CH512314A - Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von rohrförmigen Aufnahmebehältnissen aus thermoplastisch verformbaren Werkstoffen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von rohrförmigen Aufnahmebehältnissen aus thermoplastisch verformbaren WerkstoffenInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von rohrförmigen
Aufnahmebehältnissen aus thermoplastisch verformbaren Werkstoffen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von rohrförmigen Aufnahmebehältnissen aus thermoplastisch verformbaren Werkstoffen, z. B. einem Kunststoff. Durch das Überhandnehmen von Verpackungsbehältnissen aus Rohrkörpern in allen Dimensionen nach Länge und Durchmesser wird das bisherige Sp stem der Fertigung von solchen Verpackungseinheiten dem jetzigen Bedarf in keiner Weise mehr gerecht.
Trotz der bereits weit vorangeschrittenen Automation in der Herstellung dieser Gegenstände kann die enorme Nachfrage nach diesen Massenartikeln kaum bewältigt werden.
Bisher wurden solche Rohre in einfachen Automaten gebördelt, wobei der intermittierende Transport der Rohre vom Rohrziehgerät weg zur Bördelstation entweder durch Kettentransport oder durch Schieberelemente bewerkstelligt wurde, wobei auch noch weitgehend viel Handarbeit durch Einlegen der Rohre und dergleichen zu leisten war.
Die Erfindung strebt nun auf diesem Gebiet eine neue Verfahrensweise an und erreicht dies dadurch, dass auf Längen vorgefertigte und geschnittene Rohre einzeln und sukzessive in Rohraufnahmehalterungen bzw.
in Buchsen fallen und mit diesen auf einem taktweise rotierenden, vertikalen Rundläufer bzw. Rundtisch den einzelnen Bearbeitungsstationen zugeführt werden, und zwar dergestalt, dass jedes Rohr mit je einer Pappronde als Bodenelement versehen, darauf einer Doppel-Bördelstation zugeführt wird und dass dort je zwei Rohre gleichzeitig an beiden Schnittkanten um- bzw. eingebördelt werden und weiterhin einer nachgeschalteten, kolbenbetätigten Eindrückeinrichtung für das sitzsichere Einlegen je eines Bodenteiles bzw. einer Pappronde zugeführt und darnach mittels eines Falltrichters hochgerichtet und einem horizontalen Transportband zugeführt werden.
Diese Verfahrensschritte werden durch die erfindungsgemässe Vorrichtung durchgeführt, welche darin besteht, dass einerseits zu einem kontinuierlichen Arbeitsablauf für das horizontale Zuführen der auf Längen vorgeschnittenen Rohre eine schräge Zuführrinne mit einem daran seitlich anschliessenden Einschiebegerät, zum vorläufigen Einbringen der Behälterböden - Ronden -, ein vertikaler Rundläufer oder Rundtisch zum Transport der Rohre und anderseits eine Doppel Bördelstation zum gleichzeitigen, beiderseitigen Bördeln von je zwei Rohren, ferner eine Eindrückeinrichtung für das sitzsichere Einlegen der Ronden sowie ein Transportband zum Entfernen der hochgestellten, einfüllbereiten Aufnahmebehältnisse, gegebenenfalls mit anschliessender Zuführung zu den Füllstationen angeordnet sind.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Vorrichtung sind am Kreisbogen des vertikalen Rundläufers oder Rundtisches mehrere, in gleichen Abständen angeordnete, vorzugsweise halbkreisförmige, auswechselbare Rohraufnahmehalterungen bzw. Buchsen vorgesehen.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung ist vorgesehen, dass die Buchsen verstell- bzw. einstellbare Rohrzentrierungen aufweisen und dass die Rohre in den Buchsen mittels Saugluft festhaltbar sind. Für einen ordnungsgemässen Ablauf der Fertigung kann etwa um die obere Hälfte des Rundläufers bzw. Rundtisches vom Einlauf der Rohre bis zu deren Auswerfen ein zusätzliches Halte- bzw. Führungsblech angeordnet sein, ferner kann im Anschluss an das der Rohreinlaufrinne gegenüberliegende Ende des Halte- bzw. Führungsbleches ein Falltrichter, zum Hochstellen der gebördelten Rohre eingerichtet sein.
Für das Verbringen der Ronden in die über die Einlaufrinne zugeführten Rohre ist zweckmässig eine Einschiebevorrichtung vorgesehen, bei welcher an einem im Zylinder betätigten Kolben ein horizontal arbeitender Mitnehmer befestigt ist, welcher im Takt des Fertigungs- bzw. Zuführungsablaufes vom Rondenstapel jeweils die unterste Ronde in je ein vorbeigeführtes Rohr horizontal einschiebt. Dabei sind ferner der Mit nehmer und die Kolbenstange längenverstellbar bzw.
auswechselbar ausgebildet und für den Rondenstapel Stapelbegrenzungen bzw. Stapelzentrierungen angeordnet.
Für das Einbringen der Ronden ist die Vorrichtung vorteilhaft in der Weise ausgestattet, dass der Bördelstation eine kolbenbetätigte Eindrückvorrichtung zum sitzsicheren Einlegen der Ronden nachgeschaltet ist.
Für eine besonders wirtschaftliche Fertigung solcher Massenartikel ist zweckmässig die Einrichtung zum beiderseitigen Randbördeln der Kunststoffrohre derart ausgebildet, dass an der Stirnseite des Rundläufers oder des Rundtisches mindestens zwei Bördelscheibenpaare angeordnet sind. Die Scheibenpaare sind vorteilhafterweise als starre Scheiben ausgestattet und arbeiten in der Weise zusammen, dass diese jeweils in entgegengesetzter Richtung in Arbeitsstellung horizontal zusammengeführt und nach dem Bördeln wieder in die Ausgangslage zur Aufnahme weiterer zwei Rohre zurückgeführt werden.
Ferner kann der Transport der Bördelscheibenpaare jeweils gemeinsam auf einem auf Führungswellen gelagerten Schlitten erfolgen und die Führungswellen können gleichzeitig als Drehsicherung für die Schlitten ausgebildet sein, wobei der Transport der Schlitten mittels einer mit einer Einrichtung für den Langsamvor- lauf ausgestattete Pneumatikeinheit erfolgt. Schliesslich ist es von Vorteil, wenn die Bördelscheiben je mit einer zentralen Bohrung zum Einführen von Stütz-Pressluft während des Bördeivorganges ausgestattet sind.
Einzelheiten der Erfindung sind an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel in der beiliegenden Zeichnung und in der nachfolgenden Einzelbeschreibung näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 In schematischer Darstellung eine Seitenansicht des Bördelautomaten mit den vor- und nachgeschalteten Aggregaten,
Fig. la eine Teilvergrösserung eines in der Buchse eingelegten Rohres und
Fig. 2 eine Ansicht von oben auf die Gerätekombination gemäss Fig. 1.
Einen der Hauptbestandteile der Gesamtvorrichtung stellt der vertikale Rundläufer oder Rundtisch 1 dar, welcher im wesentlichen aus einer rotierenden Scheibe besteht, in deren Umfang mehrere in gleichen Abständen halbkreisförmige Rohraufnahmehalterungen bzw. Buchsen 2 ausgeformt sind. Diese Buchsen sind entsprechend der vorgesehenen Durchmesser für die Rohre auswechselbar bzw. gegen den Einsatz anderer Grössen austauschbar und mittels Rohrzentrierungen 3 in sich nochmals verstellbar angeordnet. Die vorzugsweise pneumatische Betätigung bzw. Rotation des Rundläufers bzw. des Rundtisches 1 erfolgt in herkömmlicher Weise über eine Mitnehmer- oder Antriebsplatte 4.
Zweckmässig an der Stirnseite des Rundläufers oder Rundtisches 1 befinden sich zum Zwecke eines gesteigerten Ausstosses mehrere, zumindest jedoch zwei Bördelstationen 5, 6 als Doppel-Bördelstation, welche gleichzeitig je zwei der herangeführten, auf vorbestimmte Längen zugeschnittenen Rohre 7 beiderseits einbördeln bzw. deren Schnittkanten umbördeln. Die Rohre 7 werden vorteilhafterweise mittelbar oder unmittelbar vom (in der Zeichnung nicht dargestellten) Rohrzieh- und Schneidgerät weg über eine schräge Zuführ- oder Einlaufrinne 8 mit seitlichen Zufuhrbegrenzungen 9 an das Bördelgerät herangeführt und fallen intermittierend im Rhythmus bzw. im Takt des Umlaufes des Rundläufers 1 jeweils in eine dessen Buchsen 2, von welchen sie in Pfeilrichtung 10 mitgenommen werden.
Bei Erreichen des Rundtisches 1 werden die Rohre 7 noch mit einem Rohrboden oder einer Ronde 11 versehen, welche von einem Einschiebegerät 12 horizontal in die Rohre 7 eingebracht werden. Dieser Arbeitsgang erfolgt in dem Moment, an welchem ein Rohr 7 von der schrägen Zuführrinne 8 her die Buchse 2 erreicht und dort für kurze Zeit verbleibt, bis sich der Rundlisch 1 wieder um einen Takt weiterdreht.
Der Einschiebevorgang für die Ronden 11 vollzieht sich in der Weise, dass an dem im Zylinder 13 betätigten Kolben ein horizontal arbeitender Mitnehmer 14 befestigt ist, welcher im Takt des Fertigungsbzw. Zuführungsablaufes vom Rondenstapel 15 jeweils die unterste Ronde 11 in je ein vorbeigeführtes Rohr 7 horizontal einschiebt. Auch dieses Gerät ist so beschaffen, dass Mitnehmer 14 und Kolbenstange 16 zum Zwecke der Anpassung an Serien von Rohren mit unterschiedlicher Länge und Durchmesser längenverstellbar bzw. auswechselbar sind. Der Rondenstapel 15 weist für ein reibungsloses Nachfallen der Ronden 11 in an sich bekannter Weise vertikale Stapelbegrenzungen bzw. Stapelzentrierungen 17 auf, welche aus vorerwähnten Gründen ebenfalls mühelos sich den ver änderten Durchmesserverhältnissen der Ronden 11 anpassen lassen.
Wie erwähnt, bleiben die Ronden 11 im wesentlichen in horizontaler Lage nach deren Einschieben im Rohr 7 liegen und passieren in dieser Lage auch die Bördelstation 5 bzw. 6. Es ist daher der Bördelstation eine sogenannte Eindrückeinrichtung 18 nachgeschaltet (Fig. 2), welche die Ronde 11 lagerichtig als Boden in das gebördelte Rohr 7 sitzfest eindrückt. Diese Vorrichtung entspricht in ihrer Funktion weitgehend dem Einschiebegerät 12, sie ist vorzugsweise pneumatisch betätigt und bewegt mittels der Kolbenstange 19 ein stempelförmiges Werkzeug 20, jeweils im Arbeitstakt der vorausgehenden Vorrichtungseinheiten.
Die Rohre 7 werden während des gesamten Transportes im Rundläufer oder im Rundtisch 1 mittels Saugluft in den Buchsen 2 gehalten. Zur zusätzlichen Umlaufsicherung ist ferner vom Einlauf der Rohre 7 bis zu deren Auswerfen, also mindestens bis zur Eindrückeinrichtung 18 ein zusätzliches Halte- bzw. Führungsblech 21 vorgesehen, welches sich im Abstand etwa des halben Durchmessers der Rohre 7 um den Rundläufer 1 wölbt.
Das Halte- und Führungsblech 21 endet in Richtung des Fertigungsablaufes an der Stelle, an welcher das fertige, also das gebördelte und mit dem Boden versehene Aufnahmebehältnis 7a in den Bereich eines Falltrichters 22 gelangt, durch welchen es vertikal hochgerichtet wird und auf einem horizontalen Transportband oder Förderband 23 zum Weitertransport möglicherweise zu den in der Zeichnung nicht dargestellten Füllstationen oder zur Lagerung befördert wird.
In der Fig. 2 ist hauptsächlich das Doppel-Bördelaggregat veranschaulicht. Dieses setzt sich beispielsweise aus zwei Bördelscheibenpaaren 5a -und 5b bzw.
6a und 6b zusammen, welche als starre Scheiben ausgebildet sind und jeweils in entgegengesetzter Richtung in Arbeitsstellung horizontal heran- und wieder zurückführbar sind. Das ZusammeIlführen der Bördel scheiben und das sich wieder voneinander Entfernen, also deren Transport erfolgt gemeinsam auf einem auf Führungswellen 24, 25 und 26, 27 gelagerten und bewegbaren Schlitten 28 bzw. 29, wobei die erwähnten Führungswellen 24, 25 sowie 26, 27 gleichzeitig als Drehsicherung für die Schlitten 28 bzw. 29 fungieren.
Die Bördelscheiben 5a, b und 6a, b sind je mit einer zentralen Bohrung 30, 31 und 32, 33 ausgestattet, um während des Bördelvorganges Stütz- oder Pressluft in die Rohre 7 einzublasen und somit eine sichere und einwandfreie Bördelung zu bewirken. Zu dem gleichen Zweck ist ferner noch vorgesehen, dass der Transport der Schlitten 28, 29 mittels einer vorzugsweise mit einer Einrichtung für den Langsam-Vorlauf ausgestatteten Pneumatikeinheit 34 bzw. 35 erfolgt.
PATENTANSPRÜCHE
I. Verfahren zur selbsttätigen Herstellung von rohrförmigen Aufnahmebehältnissen aus thermoplastisch verformbaren Werkstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass auf Längen vorgefertigte und geschnittene Rohre (7) einzeln und sukzessive in Rohraufnahmehalterungen bzw. in Buchsen (2) fallen und mit diesen auf einem taktweise rotierenden, vertikalen Rundläufer bzw.
Rundtisch den einzelnen Bearbeitungsstationen zugeführt werden, und zwar dergestalt, dass jedes Rohr (7) mit je einer Pappronde (11) als Bodenelement versehen, darauf einer Doppel-Bördelstation (5, 6) zugeführt wird und dass dort je zwei Rohre (7) gleichzeitig an beiden Schnittkanten um- bzw. eingebördelt werden und weiterhin einer nachgeschalteten, kolbenbetätigten Eindrückeinrichtung (l8) für das sitzsichere Einlegen je eines Bodenteiles bzw. einer Pappronde (11) zugeführt und darnach mittels eines Falltrichters (22) hochgerichtet und einem horizontalen Transportband (23) zugeführt werden.
II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits zu einem kontinuierlichen Arbeitsablauf für das horizontale Zuführen der auf Längen vorgeschnittenen Rohre (7) eine schräge Zuführrinne (8) mit einem daran seitlich anschliessenden Einschiebegerät (12) zum vorläufigen Einbringen der Behälterböden - Ronden 11) ein vertikaler Rundläufer oder Rundtisch (l) zum Transport der Rohre (7) und anderseits eine Doppel-Bördelstation (5, 6) zum gleichzeitigen, beiderseitigen Bördeln von je zwei Rohren, ferner eine Eindrückeinrichtung (18) für das sitzsichere Einlegen der Ronden (11) sowie ein Transportband (23) zum Entfernen der hochgestellten, einfüllbereiten Aufnahmebehältnisse (7a), gegebenenfalls mit anschliessender Zuführung zu den Füllstationen angeordnet sind.
UNTERANSPRÜCHE
1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des vertikalen Rundläufers oder Rundtisches (1) mehrere in gleichen Abständen angeordnete, vorzugsweise halbkreisförmige, auswechselbare Rohraufnahmehalterungen bzw. Buchsen (2) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsen (2) verstellbare bzw. einstellbare Rohrzentrierungen (3) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (7) in den Buchsen (2) mittels Saugluft festhaltbar sind.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass etwa um die obere Hälfte des Rundläufers bzw. Rundtisches (1) vom Einlauf der Rohre (7) bis zu deren Auswerfen ein zusätzliches Halte- bzw. Führungsblech (21) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an das die Rohrzuführrinne (8) gegenüberliegende Ende des Halte- bzw.
Führungsbleches (21) ein Falltrichter (22) zum Hochstellen der gebördelten Rohre (7a) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in einem Zylinder (13) des Rondeneinschiebegerätes betätigten Kolben ein horizontal arbeitender Mitnehmer (14) befestigt ist, welcher im Takt des Fertigungs- bzw. Zuführungsablaufes vom Rondenstapel (15) jeweils die unterste Ronde (11) in je ein vorbeigeführtes Rohr (7) horizontal einschiebt.
7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (14) und die Kolbenstange (16) längenverstellbar bzw. auswechselbar ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für den Stapel (15) des Rondeneinschiebegerätes Stapelbegrenzungen bzw. Stapelzentrierungen (17) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Bördelstation eine kolbenbetätigte Eindrückvorrichtung (18) zum sitzsicheren Einlegen der Ronden (11) nachgeschaltet ist.
10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirnseite des Rundläufers bzw. des Rundtisches (1) mindestens zwei Bördelscheibenpaare (5a, 5b und 6a, 6b) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bördelscheiben (5a, 5b und 6a, 6b) als starre Scheiben ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bördelschleibenpaare (5a, 5b und 6a, 6b) jeweils in entgegengesetzter Richtung in Arbeitsstellung horizontal heran- und wieder zurückführbar sind.
13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Transport der Bördelscheibenpaare (5a, 5b und 6a, 6b) jeweils gemeinsam auf einem auf Führungswellen (24, 25 und 26, 27) gelagerten Schlitten (28 bzw. 29) erfolgt.
14. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswellen (24, 25 und 26, 27) gleichzeitig als Drehsicherung für die Schlitten (28, 29) ausgebildet sind.
15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Transport der Schlitten (28, 29) mittels einer mit einer Einrichtung für den Langsam-Vorlauf ausgestatteten Pneumatikeinheit (34, 35) erfolgt.
16. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Bördelscheiben (5a, 5b und 6a, 6b) je mit einer zentralen Bohrung (30, 31 und 32, 33) zum Einführen von Stütz-Pressluft während des Bördelvorganges ausgestattet sind.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. scheiben und das sich wieder voneinander Entfernen, also deren Transport erfolgt gemeinsam auf einem auf Führungswellen 24, 25 und 26, 27 gelagerten und bewegbaren Schlitten 28 bzw. 29, wobei die erwähnten Führungswellen 24, 25 sowie 26, 27 gleichzeitig als Drehsicherung für die Schlitten 28 bzw. 29 fungieren.Die Bördelscheiben 5a, b und 6a, b sind je mit einer zentralen Bohrung 30, 31 und 32, 33 ausgestattet, um während des Bördelvorganges Stütz- oder Pressluft in die Rohre 7 einzublasen und somit eine sichere und einwandfreie Bördelung zu bewirken. Zu dem gleichen Zweck ist ferner noch vorgesehen, dass der Transport der Schlitten 28, 29 mittels einer vorzugsweise mit einer Einrichtung für den Langsam-Vorlauf ausgestatteten Pneumatikeinheit 34 bzw. 35 erfolgt.PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur selbsttätigen Herstellung von rohrförmigen Aufnahmebehältnissen aus thermoplastisch verformbaren Werkstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass auf Längen vorgefertigte und geschnittene Rohre (7) einzeln und sukzessive in Rohraufnahmehalterungen bzw. in Buchsen (2) fallen und mit diesen auf einem taktweise rotierenden, vertikalen Rundläufer bzw.Rundtisch den einzelnen Bearbeitungsstationen zugeführt werden, und zwar dergestalt, dass jedes Rohr (7) mit je einer Pappronde (11) als Bodenelement versehen, darauf einer Doppel-Bördelstation (5, 6) zugeführt wird und dass dort je zwei Rohre (7) gleichzeitig an beiden Schnittkanten um- bzw. eingebördelt werden und weiterhin einer nachgeschalteten, kolbenbetätigten Eindrückeinrichtung (l8) für das sitzsichere Einlegen je eines Bodenteiles bzw. einer Pappronde (11) zugeführt und darnach mittels eines Falltrichters (22) hochgerichtet und einem horizontalen Transportband (23) zugeführt werden.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits zu einem kontinuierlichen Arbeitsablauf für das horizontale Zuführen der auf Längen vorgeschnittenen Rohre (7) eine schräge Zuführrinne (8) mit einem daran seitlich anschliessenden Einschiebegerät (12) zum vorläufigen Einbringen der Behälterböden - Ronden 11) ein vertikaler Rundläufer oder Rundtisch (l) zum Transport der Rohre (7) und anderseits eine Doppel-Bördelstation (5, 6) zum gleichzeitigen, beiderseitigen Bördeln von je zwei Rohren, ferner eine Eindrückeinrichtung (18) für das sitzsichere Einlegen der Ronden (11) sowie ein Transportband (23) zum Entfernen der hochgestellten, einfüllbereiten Aufnahmebehältnisse (7a), gegebenenfalls mit anschliessender Zuführung zu den Füllstationen angeordnet sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des vertikalen Rundläufers oder Rundtisches (1) mehrere in gleichen Abständen angeordnete, vorzugsweise halbkreisförmige, auswechselbare Rohraufnahmehalterungen bzw. Buchsen (2) vorgesehen sind.2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsen (2) verstellbare bzw. einstellbare Rohrzentrierungen (3) aufweisen.3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (7) in den Buchsen (2) mittels Saugluft festhaltbar sind.4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass etwa um die obere Hälfte des Rundläufers bzw. Rundtisches (1) vom Einlauf der Rohre (7) bis zu deren Auswerfen ein zusätzliches Halte- bzw. Führungsblech (21) angeordnet ist.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an das die Rohrzuführrinne (8) gegenüberliegende Ende des Halte- bzw.Führungsbleches (21) ein Falltrichter (22) zum Hochstellen der gebördelten Rohre (7a) angeordnet ist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in einem Zylinder (13) des Rondeneinschiebegerätes betätigten Kolben ein horizontal arbeitender Mitnehmer (14) befestigt ist, welcher im Takt des Fertigungs- bzw. Zuführungsablaufes vom Rondenstapel (15) jeweils die unterste Ronde (11) in je ein vorbeigeführtes Rohr (7) horizontal einschiebt.7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (14) und die Kolbenstange (16) längenverstellbar bzw. auswechselbar ausgebildet sind.8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für den Stapel (15) des Rondeneinschiebegerätes Stapelbegrenzungen bzw. Stapelzentrierungen (17) angeordnet sind.9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Bördelstation eine kolbenbetätigte Eindrückvorrichtung (18) zum sitzsicheren Einlegen der Ronden (11) nachgeschaltet ist.10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirnseite des Rundläufers bzw. des Rundtisches (1) mindestens zwei Bördelscheibenpaare (5a, 5b und 6a, 6b) angeordnet sind.11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bördelscheiben (5a, 5b und 6a, 6b) als starre Scheiben ausgebildet sind.12. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bördelschleibenpaare (5a, 5b und 6a, 6b) jeweils in entgegengesetzter Richtung in Arbeitsstellung horizontal heran- und wieder zurückführbar sind.13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Transport der Bördelscheibenpaare (5a, 5b und 6a, 6b) jeweils gemeinsam auf einem auf Führungswellen (24, 25 und 26, 27) gelagerten Schlitten (28 bzw. 29) erfolgt.14. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswellen (24, 25 und 26, 27) gleichzeitig als Drehsicherung für die Schlitten (28, 29) ausgebildet sind.15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Transport der Schlitten (28, 29) mittels einer mit einer Einrichtung für den Langsam-Vorlauf ausgestatteten Pneumatikeinheit (34, 35) erfolgt.16. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Bördelscheiben (5a, 5b und 6a, 6b) je mit einer zentralen Bohrung (30, 31 und 32, 33) zum Einführen von Stütz-Pressluft während des Bördelvorganges ausgestattet sind.
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| CH130070A CH512314A (de) | 1970-01-29 | 1970-01-29 | Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von rohrförmigen Aufnahmebehältnissen aus thermoplastisch verformbaren Werkstoffen |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0136821A3 (de) * | 1983-09-06 | 1986-06-11 | Amalgamated Mining & Trading Limited | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Behältern |
| CN114131448A (zh) * | 2021-11-11 | 2022-03-04 | 盐城君朋机械有限公司 | 自动软管切断倒角机 |
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1970
- 1970-01-29 CH CH130070A patent/CH512314A/de not_active IP Right Cessation
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |