Förderanlage
Die Erfindung betrifft eine Förderanlage, deren Fördergeschwindigkeit, betrachtet über die gesamte Förderdistanz, nnterschiedlich ist, mit einer Anzahl Riementrieben, die neben- und hintereinander verzahnt angeordnet, serienweise jeweils zwei Trommeln umschlingen, wobei jeweils die Trommeln einer Serie zwischen den Trommeln der benachbarten Serien angeordnet sind, und die Riemen mit ihrem Obertrum eine beschleunigt oder verzögert bewegte Auflage bilden.
Die Förderanlage kann für Transportgüter aller Art, vornehmlich aber für den horizontalen oder schwach geneigten Personentransport dienen. So kann ein Passagier eine solche Förderanlage bei zumutbarer Geschwindigkeit betreten oder verlassen, seine Reisegeschwindigkeit aber ein Vielfaches der Übertrittgeschwindigkeit betragen.
An Personenförderanlagen werden hohe Anforderungen hinsichtlich ihrer Betriebs- und Unfall sicherheit gestellt. Dem Passagier sind während des gesamten Fördervorganges eine sichere Trittfläche und ein ebensolcher, zur Trittfläche synchronlaufender Handlauf zu bieten, welch letzterer mindestens eine Stützfläche sein sollte.
Für längere Transportzeiten sind auch sichere, ebenfalls synchronlaufende Sitzflächen zu bieten.
Es wurde bereits vorgeschlagen, endlose, in bestimmter Weise parallel zueinander und hintereinander angeordnete Riemen- oder Kettentriebe als beschleunigend oder verzögernd wirkende Riemen- oder Kettenförderer zu verwenden. Die Riemen oder Ketten, als Förderelemente jeweils zwei Trommeln umschlingend, bilden infolge ihrer Anordnung und in ihrer Gesamtheit betrachtet mit ihrem Obertrum eine geschwindigkeitsverändernde Förderfläche, welche als Trittauflage für den Passagier vorgeschlagen wurde. Die Anordnung und Wirkungsweise nach diesem bereits bekannten Vorschlag erfolgt derart, dass von beispielsweise einer Reihe von 8 parallel zueinander und nebeneinander in gleicher Höhe liegenden Scheiben oder Trommeln die erste und vierte von einer Anzahl endloser Förderelemente umschlungen wird, wobei die vierte die Antriebstrommel ist.
Die einzelnen Förderelemente liegen in Abständen entsprechend der Breite eines solchen nebeneinander, so dass eine zweite Serie von Förderelementen jeweils verzahnt zwischen den ersteren Platz findet. Diese zweite Serie umschlingt die dritte und sechste Trommel, wobei die letztere Antriebstrommel der zweiten Serie von Förderelementen ist. Die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel sechs und damit die Fördergeschwindigkeit der zweiten Serie Förderelemente ist etwas grösser oder kleiner als jene der vierten Trommel, resp. der ersten Serie. Eine dritte Serie umschlingt, wiederum verzahnt zwischen der zweiten Serie und mithin der ersten hintereinanderfolgend, die fünfte und achte Trommel. Die letztere ist Antriebstrommel der dritten Serie.
Die Umfangsgeschwindigkeit der achten Trommel und damit die Fördergeschwindigkeit der dritten Serie von Förderelementen ist wiederum etwas grösser oder kleiner, als jene der sechsten Trommel, resp. der zweiten Serie von Förderelementen. Das System ist beliebig fortsetzbar. Jede Serie von Förderelementen umschlingt also zwei separate Trommeln oder Scheiben gleicher Umfangsgeschwindigkeit. Im Falle der vorgeschlagenen Riemen als Förderelemente befindet sich zwischen den Trommeln jeweils eine Gleitfläche zur Unterstützung der Riemen. Die Fördergeschwindigkeit verändert sich stufenweise von Serie zu Serie, die Förderelemente selbst erfahren hierdurch keine direkte Zusatzbelastung, unterliegen also beispielsweise keiner Zug-Wechselbeanspruchung, wie nach einem anderen, im weiteren beschriebenen Vorschlag.
Infolge der verzahnten Anordnung der Förderelemente entsteht zwischen jeweils zwei benachbarten Trommeln von unmittelbar seitlich benachbarten Förderelementen eine geschlossene Überdeckung der darunter liegenden Gleitfläche durch die Förderelemente selbst, welche Tatsache gemäss eines Merkmals der Erfindung genutzt wird. Ferner tritt aber als nachteilige Folge dieser Verzahnung zwischen unmittelbar benachbarten Förderelementen eine Relativgeschwindigkeit in Höhe der jeweils vorgesehenen Geschwindigkeitsveränderung pro Serie auf. Der Einfluss dieser kann sich für den Passagier in Form von Schuhverdrehungen unangenehm auswirken, bzw. ist die Geschwindigkeitsveränderung pro Serie durch das zumutbare Mass der Relativgeschwindigkeit begrenzt.
Es wurden ferner Systeme von Riemenförderern für den gleichen Verwendungszweck vorgeschlagen, wonach neben- und hintereinanderfolgende, systembedingt weniger tief verzahnt angeordnete Serien von endlosen Riemen entweder jeweils gemeinsame Trommeln unterschiedlicher Umfangsgeschwindiglreit umschlingen, die Riemen sind in diesem Falle dehnelastisch, da die Ver änderung der Fördergeschwindigkeit Dehnungen resp.
Kontraktionen bedingt und Zug-Wechselbeanspruchungen in den Riemen auslöst; oder in gleicher Weise angeordnete Serien endloser Riemen jeweils separate Scheiben gleicher Umfangsgeschwindigkeit auf gemeinsamer Achse bzw. Welle umschlingen, wobei sich die Veränderung der Fördergeschwindigkeit infolge Drehzahldifferenz benachbarter Scheiben zwischen diesen als Relativgeschwindigkeit, ohne Einfluss auf die Riemen, äussert.
Die Relativgeschwindigkeit bleibt zwar nach diesen Systemen ohne oder nur gering störenden Einfluss auf die Förderfläche, aber diese Systeme bilden keine Abschnitte der geschlossenen Überdeckung der Gleitfläche durch die Riemen.
Die Erfindung geht aus von dem erstbeschriebenen, bereits vorgeschlagenen System von Riementrieben, die neben- und hintereinander verzahnt angeordnet, serienweise jeweils zwei Trommeln umschlingen, wobei jeweils die Trommeln der einen Serie zwischen den Trommeln der benachbarten Serien angeordnet sind.
Dar Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Riementriebe der beschriebenen Art und Verwendung, Konstruktionselemente und Anordnungen vorzuschlagen, die, im Hinblick auf Betriebs- und Unfall sicherheit solcher Förderer besonders geeignet erscheinen, bzw. unter bestimmten Voraussetzungen die spezifische Geschwindig keitsveränderung solcher Förderer steigern können, und ferner eine Förderanlage vorzuschlagen, die im wesent- lichen aus einer Kombination solcher Riementriebe gebildet ist.
Die Erfindung ist darin zu sehen, dass endlose, dehnelastische Riemen als Förderelemente vorgesehen sind, und die jeweils von einer Serie von Riemen umschlungenen zwei Trommeln mit untereinander gleicher oder auch ungleicher Umfangsgeschwindigkeit stufenlos regelbar angetrieben und gleichzeitig spannbar gelagert sind.
Sowohl bei untereinander gleicher als auch ungleicher Umfangsgeschwindigkeit beider Trommeln wird mittels der Dehnelastizität der Riemen die Relativgeschwindigkeit benachbarter Riemen und damit z.B. die Gefahr von Schuhverdrehungen eliminiert oder wenigstens gemindert, da, unter äusserer Belastung z.B. seitens eines Passagiers, ggf. auch gegenseitiger Reibung der Riemen, ein elastischer Geschwindigkeitsausgleich zwischen benachbarten Riemen stattfinden kann. Gleichzeitig werden, mittels der Elastizität der Riemen und der spannbaren Lagerung der jeweils von einer Serie von Riemen umschlungenen zwei Trommeln, bleibende Dehnungen stärker belasteter Riemen geschluckt und damit ein gleichmässiger Durchzug aller Riemen ohne Schlupf erzielbar.
Bei untereinander gleicher Umfangsgeschwindigkeit beider Trommeln kann die zulässige Geschwindigkeitsveränderung von Serie zu Serie, unter Berücksichtigung des elastischen Geschwindigkeitsausgleichs, aus der zumutbaren Relativgeschwindigkeit benachbarter Riemen resultieren, ohne dass diese Riemen für die Geschwindigkeitsveränderung an sich, stetigen Zug-Wechsel-Beanspruchungen unterliegen.
Bei untereinander ungleicher Umfangsgeschwindigkeit beider Trommeln, und damit Toleranz einer materialtechnisch möglichen stetigen Zug-Wechsel-Beanspruchung der Riemen, kann die zulässige gesamte Geschwindigkeitsveränderung von Serie zu Serie, unter Berücksichtigung des elastischen Geschwindigkeitsausgleichs, aus Addition der zumutbaren Relativgeschwindigkeit benachbarter Riemen und der sich aus der zulässigen Elastizitätsgrenze des Riemenmaterials ergebenden, zusätzlichen Geschwindigkeitsveränderung infolge Zug-Wechsel-Beanspruchung resultieren. In diesem Falle resultiert eine gesamthaft höhere spezifische Geschwindigkeitsveränderung, als nach bekannten Vorschlägen.
Mittels der stufenlosen Regelbarkeit der Umfangsgeschwindigkeit beider Trommeln sind Relativgeschwindigkeit, ggf. auch die Materialbeanspruchung der Riemen, jeweils von minimaler bis maximal zulässiger Grenze regelbar. Eine Optimierung zwischen Sicherheit, Verkehrsbedürfnis und Materialbeanspruchung lässt sich damit herbeiführen.
Besonders im Falle stetiger Zug-Wechsel-Beanspruchung, d.h. Dehnung und Kontraktion der Riemen, ist mit bleibenden Dehnungen zu rechnen, diesen entgegenzuwirken, kann es von Vorteil sein, dass sich im Inneren der dehnelastischen, endlosen Riemen vorgespannte, endlose Schraubenfedern befinden.
Vorzugsweise sind benachbarte Trommeln von jeweils hintereinanderfolgenden Serien von Förderelementen paarweise in Spannschlitten gelagert, welche durch einen Zentralholm geführt sind, und die Förderelemente gemeinsam mit den Spannschlitten als spannbare Einheit durch Spanneinrichtungen gespannt, so dass grössere bleibende Dehnungen der Riemen gleichmässig und konstant über die gesamte Länge und Breite des Förderers aufgefangen werden können. Mit Vorteil lässt sich ferner auf diese Weise erreichen, dass eine sich jeweils zwischen zwei Spannschlitten befindende, längenveränderliche Gleitfläche, vom Obertrum unmittelbar benachbarter Riemen geschlossen überdeckt wird, und somit, die Riemen unterstützend, ohne Hindernis oder Klemmgefahr für den Passagier in die Spannbewegungen des Systems einbezogen werden kann.
Die längenveränderliche Gleitfläche besteht vorzugsweise aus einzelnen Seg menten, die auf Achsen geführt sind und durch Federelemente, z. B. Tellerfedern, auf gleichem, gespanntem Abstand gehalten werden.
Vorteilhafte Anwendungen bzw. Anordnungen sind darin zu sehen, dass die Förderelemente die Förderfläche eines dehnelastischen, endlosen Handlaufaussengurtes, oder eine Tritt-, Stütz- oder Sitzfläche bilden, wobei die als Förderfläche des Handlaufs dienenden Förderelemente im Winkel (o) zur Horizontalen angeordnet sein können.
Solche, im wesentlichen mittels Riementrieben gebildete Förderer, können sowohl einzeln, als auch kombiniert und synchronlaufend, verwendet werden; es kann ferner im Falle der Verwendung als Stützfläche oder Förderfläche durch Schräganordnung Kniefreiheit für den Passagier geschaffen, werden die bei höheren Fördergeschwindigkeiten von Vorteil ist.
Eine Förderanlage der beschriebenen Art kann sowohl auf oder unter dem Erdboden, als auch auf Säulen abgestützt oder an Seilen hängend, oberirdisch angeordnet sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des Riemenförderers;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht des Riemenförderers;
Fig. 3 eine Ausführung des Förderelements im Querschnitt; Fig.4 eine perspektivische Teilansicht des Riemenförderers;
Fig. 5 eine Ausführung der Förderanlage im Querschnitt;
Fig. 6 eine weitere Ausführung der Förderanlage im Querschnitt.
In Fig. 1 und 2 ist ein Riemenförderer schematisch dargestellt, bestehend aus beispielsweise sechs Serien von Förderelementen, welche jeweils zwei separate Umlenktrommeln umschlingen. So umschlingt beispielsweise Serie 15 die Trommeln 1 und 4, Serie 16 die Trommeln 3 und 6, Serie 20 die Trommeln 11 und 14. Die Trommeln 2 und 13 sind jeweils eine Umlenktrommel weiterer, nur angedeuteter Serien, und kennzeichnen das beliebig fortsetzbare Prinzip.
Jede Serie von Förderelementen besteht aus einer Anzahl von Riemen 21. Jede Trommel 1 bis 14 ist stufenlos regelbar durch einen Motor 22 angetrieben, welch letzterer ein Elektro-, Hydraulik- oder Pneumatikmotor sein kann.
Die Fördergeschwindigkeit der Förderelemente nimmt dabei von beispielsweise Serie 15 zu Serie 16 zu oder ab.
Benachbarte Umlenktrommeln von hintereinanderfolgenden Serien, z.B. die Trommeln 4 und 5, 6 und 7, 8 und 9 der Serien 15 und 17, 16 und 18, 17 und 19 sind paarweise in Spannschlitten 23 gelagert. Zur Führung derselben dient der in Fig. 1 dargestellte Zentralholm 24.
Hintereinanderfolgende Serien, z.B. 15, 17, 19 resp. 16, 18, 20 werden zusammenhängend, als Spanneinheit und gemeinsam aufeinander abgestimmt, z.B. hydraulisch, durch die Spanneinrichtung 25 resp. 26 gespannt.
Ferner zeigt Fig. 1 schematisch jeweils zwischen zwei Spannschlitten 23 die längenveränderliche Gleitfläche 27 sowie die im Spannschlitten 23 fixierten Gleitflächen 28, sowie die ggf. angeordneten Spannrollen 29 für das Riemenuntertrum.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform des elastischen Riemens 21 im Querschnitt mit vorgespannter Schraubenfeder 30.
Fig. 4 zeigt beispielsweise die Trommeln 5, 6, 7 und 8, angetrieben durch die Motoren 22, gelagert in den Spannschlitten 23, die Serien von Förderelementen 16, 17 und 18: ferner den Zentralholm 24, sowie die längenveränderliche Gleitfläche 27, bestehend aus den Segmenten 31, welche auf in den Spannschlitten gleitend gelagerten Achsen 32 geführt sind und durch Tellerfedern 33 auf gleichem Abstand gehalten werden. Breite Riemenförderer weisen Stützholme 34 auf, auf denen sich deren Spannschlitten gleitend abstützen. Ferner sind die in den Spannschlitten 23 fixierten Gleitflächen 28 dargestellt.
Fig. 5 und 6 zeigen je eine Ausführung der Förderanlage unter Verwendung von Riemenförderern als Trittfläche, weniger breit aber analog ausgeführte Riemenförderer als Förderfläche eines endlosen, elastischen Handlaufaussengurtes 35, welcher infolge seines Eigengewichtes, evtl. unterstützt durch magnetische Haftkraft, von der Förderfläche synchron zur Trittfläche bewegt wird, sowie Riemenförderer als Stützfläche oder Sitzfläche.
Ferner ist die Schrägstellung der Riemenförderer im Winkel (+oc) dargestellt. Im einzelnen sind die Trommeln 7 bzw. 7' mit den Serien von Förderelementen 17 und 18 bzw. 17' und 18', die Spannschlitten 23 bzw. 23', die Motoren 22 bzw. 22' sowie die Zentralholme 24 bzw. 24', jeweils für die Trittfläche bzw. für die Förder-, Stützund Sitzfläche dargestellt.
Ferner sind die Stützholme 34 für den Riemenförderer als Trittfläche, sowie die Verkleidung 36 dargestellt.
Conveyor system
The invention relates to a conveyor system, the conveying speed of which is different over the entire conveying distance, with a number of belt drives which are arranged next to and behind one another in a toothed manner, looping around two drums in series, the drums of one series being arranged between the drums of the adjacent series are, and the belts with their upper run form an accelerated or decelerated support.
The conveyor system can be used for transport goods of all kinds, but primarily for horizontal or slightly inclined passenger transport. A passenger can enter or leave such a conveyor system at a reasonable speed, but his travel speed is a multiple of the crossing speed.
High demands are made on passenger conveyor systems with regard to their operational and accident safety. During the entire conveyance process, the passenger must be offered a safe step surface and a handrail of the same type that runs synchronously with the step surface, the latter being at least one support surface.
Safe, synchronously running seats are also available for longer transport times.
It has already been proposed to use endless belt or chain drives arranged in a certain way parallel to one another and one behind the other as accelerating or decelerating belt or chain conveyors. The belts or chains, each looping around two drums as conveyor elements, form, as a result of their arrangement and viewed in their entirety, with their upper run a speed-changing conveyor surface, which was proposed as a step support for the passenger. The arrangement and mode of operation according to this already known proposal is such that of, for example, a row of 8 disks or drums lying parallel to one another and next to one another at the same height, the first and fourth are wrapped by a number of endless conveyor elements, the fourth being the drive drum.
The individual conveying elements are located next to one another at intervals corresponding to the width of such, so that a second series of conveying elements can be interlocked between the former. This second series wraps around the third and sixth drums, the latter being the drive drum of the second series of conveyor elements. The circumferential speed of the drum six and thus the conveying speed of the second series of conveyor elements is slightly greater or less than that of the fourth drum, respectively. the first series. A third series wraps around the fifth and eighth drums, again interlocked between the second series and consequently the first one after the other. The latter is the third series drive drum.
The circumferential speed of the eighth drum and thus the conveying speed of the third series of conveying elements is in turn somewhat greater or less than that of the sixth drum, respectively. the second series of conveyor elements. The system can be continued at will. Each series of conveyor elements wraps around two separate drums or disks with the same peripheral speed. In the case of the proposed belts as conveyor elements, a sliding surface is located between the drums to support the belt. The conveying speed changes step by step from series to series, the conveying elements themselves do not experience any direct additional load as a result, so, for example, are not subject to alternating tensile stress, as in another proposal described below.
As a result of the toothed arrangement of the conveyor elements, a closed overlap of the sliding surface underneath by the conveyor elements themselves is created between two adjacent drums of immediately laterally adjacent conveyor elements, which fact is used according to a feature of the invention. Furthermore, as a disadvantageous consequence of this interlocking between directly adjacent conveyor elements, a relative speed in the amount of the speed change provided for each series occurs. The influence of this can have an unpleasant effect for the passenger in the form of twisting the shoe, or the speed change per series is limited by the reasonable amount of the relative speed.
There have also been proposed systems of belt conveyors for the same purpose, according to which consecutive series of endless belts, which are less deeply interlocked due to the system, either loop around common drums of different circumferential speeds, the belts are elastic in this case, since the change in the conveying speed is elongated resp.
Causes contractions and alternating tensile stresses in the belt; or series of endless belts arranged in the same way, each looping around separate pulleys with the same circumferential speed on a common axis or shaft, whereby the change in the conveying speed due to the difference in speed between adjacent pulleys is expressed as a relative speed without affecting the belts.
According to these systems, the relative speed remains without or only slightly disturbing influence on the conveying surface, but these systems do not form any sections of the closed overlap of the sliding surface by the belt.
The invention is based on the first described, already proposed system of belt drives, which are arranged next to and behind one another in a toothed manner, looping around two drums in series, the drums of one series being arranged between the drums of the adjacent series.
The invention is based on the object of proposing construction elements and arrangements for belt drives of the type and use described which appear particularly suitable with regard to the operational and accident safety of such conveyors or, under certain conditions, can increase the specific speed change of such conveyors, and also to propose a conveyor system which is essentially formed from a combination of such belt drives.
The invention can be seen in the fact that endless, elastic belts are provided as conveying elements, and the two drums, each wrapped by a series of belts, are continuously variable driven and at the same time tensioned at the same or different circumferential speed.
With the same or different circumferential speeds of both drums, the elasticity of the belts is used to determine the relative speed of adjacent belts and thus e.g. the risk of twisting the shoe is eliminated or at least reduced because, under external stress e.g. on the part of a passenger, possibly also mutual friction of the belts, an elastic speed compensation can take place between adjacent belts. At the same time, due to the elasticity of the belts and the tensionable mounting of the two drums, each wrapped by a series of belts, permanent stretches of heavily loaded belts are swallowed and thus an even threading of all belts without slippage can be achieved.
If the circumferential speed of both drums is the same, the permissible speed change from series to series, taking into account the elastic speed compensation, can result from the reasonable relative speed of adjacent belts without these belts being subject to constant tension and alternating loads for the speed change.
If the circumferential speed of the two drums is unequal to one another, and thus tolerance of a constant tension-alternating stress on the belts that is technically possible, the permissible total speed change from series to series, taking into account the elastic speed compensation, can be calculated from the addition of the reasonable relative speed of adjacent belts and that resulting from the permissible elastic limit of the belt material resulting, additional speed change due to alternating tension. In this case there is an overall higher specific speed change than according to known proposals.
By means of the infinitely variable controllability of the circumferential speed of both drums, the relative speed, and possibly also the material stress on the belt, can be regulated from the minimum to the maximum permissible limit. An optimization between safety, traffic requirements and material stress can thus be brought about.
Especially in the case of constant alternating tension, i.e. Stretching and contraction of the belt, if permanent stretching is to be expected, to counteract this, it can be an advantage to have pre-tensioned, endless coil springs inside the elastic, endless belt.
Preferably, adjacent drums of successive series of conveyor elements are stored in pairs in tensioning carriages, which are guided through a central spar, and the conveying elements are tensioned together with the tensioning carriage as a tensionable unit by tensioning devices, so that greater permanent stretches of the belt are even and constant over the entire length and width of the conveyor can be absorbed. Advantageously, it can also be achieved in this way that a variable-length sliding surface located between two tensioning carriages is covered in a closed manner by the upper run of immediately adjacent belts, and thus supporting the belts without obstructing the passenger in the tensioning movements of the system can be included.
The variable-length sliding surface is preferably composed of individual Seg elements that are guided on axes and by spring elements, for. B. disc springs, are kept at the same, tensioned distance.
Advantageous applications or arrangements can be seen in the fact that the conveyor elements form the conveyor surface of an elastic, endless handrail outer belt, or a step, support or seat surface, whereby the conveyor elements serving as the conveyor surface of the handrail can be arranged at an angle (o) to the horizontal .
Such conveyors, essentially formed by means of belt drives, can be used both individually and in combination and running synchronously; Furthermore, in the case of use as a support surface or conveying surface, knee clearance can be created for the passenger by an inclined arrangement, which is advantageous at higher conveying speeds.
A conveyor system of the type described can be arranged above ground on or below the ground, supported on columns or suspended from ropes.
In the drawing, an embodiment of the invention is shown, namely shows:
Fig. 1 is a schematic side view of the belt conveyor;
Fig. 2 is a schematic plan view of the belt conveyor;
3 shows an embodiment of the conveying element in cross section; 4 is a partial perspective view of the belt conveyor;
5 shows an embodiment of the conveyor system in cross section;
6 shows a further embodiment of the conveyor system in cross section.
In Fig. 1 and 2, a belt conveyor is shown schematically, consisting of, for example, six series of conveyor elements, each of which loop around two separate pulleys. For example, series 15 wraps around drums 1 and 4, series 16 around drums 3 and 6, series 20 around drums 11 and 14. Drums 2 and 13 are each a guide drum of other, only indicated series, and characterize the principle that can be continued at will.
Each series of conveyor elements consists of a number of belts 21. Each drum 1 to 14 is continuously variable driven by a motor 22, which can be an electric, hydraulic or pneumatic motor.
The conveying speed of the conveying elements increases or decreases from series 15 to series 16, for example.
Adjacent tail pulleys of successive series, e.g. drums 4 and 5, 6 and 7, 8 and 9 of series 15 and 17, 16 and 18, 17 and 19 are mounted in pairs in clamping slides 23. The central spar 24 shown in FIG. 1 serves to guide the same.
Successive series, e.g. 15, 17, 19 resp. 16, 18, 20 are co-ordinated, as a clamping unit and together, coordinated with one another, e.g. hydraulically, by the clamping device 25, respectively. 26 excited.
Furthermore, Fig. 1 shows schematically between two tensioning carriages 23 the variable-length sliding surface 27 and the sliding surfaces 28 fixed in the tensioning carriage 23, as well as the optionally arranged tensioning rollers 29 for the lower belt strand.
3 shows an embodiment of the elastic belt 21 in cross section with a pretensioned helical spring 30.
Fig. 4 shows, for example, the drums 5, 6, 7 and 8, driven by the motors 22, mounted in the clamping slide 23, the series of conveyor elements 16, 17 and 18: also the central spar 24, and the variable-length sliding surface 27, consisting of the segments 31, which are guided on axles 32 slidingly mounted in the clamping carriage and are held at the same distance by disk springs 33. Wide belt conveyors have support bars 34 on which their clamping carriages are slidably supported. Furthermore, the sliding surfaces 28 fixed in the clamping slide 23 are shown.
Fig. 5 and 6 each show an embodiment of the conveyor system using belt conveyors as a step surface, less wide but similarly designed belt conveyors as the conveying surface of an endless, elastic handrail outer belt 35, which due to its own weight, possibly supported by magnetic adhesive force, synchronously with the conveyor surface Step surface is moved, as well as belt conveyor as a support surface or seat.
The inclined position of the belt conveyor at an angle (+ oc) is also shown. In detail, the drums 7 and 7 'with the series of conveyor elements 17 and 18 or 17' and 18 ', the clamping carriages 23 and 23', the motors 22 and 22 'and the central spars 24 and 24', each shown for the step surface or for the conveyor, support and seat surface.
Furthermore, the support bars 34 for the belt conveyor are shown as a step surface, as well as the cladding 36.