CH508183A - Vorrichtung zum Trocknen von feuchten Produkten - Google Patents
Vorrichtung zum Trocknen von feuchten ProduktenInfo
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Description
Vorrichtung zum Trocknen von feuchten Produkten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen von feuchten Produkten, wobei einem Stromtrockner eine kontinuierliche Entwässerungs Schneckenpresse vorgeschaltet ist. Mit Stromtrockner wird ein Trockner bezeichnet, in welchem das Gut durch Trocknungsluft bzw. Trocknungsgas pneumatisch gefördert wird. Eine solche Vorrichtung ist schon zum Trocknen von Kautschukkrümmeln vorgeschlagen worden. Die Kautschukmasse wird einer starken Extrusionswirkung am Ende der Entwässerungs-Schneckenpresse unterworfen, damit das aus der Presse austretende Material infolge der Entspannung und der plötzlichen Verdampfung des. eingeschlossenen Wassers einem explosions- arigen Zerrissen ausgesetzt wird. Um dies zu erreichen, wird die Schneckenpresse über eine Düsenplatte mit kleinen Löchern mit dem Stromtrockner verbunden. Eine in der Nähe dieser Lochplatte angeordnete Ringdüse erlaubt es, die Trocknungsluft auf vorteilhafte Weise zuzuführen. Bei der Expansion der einzelnen Stränge der Gummimasse am Austritt der Lochplatte fallen feine heisse Kautschukteilchen, die von der aus der Ringdüse zugeführten Trocknungsluft mitgenommen und in einer wesentlich horizontalen Richtung pneumatisch gefördert werden. Bei diesem besonderen Produkt oder bei Produkten ähnlicher Struktur werden gute Resultate erreicht, aber bei vielen anderen Stoffen lässt sich diese Vorrichtung nicht gebrauchen, weil eine solche starke Zerreibung und Erhitzung bei der Extrusion nicht zulässig ist. Die Verwendung des Stromtrockners wäre in diesem Falle trotzdem wünschbar, weil die Trocknung sehr rasch erfolgt wegen der starken Luftbewegung und wegen der Tatsache, dass die Partikel allseitig von dieser Trocknungsluft umgeben sind. Aus diesem Grund verfestigt sich auch die Oberfläche der Partikel sehr schnell und die Gefahr vermindert sich stark, eine grosse Anzahl überhitzter oder sogar verbrannter Partikel oder Körner zu erhalten, wie dies bei den üblichen Trocknern oft der Fall ist, bei welchen einzelne Partikel und Körner zu lange in Kontakt mit heissen Flächen des Apparates bleiben können. Bisher wurden die Stromtrockner hauptsachlich für Pulver verwendet, weil Pulver auf relativ einfache Weise hineingespiesen werden können. Auch die bekannte Konstruktion bezweckt, durch die Extrusion der Kautschukmasse ein Pulver für die Trocknung im Strom zu erhalten. Sie kann aber das Problem für andere hochfeuchte Produkte nicht lösen, weil diese aus der Entwässerungs-Schneckenpresse nicht als Partikel, sondern als Paste heraustreten. Bisher konnte eine solche Paste nicht unmittelbar von der Entwässerungs Schneckenpresse in den Trockner eingespiesen werden, obwohl eine solche Kombination grosse Vorteile gebracht hätte: Erstens wäre der Energieverbrauch viel kleiner, weil die in der Entwässerungs-Schneckenpresse mechanisch abgetrennte Wassermenge nicht verdampft werden müsste, und zweitens hätte man die schonende Trocknungsweise des Stromtrockners erhalten. Die Erfindung erlaubt es, diese Vorteile auf erstaunlich einfache Art zu erreichen. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Entwässeruugs-Schneckenpresse und dem Stromtrockner eine Auflöseeinrichtung zwischengeschaltet ist. Durch die Auflöseeinrichtung wird das Produkt zerkleinert und in geeigneter Form für die Speisung in den Stromtrockner gebracht. Die Betriebsweise ist kontinuierlich und die Konstruktion platzsparend. Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist mindestens ein Teil der Auflöseeinrichtung ein mit Schaufeln versehenes Werfrad zur Speisung des Stromtrockners. Diese Konstruktion ist besonders vorteilhaft, weil das gleiche Element zwei verschiedene Funktionen erfüllt. Die Speisung wird für viele Produkte verbessert, wenn die Schaufeln des Werfrades im Abstand von der Achse dieses Werfrades angeordnet sind. Damit gibt es keine radiale Reibung auf die Partikel, am Ort wo die Zentrifugalkraft am kleinsten ist. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung verläuft eine Zufuhrleitung für geheizte Trocknungsluft schräg nach oben und ist unmittelbar unterhalb des Werfrades angeordnet. Damit kann eine Luftheizeinheit sehr nahe an der Speisestelle des Stromtrocknerç angeordnet werden, was die ganze Kombination als Baueinheit sehr platzsparend macht. Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mündet die Zufuhrleitung für die Trocknungsluft axial in das Werfrad. Sie kann axial auf beiden Seiten in das Werfrad einmünden. Diese Konstruktion ist besonders vorteilhaft, weil die Trocknungsluft den Wurfeffekt des Werfrades unterstützt, was bei klebrigen Produkten die Speisung beträchtlich verbessert, dank der Strömung, und wegen der raschen Trocknung der Aussenseite der Partikel. Es ist möglich, einen Stromtrockner zu wählen, in welchem sich der Querschnitt des nach oben fördernden Stromtrockners nach oben vergrössert. Damit vermindert sich die Geschwindigkeit der Trocknungsluft, und die Partikel können erst aus dem Behälter des Stromtrockners mitgerissen werden. wenn ihr Gewicht sicii durch eine genügende Trocknung vermindert hat. Die Kombination der Entwässerungs-Schneckenpresse mit dem nach oben fördernden Stromtrockner erlaubt eine raumflächensparende Kombination. Wenn der Stromtrockner mit einer drehenden Abstreifeinrichtung für seine innere Wandung versehen ist, führt diese Abstreifeinrichtung Produktteilchen wieder zur Speisestelle des Stromtrockners zurück. Dabei hat man die Sicherheit, dass keine Teilchen an der Wandung zu lange haften bleiben können. In vorteilhafter Weise endet die Zufuhrleitung für die Trocknungsluft in einen Stutzen, der im Abstand um die im wesentlichen vertikale Achse, welche die Abstreifer trägt, angeordnet ist, wobei der Stutzen und die Wandung des Stromtrockners unterhalb der Abstreifer zur Bildung eines rinnenförmigen Kanals verbunden sind, dessen Boden oberhalb des Werfrades unterbrochen ist. Damit werden auf einfache Art die auf die Wand gelagerten Teilchen zum Werfrad zurückgeführt. Bei gelförmigen Produkten kann man den Stutzen mit einer Überdeckung versehen, wobei zwischen dieser und dem Stutzen eine seitliche Öffnung für den Durchtritt der Trocknungsluft in den Stromtrockner gebildet ist. In besonders schwierigen Fällen kann man eine Falleitung anordnen, die vom unteren Teil des Stromtrockners zur Seite des Werfrades führt. Mit dem Werfrad kann man eine vorzugsweise als Schnecke ausgebildete Einzugeinrichtung verbinden. Diese Konstruktion ist besonders angezeigt, wenn das auf das Werfrad zurückgeleitete Produkt wegen der Schleuderwirkung nicht mehr in das Werfrad eingezogen werden könnte und somit in die Zufuhrleitung für die Trocknungsluft zurückfallen würde. Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es möglich, die Entwässerungsstrecke der Schneckenpresse am Ende des Gehäuses, vor der Extrusionsstelle anzuordnen. Bei der vorbekannten Vorrichtung musste die Entwässerungsleitung am Anfang angeordnet werden, weil der Druck bei der Lochplatte so hoch ist, dass die Extrusion von Feststoffen auch bei der Entwässerungsstrecke stattgefunden hätte. Für viele Produkte kann man die gewünschte Extrusionswirkung erreichen, wenn in der Nähe des Endes der Schneckenpresse eine ringförmige Wandung vorhanden ist, zur Lenkung des extrudierten Materials nach innen, wobei in axialer Projektion gesehen diese ringförmige Wandung einen Teil des Endquerschnitts der Extruderschnecke überdeckt. Die Entwässerungs-Schneckenpresse kann mit einer Druckreguliereinrichtung versehen werden, was bei der vorbekannten Vorrichtung mit einer Lochplatte kaum möglich war. Eine einfache Ausbildung dieser Druckreguliereinrichtung ergibt sich, wenn die ringförmige Wandung beweglich kraftbelastet ist. Dabei kann die bewegliche ringförmige Wandung durch Tellerfedern entsprechenden Durchmessers belastet sein. Vorteilhafterweise können hlittel zur Einstellung der Ruhelage der ringförmigen Wandung vorhanden sein. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist ein Teil der Auflöseeinrichtung am Ende der Extruderschnecke angebracht. Dieser Teil kann eine an der Extruderschnecke befestigte Schnecke kleineren Durchmessers sein. Die Schnecke kleineren Durchmessers kann dann von einem Gehäusestück entsprechenden Durchmessers umgeben sein. Dabei kann das Gehäusestück kleineren Durchmessers mit der ringförmigen Wandung fest verbunden sein. Auf diese Weise ist es möglich, schon eine beträchtliche Auflösewirkung zu erreichen, wobei keine weiteren Antriebsmittel als diejenigen der Presschnecke notwendig sind. Die Zeichnung zeigt schematisch als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung mit einigen Varianten. Die Fig. 1 zeigt die Gesamt-Seftenansicht der ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Fig. 2 zeigt in grösserem Masstab im Schnitt die Entwässerungs-Schneckenpresse als Einzelheit der Fig. 1. Die Fig. 3 zeigt in noch grösserem Masstab im Schnitt eine zweite Ausführungsform, welche die Druckregulierung der Entwässerungsschnecke betrifft. Die Fig. 4 zeigt im Schnitt eine dritte Ausführungsform, die den Stromtrockner der Fig. 1 betrifft. Die Fig. 5 zeigt im Schnitt in noch grösserem Masstab eine vierte Ausführungsform, die ebenfalls den Stromtrockner betrifft. Die Fig. 6 zeigt im Grundriss im Schnitt eine fünfte Ausführungsform, welche die Zufuhr der Trocknungsluft zum Stromtrockner der Fig. 1 betrifft. Die Fig. 7 zeigt in Seitenansicht eine sechste Ausführungsform, welche die Rückführung von Produkten zum Werfrad des Stromtrockners der Fig. 1 betrifft. Die Fig. 8 ist ein Grundriss der Fig. 7 im Schnitt entlang der Linie VIPI-VIII der Fig. 7. Ein Gestell 1 (Fig. 1 und 2) trägt eine Entwässerungs-Schneckenpresse 2. Die durch den Motor 3 über einen Kettenantrieb 4 angetriebene Extruderschnecke 5 dreht sich in einem mit einem Speisetrichter 6 versehenen Gehäuse 7. Am Gehäuse 7 schliesst sich eine Ent wässerungschnecke 8 mit Seiherstäben 9 bekannter Bauart an. Unter der Entwässerungsstrecke ist ein Fangbehälter 10 mit einem Auslauf 11 angeordnet. Die Extruderschnecke 5 weist einen Einzugsteil 15 und einen Kompressionsteil 16 auf, bei welchem letzteren sich ihr Kern 17 bis zum Endquerschnitt 18 konisch erweitert. Weil der äussere Durchmesser der Schneckenwindungen 19 gleichbleibt, vermindert sich die Gangtiefe. Am Ende der Extruderschnecke 5 ist eine Schnecke 21 kleineren Durchmessers als Teil einer Auflösevorrichtung befestigt. Die Schnecke 21 ist umgeben von einem Gehäusestück 22, das mit seinem Flansch 23 über die Entwässerungsstrecke 8 mit dem Gehäuse 7 befestigt ist. Die ringförmige Wandung 24 des Flansches 23 ist in einem relativ kleinen Abstand vom Endquerschnitt 18 der Extruderschnecke 5 angeordnet. In axialer Projektion gesehen überdeckt sie einen Teil dieses Endquerschnittes 18. Am Flansch 23 ist ferner der Speisestutzen 31 des Stromtrockners 32 befestigt. Vor dem Behälter 33 dieses Stromtrockners 32 ist ein Werfrad 34 angeordnet, das sowohl als Auflösevorrichtung wie als Speisevorrichtung dient. Auf seiner Welle 35 sind Schaufeln 36 im Abstand von der Achse angebracht. Von einem Lufterhitzer 41 aus verläuft die Zufuhrleitung 42 für die Trocknungsluft schräg nach oben. Sie ist unmittelbar unterhalb des Werfrades 34 angeordnet und führt die Trocknungsluft an diesem Werfrad 34 vorbei in den Behälter 33. Vom Behälter 33 führt eine Austragsleitung 43 zu einem Zyklonabscheider 44, der mit einer Austragsvorrichtung 45 (zum Beispiel einer Absackvorrichtung) versehen ist. Vom Zyklonabscheider 44 führt eine Saugleitung 46 in die Saugseite eines durch einen Motor 47 angetriebenen Gebläses 48. An die Druckseite des Gebläses 48 ist eine Abluftleitung 51 angeschlossen. Von dieser Abluftleitung 51 zweigt eine Umluftleitung 53 zum Lufterhitzer 41 ab. Die Umluftleitung 53 ist mit einer Frischluftklappe 54 versehen. Die Funktion der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Das dem Trichter 6 zugeführte Produkt wird durch den Einzugsteil 15 der Extruderschnecke 5 mitgenommen und durch den Kompressionsteil 16 verdichtet. Damit wird Wasser ausgepresst, das bei der Entwässerungsstrecke 8 in den Fangbehälter 10 aus der Entwässerungs-Schneckenpresse 2 austritt und über den Auslauf 11, zum Beispiel zu einer Abwasser-Reinigungsanlage abgeführt wird. Das Produkt wird dann zwischen dem Endquerschnitt 18 des Kernes 17 der Extruderschnecke 5 und der ringförmigen Wandung 24 nach innen in Pastenform extrudiert. Durch die Schnecke 21 wird es etwas mechanisch aufgelöst. Es gelangt dann in den Wirkungsbereich der Schaufeln 36 des Werfrads 34, was zu einem weiteren, sehr wirksamen, mechanischen Auflösen führt. Vom Werfrad 34 wird das Produkt dann nach oben in den Behälter 33 geworfen und durch die heisse Trocknungsluft mitgenommen, die vom Lufterhitzer 41 über die Zufuhrleitung 42 in den Behälter 33 eintritt. Durch die Vergrösserung des Querschnittes des Behälters 33 nach oben vermindert sich die Geschwindigkeit der zur pneumatischen Förderung des Produktes dienenden Trocknungsluft. Die noch feuchten Partikel schweben auf einer Höhe, wo die Luftgeschwindigkeit der Fallgeschwindigkeit des jeweiligen Partikels entspricht. Bei fortschreitender Trocknung vermindert sich das Gewicht der Partikel, ohne dass ihr Volumen proportional kleiner wird. Deshalb vermindert sich die Fallgeschwindigkeit und die Partikel wandern immer mehr nach oben. Wenn sie den Teil des Behälters 33 erreichen, bei welchem die Erweiterung des Querschnitts aufhört, werden sie durch die in Richtung der Austragsleitung 43 mit wieder höherer Geschwindigkeit strömende Trocknungsund Förderluft wieder mitgenommen. Die Partikel werden im Zyklonabscheider 44 abgeschieden und bei der Austragsvorrichtung 45 ausgetragen. Die Luft wird vom Zyklonabscheider 44 über die Saugleitung 46 in das Gehäuse 48 abgesaugt und von diesem in die Abluftleitung 51 hineingepresst, und teilweise zu einer nicht dargestellten Luftreinigungsanlage gefördert. Je nach Einstellung der Verteilklappe 52 geht ein Teil der Luftströmung in die Umluftleitung 53 und wird wieder im Lufterhitzer 41 erhitzt und von dort über die Zufuhrleitung 42 in den Stromtrockner 32 geführt. Die FnschluftkLappe 54 erlaubt es, Umgebungsluft, die noch nicht mit Feuchtigkeit beladen ist, in den Kreislauf anzusaugen. Bei der Ausführungsform nach der Fig. 3 ist ein Gehäusering 61 mit dem Gehäuse 7 durch Stiftschrauben 62 und Muttern 63 fest verbunden. An diesem Gehäusering 61 ist mit Schrauben 64 ein Montagering 65 befestigt. Durch nicht dargestellte Schrauben ist seinerseits der Speisestutzen 31 mit diesem Montagering 65 befestigt. Im Gehäuse 7 ist ein Ring 71 gleitbar angeordnet, der die ringförmige Wandung 24 trägt. An diesem Ring 71 ist das Gehäusestück 22 für die Schnecke 21 angebracht. Es ist gegen Drehung durch einen Keil 72 gesichert. Am Gehäusestück 22 sind zur Befestigung des Ringes 71 Tellerfedern 73 axial angeordnet, die ihrerseits durch einen im Gehäusering 61 gleitbaren Druckring 74 gepresst werden. Die Vorspannung der Tellerfedern 73 wird mit Hilfe von auf den Druckring 74 wirkenden Schrauben 75, deren Lage durch Gegenmuttern 76 einstellbar ist, bestimmt. Die Ruhelage des Ringes 71 und infolgedessen der ringförmigen Wandung 24 ist durch die Wand 77 des Ringgehäuses 61 bestimmt. Mit dieser Vorrichtung kann der auf das zwischen dem Endquerschnitt 18 der Extruderschnecke 5 und der ringförmigen Wandung 24 extrudierte Produkt wirkende Druck eingestellt werden, was eine Anpassung der Extrudierwirkung an die Eigenschaften des Produktes erlaubt. Ferner können die Tellerfedern 73 bei einem zu hohen Druck weichen, so dass eine Beschädigung des Maschine vermieden wird. Gewisse klebrige Produkte, z. B. Kaffeesatz, Papierschnitzel, könnten sich an der Wandung des Behälters 33 nach einer bestimmten Zeit verfestigen. Dies wird durch Abstreifer 81 (Fig. 4) verhindert. Diese Abstreifer sind auf einer Welle 82 befestigt, die oben in einem fest mit dem Behälter 33 verbundenen Lager 83 gelagert ist, und unten durch einen Motor 84 angetrieben wird. Die Zufuhrleitung 42 für die geheizte Trock nungsluft endet in einen Stutzen 86, der im Abstand um die Achse 82 angeordnet ist. Der Stutzen 86 ist unten durch eine Platte 87 mit der Wandung des Behälters 33 verbunden und bildet somit einen ringförmigen Kanal 88. Die Platte 87, welche den Boden dieses Kanals 88 bildet, ist oberhalb des Werfrades 84 unterbrochen. Das durch die Abstreifer 81 abgestreifte Gut fällt in den ringförmigen Kanal 88 und wird durch die Abstreifer 81 zum Werfrad 34 zurückgebracht. Damit kann dieses Gut nicht in die Zufuhrleitung 42 gelangen, wo die Trocknungs- und Förderluft es vielleicht nicht mehr nach oben mitnehmen könnten. Bei der Ausführungsform nach der Fig. 5 wird der Stutzen 86 noch durch eine Überdeckung 91 gegen ein allfälliges direktes Abfallen des Produktes geschützt. Zwischen der Überdeckung 91 und den Stutzen 86 ist eine seitliche Öffnung 92 gebildet, die den Eintritt der Trocknungsluft in den Stromtrockner erlaubt. Diese Konstruktion ist besonders bei gelförmigen Produkten angezeigt. Bei der Ausführungsform nach der Fig. 6 ist die Zufuhrleitung 42 für die Trocknungsluft geteilt und durch Einläufe 101 verlängert, die auf beiden Seiten des Werfrades 34 in dieses axial einmüden. Damit unterstützt die Trocknungs- und Förderluft die Schleuderwirkung des Werfrades 34. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 ist im unteren Teil des Behälters 33 ein durch die Abstreifer 81 bestrichener ringförmiger Kanal 111 angeordnet. Über eine Einlaufsöffnung 112 ist dieser ringförmige Kanal 111 mit einem Fallrohr 113 verbunden, das in das Gehäuse 114 einer auf der Welle 35 des Werfrades 34 befestigte Einzugsschnecke 115 führt. Durch diese Anordnung wird der Wiedereinzug des abgestreiften Produktes in das Werfrad 34 verbessert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVorrichtung zum Trocknen von feuchten Produkten, wobei einem Stromtrockner eine kontinuierliche Entwässerungs-Schneckenpresse vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Entwässerungs-Schneckenpresse 2 und dem Stromtrockner (32) eine Auflöseeinrichtung (34, bzw. 21) zwischengeschal tetist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Auflöseeinrichtung ein mit Schaufeln versehenes Werfrad (34) zur Speisung des Stromtrockners (32) ist.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (36) des Werfrades (34) im Abstand von der Welle (35) desselben angeordnet sind.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zufuhrleitung (42) für geheizte Trocknungsluft schräg nach oben verläuft und unmittelbar unterhalb des Werfrades (34) angeordnet ist.4. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhrleitung (42 bzw. 101) für die geheizte Trocknungsluft axial in das Werfrad (34) einmündet.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhrleitung (42 bzw. 101) für die geheizte Trocknungsluft axial auf beiden Seiten in das Werfrad (34) einmündet.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt des nach oben fördernden Stromtrockners (32) nach oben vergrössert.7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromtrockner (32) mit einer drehenden Abstreifeinrichtung (81) für seine innere Wandung versehen ist, wobei diese Abstreifeinrichtung (81) Produktteilchen wieder zur Speisestelle des Stromtrockners zurückführt.8. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhrleitung (42) für die Trocknungsluft in einen Stutzen (86) endet, der im Abstand um die im wesentlichen vertikale Achse (82), welche die Abstreifer (81) trägt, angeordnet ist, wobei der Stutzen (86) und die Wandung (33) des Stromtrockners (32) unterhalb der Abstreifer (81) zur Bildung eines rilmenförmigen Kanals (88 bzw. 111) verbunden sind, dessen Boden (87) oberhalb des Werfrades (34) unterbrochen ist.9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Stutzen (86) eine Über- deckung (91) angeordnet ist, wobei zwischen dem Stutzen (86) und der Überdeckung (91) eine seitliche Öffnung (92) für den Durchtritt der Trocknungsluft in den Stromtrockner gebildet ist.10. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 7, 8, 9, dadurch gekennzeichnet, dass vom unteren Teil des Stromtrockners (32) eine Falleitung (113) zur Seite des Werfrades (34) führt.11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Werfrad (34) eine vorzugsweise als Schnecke (115) ausgebildete Einzugeinrichtung verbunden ist.12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entwässerungsstrecke (8) der Schneckenpresse (2) am Ende des Gehäuses (7), vor der Extrusionsstelle, angeordnet ist.13. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des Endes der Schnekkenpresse (2) eine ringförmige Wandung (24) vorhanden ist, zur Lenkung des extrudierten Materials nach innen, wobei in axialer Projektion gesehen diese ringförmige Wandung (24) einen Teil des Endquerschnitts (18) des Kerns (17) der Extruderschnecke (5) überdeckt.14. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenpresse (2) mit einer Druckreguliereinrichtung (71-76) versehen ist.15. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Wandung (24) beweglich kraftbelastet ist.16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche ringförmige Wandung (24) durch Tellerfedern (73) entsprechenden Durchmessers belastet ist.17. Vorrichtung nach Unteranspruch 15 oder Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (74-77) zur Einstellung der Ruhelage der ringförmigen Wandung (24) vorhanden sind.18. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (21) der Auflöseeinrichtung (34 bzw. 21) am Ende der Extruderschnecke (5) angebracht ist.19. Vorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Teil (21) der Auflöseeinrichtung (34 bzw. 21) eine an der Extruderschnecke (5) befestigte Schnecke (21) kleineren Durch messers ist.20. Vorrichtung nach Unteranspruch 1.9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke (21) kleineren Durchmessers durch ein Gehäusestück (22) entsprechenden Durchmessers umgeben ist.21. Vorrichtung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäusestück (22) kleineren Durchmessers mit der ringförmigen Wandung (24) fest verbunden ist.
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1970
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| DE19513438A1 (de) * | 1995-04-08 | 1996-10-10 | Mann & Hummel Filter | Einrichtung zum Entfeuchten von Material |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |