CH508342A - Herbizides Mittel - Google Patents

Herbizides Mittel

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CH508342A
CH508342A CH1268170A CH1268170A CH508342A CH 508342 A CH508342 A CH 508342A CH 1268170 A CH1268170 A CH 1268170A CH 1268170 A CH1268170 A CH 1268170A CH 508342 A CH508342 A CH 508342A
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CH
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active ingredient
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herbicidal agent
carbon atoms
chloro
Prior art date
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CH1268170A
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Klauke Erich
Kuehle Engelbert
Hack Helmuth
Eue Ludwig
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Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C265/00Derivatives of isocyanic acid
    • C07C265/12Derivatives of isocyanic acid having isocyanate groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C275/00Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C275/28Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of urea groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C275/30Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of urea groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton being further substituted by halogen atoms, or by nitro or nitroso groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Herbizides     Mittel       Die Erfindung betrifft ein herbizides Mittel, enthal  tend neue N-Arylharnstoffe als wirksame Komponente.  



  Es ist bereits bekanntgeworden, dass     N-Aryl-N'-          alkylharnstoffe    als Herbizide verwendet werden kön  nen. Es ist weiterhin bekannt, dass der     N-(3-Trifluor-          methyl-phenyl)-N',N'-dimethylharnstoff    und der     N-(4-          Trifluormethyl-phenyl)-N',N'-dimethylharnstoff    als se  lektive Herbizide eingesetzt werden können (vgl. Bri  tische Patentschrift Nr. 914 779).  



  Es wurde gefunden, dass die neuen     N-Arylharn-          stoffe    der Formel  
EMI0001.0009     
    in welcher  Rl für Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 4     C-          Atomen    oder einen Alkenylrest mit 2 bis 4     C-          Atomen    steht und  R2 für einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder  einen Alkenylrest mit 2 bis 4 C-Atomen steht,  selektive herbizide Eigenschaften aufweisen.  



  Es ist ausgesprochen überraschend, dass die erfin  dungsgemässen Harnstoffe gegenüber den  Harnstoffen bei gleicher oder höherer herbizider Wir  kung eine bessere Selektivität besitzen.  



  Die N-Arylharnstoffe weisen starke     selektiv-herbi-          zide    Eigenschaften auf. Sie können deshalb zur Be  kämpfung von Unkraut in     Kulturen    verwendet werden.  Besonders günstig sind sie zur Bekämpfung von Un  kraut in Baumwoll-sowie Getreidekulturen geeignet,  wie Weizen, Gerste und Mais.  



  Unter Unkraut sind im Sinne der vorliegenden Er  findung besonders solche Unkräuter zu verstehen, die  als Verunreinigung in Kulturen von Nutzpflanzen auf  treten. Als schwierig zu bekäampfende Unkräuter, die    durch den erfindungsgemässen Wirkstoff vernichtet wer  den und in Getreide vorkommen, seien beispielsweise  genannt: Dikotyle: wie Vogelmiere (Stellaria media),  Kamille (Matricaria chamomilla), Ehrenpreis (Veronica  hedarifolia), Vogelknöterich (Polygonum aviculare),  Taubnessel (Lamium spec.) und Monokotyle, wie Wind  halm (Apera spica venti) und einjähriges Rispengras  (Poa annua).  



  Bei der Selektivität der neuen Harnstoffe handelt  es sich um eine echte Selektivität. Sie tritt nicht nur  dann auf, wenn- man die Harnstoffe nach dem     pre-          emergence-Verfahren    anwendet, sondern auch dann,  wenn man sie nach dem post-emergence-Verfahren  einsetzt, also die Kulturpflanzen direkt mit dem Herbi  zid in Berührung bringt.  



  Die Selektivität der neuen Harnstoffe ist über  raschend, weil chemisch ganz ähnliche Verbindungen,  die bereits vorbekannt sind, bei ähnlicher herbizider  Potenz keinerlei Selektivität in Getreide zeigen.  



  Die erfindungsgemässen Mittel     können    in üblichen  Formulierungen vorliegen, wie Lösungen, Emulsionen,  Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate. Diese  werden in bekannter Weise hergestellt, z. B. durch Ver  mischen der Wirkstoffe mit Streckmitteln, also flüssigen  Lösungsmitteln und/oder festen Trägerstoffen, gege  benenfalls unter Verwendung von oberflächenaktiven  Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Dispergiermit  teln. Im Falle der Benutzung von Wasser als Streck  mittel können z. B. auch organische Lösungsmittel als  Hilfslösungsmittel verwendet werden.

   Als flüssige Lö  sungsmittel kommen im wesentlichen in Frage:     Aro-          maten,    wie Xylol und Benzol, chlorierte Aromaten,  wie     Chlorbenzole,    Paraffine, wie     Erdölfraktionen,     Alkohole, wie Methanol und Butanol, stark polare Lö  sungsmittel, wie Dimethylformamid und     Dimethyl-          sulfonat,    sowie Wasser; als feste Trägerstoffe: natür  liche Gesteinsmehle, wie Kaoline, Tonerden, Talkum  und Kreide und synthetische Gesteinsmehle, wie hoch  disperse Kieselsäure und Silikate;

   als     Emulgiermittel:         nichtionogene und anionische Emulgatoren, wie     Poly-          oxyäthylen-Fettalkoholäther,        Polyoxyäthylen-Fettsäure-          ester,    z. B. Alkylaryl-polyglykoläther, Alkylsulfonate  und Arylsulfonate; als Dispergiermittel: z. B. Lignin,  Sulfitablaugen und Methylcellulose.  



  Die erfindungsgemässen Mittel können in den For  mulierungen in Mischung mit anderen bekannten Wirk  stoffen vorliegen.  



  Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwi  schen 0,1 und 95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugs  weise zwischen 0,5 und 90.  



  Die Wirkstoffe können als solche, in Form ihrer  Formulierungen oder der daraus bereiteten Anwen  dungsformen, wie gebrauchsfertige Lösungen, Emul  sionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate an  gewendet werden. Die Anwendung geschieht in übli  cher Weise, z. B. durch Versprühen, Verspritzen, Ver  nebeln, Giessen, Verstäuben und Verstreuen.  



  Die Mittel können sowohl vor dem Auflaufen der  Kulturpflanzen als auch nach ihrem Auflaufen ange  wendet werden, also nach dem     pre-emergence-Verfah-          ren    und nach dem post-emergence-Verfahren.  



  Die Aufwandmengen können in grösseren Bereichen  variiert werden; sie liegen im allgemeinen zwischen 0,1  und 5 kg Wirkstoff pro ha, vorzugsweise zwischen 0,5  und 3 kg/ha.  



  <I>Beispiel A</I>  Post-emergence-Test / Freiland / Spritzpulver  Inertes Trägermaterial:  0,25 Gewichtsteile Kaolin und Kieselsäure (3: 1)    Schutzkolloid:  0,03 Gewichtsteile Ligninsulfat  Dispergierhilfsmittel:  0,15 Gewichtsteile Oxyarylsulfonsäure-Form  aldehyd-Kondensat  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzu  bereitung wurde 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit den an  gegebenen Mengen Formulierhilfsmitteln vermischt und  das Konzentrat anschliessend mit Wasser auf die ge  wünschte Konzentration verdünnt.  



  Im Freiland wurden Parzellen mit Testpflanzen,  welche eine Höhe von etwa 3-10 cm hatten, mit einer  solchen Menge der Wirkstoffzubereitung bespritzt, dass  eine gleichmässige Benetzung der     Pflanzen    eintrat. Ent  scheidend dabei ist die Aufwandmenge des Wirkstoffs  pro Flächeneinheit.

   Nach drei Wochen wurde der  Schädigungsgrad der Pflanzen bestimmt und mit den  Kennziffern 0-5 bezeichnet, welche die folgende Be  deutung haben:  0 keine Wirkung  1     einzelne    leichte     Verbrennungsflecken     2 deutliche Blattschäden  3 einzelne Blätter und     Stengelteile    zum Teil  abgestorben  4 Pflanze teilweise vernichtet  5 Pflanze total abgestorben  Wirkstoffe,     Aufwandmengen    und Resultate gehen  aus der nachfolgenden Tabelle hervor:  
EMI0002.0011     
  
     
EMI0003.0000     
  
     <I>Beispiel B</I>  Pre-emergence-Test / Freiland / Spritzpulver  Inertes Trägermaterial:  0,25 Gewichtsteile Kaolin und Kieselsäure (3: 1)  Schutzkolloid:  0,03 Gewichtsteile Ligninsulfat  Dispergierhilfsmittel:

    0,15 Gewichtsteile Oxyarylsulfonsäure-Form  aldehyd-Kondensat  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzu  bereitung wurde 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit den an  gegebenen Mengen Formulierhilfsmitteln vermischt und  das Konzentrat mit Wasser auf die gewünschte Konzen  tration verdünnt.  



  Kurz nach dem Aussäen der Testpflanzen im Frei  land wurden die     einzelnen    Parzellen mit einer solchen  Menge der Wirkstoffzubereitung begossen, wie für eine  gleichmässige     Benetzung    der Bodenfläche erforderlich    war. Die Wirkstoffkonzentration in der Zubereitung  spielt dabei     keine    Rolle, entscheidend ist nur die Auf  wandmenge des Wirkstoffes pro Flächeneinheit.  



  Nach 5 Wochen wurde der Schädigungsgrad der  Testpflanzen bestimmt und mit den Kennziffern 0-5  bezeichnet, welche die folgende Bedeutung haben:  0 keine Wirkung  1 leichte Schäden oder Wachstumsverzögerung  2 deutliche Schäden oder Wachstumshemmung  3 schwere Schäden und nur     mangelnde    Entwicklung  oder nur<B>50%</B> aufgelaufen  4 Pflanzen nach der Keimung teilweise vernichtet  oder nur 25 % aufgelaufen  5     Pflanzen        vollständig    abgestorben oder nicht auf  gelaufen  Wirkstoff,     Aufwandmengen    und Resultate gehen  aus der nachfolgenden Tabelle hervor:

      
EMI0004.0000     
  
     <I>Beispiel C</I>  Post-emergence-Test  Lösungsmittel: 5 Gewichtsteile Aceton  Emulgator: 1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzu  bereitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit  der angegebenen Menge Lösungsmittel, gibt die angege  bene Menge Emulgator zu und verdünnt das Konzentrat    anschliessend mit Wasser auf die gewünschte Konzen  tration.  



  Mit der Wirkstoffzubereitung spritzt man Test  pflanzen, welche eine Höhe von etwa 5-l5 cm haben,  gerade taufeucht. Nach drei Wochen wird der Schädi  gungsgrad der Pflanzen bestimmt und mit den Kenn  ziffern     0-5    bezeichnet, welche die folgende     Bedeutung     haben:      0 keine Wirkung  1 einzelne leichte     Verbrennungsflecken     2 deutliche Blattschäden  3 einzelne Blätter und Stengelteile z.

   T. abgestorben    4     Pflanze    teilweise     vernichtet     5 Pflanze total abgestorben  Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Resultate  gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:  
EMI0005.0003     
  
     <I>Beispiel D</I>  Pre-emergence-Test  Lösungsmittel: 5 Gewichtsteile Aceton  Emulgator: 1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther  Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzu  bereitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit  der angegebenen Menge Lösungsmittel, gibt die ange  gebene Menge Emulgator zu und verdünnt das Konzen  trat mit Wasser auf die     gewünschte    Konzentration.  



  Samen der Testpflanzen werden in normalen Boden  ausgesät und nach 24 Stunden mit der Wirkstoffzu  bereitung begossen. Dabei hält man die Wassermenge  pro Flächeneinheit zweckmässigerweise konstant. Die  Wirkstoffkonzentration in der Zubereitung spielt keine  Rolle, entscheidend ist nur die Aufwandmenge des  Wirkstoffes pro Flächeneinheit.

   Nach drei Wochen    wird der Schädigungsgrad der Testpflanzen bestimmt  und mit den Kennziffern 0-5 bezeichnet, welche die  folgende Bedeutung haben:  0 keine Wirkung  1 leichte Schäden oder Wachstumsverzögerung  2 deutliche Schäden oder     Wachstumshemmung     3 schwere Schäden und nur mangelnde Entwick  lung oder nur<B>50%</B> aufgelaufen  4 Pflanzen nach der Keimung teilweise vernichtet  oder nur 25 % aufgelaufen  5 Pflanzen vollständig abgestorben oder nicht auf  gelaufen  Wirkstoffe,     Aufwandungen    und Resultate gehen aus  der nachfolgenden Tabelle hervor:

      
EMI0006.0000     
  
     Die in den erfindungsgemässen herbiziden Mitteln  enthaltenen Verbindungen der Formel (I) erhält man  beispielsweise, wenn man     3-Chlor-4-trifluor-methyl-          phenyl-isocyanat    der Formel  
EMI0006.0003     
  
EMI0006.0004     
    2  Das als Ausgangsmaterial dienende     3-Chlor-4-tri-          fluor-methyl-phenylisocyanat    lässt sich nach bekannten  Verfahren herstellen.  



  Als Amine können z. B. Methyl-, Dimethyl-,     Me-          thylbutyl-,    Allyl-, Diallyl- und Isopropylamin zur Um  setzung     verwendet    werden.  



  Als Verdünnungsmittel kommen Wasser und inerte  organische Lösungsmittel in Frage. Hierzu gehören  Äther, wie Dioxan und Tetrahydrofuran, aromatische    mit Aminen der Formel  
EMI0006.0010     
    in welcher R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung  haben, in Gegenwart eines Lösungsmittels umsetzt.  Der Reaktionsverlauf lässt sich bei     Verwendung    von  Dimethylamin durch nachfolgendes Formelbild wieder  geben:    Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol so  wie chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzol.  



  Die Reaktionstemperaturen können in einem grö  sseren Temperaturbereich zwischen 5     bis    80  C, vor  zugsweise zwischen 20 bis 40  C, variiert werden.  



  Zur Durchführung der Reaktion setzt man     äqui-          molare    Mengen der Ausgangsstoffe ein. Ein Amin  überschuss schadet der Reaktion nicht. Die Aufarbei  tung des Reaktionsgemisches erfolgt in üblicher Weise.      Beispiel 1 Ausser den vorbeschrieb  
EMI0007.0000     
    19 g 3-Chlor-4-trifluormethylphenylisocyanat wer  den in 50 ml Benzol gelöst und unter intensivem Rüh  ren bei 20-30  C mit 34 ml einer 50% igen wässrigen  Dimethylaminlösung versetzt. Man saugt den Nieder  schlag ab und erhält nach dem Trocknen 18 g     3-Chlor-          4-trifluormethylphenylharnstoff    vom Fp. 150-152  C.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     3-Chlor-4-          trifluormethylphenylisocyanat    kann wie folgt hergestellt  werden:  3-Chlor-4-methylphenylisocyanat.  In die Lösung von 450 g Phosgen in 1,5 1 Chlor  benzol tropft man bei 0-5 C die Lösung von 425 g  3-Chlor-4-methylanilin in 1,75 1 Chlorbenzol ein. Unter  Einleiten von Phosgen heizt man den Ansatz bis 120  C  auf, wobei nach etwa 1 Std., eine klare Lösung ent  steht. Durch Destillation erhält man 356 g des obigen  Isocyanats vorn Kp. 113-114  C/20 Torr.  



  3-Chlor-4-trichlormethylphenylisocyanat  690 g 3-Chlor-4-methylphenylisocyanat werden  unter UV-Bestrahlung 8 Stunden lang bei 180200  C  chloriert. Hierbei erhält man eine Gewichtszunahme von  etwa 300 g. Das gewünschte     3-Chlor-4-trichlormethyl-          phenylisocyanat    siedet bei Kp. 173-175  / 16 Torr.  Ausbeute: 618 g.  



  3-Chlor-4-trifluormethylphenylisocyanat  136 g 3-Chlor-4-trifluormethylphenylisocyanat wer  den bei 0  C     innerhalb    von etwa 2 Std. zu 150 ml  Fluorwasserstoff getropft. Nach mehrstündigem Rühren  bis zur Beendigung der HCl-Entwicklung wird der  Fluorwasserstoff im Vakuum abdestilliert. Der kristal  line Rückstand wird bei 120  C unter Stickstoff destil  liert. Ausbeute: 77 g. Kp. 93  C/14 Torr.  



  In gleicher Weise wie für den     3-Chlor-4-trifluor-          methyl-phenylharnstoff    beschrieben, erhält man die  nachfolgenden Verbindungen  
EMI0007.0010     
    Ausser den vorbeschriebenen, sind jedoch noch an  dere Verfahren oder Verfahrensvarianten zur Herstel  lung der in den erfindungsgemässen     Mitteln    enthaltenen  Wirkstoffe der Formel (I) denkbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Herbizides Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als mindestens eine wirksame Komponente mindestens eine Verbindung der Formel 2 EMI0007.0014 in welcher R1 für Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Alkenylrest mit 2 bis 4 C- Atomen steht und R2 für einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Alkenylrest mit 2 bis 4 C-Atomen steht, enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Herbizides Mittel, gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass es mindestens eine Ver bindung der Formel EMI0007.0017 in welcher R1 für Wasserstoff, Methyl oder Äthyl und R2 für Methyl oder Äthyl steht, enthält. 2.
    Herbizides Mittel gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass es die Verbindung der Formel EMI0007.0021 enthält. II Verwendung eines herbiziden Mittels gemäss Patent anspruch I als selektives Unkrautbekämpfungsmittel in Baumwollkulturen.
CH1268170A 1967-08-12 1968-07-01 Herbizides Mittel CH508342A (de)

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DEF0053224 1967-08-12
CH979068A CH497392A (de) 1967-08-12 1968-07-01 Verfahren zur Herstellung von N-Arylharnstoffen

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CH508342A true CH508342A (de) 1971-06-15

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