CH521546A - Verfahren zum Verbinden von kanalförmigen Hohlkörpern - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von kanalförmigen Hohlkörpern

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CH521546A
CH521546A CH783171A CH783171A CH521546A CH 521546 A CH521546 A CH 521546A CH 783171 A CH783171 A CH 783171A CH 783171 A CH783171 A CH 783171A CH 521546 A CH521546 A CH 521546A
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CH
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profile rails
hollow body
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hollow bodies
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Application number
CH783171A
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Inventor
Baenziger Albert
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Haelg & Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L23/00Flanged joints
    • F16L23/12Flanged joints specially adapted for particular pipes
    • F16L23/14Flanged joints specially adapted for particular pipes for rectangular pipes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/0209Ducting arrangements characterised by their connecting means, e.g. flanges

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Verbinden von kanalförmigen Hohlkörpern
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum   Verbinden    von kanalförmigen Hohlkörpern sowie ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   Beim Bau von Klimaanlagen werden zur Luftführung Kanäle benötigt, die bisher grösstenteils aus Blech hergestellt wurden und mit einem besonderen Material zwecks Isolierung und Geräuschdämpfung ausgekleidet wurden. Neuerdings verwendet man jedoch für diesen Zweck sogenannte Fibroglaskanäle, die aus Fiberglas Material mit einer die Aussenhülle bildenden Kunststoffolie bestehen. Derartige Kanäle ohne Blechaussteifung können in einfacher Weise auf die für eine bestimmte Kanalführung erforderliche Länge zugeschnitten werden und werden durch Verleimung an ihren Enden miteinander verbunden. Diese Verbindung geschieht bisher mittels Stecknut, wobei an dem Ende des einen Kanals ein äusserer Rand und am Ende des anderen Kanals ein innerer Rand wegzuschneiden sind, damit die Kanalenden mit Überlappung ineinander gesteckt werden können, nachdem zuvor Leim aufgetragen wurde.

  Diese Kanäle haben meistens einen rechteckigen Querschnitt und können aus einer ebenen Materialbahn mit der gewünschten Querschnittsgrösse hergestellt werden, indem in bestimmten parallelen Abständen aus dem verhältnismässig starkwandigen Material keilförmige Streifen an den Stellen der späteren Biegekanten herausgeschnitten werden, wobei die bei der Ausformung des Kanals zusammenstossenden Längsränder durch die äussere selbstklebende Kunststoffolie zusammengehalten werden.



   Es ist naheliegend, dass bei einem im Querschnitt sehr grossen Kanal das Zusammenführen der mit einer Stecknut ausgebildeten Kanalenden bei dem in sich nicht steifen Material recht schwierig ist, zumal wenn die Montage an einer schwer zugänglichen Stelle oder über Kopf an der Decke eines Raumes zu erfolgen hat
Ein weiterer Nachteil ist der Umstand, dass das eine Faserstruktur aufweisende Material an den aneinanderstossenden Kanten leicht brechen kann, oder es wird umgeknickt, steht in den Kanal vor und wird durch den Luftstrom bei Betrieb der Klimaanlage weggerissen mit dem Ergebnis, dass das auf diese Weise losgelöste Material Aggregate der Klimaanlage verstopfen kann oder sich in irgendwelchen Knickstellen des Kanals festsetzt.



   Das Ziel der Erfindung ist, die vorgenannten Nachteile auszuschalten und eine Methode zu entwickeln, die mit einfachen Hilfsmitteln derartige Kanäle zu verbinden erlaubt, und mit der gleichzeitig erreicht werden soll, dass an der Verbindungsstelle kein Strömungshindernis entsteht und auch Toleranzabweichungen der zu verbindenden Teile überbrückt werden können.

  Dies wird durch das Verfahren zum Verbinden von kanalförmigen Hohlkörpern erreicht, das erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass auf die gegenüberliegenden Endränder von zwei stirnseitig miteinander zu verbindenden Hohlkörpern Profilschienen mit einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt und einem der Wandstärke der Hohlkörper entsprechenden Schenkelabstand des U-Profils aufgesetzt und befestigt werden, und dass nach dem Zusammenführen der Hohlkörper auf die ausserhalb der Hohlkörper liegenden Schenkel der mit ihren Stegen gegeneinander gerichteten Profilschienen Schiebstreifen aufgeschoben werden, die die Endkanten der genannten Schenkel übergreifen und die Profilschienen und damit die diesen zugeordneten Hohlkörperenden miteinander verbinden.

  Zwischen die auf die Endränder der Hohlkörper vorzugsweise aufgeleimten Profilschienen wird   zweckmässig    noch ein vorzugsweise aus Schaumstoff bestehender Dichtungsstreifen eingesetzt, wodurch vollkommene Dichtheit erzielt wird und wodurch es möglich ist, unter Zusammenpressen dieses Dichtungsstreifens die am Hohlkörper aussen lie  genden Schenkel der Profilschienen mittels des Schiebstreifens derart gegeneinander zu drücken, dass die innerhalb des Hohlkörpers liegenden Schenkel mit ihren Endkanten in das nachgiebige Material des Hohlkörpers gepresst werden. Auf diese Weise kann eine Verbindung der Hohlkörper erzielt werden, bei der die Innenwandung ohne strömungstechnisch nachteilige Stufen nahezu eben verläuft.



   Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäss gekennzeichnet durch Profilschienen, die je einen im wesentlichen   U-förmigen    Querschnitt und einen der   Wandstärke    der zu verbindenden   Hohlkörper    entsprechenden Schenkelabstand des U Profils aufweisen, und ferner durch Schiebstreifen, die je als eine flache, hülsenförmige und auf einer Seite einen Längsschlitz aufweisende Schiene ausgebildet sind, wobei jeder Schiebstreifen auf zwei nebeneinander liegende Schenkel von zwei gleich ausgebildeten und mit ihren Stegen gegeneinander gerichteten Profilschienen aufgeschoben werden kann, um die zwei   Profil-    schienen und damit die diesen zugeordneten Hohlkörperenden zu verbinden.



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung, in welcher eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes rein beispielsweise dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Verbindungsstelle von zwei kanalförförmigen, im Querschnitt rechteckförmigen   Hohikörpern    in schaubildlicher Darstellung, an der   Verbindungs-    stelle teilweise aufgebrochen dargestellt.



   Fig. 2 einen   Uängssclimtt    durch eine Verbindungsstelle an der Oberseite der beiden Hohlkörper, wie in Fig. 1 erkennbar, jedoch in grösserem Massstab.



   Fig. 3 ein für die Herstellung der Verbindung verwendetes Profilschienenpaar und einen Schiebstreifen in schaubildlicher Darstellung und grösserem Massstab.



   Gemäss den Fig. 1 und 2 besitzt ein aus Fiberglas Material bestehender Hohlkörper 10 mit einem rechteckförmigen Querschnitt eine ebene Stirnfläche und ein gleich ausgebildeter   Hohlkörper    12 eine ebenfalls ebene Stirnfläche. Die beiden Hohlkörper werden mit diesen Stirnflächen gegeneinander gerichtet verbunden. Zu diesem Zweck werden auf den Endrand 11 des Hohlkörpers 10 vier Profilschienen 14 und auf den Endrand 13 des Hohlkörpers 12 vier gleich ausgebildete Profilschienen 15 aufgesetzt und festgeleimt.

  Diese Profilschienen können von einer langen Schiene je nach Bedarf abgeschnitten werden, wobei die im Querschnitt inneren Kantenlängen der zu verbindenden   Hohlkör-    per die Schienenlänge   bestimmen.    Jede Profilschiene besitzt einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, jedoch ist der ausserhalb des Hohlkörpers zu liegen kommende Schenkel 14a bzw. 15a des U-Profils im Querschnitt gesehen kürzer als der gegen die Innenwandung des Hohlkörpers anliegende Schenkel 14b bzw. 15b. Auf den zwischen den beiden Schenkeln befindlichen Steg der einen Profilschiene von je zwei gegenüberliegenden Profilschienen ist ferner ein Dichtungsstreifen 16 aufgeleimt, der vorzugsweise aus Schaumstoff besteht und der zwischen die beiden mit ihren Stegen gegeneinander gerichteten Profilschienen zu liegen kommt und für eine vollkommene Abdichtung sorgt.



   Wenn die an allen Kanten der Endränder 11 und 13 mit Profilschienen versehenen Hohlkörper nun stirnseitig gegeneinander gehalten werden, lässt sich über die aussen liegenden Schenkel 14a und 15a von je zwei gegenüber liegenden Profilschienen 14, 15 ein Schiebstreifen 17   aufschieben,    durch den die beiden Profilschienen und   somit    auch die beiden mit diesen verbundenen   Hohlkörper    miteinander verbunden werden.



  Um den Schiebstreifen gut aufschieben zu können, ohne dass die   Aussenschicht    des Hohlkörpers beschädigt wird, sind die kürzeren Schenkel 14a und 15a der Profilschienen etwas nach aussen abgebogen, d. h. der kürzere Schenkel und der Steg der Profilschiene bilden einen Winkel vcn mehr als 90 Grad, damit der Schiebstreifen die Endkanten der Schenkel übergreifen kann.



  Die Abmessungen der Schenkel der   Profilschienen    und das   Schiebstreifens    sind derart aufeinander abgestimmt, dass der Schiebstreifen unter Zusammendrückung des   Diciitungsstreifens    16 aufgeschoben werden muss, wodurch sich die Profilschienen infolge der nur einseitig   wirkenden    Kraft etwas verkanten, was gewährleistet, dass die längeren Schenkel 14b und 15b der Profilschienen gegen die Innenwandung des Hohlkörpers fest anliegen und insbesondere der jeweils etwas abgewinkelte   Endrand    15c bzw. 14c des längeren Schenkels 14b bzw.



  15b in das nachgiebige Material des Hohlkörpers etwas eingedrückt wird. Das hat den Vorteil, dass die Innenwandung des Hohlkörpers einen vollkommen ebenen Strömungsweg ohne irgendwelche in diesen vorstehende Hindernisse begrenzt.



   Als Abschluss sind die bei einem   rechteckigen    Querschnitt der   Hohlkörper    vier Schiebstreifen 17 mit einem Klebband 18 abgedeckt, das sich auch beidseits der Schiebstreifen über Randzonen der Hohlkörper erstreckt und um den gesamten Umfang der Hohlkörper herumgeführt ist. Dieses Klebband dient einer weiteren Abdichtung, kann die Kondenswasserbildung an den Schienen und das Abtropfen von diesen verhindern, wenn zwischen dem in den Hohlkörpern geführten Medium und aussen ein erheblicher Temperaturunterschied besteht, und trägt schliesslich zu einem ansprechenden   Aussehen    der Verbindung bei.



   Es ist einleuchtend, dass mit der vorbeschriebenen Art der Verbindung derartige Hohlkörper aus Fiberglas dieser Arbeit wesentlich erleichtert wird gegenüber der bisher üblichen   Methode    mit Herstellung einer Stecknut und ausserdem auch Arbeitszeit eingespart werden kann.



   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zum Verbinden von kanalförmigen Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass auf die gegen   überliegenden    Endränder (11, 13) von zwei stirnseitig miteinander zu verbindenden Hohlkörpern (10, 12)
Profilschienen (14, 15) mit einem im wesentlichen Uförmigen Querschnitt und einem der Wandstärke der   Hohlkörper    entsprechenden   Schenkelabstand    des U Profils aufgesetzt und befestigt werden, und dass nach dem Zusammenführen der Hohlkörper auf die ausserhalb der Hohlkörper liegenden Schenkel (14a, 15a) der mit ihren Stegen gegeneinander gerichteten Profilschienen (14, 15) Schiebstreifen (17) aufgeschoben werden,

   die die Endkanten der genannten Schenkel übergreifen und die Profilschienen und damit die diesen zugeordneten Hohlkörperenden miteinander verbinden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. genden Schenkel der Profilschienen mittels des Schiebstreifens derart gegeneinander zu drücken, dass die innerhalb des Hohlkörpers liegenden Schenkel mit ihren Endkanten in das nachgiebige Material des Hohlkörpers gepresst werden. Auf diese Weise kann eine Verbindung der Hohlkörper erzielt werden, bei der die Innenwandung ohne strömungstechnisch nachteilige Stufen nahezu eben verläuft.
    Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäss gekennzeichnet durch Profilschienen, die je einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt und einen der Wandstärke der zu verbindenden Hohlkörper entsprechenden Schenkelabstand des U Profils aufweisen, und ferner durch Schiebstreifen, die je als eine flache, hülsenförmige und auf einer Seite einen Längsschlitz aufweisende Schiene ausgebildet sind, wobei jeder Schiebstreifen auf zwei nebeneinander liegende Schenkel von zwei gleich ausgebildeten und mit ihren Stegen gegeneinander gerichteten Profilschienen aufgeschoben werden kann, um die zwei Profil- schienen und damit die diesen zugeordneten Hohlkörperenden zu verbinden.
    Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung, in welcher eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes rein beispielsweise dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Verbindungsstelle von zwei kanalförförmigen, im Querschnitt rechteckförmigen Hohikörpern in schaubildlicher Darstellung, an der Verbindungs- stelle teilweise aufgebrochen dargestellt.
    Fig. 2 einen Uängssclimtt durch eine Verbindungsstelle an der Oberseite der beiden Hohlkörper, wie in Fig. 1 erkennbar, jedoch in grösserem Massstab.
    Fig. 3 ein für die Herstellung der Verbindung verwendetes Profilschienenpaar und einen Schiebstreifen in schaubildlicher Darstellung und grösserem Massstab.
    Gemäss den Fig. 1 und 2 besitzt ein aus Fiberglas Material bestehender Hohlkörper 10 mit einem rechteckförmigen Querschnitt eine ebene Stirnfläche und ein gleich ausgebildeter Hohlkörper 12 eine ebenfalls ebene Stirnfläche. Die beiden Hohlkörper werden mit diesen Stirnflächen gegeneinander gerichtet verbunden. Zu diesem Zweck werden auf den Endrand 11 des Hohlkörpers 10 vier Profilschienen 14 und auf den Endrand 13 des Hohlkörpers 12 vier gleich ausgebildete Profilschienen 15 aufgesetzt und festgeleimt.
    Diese Profilschienen können von einer langen Schiene je nach Bedarf abgeschnitten werden, wobei die im Querschnitt inneren Kantenlängen der zu verbindenden Hohlkör- per die Schienenlänge bestimmen. Jede Profilschiene besitzt einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, jedoch ist der ausserhalb des Hohlkörpers zu liegen kommende Schenkel 14a bzw. 15a des U-Profils im Querschnitt gesehen kürzer als der gegen die Innenwandung des Hohlkörpers anliegende Schenkel 14b bzw. 15b. Auf den zwischen den beiden Schenkeln befindlichen Steg der einen Profilschiene von je zwei gegenüberliegenden Profilschienen ist ferner ein Dichtungsstreifen 16 aufgeleimt, der vorzugsweise aus Schaumstoff besteht und der zwischen die beiden mit ihren Stegen gegeneinander gerichteten Profilschienen zu liegen kommt und für eine vollkommene Abdichtung sorgt.
    Wenn die an allen Kanten der Endränder 11 und 13 mit Profilschienen versehenen Hohlkörper nun stirnseitig gegeneinander gehalten werden, lässt sich über die aussen liegenden Schenkel 14a und 15a von je zwei gegenüber liegenden Profilschienen 14, 15 ein Schiebstreifen 17 aufschieben, durch den die beiden Profilschienen und somit auch die beiden mit diesen verbundenen Hohlkörper miteinander verbunden werden.
    Um den Schiebstreifen gut aufschieben zu können, ohne dass die Aussenschicht des Hohlkörpers beschädigt wird, sind die kürzeren Schenkel 14a und 15a der Profilschienen etwas nach aussen abgebogen, d. h. der kürzere Schenkel und der Steg der Profilschiene bilden einen Winkel vcn mehr als 90 Grad, damit der Schiebstreifen die Endkanten der Schenkel übergreifen kann.
    Die Abmessungen der Schenkel der Profilschienen und das Schiebstreifens sind derart aufeinander abgestimmt, dass der Schiebstreifen unter Zusammendrückung des Diciitungsstreifens 16 aufgeschoben werden muss, wodurch sich die Profilschienen infolge der nur einseitig wirkenden Kraft etwas verkanten, was gewährleistet, dass die längeren Schenkel 14b und 15b der Profilschienen gegen die Innenwandung des Hohlkörpers fest anliegen und insbesondere der jeweils etwas abgewinkelte Endrand 15c bzw. 14c des längeren Schenkels 14b bzw.
    15b in das nachgiebige Material des Hohlkörpers etwas eingedrückt wird. Das hat den Vorteil, dass die Innenwandung des Hohlkörpers einen vollkommen ebenen Strömungsweg ohne irgendwelche in diesen vorstehende Hindernisse begrenzt.
    Als Abschluss sind die bei einem rechteckigen Querschnitt der Hohlkörper vier Schiebstreifen 17 mit einem Klebband 18 abgedeckt, das sich auch beidseits der Schiebstreifen über Randzonen der Hohlkörper erstreckt und um den gesamten Umfang der Hohlkörper herumgeführt ist. Dieses Klebband dient einer weiteren Abdichtung, kann die Kondenswasserbildung an den Schienen und das Abtropfen von diesen verhindern, wenn zwischen dem in den Hohlkörpern geführten Medium und aussen ein erheblicher Temperaturunterschied besteht, und trägt schliesslich zu einem ansprechenden Aussehen der Verbindung bei.
    Es ist einleuchtend, dass mit der vorbeschriebenen Art der Verbindung derartige Hohlkörper aus Fiberglas dieser Arbeit wesentlich erleichtert wird gegenüber der bisher üblichen Methode mit Herstellung einer Stecknut und ausserdem auch Arbeitszeit eingespart werden kann.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Verbinden von kanalförmigen Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass auf die gegen überliegenden Endränder (11, 13) von zwei stirnseitig miteinander zu verbindenden Hohlkörpern (10, 12) Profilschienen (14, 15) mit einem im wesentlichen Uförmigen Querschnitt und einem der Wandstärke der Hohlkörper entsprechenden Schenkelabstand des U Profils aufgesetzt und befestigt werden, und dass nach dem Zusammenführen der Hohlkörper auf die ausserhalb der Hohlkörper liegenden Schenkel (14a, 15a) der mit ihren Stegen gegeneinander gerichteten Profilschienen (14, 15) Schiebstreifen (17) aufgeschoben werden, die die Endkanten der genannten Schenkel übergreifen und die Profilschienen und damit die diesen zugeordneten Hohlkörperenden miteinander verbinden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschienen (14, 15) auf die Endränder (11, 13) der Hohlkörper (10, 12) aufgeleimt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorzugsweise aus Schaumstoff bestehender Dichtungsstreifen (16) zwischen die mit ihren Stegen gegeneinandergerichteten Profilschienen (14, 15) eingesetzt, vorzugsweise einseitig festgeleimt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ausserhalb des Hohlkörpers liegenden Schenkel (14a, 15a) der Profilschienen (14, 15) durch das Aufschieben eines Schiebstreifens (17) unter Zusammenpressen des Dichtungsstreifens (16) gegeneinander gedrückt werden, wodurch die Profilschienen gegenüber der Achsen der Hohlkörper verkantet und die innerhalb der Hohlkörper liegenden Schenkel (14b, 15b) mit ihren Endrändern (14c, 15c) in das nachgiebige Material der Hohlkörper gepresst werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem n-eckigen Querschnitt der zu verbindenden kanalförmigen Hohlkörper n-Profilschienen mit einer vorzugsweise der inneren Kantenlänge entsprechenden Länge an jedem Hohlkörper be befestigt werden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Profilschienen (14, 15) aufgeschobenen Schiebstreifen (17) durch ein Klebband (18) abgedeckt werden, das sich beidseits der Schiebstreifen über Randzonen der Hohlkörper (10, 12) erstreckt und dabei den gesamten Umfang zweier miteinander verbundener Hohlkörper umschliesst.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch Profilschienen (14, 15), die je einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt und einen der Wandstärke der zu verbindenden Hohlkörper entsprechenden Schenkelabstand des U Profils aufweisen, und ferner durch Schiebstreifen (17), die je als eine flache, hülsenförmige und auf einer Seite einen Längsschlitz aufweisende Schiene ausgebildet sind, wobei jeder Schiebstreifen (17) auf zwei nebeneinanderliegende Schenkel (14a, 15a) von zwei gleich ausgebildeten und mit ihren Stegen gegeneinander gerichteten Profilschienen aufgeschoben werden kann, um die zwei Profilschienen und damit die diesen zugeordneten Hohlkörperenden miteinander zu verbinden.
    UNTERANSPRÜCHE 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass jede Profilschiene (14, 15) einen mit dem Schiebstreifen (17) zusammenwirkenden ausserhalb des Hohlkörpers liegenden, kürzeren (14a, 15a) und einen innerhalb des Hohlkörpers (10, 12) liegenden, längeren Schenkel (14b, 15b) aufweist, und der kürzere Schenkel einen Winkel von mehr als 90 Grad mit dem Steg der Profilschiene bildet, damit der Schiebstreifen (17) in den Spalt zwischen diesem Schenkel und dem vorerwähnten Hohlkörper eingeschoben werden kann.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der längere Schenkel (14b, 15b) der Profilschiene (14, 15) einen zur Schenkelebene hin abgewinkelten Endrand (14c, 15c) aufweist, der beim Verbinden zweier Hohlkörper in das nachgiebige Material derselben eingedrückt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1225383A3 (de) * 2001-01-17 2003-04-16 Lindab AB Kupplungsring für Lüftungskanäle und Verfahren zur Verbindung von Lüftungskanälen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1225383A3 (de) * 2001-01-17 2003-04-16 Lindab AB Kupplungsring für Lüftungskanäle und Verfahren zur Verbindung von Lüftungskanälen
US6758502B2 (en) 2001-01-17 2004-07-06 Lindab Ab Coupling ring for ventilation ducts, and method of connecting ventilation ducts

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