CH509754A - Verwendung von N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffen zum antimikrobiellen Ausrüsten bzw. Schützen von Textilmaterialien gegen Mikroorganismen - Google Patents

Verwendung von N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffen zum antimikrobiellen Ausrüsten bzw. Schützen von Textilmaterialien gegen Mikroorganismen

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CH509754A
CH509754A CH1773769A CH1773769A CH509754A CH 509754 A CH509754 A CH 509754A CH 1773769 A CH1773769 A CH 1773769A CH 1773769 A CH1773769 A CH 1773769A CH 509754 A CH509754 A CH 509754A
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hydroxyphenyl
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Max Dr Schellenbaum
Max Dr Duennenberger
Fulvio Dr Casagrande
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Ciba Geigy Ag
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M16/00Biochemical treatment of fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, e.g. enzymatic
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C273/00Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C273/18Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas
    • C07C273/1809Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas with formation of the N-C(O)-N moiety
    • C07C273/1818Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas with formation of the N-C(O)-N moiety from -N=C=O and XNR'R"
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Description


  
 



  Verwendung von N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffen zum antimikrobiellen
Ausrüsten bzw. Schützen von Textilmaterialien gegen Mikroorganismen
Aus der USA-Patentschrift Nr.   3 200035,    der britischen Patentschrift Nr. 976 528, der französischen Patentschrift Nr. 1 326 631 und der französischen Zusatzpatentschrift Nr. 82212 sind von Hydroxylgruppen freie N,N'-Diphenylharnstoffe mit bakterizider Wirkung bekannt. Die erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen sind wegen ihrer phenolischen Hydroxylgruppe wesentlich hydrophiler als die in den genannten Patentschriften beschriebenen Verbindungen; sie eignen sich daher besser für die textile Applikation. In der schweizerischen Patentschrift Nr. 327269 ist ein Verfahren zur Herstellung von bakteriziden Monohydroxydiphenylharnstoffen beschrieben.

  Diese Harnstoffe weisen im phenolischen Rest mindestens einen Halogensubstituenten auf, während die erfindungsgemäss verwendeten Harnstoffe im phenolischen Rest nicht mit Halogen weitersubstituiert sind. Bei den erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen allfällig als Spaltprodukte entstehende Alkylphenole sind zudem im Gegensatz zu den bei den Verbindungen der genannten Patentschrift entstehenden Halogenphenolen ungiftig.



   Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von   N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffen    der Formel
EMI1.1     
 worin X1 und   X    je eine Trifluormethylgruppe, ein Wasserstoff- oder Halogenatom, Y1 eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, einen Cycloalkyl-, einen Phenyl-, einen   Phenylalkyfrest    mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylrest oder eine Trifluormethylgruppe und Y2 und Y3, sofern Y1 eine Alkylgruppe darstellt, unabhängig voneinander Wasserstoffatome oder Alkylgruppen mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, sofern aber Y1 für einen andern Substituenten steht, Wasserstoffatome bedeuten.

  Unter den Harnstoffen der Formel (I) werden diejenigen bevorzugt, in welchen mindestens einer der Substituenten X1,   X2    und Y1 eine Trifluormethylgruppe bedeutet, zum antimikrobiellen Ausrüsten bzw. Schützen von Textilmaterialien gegen Mikroorganismen.



   Besonders wertvoll sind die N-Hydroxyphenyl-N'phenylharnstoffe der Formel
EMI1.2     
 worin X1 und   X2    die angegebene Bedeutung haben, und   Yl    eine Alkylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkyl-, eine Phenyl- oder eine Phenylalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylrest bedeuten.



   Ein ganz besonderes Interesse beanspruchen sodann die N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffe einer der Formeln
EMI1.3     
  
EMI2.1     
 worin   X2    eine Trifluormethylgruppe, ein Wasserstoffoder Halogenatom   X,    eine Trifluormethylgruppe, ein Wasserstoff- oder Chloratom die bzw. das sich in 4oder 5-Stellung zur -NH-Brücke befindet,   X4    ein Halogenatom oder eine Trifluormethylgruppe,   Xg    ein Wasserstoff oder eine Trifluormethylgruppe und Y5 eine Alkylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, eine Cyclohexyl- oder eine Phenylgruppe, die sich in 4'- oder 5' Stellung zur -NH-Brücke befindet, und Y6 eine Alkylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, eine   lCyclo-    hexyl-, Phenyl- oder eine Phenylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylrest bedeuten.



   Unter den Verbindungen der Formeln (IV) und (V) werden solche der nachfolgenden Formeln bevorzugt:
EMI2.2     
   wonn      Y    einen Alkylrest mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen bedeutet und   X,    und   X5    die angegebene Bedeutung haben.



   Besonders geeignete N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffe entsprechen einer der folgenden Formeln:
EMI2.3     

Die Harnstoffe der Formel (I) können zweckmässig nach an sich bekannten Methoden hergestellt werden, z. B. durch Umsetzung eines o-Hydroxyaminobenzols der Formel
EMI2.4     
 worin Y1, Y2 und   Ys    die angegebene Bedeutung haben, mit einem Phenylisocyanat der Formel
EMI2.5     
 worin X1 und X2 die angegebene Bedeutung haben. Man arbeitet vorteilhaft in einem inerten organischen Lösungsmittel und unter Zusatz einer Base wie z. B. Tri äthylamin.



   Die N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffe der Formeln (I) bis (XI) lassen sich zur Bekämpfung schädlicher Mikroorganismen, insbesondere Bakterien, verwenden, und mit diesen Harnstoffen können Mittel zur Bekämpfung schädlicher Mikroorganismen in üblicher, an sich bekannter Weise hergestellt und angewendet werden.



  Besonders wertvoll an den neuen Mitteln ist das breite antibakterielle Wirkungsspektrum, das sich sowohl auf grampositive als auch   gramnegative    Bakterien erstreckt.



  Hierbei ist in anwendungstechnischer Hinsicht die Geruchlosigkeit und Farblosigkeit der Harnstoff von besonderem Wert. Die Verwendung ist auf sehr breiter Basis zum Schutze von textilen Substraten gegen den Befall durch zerstörende und pathogene (auch phytopathogene) Mikroorganismen möglich. Die Verbindungen der Formel (I) eignen sich demnach sowohl als Konservierungsmittel wie auch als Desinfektionsmittel für Textilien.



   Die Verbindungen der Formel (I) werden zur konservierenden und desinfizierenden Ausrüstung von Fasern und Textilien verwendet, wobei sie auf natürliche und künstliche Fasern aufgebracht werden können und dort eine dauerhafte Wirkung gegen schädliche (auch pathogene) Organismen, z. B. Pilze und vor allem Bakterien, entfalten. Der Zusatz kann dabei vor, gleichzeitig mit oder nach einer Behandlung dieser Textilien mit anderen Stoffen, z. B. Farb- oder Druckpasten, Appreturen usw. erfolgen.



   Derart behandelte Textilien weisen auch einen Schutz gegen das Auftreten von Schweissgeruch, wie er durch Mikroorganismen bedingt ist, auf.



   Die Verbindungen der Formel (I) können auf zu schützende Textilmaterialien in verschiedenster Weise aufgebracht werden, z. B. durch Imprägnieren oder Besprühen mit Lösungen oder Suspensionen, die die genannten Verbindungen als Wirkstoff enthalten. Der Wirkstoffgehalt kann hierbei je nach Anwendungszweck zwischen 1 und 30 g Wirksubstanz pro Liter Behandlungsflüssigkeit liegen. Meistens werden textile Materialien sowohl synthetischer als auch natürlicher Herkunft durch einen Gehalt von 0,1 bis 3   %    Wirkstoff ausreichend gegen Pilz- und insbesondere Bakterienbefall geschützt. Der Wirkstoff kann zusammen mit anderen textilen Hilfsmitteln wie Appreturmitteln, Knitterfestausrüstungen usw. eingesetzt werden.



   Die Anwendungsformen können den üblichen For  mulierungen von Schädlingsbekämpfungsmitteln entsprechen, beispielsweise können Mittel, die eine Verbindung der Formel (I) enthalten, gegebenenfalls auch noch Zusätze wie Trägerstoffe, Lösungsmittel, Verdünnungsmittel, Dispergier-, Netz- oder Haftmittel usw. sowie andere Schädlingsbekämpfungsmittel enthalten. Schliesslich können in solchen Mitteln zur Bekämpfung schädlicher Mikroorganismen auch mehrere Verbindungen der Formeln (I) bis (XI) gleichzeitig vorhanden sein.



   Die in den nachfolgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente, sofern nichts anderes angegeben ist. Gewichtsteile verhalten sich zu Volumteilen wie g zu ml.



   Herstellungsvorschrift
9,3 Teile 3-Hydroxy-4-amino-diphenyl in 50 Volumteilen Aceton und 0,1 Volumteil Triäthylamin werden bei   200 C    mit einer Lösung von 11,1 Teilen 4-Chlor3 - trifluormethylphenylisocyanat in 50 Volumteilen Aceton versetzt. Die klare Reaktionslösung wird zwei Stunden am Rückfluss gekocht. Man gibt 100 Volumteile Chlorbenzol zu und entfernt den grössten Teil des Acetons durch Destillation bei Normaldruck, worauf der Harnstoff der Formel
EMI3.1     
 schon in der Wärme kristallin auszufallen beginnt. Nach dem Abkühlen auf   200 C    wird das Produkt abfiltriert, mit Chlorbenzol nachgewaschen und getrocknet. Die Ausbeute beträgt ungefähr 15 Teile; Schmelzpunkt 188,5 bis   1890 C.   



   In analoger Weise lassen sich mit ähnlichen Ausbeuten die Verbindungen Nr. 2 bis 60 der Tabelle I und II herstellen.



  Tabelle   l   
EMI3.2     


<tb> Verbindung <SEP> Substituenten <SEP> in <SEP> Formel <SEP> (I), <SEP> worin <SEP> Y <SEP> und <SEP> Y3 <SEP> = <SEP> H <SEP> Schmelzpunkt
<tb>  <SEP> Nr. <SEP> X1 <SEP> (Stellung) <SEP> X2 <SEP> (Stellung) <SEP> Y1 <SEP> (Stellung) <SEP> in <SEP> 0
<tb>  <SEP> 1 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> -CF3 <SEP> (3') <SEP> - <SEP> (4) <SEP> 188,5-189
<tb>  <SEP> \ <SEP> /
<tb>  <SEP> 2 <SEP> H <SEP> C1 <SEP> (4') <SEP> -CH0 <SEP> (4) <SEP> 216-217
<tb>  <SEP> 3 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> Cl <SEP> (3') <SEP> -CH <SEP> (4) <SEP> 208,5-209,5
<tb>  <SEP> 4 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> C1 <SEP> (3') <SEP> -C(CH3)3 <SEP> (5) <SEP> 194-194,5
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 5 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> C1 <SEP> (3w) <SEP> -C-CH-C-CH3 <SEP> (5) <SEP> 175-176
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 6 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> C1 <SEP> (3') <SEP> -(CH2)CH,

   <SEP> (5) <SEP> 136,5-137,5
<tb>  <SEP> 7 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> Cl <SEP> (3') <SEP> -(CH2)11-CH3 <SEP> (5) <SEP> 114,5-115,5
<tb>  <SEP> 8 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> C1 <SEP> (3') <SEP> + <SEP> zu <SEP> (5) <SEP> 197,5-198,5
<tb>  <SEP> 9 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> C1 <SEP> (3') <SEP> - <SEP> (4) <SEP> 206-207
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 10 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> C1 <SEP> (3') <SEP> Da <SEP> \ <SEP> (5) <SEP> 177-178
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 11 <SEP> C1 <SEP> (4') <SEP> C1 <SEP> (3') <SEP> -CF3 <SEP> (5) <SEP> 194-195
<tb>  <SEP> 12 <SEP> H <SEP> C1 <SEP> (4') <SEP> -31(CH3)3 <SEP> (5) <SEP> 178-179
<tb>  <SEP> 13 <SEP> H <SEP> -CF3 <SEP> (3') <SEP> -CH, <SEP> (4) <SEP> 190-191
<tb>  <SEP> 14 <SEP> H <SEP> -CF3 <SEP> (3') <SEP> -C(CH3)3 <SEP> (5) <SEP> 178-179
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 15 <SEP> H <SEP> -CF3 <SEP> (3') <SEP> -C-CH-CH, 

   <SEP> (5) <SEP> 107-108
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>    Rabelle I (fortsetzung)
EMI4.1     


<tb> Verbindung <SEP> Substituenten <SEP> in <SEP> Formel <SEP> (I), <SEP> worin <SEP> Y <SEP> und <SEP> Y <SEP> = <SEP> H <SEP> Schmelzpunkt
<tb>  <SEP> Nr. <SEP> X1 <SEP> (Stellung) <SEP> X2 <SEP> (Stellung) <SEP> Y1 <SEP> (Stellung) <SEP> in <SEP> o <SEP> C
<tb>  <SEP> 16 <SEP> H <SEP> -CFs <SEP> (3') <SEP> O1 <SEP> ¸-ÖH <SEP> (5) <SEP> 163-164
<tb>  <SEP> 17 <SEP> H <SEP> -CF3 <SEP> (3') <SEP> O <SEP> (4) <SEP> 196-197
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CII,
<tb>  <SEP> 18 <SEP> H <SEP> Cl <SEP> (4  <SEP> -C-CH-C-CH3 <SEP> (5) <SEP> 184-185
<tb>  <SEP> CH, <SEP> CII,
<tb>  <SEP> 19 <SEP> -CF, <SEP> (5') <SEP> -CFs <SEP> (3') <SEP> -CH, <SEP> (4) <SEP> 201-202
<tb>  <SEP> 20 <SEP> -CF,

   <SEP> (5') <SEP> -CFs <SEP> (3') <SEP> -C(CH3)3 <SEP> (5) <SEP> 176,5-177,5
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CII,
<tb>  <SEP> 21 <SEP> -CF, <SEP> (5') <SEP> -CF3 <SEP> (3') <SEP> -C-CH,-C-CH3 <SEP> (5) <SEP> 145-146
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CII,
<tb>  <SEP> 22 <SEP> -CF3 <SEP> (5') <SEP> -CFs <SEP> (3') <SEP>  < Xi >  <SEP> (5) <SEP> 185-186
<tb>  <SEP> 23 <SEP> -CF3 <SEP> (5') <SEP> -CF3 <SEP> (3') <SEP> 43 <SEP> (4) <SEP> 203,5-204,5
<tb>  <SEP> 24 <SEP> -CF, <SEP> (5') <SEP> -CFs <SEP> (3t) <SEP> -CF3 <SEP> (5) <SEP> 195,5-196
<tb>  <SEP> 25 <SEP> H <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> \/i >  <SEP> (5) <SEP> 195-196
<tb>  <SEP> 26 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> -CFs <SEP> (3') <SEP> CH, <SEP> (4) <SEP> 188,5-189
<tb>  <SEP> 27 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> -CF3 <SEP> (3') <SEP> -C(CH8)3 <SEP> (5) <SEP> 181-182
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CII,
<tb>  <SEP> 28 <SEP> C1 <SEP> (4') <SEP> -CF3 <SEP> (3') <SEP> -CCHftC-CH,

   <SEP> (5) <SEP> 174-175
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 29 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> -CF, <SEP> (3') <SEP>  <  <SEP> zu <SEP> (5) <SEP> 191-192
<tb>  <SEP> 30 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> -CFs <SEP> (3') <SEP> -CF, <SEP> (5) <SEP> 188-189
<tb>  <SEP> 31 <SEP> H <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> CH3 <SEP> (5) <SEP> 198-199
<tb>  <SEP> 32 <SEP> Cl <SEP> (3') <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> CH, <SEP> (5) <SEP> 208-209
<tb>  <SEP> 33 <SEP> H <SEP> CF3 <SEP> (3') <SEP> CH3 <SEP> (5) <SEP> 203-204
<tb>  <SEP> 34 <SEP> H <SEP> CF, <SEP> (4') <SEP> CH, <SEP> (5) <SEP> 192-193
<tb>  <SEP> 35 <SEP> CF, <SEP> (5') <SEP> CF, <SEP> (3') <SEP> CII, <SEP> (5) <SEP> 185-186
<tb>  <SEP> 36 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> CF, <SEP> (3') <SEP> CH,

   <SEP> (5) <SEP> 193-194
<tb>  <SEP> 37 <SEP> H <SEP> H <SEP> CH3 <SEP> (5) <SEP> 154-155
<tb>  <SEP> 38 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> C1 <SEP> (3  <SEP> 9 <SEP>  >  <SEP> (5) <SEP> 196-197
<tb>  <SEP> 39 <SEP> CF, <SEP> (5') <SEP> CF, <SEP> (3') <SEP> ¯\ <SEP> zu <SEP> (5) <SEP> 177-178
<tb>  <SEP> 40 <SEP> H <SEP> Br <SEP> (4') <SEP> -C(CH,), <SEP> (5) <SEP> 167-168
<tb>    Tabelle I (Fortsetzung)
EMI5.1     


<tb> Verbindung <SEP> Substituenten <SEP> in <SEP> Formel <SEP> (I), <SEP> worin <SEP> Y2 <SEP> und <SEP> Y3 <SEP> = <SEP> H <SEP> Schmelzpunkt
<tb>  <SEP> Nr.

  <SEP> X1 <SEP> (Stellung) <SEP> X2 <SEP> (Stellung) <SEP> Y1 <SEP> (Stellung) <SEP> in <SEP> 0
<tb>  <SEP> 41 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> C1 <SEP> (3  <SEP> NOCH8 <SEP> (5) <SEP> 192-193
<tb>  <SEP> 42 <SEP> H <SEP> H <SEP> H3 <SEP> (4) <SEP> 187-188
<tb>  <SEP> 43 <SEP> H <SEP> H <SEP> C(CH3)3 <SEP> (5) <SEP> 153-154
<tb>  <SEP> 44 <SEP> H <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> \ <SEP> (4) <SEP> 214,5-215
<tb>  <SEP> CH
<tb>  <SEP> 45 <SEP> H <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> Ct3 <SEP> (5) <SEP> 181-182
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 46 <SEP> H <SEP> CF3 <SEP> (4') <SEP>  <  <SEP> (4) <SEP> 214-215
<tb>  <SEP> CHg
<tb>  <SEP> 47 <SEP> H <SEP> CF8 <SEP> (3') <SEP> -CH <SEP> (5) <SEP> 144-145
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 48 <SEP> H <SEP> CF3 <SEP> (3E) <SEP> OffiM <SEP> (5) <SEP> 156-157
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> CHs
<tb>  <SEP> 49 <SEP> CF <SEP> (5') <SEP> 0F3 <SEP> (3') <SEP> -CH <SEP> (5) 

   <SEP> 181-182
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 50 <SEP> CF3 <SEP> (5') <SEP> 0F3 <SEP> (3,) <SEP> Ct3 <SEP> (5) <SEP> 177-178
<tb>  <SEP> I
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 51 <SEP> Cl <SEP> (4') <SEP> CF3 <SEP> (3') <SEP> offiM <SEP> (5) <SEP> 175-176
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 52 <SEP> C1 <SEP> (3') <SEP> CFs <SEP> (4') <SEP> -C(CH3)s <SEP> (5) <SEP> 167-168
<tb> 
Tabelle II Verbindung Substituenten in Formel I Schmelzpunkt
Nr.

  X1 (Stellung) X2 (Stellung) Y1 (Stellung) Y2 (Stellung) Y3 (Stellung) in " C
53 Cl (4') Cl (3') -C(CH3)3 (3) -C(CH3)3 (5) -CH3 (6) 194-195
54 H Cl (4') -CH3 (4) -CH3 (5) H 207-208
55 Cl (4') Cl (3') -CH3 (4) -CH3 (5) H 214-215
56 H   CFs    (3') -CH3 (4) -CH3 (5) H 182-183
57 CF3 (5') CF3 (3') -CH3 (4) -CH3 (5) H 203-204
58   Cl    (3') CF3   (4')    -CH3 (4) -CH3 (5) H 179-180
59 H H -CH3 (4)   H3    (5) H 161-162
60 H Cl (4') -C(CH3)3 (3) -CH3 (5) H 192-193     Bestünmung    der minimalen Hemmkonzentration (MIC) gegen Bakterien
Die Bestimmung der MIC (minimal inhibitory concentration) erfolgt nach einer an Standard-Normen angelehnten Prüfung, die eine Annäherung an absolute minimale Hemmwerte eines Wirkstoffs erlaubt.



   Mit den Wirkstoffen wurden eine 0,4 % ige und eine   0,12 % ige    Lösung in Dimethylsulfoxyd hergestellt. Je 0,25 ml der Lösungen werden zu 9,75 ml steriler Brain Heart Infusion Broth gegeben. Die durch fortlaufendes Verdünnen auf das jeweils Zehnfache erhaltenen zwei Reihen werden kombiniert und dabei in folgende kontinuierliche Verdünnungsreihe übergeführt:
100, 30, 10, 3, 1.. ppm Wirksubstanz
Die Lösungen werden mit dem Bakterium Staphylococcus aureus beimpft. Anschliessend wird während 48 Stunden bei   370 C    bebrütet.



   Nach der genannten Zeit ergeben sich die minimalen Hemmwerte (ppm) der Tabelle III.



   Tabelle   III   
Verbindung Hemmwerte (ppm)
Nr. gegen Staphylococcus aureus
1 0,1
4 10
5 1
6 0,3
7 10
8 10
14 1
15 0,3
16 1
18 1
19 0,3
20 0,1
21 1
22 0,3
23 0,3
24 10
25 10
26 1
27 0,3
28 1
29 0,3    30      Bestiintnung    der minimalen Hemmkonzentration (MIC) gegen Bakterien und Pilze im Gradienten    platten test 1, 2   
Die Verbindungen der Formel (I) werden in geeigneten Formulierungen (z. B. als Lösungen in Dimethylsulfoxyd) bestimmter Konzentration mit warmem Brain Heart Infusion-Agar (Bakterien) resp. Mycophil-Agar (Pilze) vermischt. Die flüssigen Mischungen werden auf eine erstarrte, keilförmige Grundagarschicht gegossen und ebenfalls erstarren gelassen.



   Mit einer Pasteurpipette trägt man nun die Testorganismen senkrecht zum Gradienten linienförmig auf.



  Nach einer Bebrütung von 24 Stunden bei 370 C (Bakterien) resp. 72 Stunden bei   3.00 0    (Pilze) wird die Länge der auf dem Impfstrich gewachsenen Keime gemessen und in ppm Wirkstoff ausgedrückt.

 

     1 W.Szybalski et al., Science 116, 26 (1952).   



     Nuesch    und Knuesel,  Sideromycins , im Buch von Gottlieb und Shaw,    Antibiotics,    Mechanism of Action', Vol.   (1967),   
Springer Verlag.



   Tabelle IV minimale Hemmkonzentration (ppm)
Verbindung Staphylococcus Trichophyton Trichophyton
Nr. aureus mentagrophytes rubrum
1 0,1 1 2,5
4 0,4 10 3
5 0,2 10
6 0,15
7 1
8 2 2
9 0,4 2
10 0,1 1 10
11 2,5 2
12 2
14 1 4 10
15 0,15
16 0,35 2 3
17   0,6 1    1
18 0,2 1 1,5
19 0,2 2 3
20 0,03 4 5
21 0,15
22 0,1 10 10
23 0,1 1 10
24 1,5 2 10
26 0,15 2,5 35
27 0,15 1 10
28 0,2
29 0,1 1 3
30 1 3 6
34 3
35 0,2
36 0,1
39 1
41 3
45 0,4
46 0,3
47 2 3
48 0,35
49   0,   
50 0,1
51 0,1
52 0,1 1
55 0,04
57 0,4
58 0,5
60 0,03 2,5  rest oder eine Trifluormethylgruppe und Y2 und Y3, sofern Y1 eine Alkylgruppe darstellt, unabhängig voneinander Wasserstoffatome oder Alkylgruppen mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, sofern aber Y1 für einen anderen Substituenten steht, Wasserstoffatome bedeuten, zum antimikrobiellen Ausrüsten bzw. 

  Schützen von Textilmaterialien gegen Mikroorganismen.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verwendung von N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffe gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Substituenten X1, X2 und Y1 eine Trifluormethylgruppe darstellt.



   2. Verwendung von N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffen der Formel
EMI7.1     
 worin   X2    eine Trifluormethylgruppe, ein Wasserstoffoder Chloratom, die bzw. das sich in 4'- oder 5'-Stellung zur -NH-Brücke befindet,   X4    ein Halogenatom oder eine Trifluormethylgruppe und   Y;    eine Alkylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, eine Cyclohexyl-, oder eine Phenylgruppe, die sich in 4- oder 5-Stellung zur -NH-Brücke befindet, bedeuten, gemäss Patent 

Claims (1)

  1. anspruch.
    4. Verwendung von N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffen der Formel EMI7.2 worin X2 eine Trifluormethylgruppe, ein Wasserstoffoder Halogenatom, XD ein Wasserstoff- oder Halogenatom und Y6 eine Alkylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, eine Cyclohexyl-, Phenyl- oder eine Phenylalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylrest bedeuten, gemäss Patentanspruch.
    5. Verwendung von N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffen der Formel EMI7.3 worin X6 ein Wasserstoffatom oder eine Trifluormethylgruppe bedeutet und X2 und Y6 die im Unteranspruch 4 angegebene Bedeutung haben, gemäss Patentanspruch.
    Tabelle IV minimale Hemmkonzentration (ppm) Verbindung Epidermophyton Microsporum Nr. floccosum gypseum 10 4 10 17 3 1 24 20 15 26 10 10 30 20 20 Beispiel Sterile Baumwollrondellen (3,0 g) von 4 cm Durchmesser werden mit je 0,1 ml einer Suspension von Staphylococcus aureus, die 50 % steriles Rinderserum und 105 Keime/ml enthält, beimpft und 1 Stunde bei 370 C getrocknet. Dann wäscht man in einer Laborwaschapparatur bei einem Flottenverhältnis von 1: 20 mit 4 g pro Liter eines auf der Basis von Dodecylbenzolsulfonat aufgebauten Waschmittels, das 1 % der Verbindungen 20 und 23 enthält, 15 Minuten bei 450 C. Anschliessend spült man 15 Minuten im gleichen Flottenverhältnis bei 450 C und dreimal je 5 Minuten bei 200 C. Die Geweberondellen werden dann zwischen sterilem Filterpapier angetrocknet.
    Die kurative Wirkung wird wie folgt bestimmt: Die Rondellen werden auf Agarplatten (Brain Heart Infusion-Agar) gelegt und 44 Stunden bei 370 be- brütet. Nach dieser Zeit lässt sich kein Wachstum von Staphylococcus aureus feststellen.
    Verwendet man anstelle von Baumwollrondellen solche aus Nylon, erhält man gleiche kurative Wirkungen.
    Keimzahl des Waschwassers: 0,1 ml des Waschwassers wird auf Agarplatten (Brain Heart Infusion-Agar) plattiert. Nach einer Bebrütung von 44 Stunden bei 370C kann kein Wachstum von Staphylococcus beobachtet werden.
    PATENTANSPRUCH Verwendung von N-Hydroxyphenyl-N'-phenylharnstoffen der Formel EMI7.4 worin X1 und X2 je eine Trifluormethylgruppe, ein Wasserstoff- oder Halogenatom, Y1 ein Wasserstoffatom, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkyl-, einen Phenyl-, einen Phenylalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkyl
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