CH517108A - Verfahren zur Herstellung neuer Homopyrimidazol-Derivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Homopyrimidazol-Derivate

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CH517108A
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CH
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alkyl
halogen
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aralkyl
aryl
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CH64871A
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English (en)
Inventor
Meszaros Zoltan
Jozsef Dr Knoll
Peter Dr Szentmiklosi
Original Assignee
Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D471/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00
    • C07D471/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D471/04Ortho-condensed systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer   Homopynmidazol-Derivate   
Die ersten Homopyrimidazol-Derivate (auch Pyrido  -(1,2a)-Pyrimidin genannt)   hzw.    Nitro-, Äthyl und Alkyl derivate derselben wurden durch Umsetzen von 2-Ami no-pyridin mit Malonester oder Alkylmalonester und an schliessenden Nitrieren des Produktes hergestellt.



   (B. 54, 814 /1921/, B. 57, 1168, 1924). Später wur de festgestellt (J. Am. Chem. Soc. 70. 3348 /1948), dass bei der Umsetzung von substituierten 2-Aminopyridin mit Äthoxymethylen-malonsäureester in Abhängigkeit der Position der Substituenten der Ringschluss zu verschiedenen Produkten führen kann. Aus 2-Aminopyridinen, welche in den Stellungen 4 und 5 substituiert sind, entsteht der Homopyrimidazol-Ring während aus in Position 6 substituierten Derivaten mit   90-95tsigen    Ausbeuten 1,8-Naphthyridin-Derivate erhalten werden. Bei gewissen Substituenten   (4-C1,    6-Br) wurde lediglich eine teerartige Substanz erhalten.



   Der Verlauf der beiden Reaktionen wird untenstehend dargestellt:
Nach weiteren Veröffentlichungen (J. Org. Chem. 15/
1950/377) wurden 2-Amino-pyridine mit Malonester um gesetzt, wobei wiederholt festgestellt wurde, dass aus in
Position 6 substituierten 2-Amino-pyridinen (z.B. 6-Ami no, 6-Acetylamino,   6-Äthoxy-Derivaten)    das 1,8-Naph thyridin-Derivat entsteht. Aus dem 6-Methyl-Derivat wur de praktisch kein nützliches Produkt erhalten. Eine wei tere Mitteilung (J. Chem. Soc. 74. 4905 und 5491 /1952/) berichtet über die Umsetzung von 2-Amino-pyridin mit Acrylsäureester,   lo:-Brom-acrylsäure    und Äthoxymethylenmalonsäureester. Die Reaktion wird unter Rückfluss und bei hoher Temperatur durchgeführt.

  Die Hydrolyse von Homo-pyrimidazol-Estern unter milden Bedingungen wird ebenfalls beschrieben, wobei ohne Angabe von Einzelheiten auch die katalytische Hydrogenierung des Oxocarbäthoxy-Homo-pyrimidazols erwähnt wird.



   Bei Annahme der    Malonyl- -amino-pyn.midin-Struk    tur (J. Am. Chem. Soc. 74, 4910 u. 5945 /1952/) wurden
EMI1.1     
  verschiedene Chlorderivate von   Homopyrimidazolen    hergestellt u. zw. das 2-Chlor- und 2,4-Chlorderivat des    < (Malonyl-,ss-amino-Pyridins > y    (die Autoren hatten eine andere Struktur angenommen.) Durch Umsetzen von 2 -Amino-Pyridin mit   j:Phenyl-malonester    wurde bei erhöhter Temperatur das   3-Phenyl-2,4,-dionhomopyrimid-    azol (USA-Patentschrift Nr. 2 698 846) gewonnen.



   Es wurde auch ein Verfahren bekannt (J. Am. Chem.



  Soc. 80, 3066-69 /1958/) bei welchem durch Umsetzen eines 2-Amino-pyridins kein 1,8-Naphthyridin-derivat sondern ein Homopyrimidazol-Ring entstand. 3,4- und 6-Methyl-2-amino-pyrimidin wurden mit Äthoxymethylen-acetoacetat und Cyanoacetat umgesetzt, worauf die so erhaltenen   2-Pyridyl-amino-methylen-aceto-acetate    bzw. Cyanoacetate nach Destillieren unter vermindertem Druck zu Homopyrimidazol-Derivaten führten welche in 9-Methyl, 8-Methyl-, bzw. 3-Acetyl, 3-Cyano und 4-Oxo -substituierter Form vorlagen. Versuchsbedingungen wurden nicht mitgeteilt.



   Es ist noch eine grosse Anzahl von Publikationen bekanntgeworden, welche sich mit Homopyrimidazol-Derivaten beschäftigen. (B. 58 /1925/ 352; Gaz. Chim. Ital.



  67 327 (1937); J. Am. Chem. Soc. 70 3348 /1948/; J.



  Chem. Soc. /1951/ 551; Zsur. Obscsej. Him. 21 1145 (1951); Rec. Trav. Chim. 73 376 (1954); Proc. Ind. Acad.



     Sci.    42a 289 (1955) und 31 (1959); Arch.   Pbarm.    291/ 3 298   /1958/;    Org. Chem. 23 1358, (1958)). Deutsches Patent Nr. 1171 928 und belgisches Patent No. 621 702.



   Die Homopyrimidazol-Derivate wurden für photographische Zwecke als Sensibilisatoren verwendet. (USA Patentschrift Nr.   3 072485).    Für pharmakologische Zwecke wurde lediglich das 2-(2-Dimethylamino-äthoxy) -3-(4-methoxybenzyl)-4-oxo-homopyrimidazol.HCl untersucht. Es wurde beschrieben, dass das Produkt Hystamin freisetzt und das Zentrale Nervensystem beeinflusst (J. of Pharm. 54. Vol. 6.888, /1965/).



   Es wurde nun gefunden, dass die neuen Verbindungen der Formel
EMI2.1     
 wo in der Formel R, R1, R2 und R3 Wasserstoff, Alkyl, Halogen, Alkoxy, Nitro oder Amino, R4 Wasserstoff, Alkyl, Aralkyl, Aryl, Alkoxy, Halogen oder OH bedeuten, wertvolle Verbindungen sind, welche in der Pharmazie infolge ihrer narkosepotenzierenden, antipyretischen, analgetischen Wirkung verwendet werden können.



   Gemäss der Erfindung werden die Verbindungen der Formel I dadurch hergestellt, dass man Verbindungen der Formel
EMI2.2     
 worin R, R1, R2, R3 und R4 die obige Bedeutung haben, mit Natriumborhydrid umsetzt.



   Grundlage unserer Erfindung ist die Erkenntnis, dass die Verbindungen der Formel II durch Umsetzung mit Natriumborhydrid durch   gleichzeitige    Reduktion der Ketogruppe und intramolekulare Äthylierung in die Verbindungen der Formel I überführt werden können.



   Verbindungen der Formel I können mit organischen oder anorganischen Säuren umgesetzt werden, wobei die Salze entstehen. Aus den Salzen können die freien Basen freigesetzt und auch weitere Salze erhalten werden. So kann man z.B. die Verbindungen der Formel I in das Hydrochlorid, Sulfat, Formiat, Oxalat, Tartrat überführen.

 

   Weitere Einzelheiten des Verfahrens sind in dem Beispiel zu finden.



   Beispiel 1
23,6 g   3 -Carbäthoxy-4-oxo-6-methyl-6,7,8,9-tetrahy-    drohomopyrimidazol werden in 200 ml Wasser gelöst.



  Hierauf werden binnen 1 Stunde unter Umrühren bei Raumtemperatur   1,9    g Natriumborhydrid in 10 ml Wasser zugesetzt. Die Temperatur steigt spontan auf 360C.



  Nach einer Stunde werden die ausgeschiedenen   I(ristalle    filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Es werden 20,5 g   4-Äthoxy-6-methyl-6,7,8,9-tetra-hydrohomopyr-    imidazolium-3-carboxylat erhalten. F.   200-2010C.    Ausbeute: 86%. Umkristallisiert schmilzt das Produkt bei 205-2060C.



  Analyse:
Gefunden: C 60,42 H 7,61 N 11,94
Berechnet: C 60,50 H 7,56 N 11,76 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI2.3 worin R, R1, R5 und R3 Wasserstoff, Alkyl, Halogen, Alkoxy, Nitro oder Amino, RG Wasserstoff, Alkyl, Aral kyl, Aryl, Alkoxy, Halogen oder OH bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI3.1 worin R, R1, R2, R3 und R4 die obige Bedeutung haben, mit Natriumborhydrid umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I durch Umsetzung mit organischen oder anorganischen Säuren in die Säureadditionssalze überführt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I in das Hydrochlorid, Sulfat, Formiat, Oxolat oder Tartrat überführt.
CH64871A 1966-11-02 1967-10-24 Verfahren zur Herstellung neuer Homopyrimidazol-Derivate CH517108A (de)

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