CH522052A - Spindel mit einer auf ihr aufgesetzten Spule - Google Patents

Spindel mit einer auf ihr aufgesetzten Spule

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CH522052A
CH522052A CH665770A CH665770A CH522052A CH 522052 A CH522052 A CH 522052A CH 665770 A CH665770 A CH 665770A CH 665770 A CH665770 A CH 665770A CH 522052 A CH522052 A CH 522052A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spindle
pole piece
magnetized
band
magnetic
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Application number
CH665770A
Other languages
English (en)
Inventor
Kramer Sen Whitehead Richard
Cassels Whitehead Harry
Kramer Jun Whitehead Richard
Original Assignee
Springs Mills Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH522052A publication Critical patent/CH522052A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/16Arrangements for coupling bobbins or like to spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  
 



  Spindel mit einer auf ihr aufgesetzten Spule
Die Erfindung betrifft eine Spindel mit einer auf ihr aufgesetzten Spule, welche von der Spindel in Drehung versetzt wird.



   Herkömmlicherweise wurde die Antriebskraft der Spindel einer Spinnmaschine auf die entsprechende Spule durch die Reibung zwischen der konischen Spule und dem die Spule aufnehmenden Teil der Spindel hergestellt; wenn diese Reibung zu hoch war, entstanden beim Auswechseln der Spule, besonders bei einer automatischen Auswechselvorrichtung, Schwierigkeiten; war aber die Reibung zu gering, so hatte die Spule Tendenz, an der Spindel hinaufzusteigen und schlecht angetrieben zu werden, wobei der ganze Spinnvorgang gestört wurde.



   Die vorliegende Erfindung überwindet die obgenannten Nachteile durch eine magnetische Lagerung der Spu Je auf der Spindel, wobei die Spule durch eine gleich   mässige    Kraft, welche das Aufsteigen der Spule an der Spindel verhindert und ein leichtes Auswechseln erlaubt, in ihrer unteren Lage gehalten wird. Die magnetische Lagerung verstärkt zudem die abgebene Antriebskraft auf die Spule durch die Festhaltekraft und durch Vibrationen der Spindel während der Rotation, wobei die Innenfläche der Spule mit der Spindel in Berührung kommt.

  Die erfindungsgemässe Spindel ist gekennzeichnet durch einen langgestreckten Spindelkörper, der einen herabhängenden Fussabschnitt und einen Basisteil aufweist, welch letzterer einen am unteren Ende der Spule angeordneten Metallring aufnimmt, einen Trägerring, welcher den Spindelkörper am Basisteil umgibt und aus nicht magnetischem Material besteht, ein ringförmiges Band aus magnetisiertem Material, welches im Trägerring am oberen Ende desselben angeordnet und so ma   magnetisiert    ist, dass der eine Pol an seiner Innenfläche und der Gegenpol an seiner Aussenfläche gebildet ist, und durch ein Stahlglied, welches das Band so umgibt, dass es ein Polstück bildet und einen magnetischen Kreis schliesst, welcher magnetische Kreis durch das magnetisierte Band, durch einen Teil des Basisteiles der Spindel,

   durch einen Teil des Metallringes der Spule und durch das Polstück gebildet ist und zur magnetischen Lagerung der Spule auf der Spindel dient, und wobei das Band so magnetisiert ist, dass eine Längsbewegung der Spule bezüglich der Spindel während der Drehung derselben verhindert, ein leichtes Abheben der Spule von der Spindel beim Auswechseln der Spule jedoch ermöglicht ist.



   Um den magnetischen Fluss im Bereich des metallischen   Ringes    der Spule zu konzentrieren, umgibt das Polstück, welches vorzugsweise aus Weicheisen besteht, die Aussenfläche des magnetischen Bandes, während die Innenfläche des magnetischen Bandes angrenzend am Spindelkörper liegen kann, um so den magnetischen Kreis zu schliessen.



   Das Polstück kann mit einer nach innen gebogenen oberen Lippe, welche zum Teil die obere Kante des magnetischen Bandes überlappt, versehen sein, um die Feldlinien des magnetischen Flusses so zu konzentrieren und zu leiten, dass diese durch den anderen Pol des magnetischen Bandes aufgenommen werden.



   Das Polstück kann mit einer Schicht aus nicht magnetischem Kunststoff- oder aus einem anderen Dämpfungsmaterial überzogen werden, um so ein Lager für den Metallring der Spule zu bilden, um das Zerschneiden des Fadens während des Auswechsels zu verhindern, was geschehen kann, wenn der Faden zwischen dem Metallring der Spule und dem Polstück eingeklemmt wird.



   Nachstehend werden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes anhand der beiliegenden Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine auseinandergezogene Darstellung einer Spindel und der dazugehörigen, zum Teil abgebrochenen Spule, wobei die magnetische Lagervorrichtung gezeigt wird;
Fig. 2 eine in grösserem Massstab dargestellte Seitenansicht eines Teils einer Spindel und einer Spule mit magnetischer Lagervorrichtung, wobei die magnetische Lagervorrichtung im Schnitt sichtbar ist;
Fig. 3 einen in grösserem Massstab dargestellten Schnitt durch einen Teil der in Fig. 2 gezeigten Spindelund Spule-Anordnung mit schematischer Darstellung des magnetischen Flusses sowie der Pole;  
Fig. 4 einen in grösserem Massstab dargestellten Schnitt einer abgeänderten Anordnung der magnetischen Lagervorrichtung.



   Die   Zeicti:mung    zeigt im Detail eine normalerweise in   Spipnmaschinen    oder anderen Fadenverarbeitungsmaschinen verwendete Spindel 10. Diese Spindel 10 besteht aus dem gewöhnlichen Fussabschnitt 11, dem Wir   tel    12 und einem in geringem Masse verjüngten metallischen Körperteil 14 mit einem Basisteil oder unteren Ende 16   grösseren    Durchmessers. Eine den Faden auf   .vickelnde    Spule 18 steht gewöhnlich auf der Spindel 10 und wird von ihr angetrieben, um den Faden während des   Spinn-    oder ähnlichen Vorganges aufzunehmen.

  Die Spindel 10 ist mit einer das untere Ende 16 des Spindel körpers 14 umschliessenden und an diesem durch Reibungseingriff gehaltenen Spulenlagerungsvorrichtung 20 versehen, um, wie es Fig. 2 zeigt, die Spule 18 lose auf   zunehmen    und magnetisch gelagert auf der Spindel 10 zu halten. Die magnetische Lagervorrichtung 20 weist einen ringförmigen Band 22 aus magnetisiertem Material auf, welches in einem Ringraum, dessen innerer Durchmesser etwa dem Durchmesser des Basisteiles 16 entspricht, geformt und innerhalb eines hülsenartigen Polstückes 24 aus Weicheisen eingeschlossen ist.



   Das Polstück 24 weist eine radial nach innen gebogene Lippe 26 auf, deren innere Kante einen Zwischen   raum    zur   Aussenfläcl1e    des Basisteiles 16 der Spindel 10 freilässt, um, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, dem magnetischen Kreis zwischen dem Polstück 24 und der Spindel 10 zu unterbrechen oder dessen Schliessung zu verhindern.



   Das magnetisierte Band 22 ist in einer solchen Richtung magnetisiert, dass der eine Pol an der Innenfläche und der andere Pol an der Aussenfläche desselben gebildet ist, um, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ein magnetisches Feld, das in Fig. 3 durch die strichpunktierten Linien schematisch dargestellt ist, zu bilden. Die magnetischen Flusslinien fliessen in einem magnetischen Kreis, welcher durch das magnetisierte Band 22, zum Teil durch das Polstück 24 und durch einen magnetischen   Eisenring    28 am- unteren Ende der Spule 18, zum Teil durch den Basisteil 16 der Spindel gebildet ist und zur   magnetiscizen    Lagerung der Spule 18 auf der Spindel 10 dient.

  Dabei ist das Band 22 so magnetisiert, dass eine Längsbewegung der Spule bezüglich der Spindel wäh   rend    der Drehung derselben verhindert, ein leichtes Abheben der Spule von der Spindel beim Auswechseln der Spule jedoch ermöglicht ist.



   Das magnetische Band 22 und das Polstück 24 sind von einem Ring 38 aus nicht metallischem oder nicht magnetischem Material getragen. Besonders geeignete Materialien für den Ring 38 sind   z.B.    Kunstharzverbindungen. Dieser Ringteil 38 hindert den magnetischen Fluss daran, durch den unteren Teil der Spindel zu fliessen.



   Das magnetisierte Band 22 besteht vorzugsweise aus handelsüblichem gummigebundenem Barium-Ferrit, welches sich besonders dazu eignet, zu einem Ring gebogen oder geformt zu werden, welcher satt sitzend in dem Polstück 24 eingesetzt werden kann. Um einen Dämpfer oder Puffer zwischen dem Metallring 28, der Spule 18 und der Lippe 26 des Polstückes 24 zu bilden und so ein Verschneiden des Fadens während des Auswechselns der Spule zu vermeiden, kann die Oberfläche der Lippe 26 des Polstückes 24 mit einer Schicht oder einem Überzug 40 aus Kunstharz überzogen werden, die auch den Spalt zwischen der Innenkante der Lippe 26 des Polstückes 24 und die Aussenfläche des Basistells 16 der Spindel 10 ausfüllt.



   Das Ergebnis der so beschriebenen und gezeigten Anordnung ist eine gleichmässige, vorausbestimmte, die Spule 18 auf die Spindel 10 drückende Kraft, die notwendig ist, um die Spule 18 aus der magnetischen Lagerung hochzuheben, was einen gleichmässigen Kraftaufwand beim Auswechseln der Spule zur Folge hat und so nicht nur das manuelle, sondern auch das automatische Auswechseln der Spule mittels eigens dafür konstruierten Maschinen erleichtert.



   Damit entfällt die Notwendigkeit eines Reibungseingriffes zwischen der Spindel und der Spule, da die   magnetische    Lagerung 20 die Spule 18 nicht nur hindert, an der Spindel während des Betriebes hochzusteigen, sondern sie während des Wicklungsvorganges auch   gleichmässig    nach unten zieht und die Übertragung der Antriebskraft der Spindel 10 auf die Spule 18 erleichtert. Die Abmessungen der magnetischen Lagervorrichtung 20 sind so gewählt, dass die Spule 18 etwas oberhalb der üblichen, herkömmlichen Lage angeordnet ist, um die normalerweise zwischen der Spule 18 und der Spindel entstehende Reibung herabzusetzen.



   In Fig. 4 ist eine leicht abgeänderte Ausführung der magnetischen Lagervorrichtung gezeigt. Diese abgeänderte Ausführung enthält ein zusätzliches, den Basisteil 16 umgebendes und bündig im magnetischen Band 22 eingeschlossenes Polstück 50. Die übrigen Teile der Anordnung werden, wie oben beschrieben, in der abge änderten Ausführung unverändert verwendet und sind mit den gleichen Hinweisziffern versehen. Das innere Polstück 50 hat die Aufgabe, die Kraftliniendichte des magnetischen Flusses zu erhöhen. Das zusätzliche Polstück 50 übernimmt die Aufgabe der Spindel 10 in dem, mit Bezug auf die in Fig. 1 - 3 dargestellte Ausführungsform, beschriebenen Magnetkreis.

 

   Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, wurde durch die Erfindung eine Spindel, vorzugsweise für   Spinnmaschinen    mit einer magnetischen Lagervorrichtung für eine von der Spindel getragene Spule geschaffen, welche Lagerung eine hohe Reibung zwischen der Spule und der Spindel vermeidet, die Spule mit einer gleichmässigen Lagerkraft auf der Spindel hält und somit das Auswechseln der Spule erleichtert. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Spindel mit einer auf ihr aufgesetzten Spule, welche von der Spindel in Drehung versetzt wird, insbesondere zur Verwendung in Textilmaschinen, gekennzeichnet durch einen langgestreckten Spindelkörper (14), der einen herabhängenden Fussabschnitt (11) und einen Basisteil (16) aufweist, welch letzterer einen am unteren Ende der Spule (18) angeordneten Metallring (28) aufnimmt, einen Trägerring (38), welcher den Spindelkörper am Basisteil (16) umgibt und aus nicht magnetischem Material besteht, ein ringförmiges Band (22) aus magnetisiertem Material, welches im Trägerring am oberen Ende desselben angeordnet und so magnetisiert ist, dass der eine Pol an seiner Innenfläche und der Gegenpol an seiner Aussenfläche gebildet ist, und durch ein Stahlglied (24), welches das Band (22) so umgibt, dass es ein Polstück bildet und einen magnetischen Kreis schliesst,
    welcher magnetische Kreis durch das magnetisierte Band (22), durch einen Teil des Basisteiles (16) der Spindel (10), durch einen Teil des Metallringes (28) der Spule (18) und durch das Polstück (24) gebildet ist und zur magnetischen Lagerung der Spule (18) auf der Spindel (10) dient, und wobei das Band (22) so magnetisiert ist, dass eine Längsbewegung der Spule (18) bezüglich der Spindel (10) während der Drehung derselben verhindert, ein leichtes Abheben der Spule (18) von der Spindel (10) beim Auswechseln der Spule (18) jedoch ermöglicht ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Spindel gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Polstück (24) eine das magnetisierte Band (22) umgebende Hülse ist, welche an ihrem oberen Ende eine nach innen gebogene, zum Teil die obere Kante des Bandes (22) überlappende Lippe (26) aufweist, wobei sich die innere Kante der Lippe im Abstand von der Aussenfläche des Basisteiles (16) befindet.
    2. Spindel gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der oberen Fläche des Polstückes (24) eine Schicht (40) aus Kunstharz angebracht ist, um eine Lagerung für den Metallring (28) am unteren Ende der Spule (18) zu bilden.
    3. Spindel gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Polstück (24) eine das magnetisierte Band (22) umhüllende Hülse ist, welche an ihrem oberen Ende eine nach innen gebogene, zum Teil die Oberkante des magnetisierten Bandes überlappende Lippe (26) aufweist, und dass ein Stahlring (50) vorgesehen ist, der den Basisteil (16) umschliesst und um welchen herum das magnetisierte Band ((22) dicht anliegend angeordnet ist.
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