CH509193A - Treppe für Flugzeugpassagiere - Google Patents

Treppe für Flugzeugpassagiere

Info

Publication number
CH509193A
CH509193A CH853169A CH853169A CH509193A CH 509193 A CH509193 A CH 509193A CH 853169 A CH853169 A CH 853169A CH 853169 A CH853169 A CH 853169A CH 509193 A CH509193 A CH 509193A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
platform
staircase
hydraulic jack
height
stairs
Prior art date
Application number
CH853169A
Other languages
English (en)
Inventor
Frech Jacques
Tschudin Karl
Original Assignee
Frech Fabrik Fuer Transp Gerae
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Frech Fabrik Fuer Transp Gerae filed Critical Frech Fabrik Fuer Transp Gerae
Priority to CH853169A priority Critical patent/CH509193A/de
Publication of CH509193A publication Critical patent/CH509193A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/30Ground or aircraft-carrier-deck installations for embarking or disembarking passengers
    • B64F1/315Mobile stairs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  
 



  Treppe für Flugzeugpassagiere
Die Erfindung bezieht sich auf eine Treppe für Flugzeugpassagiere, mit deren Hilfe sie in ein Flugzeug einoder aussteigen können. Es handelt sich dabei um eine auf dem Flugplatz verbleibende Treppe. Bekannte Treppen dieser Art haben den Nachteil, dass die an den Flugzeugrumpf anschliessende bzw. möglichst nahe an denselben herangebrachte Einsteigplattform sich bei ihrer Höhenverstellung nicht genau senkrecht bewegt. Beim Einsteigen der Passagiere und beim Auftanken steigt das Gewicht des Flugzeuges, so dass der Rumpf sich auf seinen Federbeinen senkt. Wird die Einstiegsplattform nun ebenfalls gesenkt, geschieht dieses Absenken aber nicht vertikal, sondern entlang einer bogenförmigen Bahn, so besteht die Gefahr, dass die Plattform den Flugzeugrumpf verletzt.

  Die Erfindung will eine Treppe schaffen, bei der sich die Einsteigplattform während der Höhenverstellung genau senkrecht auf- oder abwärts bewegt.



   Erfindungsgemäss wird dieses Ziel erreicht durch eine Treppe, bei der die Einstiegplattform mittels eines hydraulischen Hebers auf- und abwärts verstellbar ist und die sich dadurch auszeichnet, dass der an die Ein   stiegpiattfor'm      anschlE enldre      Treppenholim    als langer Hebel einer Lenker-Geradführung ausgebildet ist, an dem die einzelnen Treppenstufen und mittels Parallelogrammführungen angelenkt sind, so dass alle Stufen gleichzeitig ihre Tritthöhe ändern, wenn die Höhe der Einstiegplattform über dem Boden geändert und damit der Neigungswinkel des Treppenholmes verstellt wird.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt:
Fig. 1 und 2 zeigen schematisch den Aufbau der Treppe in zwei verschiedenen Höhenlagen der Einstiegplattform,
Fig. 3 eine Variante in schematischer Darstellung nd
Fig. 4 eine vereinfachte Darstellung einer Treppe mit einer schwenkbaren Einstiegplattform und einem mittleren Podest, aufgebaut auf einem Fahrzeug,
Fig. 5 eine Situationsskizze in kleinerem Massstab, die die Verwendung der Treppe zeigt.



   Die Fig. 1 und 2 zeigen einen hydraulischen Heber mit einem festen Kolben 1 und einem verschiebbaren Zylinder 2. Oben auf dem Zylinder ist eine Einstiegplattform 3 befestigt. Unterhalb der Plattform 3 ist eine um die Aussenseite des Zylinders drehbare Manschette 4 angeordnet. Die Manschette ist zwischen zwei Lagerringen 5 gehalten; sie trägt einen Arm 6 an dem das noch zu beschreibende Lenker-Gradführungssystem angreift. Infolge der beschriebenen Konstruktion, kann   ldB      Plattform    3 zusammen mit   dem      Zylinder    2, auf dem sie   jLa      belfestigt      ist, um    den festen Kolben 1 geschwenkt werden, ohne dass die Manschette 4 und der daran befestigte Arm 6 diese Bewegung mitmacht.

  Die Schwenkung der Plattform geht relativ leicht, da deren Gewicht ja von der Hydraulikflüssigkeit getragen wird.



   Das an den Arm 6 angeschlossene Geradführungs Lenkersystem ist eine Geradführung nach Evans. Sie umfasst im wesentlichen zwei Lenker, einen langen Hebel AC und einen kurzen Stab BD. Lenkerhebel AC muss genau zweimal (2x) so lang sein wie Stab BD (x) und letztgenannter muss in der Mitte des Hebels bei D am Hebel AC angelenkt sein.



   Ferner liegt die feste Gelenkstelle B senkrecht unter der Anlenkstelle A und das Ende C des Hebels AC ist horizontal verschiebbar und liegt auf der selben Höhe wie die feste Gelenkstelle B. Die Verbindungslinien AB und BC schliessen einen 900 Winkel ein. Es lässt sich nun leicht beweisen, dass dieser Winkel immer 900 bleibt, auch dann wenn der Abstand zwischen den Gelenkstellen A und B verkleinert oder vergrössert wird.



  Dies bedeutet aber, dass sich das Gelenk A immer genau senkrecht über der Gelenkstelle B entlang einer Geraden bewegt.



   Es handelt sich bei den Dreiecken ABD und BCD um gleichschenklige Dreiecke. Für diese Dreiecke gilt:    2a + y = 1800 bzw. 2fi +  < 3 = 1800.   



   Ferner ist   a      +    y = 1800.  



   Aus diesen Gleichungen folgt, dass a + ss = 900.



   Fig. 2 zeigt dasselbe Lenkersystem bei niedriger eingestellten Plattform.



   Fig. 3 bezieht sich auf eine Variante des Lenkersystems, bei dem der Hebel AC' gekürzt ist. Die Strekken AD und DB sind gleichlang (x). Die Strecke CD ist dagegen verkürzt. Um mit einem solchen Lenkersystem eine Geradführung der Lenkerstelle A zu erzielen, muss die Gelenkstelle C' entlang einer gekrümmten Bahn geführt werden, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Eine solche Lenker-Geradführung mit verkürztem Hebel, um so Platz zu sparen, ist bei der in Fig. 4 dargestellten Treppe verwendet.



   Bei der in Fig. 4 dargestellten Treppe sind für die Verstellung wesentliche Teile stärker ausgezogen als der Wagen, das Treppengeländer usw. Der Deutlichkeit halber sind die Gelenke der Geradführung mit den gleichen Buchstaben bezeichnet (ABC'D) wie in Fig. 3.



  Der hydraulische Heber und die mit ihm verbundenen Teile sind gleich bezeichnet wie in Fig. 1. Hebel AC' ist als Fachwerkträger 10 ausgebildet. Er muss erhebliche Kräfte aufnehmen und bildet den eigentlichen Holm der Treppe.



   Die oberen Stufen 11 der Treppe sind je mittels nach unten zeigenden Stützen direkt am Gitterträger 10 angelenkt. Ein zweiter gelenkholm 12 bildet mit dem Träger 10, dem Arm 6 und einem Arm 13 eines Podestes 14 ein Gelenk-Parallelogramm. Wird die Höhe der Einstiegplattform geändert, so ändert sich die Neigung des Gitterträgers und damit auch des Holmes 12.



  Die Stufen ändern dabei die Tritthöhe, bleiben aber immer parallel und behalten eine horizontale Trittfläche.



   Etwa auf halber Höhe der Treppe befindet sich der bereits genannte Podest 14, der mit Hilfe des Armes 13 wie eine vergrösserte Stufe mit verstellt wird und horizontal gehalten ist. Die unteren Stufen 15 sind zwischen zwei Parallelogramm - Holmen 16, 17 die oben am Podest und unten am Wagengestell angelenkt sind, gehalten und geführt.



   Ist die Parallelführung A, B, C', D exakt ausgeführt, so können die unteren Gelenke 18, 19 feste Drehpunkte am Rahmen des Fahrgestells sein. Will man mit Sicherheit ein Verklemmen vermeiden, so kann man den Gelenken 18, 19 einen zusätzlichen Freiheitsgrad geben und sie horizontal verschiebbar machen, wie durch die beiden dicken Linien 20 (die Führungsschienen darstellen sollen) angedeutet ist.

 

   Schliesslich sei noch bemerkt, dass der Zylinder 2 nach oben über die Einstiegplattform 3 hinaus verlängert ist damit der Kolben (bzw. die Kolbenstange) eine möglichst lange Führung im Zylinder hat.



   Die Schwenkbarkeit der Einstiegplattform 3 ist sehr wichtig bei Flugzeugen mit nach rückwärts gerichteten Flügeln und hinter dem Flügel angeordneter Türe, weil dann das Fahrzeug mit der Treppe nicht mehr senkrecht zum Rumpf bis vor die Türe fahren kann (s. Fig. 5). Das Fahrzeug fährt so nahe wie möglich schräg auf die Türe zu, die Einstiegplattform wird auf die richtige Höhe gebracht und danach so weit geschwenkt, bis ihr gepolsterter   Anschllussrand    genau parallel zum Flugzeugrumpf verläuft, wie dies die Skizze in Fig. 5 veranschaulicht. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Treppe für Flugzeugpassagiere, bei der die Einstiegplattform mittels eines hydraulischen Hebers auf- und abwärts verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Einstiegplattform anschliessende Treppenholm als langer Hebel (A, C) einer Lenker-Geradführung (A, B, C, D) ausgebildet ist, an dem die einzelnen Treppenstufen mittels Parallelogrammführungen (10, 11 bzw. 16, 17) angelenkt sind, so dass alle Stufen zugleich ihre Tritthöhe ändern, wenn die Höhe der Emstiegplatt- form über dem Boden geändert und damit der Neigungswinkel des Treppenholmes verstellt wird.
    UNTERANSPRUCH Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das oberste Gelenk (A) des langen Hebels (A, D, C bzw. A, B, C') der Geradführung mittels eines am oberen Teil des hydraulischen Hebers schwenkbar befestigten Armes (6) mit dem hydraulischen Heber verbunden ist, während die Einstiegplattform (3) fest am oberen Teil dieses Hebers angeordnet ist, so dass die Einstiegplattform bezüglich der Treppe schwenkbar ist.
CH853169A 1969-06-03 1969-06-03 Treppe für Flugzeugpassagiere CH509193A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH853169A CH509193A (de) 1969-06-03 1969-06-03 Treppe für Flugzeugpassagiere

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH853169A CH509193A (de) 1969-06-03 1969-06-03 Treppe für Flugzeugpassagiere

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH509193A true CH509193A (de) 1971-06-30

Family

ID=4341616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH853169A CH509193A (de) 1969-06-03 1969-06-03 Treppe für Flugzeugpassagiere

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH509193A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0265370A1 (de) * 1986-10-13 1988-04-27 Gebrüder Frech AG Mobile Flugzeugtreppe
DE4243998A1 (en) * 1991-12-24 1993-07-01 Falkenried Fahrzeug Gmbh Step-ladder for providing access to passenger aircraft - is mounted on motor vehicle and forms part of parallelogram linkage

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0265370A1 (de) * 1986-10-13 1988-04-27 Gebrüder Frech AG Mobile Flugzeugtreppe
DE4243998A1 (en) * 1991-12-24 1993-07-01 Falkenried Fahrzeug Gmbh Step-ladder for providing access to passenger aircraft - is mounted on motor vehicle and forms part of parallelogram linkage

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2417140A1 (de) Fahrbare rolltreppe
DE2749470A1 (de) Einziehbares, fahrbares haengegeruest fuer unterhaltungsarbeiten an brueckenkonstruktionen u.dgl.
DE1756943A1 (de) Vorfeld-Abfertigungsgeraet fuer eine Luftfracht-Umschlaganlage
DE1780007A1 (de) Klappbare Trittstufenanordnung
DE19981534C1 (de) Fluggastbrücke
DE2548261A1 (de) Sicherheitsvorrichtung fuer einen zugang zum oberen niveau von wagen unterschiedlicher hoehe
DE2328990A1 (de) Fahrkorb fuer ausschiebbare maste, insbesondere drehleitern
DE3149566A1 (de) Versorgungsfahrzeug mit hubplattform, insbesondere zur versorgung der bordkuechen von grossraumflugzeugen
DE2301998A1 (de) Flugzeugladebruecke
DE2847166C2 (de) Übergangsbrücke für Fluggäste
CH509193A (de) Treppe für Flugzeugpassagiere
DE2644022A1 (de) Vorrichtung zum abstellen von fahrzeugen auf mindestens zwei uebereinander angeordneten plattformen
EP0165415B1 (de) Verfahren zum Retten von Passagieren aus stehengebliebenen Fahreinheiten einer Seilschwebebahn und Rettungsgerät zur Durchführung des Verfahrens
DE2129223C3 (de) Mehrstufiger, im Fahrzeugprofil liegender Einstieg für Schienenfahrzeuge
DE2914350C2 (de) Aufzugseinrichtung
DE1216914B (de) Brueckenbesichtigungsgeraet
DE3145157A1 (de) Schwenkbare treppe, insbesondere fuer fahrzeuge
DE2024548C3 (de) Eimerkettenbagger
DE2121468C3 (de) Fördergerät zum Befördern von Personen oder Lasten, insbesondere auf Großflughäfen
DE1202650B (de) Laufbruecke fuer Flughaefen
DE8410066U1 (de) Fahrbares Brückengerüst
DE20201975U1 (de) Ortsfeste Fluggastbrücke
CH670231A5 (de)
DE20201974U1 (de) Ortsfeste Fluggastbrücke
DE1804953C3 (de) Mehrstufiger, im Fahrzeugprofil befindlicher Einstieg für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased