CH507395A - Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung von Schussgarn bei Düsen-Webstühlen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung von Schussgarn bei Düsen-Webstühlen

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CH507395A
CH507395A CH1246169A CH1246169A CH507395A CH 507395 A CH507395 A CH 507395A CH 1246169 A CH1246169 A CH 1246169A CH 1246169 A CH1246169 A CH 1246169A CH 507395 A CH507395 A CH 507395A
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CH
Switzerland
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weft yarn
yarn
chamber
roller
tensioning
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CH1246169A
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English (en)
Inventor
Mizuno Yukio
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Nissan Motor
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Verfahren        und        Vorrichtung        zur        Zuführung    von     Schussgarn        bei        Düsen-Webstühlen       Die Erfindung betrifft ein     vorteilhaftes        Verfahren     und eine     Torrichtung    zur     Zuführung    mehrerer     Schuss-          garnabschnitte    bei Düsen-Webstühlen mit Garnzufüh  rungsmitteln,

   einer Messwalze und Druckrolle sowie mit  mehreren Spanneinrichtungen nebst Führungselementen  für das     Schussgarn    und einer Mehrzahl von     Düsen    zum  Austritt des Trägermediums für die     Schussgarnab-          schnitte.     



  Bei den     üblichen        Webstühlen        ist    es nicht     immer    er  forderlich, das     Schussgarn        in        vorbestimmte    Abschnitte  abzumessen, bevor -dieses zwischen die Kettfäden einge  schossen wird.

   Bei Düsen-Webstühlen ist es dagegen  notwendig, abgemessene Schussgarnabschnitte zuzufüh  ren,     wobei        :diese        vorübergehend    in einer Spanneinrich  tung gehalten werden, nachdem sie von ihrer     Vorrats-          spule    abgespult sind.     Schwierigkeiten    ergeben sich hier  bei insofern, als durch diese Zwischenablage der  Schussgarnabschnitte diese zweimal wieder aufgenom  men werden müssen, bevor sie verarbeitet     werden.     



       Das        :bedeutet    aber, dass bei     Verwendung    von zwei  Düsen zum     Austritt    des     Trägermediums    für die     Schuss-          garnabschnitte    die     Umlaufgeschwindigkeit    der     Mess-          walze    um die Hälfte     herabgesetzt    werden muss.

   Bei  Webstühlen     mit    vier Düsen läuft die     Messwalze        durch     das wiederholte Aufnehmen der Schussgarnabschnitte  nur mit einem Viertel der Unnfangsgeschwindigkeit,  wenn nur jeweils ein Schussgarnabschnitt verarbeitet  wird.

   ist man dagegen gezwungen,     beispielsweise        vier     Düsen mit     ihren        .dazugehörigen        Einrichtungen,    wie       Messwalzen,        Spanneinrichtungen    und Umlenkungen, zu  verwenden, würde ein derartiger schiffchenloser Web  stuhl konstruktiv sehr kompliziert und in seiner Bedie  nung     schwierig    sein, so dass es nahezu unmöglich ist,  das Schussgarn mit bisher bekannten     Verfahren    und       Vorrichtungen    mittels vier Düsenanordnungen zwischen  die Kettfäden zu schiessen.  



  Andere     Messeinrichtungen,    weiche das     Schussgarn     zur     Weiterverarbeitung        :aufnehmen,    enthalten eine  Druckrolle, die nach     oben    und unten     beweglich    ist und       hierbei    das     Garn    unter     gleichzeitiger        Messung        spannt,       oder aber eine Garnführung wird gleichmässig betätigt,  um .das Garn von der Messwalze abzunehmen.  



  Derartige Messverfahren     bewirken        jedoch    eine  anormale Spannung des Schussgarnes, wodurch dieses       leicht        reissen    kann oder auch     Unregelmässigkeiten    in  der Längenabmessung     auftreten,    was     wiederum    Schwie  rigkeiten bei der Weiterverarbeitung des Schussgarnes  mit sich bringt.  



  Zweck der Erfindung ist die Vermeidung der vorste  hend erwähnten Nachteile und die Schaffung eines Ver  fahrens     sowie    einer Vorrichtung zur     Zuführung    mehre  rer Schussgarnabschnitte bei Düsen-Webstühlen.  



  Das Verfahren ist hierzu erfindungemäss, dadurch  gekennzeichnet, dass Schussgarnabschnitte vorbestimm  ter Länge jeweils einer der     Spanneinrichtungen    und     an-          schliessend    über ein Umlenkorgan der Düse zugeführt  werden, wobei das     betreffende        Führungselement    an  einer bestimmten Stelle der     Spanneinrichtung    eine  Garnschlinge bildet und zur Weiterförderung dieses     ge-          schlungenen    Garnabschnittes in     Förderrichtung        bewegt     und nachher     wieder    zurückbewegt wird.  



       Hierbei    hat es sich als zweckmässig erwiesen, als  Spanneinrichtungen rohrförmige Kammern zu verwen  den.  



  Hierbei können die in ihrer Länge vorbestimmten  Schussgarnabschnitte in diese Kammern eingeführt und  aus einer     Kammeröffnung    wieder herausgeführt werden,  wobei die     Kammern    Längsschlitze aufweisen, in denen       Stifte    der     Führungselemente        verschiebbar    angeordnet  sind.  



       Gemäss    einer anderen     Ausführungsform,        wobei     ebenfalls rohrförmige Kammern mit     Längsschlitzen    ver  wendet werden, sind die     Führungselemente    ausserhalb  der     Kammern    angeordnet und Stifte     hiervon    in den er  wähnten Längsschlitzen verschiebbar.  



  Eine andere     Ausführung    der     Spanneinrichtungen     besteht aus je zwei endlosen, über eine     Antriebs-    und  drei     Laufwalzen        geführten        Bändern,

          wobei        eine    Lauf  walze des einen     Bandes    über die an dieser     Stelle        aufein-          anderfiegenden        Bänder    von     Tier        Antriebswaäze        des    an-      deren Bandes angetrieben wird und das Schussgarn zwi  schen den beiden, benachbarten in spitzem Winkel zu  einander angeordneten Trums der Bänder von deren  vorderer Berührungs- oder Auflagestelle bis zu einem  an vorbestimmter Stelle befindlichen     Führungselement     läuft, von wo aus es dann der Düse zugeführt wird.  



  Die Vorrichtung zur     Durchführung    dieses Verfah  rens ist nach der Erfindung gekennzeichnet durch Garn  zuführungsmittel, eine Messwalze mit     Druckrolle,    eine  Mehrzahl von Spanneinrichtungen, Umlenkungsorga  nen und Düsen zum Austritt des Trägermediums für die  Schussgarnabschnitte.  



  Hierbei kann ein vertikaler Träger mit einem  Längsschlitz an seinem freien oberen Ende vorgesehen  sein, entlang welchem eine Umlenkungsorgan für das  von der Spanneinrichtung kommende Garn einstellbar       befestigt    ist.  



  In den beigefügten Zeichnungen sind beispielsweise       Ausführungsformen    des Verfahrens und der Vorrich  tung nach der Erfindung dargestellt, wobei zeigen:  Fig. 1 eine perspektische Darstellung einer Vorrich  tung in ihren wesentlichsten Teilen mit zwei Düsen,  Fig. 2 eine graphische Darstellung der Beziehung  zwischen der Länge der Schussgarnabschnitte und der  Verweilzeit in der Spanneinrichtung,  Fig.3 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach  Fig. 1 teilweise im Schnitt,  Fig.4 ein teilweiser Längsschnitt in Seitenansicht  einer anderen Ausführungform,  Fig. 5 ein Querschnitt entlang der Linie V-V nach  Fig. 4,  Fig.6 die Seitenansicht einer weiteren Abwand  lungsform der Ausführung nach Fig. 1,  Fig.7 einen Querschnitt entsprechend der Linie  VII-VII nach Fig. 6,  Fig.

   8 die Seitenansicht einer noch anderen Ausfüh  rung einer Spanneinrichtung,  Fig. 9A-9E die jeweiligen Lagen der     Schussgarnab-          schnitte    in den beiden Spanneinrichtungen,  Fig. 10 die Draufsicht auf ein Gewebe, hergestellt  nach der Erfindung, und  Fig. 11 eine perspektivische Darstellung einer weite  ren Ausführungsform der Vorrichtung.  



  Die Fig. 1 und 3 zeigen eine Vorrichtung zur Zufüh  rung einer Mehrzahl von Schussgarnen in abwechseln  der Reihenfolge bei Düsen-Webstühlen entsprechend  der Erfindung.  



  Hierbei ist die Vorrichtung 10 ausgestattet mit nicht  dargestellten Garnzuführungsmitteln einer sich mit kon  stanter Geschwindigkeit drehenden Messwalze 11 und  einer Durckrolle 12, welche in ständiger Berührung mit  der Messwalze 11 steht.  



  Die Spanneinrichtungen in Form rohrförmiger  Kammern 13 und 14 besitzen je eine Garneintrittsöff  nung 15 und 17 sowie je eine Garnaustrittsöffnung 16    und 18. Sie sind ferner mit Längsschlitzen 19 ausgestat  tet, in welchen Stifte 21 und 22 längsverschiebbar sind,  die selbst     Führungselemente    oder Teile hiervon darstel  len.  



  An ihren äusseren Enden sind die rohrförmigen  Kammern mit Anschlüssen P versehen (Fig.3), um  diese rohrförmigen Kammern 13 und 14 durch     An-          schluss    einer Pumpe evakuieren zu können, wie es an  sich bekannt ist.  



  Die Vorrichtung enthält ferner zwei Umlenkungsor  gane 23 und 24 für die Schussgarne sowie zwei Düsen  25 und 26 zum Austritt des Trägermediums, beispiels  weise     Druckwasser,    nahe dem Fach 27 zwischen den  Kettfäden und dem Kamm 29 des Webstuhles, womit  das Gewebe 30 hergestellt wird.  



  Beim Betrieb der auf diese Weise ausgebildeten  Vorrichtung erfolgt zunächst die Zuführung eines       Schussgarnes    a in die eine der rohrförmigen Kammern  13, und zwar in vorbestimmter Länge, wie es in der gra  phischen Darstellung von Fig. 2 mit A bezeichnet und  in Fig. 9A dargestellt ist.  



  Während dieses Schrittes wird das andere     Schuss-          garn    b in der anderen Kammer 14 auf eine vorbe  stimmte Länge gespannt, wie es ebenfalls in der graphi  schen Darstellung von Fig. 2 angedeutet und in Fig. 9A  dargestellt ist.  



  Durch Drehung der Messwalze 11 mit der Hälfte  der Geschwindigkeit für die Verarbeitung eines einzigen  Schussgarnes erfolgt die Spannung des Garnes a in der  Kammer 13 auf eine vorbestimmte Länge, wie es in der  graphischen Darstellung der Fig.2 mit B angedeutet  und in Fig. 9B dargestellt ist: Nach Verlassen der Aus  trittsöffnung 16 gelangt das Schussgarn über das Um  lenkorgan 23 und die Düse 25 in das Fach 27. Dieser  Vorgang der Verarbeitung eines Schussgarnabschnittes  bestimmter Länge ist in der graphischen Darstellung  von Fig. 2 mit L eingezeichnet, wobei diese Länge L der  Spannungsstrecke innerhalb der Kammer 13 entspricht.  Der innerhalb der Kammer verbleibende Rest der  Schussgarnschlinge wird durch ein Führungselement  oder den Zapfen 21 der     Spanneinrichtung    gehalten.

   Die  rückwärtige Stellung dieser     Führungslemente        enspricht     somit der Hälfte von L, was auch die Länge der Kam  mer 13 ist.  



  Während des Spannvorganges bei dem Schussgarn a  in der Kammer 13 erfolgt nachfolgend die     Zuführung     des anderen     Schussgarnes    b in die andere Spannkam  mer 14 in einer ebenfalls wieder vorbestimmten Länge,  wie es in der graphischen Darstellung der     Fig.    2 mit B  bezeichnet und in     Fig.    9B dargestellt ist.  



  Nach Betätigung des Führungselementes 21 der  Kammer 13 in Förderrichtung erfolgt ein Austreten des  Schussgarnes a durch die Austrittsöffnung 16 der Kam  mer, worauf dieses über das     Umlenkorgan    23 und die  Düse 25 in das Fach 27 gelangt. Während dieses Vor  ganges läuft die     Zuführung    des anderen Schussgarnes b  in die Spannungskammer 14 weiter, wie es in der gra  phischen Darstellung der     Fig.    2 durch C angedeutet und  in     Fig.    9C dargestellt ist. Es erfolgt dann eine Rückstel  lung des     Führungselementes    21 in dem Schlitz 19 der  Kammer 13.  



  Das Herausführen des Schussgarnes b aus der ande  ren Kammer 14 und dessen Verarbeitung in einer vor  bestimmten Länge ist mit D in der graphischen Darstel  lung der     Fig.    2 angedeutet und in     Fig.    9D dargestellt.  Dieses Herausführen des Schussgarnes b erfolgt durch  die Austrittsöffnung 17, worauf dieses Garn über das      Umlenkorgan 24 und die Düse 26 in das Fach 27 ge  langt. Der in der Kammer 14 verbleibende Abschnitt  des Schussgarnes b wird von dem Führungselement 22  gehalten, während gleichzeitig hiermit das andere  Schussgarn a wieder in die Kammer 13 in einem Ab  schnitt vorbestimmter Länge zugeführt wird, wie es in  der graphischen Darstellung der Fig. 2 mit A angedeutet  und in Fig. 9E dargestellt ist.

   Durch Betätigung des  Führungselementes 22 erfolgt der Austritt des     Schuss-          garnes    b und dieses gelangt über die Austrittsöffnung  17, das Umlenkorgan 24 und die Düse 26 in das Fach  27. Wie bereits erwähnt, geht gleichzeitig hiermit die  Zuführung des anderen Schussgarnes a in die Kammer  13 weiter, so dass sich von hier ab der Arbeitskreislauf  wiederholt.  



  In der graphischen Darstellung der Fig.2 ist die  Länge der verarbeiteten Schussgarnabschnitte mit L be  zeichnet, welche der Ordinate zugeordnet ist. Die Zeit  der Verarbeitung der Garnabschnitte ist auf der Ab  szisse des Koordinatensystems aufgetragen. Da das       Schussgarn    ständig gemessen und kontinuierlich der  Spannkammer zugeführt wird, beträgt die maximale  Länge, welche sich in der Spannkammer befindet, vor  zugsweise 1,4 X L. Dieser Wert von 1,4 X L gilt unmittel  bar vor der ersten Aufnahme und Verarbeitung des  Schussgarnes und kann 0,9 X L unmittelbar vor der zwei  ten Aufnahme betragen. Die Stellung des Führungsele  mentes der Spanneinrichtung wird vorzugsweise bei  einem Viertel von L     gewählt,    gerechnet von der Ein  trittsöffnung der Spannkammer.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung eines ersten  Ausführungsbeispieles der Erfindung ergibt sich ohne  weiteres, dass diese in gleicher Weise auch bei der An  ordnung von drei und mehr Düsen Anwendung finden  kann und die     Spannkammern    auch dreimal so lang sein  können.  



  Die abgewandelte Ausführungsform nach den Fig. 4  und 5 enthält ebenfalls eine hohle,     rohrförmige    Kam  mer 13a mit einem Längsschlitz 31, innerhalb welcher  ein Stift 21a verschiebbar ist, der als Führungselement  für das Schussgarn a dient.  



  Dieser Stift könnte auch nahe der Spannkammer  und entlang des Schlitzes beweglich angeordnet sein  sowie auch     vertikal    verschiebbar, wie es durch die  Pfeile über der Kammer angedeutet ist.  



  Bei der anderen Ausführungsform nach den Fig. 6  und 7 besteht die Spannkammer ebenfalls wieder aus  einem     hohlen    Rohr 13b mit einem Längsschlitz 19b an  einer Seite, entlang welchem ein Führungslement 32  verschiebbar ist. Am vorderen Ende der Kammer ist  ferner ein     Anschlusstutzen    15' vorgesehen, an welchem  eine nicht dargestellte Druckluftquelle angeschlossen  werden kann.  



  Bei dieser Ausführungsform erfolgt der Austritt des  Schussgarnes aus der Spannkammer über das erwähnte  Führungselement 32, wie es insbesondere in der  Schnittdarstellung nach Fig. 7 erkennbar ist.  



  Fig. 8 zeigt eine weitere Abwandlung in der Ausfüh  rung der     Spanneinrichtung,    welche aus einer Antriebs  walze 33 und einer dazugehörenden Laufwalze 34 be  steht, über welche ein endloses Band 35 läuft. Oberhalb  dieses endlosen Bandes ist eine weitere Laufwalze 36  mit dazugehöriger Laufwalze 37 angeordnet, über wel  che ein zweites endloses Band 38 läuft. Die beiden be  nachbarten Bandtrums sind hierbei in einem spitzen  Winkel zueinander angeordnet. Das dieser Ausfüh  rungsform einer Spanneinrichtung zugeführte Schuss-    garn tritt zwischen die beiden Bänder 35 und 38 an de  ren vorderer Berührungs- oder Auflagestelle ein und  läuft in dem sich erweiternden Zwischenraum zwischen  den beiden Bändern bis zu einem an vorbestimmter  Stelle befindlichen Führangslement 39, welches zwi  schen den beiden Walzen 33 und 34 angeordnet ist.

    



  Fig. 11 zeigt eine weitere Abwandlungsmöglichkeit  der erfindungsgemässen Vorrichtung, wobei ein Träger  41 vorgesehen ist, welcher vertikal auf der Basisplatte  42 sitzt. Dieser Träger 41 ist an seinem oberen, freien  Ende mit einem Längsschlitz 43 versehen. Entlang die  ses Längsschlitzes 43 ist eine Umlenkeinrichtung 44 in  der Höhe verstellbar zu befestigen, womit das     Schuss-          garn    umgelenkt wird, welches aus der Austrittsöffnung  der Spanneinrichtung austritt. Wenn hierbei das eine  Schussgarn zu Anfang aufgenommern wird, erfolgt eine  Spannung des anderen     Schussgarnes    ausserhalb der  Spannkammer.  



  Auf diese Weise erhält man mit der zuletzt beschrie  benen Ausführungsform eine Spannung des     Schussgar-          nes    am Anfang des Webstuhlbetriebes, so dass selbst bei  dickem Garn keine Verwirrung der Fäden auftritt und  auch keine Webfehler vorkommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Zuführung mehrerer Schussgarnab- schnitte bei Düsen-Webstühlen mit Garnzuführungsmit teln, einer Messwalze und Druckrolle sowie mit mehre ren Spanneinrichtungen nebst Führungselementen für das Schussgarn und einer Mehrzahl von Düsen zum Austritt des Trägermediums für die Schussgarnab- schnitte, dadurch gekennzeichnet, dass Schussgarnab- schnitte vorbestimmter Länge jeweils einer der Spann einrichtungen und anschliessend über ein Umlenkorgan der Düse zugeführt werden,
    wobei das betreffende Füh rungselement an einer bestimmten Stelle der Spannein richtung eine Garnschlinge bildet und zur Weiterförde rung dieses geschlungenen Garnabschnittes in Förder- richtung bewegt und nachher wieder zurückbewegt wird. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch Garnzufüh- rungsmittel eine Messwalze (11) mit Druckrolle (12), eine Mehrzahl von Spanneinrichtungen (13, 14; 33-38), Umlenkungsorganen (23, 24) und Düsen (25, 26) zum Austritt des Trägermediums. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Spanneinrichtungen rohrförmige Kammern verwendet werden. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die in ihrer Länge vorbestimmten Schussgarnabschnitte in die rohrförmigen Kammern eingeführt und aus einer Kammeröffnung wieder her ausgeführt werden, wobei die Kammern Längsschlitze aufweisen, in denen Stifte als Führungselemente ver schiebbar angeordnet sind. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass röhrenförmige Kammern mit Längs schlitzen verwendet werden, in denen Stifte von ausser- halb der Kammer angeordneten Führungselementen verschiebbar sind.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Spanneinrichtungen je zwei end lose, über eine Antriebs- und drei Laufwalzen geführte Bänder verwendet werden, wobei eine Laufwalze des einen Bandes über die an dieser Stelle aufeinanderlie genden Bänder von der Antriebswalze des anderen Ban des angetrieben wird und das Schussgarn zwischen den beiden benachbarten,
    in spitzem Winkel zueinander an geordneten Trums der Bänder von deren vorderer Be- rührungs- oder Auflagestelle bis zu einem an vorbe- stimmter Stelle befindlichen Führungslement läuft, von wo aus es der Düse zugeführt wird. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch einen vertikalen Träger (41) mit einem Längsschlitz (43) an seinem freien, oberen Ende, ent lang welchem ein Umlenkorgan (44) für das von der Spanneinrichtung kommende Garn einstellbar befestigt ist.
CH1246169A 1968-08-21 1969-08-18 Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung von Schussgarn bei Düsen-Webstühlen CH507395A (de)

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