CH524551A - Verfahren zur Herstellung von 4-(Niederalkoxy)-4'-tri-fluormethylbiphenylen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-(Niederalkoxy)-4'-tri-fluormethylbiphenylen

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CH524551A
CH524551A CH731569A CH731569A CH524551A CH 524551 A CH524551 A CH 524551A CH 731569 A CH731569 A CH 731569A CH 731569 A CH731569 A CH 731569A CH 524551 A CH524551 A CH 524551A
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cyclohexene
trifluoromethylphenyl
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trifluoromethylbiphenyl
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Cohen Elliott
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von 4-(Niederalkoxy)-4'-tri-fluormethylbiphenylen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von   4-(Niederalkoxy)-4' -trifluormethylbiphe-    nylen mit Hilfe von neuen Aromatisierungsprozessen zur Überführung von 1-(4' -Trifluormethylphenyl)-4-(niederalk   oxy)-1-cyclohexenen    in die entsprechenden 4-(Niederalkoxy)4'-trifluormethylbiphenyle; dieses Verfahren kann durch das folgende Reaktionsschema wiedergegeben werden:
EMI1.1     
 wobei R niederes Alkyl darstellt. Geeignete niedere Alkylgruppen, die für die vorliegende Erfindung in Betracht kommen, enthalten bis zu 4 Kohlenstoffatome, wie beispielsweise Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl. Isobutyl, sek. Butyl und tert.-Butyl.



   Spezifische Ausgangsmaterialien, die für die neuen Aromatisierungsprozesse gemäss der Erfindung geeignet sind, sind z. B. 1-(4' -Trifluormethylphenyl)-4-methoxy- 1-cyclohexen,   1 -(4' -Trifluormethylphenyl)-4-äthoxy-1 -cyclohexen,    1 -(4'-Trifluormethylphenyl) -4-isopropoxy- 1-cyclohexen, 1   (4'-Trifluormethylphenyl)4-sek. -butoxy- 1-cyclohexen.   



   Die als Ausgangsmaterialien für die neuen Aromatisierungsprozesse gemäss der Erfindung dienenden 1-(4'-Tri   fluormethylphenyl)-4-(niederalkoxy)- 1-cyclohexene    können leicht aus den entsprechenden 1-(4'-Trifluormethylphenyl)4-(niederalkoxy)-cyclohexanolen hergestellt werden, indem man aus dem Cyclohexanol in einer Lösung von konzentrierter Schwefelsäure in Eisessig (1 Volumen H2SO4 auf 4 Volumen CH3CO2H) bei Raumtemperatur während eines Zeitraums von wenigen Minuten oder bis zur vollständigen Auflösung Wasser abspaltet. Das Cyclohexen kann gewonnen werden, indem man das Reaktionsgemisch in Wasser giesst, das Produkt mit Diäthyläther extrahiert und das so erhaltene 1-(4' -Trifluormethylphenyl)-4-(niederalkoxy)- 1 -cyclohexen durch Destillation unter vermindertem Druck reinigt.

  Die 1 (4' -Trifluormethylphenyl)-4-(niederalkoxy)-cyclohexanole können ihrerseits leicht durch Kondensation eines geeigneten 4-(Niederalkoxy)-cyclohexanons mit dem aus p-Trifluormethylbrombenzol hergestellten Grignardreagenz hergestellt werden. Diese Kondensationsreaktion kann unter den üblichen Grignardbedingungen ausgeführt werden, und die erzeugten Cyclohexanole können in üblicher Weise isoliert und durch Destillation unter vermindertem Druck gereinigt werden.



   Erfindungsgemäss kann die Aromatisierung der 1-(4' Trifluormethylphenyl)-4-(niederalkoxy)-1-cyclohexene zu den entsprechenden   4-(Niederalkoxy)-4' -trifluormethylbiphe-    nylen mittels einer der folgenden drei Verfahrensvarianten ausgeführt werden. Bei der ersten wird ein Gemisch aus dem 1-(4' -Trifluormethylphenyl)-4-(niederalkoxy)-1 -cyclohexen und einem Edelmetall als Aromatisierungskatalysator in einem hochsiedenden, inerten Lösungsmittel während eines Zeitraums von etwa 2 Stunden bis etwa 2 Tagen, vorzugsweise während etwa 12 Stunden, zum Rückfluss erhitzt. Das als Aromatisierungskatalysator dienende Edelmetall kann feinzerteiltes Platin, Palladium, Rhodium oder Ruthenium sein.

  Die Edelmetallkatalysatoren werden vorteilhafterweise auf einem Träger, wie beispielsweise feinzerteiltem Aluminiumoxyd, Aktivkohle, Diatomeenerde, verwendet, da sie gewöhnlich in dieser Form zur Verfügung stehen. Typische derartige Kombinationen von Katalysator auf Träger, die verwendet werden können, sind 5- bis   10%iges    Palladium auf Kohle, 5- bis   10%iges    Platin auf Kohle, 5- bis   10%isges    Palladium auf Aluminiumoxyd, 5 %iges Ruthenium auf Kohle, 5bis   10 %iges    Rhodium auf Kohle, 5- bis   10 %iges    Rhodium auf Aluminiumoxyd und dergleichen. Die verwendete Menge Ka  talysator auf Träger kann etwa 0,20 bis etwa 0,50 g pro g des Cyclohexenausgangsmaterials betragen; vorzugsweise werden 0,30 bis 0,40 g pro g Cyclohexen verwendet.

  Geeignete hochsiedende, inerte Lösungsmittel, die verwendet werden können, sind z.B. Dekalin, Nitrobenzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol, Diäthylformamid, Diphenyläther, Äthylbenzol, Tetralin, Diäthylmaleat, Diäthylphthalat und dergleichen oder Gemische dieser Lösungsmittel.



   Bei der zweiten Verfahrensvariante wird ein Gemisch aus dem 1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-(niederalkoxy)-1-cyclohexen und einem N-Halogensuccinimid, wie beispieldweise N-Chlorsuccinimid oder N-Bromsuccinimid, in einem inerten halogenierten Kohlenwasserstoff als Lösungsmittel während eines Zeitraums von etwa 8 bis etwa 24 Stunden oder mehr, vorzugsweise während etwa 16 Stunden, zum Rückfluss erhitzt. Die verwendete Menge an N-Halogensuccinimid kann etwa 1,0 bis etwa 2,0 g pro g des Cyclohexenausgangsmaterials betragen; vorzugsweise werden etwa 1,5 g pro g Cyclohexen verwendet. Geeignete inerte halogenierte Kohlenwasserstoffe, die als Lösungsmittel verwendet werden können, sind z.B. Chloroform, 2,2-Dichlorpropan,   1,1, 1-Trichlor-    äthan, Tetrachlorkohlenstoff, Äthylenchlorid, 1-Brom-1chloräthan, Methylenbromid und dergleichen oder Gemische dieser Lösungsmittel.



   Bei der dritten Verfahrensvariante wird ein Gemisch aus dem 1-(4' Trifluormethylphenyl)-4-(niederalkoxy)- 1-cyclohexen und Chloranil in einem hochsiedenden inerten Lösungsmittel während eines Zeitraums von etwa 8 bis etwa 24 Stunden oder mehr, vorzugsweise während etwa 16 Stunden, zum Rückfluss erhitzt. Die verwendete Menge Chloranil kann etwa 1,0 bis etwa 3,0 g pro g des Cyclohexenausgangsmaterials betragen; vorzugsweise werden etwa 2,0 g pro Cyclohexen verwendet. Geeignete hochsiedende, inerte   Lö-    sungsmittel, die verwendet werden können, sind z.B. Dekalin, Nitrobenzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol, Diäthylformamid, Di phenyläther, Äthylbenzol, Tetralin, Diäthylmaleat, Diäthylphthalat und dergleichen oder Gemische aus diesen Lösungsmitteln.



   Bei jeder der oben angegebenen drei Verfahrensvarianten kann das erzeugte 4-(Niederalkoxy)-4'-trifluormethylbiphenyl isoliert werden, indem man das Reaktionsgemisch erst filtriert und dann das Lösungsmittel aus dem Filtrat im Vakuum abdestilliert. Das zurückbleibende Produkt kann dann durch Umkristallisation aus einem Lösungsmittelgemisch, wie beispielsweise einem Gemisch aus Diäthyläther und Petroläther, gereinigt werden.



   Die erfindungsgemäss hergestellten 4-(Niederalkoxy)-4' trifluormethylbiphenyle können durch Behandlung mit 48 %iger Bromwasserstoffsäure in Eisessig bei Rückflusstemperatur während eines Zeitraums von etwa 4 bis etwa 24 Stunden leicht in   4-Hydroxy-4'-trifluormethylbiphenyl    übergeführt werden. Das   4-Hydroxy-4' -trifluormethylbiphenyl    kann durch Umsetzung des Natrium- oder Kaliumsalzes des 4-Hydr   oxy4'-trifluormethylbiphenyls    mit einem entsprechend substituierten tertiären Aminoalkylhalogenid in der mehr im einzelnen in der USA-Patentschrift Nr. 3 375 256 beschriebenen Weise leicht in   4-tert. -Aminoalkoxy4'-tn.fluormethylbiphe-    nyle übergeführt werden, welche sehr wirksame Hypochole sterinämica sind.



   Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele erläu tert. Die Ausführungen a-d beschreiben die Herstellung des
Ausgangsmaterials.



   Ausführung a)
Herstellung von   4 -Methoxycyclohexanol   
Eine Lösung von 67 g p-Methoxyphenol in 200 cm3 abso lutem Äthanol wurde bei Raumtemperatur über annähernd
0,8 bis 1,0 g 5 %igem Rhodium auf Aluminiumoxyd als Katalysator reduziert; der Anfangswasserstoffdruck betrug 3,5 kg/ cm2. Nachdem die berechnete Menge Wasserstoff quantitativ aufgenommen worden war, wurde die Lösung filtriert, unter Bildung eines braunen öligen Rückstandes eingeengt und unter vermindertem Druck destilliert. Das   4-Methoxycydo-    hexanol wurde bei 57 bis   580 C    (0,3 bis 0,4 mm) aufgefangen.



   Ausführung b)
Herstellung von 4-Methoxycyclohexanon
Eine Lösung von 52 g 4-Methoxycyclohexanol in 170 cm3 Aceton wurde unter kräftigem Rühren tropfenweise zu einer Lösung von 28 g Chromtrioxyd in Schwefelsäure (23 cm3 konzentrierte Schwefelsäure und 90   cm3    Wasser), die auf   -20"    C gekühlt worden war, gegeben. Nach 4 Stunden wurde das Reaktionsgemisch nach Zugabe von 100 g Natriumchlorid einer Flüssig-Flüssig-Extraktion unter Verwendung von annähernd 1 Liter Diäthyläther unterworfen. Nach dem Trocknen über wasserfreiem Natriumsulfat wurde der Ätherextrakt unter Bildung eines beweglichen braunen Öles eingeengt, welches im Vakuum fraktioniert wurde. Das 4-Methoxycyclohexanon wurde bei 54 bis   58  C    (0,6 mm) aufgefangen.



   Ausführung c)
Herstellung von   1 -(4'-Trifluormethylphenyl)-4-methoxy-    cyclohexanol
17 g Magnesium, die in 200 cm3 trockenem Diäthyläther suspendiert waren, wurden unter den üblichen Grignardbedingungen mit 157 g p-Brombenzotrifluorid und 1,5 g Methyljodid, gelöst in annähernd 200 cm3 trockenem Diäthyläther, versetzt. Die Zugabe des aromatischen Halogenides wurde so geregelt, dass ein gelinder Rückfluss aufrechterhalten wurde, und nach Beendigung der Zugabe wurde während etwa 1 Stunde weiter zum Rückfluss erhitzt. Während die frisch gebildete Grignardlösung noch warm war, wurden unter kräftigem Rühren 64 g 4-Methoxycyclohexanon in 75 cm3 trockenem Diäthyläther zugesetzt.

  Die Suspension wurde nach der Zugabe des Ketons während einer weiteren Stunde zum Rückfluss erhitzt und dann in einem Überschuss von kalter, wässriger Ammoniumchloridlösung (53 g in 1 Liter Wasser) zersetzt. 3 Portionen von je 100 cm3 Diäthyläther wurden zur Entfernung des organischen Materials verwendet, und die vereinigten Extrakte wurden unter Verwendung von Kohle entfärbt, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zu einem braunen Öl eingeengt. Die Destillation dieses Öls ergab 95 g   1-(4'-Trifluormethylphe    nyl)-4-methoxycyclohexanol; Siedepunkt 121 bis   122  C    (0,4 bis 0,5 mm); Schmelzpunkt 53 bis   54"    C.



   Ausführung d)
Herstellung von   1-(4'-Trifluormethylphenyl)4-methoxy-   
1-cyclohexen
Eine Lösung von 25   cm3    konzentrierter Schwefelsäure in 90 cm3 Eisessig wurde mit 51 g 1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-methoxycyclohexanol versetzt, während etwa 2 Minuten oder bis zur vollständigen Auflösung geschwenkt und dann in eine kalte Lösung von Natriumacetat (16 g in 200 cm3 Wasser), die mit einer Schicht aus 200 cm3 Diäthyläther bedeckt war, gegossen. Die Ätherschicht wurde abgetrennt, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und zu einem Öl eingeengt, welches unter vermindertem Druck destilliert wurde.

 

  Das   1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-methoxy-1-cyclohexen    wurde bei 104 bis   1050 C    (0,3 bis 0,4 mm) aufgefangen.



   Beispiel 1
Herstellung von 4-Methoxy4' -trifluormethylbiphenyl
30 cm3 Dekalin wurden mit 0,88 g 10 %igem Palladium auf Kohle und 2,5 g   1-(4' -Trifluormethylphenyl)-4-methoxy- 1-     cyclohexen versetzt, und das Reaktionsgemisch wurde während etwa 4 Stunden oder so lange, bis die dünnschichtchromatographische Analyse vollständige Aromatisierung zum 4 Methoxy-4'-trifluormethylbiphenyl zeigte, zum Rückfluss erhitzt. Durch Filtration des Reaktionsgemisches und Entfernung des Lösungsmittels aus dem Filtrat wurden 2,2 g einer farblosen, wachsartigen festen Substanz erhalten, die nach Umkristallisation aus einer Lösung in einem Gemisch von Di äthyläther und Petroläther eine reine Probe von 4-Methoxy4'-trifluormethylbiphenyl lieferte.



   Beispiel 2
Herstellung von 4-Äthoxy-4'-trifluormethylbiphenyl
Wenn man das in Beispiel 1 verwendete 1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-methoxy-1-cyclohexen durch eine äquimolare Menge   1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-äthoxy-1-cyclo-    hexen ersetzt und die in Beispiel 1 beschriebene Verfahrensweise im wesentlichen befolgt, wird   4-Äthoxy4'-trifluor-    methylbiphenyl erhalten.



   Beispiel 3
Herstellung von 4-Methoxy-4' -trifluormethylbiphenyl
Eine Suspension von 51 g 1-(4'-Trifluormethylphenyl)4-methoxy-1-cyclohexen und 71 g N-Bromsuccinimid in 225 cm3 Tetrachlorkohlenstoff wurde während 16 Stunden zum Rückfluss erhitzt und dann filtriert. Das klare Filtrat wurde zu einer gelben, wachsartigen festen Substanz eingeengt, die mit zwei Portionen von je 100 cm3 Diäthyläther verrieben wurde. Diese Verfahrensweise ergab annähernd 24 g   4-Methoxy-4'-trifluormethylbiphenyl    vom Schmelzpunkt 110 bis   115"C.   



   Beispiel 4
Herstellung von 4-n-Propoxy-4' -trifluormethylbiphenyl
Die Verfahrensweise von Beispiel 3 wird wiederholt, wobei man eine äquimolare Menge 1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-n-propoxy-1-cyclohexen anstelle des in dem genannten Beispiel verwendeten   1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-    methoxy-1-cyclohexens verwendet. Auf diese Weise wird 4-n Propoxy-4'-trifluormethylbiphenyl erhalten.



   Beispiel 5
Herstellung von 4-Isopropoxy-4'-trifluormethylbiphenyl
Eine Lösung von 14 g 1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4isopropoxy-1-cyclohexen und 34 g Chloranil in 100 cm3 To   luol    wurde während 18 Stunden zum Rückfluss erhitzt. Das ausgefällte Tetrachlorhydrochinon wurde abgetrennt, und durch Einengen des klaren Filtrates wurde das gewünschte 4-Isopropoxy-4'-trifluormethylbiphenyl erhalten.



   Beispiel 6
Herstellung von 4-n-Butoxy-4'-trifluormethylbiphenyl
Anstelle des in Beispiel 5 verwendeten 1-(4'-Trifluor   methylphenyl)-4-isopropoxy- 1-cyclohexens    wird eine äquimolare Menge   1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-n-butoxy- 1-    cyclohexen verwendet, wobei   4-n-Butoxy4' -trifluormethyl-    biphenyl in gleich guter Ausbeute erhalten wird.



   Beispiel 7
Herstellung von 4-Methoxy-4'-trifluormethylbiphenyl
Ein Gemisch aus 500 g 1-(4'-Trifluormethylphenyl)4-methoxy-1-cyclohexen und 166 g   10%igem    Palladium auf Kohle in 2,5 Liter Nitrobenzol wurde in einen 12 Liter-Dreihalskolben mit einem langen, weiten Kühler und einem Rührer gebracht und während 22 Stunden zum Rückfluss erhitzt, während Stickstoff durch das Gemisch geleitet wurde. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, mit etwa 1,5 Liter Aceton verdünnt und durch  Celite  (Markenprodukt) filtriert. Der Filterkuchen wurde einige Male mit siedendem Aceton gewaschen. Nachdem die Waschflüssigkeiten mit dem Filtrat vereinigt worden waren, wurde das Lösungsmittel unter Verwendung einer Wasserstrahlpumpe und einer annähernd 300 mm langen Vigreuxkolonne entfernt.

  Der Rückstand erstarrte und ergab 442 g   (89,9%    Ausbeute) des gewünschten Produktes.



   Beispiel 8
Herstellung von 4-Isobutoxy-4'-trifluormethylbiphenyl
Wenn man das in Beispiel 7 verwendete 1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-methoxy-1-cyclohexen durch eine äquimolare Menge   1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-isobutoxy- 1 -cy-    clohexen ersetzt und im wesentlichen die in Beispiel 7 beschriebene Verfahrensweise anwendet, wird 4-Isobutoxy-4'trifluormethylbiphenyl erhalten.



   Beispiel 9
Herstellung von   4-Methoxy-4'-trifluormethylbiphenyl   
Ein Gemisch aus 154,6 g 1-(4'-Trifluormethylphenyl)4-methoxy-1-cyclohexen und 15,5 g   10%igem    Palladium auf Kohle in 510 cm3 Diäthylmaleat wurde in einen Dreihalskolben mit einem langen Kühler und einem Rührer gebracht und während 15 Minuten unter Stickstoff zum Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde filtriert. In dem Filtrat bildete sich beim Stehenlassen bei Raumtemperatur eine feste Substanz, die abfiltriert, mit Petroläther gewaschen und getrocknet wurde und 30,15 g 4-Methoxy-4'-trifluormethylbiphenyl vom Schmelzpunkt 119 bis   121"    C lieferte.

  Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt; der Rückstand ergab nach Umkristallisation aus etwa 1 Liter absolutem Methanol weitere 82,25 g des Produktes vom Schmelzpunkt 121 bis   122" C.   



   Beispiel 10
Herstellung von   4-tert. -Butoxy-4' -trifluormethylbiphenyl   
Die Verfahrensweise von Beispiel 9 wird wiederholt, wobei man eine äquimolare Menge 1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4-tert.-butoxy-1-cyclohexen anstelle des in dem genannten Beispiel verwendeten 1-(4'-Trifluormethylphenyl)-4methoxy-1-cyclohexens verwendet. Auf diese Weise wird 4   tert .-Butoxy4' -trifluormethylbiphenyl    erhalten.



   Beispiel 11
Herstellung von   4-Hydroxy-4' -trifluormethylbiphenyl   
Eine Lösung von   4-Methoxy-4' -trifluormethylbiphenyl    in   48 %Der    Bromwasserstoffsäure (180 cm3) und Eisessig (750 cm3) wurde während 4 Stunden zum Rückfluss erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Nach dem Stehenlassen über Nacht schieden sich aus der Lösung nadelförmige Kristalle aus, die isoliert und zu dem nach Einengen des Filtrates zurückbleibenden kristallinen Rückstand gegeben wurden. Durch zweifache Umkristallisation der vereinigten Rohprodukte wurde das gewünschte 4-Hydroxy-4'-trifluormethylbiphenyl (Schmelzpunkt 145 bis   147  C)    erhalten.

 

   Beispiel 12
Herstellung von   4-(2-Pyrrolidinoäthoxy) -trifluor-    methylbiphenyl
24 g 4-Hydroxy-4'-trifluormethylbiphenyl wurden in 200 cm3 trockenem N,N-Dimethylformamid gelöst und erhitzt, wobei im Verlaufe von 20 Minuten 2,4 g Natriumhydrid in Portionen zugegeben wurden. Das auf diese Weise hergestellte Natriumderivat wurde mit 14 g N,N-Diäthyl-2-chloräthylamin in 50 cm3 trockenem Äther versetzt. Die vereinigten Lösungen wurden während 15 Stunden zum Rückfluss erhitzt und dann filtriert, um ausgefälltes Natriumchlorid zu entfernen. Nach Entfernung der Lösungsmittel blieb ein halbfester Rückstand zu  rück, der mit zwei Portionen von je 100 cm3 warmem Wasser verrieben und dann in 200 cm3 Diäthyläther aufgenommen wurde. 

  Die Ätherlösung wurde unter Verwendung von Kohle entfärbt, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und mit einem Überschuss von mit trockenem Chlorwasserstoff gesättigtem Diäthyläther behandelt. Das feinzerteilte Hydrochlorid wurde auf einer Filterplatte isoliert, unter Verwendung von zwei Portionen von je 50 cm3 trockenem Diäthyl äther verrieben und dann in einem Überschuss von Ammoniumhydroxydlösung suspendiert. Die organische Base wurde durch Filtration isoliert und zweimal aus einer Lösung in einem Gemisch von Aceton und Wasser umkristallisiert und ergab etwa 20 g des gewünschten 4-(2-Pyrrolidinoäthoxy)4'-trifluormethylbiphenyls vom Schmelzpunkt 108 bis   110"C.    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von 4-(Niederalkoxy)-4'-trifluormethylbiphenylen der Formel: EMI4.1 worin R niederes Alkyl darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 1-(4' -Trifluormethylphenyl)-4-(niederalkoxy)- 1-cyclohexen der Formel: EMI4.2 worin R wie oben definiert ist, aromatisiert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Aromatisierung (a) mit einem Edelmetall als Aromatisierungskatalysator in einem hochsiedenden, inerten Lösungsmittelsystem bei Rückflusstemperatur während eines Zeitraums von etwa 2 Stunden bis etwa 2 Tagen; (b) mit einem N-Halogensuccinimid in einem inerten, halogenierten Kohlenwasserstoff als Lösungsmittel bei Rückflusstemperaut während eines Zeitraums von etwa 8 bis etwa 24 Stunden; oder (c) mit Chloranil in einem hochsiedenden, inerten Lösungsmittelsystem bei Rückflusstemperatur während eines Zeitraums von etwa 8 bis etwa 24 Stunden ausführt und das gebildete Produkt aus dem Reaktionsgemisch gewinnt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R Methyl bedeutet und dass man als Katalysator 10 %iges Palladium auf Kohle und als Lösungsmittelsystem Dekalin verwendet.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R Methyl bedeutet und dass man als Katalysator 10%iges Palladium auf Kohle und als Lösungsmittelsystem Nitrobenzol verwendet.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R Methyl bedeutet und dass man als Katalysator 10 %iges Palladium auf Kohle und als Lösungsmittelsystem Di äthylmaleat verwendet.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R Äthyl bedeutet und dass man als Katalysator 10 %iges Palladium auf Kohle und als Lösungsmittelsystem ein Gemisch aus Nitrobenzol und Diäthylmaleat verwendet.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R Methyl bedeutet und dass man als N-Halogensuccinimid N-Bromsuccinimid und als Lösungsmittel Tetrachlorkohlenstoff verwendet.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R n-Propyl bedeutet und dass man als N-Halogensuccinimid N-Bromsuccinimid und als Lösungsmittel Tetrachlorkohlenstoff verwendet.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R Methyl bedeutet und dass die Aromatisierung mit Chloranil in Toluol als Lösungsmittelsystem ausgeführt wird.
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DE2927277A1 (de) * 1979-07-06 1981-01-08 Merck Patent Gmbh Cyclohexylbiphenyle, verfahren zu ihrer herstellung, diese enthaltende dielektrika und elektrooptisches anzeigeelement

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