CH510043A - Verfahren zur Herstellung von 3-Hydroxyisoxazolderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-Hydroxyisoxazolderivaten

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CH510043A
CH510043A CH555469A CH555469A CH510043A CH 510043 A CH510043 A CH 510043A CH 555469 A CH555469 A CH 555469A CH 555469 A CH555469 A CH 555469A CH 510043 A CH510043 A CH 510043A
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hydroxylamine
hydroxyisoxazole
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alkaline earth
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CH555469A
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Tomita Kazuo
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Sankyo Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D261/00Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings
    • C07D261/02Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D261/06Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings having two or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D261/10Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings having two or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D261/12Oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur   Herstelllmg    von 3-Hydroxyisoxazolderivaten
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 3-Hydroxyisoxazolderivaten, welche sich z. B. als Fungizide zur Behandlung des Erdbodens eignen und der Formel:
EMI1.1     
 entsprechen, wobei R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, z. B. Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl, tert.-Butyl oder n-Pentyl, bedeutet.



   Die 3-Hydroxyisoxazolderivate der obigen   Formel    I werden gemäss Hauptpatent hergestellt, indem man ein Propiolsäurederivat der Formel:
EMI1.2     
 worin R' eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellt, in Gegenwart eines   Alkalimetallhydroxy-    des mit Hydroxylamin umsetzt.



   Dieses Verfahren hat jedoch gewisse Nachteile, die seine Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen; wegen der Bil dung von Nebenprodukten, nämlich 5-Isoxazolonen, kann   keine      gate    Ausbeute   an   den gewünschten 3-Hydro   xyisoxazolderivaten    mit hoher   Reinheit    erhalten wer den, sondern zur Gewinnung des reinen Produktes ist eine weitere Reinigungsstufe notwendig.



   Daher wurden ausgedehnte Untersuchungen zwecks Verbesserung des Herstellungsverfahrens von 3-Hydro   xyisoxazolderivaten    ausgeführt, wobei unerwarteterweise gefunden wurde, dass durch Verwendung eines
Erdalkalimetallhydroxydes anstelle des Alkalimetallhy droxydes im Verfahren gemäss Hauptpatent eine erheb lich bessere Ausbeute an 3-Hydroxyisoxazolderivat er halten werden kann, welches ohne weitere Reinigung eine   ausserordentlich    hohe Reinheit hat, da sich keine merkliche Menge der 5-Isoxazolonnebenprodukte bildet. Ferner ist das im vorliegenden Verfahren zu verwendende Erdalkalimetallhydroxyd weniger teuer als das im Verfahren gemäss Hauptpatent verwendete Alkalimetallhydroxyd.

  Beim Verfahren gemäss der Erfindung kann eine hohe Ausbeute von mehr als   90 /o    des 3-Hydroxyisoxazolderivates der Formel I mit einer hohen Reinheit von mehr als ca.   95 /o    ohne irgendeine weitere Reinigungsstufe erhalten werden, während beim Verfahren gemäss Hauptpatent nur eine Ausbeute von ca.   85 /o    an dem gewünschten Produkt erhalten werden kann, das ohne weitere Reinigung nur eine Reinheit von ca.   700/o    hat; wenn man die gleiche Reinheit wie im vorliegenden Verfahren durch eine weitere Reinigung erzielen will, kann beim Verfahren gemäss Hauptpatent nur eine Ausbeute von höchstens ca.   6O0/o    erzielt werden.



   Die Erfindung stellt daher ein verbessertes und wirtschaftlich vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung von   3-Hydroxyisoxazoldeertvaten    der Formel I zur Verfügung.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung zur Herstellung von 3-Hydroxyisoxazolderivaten der Formel I durch Umsetzung eines Propiolsäurederivates der obigen Formel II mit Hydroxylamin oder einem Säureadditionssalz davon ist daher dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines Erdalkalimetallhydroxydes ausführt, welches man in einer Menge verwendet, die ausreicht, um das Reaktionsmedium bei einem alkalischen pH-Wert zu halten.



   Das verbesserte Verfahren gemäss der Erfindung wird vorzugsweise in einem Reaktionslösungsmittel ausgeführt. Als Lösungsmittel für die Reaktion kann man Wasser oder beliebige organische Lösungsmittel, welche die Reaktion des vorliegenden Verfahrens nicht nachteilig beeinflussen, verwenden. Beispiele von geeigneten Reaktionslösungsmitteln, die verwendet werden können, sind Wasser, Alkohole, z. B. Methanol und   Sitha-    nol, cyclische Äther, z. B. Dioxan und Tetrahydrofuran, aromatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Benzol, wässrige   Alkohole, z. B. wässriges Methanol und wässriges   aaitha-    nol, und wässrige cyclische Äther, z. B. wässriges Dioxan und wässriges Tetrahydrofuran.



   Obgleich der   Reaktionsteilnehmenr    Hydroxylamin in Form der freien Base eingesetzt werden kann, ist es üblich und zu bevorzugen, ein Säureadditionssalz des selben mit einer anorganischen oder organischen Säure, z. B. das Hydrochlorid, Sulfat oder dergleichen, zu verwenden. Wenn man als Hydroxylamin-Reaktionsteilnehmer eines der genannten Säureadditionssalze, wie das Sulfat, des Hydroxylamins, welches in anderen Reaktionslösungsmitteln als Wasser sehr wenig löslich ist, verwendet, wird die Umsetzung vorzugsweise unter Verwendung von Wasser oder einem wässrigen organischen Lösungsmittel, z. B. wässrigem Methanol, wässrigem Dioxan und dergleichen, als Lösungsmittel ausgeführt.



   Beispiele von für das vorliegende Verfahren geeigneten Erdalkalimetallhydroxyden sind Calciumhydroxyd und Bariumhydroxyd. Im allgemeinen wird Calci   umhydroxyd    besonders bevorzugt, weil es zu einem geringen Preis erhältlich ist.



   Im Verfahren gemäss der Erfindung werden das   Propiolsäurederivat    der Formel II und das Hydroxylamin (als freie Base) zweckmässig In einem Molverhältnis von ca. 1 zu 1 bis ca. 1 zu etwas über 1 verwendet.



  Es ist im Verfahren gemäss der Erfindung unbedingt erforderlich, das Erdalkalimetallhydroxyd in einer solchen   Menge    zu verwenden, die ausreicht, um das Reaktionsmedium bei einem alkalischen pH-Wert zu halten.



  Wenn daher freies Hydroxylamin als einer der Reaktionsteilnehmer   verw-endet    wird, wird das Erdalkalimetall gewöhnlich in einer Menge von mindestens ca. 0,5 Mol, vorzugsweise von ca. 1,0 bis 1,5 Mol, pro Mol freie   Hydroxylarninbase    verwendet; falls das Hydroxylamin in Form eines Säureadditionssalzes verwendet wird, wird das Erdalkalimetallhydroxyd vorzugsweise in einer Menge verwendet, die ausreicht, um das genannte Säureadditionssalz in die entsprechende freie Base überzuführen und gleichzeitig das Reaktionsmedium bei einem alkalischen pH-Wert zu halten. Diese Menge liegt gewöhnlich im Bereich von mindestens ca. 1,0 Mol, vorzugsweise von ca. 1,5 bis 2,0 Mol, pro Mol des Säureadditionssalzes.



   Die Reaktionstemperatur ist nicht von entscheidender Bedeutung   für    dieses Verfahren, es ist aber üblich und zu bevorzugen, die Reaktion bei   Umgebungstempe-    ratur, z. B. Raumtemperatur oder höher, und am besten bei Rückflusstemperatur des verwendeten Reaktionslösungsmittels auszuführen. Die Reaktionsdauer kann je nach der verwendeten Menge Erdalkalimetallhydroxyd und der angewandten Reaktionstemperatur schwanken; die Reaktion ist aber gewöhnlich innerhalb von ca. 2 bis 6 Stunden bei der Rückflusstemperatur des verwendeten Reaktionslösungsmittels beendet.



   Nach Beendigung der Umsetzung kann das gewünschte Produkt leicht in bekannter Weise aus dem Reaktionsgemisch gewonnen werden. Beispielsweise kann man das Reaktionsgemisch mit einer Mineralsäure, z. b. Schwefelsäure, Salzsäure oder Salpetersäure, ansäuern, etwa vorhandene organische Salze durch Filtration entfernen, das Filtrat einengen und darauf abkühlen.



   Die folgenden Beispiele dienen lediglich zur Erläuterung der Erfindung, sollen diese aber nicht einschränken.



   Beispiel I
Herstellung von 3-Hydroxy-5-methylisoxazol
Zu einem Gemisch aus 14,8 g pulverigem Calciumhydroxyd und 50   cm3    Wasser wurden 30 g einer 30 ge   w.-0/oigen    wässrigen   Hydroxylaminsulfatlösung    gegeben, während man genügend rührte und unter Eiskühlung eine Innentemperatur von weniger als 10 C aufrechterhielt. Das resultierende Gemisch wurde bei der genannten Temperatur gerührt und mit einer Lösung von 9,8 g Methyltetrolat in 30 cm3 Methanol versetzt. Man liess die Temperatur des Reaktionsgemisches allmählich auf Raumtemperatur steigen. Dann wurde das Reaktionsgemisch während 5 Stunden zum Rückfluss erhitzt.



   Nach Abkühlen wurde das Reaktionsgemisch durch Zugabe von 30   vol.-0/oiger    Salpetersäure auf pH = 2 angesäuert und dann unter vermindertem Druck auf ein Volumen von ca. 70 cm3 eingeengt. Das Konzentrat wurde in einem Eiswasserbad abgekühlt, worauf das gewünschte Produkt in situ in Form von blassgelben Nadeln ausfiel. Die ausgefällte Substanz wurde durch Filtration gewonnen, mit einer kleinen Menge kalten Wassers gewaschen und dann in einem Exsikkator getrocknet, wobei man 8,9 g des gewünschten Produkts in Form von Kristallen vom Schmelzpunkt 85 bis 860 C mit einer Reinheit von   98,4 /o    und in einer Ausbeute von   88,5c    erhielt. Beim Stehenlassen während ca. eines Monats verfärbten sich die so erhaltenen Kristalle nicht.



   Das Filtrat und die Waschflüssigkeiten wurden vereinigt und auf ein Volumen von ca. 50 cm3 eingeengt.



  Nach dem Abkühlen wurde die kristalline Substanz, welche in situ ausfiel, durch Filtration gewonnen und in einem Exsikkator getrocknet, wobei man 0,5 g des gewünschten Produktes in Form von blassgelben Nadeln vom Schmelzpunkt 83 bis   84     C mit einer Reinheit von   95,3 /o    und in einer Ausbeute von   4,9 /o    erhielt.



   Durch Vereinigen der beiden oben gewonnenen Mengen an Kristallen wurde das gewünschte Produkt mit einer hohen Reinheit von mehr als   95 /o    in einer hohen Ausbeute von   93,4 /o    erhalten, ohne dass irgendeine Reinigung vorgenommen werden musste.



   Beispiel 2
Herstellung von 3-Hydroxy-5-methylisoxazol
Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie im obigen Beispiel 1 ausgeführt mit der Ausnahme, dass 8,3 g   Hydroxylaminhydrochlorid,    11,9 g Calciumhydroxyd und 11,2 g   Äthyltetrolat    verwendet wurden. Nach Beendigung der Umsetzung wurde das Reaktionsgemisch durch Zugabe von   20vol.- /oiger    Schwefelsäure auf pH = 2 angesäuert. Die anorganischen Salze, welche in situ ausfielen, wurden durch Filtration gewonnen und mit einer kleinen Menge Methanol gewaschen. Das Filtrat wurde mit den Waschflüssigkeiten vereinigt und un ter vermindertem Druck auf ein Volumen von ca.

 

  20   cm3    eingeengt, worauf das Konzentrat in einem Eiswasserbad abgekühlt wurde und das gewünschte Produkt in Form blassgelber Nadeln lieferte. Diese wurden durch Filtration gewonnen, mit kaltem Wasser gewaschen und dann in einem Exsikkator getrocknet und ergaben 8,7 g des gewünschten Produktes in Form blassgelber Nadeln vom Schmelzpunkt   86     C mit einer Reinheit von   99,2 /o    und in einer Ausbeute von   87,2 /o.   



   In dem mit den Waschflüssigkeiten vereinigten Filtrat (22   cm3)    wurden in der Hitze 5 g Natriumchlorid gelöst, worauf die resultierende Lösung abgekühlt wurde und 0,7 g blassgelbe Nadeln vom Schmelzpunkt  83 bis 840 C mit einer Reinheit von   94,8 /o    und in einer Ausbeute von   6,70/o    ergab.



   Durch Vereinigung der beiden wie oben beschrieben erhaltenen Mengen an Kristallen wurde also das gewünschte Produkt mit   einer    hohen Reinheit in einer hohen Ausbeute von 93,90/0 erhalten, ohne dass irgendeine Reinigung erforderlich war.



   Beispiel 3
Herstellung von 3-Hydroxyisoxazol
Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie im obigen Beispiel 1 ausgeführt mit der Ausnahme, dass 8,3 g   HydroxylammhyFocioIid,    14,8 g   Calciumhydr    cyd und 9,8 g Äthylpropiolat verwendet wurden. Nach Beendigung der Umsetzung wurde das Reaktionsgemisch durch Zugabe von konzentrierter Salzsäure auf pH = 2 angesäuert und unter   vermindertem    Druck auf ein Volumen von ca. 50   cm8    eingeengt.

  Das Konzentrat wurde in einem Eiswasserbad abgekühlt und ergab blassgelbe Schuppen, die durch Filtration gewonnen, mit kaltem Wasser gewaschen und getrocknet wurden und 7,5 g des gewünschten Produktes in Form von Kristallen vom Schmelzpunkt 97 bis   98  C    mit einer Reinheit von   99,2 /o    und in einer Ausbeute von   87,2 /o    lieferten.



   Das mit den Waschflüssigkeiten vereinigte Filtrat wurde auf ca. 30   cm3    eingeengt, worauf die kristalline Substanz, welche in situ ausfiel, wie oben behandelt und getrocknet wurde, wobei 0,9 g gelbe Schuppen vom Schmelzpunkt 94 bis   950      C    mit einer Reinheit von   94,10/o    und in einer Ausbeute von   10,0 /o    erhalten wurden.



   Durch Vereinigung der beiden wie oben erhaltenen Mengen an Kristallen wurde also das gewünschte Produkt mit einer hohen Reinheit und in einer hohen Ausbeute von   97,2 /o    erhalten, ohne dass irgendeine Reinigung erforderlich war.



   Die oben   gewonnenen    Kristalle wurden vereinigt und dann aus n-Hexan umkristallisiert, wobei 7,6 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 98 bis   990      C    mit einer Reinheit von 100,30/0 und in einer Ausbeute von   89,4 /o    erhalten wurden.



   Zum Vergleich werden einige Beispiele für die Herstellung der 3-Hydroxyisoxazolderivate gemäss dem Verfahren des Hauptpatentes wiedergegeben.



   Herstellung 1
3-Hydroxy-5-methylisoxazol
Zu einer Lösung von 5,6 g   Äthyltetrolat    in 100   cm8      Athanol    wurde eine Lösung gegeben, die durch Zugabe von 13,9 g Hydroxylaminhydrochlorid zu 180   cm8    einer   100/obigen    wässrigen Natriumhydroxydlösung hergestellt worden war. Man liess das resultierende Gemisch über Nacht bei Raumtemperatur stehen und   säuerte    es dann durch Zugabe von konzentrierter Salzsäure an. Das angesäuerte Gemisch wurde dreimal mit Äther extrahiert.



  Die vereinigten Extrakte wurden mit gesättigter wässriger Natriumchloridlösung gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Nach Entfernung des Äthers durch Destillation wurden 4,0 g einer gelblichorangefarbenen kristallinen Substanz (Reinheit   85,7 /o)    vom Schmelzpunkt 80 bis   82"    C in einer Ausbeute von   69,2 /o    erhalten.

 

   Die so erhaltene rohe kristalline Substanz wurde aus n-Hexan umkristallisiert und ergab 3,2 g des gewünschten Produktes in Form farbloser Nadeln (Reinheit   98,90/o)    vom Schmelzpunkt 84 bis 860 C in einer Ausbeute von   64,6 /o.    Nach dem Stehenlassen bei Umgebungstemperatur während 1 Woche hatten die   geIeinig    ten Kristalle sich gelblichorange verfärbt.



   Herstellung 2
3-Hydroxyisoxazol
Gemäss dem in der obigen Herstellung 1 beschriebenen Verfahren, wobei aber 4,9 g Äthylpropiolat anstelle des   Äthyltetrolates    verwendet wurden, wurden 2,5 g des gewünschten Produktes in Form einer kristallinen Substanz (Reinheit   98,5 /o)    vom Schmelzpunkt 98 bis   99"    C in einer Ausbeute von 590/o erhalten. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel: EMI3.1 worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, durch Umsetzung einer Verbindung der Formel: EMI3.2 worin R' eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, mit Hydroxylamin oder einem Säureadditionssalz davon, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines Erdalkalimetallhydroxydes ausführt, welches in einer Menge verwendet wird, die ausreicht, um das Reaktionsmedium bei einem alkalischen pH-Wert zu halten.
    UNTERANSPÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines Lösungsmittels ausführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Erdalkalimetallhydroxyd Calciumhydroxyd oder Bariumhydroxyd verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Molverhältsis von freiem Hydroxylamin zu Erdalkalimetallhydroxyd 1 zu mindestens 0,5 beträgt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Hydroxylamin in Form eines Säureadditionssalzes verwendet.
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