CH517857A - Roofing felts from spun glass fibre tows - Google Patents

Roofing felts from spun glass fibre tows

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CH517857A
CH517857A CH1898369A CH1898369A CH517857A CH 517857 A CH517857 A CH 517857A CH 1898369 A CH1898369 A CH 1898369A CH 1898369 A CH1898369 A CH 1898369A CH 517857 A CH517857 A CH 517857A
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liquid
fibers
dependent
mat
strands
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CH1898369A
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E Pitt Richard
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Owens Corning Fiberglass Corp
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Abstract

Glass fibre matted webs used for roof felting are made by spinning the glass fibres into a tow which is spread into a thin web which following synthetic resin impregnation is accelerated by driven rollers to impart to the fibre tow and adjacent layers of air a liner velocity so that the tow is directed against an underlying support on which it is laid at predetermined positions by guiding the tow by a set of oppositely acting pivotable air blast nozzles.

Description

  

  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasermatten, insbesondere Glasfasermatten, mit  Ausnahme nicht rein mechanischer Herstellungsverfahren innerhalb der Textilveredelungsindustrie    Der hier verwendete Begriff  Faser  soll im allgemeinsten  Sinne verstanden werden und alle textilen Faserstoffe erfas  sen, unabhängig davon, ob sie praktisch endlose oder längen  begrenzte Gebilde sind.  



  Der steigende Verbrauch und die erweiterte Anwendung  von Glasfasermatten machen es erforderlich, die Eigenschaf  ten solcher Glasfasermatten für bestimmte Anwendungen  genauer festzulegen und bei der Produktion einzuhalten. Bis  her hat man Glasfasermatten zur akustischen, elektrischen  und thermischen Isolierung ebenso verwendet wie zur Ver  stärkung und Filterung. Jede dieser verschiedenen Verbin  dungsarten verlangt von den Glasfasermatten bestimmte  Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit, Porosität und Geschlos  senheit.  



  Ein Verfahren, nach dem man Glasfäden zur Herstellung  von Matten erhalten kann, besteht darin, aus einer Düse oder  einer Speisevorrichtung austretende Glasströme mechanisch  zu verstrecken. Dabei werden die Glasströme mit Hilfe von  Abzugsrollen zu feinen Fasern verstreckt, die dann unter dem  Einfluss der Atmosphäre erstarrt. Die erstarrten Fasern wer  den an einer Aufgabevorrichtung mit einer Schlichte versehen  und anschliessend zu einem Faserstrang, d. h. einem Glasfa  den, zusammengerafft und von einer Abzugsvorrichtung zur  weiteren Verwendung gefördert.  



  Gemäss einem anderen bekannten Verfahren werden Glas  fasern dadurch hergestellt, dass aus einer Speisevorrichtung  austretende Glasströme mittels eines gegen sie gerichteten  Gasstromes hoher Geschwindigkeit verstreckt werden und die  feinen Fasern in solche verschiedener Längen zerbrochen wer  den und sich auf einem Haufen ansammeln.  



  Während man bisher aus Glasfasern, die nach einem der  beiden Verfahren hergestellt worden sind, bereits Vliese und  Matten herstellte, ist es schwierig, Matten aus Fasersträngen  herzustellen, da die Faserstränge nur beschränkt in der Lage  sind, eine integrale Masse zu bilden. Genauer gesagt, die Glas  faserstränge sind schwierig zu verteilen, so dass die Formie  rung zu einer für die Mattenherstellung notwendigen integra  len Masse schwierig ist. Man muss aus diesem Grunde     Agen-          tien    zusetzen, wie beispielsweise eine Überdosis an Bindemit  teln oder zusätzlichen Glasfasern kürzerer Länge, um die    Geschlossenheit einer Matte zu erzielen. Die Verwendung  solcher Zusätze erfordert jedoch zusätzliche Verfahrens  schritte, entsprechende Einrichtungen und Kosten.

   Zur Her  stellung einer integraleren Masse lässt man die Glasfaser  stränge auf eine Umlenkfläche aufprallen, um ihnen eine flau  mige oder faserige Eigenschaft zu erteilen. Dabei hängt das  Ausmass der erzielten Faserigkeit von der Grösse der Auf  prallgeschwindigkeit ab. Nur jene Fasern werden gebrochen,  die im Faserstrang dispergiert oder abseits vom Hauptstrang  liegen, während der Hauptstrang selbst unbeschädigt bleibt.

    Zwar erbringen Matten aus solchen Fasern einen höheren  Anteil an feiner Porosität, wie er für akustisch elektrische und  thermische Isolierung notwendig ist, jedoch bewirkt die Rei  bung und die mechanische Beanspruchung des Glasfaserstran  ges beim Umlenken desselben mit hoher Geschwindigkeit an  einer Fläche, eine Reduzierung der mechanischen Festigkeit  des Glasfaserstranges und der Fäden, und es ist schwierig,  diese dann gleichmässig in einem vorbestimmten Bereich zu  legen. Dadurch wird die Gleichmässigkeit einer Matte wesent  lich geringer.  



  Überdies weisen solche Glasfasermatten den Nachteil auf,  dass ihnen eine feine Porosität in weitem Umfang fehlt, da sie  die für Isoliermaterial notwendigen kleinen Zwischenräume  nur in sehr geringem Masse aufweisen. Solche kleinen  Zwischenräume sind insbesondere in feinen oder dünnen Mat  ten notwendig, die als Verstärkungsmaterial, wie beispiels  weise für Bedachungsmaterial, Verwendung finden. Bei Dach  belägen sind solche feinen Zwischenräume notwendig, um  geschmolzenes oder plastisches Füll- oder     Imprägnierungsma-          terial    festzuhalten und ein Durchsickern der Materialien durch  die Matte zu vermeiden.

   Andererseits weisen bekannte Mat  ten, die vollständig aus     Glasfasersträngen    hergestellt worden  sind, wegen ihrer ungewöhnlich langen Zwischenräume einen  rauhen Charakter auf und besitzen nicht das Aussehen, das für  Verstärkungsmaterialien notwendig ist, die mittels Harz mit  halbtransparenten Materialien laminiert werden.  



  Es wäre insbesondere wünschenswert, durchgehende Glas  faserstränge in eine Matte einzuarbeiten, da mechanisch     ver-          streckte    Glasfasern solcher     Glasfaserstränge    wesentlich     grös-          sere    Festigkeit aufweisen als jene Glasfasern, die im Blasver-      fahren hergestellt worden sind. Durch solche Massnahmen  könnte die Anwendung von Glasfasermatten auch auf solche  Gebiete ausgedehnt werden, die den bisherigen Matten ver  schlossen sind. Sowohl die Bruch- wie auch die Reissfestigkeit  solcher Matten könnten wesentlich gesteigert werden durch  die Verwendung von Glasfasersträngen, die Glasfasern hoher  Festigkeit enthalten.  



  Zweck der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vor  richtung zur Herstellung von Fasermatten, insbesondere Glas  fasermatten, mit Ausnahme nicht rein mechanischer Herstel  lungsverfahren innerhalb der Textilveredelungsindustrie,  anzugeben, denen die obigen Nachteile nicht anhaften und die  die oben aufgestellten Forderungen erfüllen.  



  Demgemäss ist Gegenstand der Erfindung:  a) ein Verfahren zur Herstellung von Fasermatten, insbe  sondere Glasfasermatten, mit Ausnahme nicht rein mechani  scher Herstellungsverfahren innerhalb der Textilveredelungs  industrie, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Faser  stränge auf einer Unterlage zu einem nichtgewebten flächigen  Gebilde verteilt, man das Gebilde mit einer Flüssigkeit über  flutet, um die die Fasern zusammenhaltenden Kräfte zu über  winden, man weiter das Gebilde so lange im überfluteten  Zustand hält, bis die Fasern der Stränge unter wenigstens ange  näherter Beibehaltung ihrer gegenseitigen Ausrichtung auf  der     Unterlage    zu einer Fasermatte verteilt sind, und man  schliesslich die Flüssigkeit unter wenigstens angenäherter Bei  behaltung der gegenseitigen Ausrichtung der Fasern von der  Matte abzieht;

   ferner  b) eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.  die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine Einrichtung zum  Verteilen von Fasersträngen in Form eines nichtgewebten flä  chigen Gebildes auf einer Unterlage aufweist, ferner eine Ein  richtung zum Überfluten des auf der Unterlage befindlichen  Gebildes mittels einer Flüssigkeit, um die die Fasern zusam  menhaltenden Kräfte zu überwinden, sowie weiter eine Ein  richtung, um die Gebilde so lange im überfluteten Zustand zu  halten, bis die Fasern der Stränge verteilt sind, und schliesslich  eine Einrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit nach dem Ver  teilen der Fasern, wobei die Flüssigkeit quer zur Ebene durch  das Gebilde sickert.  



  Mittels des vorliegenden Verfahrens und der entsprechen  den Vorrichtung zur Durchführung desselben kann eine aus  gezeichnete Öffnung und Verteilen der Fasern eines Faser  stranges erreicht werden, ohne dessen Festigkeitseigenschaf  ten zu schwächen. Ein solches faseriges Flächengebilde  ermöglicht die Herstellung von sehr geschlossenen Matten.  Die verteilten Fasern können sich beispielsweise beim Über  lappen oder Kreuzen vermischen oder verhaken.

   Aus dem  Faserstrang kann somit eine kohäsive Masse hergestellt wer  den. Überdies kann das Vermischen und Verketten der Fasern  des Faserstranges die Bildung einer Vielzahl von kleinen Fur  chen verursachen, die man an vielen Produkten wünscht, und  es lässt sich beispielsweise eine feine äussere Aufmachung der  Fasermatte erzielen, was häufig dann erwünscht ist, wenn eine  solche Fasermatte beispielsweise als Verstärkungseinlage in  einem Harzlaminat oder in anderen Gegenständen verwendet  wird.  



  Ein wesentlicher Vorteil des vorliegenden Verfahrens liegt  beispielsweise darin, dass beim Verteilen der Fasern die ein  mal eingenommene Verteilung oder die Gleichmässigkeit der  Verteilung oder die ursprüngliche Orientierung der Faser  stränge des Gebildes nicht gestört wird. Es können somit  Matten hergestellt werden, die eine grosse Gleichmässigkeit  der Verteilung der Fasern, feinste Aufmachung, die kleinsten  Furchen und von allen bisher bekannten Matten die beste  Gleichmässigkeit aufweisen. Diese Eigenschaften sind bei  spielsweise besonders wichtig für die Herstellung von dünnen  oder feinen Matten, die sich bezüglich ihrer Gleichmässigkeit    und ihres Gewichtes pro Flächeneinheit bekanntlich sehr  schwer einstellen lassen.  



  Obwohl das vorliegende Verfahren und die vorliegende  Vorrichtung vorzugsweise der Verarbeitung von Glasfaser  strängen dienen, können sie aber auch im Zusammenhang mit  der Verarbeitung von Fasersträngen aus anderen Materialien  zur Anwendung gelangen. So kann das Verfahren beispiels  weise zum Verteilen von Fasersträngen aus Celluloseacetat,  künstlicher Seide, Baumwolle, Wolle oder     Nylon    verwendet  werden.  



  Die Verteilung der Faserstränge auf der Unterlage kann  beispielsweise nach den im Schweizer Patent Nr. 507 383  beschriebenen Verfahren und Anlagen erfolgen.  



  Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind  anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen:  Fig. 1 eine Vorrichtung zum Verteilen von Fasersträngen  auf einer Unterlage, in Vorderansicht und in schematischer  Darstellung;  Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in Draufsicht;  Fig. 3 eine Vorrichtung zum Dispergieren von auf einer  Unterlage angehäuften Fasersträngen, in Seitenansicht und im  Schnitt;  Fig. 4 eine Beaufschlagungsvorrichtung der Vorrichtung  nach Fig. 3, im Querschnitt und in grösserem Masstab, und  Fig. 5 die Beaufschlagungsvorrichtung nach Fig. 4 in Front  ansicht.  



  Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Vorrichtung weist  Düsenansätze 21,     ?\'    auf, die an nicht näher dargestellten  Glasschmelzwannen angeordnet sind. Aus den Düsen der  Düsenansätze treten kleine Glasschmelzströme aus, die zu  fortlaufenden Glasfäden<B>23</B> gezogen werden. Im vorliegenden  Beispiel werden Düsenansätze verwendet, die '00 bis     :100     Düsen aufweisen. Die Glasfäden werden auf einen durch  schnittlichen Durchmesser von 0,013 mm verzogen.  



  Die Glasfäden durchlaufen nun herkömmliche Schlichte  aufbringvorrichtungen'_S, in denen sie mittels Laufbändern  oder Zuführtüchern mit einer Schlichte oder einer Schmälze  versehen werden. Die Schlichte kann blosses Wasser sein, um  die Reibung zwischen den einzelnen Glasfäden zu reduzieren,  wenn diese anschliessend zu einem Strang zusammengebracht  werden. Falls erwünscht, kann auch eine komplexere Schlichte  oder ein Bindemittel verwendet werden, um den Zusammen  hang der Glasfäden zu fördern, sobald diese zu Strängen verei  nigt sind und um ein Anhaften des Stranges aus den Glasfäden  an die Oberflächen der Abzugsrollen zu ermöglichen.

   Soll aus  dem Glasfaserstrang eine Matte hergestellt werden und soll  diese Matte schliesslich bei ihrer späteren Verwendung mit  einem plastischen Harz kombiniert werden, so kann es unter  Umständen wünschenswert sein, dem Schlichtemittel ein  Netzmittel zuzusetzen, welches die Benetzung der Matte mit  dem Harz erleichtert.  



  Sollen die Glasfaserstränge später dispergiert oder wieder  geöffnet werden, um ihnen eine wünschenswerte, verbesserte  Porosität zu verleihen, so kann die Aufbringung eines geeigne  ten Bindemittels im Zuge der Herstellung der Glasfäden aus  reichende, aneinanderhaftende Eigenschaften geben, um die  Bindung des     Glasfaserstranges    in einer Matte zu fördern, in  die sie auf einer Unterlage geformt werden. Ein solcher Bin  der hat eine zweifache Aufgabe, und zwar dient er einerseits  dazu, die Glasfäden in den     Glasfasersträngen        zusammenzuhal.     ten und andererseits die     Glasfaserstränge    zu einem integralen  Körper zusammenzubinden.  



  Sofern die Glasmatten unmittelbar im Zusammenhang mit  der Herstellung der Glasfäden gebildet werden, kann ein sonst  üblicherweise verwendeter     Schmiermittelzusatz    zur Schlichte  weggelassen werden. Der Zusatz eines solchen Schmiermittels  ist dann notwendig, wenn die     Glasfaserstränge    nachfolgenden  Operationen, wie beispielsweise einem Fachen oder Drehen      unterworfen werden, um dabei deren Handhabung zu erleich  tern.  



  Die Glasfäden jedes Düsenansatzes werden, nachdem sie  mit der Schlichte versehen sind, zu Gruppen zusammenge  nommen, im vorliegenden Beispiel sind es 14 Glasfaser  stränge, wobei dann jeder einzelne Glasfaserstrang für sich  getrennt in einer Nut über den entsprechenden Sammelschuh  27 zum zweiten Sammelschuh 31 läuft.  



  Von den Schuhen 31 werden die zwei Gruppen aus vonein  ander getrennten Glasfasersträngen 29, 30 über Leitrollen 33  zu Abzugsrollen 35 und 36 geführt. Diese Abzugsrollen wei  sen den gleichen Aufbau auf, sind jedoch zueinander seiten  verkehrt angeordnet und liegen zu beiden Seiten der Mittelli  nie des Aufnahmeförderbandes 61.  



  Die Abzugsrollen 35, 36 werden jeweils von Motoren 37,  38 angetrieben. Die von der Abzugsrolle 35 geförderten Glas  faserstränge werden von dieser mittels fortlaufend aus der  Oberfläche der Abzugsrolle herausragenden Fingern eines  oszillierenden Speichenrades abgestossen. Auf die gleiche  Weise erfolgt auch das Abstossen der Glasfaserstränge an der  Abzugsrolle 36. Die Glasfaserstränge werden tangential von  den Abzugsrollen abgeschleudert, d. h. die mit hoher  Geschwindigkeit rotierenden Abzugsrollen 35, 36 verleihen  jedem Strangsegment bei dessen Abstossen von der Abzugs  rolle eine kinetische Energie.

   Da die Strangsegmente alle tan  gential in der gleichen Richtung von der Abzugsrolle     abgestos-          sen    werden, bewegt sich jedes Strangelement und damit der  ganze Glasfaserstrang mit einer linearen Geschwindigkeit, die  zur einheitlichen Verteilung der Glasfaserstränge ausgenutzt  wird.  



  Die Rückseite jeder Abzugsrolle ist von einer unabhängig  angeordneten, oszillierenden rückwärtigen Platte bedeckt, an  der das zugehörige Speichenrad angeordnet ist. Die rückwär  tige Platte 42 der Abzugsrolle 36 kann mittels eines Armes 43  in eine bogenförmige oszillierende Bewegung versetzt werden.  Die ganze Anordnung des Ausstossmechanismus ist auf einer  Plattform 50 angeordnet, welche auch die Abzugsrollen 35  und 36 und zugehörigen Hilfseinrichtungen trägt. Die Platt  form 50 ist an einer aus Winkeleisen gefertigten Aufhängevor  richtung 51 angeordnet. Der Arm 43 kann auf einer bogenför  migen Bahn bis in eine Lage bewegt werden, in der die tangen  tiale Ausstossbewegung des Glasfaserstranges von der  Abzugsrolle 36 beendet ist.

   Sofern, wie im vorliegenden Bei  spiel, das tangentiale Abstossen der Glasfaserstränge recht  winklig nach unten erfolgen soll, so muss der Arm 43 mittels  einer Schwinge 52 an der Aufhängevorrichtung 51 befestigt  werden, um das Abstossen des Glasfaserstranges in der  gewünschten Lage zu ermöglichen.  



  Die von den Abzugsrollen 35 und 36 abgestossenen Glasfa  serstränge werden nach ihrer Ablenkung in Form einer Matte  60 auf einer Unterlage angehäuft. Als Unterlage ist im vorlie  genden Fall ein Förderband 61 vorgesehen, das aus einem  unlegierten Stahl besteht.  



  Die sich mit vorbestimmter linearer Geschwindigkeit  abwärts bewegenden Gruppen aus Glasfasersträngen 58, 59  werden mittels Ablenkmitteln, im vorliegenden Beispiel sind  hierzu Düsen 100, 101 und 102, 103 zum Austritt eines strö  menden Mediums vorgesehen, über die Breite der Auffangflä  che 61 verteilt.  



  Aufgrund der hohen Umfangsgeschwindigkeit der Abzugs  rolle bewegen sich die Glasfaserstränge von dem Punkt an, an  dem sie mittels der Finger des Speichenrades vom Umfang der  Abzugsrolle abgestossen werden, in genau tangentialer Rich  tung. Die Glasfaserstränge bewegen sich dabei genau auf den  Bereich zu, an dem sie mit Hilfe von strömenden Medien in  eine neue Bewegungsbahn gelenkt werden, so dass sie an  einem gewünschten Punkt auf der Sammelfläche auftreffen.  



  In Fig. 3 ist eine Vorrichtung zum Dispergieren der auf der    Unterlage angehäuften Fasern dargestellt. An einer ersten  Flüssigkeits-Beaufschlagungsstation 70 wird eine Flüssigkeit  74 mit Hilfe eines Überfalls 71 gleichmässig über eine Glasfa  serstrangmatte 60 verteilt. Mittels einer Zuleitung 72 wird die  Flüssigkeit zum Überfall 71 gefördert. Ein Ventil 73 steuert  den Flüssigkeitsstrom und damit die auf die Matte aufzubrin  gende Flüssigkeitsmenge. Die von dem Überfall abströmende  Flüssigkeit 74 wird in einer Wanne 76 aufgefangen und über  flutet bei 75 die Matte 60 entweder am Beaufschlagungspunkt  oder an einer früheren oder späteren Stelle.  



  Die Auffangwanne 76 ist an einem Ende mittels einer  Wand 77 versehen, während das andere Ende als Abfluss  dient und offen ist. Die Wand 77 kann weggelassen werden,  sofern die Auffangwanne 76 leicht schräggestellt ist und das  Förderband 61 und die Matte 60 mit ausreichend grosser  Geschwindigkeit bewegt werden. Seitenwände 78 sind jedoch  in jedem Fall erforderlich, um ein Abströmen der Flüssigkeit  quer zur Bewegungsrichtung der Matte zu verhindern und den  Überflutbereich 75 zu bilden. Durch diese Ausbildung der  Auffangwanne 76 wird sichergestellt, dass der Überflutbereich  75 entsprechend der Darstellung in Fig. 3 sich nach rechts  fortsetzen wird und die Flüssigkeit schliesslich in eine Auf  fangwanne 90 abfliesst.

   Das Regulierventil 73 wird vorteilhaf  terweise so eingestellt, dass die Fliessgeschwindigkeit im Flut  bereich 75 im wesentlichen der Wandergeschwindigkeit der  Matte 60 entspricht. Durch diese Massnahmen wird eine vor  wärts- oder rückwärtsgerichtete Verschiebung der     gleichmäs-          sig    verteilten oder orientierten Glasfaserstränge der Matte 60  verhindert.  



  Das Dispergieren der Glasfäden in den Glasfasersträngen  der Matte 60 kann durch Verwendung einer zweiten     Flüssig-          keits-Beaufschlagungsstation    80 wesentlich verbessert wer  den. Die zweite Beaufschlagungsstation 80 ist von der ersten  Station 70 mit Abstand angeordnet, der von der Geschwindig  keit des Förderbandes 61 abhängt. Die zweite Beaufschla  gungsstation weist ebenfalls einen Überfall 81 mit einer Zulei  tung 82 auf, deren Zufluss von einem Ventil 83 gesteuert wird.  Das Steuerventil 83 und die Ablauffläche 85 des Überlaufes  81 wirken derart zusammen, dass man bezüglich der Matte 60  und des Überflutstromes 75 einen genau vorbestimmten Flüs  sigkeitsstrom 84 erhält.

   Zweckmässigerweise stellt man den  Flüssigkeitsstrom 84 so ein, dass seine Geschwindigkeit etwas  grösser ist als diejenige des Überflutstromes 75 und der Matte  60, um dadurch eine wirkungsvolle Dispersion zu erzielen.  



  In Fig. 4 ist die zweite Beaufschlagungsstation in grösserem  Masstab dargestellt und man erkennt, dass die Ablauffläche  85 geneigt ist, beispielsweise um 15" gegen die Horizontale, so  dass der von dem Ventil 83 gesteuerte Flüssigkeitsstrom 84 in  der durch den Pfeil 84a angedeuteten Richtung abströmt. Der  Überfall 81 ist so nahe wie möglich an der Fläche des Über  flutstromes 75 und der Matte 60 angeordnet, um die Einwir  kung der Schwerkraft auf die Richtung des Flüssigkeitsstromes  84 so weit wie möglich auszuschalten. Die Richtung und  Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes 84 kann in     vektoriel-          ler    Form durch die Vektoren 84b und 84c dargestellt werden.

    Da der horizontale Vektor 84b wesentlich grösser ist als der       abwärtsgerichtete    vertikale Vektor 84c, ergibt sich ein Flüssig  keitsstrom 84, der die Matte 60 und den     Oberflutstrom    75  überflutet und die Glasfäden der     Glasfaserstränge    in der  Matte 60 wirkungsvoll     dispergiert.     



  Nach dem     Dispergieren    kann die überschüssige Flüssigkeit  auf zweierlei Arten entfernt werden. Erstens kann die Flüssig  keit durch das Förderband 61 in den Auffangbehälter 90  abfliessen, in dem sich der Flüssigkeitsstrom 91 befindet, der  sich aus dem aus der Matte austretenden Strom und einem  Teil des     Überflutstromes    75 zusammensetzt. Durch das verti  kale Ablaufen der überschüssigen Flüssigkeit kann diese in  Löcher oder Furchen, die noch in der Matte 60 vorhanden      sind und noch nicht dispergierte Glasfäden enthalten, eindrin  gen. Dadurch werden die Glasfäden weiter dispergiert, und es  wird erreicht, dass die Furchen verkleinert werden und die  Matte eine grössere Gleichmässigkeit erhält.

   Aus dem Auf  fangbecken 90 wird die Flüssigkeit 91 über eine Leitung 92  und eine Pumpe 93 abgezogen. Die Leitung 92 und die Pumpe  93 können gegebenenfalls die Flüssigkeit wieder in die Zulei  tungen 72, 82 einspeisen. Als zweite Flüssigkeitsabzugsvor  richtung kann eine Saugkammer 110 vorgesehen sein, die  unterhalb des Förderbandes 61 angeordnet ist und die über  eine Öffnung 111 mit einer nicht näher dargestellten Luftab  zugsvorrichtung verbunden ist. Da die Luft, die Matte und das  Förderband entsprechend den in der Figur 3 dargestellten Pfeilen  vertikal durchdringt, werden die Glasfäden während des weiteren  Flüssigkeitsabzuges in ihrer dispergierten Lage gehalten.  



  In Fig. 5 ist die Vorderansicht der Beaufschlagungsstation  gemäss Fig. 4 im Ausschnitt dargestellt. Diese Vorrichtung  kann auch für die erste Beaufschlagungsstation 70 verwendet  werden. An der Überfallvorrichtung 81 der Figur 6 ist eine  Zuführungsleitung 82 angeordnet, welche die Flüssigkeit am  Boden 87 der Vorrichtung zuströmen lässt. In der Überfall  vorrichtung sind eine Reihe von Schaufeln oder Leitflächen  innerhalb der Überlaufvorrichtung vorgesehen, um eine seitli  che Drift des abfliessenden Mediums und damit ein Verschie  ben der gleichmässig verteilten Glasfaserstränge durch die von  der Ablauffläche 85 ablaufende Flüssigkeit zu verhindern. Die  Leitflächen oder Schaufeln 86 sind mit Abstand vom Boden  des Überlaufbehälters angeordnet, so dass mit einer einzigen  Zuleitung 82 der ganze Boden des Behälters mit Flüssigkeit  bestrichen werden kann.

    



  Das hier beschriebene Verfahren und die entsprechenden  Vorrichtungen ermöglichen eine genauere und     gleichmässi-          gere    Verteilung eines Glasfaserstranges, als dies mit den bis  her bekannten Verfahren möglich war.  



  Die obigen Ausführungsbeispiele sind zwar im Zusammen  hang mit der Verarbeitung von Glasfasersträngen beschrie  ben, es ist aber durchaus möglich, Faserstränge aus anderen  Materialien zu verwenden.



  Process and device for the production of fiber mats, especially glass fiber mats, with the exception of non-purely mechanical production processes within the textile finishing industry The term fiber used here should be understood in the most general sense and cover all textile fiber materials, regardless of whether they are practically endless or limited in length .



  The increasing consumption and the expanded use of fiberglass mats make it necessary to specify the properties of such fiberglass mats for certain applications more precisely and to adhere to them during production. So far, fiberglass mats have been used for acoustic, electrical and thermal insulation as well as for reinforcement and filtering. Each of these different connec tion types requires the glass fiber mats to have certain properties in terms of strength, porosity and closeness.



  One method by which glass threads can be obtained for the production of mats is to mechanically stretch glass streams emerging from a nozzle or a feed device. The glass streams are drawn into fine fibers with the help of take-off rollers, which then solidify under the influence of the atmosphere. The solidified fibers who are provided with a size on a feed device and then formed into a fiber strand, d. H. a Glasfa, gathered together and conveyed by an extraction device for further use.



  According to another known method, glass fibers are produced in that glass streams emerging from a feed device are stretched by means of a high speed gas stream directed against them and the fine fibers are broken into fibers of various lengths and collect in a pile.



  While up to now nonwovens and mats have already been produced from glass fibers which have been produced by one of the two methods, it is difficult to produce mats from fiber strands, since the fiber strands are only able to form an integral mass to a limited extent. More precisely, the glass fiber strands are difficult to distribute, so that formation into an integral mass required for the manufacture of the mat is difficult. For this reason, agents have to be added, such as an overdose of binding agents or additional glass fibers of shorter length, in order to achieve the cohesion of a mat. However, the use of such additives requires additional process steps, corresponding facilities and costs.

   To produce a more integral mass, the glass fiber strands are allowed to impact a deflection surface in order to give them a fluffy or fibrous property. The degree of fibrousness achieved depends on the size of the impact speed. Only those fibers are broken that are dispersed in the fiber strand or that lie apart from the main strand, while the main strand itself remains undamaged.

    Although mats made of such fibers produce a higher proportion of fine porosity, as is necessary for acoustically, electrical and thermal insulation, the friction and mechanical stress on the glass fiber strands when deflecting the same at high speed on a surface causes a reduction in the mechanical Strength of the glass fiber strand and the threads, and it is difficult to then lay them evenly in a predetermined area. This significantly reduces the evenness of a mat.



  In addition, such glass fiber mats have the disadvantage that they lack fine porosity to a large extent, since they only have a very small number of the small spaces required for insulating material. Such small spaces are particularly necessary in fine or thin mats that are used as reinforcement material, such as for roofing material. In the case of roof coverings, such fine gaps are necessary in order to hold molten or plastic filling or impregnation material in place and to prevent the materials from seeping through the mat.

   On the other hand, known mats made entirely of fiberglass strands have a rough character because of their unusually long gaps and do not have the appearance necessary for reinforcement materials which are laminated with semi-transparent materials by means of resin.



  It would be particularly desirable to incorporate continuous glass fiber strands into a mat, since mechanically drawn glass fibers of such glass fiber strands have significantly greater strength than those glass fibers that have been produced by the blow molding process. By means of such measures, the use of fiberglass mats could also be extended to areas that are closed to the previous mats. Both the breaking strength and the tensile strength of such mats could be increased significantly by using glass fiber strands that contain glass fibers of high strength.



  The purpose of the invention is to provide a method and a device for the production of fiber mats, in particular glass fiber mats, with the exception of non-purely mechanical manufacturing processes within the textile finishing industry, which do not adhere to the above disadvantages and which meet the requirements set out above.



  Accordingly, the subject matter of the invention is: a) a process for the production of fiber mats, in particular special glass fiber mats, with the exception of non-purely mechanical production processes within the textile finishing industry, which is characterized in that fiber strands are distributed on a base to form a non-woven sheet-like structure, the structure is flooded with a liquid to overcome the forces holding the fibers together; the structure continues to be kept in the flooded state until the fibers of the strands are distributed to form a fiber mat with at least approximate retention of their mutual alignment on the base are, and finally the liquid is withdrawn from the mat while at least approximately maintaining the mutual alignment of the fibers;

   furthermore b) a device for carrying out this method. which is characterized in that it has a device for distributing fiber strands in the form of a non-woven flat structure on a base, furthermore a device for flooding the structure on the base by means of a liquid in order to overcome the forces holding the fibers together , as well as a device to keep the structure so long in the flooded state until the fibers of the strands are distributed, and finally a device for drawing off the liquid after the Ver divide the fibers, the liquid transverse to the plane through the structure seeps.



  By means of the present method and the corresponding device for carrying out the same, a drawn out opening and distribution of the fibers of a fiber strand can be achieved without weakening its strength properties. Such a fibrous sheet-like structure enables the production of very closed mats. The distributed fibers can, for example, overlap or cross over or intermingle.

   A cohesive mass can thus be produced from the fiber strand. In addition, the intermingling and entanglement of the fibers of the fiber strand can cause the formation of a multitude of small furrows, which is desired on many products, and it is possible, for example, to achieve a fine external appearance of the fiber mat, which is often desirable when such a fiber mat for example, is used as a reinforcement insert in a resin laminate or in other objects.



  A significant advantage of the present method is, for example, that when the fibers are distributed, the distribution once taken or the uniformity of the distribution or the original orientation of the fiber strands of the structure is not disturbed. It is thus possible to produce mats which have a great uniformity in the distribution of the fibers, the finest appearance, the smallest furrows and the best uniformity of all previously known mats. These properties are particularly important for the production of thin or fine mats, which are known to be very difficult to adjust in terms of their evenness and weight per unit area.



  Although the present method and the present device are preferably used for processing glass fiber strands, they can also be used in connection with the processing of fiber strands made from other materials. For example, the method can be used to distribute fiber strands made of cellulose acetate, artificial silk, cotton, wool or nylon.



  The fiber strands can be distributed on the substrate, for example, according to the methods and systems described in Swiss Patent No. 507,383.



  Embodiments of the subject matter of the invention are described in more detail with reference to the drawings. 1 shows a device for distributing fiber strands on a base, in a front view and in a schematic representation; FIG. 2 shows the device according to FIG. 1 in plan view; 3 shows a device for dispersing fiber strands piled up on a support, in side view and in section; 4 shows a loading device of the device according to FIG. 3, in cross section and on a larger scale, and FIG. 5 shows the loading device according to FIG. 4 in a front view.



  The device shown in Figures 1 and 2 has nozzle attachments 21,? \ ', Which are arranged on glass melting tanks, not shown. Small streams of molten glass emerge from the nozzles of the nozzle attachments and are drawn into continuous glass threads <B> 23 </B>. In the present example, nozzle attachments are used that have '00 to: 100 nozzles. The glass threads are drawn to an average diameter of 0.013 mm.



  The glass threads now run through conventional sizing devices, in which they are provided with a sizing or a sizing by means of conveyor belts or feed cloths. The size can be just water in order to reduce the friction between the individual glass threads when these are then brought together to form a strand. If desired, a more complex size or a binding agent can also be used to promote the coherence of the glass threads as soon as they are combined into strands and to allow the strand of the glass threads to adhere to the surfaces of the take-off rollers.

   If a mat is to be made from the glass fiber strand and this mat is ultimately to be combined with a plastic resin during its later use, it may be desirable under certain circumstances to add a wetting agent to the sizing agent, which facilitates wetting of the mat with the resin.



  If the glass fiber strands are to be dispersed or reopened later in order to give them a desirable, improved porosity, the application of a suitable binding agent in the course of the production of the glass strands can provide sufficient, mutually adhering properties to bind the glass fiber strand in a mat promote, in which they are formed on a base. Such a bin has a twofold task, on the one hand it serves to hold the glass threads together in the glass fiber strands. th and on the other hand to tie the glass fiber strands together to form an integral body.



  If the glass mats are formed directly in connection with the production of the glass threads, an otherwise commonly used lubricant additive to the size can be omitted. The addition of such a lubricant is necessary when the glass fiber strands are subjected to subsequent operations, such as, for example, plying or twisting, in order to facilitate their handling.



  The glass threads of each nozzle attachment are, after they have been provided with the size, taken together in groups, in the present example there are 14 glass fiber strands, each individual glass fiber strand then running separately in a groove over the corresponding collecting shoe 27 to the second collecting shoe 31.



  From the shoes 31, the two groups of glass fiber strands 29, 30 separated from each other are guided via guide rollers 33 to take-off rollers 35 and 36. These take-off rollers have the same structure, but are arranged the wrong way round and are never on either side of the center of the receiving conveyor belt 61.



  The take-off rollers 35, 36 are driven by motors 37, 38, respectively. The glass fiber strands conveyed by the take-off roller 35 are repelled by this by means of fingers of an oscillating spoked wheel continuously protruding from the surface of the take-off roller. The glass fiber strands are also ejected at the take-off roller 36 in the same way. The glass fiber strands are thrown off tangentially from the take-off rollers, i. H. the high-speed rotating take-off rollers 35, 36 give each strand segment a kinetic energy when it is pushed off the take-off roller.

   Since the strand segments are all tangentially pushed off the take-off roller in the same direction, each strand element and thus the entire glass fiber strand moves at a linear speed that is used for the uniform distribution of the glass fiber strands.



  The back of each take-off roller is covered by an independently arranged, oscillating rear plate on which the associated spoked wheel is arranged. The Rückwär term plate 42 of the take-off roller 36 can be set in an arcuate oscillating movement by means of an arm 43. The entire assembly of the ejection mechanism is arranged on a platform 50 which also supports the take-off rollers 35 and 36 and associated auxiliary devices. The platform 50 is arranged on a device 51 made of angle iron Aufhangvor. The arm 43 can be moved on a bogenför-shaped path to a position in which the tangential ejection movement of the glass fiber strand from the take-off roller 36 is ended.

   If, as in the present case, the tangential pushing off of the glass fiber strands is to take place at right angles downwards, the arm 43 must be attached to the suspension device 51 by means of a rocker 52 in order to enable the glass fiber strand to be pushed off in the desired position.



  The strands of glass fibers pushed off by the take-off rollers 35 and 36 are piled up after their deflection in the form of a mat 60 on a base. In the present case, a conveyor belt 61, which consists of an unalloyed steel, is provided as a base.



  The groups of glass fiber strands 58, 59 moving downwards at a predetermined linear speed are distributed over the width of the collecting surface 61 by means of deflection means, in the present example nozzles 100, 101 and 102, 103 are provided for the outlet of a flowing medium.



  Due to the high circumferential speed of the take-off roll, the glass fiber strands move from the point at which they are pushed off the circumference of the take-off roll by means of the fingers of the spoke wheel, in an exactly tangential direction. The glass fiber strands move precisely towards the area where they are guided into a new movement path with the help of flowing media, so that they hit the desired point on the collecting surface.



  In Fig. 3 a device for dispersing the fibers accumulated on the base is shown. At a first liquid application station 70, a liquid 74 is evenly distributed over a glass fiber mat 60 with the aid of an overflow 71. The liquid is conveyed to the overflow 71 by means of a feed line 72. A valve 73 controls the flow of liquid and thus the amount of liquid to be applied to the mat. The liquid 74 flowing off from the overflow is collected in a trough 76 and overflows at 75 the mat 60 either at the point of application or at an earlier or later point.



  The drip pan 76 is provided at one end by means of a wall 77, while the other end serves as a drain and is open. The wall 77 can be omitted as long as the collecting trough 76 is slightly inclined and the conveyor belt 61 and the mat 60 are moved at a sufficiently high speed. Side walls 78 are, however, required in any case in order to prevent the liquid from flowing out transversely to the direction of movement of the mat and to form the flood area 75. This design of the collecting trough 76 ensures that the flood area 75 will continue to the right as shown in FIG. 3 and the liquid will ultimately drain into a collecting trough 90.

   The regulating valve 73 is advantageously adjusted so that the flow speed in the flood area 75 corresponds essentially to the traveling speed of the mat 60. These measures prevent a forward or backward displacement of the evenly distributed or oriented glass fiber strands of the mat 60.



  The dispersion of the glass threads in the glass fiber strands of the mat 60 can be significantly improved by using a second liquid application station 80. The second loading station 80 is arranged at a distance from the first station 70 which depends on the speed of the conveyor belt 61. The second Beaufschla supply station also has an overflow 81 with a feed device 82, the inflow of which is controlled by a valve 83. The control valve 83 and the drainage surface 85 of the overflow 81 interact in such a way that a precisely predetermined liquid flow 84 is obtained with respect to the mat 60 and the flood flow 75.

   The liquid flow 84 is expediently adjusted so that its velocity is somewhat greater than that of the flood flow 75 and the mat 60 in order to achieve effective dispersion.



  In Fig. 4 the second loading station is shown on a larger scale and it can be seen that the drainage surface 85 is inclined, for example by 15 "to the horizontal, so that the liquid flow 84 controlled by the valve 83 flows off in the direction indicated by the arrow 84a The weir 81 is placed as close as possible to the surface of the overflow stream 75 and the mat 60 in order to eliminate as much as possible the effect of gravity on the direction of the liquid flow 84. The direction and speed of the liquid flow 84 can be vectoriel - Ler shape are represented by the vectors 84b and 84c.

    Since the horizontal vector 84b is substantially larger than the downward vertical vector 84c, a liquid stream 84 results which floods the mat 60 and the overflow stream 75 and effectively disperses the glass threads of the glass fiber strands in the mat 60.



  After dispersing, the excess liquid can be removed in two ways. First, the liquid can flow through the conveyor belt 61 into the collecting container 90, in which the liquid flow 91 is located, which is composed of the flow emerging from the mat and part of the flood flow 75. As the excess liquid runs off vertically, it can penetrate into holes or furrows that are still present in mat 60 and contain undispersed glass threads. The glass threads are thereby further dispersed and the furrows are reduced in size and the mat becomes more uniform.

   From the catch basin 90, the liquid 91 is drawn off via a line 92 and a pump 93. The line 92 and the pump 93 can optionally feed the liquid back into the supply lines 72, 82. As a second liquid extraction device, a suction chamber 110 can be provided, which is arranged below the conveyor belt 61 and which is connected via an opening 111 to an air extraction device not shown in detail. Since the air, the mat and the conveyor belt penetrate vertically according to the arrows shown in FIG. 3, the glass threads are kept in their dispersed position during the further removal of liquid.



  In Fig. 5 the front view of the loading station according to FIG. 4 is shown in detail. This device can also be used for the first loading station 70. Arranged on the overflow device 81 in FIG. 6 is a feed line 82 which allows the liquid to flow in at the bottom 87 of the device. In the overflow device, a number of blades or baffles are provided within the overflow device in order to prevent lateral drift of the outflowing medium and thus a displacement of the evenly distributed glass fiber strands through the liquid draining from the drainage surface 85. The guide surfaces or blades 86 are arranged at a distance from the bottom of the overflow container, so that the entire bottom of the container can be coated with liquid with a single feed line 82.

    



  The method described here and the corresponding devices enable a more precise and uniform distribution of a glass fiber strand than was possible with the methods known up to now.



  The above embodiments are described ben in connexion with the processing of glass fiber strands, but it is entirely possible to use fiber strands made of other materials.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Fasermatten, insbesondere Glasfasermatten, mit Ausnahme nicht rein mechanischer Her stellungsverfahren innerhalb der Textilveredelungsindustrie, dadurch gekennzeichnet, dass man Faserstränge auf einer Unterlage zu einem nichtgewebten flächigen Gebilde verteilt, man das Gebilde mit einer Flüssigkeit überflutet, um die die Fasern zusammenhaltenden Kräfte zu überwinden, man wei ter das Gebilde so lange im überfluteten Zustand hält, bis die Fasern der Stränge unter wenigstens angenäherter Beibehal tung ihrer gegenseitigen Ausrichtung auf der Unterlage zu einer Fasermatte verteilt sind, und man schliesslich die Flüs sigkeit unter wenigstens angenäherter Beibehaltung der gegenseitigen Ausrichtung der Fasern von der Matte abzieht. UNTERANSPRÜCHE 1. PATENT CLAIM I A method for the production of fiber mats, in particular glass fiber mats, with the exception of non-purely mechanical manufacturing processes within the textile finishing industry, characterized in that fiber strands are distributed on a base to form a non-woven flat structure, the structure is flooded with a liquid around which the fibers To overcome cohesive forces, one further holds the structure in the flooded state until the fibers of the strands are distributed on the base to form a fiber mat with at least approximate retention of their mutual alignment, and finally the liquid with at least approximate retention of the mutual alignment of the fibers peeled off the mat. SUBCLAIMS 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass man das auf der Unterlage befindliche Gebilde wäh rend des Überflutens durch ein Flüssigkeitsbad bewegt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Flüssigkeit in dem Bad mit der gleichen Geschwin digkeit und in der gleichen Richtung bewegt wie das Gebilde. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass man das Gebilde weiter verteilt, indem man es im Verlaufe des Durchganges durch das Bad zusätzlich quer zur Förderrichtung gleichmässig mit einer Flüssigkeit beauf schlagt, deren Geschwindigkeit von der des Gebildes und der der Badflüssigkeit verschieden ist. 4. Method according to claim 1, characterized in that the structure located on the base is moved through a liquid bath during the flooding. 2. The method according to dependent claim 1, characterized in that the liquid in the bath is moved at the same speed and in the same direction as the structure. 3. The method according to dependent claim 2, characterized in that the structure is further distributed by additionally striking it in the course of passage through the bath evenly transversely to the conveying direction with a liquid whose speed differs from that of the structure and that of the bath liquid is. 4th Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass man die Geschwindigkeit der zusätzlichen Flüssig keitsbeaufschlagung grösser wählt als die des Gebildes und die der Badflüssigkeit, wobei sie insbesondere einen grösseren Geschwindigkeitsvektor im wesentlichen parallel zur Fliess- richtung der Badflüssigkeit besitzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass man zum Abziehen der Flüssigkeit diese quer zur Ebene der Matte durch diese durchsickern lässt, um mittels der ablaufenden Flüssigkeit Fasern in noch vorhandene Hohl räume in der Matte einzuschwämmen. Method according to dependent claim 3, characterized in that the speed of the additional liquid application is selected to be greater than that of the structure and that of the bath liquid, in particular having a larger speed vector essentially parallel to the direction of flow of the bath liquid. 5. The method according to claim 1, characterized in that, to withdraw the liquid, it is allowed to seep through it transversely to the plane of the mat in order to sponge fibers into existing cavities in the mat by means of the liquid running off. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Einrichtung (35, 36, 100, 103) zum Verteilen von Fasersträngen (29, 30) in Form eines nichtgewebten flächigen Gebildes (60) auf einer Unterlage (61) aufweist, ferner eine Einrichtung (75, 70, 80) zum Überfluten des auf der Unterlage befindlichen Gebildes mittels einer Flüssigkeit, um die die Fasern zusammenhalten den Kräfte zu überwinden, sowie weiter eine Einrichtung (76), um die Gebilde so lange im überfluteten Zustand zu halten, bis die Fasern der Stränge verteilt sind, und schliesslich eine Ein richtung (91) zum Abziehen der Flüssigkeit nach dem Vertei len der Fasern, wobei die Flüssigkeit quer zur Ebene durch das Gebilde (60) sickert. UNTERANSPRÜCHE 6. PATENT CLAIM II Device for carrying out the method according to claim I, characterized in that it has a device (35, 36, 100, 103) for distributing fiber strands (29, 30) in the form of a non-woven flat structure (60) on a base ( 61), further a device (75, 70, 80) for flooding the structure located on the base by means of a liquid to overcome the forces that hold the fibers together, as well as a device (76) to keep the structure in the to keep the flooded state until the fibers of the strands are distributed, and finally a device (91) for drawing off the liquid after the fibers have been distributed, the liquid seeping across the plane through the structure (60). SUBCLAIMS 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Überfluteinrichtung eine weitere Einrichtung (80) zum Beaufschlagen des Gebildes mit einer Flüssigkeit aufweist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass sie eine Vorrichtung zum Transportieren des Gebildes durch die Überflutflüssigkeit aufweist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Überfluteinrichtung eine Beaufschlagungs einrichtung (70) aufweist, welche die Überflutflüssigkeit in Strömung versetzt, die in Richtung der Förderung des Gebil des verläuft. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Beaufschlagungseinrichtung (70) einen über dem Gebilde (60) angeordneten Überfall (71) aufweist, der die Flüssigkeit gleichmässig quer über das Gebilde aufbringt. 10. Device according to claim II, characterized in that the flooding device has a further device (80) for applying a liquid to the structure. 7. The device according to claim 11, characterized in that it has a device for transporting the structure through the flood liquid. B. Device according to dependent claim 7, characterized in that the flooding device has a loading device (70) which sets the flood liquid in a flow that runs in the direction of the promotion of the Gebil. 9. Device according to dependent claim 8, characterized in that the loading device (70) has an overflow (71) arranged above the structure (60), which applies the liquid evenly across the structure. 10. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Beaufschlagungs einrichtung (80) mit Abstand von der ersten Beaufschlagungs- einrichtung (70) angeordnet ist. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die zweite Beaufschlagungseinrichtung (80) einen Überfall (81) aufweist, der die zusätzliche Flüssigkeit gleichmässig quer über das fortschreitende Gebilde aufbringt. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass die zweite Beaufschlagungseinrichtung (80) eine Steuereinrichtung (83) zur Steuerung der Geschwindig keit und der Richtung der zusätzlichen Flüssigkeit aufweist. Device according to the dependent claims 6 and 9, characterized in that the further loading device (80) is arranged at a distance from the first loading device (70). 11. Device according to dependent claim 10, characterized in that the second application device (80) has an overflow (81) which applies the additional liquid evenly across the advancing structure. 12. The device according to dependent claim 11, characterized in that the second loading device (80) has a control device (83) for controlling the speed and the direction of the additional liquid.
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