlor-phenyl-1(2-piperidinoäthoxy)-cycloheptan-hydrochlorid 170-180 C/0,2 mm Hg 1-p-Chlorphenyl-1-[2'(1"-ss-hydroxyäthyl-4"-piperaziny)-äthoxyl-  cyclopentan-difumarat 1-Dodecyl-1-[2'(1"-ss-hydroxyäthyl)-4"-piperazinyl-äthoxyl)-äthoxy]-cyclopentan-  difumarat 1-p-Chlorphenyl-1-(2'-äthylaminoäthoxy)-cyclopentan-hydrochlorid   170-1750    C/0,6 mm Hg 122   1 -Benzyl- 1 -(2'-dimethylaminoäthoxy)-cyclohexan-hydrochlorid    120-133    C/0,2    mm Hg 134-135   1 -Benzyl-1 -(2'-diäthylaminoäthoxy)-cyclohexan-hydrochlorid    130-136  C/0,25 mm Hg 118-120   l-Benzyl-,1-(2'-piperidinoäthoxy)-cyclohexan-hydrochlorid    154-160%   C/0,1    mm Hg 181 

   1-p-Chlorbenzyl-1-(2'-diäthylaminoäthoxy)-cyclohexan-hydrochlorid 155-160 C/0,1 mm Hg 149 1-p-Chlorbenzyl-1-[2'(1"-methyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]-cyclohexan-   1921970    C/0,1 mm Hg 198-199 hydrochlorid 1-p-Chlorphenyl-1-(2'dimethylaminoäthoxy)-cyclohexan-hydrochlorid 140-146 C/0,4mm Hg 177-179 1-p-Chlorphenyl-1-(2'diäthylaminoäthoxy)-cyclohexan-hydrochlorid   145-1520      C/0,8    mm Hg 146 1-p-Chlorp henyl-1-(2'-piperidinoäthoxy)-cyclohexan-hydrochlorid 169-175 C/0,5 mm Hg 182 1-p-Chlorphenyl-1-(2'-morphloinoäthoxy)-cyclohexan-hydrochlorid 188-190 C/0,3 mm Hg 179 1-p-Chlorphenyl-1-[2'-(1"-methyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]-cyclohexan- 194-196 C/0,8 mm Hg 215-216 hydrochlorid H2O 1-p-Chlorphenyl-1-[3'-(1"methyl-4"-piperazinyl)-propoxyl]-cyclohexan-   180-1850    C/0,05 mm Hg 239 hydrochlorid 1/2H2O 

   1-p-Chlorphenyl-1-[3'-(1"-benzyl-4"-piperzinyl)-propoxy]-cyclohexan- 240-250 C/0,4 mm Hg 221 hydrochlorid   1-p-Chlorphenyl-1-(3'-diäthylaminopropoxy)-cyclohexan-hydrochlorid    180-187  C/0,6 mm Hg 178   1-p-Chlorphenyl-l -(3'-piperidinopropoxy)-cyclohexan-hydrochlorid    180-185 C/0,2 mm Hg 221-222 1-p-Chlorphenyl-1-(2'-piperidinoäthoxy)-cyclohexan-hydrochlorid 155-1600   C/0,5    mm Hg 180-1811 1-p-Chlorphenyl-1-[2'-(1"-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]- - 194 cyclohexan-difumarat 1-p-Chlorbenzyl-1-[2'-(1"-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]- - 185-186 cyclohexan-difumarat 1-p-Chlorphenzyl-1-[2'-(1"ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]- - 188 cyclohexan-difumarat   1 -Amyl- 1 -[3'-( 1    "-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-propoxy]-cyclohexan- -   185-186    difumarat 

   1-Benzyl-1-[3'-(1   "-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl) -propoxy] -cycloheptan-    - 173-174 difumarat 1-p-Chlorbenzyl-1-[2'-(1"ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]- - 179-180 cycloheptan-difumarat 1-p-Chlorbenzyl-1-(2'-methylaminoäthoxy)-cycloheptan-fumarat 152-157 C/0,2 mm Hg 145-146 1-Benzyl-1-[2'-(1"-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]-cycloheptan- 176 difumarat l-Benzyl-1(3'-cyclohexylaminopropoxy)-cycloheptan-fumarat 176-182 C/0,2 mm Hg 158-159  
Verbindung Kp. F.



  1-Benzyl-1-(3'-diäthylamino-äthylaminopropoxy)-cycloheptan-fumarat 179-181 C/0,2 mm Hg 134-135   I-Benzyl-l -(2'-methylamino äthoxy)-cycloheptan-fumarat    130-138  C/0,2 mm Hg   150+151      1 -Benzyl-1 -(3'-methylaminopropoxy)-cycloheptan-fumarat    146-1520   C/0,3    mm Hg 128-129   I -Benzyl-1-(2'-dimethylaminoäthoxy)-cycloheptan-fumarat    154-162  C/3 mm Hg 134-135   1 -Benzyl- 1 -(3'-dimethylaminopropoxy)-cycloheptan-fumarat    142-146 C/3 mm Hg 133-134 1-Benzyl-1-(2'-diäthylanmino-äthoxy)-cycloheptan-hydrochlorid 169-171 C/4 mm Hg 120-121   l-Benzyl-1-(3'-diäthylaminopropoxy)-cycloheptan-fumarat    183-185  C/4 mm Hg 92-93   1 -Benzyl- 1 -(2'-diisopropylaniinoäthoxy) -cycloheptan-fumarat    168-170  C/2 mm Hg  <RTI  

    ID=6.9> 118-119      l-Benzyl-1-(3'-heptamethylen-iminopropoxy)-cycloheptan-fumarat    130-134  C/2 mm Hg 113-114   l-Benzyl-1-(3'-morpholino-propoxy)-cycloheptan-fumarat    1940 C/2 mm Hg 128-129   1 -p-Chlorbenzyl-1 (2'-dimethylaminoäthoxy)-cycloheptan-fumarat    169-83  C/4 mm Hg 122-123 1-p-Chlorbenzyl-1-(2'diäthylaminoäthoxy)-cycloheptan-fumarat 174-177 C/3 mm Hg 112-113 1-p-Chlorbenzyl-1-(2'diisopropylaminoäthoxy)-cycloheptan-fumarat 199-201 C/3 mm Hg 106-107 1-p-Chlorbenzyl-1-(2'diäthylaminoäthoxy)-cyclooctan-hydrochlorid   176-1780 C/0,2    mm Hg 167-168 1-p-Chlorbenzyl-1-(2'piperidinoäthoxy)-cyclooctan-hydrochlorid 180-200 C/0,4 mm Hg 190 1 -p-Chlorbenzyl-l   -[2'-(1"-/,-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]-    - 193-194 cyclooctan-difumarat
Beispiel 5 Acylierung 

   von   Verbindungen    der Formel I a) 0,1 Mol eines nach einer der im Beispiel 4 beschriebenen methoden hergestellten basischen Äthers der Formel I, welcher eine acylierbare   basische      Gruppe    Z, z. B. eine   Hydroxyäthyl-piperazino-    usw. Gruppe enthält, wird in 50   ml      Dichloräthlan    gelöst und die Lösung unter Rühren mit 0,1 Mol 3,4,5-Trimethoxybenzoylchlorid versetzt. Das Gemisch wird weitere 4 Stunden bei Zimmertemperatur gerührt, dann mit wässriger Natriumbicarbonatlösung säurefrei gewaschen.



  Das nach   Verdampfen    des   Lösungsmittels    mit nahezu quantitativer Ausbeute erhaltene   Acyiderivat    kann gewünschtenfalls in ein Säureadditionssalz übergeführt   werden.   



   b) 0,1 Mol eines nach einer der im   Beispiel    4 beschriebenen Methode hergestellten basischen ethers der Formel I, welcher eine acylierbare basische Gruppe Z, z. ss. eine Hydroxyäthyl-piperazino- usw. Gruppe enthält, wird in 50 ml Dichloräthan gelöst, die Lösung mit 0,1 Mol Kaliumcarbonat, dann langsam, in kleineren Portionen mit 0,1 Mol des entsprechenden Säurechlorids versetzt. Das Gemisch wird bei Zimmnertemperatur 6 Stunden gerührt, dann mit wässriger   Natriulmicar-    bonatlösung säurefrei gewaschen. Das nach Verdampfen des Lösungsmittels mit nahezu quantitativer Ausbeute erhaltene Acylderivat kann gewünschtenfalls in ein Säureadditionssalz übergeführt werden.



   Nach den oben   beschriebenen    Verfahren wurden die in der nachstehenden Tabelle IV   angegebenen    Verbindungen hergestellt:
Tabelle IV
Verbindung F.



     1 -p-Chlorphenyl-l    -3"',4"',5"'-trimethoxybenzoyl-[3'-(1'-ss-hydroxyäthlyl-4"-piperazinyl) propoxy]-cyclohexan-difumarat 169 C
1-p-Chlorbenzyl-1-3"', 4"', 5"'-trimethoxybenzoyl-[2'-(1'-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)    äthoxyj-cyclohexandifumarat    1710 C
Tabelle IV (Fortsetzung)
Verbindung F.



  1-Benzyl-1-3"', 4"', 5"'-trimethoxy-benzoyl [3'-(1"-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-propoxy]cycloheptan-difumarat 1780 C   l-Benzyl-l -3 ',4,5'-trimethoxy-benzoyl-    [2'-(1"-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]cycloheptan-fumarat 1690 C
PATENTANSPRUCH I
Verfahren zur   Herstellung    von basischen Äthern der Formel
EMI6.1     
 und deren Salzen, worin R Wasserstoff, eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe von 1 bis 12 Kohlenstoffatomen   oder    einen   gegebenenfalls    durch Halogen, Alkyl-,   Trifluoralkyl-,      Allkexy-    und/oder   Allkylmerkapto-    gruppen substituierten Phenylrest bedeutet, 

   indem   ein    oder mehrere   Substituenten    gleich oder verschieden sind, A ein gerader oder verzweigter Niederalkylenrest ist, Z eine Amino-, Alkylamino- oder Dialkylaminogruppe oder eine 5- bis 8gliedrige gesättigte, gegebenenfalls ein weiteres heteroatom enthaltende und gegebenenfalls durch Alkyl-, Alkoxy-, Hydroxyalkyl-, Acyl- oder Acyloxyalkylgruppen substituierte ccylische Alkyleniminogruppe   bedeutet,    n für eine ganze Zahl von 3 bis 7 steht und m eine ganze Zahl von 0 bis 4 ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass man ein Dioxaspiroalkan der Formel
EMI6.2     
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Verbindung Kp. F.
    1-Benzyl-1-(3'-diäthylamino-äthylaminopropoxy)-cycloheptan-fumarat 179-181 C/0,2 mm Hg 134-135 I-Benzyl-l -(2'-methylamino äthoxy)-cycloheptan-fumarat 130-138 C/0,2 mm Hg 150+151 1 -Benzyl-1 -(3'-methylaminopropoxy)-cycloheptan-fumarat 146-1520 C/0,3 mm Hg 128-129 I -Benzyl-1-(2'-dimethylaminoäthoxy)-cycloheptan-fumarat 154-162 C/3 mm Hg 134-135 1 -Benzyl- 1 -(3'-dimethylaminopropoxy)-cycloheptan-fumarat 142-146 C/3 mm Hg 133-134 1-Benzyl-1-(2'-diäthylanmino-äthoxy)-cycloheptan-hydrochlorid 169-171 C/4 mm Hg 120-121 l-Benzyl-1-(3'-diäthylaminopropoxy)-cycloheptan-fumarat 183-185 C/4 mm Hg 92-93 1 -Benzyl- 1 -(2'-diisopropylaniinoäthoxy) -cycloheptan-fumarat 168-170 C/2 mm Hg <RTI
    ID=6.9> 118-119 l-Benzyl-1-(3'-heptamethylen-iminopropoxy)-cycloheptan-fumarat 130-134 C/2 mm Hg 113-114 l-Benzyl-1-(3'-morpholino-propoxy)-cycloheptan-fumarat 1940 C/2 mm Hg 128-129 1 -p-Chlorbenzyl-1 (2'-dimethylaminoäthoxy)-cycloheptan-fumarat 169-83 C/4 mm Hg 122-123 1-p-Chlorbenzyl-1-(2'diäthylaminoäthoxy)-cycloheptan-fumarat 174-177 C/3 mm Hg 112-113 1-p-Chlorbenzyl-1-(2'diisopropylaminoäthoxy)-cycloheptan-fumarat 199-201 C/3 mm Hg 106-107 1-p-Chlorbenzyl-1-(2'diäthylaminoäthoxy)-cyclooctan-hydrochlorid 176-1780 C/0,2 mm Hg 167-168 1-p-Chlorbenzyl-1-(2'piperidinoäthoxy)-cyclooctan-hydrochlorid 180-200 C/0,4 mm Hg 190 1 -p-Chlorbenzyl-l -[2'-(1"-/,-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]- - 193-194 cyclooctan-difumarat Beispiel 5 Acylierung
    von Verbindungen der Formel I a) 0,1 Mol eines nach einer der im Beispiel 4 beschriebenen methoden hergestellten basischen Äthers der Formel I, welcher eine acylierbare basische Gruppe Z, z. B. eine Hydroxyäthyl-piperazino- usw. Gruppe enthält, wird in 50 ml Dichloräthlan gelöst und die Lösung unter Rühren mit 0,1 Mol 3,4,5-Trimethoxybenzoylchlorid versetzt. Das Gemisch wird weitere 4 Stunden bei Zimmertemperatur gerührt, dann mit wässriger Natriumbicarbonatlösung säurefrei gewaschen.
    Das nach Verdampfen des Lösungsmittels mit nahezu quantitativer Ausbeute erhaltene Acyiderivat kann gewünschtenfalls in ein Säureadditionssalz übergeführt werden.
    b) 0,1 Mol eines nach einer der im Beispiel 4 beschriebenen Methode hergestellten basischen ethers der Formel I, welcher eine acylierbare basische Gruppe Z, z. ss. eine Hydroxyäthyl-piperazino- usw. Gruppe enthält, wird in 50 ml Dichloräthan gelöst, die Lösung mit 0,1 Mol Kaliumcarbonat, dann langsam, in kleineren Portionen mit 0,1 Mol des entsprechenden Säurechlorids versetzt. Das Gemisch wird bei Zimmnertemperatur 6 Stunden gerührt, dann mit wässriger Natriulmicar- bonatlösung säurefrei gewaschen. Das nach Verdampfen des Lösungsmittels mit nahezu quantitativer Ausbeute erhaltene Acylderivat kann gewünschtenfalls in ein Säureadditionssalz übergeführt werden.
    Nach den oben beschriebenen Verfahren wurden die in der nachstehenden Tabelle IV angegebenen Verbindungen hergestellt: Tabelle IV Verbindung F.
    1 -p-Chlorphenyl-l -3"',4"',5"'-trimethoxybenzoyl-[3'-(1'-ss-hydroxyäthlyl-4"-piperazinyl) propoxy]-cyclohexan-difumarat 169 C 1-p-Chlorbenzyl-1-3"', 4"', 5"'-trimethoxybenzoyl-[2'-(1'-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl) äthoxyj-cyclohexandifumarat 1710 C Tabelle IV (Fortsetzung) Verbindung F.
    1-Benzyl-1-3"', 4"', 5"'-trimethoxy-benzoyl [3'-(1"-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-propoxy]cycloheptan-difumarat 1780 C l-Benzyl-l -3 ',4,5'-trimethoxy-benzoyl- [2'-(1"-ss-hydroxyäthyl-4"-piperazinyl)-äthoxy]cycloheptan-fumarat 1690 C PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von basischen Äthern der Formel EMI6.1 und deren Salzen, worin R Wasserstoff, eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe von 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls durch Halogen, Alkyl-, Trifluoralkyl-, Allkexy- und/oder Allkylmerkapto- gruppen substituierten Phenylrest bedeutet,
    indem ein oder mehrere Substituenten gleich oder verschieden sind, A ein gerader oder verzweigter Niederalkylenrest ist, Z eine Amino-, Alkylamino- oder Dialkylaminogruppe oder eine 5- bis 8gliedrige gesättigte, gegebenenfalls ein weiteres heteroatom enthaltende und gegebenenfalls durch Alkyl-, Alkoxy-, Hydroxyalkyl-, Acyl- oder Acyloxyalkylgruppen substituierte ccylische Alkyleniminogruppe bedeutet, n für eine ganze Zahl von 3 bis 7 steht und m eine ganze Zahl von 0 bis 4 ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass man ein Dioxaspiroalkan der Formel EMI6.2
    m'it einer organischen Metallverbindung der Formel R(CH2)m-M (III) worin M für ein Alkalimetallatom oder eine -Mg-Halo- gen-Gruppe steht, umsetzt und den nach Zersetzen des entstandenen Komplexes erhaltenen Glykol-monoäther der Formel EMI7.1 oder allenfalls in Form eines in der Hydroxylgruppe abgewandelten reaktionsfähigen Derivats davon mit einem Amin der Formel H-Z (V) in Reaktion bringt.
    UNTERANSPRUCHE 1Verfahren nach Patentanspruch I, d a d u r c h g ek a n n z e i c h n e t, dass man das Dioxaspiroalkan der Formel II in ätherischer, vorteilhaft dibutylätherischer Löspund mit der Verbindung der Formel III umsetzt, in weicher M eine -Mg-Halogen-Gruppe darstellt, das Lö sungsmittel während der Reaktion abdestilliert und die Reaktion in einem apolaren Medium, vorteilhaft in Benzol, beendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Dioxa-sp0iroalkan der Formal II in Benzol oder in einem anderen aromatischen Kohlenwasserstoff, vorteilhaft in Cymol, mit der aus Magnesium und aus einem Halogenid der Formel R-(CH2)m-Halogen in situ hergestellten Verbindung umsetzt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das durch Umsetzen des Dioxaspiroalkans der Formel II mit der organischen Metallverbindung der Formel III erhaltene Produkt in schwach saurer ode < r nahezu neutraler Lösung, vorteilhaft in wässriger Ammoniiimch'loridlösung, zum Glykol-mono- äther der Formel IV zersetzt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass man den Glykol-monoäther der Formel IV in Anwesenheit von einem dehydratisierenden Katalysator, zweckmässig von Aluminiumoxyd, mit dem Amin der Formel V umsetzt.
    5. Verfahren nach Patentanspurch I, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, dass man den Glykol-monoäther der Formel IV in einen reaktionsfähigen Ester, vorteilhaft in den Mesyl- oder Tosylester, überführt und diesen dann, ohne ihn aus dem Reaktionsgemisch zu isolieren, mit dem Amin der Formel V umsetzt.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, dass man den reaktionsfähigen Ester des Glykol-monoesters der Formel IV durch Umsetzen des Monoäthers mit dem entsprechenden Säurehalogenid, in der Anwesenheit von einem Säurebinemittel, zweckmässig von Pyridin, herstellt.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man den reaktionsfähigen Ester des Glykol-monoäthers der Formel IV durch Umsetzen des Monoäthers mit einem Alkalimetall oder mit dessen Amid, Alkoholat, Hydrid, Oxyd oder Hydroxyd und Verestern des Reaktionsproduktes mit dem entsprechenden Säurehalogenid herstellt.
    8. Verfahren nach Patentanspurch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Glykol-monoäther der Formel IV oder einen reaktionsfähigen Ester desselben, in ein entsprechendes Halogenid, vorteilhaft in das Jodid, überführt und dieses mit dem Amin der Formel V umsetzt.
    9. Verfahren nach Unteranspruch 8, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, dass man einen reaktionsfähigen Ester des Olykol-monoäthers der Formel IV in Anwesenheit von einem organischen Lösungsmittel, zweckmässig von Aceton, mit Natriumjodid reagieren lässt.
    10. Verfahren nach Unteransprüchen 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass man !arus Halogenderivaten des Glykol-monoäthers der Formel IV Vebindungen der Formel I herstellt, in denen Z eine durch Hydroxyalkyl substituierte acyclische Aminogruppe bedeutet.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Verbindungen der Formel I, in welchen Z ein substitulierbares Stickstoff- atom enthält, alkyliert.
    12. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Verbindungen in ihre therapeutisch anwendbaren Säureadditionssalze überführt.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I erhaltenen Verbindungen der Formel I, in weichen Z eine substituierbare Hydroxylgruppe enthält, zur Herstellung von Verbindungen, in welchen der Substituent Z eine Acylgruppe enthält, durch Acylie rung.
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