CH515335A - Verfahren zur Herstellung von Kupferlegierungen hoher Leitfähigkeit und Festigkeit - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kupferlegierungen hoher Leitfähigkeit und Festigkeit

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CH515335A
CH515335A CH1534170A CH1534170A CH515335A CH 515335 A CH515335 A CH 515335A CH 1534170 A CH1534170 A CH 1534170A CH 1534170 A CH1534170 A CH 1534170A CH 515335 A CH515335 A CH 515335A
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CH1534170A
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Donald Mclain Charles
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors
    • H01B1/02Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors mainly consisting of metals or alloys
    • H01B1/026Alloys based on copper
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
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    • C22FCHANGING THE PHYSICAL STRUCTURE OF NON-FERROUS METALS AND NON-FERROUS ALLOYS
    • C22F1/00Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working
    • C22F1/08Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working of copper or alloys based thereon

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Description


      Verfahren    zur Herstellung von     Kupferlegierungen    hoher Leitfähigkeit     und        Festigkeit       Bekanntlich ist Kupfer ein ausgezeichneter elektri  scher Leiter. Für viele Anwendungsgebiete hat es jedoch  eine unzureichende Festigkeit. Bekanntlich kann man die  Festigkeit von Kupfer erhöhen, indem man kleine Men  gen verschiedener Elemente zusetzt. Während dies die  Festigkeit wirksam erhöht, wird die elektrische Leitfähig  keit von Kupfer oft beachtlich herabgesetzt.

   Da für viele  Anwendungsgebiete eine hohe Leitfähigkeit verbunden  mit erhöhter Festigkeit sehr erwünscht ist, ist die Erzie  lung einer optimalen Kombination der Eigenschaften von  hoher Festigkeit und hoher Leitfähigkeit seit langem  Gegenstand von umfassenden Untersuchungen gewe  sen.  



  Aus der USA-Patentschrift 3 039 867 sind Kupferle  gierungen mit hoher elektrischer IACS-Leitfähigkeit (In  ternational Standard for Annealed Copper) und Zugfe  stigkeit     bekannt.    Diese Legierungen enthalten 2,0 bis       3,0%p    Eisen, höchstens     0,04%    Phosphor, Rest Kupfer.  Legierungen der bevorzugten Zusammensetzung können  eine IACS-Leitfähigkeit von etwa 70%p und gleichzeitig  eine Zugfestigkeit von 3515 kg/cm2 aufweisen. Diese  Legierungen werden vorzugsweise zu Knüppeln üblicher  Grösse gegossen und auf übliche Stärken herunterge  walzt. Bereits durch Warmformgebung lässt sich das  Eisen im Kupfer lösen. Nach der Warmformgebung kann  man den Knüppel einer Lösungsglühbehandlung unter  werfen.

   Hierauf kann man die Legierung zur Erhöhung       ihrer    elektrischen Leitfähigkeit bei niedrigerer Tempera  tur glühen.     Schliesslich    wird die Legierung zur Endstärke  kalt gewalzt oder kalt gezogen.  



  Die Erfindung bezweckt es, ein Verfahren zur Her  stellung von neuen, verbesserten, eisenhaltigen Kupferle  gierungen zur Verfügung zu stellen, die sich auch in       Gegenwart    geringer Mengen an Verunreinigungen bei  gleichzeitiger Beibehaltung von anderen erwünschten  Eigenschaften durch eine hohe elektrische Leitfähigkeit  und gleichzeitig hohe Festigkeit auszeichnen, die sich auf  einfache Weise herstellen lassen, leicht in der Verarbei  tung und der Handhabung sind. Das Verfahren bietet die  Möglichkeit, Legierungen verschiedener Festigkeiten auf  grund verschiedener Glühbehandlung zu erhalten.

      Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung derartiger Kupferlegierungen, das dadurch  gekennzeichnet ist, dass man eine Legierung, die 1 bis       3,50/p    Eisen und als Rest im wesentlichen Kupfer enthält,  mindestens 10 Minuten bei einer Metalltemperatur von  800 bis l050  C und hierauf mindestens 30 Minuten bei  einer Metalltemperatur von 400 bis 550 C hält:  Durch das     erfindungsgemässe    Verfahren wird eine  unerwartete Kombination von hoher Festigkeit und ho  her elektrischer     Leitfähigkeit    erzielt. Es lassen sich  nämlich IACS-Leitfähigkeitswerte von mindestens 70%p  und zwischen 75 und 82% leicht erhalten. Dabei sind die  Glüheigenschaften vorhersagbar ausgezeichnet, und es  besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Festigkeiten zu  erzielen.

   Unabhängig von der Möglichkeit, die Festig  keitswerte der Legierung zu steuern, ist es möglich,  IACS-Leitfähigkeitswerte bis zu 82%p zu erhalten.     Aus-          serdem    nehmen die Legierungen hohe     Anlassfestigkeiten     in gewalztem Zustand an. Die hohe elektrische Leitfähig  keit der Legierungen ist begleitet von ausgezeichneten       Zugfestigkeitseigenschaften    in geglühtem     Zustand    in der  Grössenordnung von etwa 4570     kg/cm2    und höher. Die  Festigkeit und physikalischen Eigenschaften der Legie  rungen variieren nur unwesentlich bei geringem Gehalt  an Verunreinigungen.

   Weiterhin widerstehen die Legie  rungen dem Erweichen beim Löten bei Temperaturen       zwischen    370 und 427  C.  



  Die Art des Gusses der Legierung der Erfindung ist  nicht besonders kritisch, es können herkömmliche     Giess-          methoden    für die Legierungen angewendet werden, je  doch sollen höhere Temperaturen angewendet werden,  um das Eisen in Lösung zu bringen. Vorzugsweise wird  die Legierung zu Knüppeln üblicher Grösse gegossen, die  anschliessend der Warmformgebung unterworfen wer  den.  



  Als Legierung wird gemäss der Erfindung, wie bereits  erwähnt, jede Kupferlegierung verwendet, die 1 bis     3,50/p     Eisen, vorzugsweise 1,5 bis     2,9 /p    Eisen, und vorzugswei  se bestimmte weitere Zusätze enthält. So kann man im  erfindungsgemässen Verfahren beispielsweise leicht eine  Legierung verwenden, die ein oder mehrere der folgen-      den Elemente     enthält:    0,01 bis 0,5% Silicium, 0,01 bis  0,5% Phosphor und 0,01 bis 0,5% Zink. Ausserdem  können geringe Mengen von einem oder mehreren weite  ren Zusätzen verwendet werden, z.B. 0,01 bis 0,5%  Mangan, Zinn, Aluminium, Nickel, Calcium, Titan,  Chrom, Wolfram und Vanadium. Geringe Mengen an  Verunreinigungen können geduldet werden. Prozentanga  ben bedeuten Gewichtsprozente.  



  In der nachfolgenden Beschreibung werden die Be  griffe (Warmwalzen  und  Kaltwalzen  verwendet, da  diese die bevorzugten Verfahrensweisen sind. Es soll  jedoch beachtet werden, dass auch andere Warm- oder  Kaltformgebungen angewendet werden können, wie  Schmieden, Strang pressen von     Knüppeln    für nahtlose  Rohre oder     Drähte.     



  Nach dem Giessen werden die Legierungen bei  erhöhter Temperatur warmgewalzt. Die Temperatur  beim Warmwalzen kann von 800 bis 1050  C variieren,  d.h. das Material kann innerhalb des genannten Tempe  raturbereiches in das Warmwalzgerüst eingeführt werden.  Die Warmwalzbearbeitungstemperaturen sind nicht be  sonders kritisch. Das Warmwalzen wird vorzugsweise bei  Temperaturen zwischen 875 und 975  C durchgeführt.  



  Eine Behandlung im Bereich von 800 bis 1050  C ist  erforderlich, um eine optimale elektrische Leitfähigkeit  zu erzielen. Die Behandlung bei der hohen Temperatur  kann mit dem Warmwalzen kombiniert werden, gegebe  nenfalls kann sie jedoch auch vor oder nach dem  Warmwalzen aber jedenfalls vor dem Kaltwalzen und  Glühen erfolgen. Die Lösungsbehandlung bei hoher  Temperatur ermöglicht eine niedrigere     Warmwalztempe-          ratur,    vorausgesetzt, dass anschliessend eine Behandlung  im Bereich von 800 bis 1050  C erfolgt. Dementspre  chend wird das Material vor dem Walzen vorzugsweise  einer Haltezeit von mindestens 5 Minuten und vorzugs  weise 10 Minuten oder länger bei hoher Temperatur, d.h.  bei 800 bis 1050  C und vorzugsweise 875 bis 975  C  unterworfen.

   Man kann gegebenenfalls auch diese hohe  Temperaturhaltestufe mit der Warmwalzstufe kombinie  ren oder die hohe Temperaturhaltestufe anschliessend an  das     Warmwalzen    durchführen.  



  Die Stärkenverminderung in der Warmwalzstufe ist  nicht sehr kritisch; sie ist davon abhängig, welche Dicken  das Material haben soll.  



  Nach der Warmwalz- und Haltestufe bei der hohen  Temperatur wird das Material auf eine Haltetemperatur  zwischen 400 und 550  C     abgekühlt    und bei dieser  Temperatur mindestens 30 Minuten gehalten. Die Ab  kühlungsmethode auf die Haltetemperatur ist nicht kri  tisch, aber nach der Haltezeit wird das Material vorzugs  weise langsam abgekühlt. Das Material soll bei einer  Geschwindigkeit von unter 200  pro Stunde auf eine  Temperatur von     mindestens    350  C und vorzugsweise bei  einer Geschwindigkeit von unter 75  pro Stunde und  optimal unter 20  pro Stunde langsam abgekühlt wer  den.  



  Nach Haltezeiten bei Temperaturen unter 350  C  sind regulierte Abkühlungsgeschwindigkeiten nicht be  sonders kritisch. Obgleich die Haltestufe nicht unbedingt  erforderlich ist, führt sie zu einer gewissen Verbesserung  der endgültigen Eigenschaften. Wenn das Material, wie       aufgeführt,    einer Haltezeit unterworfen wird, werden  verbesserte Ergebnisse schon mit einem Kaltwalz- und  Glühzyklus erzielt. Überraschend ist dabei, dass dadurch  das Glühen vermieden wird und gute Eigenschaften beim  Kaltwalzen bis zur endgültigen Dicke erzielt werden.

    Beispielsweise entwickelt eine auf herkömmliche Art    warmgewalzte,     mit    Wasser abgekühlte Legierung, kaltge  walzt mit 90% Stärkenverminderung, eine Zugfestigkeit  von etwa 5625 kg/cm2 und eine IACS-Leitfähigkeit von  etwa 25%, während man mit einer Haltestufe nach dem       Warmwalzen    gemäss der vorstehend beschriebenen Me  thode und Kaltwalzen mit 90% Stärkenverminderung  eine Zugfestigkeit von etwa 5625 kg/cm2 und eine  IACS-Leitfähigkeit von etwa 65% erzielen kann.  



  Das Material wird dann kaltgewalzt und     anschlies-          send    bei niedriger Temperatur geglüht.     Erfindungsge-          mäss    werden zwei Kaltwalz- und Glühzyklen und vor  zugsweise drei Zyklen zur Entwicklung von optimaler  Leitfähigkeit verwendet.

   Das heisst, dass das Material  nach der Lösungsglühbehandlung oder dem Warmwalzen       kaltgewalzt,    geglüht,     kaltgewalzt    und geglüht wird, vor  zugsweise in einem zusätzlichen Kaltwalz- und     Glühzy-          klus.    Zusätzliche     Zyklen    können angewendet werden.     Im     allgemeinen sind nicht mehr als vier (4) Zyklen von  Kaltwalzen und Glühen notwendig.  



  Die Glühstufen sollen im Temperaturbereich von 400  bis 550  C liegen, vorzugsweise von 440 bis 520  C, und  die Stärkenverminderung soll bei jeder Kaltwalzstufe  mindestens 30% und vorzugsweise mindestens 50%  betragen. Die bevorzugten Glühtemperaturen sind die  folgenden. Bei der ersten Glühbehandlung wird vorzugs  weise eine Temperatur von 470 bis 510  C, bei der  zweiten Glühbehandlung eine Temperatur von vorzugs  weise 400 bis 500  C und bei der letzten Glühbehandlung  wird vorzugsweise ein Temperaturbereich von 400 bis  500  C verwendet. Die Zugfestigkeitseigenschaften nach  dem Glühen können auf Werte von etwa 2812 bis  4922 kg/cm2 innerhalb dieser Temperaturbereiche für  die letzten Glühstufen eingestellt werden.  



  Will man nach dem Fertigglühen eine Kaltwalzstufe  mit Stärkeverminderung anwenden, dann soll     Kaltwalzen     mit vorzugsweise höchstens 60% Stärkeverminderung  verwendet werden,     d.h.    Stärkeverminderungen über 70%  haben eine geringe Herabsetzung der elektrischen Leitfä  higkeit nach dem     Fertigglühen    zur Folge. Die Glühzeit  soll bei der ersten     Glühbehandlung    mindestens 30 Minu  ten betragen, vorzugsweise mindestens 3 Stunden und aus       wirtschaftlichen    Gründen vorzugsweise höchstens 8 Stun  den.

   Je länger die Glühzeit ist, um so höhere Werte erhält  man für die elektrische     Leitfähigkeit.    Jedoch ist die  Verbesserung der Leitfähigkeit bei sehr langen Haltezei  ten nur gering. Ein Dauerglühen von 24 bis 48 Stunden  bewirkt nur     eine    geringe, wenn auch messbare Verbesse  rung der elektrischen Leitfähigkeit gegenüber einem  Glühen von 6 bis 8 Stunden.     Somit    werden es wirtschaft  liche Gründe sein, die die optimale Glühzeit bestim  men.

      Für weitere Glühvorgänge kann man Bandmaterial  im Verfahren glühen und/oder als     Fertigglühbehandlung     anwenden,     d.h.    nachfolgende     Glühbehandlungen    können  mindestens 5 Sekunden bei einer Metalltemperatur von  400 bis 550  C dauern. Jedoch verwendet man zur  Erzielung von bevorzugten elektrischen     Leitfähigkeitsei-          genschaften    für das Fertigglühen vorzugsweise längere  Haltezeiten, vorzugsweise für alle weiteren     Glühvorgän-          ge,        z.B.    ein Glühen im     Bell-Ofen    von mindestens 30  Minuten und vorzugsweise wenigstens 3 Stunden. .  



  Man kann auch Bandmaterial vor dem Fertigglühen  glühen,     d.h.        mindestens    5 Sekunden bei 400 bis 800  C.  In diesem Fall soll, wie bereits beschrieben, das Fertig  glühen im     Bell-Ofen    mindestens 30 Minuten bei 400 bis  600  C durchgeführt werden.      Die Abkühlgeschwindigkeit vom Glühen bei niedriger  Temperatur soll höchstens 200  pro Stunde bis minde  stens 375  C betragen, vorzugsweise unter 75  pro  Stunde liegen und optimal höchstens 20  C pro Stunde  bis 350  C betragen, um optimale elektrische Leitfähig  keit zu erreichen. Unter 350  C ist die Abkühlgeschwin  digkeit nicht kritisch.

   Ausserdem hat es sich als sehr  vorteilhaft erwiesen, anschliessend an die     Glühbehand-          lung    bei niedriger Temperatur langsam auf die genannte  Weise abzukühlen, insbesondere mit einem     Kaltwalz-          und    Glühzyklus. Wenn das Dauerglühen und die langsa  me Abkühlgeschwindigkeit nur bei einer     Glühbehand-          lung    eines mehrgängigen Glühvorganges gesteuert wer  den kann, reguliert man am besten das letzte Glühen, um  eine optimale elektrische Leitfähigkeit zu erreichen.  



  Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.  <I>Beispiel 1</I>       Legierungen    wurden auf folgende Weise hergestellt.  Sehr reines Kupfer und sehr reines Eisen wurden mitein  ander in einem Niederfrequenz-Induktionsofen unter  einer Holzkohlenschicht bei etwa 1200  C verschmolzen.       Etwa        100/o    der Kupferbeschickung wurden zurückgehal  ten, und die     Schmelze    wurde auf etwa 1300  C geringfü  gig überhitzt, um das Eisen in Lösung zu bringen. Sehr  reine Legierungszusätze wurden zugegeben, sobald die       Schmelze    eine Temperatur von etwa 1300  C     aufwies.     Danach wurde der Rest des Kupfers zugeschlagen und  die Schmelze auf die Giesstemperatur von etwa 1200  C  gebracht.

   Hierauf wurde die     Schmelze    in eine wasserge  kühlte Kokille mit den Abmessungen 73 X 12,7 X  244 cm in einer     Giessgeschwindigkeit    von 54,1 cm/Min.  gegossen. Die auf diese Weise erhaltenen Legierungen  hatten folgende Zusammensetzung.  
EMI0003.0014     
  
    TABELLE <SEP> I
<tb>  Legierung <SEP> Fe <SEP> P <SEP> Si <SEP> Zn <SEP> Cu
<tb>  1 <SEP> 2,3% <SEP> 0,021% <SEP> 0,13% <SEP> 0,08% <SEP> Rest
<tb>  2 <SEP> 2,370 <SEP> 0,03 <SEP> 70 <SEP> - <SEP> - <SEP> Rest
<tb>  US-Patent <SEP> <B>2,3%</B> <SEP> 0,27 <SEP> 70 <SEP> - <SEP> 0,087o <SEP> Rest
<tb>  <B>3039867</B>       <I>Beispiel 2</I>  Eine Legierung wurde gemäss Beispiel 1 hergestellt,  deren Zusammensetzung der     Legierung    3 entspricht.

   Das    Material wurde dann auf eine Temperatur zwischen 850  und 975  C erhitzt und 30 Minuten auf dieser Tempera  tur gehalten. Danach wurde das Material in einen zweiten  Ofen gegeben und drei (3) Stunden auf einer Temperatur  zwischen 425 und 550  C gehalten. Das Material wurde  anschliessend mit Luft auf Raumtemperatur abgekühlt.  Es hatte die folgenden Eigenschaften:  
EMI0003.0016     
  
    TABELLE <SEP> VII
<tb>  Zugfestigkeit <SEP> Streckfestigkeit <SEP> IACS-Leit- <SEP> Dehnung
<tb>  kg/cm2 <SEP> kg/CM2 <SEP> fähigkeit <SEP> %
<tb>  1230 <SEP> 3290 <SEP> 63,6 <SEP> 32,0

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Kupferlegierungen hoher Leitfähigkeit und Festigkeit, dadurch gekennzeich net, dass man eine Legierung, die 1 bis 3,57o Eisen und als Rest im wesentlichen Kupfer enthält, mindestens 10 Minuten bei einer Metalltemperatur von 800 bis 1050 C und hierauf mindestens 30 Minuten bei einer Metalltem peratur von 400 bis 550 C hält. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man das Material in der ersten Stufe bei einer Temperatur von 875 bis 975 C hält. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man das Material mindestens 3 Stunden in der zweiten Stufe hält.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH1534170A 1967-06-26 1968-05-16 Verfahren zur Herstellung von Kupferlegierungen hoher Leitfähigkeit und Festigkeit CH515335A (de)

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