DE3247303C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung
zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Trocknung von zähem
wärmeempfindlichem Gut der im Oberbegriff des Patentan
spruchs 1 angegebenen Art.
Besonders vorteilhaft kann die Erfindung in der Lebens
mittelindustrie und anderen Industriezweigen zur Trocknung
von schwerzermahlbarem, zähem und klebrigem wärmeempfind
lichem Gut, beispielsweise bei der Zubereitung von Trocken
futter tierischer Herkunft, eingesetzt werden.
Aus der SU-PS 4 31 374 ist eine Einrichtung zur Zerkleinerung
und gleichzeitigen Trocknung von wärmeempfindlichem Gut
bekannt, deren Gehäuse durch eine senkrechte Trennwand
in eine Trocknungs- und eine als ein Druckluftrohr ausge
führte Nachtrocknungskammer für das Trockengut geteilt
ist. Die beiden Kammern sind im unteren Gehäuseteil mit
einander verbunden. Mit dem unteren Gehäuseteil ist eine
Aufgabevorrichtung für das Trockengut verbunden. Koaxial
mit der Aufgabevorrichtung ist im unteren Gehäuseteil
ein Kreiselzerkleinerer für das zugeführte Gut angeordnet,
der gerade und L-förmige Messer aufweist. Im oberen Gehäuse
teil ist ein Scheider angeordnet, der eine Schaufel zur
Abscheidung des ungenügend fein zerkleinerten Gutes und
dessen Rückführung zum Kreiselzerkleinerer aufweist. Die
Einrichtung enthält ferner einen mit der Trocknungskammer
verbundenen Wärmeerzeuger für die Zuleitung des Wärmeträgers
und eine Vorrichtung zum Abscheiden des Trockengutes vom
verbrauchten Wärmeträger, die mit dem oberen Teil der
Nachtrocknungskammer verbunden ist.
Das Gut wird in dieser Einrichtung jedoch ungenügend fein
zerkleinert, weil Teile bis zur Drehachse des Kreiselzer
kleinerers gelangen. Außerdem kann zu grobes und feuchtes
Gut durch die Messerspalte in die Nachtrocknungskammer
eindringen, was die Leistungsfähigkeit der Einrichtung
und den Trocknungsgrad des Gutes stark beeinträchtigt.
Aus der DE-ANA 3 481 - 18.6.1943 ist eine Nachtrocknungsanlage mit einem
in einer Vortrocknungskammer angeordneten Schleuderwerk
bekannt, das die von oben eingetragenen Materialien verteilt,
um die Trocknungswirkung der unten eingeblasenen Warmluft
zu steigern. In einer nachgeschalteten Zerkleinerungs
kammer ist gleichachsig mit dem Schleuderrad ein Schlag
werk angeordnet, das das vorgetrocknete Gut zerkleinert,
welches dann zusammen mit der Warmluft ausgetragen wird.
In einem nachgeschalteten Gerät muß das zerkleinerte Trocken
gut von der Luft getrennt werden.
Aus der SU-PS 5 61 857 ist eine Einrichtung der eingangs genannten Art
bekannt, deren Gehäuse durch eine senkrechte Trennwand
in eine Trockungs- und eine Nachtrocknungskammer geteilt
ist, die im unteren Gehäuseteil miteinander verbunden
sind. Eine Aufgabevorrichtung führt in den unteren Gehäuse
teil zu einem Kreiselzerkleinerer, dessen Arbeitselemente
(Messer, Schläger) derart angeordnet sind, daß seine Dreh
achse zur Horizontalachse der Aufgabevorrichtung senkrecht
verläuft. Gleichachsig mit dem Kreiselzerkleinerer ist
im Gehäuse ein Verteilerkegel angeordnet, dessen größere
Grundfläche an der Trennwand befestigt ist und der die
Trocknungskammer mit der Nachtrocknungskammer verbindet.
Ferner enthält die Einrichtung einen mit der Trocknungs
kammer verbundenen Wärmeerzeuger für die Zuleitung des
Wärmeträgers, eine Vorrichtung zum Abscheiden des Trocken
gutes vom verbrauchten Wärmeträger, die mit der Nach
trockungskammer in deren oberem Teil verbunden ist, sowie
einen im oberen Teil der Nachtrocknungskammer angeordneten
Scheider.
Der Verteilerkegel soll das Eindringen der ungenügend
zerkleinerten und zu feuchten Gutfraktionen in die Nach
trocknungskammer verhindern, indem diese Gutfraktionen
unter der Wirkung der Fliehkraft des Kreiselzerkleinerers
an die Kegelwandung angedrückt und in die Trocknungskammer
zurückgedränkt werden. Die feinzerkleinerten und getrockneten
Gutfraktionen gelangen zusammen mit dem Wärmeträger durch
den Verteilerkegel in die Nachtrocknungskammer und weiter in
die Vorrichtung zum Abscheiden des Trockengutes vom ver
brauchten Wärmeträger. Am Austritt der Nachtrocknungskammer
werden grobe Gutfraktionen vom Scheider aus dem Gesamtstrom
abgesondert.
Mit dieser Einrichtung können bestimmte wärmeempfindliche
Materialien, wie Mineralstoffe (z. B. Kreide) und Abfall
produkte der Lebensmittelindustrie, z. B. ausgekochte
Knochen, Weinstock- und Zuckerrübenschnitzel u. ä., wirksam
zerkleinert und getrocknet werden. Jedoch ist diese Ein
richtung zur Verarbeitung von schwerzermahlbarem, zähem
und klebrigem wärmeempfindlichen Gut, wie zerkochten und
entfetteten Abfallprodukten der Schlachthöfe, die für
die Fertigung von tierischen Futtermitteln verwendet werden,
Hühnermist, Blutkoagulat, Hydrolysaten keratinhaltiger
Rohstoffe, u. ä., wenig effektiv, weil bei der Drehung
der Arbeitselemente des Kreiselzerkleinerers ein Wirbelstrom
erzeugt wird, in welchem durch Ausgleich der Geschwindig
keiten des Gemisches aus Wärmeträger und Gutteilchen und
der Arbeitselemente die Effektivität der Zerkleinerung
und der Trockung absinkt. Der Wärmeträger umströmt den
Kreiselzerkleinerer mit hoher Geschwindigkeit, was die
Trocknungsdauer verkürzt und die Intensität der Guttrocknung
erheblich verringert. Ferner werden die zerkleinerten
Gutfraktionen, die in der hervorquellenden Gassuspension
im mittleren Teil der Trocknungskammer schweben, vom zu
strömenden Wärmeträger in den Gesamtstrom der Gassuspension
mitgezogen und strömen durch den Kreiselzerkleinerer und
den Konfusor, was ein Übertrocknen des Gutes bewirkt und
einen unwirtschaftlichen Verbrauch der Energie des Wärme
trägers zur Folge hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Einrichtung zur Zerkleinerung und gleichzeitigen
Trocknung von wärmeempfindlichem Gut der eingangs genannten Art zu schaffen, die
eine Qualitätssteigerung des getrockneten Guts bei ver
besserter Trocknungs- und Zerkleinerungsleistung und gerin
gerem Energieaufwand ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei einer solchen baulichen Gestaltung der Einrichtung
fließt der Wärmeträgerstrom über den ersten Kreiselzerkleinerer
und zieht die zerkleinerten Gutfraktionen durch die Öffnung
mit, welche die Trocknungskammer mit der Nachtrocknungs
kammer verbindet. Dabei ist dieser Kreiselzerkleinerer der
schädlichen Einwirkung des Wärmeträgers nicht ausgesetzt.
Das Restgut gelangt in den Wirkungsbereich der Arbeits
elemente des zusätzlichen Kreiselzerkleinerers, die sich
gegenüber der Strömungsrichtung der Gassuspension bewegen
und das Gut zerkleinern. Da seine Arbeitselemente mit
den Arbeitselementen des ersten Kreiselzerkleinerers nicht
fluchten, wird eine Vergrößerung der relativen Umlaufge
schwindigkeit der Arbeitselemente des zusätzlichen Kreisel
zerkleinerers, des Wärmeträgers und des Gutes erzielt,
wodurch der Zerkleinerungs- und somit der Trocknungsgrad
des Gutes erhöht werden.
Das ungenügend fein zerkleinerte Gut gelangt zum Prallblech,
welches das Austragen der Grobfraktionen in die Nachtrock
nungskammer verhindert und diese Grobfraktionen in die
Wirkungszone des zusätzlichen Kreiselzerkleinerers zurück
führt. Das feinzerkleinerte Gut wird dagegen über den
Seitenkanal aus der Zerkleinerungszone in die Nachtrock
nungskammer rechtzeitig ausgetragen. Dabei wird die Gas
suspensionsgeschwindigkeit im Seitenkanal mit Hilfe der
Drosselklappe geregelt, so daß sich die Gassuspensions
geschwindigkeit auf die Schwebegeschwindigkeit der Grob
fraktionen des Gutes senken läßt, wodurch das Separieren
des Gutes erzielt wird.
Eine höhere Effektivität der Gutzerkleinerung und -trocknung
wird bei einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Einrich
tung erreicht, in der die Öffnung, welche die Trocknungs
kammer mit der Nachtrocknungskammer verbindet, in der
Trennwand derart ausgebildet ist, daß ihr oberer Rand
nicht höher als die Drehachse des zusätzlichen Kreisel
zerkleinerers liegt. Bei einer solchen Ausbildung der
Öffnung können die ungenügend fein zerkleinerten und folglich
feuchten Gutfraktionen zusammen mit der Gassuspension
in die Nachtrocknungskammer nicht ausgetragen werden.
Es ist zweckmäßig, zur Zerkleinerung und gleichzeitigen
Trocknung von besonders schwerzermahlbarem, zähem und
klebrigem wärmeempfindlichem Gut
den
zusätzlichen Kreiselzerkleinerer unmittelbar über dem ersten
Kreiselzerkleinerer derart anzuordnen, daß ihre Dreh
achsen senkrecht zueinander verlaufen. Bei einer solchen
gegenseitigen Anordnung der Kreiselzerkleinerer gelangt
das im ersten Kreiselzerkleinerer vorzerkleinerte wärmeempfind
liche Gut in die Wirkungszone der Arbeitselemente des
zusätzlichen Kreiselzerkleinerers, welche das Gut in der
zur Zerkleinerungsebene des ersten Kreiselzerkleinerers
senkrecht verlaufenden Ebene feinzerkleinern. Dadurch
wird eine weitere Erhöhung der relativen Umlaufgeschwindig
keit der Arbeitselemente des zusätzlichen Kreiselzer
kleinerers, des Wärmeträgers und des Gutes erzielt, was
eine weitere Erhöhung des Zerkleinerungs- und des Trocknungs
grades sicherstellt.
In bezug auf die Zerkleinerung und gleichzeitige Trocknung
von besonders schwerzermahlbarem, zähem und klebrigem
wärmeempfindlichem Gut ist eine Ausgestaltung der erfin
dungsgemäßen Einrichtung am wirksamsten, in welcher oberhalb
des zusätzlichen Kreiselzerkleinerer in der Trennwand
eine zusätzliche Öffnung ausgebildet ist, welche die Trock
nungskammer mit der Nachtrocknungskammer verbindet und
mit einer Drosselklappe versehen ist. Durch die erwähnte
zusätzliche Öffnung wird in die Nachtrocknungskammer die
feinzerkleinerte staubförmige Gutfraktion ausgetragen,
die im in der Trocknungskammer austretenden Gassuspensions
strom getrocknet ist, wodurch ein Übertrocknen des Gutes
verhindert wird. Außerdem wird über die erwähnte zusätz
liche Öffnung der frische Wärmeträger in die Nachtrocknungs
kammer zugeführt. Das ermöglicht eine Verringerung der
Strömungsgeschwindigkeit des Hauptstroms des Wärmeträgers
mit Gutteilchen (Gassuspension), wodurch die Zerkleinerungs-
und Trocknungsdauer vergrößert und somit der Trocknungsgrad
erhöht werden.
Die Erfindung wird nachstehend an einigen Ausführungsbei
spielen näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigt
Fig. 1 schematisch eine Einrichtung zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Trocknung
von zähem wärmeempfindlichem Gut mit zueinander
senkrecht angeordneten Kreiselzerkleinerern,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 1, und
Fig. 3 schematisch eine Abwandlung der
Einrichtung nach Fig. 1 mit einer zusätzlichen Öffnung
in einer Trennwand zwischen einer Trocknungskammer
und einer Nachtrocknungskammer.
Die Einrichtung zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Trock
nung von wärmeempfindlichem Gut enthält ein Gehäuse 1,
dessen Innenraum durch eine senkrechte Trennung 2 in
eine Trocknungskammer 3 und eine Nachtrocknungskammer
4 geteilt ist. Die Kammern 3 und 4 sind miteinander im
unteren Teil des Gehäuses 1 über eine Öffnung 5 in der
Trennwand 2 verbunden.
In den unteren Teil des Gehäuses 1 mündet ein Schnecken
Eintragsförderer 6 für das Gut. Ferner ist im unteren Teil
des Gehäuses 1 ein Kreiselzerkleinerer 7 für das zugeführte
Gut montiert, dessen Arbeitselemente 8 senkrecht zur Hori
zontalachse des Schneckenförderers umlaufen.
Die Einrichtung enthält ferner einen Wärmeerzeuger 9 für
die Zuleitung eines Wärmeträgers, der mit der Trocknungs
kammer 3 verbunden ist, und eine Vorrichtung 10 zum Ab
scheiden des Trockengutes vom verbrauchten Wärmeträger,
die mit dem oberen Teil der Nachtrocknungskammer 4 verbun
den ist.
In der Nachtrocknungskammer 4 ist ein mit Arbeitselementen
12 versehener zusätzlicher Kreiselzerkleinerer 11 hinter
der Öffnung 5 angeordnet, dessen Drehachse quer zur Dreh
achse des Hauptkreiselzerkleinerers 7 ausgerichtet ist.
Die Zerkleinerung und Trocknung des Gutes ist besonders
wirksam, wenn der obere Rand der Öffnung 5 in der Trennwand
2 nicht höher als die Drehachse des zusätzlichen Kreisel
zerkleinerers 11 liegt.
Über dem zusätzlichen Kreiselzerkleinerer 11 ist ein Prall
blech 13 für das ungenügend fein zerkleinerte Gut ange
ordnet, das mit der Wand der Nachtrocknungskammer 4 einen
Seitenkanal 14 bildet. Am Austritt des Seitenkanals 14
ist eine Drosselklappe 15 angeordnet.
Die Ausführung nach Fig. 3 entspricht im wesentlichen
der oben beschriebenen Einrichtung. Jedoch ist eine zusätz
liche Öffnung 16 in der Trennwand 2 über dem zusätzlichen
Kreiselzerkleinerer 11 ausgebildet, welche die Trocknungs
kammer 3 mit der Nachtrocknungskammer 4 verbindet. In
dieser zusätzlichen Öffnung 16 befindet sich eine Drossel
klappe 17.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtungen
zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Trocknung von wärme
empfindlichem Gut besteht in folgendem.
Das wärmeempfindliche Gut wird vom Schneckenförderer 6 in
Richtung des Hauptkreiselzerkleinerers 7 aufgegeben. Das
zugeführte Gut wird durch die Arbeitselemente 8 des Kreisel
zerkleinerers 7 zerkleinert und tritt in die Trocknungs
kammer 3 aus.
Gleichzeitig wird in die Trocknungskammer 3 vom Wärmeer
zeuger 9 der Wärmeträger zugeführt, der in Richtung des
Hauptkreiselzerkleinerers 7 strömt und über die in der
Trennwand 2 ausgeführte Öffnung 5 in die Nachtrocknungs
kammer 4 gelangt. In der Nachtrocknungskammer 4 wirbelt
der Wärmeträgerstrom um die Drehachse des zusätzlichen
Kreiselzerkleinerers 11 und umströmt diesen in zwei Strö
mungen längs der Trennwand 2 und über den Seitenkanal
14. Im oberen Teil der Nachtrocknungskammer 4 fließen
die genannten Wärmeträgerströme zusammen und werden in
die Vorrichtung 10 zum Abscheiden des Trockengutes vom
verbrauchten Wärmeträger geleitet.
Das heraustretende zerkleinerte Gut in der Trocknungs
kammer 3 gelangt in die Wirkungszone des entgegenströmenden
Wärmeträgers, wodurch in der Trocknungskammer 3 die Gut
fraktionen in der Hochtemperaturzone erwärmt und getrocknet
werden. Das vorgetrocknete Gut wird unter der Wirkung
der Schwerkraft und des Wärmeträgerstromes in den unteren
Teil der Trocknungskammer 3 geleitet, und die Gassuspension,
die durch die Arbeitselemente 8 des Kreiselzerkleinerers
7 aufgewirbelt wird, gelangt über die Öffnung 5 in die
Nachtrocknungskammer 4 und so in die Wirkungszone der
Arbeitselemente 12 des zusätzlichen Kreiselzerkleinerers 11.
Die genügend fein zerkleinerten Gutfraktionen werden vom
Strom des Wärmeträgers mitgezogen, der längs der Trennwand
2 strömt, wo sie vermischt und nachgetrocknet werden.
Das restliche Gut wird durch die Arbeitselemente 12 des
zusätzlichen Kreiselzerkleinerers 11 zerkleinert, nachzer
kleinert und gegen das Prallblech 13 geschleudert, von
welchem die zerkleinerten Gutfraktionen mit dem Wärme
trägerstrom in den Seitenkanal 14 gefördert werden, wo
sie vermischt und nachgetrocknet werden, während die un
genügend fein zerkleinerten Fraktionen zwecks erneuter
Zerkleinerung zum zusätzlichen Kreiselzerkleinerer 11
zurückgeführt werden. Dabei wird die Strömungsgeschwindig
keit des Wärmeträgers im Seitenkanal 14 mittels der Drossel
klappe 15 geregelt.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 strömt der in die Trock
nungskammer 3 vom Wärmeerzeuger 9 zugeführte Wärmeträger
in der Trocknungskammer 3 in zwei Strömungen. Der eine
Wärmeträgerstrom fließt quer durch die Trocknungskammer
3, gelangt über die zusätzliche Öffnung 16 in der Trenn
wand 2 in die Nachtrocknungskammer 4, passiert diese und
wird zur Vorrichtung 10 zum Abscheiden des Trockengutes
vom verbrauchten Wärmeträger geleitet. Der zweite Wärme
trägerstrom bewegt sich so, wie es oben beschrieben ist.
Dabei werden die feinzerkleinerten und getrockneten Gut
fraktionen aus der Trocknungskammer 3 vom ersten Wärme
trägerstrom weggetragen, der quer durch die Trocknungs
kammer 3 fließt. Dadurch werden das übermäßige Zerkleinern
und Übertrocknen der schon zerkleinerten und getrockneten
Gutfraktionen verhindert. Außerdem wird über die erwähnte
zusätzliche Öffnung 16 der frische Wärmeträger in die
Nachtrocknungskammer 4 zugeführt, wobei die Fördermenge
des Wärmeträgers mittels der Drosselklappe 17 geregelt
wird. Dadurch lassen sich die Strömungsgeschwindigkeit
des zweiten Wärmeträgerstromes und somit die Zerkleinerungs-
und Trocknungsdauer der von diesem Strom mitgezogenen
Gutteilchen regeln. So werden der Trocknungs- und Zerklei
nerungsgrad des Gutes erhöht und die Verarbeitung von
besonders schwerzermahlbarem, zähem und klebrigem wärme
empfindlichem Gut ermöglicht.
Claims (3)
1. Einrichtung zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Trocknung
von zähem wärmeempfindlichen Gut, wie z. B. Schlacht
hofabfällen u. dgl., bestehend
aus einem Gehäuse, dessen Innenraum durch eine senk rechte Trennwand in eine Trocknungskammer und in eine Nachtrocknungskammer geteilt ist, die im unteren Teil über eine Öffnung miteinander verbunden sind,
aus einer in dem unteren Teil der Trocknungskammer angeschlossenen Aufgabevorrichtung,
aus einem im unteren Teil des Gehäuses unmittelbar hinter der Ausmündung der Aufgabevorrichtung ange ordneten Kreiselzerkleinerer,
aus einem Wärmeerzeuger, der mit der Trocknungs kammer oberhalb des Kreiselzerkleinerers verbunden ist,
aus einem im unteren Teil der Nachtrocknungskammer hinter der Öffnung in der Trennwand angeordneten Schleudergerät und
aus einer Vorrichtung zum Abscheiden des Trocken gutes vom verbrauchten Wärmeträger, die mit dem oberen Teil der Nachtrocknungskammer verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das in der Nachtrockungskammer (4) angeordnete Schleudergerät als Kreiselzerkleinerer (11) ausgebildet und oberhalb des ersten Kreiselzerkleinerers (7) mit seiner Drehachse quer zur Drehachse des letzteren ange ordnet ist und
daß ein über dem zusätzlichen Kreiselzerkleinerer (11) angeordnetes Prallblech (13) mit der Wand der Nach trockungskammer (4) einen Seitenkanal (14) begrenzt, an dessen oberem Ende eine Drosselklappe (15) angeordnet ist.
aus einem Gehäuse, dessen Innenraum durch eine senk rechte Trennwand in eine Trocknungskammer und in eine Nachtrocknungskammer geteilt ist, die im unteren Teil über eine Öffnung miteinander verbunden sind,
aus einer in dem unteren Teil der Trocknungskammer angeschlossenen Aufgabevorrichtung,
aus einem im unteren Teil des Gehäuses unmittelbar hinter der Ausmündung der Aufgabevorrichtung ange ordneten Kreiselzerkleinerer,
aus einem Wärmeerzeuger, der mit der Trocknungs kammer oberhalb des Kreiselzerkleinerers verbunden ist,
aus einem im unteren Teil der Nachtrocknungskammer hinter der Öffnung in der Trennwand angeordneten Schleudergerät und
aus einer Vorrichtung zum Abscheiden des Trocken gutes vom verbrauchten Wärmeträger, die mit dem oberen Teil der Nachtrocknungskammer verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das in der Nachtrockungskammer (4) angeordnete Schleudergerät als Kreiselzerkleinerer (11) ausgebildet und oberhalb des ersten Kreiselzerkleinerers (7) mit seiner Drehachse quer zur Drehachse des letzteren ange ordnet ist und
daß ein über dem zusätzlichen Kreiselzerkleinerer (11) angeordnetes Prallblech (13) mit der Wand der Nach trockungskammer (4) einen Seitenkanal (14) begrenzt, an dessen oberem Ende eine Drosselklappe (15) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung (5) in der Trennwand (2) mit ihrem
oberen Rand nicht höher als die Drehachse des zusätz
lichen Kreiselzerkleinerers (11) liegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb des zusätzlichen Kreiselzerkleinerers
(11) in der Trennwand (2) eine zusätzliche Öffnung
(16) mit einer Drosselklappe (17) ausgebildet ist.
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| DE19823247303 DE3247303A1 (de) | 1982-12-21 | 1982-12-21 | Einrichtung zur zerkleinerung und gleichzeitigen trocknung von waermeempfindlichem gut |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19823247303 DE3247303A1 (de) | 1982-12-21 | 1982-12-21 | Einrichtung zur zerkleinerung und gleichzeitigen trocknung von waermeempfindlichem gut |
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| DE (1) | DE3247303A1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1982
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