CH508447A - Verfahren und Vorrichtung zum Anschweissen von Bolzen an einem Träger, mit dazwischengelegtem, sendzimirverzinktem Blech, unter Anwendung des Bolzenschweissverfahrens - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anschweissen von Bolzen an einem Träger, mit dazwischengelegtem, sendzimirverzinktem Blech, unter Anwendung des Bolzenschweissverfahrens

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CH508447A
CH508447A CH767770A CH767770A CH508447A CH 508447 A CH508447 A CH 508447A CH 767770 A CH767770 A CH 767770A CH 767770 A CH767770 A CH 767770A CH 508447 A CH508447 A CH 508447A
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CH
Switzerland
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welding
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sheet metal
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Application number
CH767770A
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English (en)
Inventor
Hagen Erich
Original Assignee
Peco Bolzenschweiss Technik Gm
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/004Welding of a small piece to a large or broad piece
    • B23K11/0046Welding of a small piece to a large or broad piece the extremity of a small piece being welded to a base, e.g. cooling studs or fins to tubes or plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Arc Welding Control (AREA)

Description


  
 



   Verfahren und Vorrichtung zum Anschweissen von Bolzen an einem Träger, mit dazwischengelegtem, sendzimirverzinktem Blech, unter Anwendung des Bolzenschweissverfahrens
Die Erfindung   betrifft      ein    Verfahren zum Anschwei   ssen    von Bolzen an einem Träger, mit dazwischengelegtem, sendzimirverzinktem Blech unter Anwendung des Bolzenschweissverfahrens mit Vor- und Hauptstrom.



   Zum Beispiel bei der Herstellung einer verlorenen Schalung für die betonierte Fahrbahndecke einer   Brük-    kenkonstruktion war es bisher üblich, die Schalungsbleche mit Löchern zu versehen und Kopfbolzen durch diese Löcher hindurch an z. B. doppel-T-förmigen Trägern festzuschweissen. Die Bleche konnten hierbei mit einer Zinkschicht und die Träger mit einer Zinkstaubfarbe zum Schutz gegen Korrosion versehen sein. Nachteilig ist hierbei, dass das Voranbringen der Löcher für die Kopfbolzen umständlich ist und dass sich diese Bolzen ohne Anbringen von Löchern unter Zwischenschaltung der Bleche an den Trägern nicht festschwei   ssen    lassen, wenn die Zinkschicht eine grössere Schichtdicke besitzt, weil dann das beim Schweissprozess verdampfende Zink die Schweissgüte beeinträchtigt.



   Aufgabe der Erfindung ist es, unter Anwendung des Bolzenschweissverfahrens, das Anschweissen von Bolzen an einem Träger mit zwischengeschaltetem verzinktem Blech zu ermöglichen, ohne dass durch die   Zinkschicht    die   Schweissgüte    beeinträchtigt   ward.   



   Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass zum   lkrch;brennen    des   sendzimirverzinkten    Bleches während einer Durchbrennzeit ein dem Hauptstrom vorgelagerter Durchbrenn-Mittelstrom dient.



   Das Verfahren nach der Erfindung bietet den Vorteil, dass die Bolzen durch das zweckmässig dünne Blech hindurch, ohne Voranbringung von Löchern, an einem Träger angeschweisst werden können und dass durch Anwendung des Durchbrenn-Mittelstromes während der Durchbrennzeit für das dünne, verzinkte Blech die   bis-    her störenden Zinkdämpfe vor Einsetzen des eigentlichen Schweissstromes bereits von der Schweissstelle entfernt sein können. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die bei dem üblichen Bolzenschweissverfahren verwendeten Keramikringe nicht zu knapp am Schaft des Bolzens anliegen. Es sollen ca. 2 mm Luft vorhanden sein. Die   Keramikringe    seilen   überdies    eine genügend grosse Schweisswulstbildung ermöglichen.

  Es ist zweckmässig auch dafür Sorge zu tragen, dass   das    dünne, verzinkte Blech an dem Träger oder dergleichen plan und fest anliegt.



   Die Durchbrennzeit   und/oder    der   Durchbre,nniMit-    telstrom ist zweckmässig zur Anpassung an Blechstärke und Bolzenquerschnitt veränderbar.



   Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung, mit einer   elektrischen    Stromquelle, einer Zeit- und   Strom-Steuervorrichtung    und einer Bolzenschweisspistole ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung zwischen einem Vorstrom und einem Hauptstrom während einer vorbestimmten Zeitdauer einen Mittelstrom schaltet.



   Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen   schematischen    Schnitt durch das herzustellende Schweissgut,
Fig. 2 eine schematische Ansicht der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung und
Fig. 3 ein schematisches   Strom-      und      Zeitdiagramm.   



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist ein Kopfbolzen 1 durch ein dünnes beidseitig sendzimirverzinktes Blech 2 mit Zinkschichten 3, 4, deren Dicke 3-5   ,    übersteigt, hindurch an einem z. B. doppel-T-förmigen Träger 5 festgeschweisst. Die dem Blech zugekehrte Oberseite des Trägers 5 kann mit einer Zink-Staubfarbe 6 zum Schutz gegen Korrosion versehen sein.



   Die Vorrichtung zum Anschweissen des Bolzens 1 am Träger 5 durch das sendzimirverzinkte Blech 2 hindurch besitzt eine Stromquelle 10. Aus Leistungsgründen können zwei übliche für das Bolzenschweissen vorhandene Stromquellen 10 eingesetzt werden. Ihre Pluspole sind über Leitungen 11, 12 mit dem Träger 5 verbunden. Ihre Minuspole sind über Leitungen 13,  14 an die Steuervorrichtung 15 angeschlossen. Die Steuervorrichtung besitzt Zeitgeber, die die Dauer eines Vorstromes, eines Mittelstromes und eines Hauptstromes bestimmen. Der Vorstrom ist   dabei    meist   kon-    stant. Die von dem Hauptstrom bestimmte Schweisszeit ist abhängig vom Bolzenquerschnitt einstellbar. Desgleichen ist die Durchbrennzeit mit dem Mittelstrom z. B. abhängig von Bolzenquerschnitt und Blechstärke einstellbar.

  Ausgangsleitungen 16, 17 der Steuervorrichtung 15 sind an den Elektromagneten 18 der Hubvorrichtung der Bolzenschweisspistole angeschlossen.



  Ober die Leitung 19 ist der zeitgesteuerte Stromausgang der Steuervorrichtung 15 elektrisch leitend mit dem Bolzenhalter 20 der Schweisspistole verbunden.



   Wie aus Fig. 5 ersichtlich, fliesst nach Ansetzen des Bolzens 1 mit einer   üblichen      Bolzenschweisspistoie    an dem dünnen Blech 2 eine konstanter Vorstrom, von z.B. 15 Amp. über eine vom Bolzenquerschnitt abhängige, veränderbare Vorzeit. Hierbei wird die Pistolenspule zum Abheben des Bolzens 1 vom Blech 2 erregt und unter Abhebung des Bolzens wird zwischen diesem und dem Blech 2 ein schacher Lichtbogen gezogen. Nach Beendigung der   Vorstromzeit    wird über eine Durchbrennzeit eine Mittelstrom von den Stromquellen 10 über die Steuervorrichtung 15, Bolzen 1, Lchtbogen zum Blech 2, Träger 5 und zurück zu den Stromquellen geleitet. Dieser erhöhte Mittelstrom führt zum Durchbrennen des dünnen Bleches unter gleichzeitigem Verdampfen der Blechzinkschichten und gegebenenfalls der Zink-Staubfarbe am Träger 5.

  Der Mittelstrom wird für grössere Bolzenquerschnittsbereiche konstant gehalten, z. B. auf 350 Amp. Die Durchbrennzeit kann abhängig vom Bolzenquerschnitt und/ oder von der Blechdicke veränderbar sein. Nach Beendigung der Durchbrennzeit wird der eigentliche Hauptstrom   eingeschaltet,    wobei die   Schweisszeit    abhängig vom Bolzenquerschnitt veränderbar ist. Am Ende der Schweisszeit wird der Hauptstrom abgeschaltet, der Bolzen 1 wird durch die Hubvorrichtung der Schweisspistole zum Blech 2 und Träger 5 hin bewegt und taucht in die Schweisse ein. Nach Erstarren der Schweisse ist der Bolzen 1 am Träger 5 festgeschweisst.

  Wie aus dem Strom- und Zeitdiagramm der Fig. 3 ersichtlich, kann bei Verwendung von zwei Stromquellen der Hauptstrom dadurch erzeugt werden, dass der Mittelstrom, welcher von einer der beiden Schweissstromquellen geliefert wird, auch über die Schweisszeit aufrechterhalten bleibt und die zweite Schweissstromquelle   hinzu geschaltot    wird. Die den Mittelstrom liefernde   Schweissstromquelle    wird dann kurz vor Ende der Schweisszeit zuerst   abgeschaltet,    wodurch sich der Hauptstrom um das   entsprechende    Mass verringert und zum   Eintauchen    des Bolzens in die Schweisse wird dann auch die   zweite      Schweissstromqueile    abgeschaltet.



  Der   Schaltschütz    des   Mitteistromes    schaltet etwa 10/ 100 sec synchron vor dem Hauptschweissstromschütz ab.



  Mit Abschalten vom Hauptschweissstromschütz wird die Pistolenspule stromlos, womit ein spritzerfreies Eintauchen der Bolzen gewährleistet ist.



   Die Durchbrennzeit und die Schweisszeit summieren sich zur Totalzeit und wie schon dargelegt überschneiden sich Mittelstrom und Hauptstrom bei Verwendung von zwei Schweissstromquellen. Der Vorstrom kann im   Gesamtstrom    von der Zeit vernachlässigt werden.



   Bei der Auswahl der Keramikringe 21, welche die Schweissstelle abschirmen, ist darauf zu achten, dass diese nicht zu knapp am Schaft des Bolzens 1 anliegen. Es soll etwas Luft vorhanden sein. Ausserdem sollen die Keramikringe eine genügend grosse Schweisswulstbildung ermöglichen.



   PATENTANSPRUCH 1
Verfahren zum Anschweissen von Bolzen an Trägern, mit dazwischengelegten,   sendzimirverzinkten    Blechen, unter Anwendung des Bolzenschweissverfahrens mit Vor- und Hauptstrom,   dadurch    gekennzeichnet, dass zum Durchbrennen des sendzimirverzinkten Bleches, während   einer    Durchbrennzeit, ein dem   Haupt-    strom   vorgelagerter      Durchbrenn-Mittelstrom    dient. 

Claims (1)

  1. UNTERANSPRUCH
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrennzeit und/oder der Durchbrenn-Mittelstrom verändert wird.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I, mit einer elektrischen Stromquelle, einer Zeit- und Strom-Steuervorrichtung und einer Bolzenschweisspistole, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung zwischen einem Vorstrom und einem Hauptstrom, während einer vorbestimmten Zeitdauer, einen Mittelstrom schaltet.
CH767770A 1970-05-25 1970-05-25 Verfahren und Vorrichtung zum Anschweissen von Bolzen an einem Träger, mit dazwischengelegtem, sendzimirverzinktem Blech, unter Anwendung des Bolzenschweissverfahrens CH508447A (de)

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