CH513151A - Verfahren zur Herstellung von S- bzw. O-Heterocyclen mit ankondensierten Phenylresten und deren Verwendung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von S- bzw. O-Heterocyclen mit ankondensierten Phenylresten und deren Verwendung

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CH513151A
CH513151A CH165168A CH165168A CH513151A CH 513151 A CH513151 A CH 513151A CH 165168 A CH165168 A CH 165168A CH 165168 A CH165168 A CH 165168A CH 513151 A CH513151 A CH 513151A
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Description


  
 



   Verfahren zur Herstellung von S- bzw.   O-Heterocyclen    mit ankondensierten Phenylresten und deren Verwendung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I
EMI1.1     
 in der N=B eine tertiäre Aminogruppe und Y eine Alkylenbrücke darstellt, die ihre verbindenden Valenzen an verschiedenen Kohlenstoffatomen trägt; R einen gegebenenfalls substituierten Alkylrest oder einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest darstellt; und X 0, S oder   SO2    bedeutet; wobei die ankondensierten Benzolkerne des heterocyclischen Gerüstes Substituenten tragen können, oder von Säureadditionssalzen davon. Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Verbindungen weisen ein Xanthen Thioxanthen- oder ein am Schwefelatom oxidiertes Thioxanthengrundgerüst auf.



   Das   erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel I zeichnet sich dadurch aus, dass eine Verbindung der Formel II
EMI1.2     
 in der N=B, X und Y die vorstehend angegebenen Bedeutungen besitzen, wobei die ankondensierten Benzolkerne des heterocyclischen Gerüstes Substituenten tragen können, mit einer metallorganischen Verbindung der Formel R-Mg-Halogenid oder R-Li, umgesetzt wird und der resultierende Organo-Metallkomplex hydrolysiert wird.



   Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung der nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Verbindungen der Formel I zur Herstellung der entsprechenden quaternären Ammoniumsalze durch Quaternisierung.



   In den Verbindungen der Formel I bedeutet R vorzugsweise einen Niedrigalkyl, Phenyl oder Phenyl-nied   rig-alkylrest. Die tert.-amino-nied tert.-amino-niedrig-alkoxyseitenkette    der Formel -O-Y-N=B kann an die 1-, 2-, 3- oder 4 Stellung des Xanthen-Thioxanthen oder am S-Atom oxydierten Thioxanthenkernes gebunden sein. Bevorzugt werden die 2- und 3-Stellungen, da sie aus leicht erhältlichen Ausgangsmaterialien stammen.



   Die tertiäre Aminogruppe der Formel (-N=B) ist vorzugsweise ein Rest des Types ZZ'N-, in dem Z und Z' organische Reste darstellen, so dass das vollständige Molekül, an das er gebunden ist, ein tertiäres Amin ist.



  Der tertiäre Aminorest ist vorzugsweise basisch und hat ein Molekulargewicht niedriger als etwa 200. Basische tert.-Aminoreste sind solche vom aliphatischen oder araliphatischen Typ, die den Molekülen, in denen sie vorkommen, genügend Basizität verleihen (Basenkonstante KB = mindestens 10-6), so dass die Verbindungen leicht Säureadditionssalze mit starken anorganischen oder organischen Säuren bilden. Besonders bevorzugte tert.-Aminoreste sind Di-niedrigalkylamino, z.B.



  Dimethylamino-, Diäthylamino-, Dibutylamino-, Methyl äthylaminoreste und dgl.; Dicycloalkylaminoreste, in denen die Cycloalkylgruppe 5 bis 6 Ringglieder und insgesamt 5 bis etwa 9 Kohlenstoffatome enthält, z.B. Dicyclopentylamino-, Dicyclohexylamino-, bis-(4-Methylcyclohexyl)-aminoreste und dgl.; N-(Cycloalkyl)-niedrigalkylaminoreste, in denen die Cycloalkylgruppe 5 bis 6 Ringglieder hat und insgesamt 5 bis etwa 9 Kohlenstoffatome besistzt, z.B.   N-(cyclohexyl) -methylamino,    N-(Cyclopentyl)-äthylaminoreste und dgl.;

  Polymethylenimino  reste mit 5 bis 7   Ringgliedern    und insgesamt 5 bis etwa 9 Kohlenstoffatomen, z.B.   1 -Pyrrolidyl-,      1-Piperidyl-,    Hexamethyleniminoreste und niedrigalkylierte Derivate davon; 4-Morpholinyl;   1 -Piperazinyl;      1 -Piperazinyle,    die in 4-Stellung einen Kohlenwasserstoffrest tragen, in denen der Kohlenwasserstoffsubstituent 1 bis 10 Kohlenstoffatome besitzt, z.B.   4-Methyl- 1 -piperazinyl,    4-Phe   nyl-l-piperazinyl    und dgl.; Di-(Phenyl-niedrigalkyl)-ami   no.    z.B. Dibenzylamino, bis-(Phenyläthyl)-amino und dgl.: und N-(Phenyl-niedrigalkyl)-niedrigalkylamino, zum Beispiel N-(Benzyl)-methylamino,   N- (Phenyläthyl)-äthyl-    amino und dgl.

  In den vorstehend genannten Resten wird die Bezeichnung    Niedrigalkyl) >     für Alkylgruppen verwendet, die 1 bis etwa 6 Kohlenstoffatome enthalten.



   Die Niedrigalkylenbrücke (Y oben) bezeichnet einen Alkylenrest von wenigstens 2 und nicht mehr als etwa 5 Kohlenstoffatomen, wobei solche Reste eingeschlossen sind, wie   -CH2-CH-,      -CH2CH2CH2-,      -CH(CH3)CH2-,      -CH(CH3)CHC(CH:,)-,      -CH2CH2CH CH2-,    -CH2CH2   CH > CH,CH.-    und dgl.



   Wenn R in der 9-Stellung eine Alkylgruppe ist, dann weist diese vorzugsweise 1 bis etwa 6 Kohlenstoffatome auf, wie z.B. Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Hexyl und dgl.



   Bei Verbindungen der Formel I wirkt sich die Anwesenheit einfacher Substituenten am Benzolring des Xanthen-, Thioxanthen- oder am Schwefel oxydierten Thioxanthengerüsts oder am Benzolring der Gruppe R in der 9-Stellung für den Fall dass R einen Phenyl oder Phenyl-niedrigalkylrest, beispielsweise einen Benzylrest bedeutet, nicht nachteilig auf die brauchbaren pharmakologischen Eigenschaften der Verbindungen aus und die so substituierten Verbindungen sind den hier beanspruchten Zusammensetzungen vollkommen äquivalent.



  Beispiele für solche einfachen Substituenten sind Niedrigalkyl, Niedrigalkoxy, Niedrigalkylthio, Niedrigalkylsulfinyl,   Niedrigalkylsulfonyl-trifluormethyl    und Halogen, z.B. Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Methoxy, Äthoxy, Propoxy, Isopropoxy, Butoxy, Pentyloxy, Hexyloxy,   Methylthio,    Äthvlthio, Methylsulfinyl, Methylsulfonyl, Fluor, Chlor, Brom, Jod und dgl.



   Die Verbindungen der Formel I werden durch Umsetzung einer Verbindung der Formel II mit einem Grignard-Reagens, R-Mg-Halogenid oder einem Lithiumderivat, R-Li, hergestellt.



   Die Reaktion findet bei gewöhnlicher Temperatur in einem wasserfreien, inerten, organischen Lösungsmittel statt, wobei ein Organo-Metallkomplex entsteht, der bei Zugabe von Wasser leicht zu einem tertiären Carbinol der Formel IA hydrolysiert wird.



   Die Verbindungen der Formel II werden dann wieder aus dem entsprechenden Hydroxy-9-xanthenon oder Hydroxy-9-thioxanthenon hergestellt. Das letztere wird mittels einer starken Base, wie einem Alkalimetall-niedrigalkoxylat, z.B. Natriummethylat, in sein Natriumsalz überführt und mit einem Niedrig-tert.-amino-niedrigalkylhalogenid behandelt, wobei eine Verbindung der Formel II entsteht. Falls man Verbindungen der Formel II zu erhalten wünscht, in der Y eine Kette von 4 bis 5 Kohlenstoffatomen besitzt, wird vorzugsweise ein alternatives Verfahren verwendet, wobei das Hydroxy-9xanthenon oder -9-Thioxanthenon mit einem Brom-niedrigalkylchlorid, Br-Y-CI, kondensiert wird, und die erhaltene Chlor-niedrigalkoxyverbindung anschliessend mit einem sekundären Amin HN=B umgesetzt wird.



   Die Strukturen der erfindungsgemässen Verbindungen wurden durch Elementaranalyse, durch die Art der Herstellung und durch Ultraviolett- und Infrarotspektren ermittelt.



   Die Verbindungen der Formeln I und II sind basischer Natur und bilden so Säureadditionssalze bei der gemässigten Behandlung mit starken anorganischen oder organischen Säuren, und sie bilden quartäre Ammoniumsalze bei der Behandlung mit Alkyl- oder Aralkylestern starker anorganischer oder organischer Sulfonsäuren. Obgleich pharmazeutisch verträgliche, wasserlösliche Salze bevorzugt werden, sind alle Salze als Zwischenprodukte zur Herstellung und/oder als charakterisierende Derivate der freien Basen brauchbar. Diese Säureadditionssalze und quaternären Ammoniumsalze sind die vollen Äquivalente der entsprechenden freien Basen, die hier beansprucht werden, insofern als die dem Kation eigenen physiologischen Eigenschaften betrachtet werden. Beide, die freien Basen und die Salze werden als ein- und dieselbe Erfindung betrachtet.



   Die pharmakologische Untersuchung der erfindungsgemässen Verbindungen hat gezeigt, dass sie die folgenden Eigenschaften besitzen: Verstärkung der Hexobarbital-Hypnose, antihypertensive Wirkung, Coronardilatorische Aktivität, anticoagulierende Aktivität, Enzym- und Metabolit-hemmende Wirkung, anticonvulsive und    CNS -senkende    Aktivität und anti-inflammatorische Aktivität. Eine besondere Form anti-inflammatorischer Aktivität, welche die erfindungsgemässen Verbindungen zeigen, ist die gastrische antiulcerogene Aktivität.



   Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung werden hergestellt, um sie als Beimischung in pharmazeutischen Trägern zu verwenden, man löst z.B. eine pharmazeutisch verträgliche Salzform in sterilem, wässrigen Medium zur parenteralen Verabreichung; oder man bringt eine Verbindung der vorliegenden Erfindung mit iiblichen Trägern in Tablettenform zur oralen Verab   reihung   
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung, ohne sie zu beschränken.



  A.   3-(Niedrig-tert.-anino-niedrigalkoxy)-9-xanthenone    und 9-thioxanthenone   (all)   
Beispiel Al    3-(2-DiäthylaminoäthoxyJ-9-xanthenon   
Eine Mischung von 21,2 g (0,1 Mol) 3-Hydroxy-9 -xanthenon, 6,5 g (0,12 Mol) Natriummethylat, 300 ml Chlorbenzol und 25 ml Methanol wurde auf 1300C erhitzt, bis das Methanol abdestilliert war. Die Mischung wurde auf 1000C gekühlt und 16,3 g (0,12Mol) 2-Di äthylaminoäthylchlorid wurden zugefügt. Die Reaktionsmischung wurde 31/2 Stunde am Rückfluss erhitzt, dann auf 1000C abgekühlt und 10 ml 35%iges Natriumhydroxyd in 200 ml Wasser hinzugefügt. Man liess die Mischung abkühlen, wobei man eine halbe Stunde lang rührte. Man trennte die Chlorbenzolschicht von der wässrigen Schicht und extrahierte letztere zweimal mit Chloroform. 

  Die Chloroformextrakte wurden der Chlorbenzolschicht zugefügt und die Lösung wurde im Vakuum eingeengt. Man löste den Rückstand unter Erwärmen in Hexan, kühlte die Lösung und liess das Produkt auskristallisieren, wobei 29,6g 3-(2-Diäthylamino äthoxy)-9-xanthenon erhalten wurden, welches nach der   Umkristallisation aus Hexan den Schmelzpunkt 63,2 bis 64,20C hatte.



   Beispiel A2    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-methyl-9-xanthenon    wurde aus 3-Hydroxy-6-methyl-9-xanthenon und 2 Diäthylaminoäthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte nach Umkristallisation aus Hexan den Schmp.



  von 64,0 bis 65,40C.



   Beispiel A3    3-(2-DimethylamEnoäthaxy)-9-xanthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-xanthenon und 2-Dimethylaminoäthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt wurde in Form farbloser Nadeln erhalten, Schmelzpunkt ist 85,8 bis 89,00C nach Umkristallisation aus Hexan.



   Beispiel A4
3-   [2-(1-Piperidyll-äthoxy]    -9-xanthenon wurde aus 3-Hydroxy-9-xanthenon und 2-(1-Piperidyl)-äthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 85,4 bis 87,00C nach Umkristallisation aus Hexan.



   Beispiel A5    3-[2 -(4t-Morpholinyl)-äthoxy]    -9-xanthenon wurde aus 3-Hydroxy-9-xanthenon und 2-(4-Morpholinyl)-äthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 142,8 bis 144,80C nach Umkristallisation aus Äthylacetat.



   Beispiel A6    3-[2-(1-Pyrrolidyl)-äthoxy]-9-xanthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-xanthenon und 2-(1-Pyrrolidyl)-äthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 107,4 bis   1 10,00C    nach Umkristallisation aus Äthylacetat.



   Beispiel A7    3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-xanthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-xanthenon und 3-Dimethylaminopropylchlorid entsprechend dem oben in   Beispiel    1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 68,2 bis 70,00C nach Umkristallisation aus Hexan.



   Beispiel A8    3-[2-(N-Äthylbenzylarnino)-äthox#\    -9-xanthenon wurde aus 3-Hydroxy-9-xanthenon und 2-(N-Äthylbenzylamino)-äthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 40 bis 450C nach Umkristallisation aus Hexan. Eine Probe der freien Base wurde in ihr Hydrochlorid überführt, indem man sie in Äthanol löste und einen   überschuss    äthanolischer Chlorwasserstoffsäure zufügte. Das Hydrochlorid wurde aus Isopropylalkohol umkristallisiert und hatte den Schmelzpunkt 179,4 bis 180,20C.



   Beispiel A9    3 -[2-(4-Methyl-l-piperazirEyl)-äihoxy -9-xavrthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-xanthenon und 2-(4-Methyl -1-piperazinyl)-äthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 120,8 bis 122,60C nach Umkristallisation aus einer Äthylacetat/Hexanmischung.



   Wenn man das 2-Diäthylaminoäthylchlorid in Beispiel Al durch ein molares Äquivalent an 2-Dicyclohexylaminoäthylchlorid,   2-bis-(4-Methylcyclohexyl)-aminoäthylchlorid, 2-N-(Cyclopentyl) -methylamino] -äthylchlorid, 2-Hexamethyleniminoäthylchlorid,    2-Dibenzylaminoäthylchlorid,   2-Dimethylamino- 1 -propylchlorid    oder   2-Dimethylamino- 1 ,2-dimethyläthylchlorid    ersetzt, so kann dementsprechend   3-(2-Dicyclohexylaminoäthoxy)- 9-xanthenon;    3-[2-bis-(4-Methylcyclohexyl)-aminoäthoxy] -9  -xanthenon;   3-2- [N-(Cyclopentyl)-methylamino]-äthoxy-9     -xanthenon; 3-(2-Hexamethyleniminoäthoxy)-9-xanthenon;

   3 -(2-Dibenzylaminoäthoxy)-9-xanthenon;   3 -(2-Dimethylamino- 1 -propoxy)-9-xanthenon;    oder   3-(2-Dimethylamino- 1 ,2-dimethyläthoxy)-9-xanthenon    erhalten werden.



   4-Bromsalicylsäure, 3-Butylsalicylsäure, 5-Chlorsalicylsäure, 3-Brom-4,5-dimethylsalicylsäure, 3-Brom-4,6 -dimethoxysalicylsäure, 3,5-Dichlorsalicylsäure,   3 ,4-Di-    methoxysalicylsäure, 4-Äthoxysalicylsäure, 3-Fluorsalicylsäure, 4-Hexyloxysalicylsäure, 3-Jodsalicylsäure, 5 Isopropylsalicylsäure oder 5-Äthylthiosalicylsäure können mit Resorcinol in Gegenwart von Zinkchlorid und Phosphoroxychlorid zur Reaktion gebracht werden und das entstehende substituierte Salicoylresorcinol wird durch Erhitzen cyclisiert, wobei dementsprechend   3-Hydroxy-6-brom-9-xanthenon, 3-Hydroxy-5-butyl-9-xanthenon,    3-Hydroxy-7-chlor-9-xanthenon, 3 -Hydroxy-5-brom-6,7-dimethyl-9-xanthenon,   3-Hydroxy-5-brom-6,8-dimethoxy-9-xanthenon,    3 -Hydroxy-5,7-dichlor-9-xanthenon,   3-Hydroxy-5 ,6-dimethoxy-9-xanthenon,

   3 -Hydroxy-6-äthoxy-9-xanthenon, 3-Hydroxy-5-fluor-9-xanthenon,    3-Hydroxy-6-hexyloxy-9-xanthenon, 3-Hydroxy-5-jod-9-xanthenon,   3 -Hydroxy-7-isopropyl-9-xanthenon,    oder 3-Hydroxy-7-äthylthio-9-xanthenon entsteht.



   Wenn man das 3-Hydroxy-9-xanthenon in Beispiel A1 durch ein molares Äquivalent an 1 -Hydroxy-9-xanthenon,   3-Hydroxy-6-brom-9-xanthenon, 3-Hydroxy-5-butyl-9-xanthenon, 3-Hydroxy-7-chlor- 9-xanthenon, 3-Hydroxy-5-brom-6,7-dimethyl-9-xanthenon, 3-Hydroxy-5-brom-6,8-dimethoxy-9-xanthenon,    3-Hydroxy-5,7-dichlor-9-xanthenon, 3   -Hydroxy-5 ,6-dimethoxy-9-xanthenon,      3-Hydroxy-6-äthoxy-9-xanthenon, 3-Hydroxy-5-fluor-9-xanthenon,        3-Hydroxy-6-hexyloxy-9-xanthenon, 3 -Hvdroxy-5-jod-9-xanthenon,    3-Hydroxy-7-isopropyl-9-xanthenon, oder   3-Hydroxy-7-äthylthio-9-xanthenon    ersetzt, so kann dementsprechend 1   -(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-xanthenon;    3 -(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-brom-9-xanthenon;

   3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-butyl-9-xanthenon:   3 -(2-Diäthylaminoäthoxy)-7-chlor-9-xanthenon; 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-brom-6,7-dimethyl-9-     -xanthenon,   3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-brom-6,8-dimethoxy-9-     -xanthenon;   3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5,7-dichlor-9-xanthenon; 3-(2-Diäthylaminoäthoxy) -5, 6-dimethoxy-9-xanthenon ; 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-äthoxy-9-xanthenon,    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-fluor-9-xanthenon;   3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-hexyloxy-9-xanthenon;    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-jod-9-xanthenon; 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-7-isopropyl-9-xanthenon oder 3 -(2-Diäthylaminoäthoxy) -7-äthylthio-9-xanthenon erhalten werden.



   Beispiel   A 10       3-(2-Diinetkviati2inoäthoxy)-9-thiaxanthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und   2-Dime-    thylaminoäthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt   67.0    bis 68,80C nach Umkristallisation aus einem Benzol/Hexangemisch.



   Das Zwischenprodukt 3- Hydroxy-9-thioxanthenon, Schmelzpunkt 275 bis 2800C, wurde durch Umsetzung von o-Mercaptobenzoesäure und m-Jodanisol, Cyclisierung des entstandenen substituierten Diphenylsulfides zu 3-Methoxy-9-thioxanthenon und Entmethylierung mit Aluminiumchlorid hergestellt.



   3-(2-Dimethylaminoäthoxy)-9-thioxanthenon wurde in Form seines quaternären Benzylchloridsalzes, Schmelzpunkt 198.0 bis   1 99,00C,    unkristallisiert aus Isopropylalkohol-Äther, durch Umsetzung der freien Base mit Benzylchlorid in Acetonitrillösung, erhalten.



   Beispiel All
3-[2-(1-Pipendyl-äthoxy]-9-thioxanthenon wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und 2-(1-Piperidyl)-äthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 97,0 bis 99,80C nach Umkristallisation aus einer   Benzol IHexanmischung.   



   Beispiel A12    3-(3-Dit?ietkvlrnizinoprnpoxy)-9-thioxanthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und   3-Dime-    thylaminopropylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 89,0 bis 92,00C nach Umkristallisation aus wässrigem Äthanol.



   Beispiel A13    3-[2-(4-AorNolüyll-äthoxy] -9-thioxanthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und 2-(4   Morpholinyl)-äthylchlorid    entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 144,0 bis 148,00C nach Umkristallisation aus einem Benzol/Pentangemisch.



   Beispiel A 14    3- [2-(l-Pyrrolidyl)-äthoxy]-9-thioxanthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und   2-(1 -Pyr-    rolidyl)-äthylchiorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 97,0 bis 99,60C nach Umkristallisation aus einem Benzol/Hexangemisch.



   Beispiel A 15
2-[2-(I   -Piperidyl)-äthoxy] -9-thioxanthet'on    wurde aus 2-Hydroxy-9-thioxanthenon und 2-(1-Piperidyl)-äthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 96,0 bis 97,00C nach Umkristallisation aus einem Benzol/Pentagemisch.



   Das Zwischenprodukt 2-Hydroxy-9-thioxanthenon wurde durch Kondensation von o-Mercaptobenzoesäure und Phenol in Gegenwart von Schwefelsäure hergestellt.



   Beispiel A16
3- [2-(4-Methyl-1-piperazinyl)-äthoxy]9-thioxanthenon wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und 2-(4-Methyl-l-piperazinyl)-äthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 106 bis   111 C    nach Umkristallisation aus Cyclohexan.



   Beispiel A17   
3-[2-(4-Phenyl-l-pipernzinyll-äthoxy]-9-thioxrnthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und 2-(4-Phe   nyl- 1 -piperazinyl)-äthylchlorid    entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 141 bis 1480C nach Umkristallisation aus einem Benzol/Pentangemisch.



   Beispiel A18
2-(2-Dimethylaminoäthoxy)-9-thioxanthenon wurde aus 2-Hydroxy-9-thioxanthenon und   2-Dime-      thylaminoäthylclllorid    entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 50 bis 530C nach Umkristallisation aus einem Benzol/Pentangemisch.

 

   Beispiel A19
3-(3-Diäthylaminopropoxy)-9-thioxanthenon wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und 3-Di äthylaminopropylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 55 bis 560C nach Umkristallisation aus einem Benzol/Pentangemisch.



   Beispiel A20
3-(2-Diäthylatinoäthoxy)-9-thioxanthenon wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und 2-Di äthylaminoäthylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel Al beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt wurde in Form seines Hydrochloridsalzes erhalten  und hatte den Schmelzpunkt 207 bis 2120C nach Umkristallisation aus einem   Isopropylalkohol /Äthergemisch.   



   Beispiel A21   
3-(3-Dimethylamino-2-methylpropoxy)-9-thioxartthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und   3-Dime-    thylamino-2-methylpropylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel Al beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 72,5 bis 75,50C nach Umkristallisation aus einem   Benzol/Pentangemisch.   



   Beispiel A22 a)   3-(4-Chlorbutoxy)-9-thioxanthenon    wurde aus 3-Hydroxy-9-thioxanthenon und 4-Brompropylchlorid entsprechend dem oben in Beispiel Al beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 119 bis 1240C nach Umkristallisation aus Äthanol.



  b)   3-(4-Dimethylaminobutoxy)-9-thioxanthenon   
Eine Mischung von 3,6 g   3-(4-Chlorbutoxy)-9-thio-    xanthenon und 36g 25%iges Dimethylamin in Wasser wurde 32 Stunden lang am Rückfluss gekocht. Die Reaktionsmischung wurde in Wasser gegossen, 10 ml 35%iges Natriumhydroxyd zugefügt und die Mischung mit Äther extrahiert. Die Ätherextrakte wurden getrocknet und eingeengt und der Rückstand wurde in Aceton gelöst. Ein   Übvrschuss alkoholischer    Chlorwasserstoffsäure wurde zugefügt, die Lösung mit Äther verdünnt und das Produkt durch Filtrieren gesammelt, man erhält   3-(4-Dimethylaminobutoxy)-9-thioxanthenon    in Form seines Hydrochlorides, Schmelzpunkt 226 bis 2300C nach Umkristallisation aus einem Äthanol/Äthergemisch.



   Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren kann   3-Hydroxy -9-    thioxanthenon - 10,10 - dioxyd (hergestellt durch Umsetzung von 3-Hydroxy-9-thioxanthenon mit Wasserstoffperoxyd in Essigsäurelösung) oder 4-Hydroxy- 1 -methyl-9-thioxanthenon- 10,10-dioxyd mit   3-Dime-    thylaminopropylchlorid zur Reaktion gebracht werden, wobei man dementsprechend das 3-(3-Dimethylamino   propoxy)-9-thioxanthenon- 10,1 0-dioxyd    oder 4-(3-Dimethylaminopropoxy-1-methyl) - 9-thioxanthenon - 10,10 - dioxyd erhält.



  B.   3-(Niedrig-tert. -anino-niedriga!koxy)-9-hydroxy-9-     -R-xanthene   und    -thioxanthene (IA)
Beispiel Bl    3-(2-Diätiiylatnioäthoxy)-Qbenzyl-9-xanthenol    1,1 g Magnesiumspäne (0,044 gAtom)) unter 5 ml Äther wurden mit einigen Tropfen Benzylchlorid behandelt und die Reaktion wurde eingeleitet, indem man das Magnesium mit einem Rührstab zerkleinerte. 5,1 g Benzylchlorid (0,04Mol) in 30 ml Äther wurden dann über einen Zeitraum von 10 Minuten unter Rühren zugefügt.



  Die Mischung wurde 20 Minuten lang am Rückfluss gekocht, gekühlt und   6,mg    (0,02 Mol) 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-xanthenon (BeisPiel Al) wurden in 50 ml Äther zugefügt. Die Reaktionsmischung wurde 3 Stunden lang unter Rückfluss gerührt. Anschliessend wurde sie in einem Eisbad gekühlt, Eis wurde vorsichtig unter Umschwenken zugefügt und die Mischung filtriert. Das Filtrat wurde getrocknet und im Vakuum eingeengt und der Rückstand aus Hexan umkristallisiert, wobei man   3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-benzyl-9-xanthenol,    Schmelzpunkt 91,6 bis   93,40C    erhielt.



   Beispiel B2    3-(2-DiäthylaminsäthoxyJ-9-(4-methoxybenzyl)-9-     -xanthenol wurde aus Anisylmagnesiumchlorid und 3-(2-Di äthylaminoäthoxy)-9-xanthenon (Beispiel   Al),    gemäss dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren, hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 96,6 bis 98,20C nach Umkristallisation aus einem Benzol/Hexangemisch; Ultraviolettmaxima bei 273, 283 und   290mm      (s = 4900, 4400 und 3300).   



   Beispiel B3
3-(2   -Diäthylamhioäthoxy)-9-(4-chlorbenzyll-9-xanthenol    wurde aus 4-Chlorbenzylmagnesiumchlorid und 3-(2 -Diäthylaminoäthoxy)-9-xanthenon (Beispiel   Al)    entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschrieben Verfahren hergestellt. Die reine Verbindung wurde nicht isoliert, sondern direkt in der Dehydratisierungsreaktion, Beispiel C2 unten, verwendet.



   Beispiel B4    3-(2-Diäthylatiiiioäthoxy)-6-inethyl-9- henzyl-9-xanthenot    wurde aus Benzylmagnesiumchlorid und 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-methyl-9-xanthenon (Beispiel A2) entsprechend dem oben ein Beispiel   B1    beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 105,4 bis   107,00C    nach Umkristallisation aus Hexan.



   Beispiel B5   
3-62-Diäthylaminoäthoxy)-6-methyl -9-(4-chlorbenzyl)-     -9-xanthenol wurde aus 4-Chlorbenzylmagnesiumchlorid und 3-(2 -Diäthylaminoäthoxy)   -6- methy1 -9-    xanthenon (Beispiel A2) entsprechend dem oben in Beispiel   B1    beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmp.



  110,0 bis   1 12,60C    nach Umkristallisation aus einem Benzol/Hexangemisch.



   Beispiel B6    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-methyl)-9-(4-fluor-    benzyl)-9-xanthenol wurde aus 4-Fluorbenzylmagnesiumchlorid und 3-(2 -Diäthylaminoäthoxy)   -6- methyl -9-    xanthenon (Beispiel A2) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmp.



  97,7 bis   104;70C    nach Umkristallisation aus Hexan.



   Beispiel B7
3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-methyl-9-(4-methyl benzyl)-9-xanthenol wurde aus 4-Methylbenzylmagnesiumbromid und 3   -(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-methyl-9-xanthenon    (Beispiel A2) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmp.



  129,8- bis 132,80C nach Umkristallisation aus einem   Äthylacetat/Hexangemisch.     



   Beispiel B8
3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-methyl-9-(2-chlor-    benzyl)-9-xanthenol    wurde aus   2-Chlorbenzylmagnesiumchlorid    und 3-(2 -Diäthylaminoäthoxy)-6-methyl-9-xantheno (Beispiel A2) entsprechend dem in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 86,2 bis   92,4 C    nach Umkristallisation aus Hexan.



   Beispiel B9
3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-methyl-9-(3-c    benzyl)-9-xanthenol    wurde aus   3-Chlorbenzylmagnesiumchlorid    und 3-(2 -Diäthylaminoäthoxy) -6-methyl-9- xanthenon (Beispiel A2) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt wurde in Form eines Harzes erhalten, welches direkt dehydratisiert   wur-    de wie in Beispiel C8 unten beschrieben.



   Beispeil   BI0   
3 -(2-Diäthylaminoäthoxy-6-methyl-9-(4-brom-    benzyl)-9-xanthenol    wurde aus   4-Brombenzylmagnesiumchlorid    und 3-(2 -Diäthylaminoäthoxy) -6-methyl-9- xanthenon (Beispiel A2) entsprechend dem oben in Beispiel B1   beschriebe-    nen   Verfahren    hergestellt. Das Produkt wurde in Form eines Harzes erhalten, welches direkt dehydratisiert   wur-      dez    wie in Beispiel C9 unten beschrieben.



   Wenn man das   3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-xanthenon    in Beispiel   Bl    oben durch ein molares Äquivalent an   3-(2-Dimethylaminoäthoxy)-9-xanthenon    (Beispiel   A3),    3-[2-(1-Piperidyl)-äthoxy]-9-xanthenon (Beispiel   A4),    3-[2-(4-Morpholinyl)-äthoxy-9-xanthenon (Beispiel   A5),    3-[2-(1-Pyrrolidyl)-äthoxy-9-xanthenon (Beispiel   A6),    3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-xanthenon (Beispiel   A7),    3-2-(N-Äthylbenzylamino)-äthoxyl-9-xant  (Beispiel A8), oder 3-[2-(c-Methyl- 1   -piperazinyl)-äthoxy]-9-xanthenon     (Beispiel A9) ersetzt,

   so kann man dementsprechend 3-(2-Dimethylaminoäthoxy)-9-benzyl-9-xan   3-2-(1    -Piperidyl)-äthoxy]-9-benzyl-9-xanthenol 3   -2-(-l-Morpholinyl)-äthoxy      -9-benzyl-9-xanthenon;      3-2-(1    -Pyrrolidyl)-äthoxy]   -9-benzyl-9-xanthenol;      3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-benzyl-9-xanthenol;    3 -[2-(N-Äthylbenzylamino)-äthoxy]-9-benzyl-9-  -xanthenol; oder 3-[2-(4-Methyl-1-piperazinyl)-äthoxy]-9  -xanthenol erhalten.



   Wenn das 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-xanthenon in Beispiel B1 durch ein molares Äquivalent an 3-(2-Dicyclohexylaminoäthoxy)-9-xanthenon, 3-[2-bis-(4-Methylcyclohexyl)-aminoäthox thenon,   3- (Cyclopentyl) -methylamino]-äthoxy) -9-     -xanthenon, 3 -(2-Hexamethyleniminoäthoxy)-9-xanthenon, 3-(2-Dibenzylaminoäthoxy)-9-xanthenon, 3-(2-Dimethylamino-1-propoxy)-9-xanthenon oder 3-(2-Dimethylamino-1,2-dimethyläthoxy)-9 ersetzt wird, so kann man dementsprechend das   3-(2-Dicyclohexylaminoäthoxy)-9-benzyl-9-xanthenol;    3-[2-bis-(4-Methylcyclohexyl)-aminoäthox  -xanthenol;   3 - 2-[N-(Cyclopentyl)-methylamino]-äthoxy) -9-benzyl-     -9-xanthenol; 3-(2-Hexamethyleniminoäthoxy)-9-benzyl-9-xanthenol ;

   3-(2-Dibenzylaminoäthoxy)-9-benzyl-9-xanthenol 3-(2-Dimethylamino-1 -propoxy)-9-benzyl-9-xanthenol oder 3-(2-Dimethylamino-l,2-dimethy]äthoxy)-9  -xanthenol erhalten.



   Wenn das 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-xanthenon in Beispiel B1 durch ein molares Äquivalent an 1   -(2-Mäthylaminoäthoxy)      -9-xanthenon,    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-brom-9-xanthe 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-butyl-9-xanth 3- (2-Diäthylaminoäthoxy)-7-chlor-9-xanthenon, 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-brom-6.7-dime  -xanthenon, 3- (2-Djäthylaminoäthoxy)-5-brom-6,s-dimeth  -xanthenon, 3   -(2-Diäthylaminoäthoxy)      -5,7-dichlor-9-xanthenon,    3   -(2-Diäthylaminoäthoxy)      -5,6-dimethoxy-9-xanthenon,    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-äthoxy-9-xanthenon 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-fluor-9-xanthenon,

   3   -(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-hexyloxy-9-xanthenon,    3   -(2-Diäthylaminoäthoxy)      -5-jod-9 -xanthenon,    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-7-isopropyl-9-x oder 3   -(2-Diäthylaminoäthoxy)      -7-äthylthio-9-xanthenon    ersetzt wird, so kann dementsprechend das I-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-benzyl-9-xanthenol   3-(2-Diäthylaminoäthoxy) -6-brom-9-benzyl-9-xanthenol;    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-butyl-9-benzy 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-7-chlor-9-benzyl-xanthenol ; 3 -(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-brom-6,7-dimethyl-9-  -benzyl-9-xanthenol; 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-brom-6.8-dime  -benzyl-9-xanthenol; 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5.7-dichlor-9-benzyl-9-  -xanthenol;

   3 -(2-Diäthylaminoäthoxy)-5.6-dimethoxy-9-  -xanthenol;   3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-äthoxy-9-benzyl-9-xan-    thenol;    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-fluor-9-benzyl-9-xanthenol;    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-6-hexyloxy-9-benzyl-9-    -xanthenol;    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-5-jod-9-benzyl- 3- (2-Diäthylaminoäthoxy)-7-isopropyl-9-ben  -xanthenol oder 3   -(2-Diäthylaminoäthoxy)      -7-äthylthio-9-benzyl-9-     -xanthenol erhalten werden.

 

   Wenn das Benzylchlorid in Beispiel B1 durch ein molares Äquivalent an 4-Brombenzylchlorid, 4-Methylthiobenzylchlorid,   3,4,5-Trimethoxybenzylchlorid    oder 3   -Chlor-4-methoxybenzylchlorid    ersetzt wird, so kann dementsprechend das 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-(4-brombenzyl 3   -(2-Diäthylaminoäthoxy)      -9-(4-methylthiobenzyl)    -9  -xanthenol; 3   -(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-(3,4,5-trimethoxybenzyl)-9-     -xanthenol oder 3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-(3-chlor-4-methoxybenzyl)-  -9-xanthenol erhalten werden.



   Beispiel   BII   
3-(2-Dimethylaminoäthoxy)-9-benzyl-9-thioxanthenol wurde aus Benzylmagnesiumchlorid und 3-(2-Dime   thylaminoäthoxy)-9-thioxanthenon    (Beispiel A10) ent  sprechend dem oben in Beispiel   B1    beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 106,0 bis 108,60C nach Umkristallisation aus einem Benzol/Hexangemisch.



   Beispiel B12
3-(2-Dimethylaminoäthoxy)-9 -äthyl-9-thioxanthenol wurde aus Äthylmagnesiumbromid und 3-(2-Dimethylaminoäthoxy)-9-thioxanthenon (Beispiel A10) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 105,0 bis 111,80C nach Umkristallisation aus Benzol.



   Beispiel B13    3-[2-(1 -Piperidyl)-äthoxy]-9-(p-chlorbenzyl)-     -9-thioxanthenol wurde aus p-Chlorbenzylmagnesiumchlorid und 3-[2   -(1 -Piperidyl)-äthoxy]-9-thioxanthenon    (Beispiel All) entsprechend dem oben in Beispiel   B1    beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 76,0 bis 86,00C nach Umkristallisation aus einem Benzol/ Pentangemisch.



   Beispiel B14
3 -(2-Diäthylaminoäthoxy) -9-benzyl-9-thioxanthenol wurde aus Benzylmagnesiumchlorid und 3-(2-Di äthylaminoäthoxy)-9-thioxanthenon (Beispiel A20) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 96 bis 980C nach Umkristallisation aus einem Benzol/ Pentangemisch.



   Beispiel B15
2-(2-Dimethylaminoäthoxy)-9-thioxanthenol wurde aus Benzylmagnesiumchlorid und 2-(2-Dimethylaminoäthoxy)-9-thioxanthenon (Beispiel A18) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt
104 bis 1060C nach Umkristallisation aus einem Benzol/ Hexangemisch.



   Beispiel B16    3-[2-(4-Methyl- 1 -piperazinyl)-äthoxy]-9-benzyl-     -9-thioxanthenol wurde aus Benzylmagnesiumchlorid und 3-[2-(4-Methyl - 1 - piperazinyl)-äthoxy]   -9- thioxanthenon    (Beispiel A16) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmp.



   140,5 bis 141,50C nach Umkristallisation aus einem Benzol/ Pentangemisch.



   Beispiel   B17       3-[2-( 1 -Pyrrolidyl)-äthoxy]-9-benzyl-9-thioxanthenol    wurde aus Benzylmagnesiumchlorid und   3-[2-(1-Pyr-       rolidyl)-äthoxy]-9-thioxanthenon    (Beispiel A14) entsprechend dem oben in Beispiel   B1    beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 145,5 bis 149,50C nach Umkristallisation aus Cyclohexan.



   Beispiel B18
3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-(p-chlorbenzyl)  -9-thioxanthenol wurde aus p-Chlorbenzylmagnesiumchlorid und 3-(2 -Diäthylaminoäthoxy)-9-thioxanthenon (Beispiel A20) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 92,5 bis 94,50C nach Chromatographie an aktiviertem Magnesiumsilikat, eluiert mit Benzol-Äther und Umkristallisation aus einem Äther/Hexangemisch.



   Beispiel B19
3-(3 -Diäthylaminopropoxy)-9-benzyl-9-thioxanthenol wurde aus Benzylmagnesiumchlorid und 3-(3-Di äthylaminopropoxy)-9-thioxanthenon (Beispiel   A 19)    entsprechend dem oben in Beispiel   B1    beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 139 bis 1430C nach Umkristallisation aus einem Benzol/ Pentangemisch.



   Beispiel B20    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-(p-methylbenzyl)-     -9-thioxanthenol wurde aus p-Methylbenzylmagnesiumchlorid und 3 -(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-thioxanthenon (Beispiel A20) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 95 bis 1010C nach Umkristallisation aus einem Benzol / Pentangemisch.



   Beispiel B21    3-(2-Diäthylaminoäthoxy)-9-(p-fluorbenzyl)     -9-thioxanthenol wurde aus p-Fluorbenzylmagnesiumchlorid und 3-(2 -Diäthylaminoäthoxy)-9-thioxanthenon (Beispiel A20) entsprechend dem oben in Beispiel B1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das Produkt hatte den Schmelzpunkt 80,5 bis 85,50C nach Umkristallisation aus einem Benzol /Hexangemisch.



   Gemäss dem Verfahren des Beispieles B1 reagiert Benzylmagnesiumchlorid mit 3-(3 -Dimethylaminopropoxy)-9-thioxanthenon  (Beispiel   A12),      3-[2-(4-Morpholinyl)-äthoxy]-9-thioxanthenon     (Beispiel   A13),    2-[2-(1   -Piperidyl)-äthoxy-9-thioxanthenon     (Beispiel   A15),    3-[2-(4-Phenyl- 1   -piperazinyl)-äthoxyj-9-thioxanthenon     (Beispiel A17),

   3   -(3-Dimethylamino-2-methylpropoxy)-9-thioxanthenon     (Beispiel A21),   3-(4-Dimethylaminobutoxy)-9-thioxanthenon     (Beispiel A22),   3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-thioxanthenon- 10,10-     -dioxyd oder 4-(3-Dimethylaminopropoxy)- 1 -methyl-9-thioxanthenon    -10,10-dioxyd,    wobei man dementsprechend das 3 -(3-Dimethylaminopropoxy)-9-benzyl-9-thioxanthenol,   3-[2-(4-Morpholinyl)-äthoxy]-9-benzyl-9-thioxanthenol,    2-[2-(1   -Piperidyl)-äthoxy]-9-benzyl-9-thioxanthenol,    3-[2-(4-Phenyl-   1-pipernzinyl)-äthoxyi-9-benzyl-9     -thioxanthenol,     3-(3-Dimethylamino -2-methylpropoxy)-9 -benzyl-9-thio-    xanthenol,   3-(4-Dimethylaminobutoxy)-9-benzyl-9-thioxanthenol,    

   3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-benzyl-9-thioxanthenol  -10,10-dioxyd oder   4-(3 -Dimethylaminopropoxy)    1 -methyl-9-benzyl-9-thia    xanthenol-10,10-dioxyd    erhält.



   Beispiel B22
3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-phenyl-9-thioxanthenol
Eine Lösung von 3,13 g 3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-thioxanthenon (Beispiel A12) in 40 ml Benzol wurde über einen Zeitraum von 30 Minuten zu 28 ml einer 1,05 m Phenyllithiumlösuntg in Äther hinzugefügt. Die Reaktionsmischung wurde 5 Stunden lang am Rückfluss gekocht, dann in einem Eisbad gekühlt und 20 ml Wasser zugefügt. Die Schichten wurden getrennt, die wässrige Schicht mit Benzol und Chloroform extrahiert und die vereinigten organischen Schichten wurden getrocknet und eingeengt, um das Lösungsmittel zu entfernen. Der Rückstand wurde aus Benzol-Hexan kristallisiert, wobei man 3,4 g 3-(3-Dimethylaminopropoxy) -9-phenyl-9-thioxanthenol, Schmp. 133,5 bis   138,5 0C    nach Umkristallisation aus Benzol/Hexan erhielt.



   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zur Herstelung von Verbindungen der   al!gemeinen    Formel I
EMI8.1     
 in der N=B eine tertiäre Aminogruppe und Y eine Alkylenbrücke darstellt, die ihre verbindenden Valenzen an verschiedenen Kohlenstoffatomen trägt; R einen gegebenenfalls substituierten Alkylrest oder einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest darstellt; und X O, S oder   SO    bedeutet;

   wobei die ankondensierten Benzolkerne des   heterocydischen    Gerüstes Substituenten tragen können, oder von Säureadditionssalzen davon, da   dadurch    gekennzeichnet, dass eine Verbindung der For   niel    II
EMI8.2     
 in der N=B, X und Y die vorstehend angegebenen Bedeutungen besitzen, wobei die ankondensierten Benzolkerne des heterocyclischen Gerüstes Substituenten tragen können, mit einer metallorganischen Verbindung der Formel R-Mg-Halogenid oder R-Li umgesetzt wird und der resultierende Organo-Metallkomplex hydrolysiert wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, in denen der Rest N=B ein Rest der Formel ZZ'N- ist, in dem die Reste Z und Z' organische Reste darstellen oder gemeinsam mit dem Stickstoffatom ein 5- bis 7gliedriges heterocyclisches Ringsystem bilden, das gegebenenfalls noch Alkylreste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen als Substituenten trägt.



   2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reste Z und Z' Alkylreste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Cycloalkylgruppen mit 5 oder 6 Ringgliedern, bei denen die   Gesamtkohlenstoffanzahl,    einschliesslich gegebenenfalls vorhandene Substituenten maximal 9 beträgt, sind.



   3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Y für eine Alkylenbrücke mit insgesamt 2 bis 5 Kohlenstoffatomen steht.



   4. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I herstellt, in der R   für    einen Phenylrest oder einen phenylsubstituierten Alkylrest, insbesondere einen Benzylrest steht, wobei die Benzolkerne gegebenenfalls noch weitere Substituenten tragen.



   5. Verfahren cha Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Benzolkerne des Phenylrestes bzw.



  des phenylsubstituierten Alkylrestes als Substituenten niedrige Alkylgruppen, niedrige Alkoxygruppen, niedrige Alkylthiogruppen, niedrige Alkylsulfinylgruppen, niedrige Alkylsulfonylgruppen, Trifluormethylgruppen oder Halogenatome tragen.



   6. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, in denen R für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen steht.

 

   7. Verfahren   nach    Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, die an den ankondensierten Benzolkernen des heterocyclischen Grundgerüstes als Substituenten niedrige Alkylgruppen, niedrige Alkoxygruppen, niedrige Alkylthiogruppen, niedrige Alkylsulfinylgruppen, niedrige Alkylsulfonylgruppen,   TrifluorIflethylgruppen    oder Halogenatome tragen.



   PATENTANSPRUCH II
Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Verbindungen der Formel I zur Herstellung der entsprechenden quaternären Ammoniumsalze durch Quaternisierung.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. 3-(3-Dimethylamino -2-methylpropoxy)-9 -benzyl-9-thio- xanthenol, 3-(4-Dimethylaminobutoxy)-9-benzyl-9-thioxanthenol, 3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-benzyl-9-thioxanthenol -10,10-dioxyd oder 4-(3 -Dimethylaminopropoxy) 1 -methyl-9-benzyl-9-thia xanthenol-10,10-dioxyd erhält.
    Beispiel B22 3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-phenyl-9-thioxanthenol Eine Lösung von 3,13 g 3-(3-Dimethylaminopropoxy)-9-thioxanthenon (Beispiel A12) in 40 ml Benzol wurde über einen Zeitraum von 30 Minuten zu 28 ml einer 1,05 m Phenyllithiumlösuntg in Äther hinzugefügt. Die Reaktionsmischung wurde 5 Stunden lang am Rückfluss gekocht, dann in einem Eisbad gekühlt und 20 ml Wasser zugefügt. Die Schichten wurden getrennt, die wässrige Schicht mit Benzol und Chloroform extrahiert und die vereinigten organischen Schichten wurden getrocknet und eingeengt, um das Lösungsmittel zu entfernen. Der Rückstand wurde aus Benzol-Hexan kristallisiert, wobei man 3,4 g 3-(3-Dimethylaminopropoxy) -9-phenyl-9-thioxanthenol, Schmp. 133,5 bis 138,5 0C nach Umkristallisation aus Benzol/Hexan erhielt.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstelung von Verbindungen der al!gemeinen Formel I EMI8.1 in der N=B eine tertiäre Aminogruppe und Y eine Alkylenbrücke darstellt, die ihre verbindenden Valenzen an verschiedenen Kohlenstoffatomen trägt; R einen gegebenenfalls substituierten Alkylrest oder einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest darstellt; und X O, S oder SO bedeutet;
    wobei die ankondensierten Benzolkerne des heterocydischen Gerüstes Substituenten tragen können, oder von Säureadditionssalzen davon, da dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der For niel II EMI8.2 in der N=B, X und Y die vorstehend angegebenen Bedeutungen besitzen, wobei die ankondensierten Benzolkerne des heterocyclischen Gerüstes Substituenten tragen können, mit einer metallorganischen Verbindung der Formel R-Mg-Halogenid oder R-Li umgesetzt wird und der resultierende Organo-Metallkomplex hydrolysiert wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, in denen der Rest N=B ein Rest der Formel ZZ'N- ist, in dem die Reste Z und Z' organische Reste darstellen oder gemeinsam mit dem Stickstoffatom ein 5- bis 7gliedriges heterocyclisches Ringsystem bilden, das gegebenenfalls noch Alkylreste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen als Substituenten trägt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reste Z und Z' Alkylreste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Cycloalkylgruppen mit 5 oder 6 Ringgliedern, bei denen die Gesamtkohlenstoffanzahl, einschliesslich gegebenenfalls vorhandene Substituenten maximal 9 beträgt, sind.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Y für eine Alkylenbrücke mit insgesamt 2 bis 5 Kohlenstoffatomen steht.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I herstellt, in der R für einen Phenylrest oder einen phenylsubstituierten Alkylrest, insbesondere einen Benzylrest steht, wobei die Benzolkerne gegebenenfalls noch weitere Substituenten tragen.
    5. Verfahren cha Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Benzolkerne des Phenylrestes bzw.
    des phenylsubstituierten Alkylrestes als Substituenten niedrige Alkylgruppen, niedrige Alkoxygruppen, niedrige Alkylthiogruppen, niedrige Alkylsulfinylgruppen, niedrige Alkylsulfonylgruppen, Trifluormethylgruppen oder Halogenatome tragen.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, in denen R für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen steht.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, die an den ankondensierten Benzolkernen des heterocyclischen Grundgerüstes als Substituenten niedrige Alkylgruppen, niedrige Alkoxygruppen, niedrige Alkylthiogruppen, niedrige Alkylsulfinylgruppen, niedrige Alkylsulfonylgruppen, TrifluorIflethylgruppen oder Halogenatome tragen.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Verbindungen der Formel I zur Herstellung der entsprechenden quaternären Ammoniumsalze durch Quaternisierung.
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