CH524731A - Sockel zur nachgiebigen Befestigung eines Pfostens und Verfahren zur Herstellung des Sockels - Google Patents

Sockel zur nachgiebigen Befestigung eines Pfostens und Verfahren zur Herstellung des Sockels

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CH524731A
CH524731A CH758271A CH758271A CH524731A CH 524731 A CH524731 A CH 524731A CH 758271 A CH758271 A CH 758271A CH 758271 A CH758271 A CH 758271A CH 524731 A CH524731 A CH 524731A
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CH
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CH758271A
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Baumann Robert
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Baumann Robert
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/623Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection
    • E01F9/627Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection self-righting after deflection or displacement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Standing Axle, Rod, Or Tube Structures Coupled By Welding, Adhesion, Or Deposition (AREA)

Description


  
 



  Sockel zur nachgiebigen Befestigung eines Pfostens und Verfahren zur Herstellung des Sockels
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sockel zur nachgiebigen Befestigung eines Pfostens, insbesondere für Verkehrszeichen, mit einem aus Seitenwänden sowie Deckenplatte und Bodenplatte bestehenden starren Hohlkörper, in welchem ein an einer über der Bodenplatte befindlichen bewegbaren Spannplatte anliegender verformbarer Körper angeordnet ist, welcher eine unter einer Öffnung der Deckenplatte befindliche bewegliche Oberplatte, an welcher der Pfosten befestigt ist, gegen die Deckenplatte presst. Sie betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung dieses Sockels.



   Ein solcher Sockel ist deshalb sehr vorteilhaft, weil z. B.



  beim Anfahren eines an ihm befestigten Pfostens die Oberplatte um eine sich an der Deckenplatte abstützende Randpartie gekippt wird, wobei der verformbare Körper zusammengepresst wird, was eine rasche Steigerung der Gegenkraft hervorruft. Diese Gegenkraft kann durch die Wahl des verformbaren Körpers, z. B. Gummi, Schaum, Feder, oder nur plastisch verformbare Masse bzw. Körper gewählt werden. Es kommen dabei auch Kombinationen von elastisch und plastisch verformbaren Materialien in Betracht.



   Um zu verhindern, dass der am Sockel befestigte Pfosten unnötig leicht wackelt, bzw. um ihm die erwünschte Standfestigkeit oder Federungscharakteristik zu geben, ist es manchmal erforderlich, die Spannkraft des verformbaren Körpers abzustimmen oder nachzuregeln. Dies konnte bei dem bekannten Sockel nur dadurch erfolgen, dass man den an seiner Bodenplatte teilweise offenen Hohlkörper mittels Schrauben in einen Topf presste, an dessen Boden verschieden dicke Einlagen vorgesehen werden konnten, durch die die Spannplatte gehoben und der verformbare Körper zusammengepresst wurde.

  Nach einem weiteren nicht veröffentlichten Vorschlag ist es auch möglich, diese kostspielige Bauweise dadurch zu vermeiden, dass man die Deckenplatte des Hohlkörpers abschraubbar macht und nun unter oder über den verformbaren Körper Einlagen legt, welche beim neuerlichen Anschrauben der Deckenplatte an die Seitenwände den zum Spannen erforderlichen Druck auf den verformbaren Körper ausüben.



  Aber auch diese Ausführungsform ist kompliziert und teuer in der Fertigung. Bei beiden genannten Formen ist der Nachteil vorhanden, dass die Wahl der Einlage bei Nachreglagen nur versuchsweise erfolgen kann, also zeitraubende, oft mehrfache Auswechslungen nötig macht, bis die richtige Spannung erreicht ist. Nachteilig ist ferner, dass beim Herausnehmen des Hohlkörpers aus dem Topf oder bei jedem Abnehmen der Deckenplatte die bereits vorhandene Grund-Vorspannung aufgehoben und beim Wiederaufschrauben wiederhergestellt werden muss, was sehr lange Schrauben oder besondere, auf der Montageplatte schwer zu handhabende Pressen nötig macht. Zudem sind diese Verschraubungen der Witterung ausgesetzt und können oft schon nach kurzer Zeit nicht mehr funktionstüchtig sein.



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Sockel der eingangs genannten Art zu schaffen, der trotz der Möglichkeit der einfachen Regelung der Spannung des verformbaren Körpers bei und nach der Herstellung einfach und preisgünstig ist. Sie hat ferner zur Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Sockels zu schaffen.



   Ein erfindungsgemässer Sockel der eingangs genannten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass in der Spannplatte eine in sie geschraubte und durch sie hindurch schraubbare zentrale Spannschraube vorgesehen ist, welche an der Bodenplatte abstützbar ist, wobei im verformbaren Körper und in der Oberplatte je eine zentrale Öffnung zum Hindurchführen eines Werkzeuges zur Betätigung der Spannschraube vorgesehen ist.



   Vorzugsweise ist der Pfosten durch lösbare Mittel, z. B.



  Schrauben, insbesondere solche mit einer Sollbruchstelle, in an sich bekannter Weise an der Oberplatte befestigt.



   Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform kann am unteren Ende des hohlen Pfostens eine Ringscheibe so angebracht sein, dass sie einen auswärtigen Flansch zum Hindurchführen der Befestigungsschrauben zwecks Befestigung an der Oberplatte aufweist. Diese Ringscheibe greift auch bevorzugterweise in das Innere des hohlen Pfostenrohres.



   Es besteht so die Möglichkeit, nicht nur bei abgenommenem Pfosten mit dem besagten Werkzeug durch die Öffnung der
Oberplatte und die Öffnung im verformbaren Körper an die Spannschraube zu gelangen, sondern auch mit einem entspre chend langen Werkzeug durch den hohlen Pfosten direkt nach unten zur Schraube vorzudringen.



   Ferner bietet die Ausführungsform mit der auch ins Innere  des Hohlpfostens greifenden Ringscheibe die Möglichkeit, je einen Verankerungskörper durch die Ringscheibe in den Hohlpfosten und durch das Loch der Oberplatte in den Sockel einzuführen, wo diese Verankerungskörper knebelartig gegen das Herausziehen selbstsichernd liegen können, und wobei die beiden Verankerungskörper durch eine biegsame Verbindung, z. B. Stahlseil oder Kette, so verbunden sein können, dass ein abgeschraubter oder durch Bruch der Sollbruchstellen der Pfosten-Befestigungsschrauben gelöster Pfosten nicht weggeschleudert oder weggetragen werden kann.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemässen Sockels ist dadurch gekennzeichnet, dass man in einen Seitenwände und Deckenplatte aufweisenden Hohlkörper die Oberplatte, den verformbaren Körper, die mit Spannschraube versehene Spannplatte und die Bodenplatte einführt und die Bodenplatte gegen den verformbaren Körper presst und dann an den Hohlkörperseitenwänden fixiert. Ein dergestalt hergestellter Hohlkörper bietet nun die Möglichkeit, durch das Hindurchschrauben der Spannschraube durch die Spannplatte die Spannplatte von der Bodenplatte abzuheben und den verformbaren Körper einer weiteren Spannung auszusetzen. Dies kann sowohl dem Zweck dienen, an Lager befindliche Sockel vor Auslieferung auf die gewünschten Spannungswerte einzustellen, also auch dem Zweck, am Montageort der Sockel, d. h. dort, wo sie gebraucht werden, Nachreglagen vorzunehmen.



   Die Erfindung soll nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher beschrieben werden.



   Die einzige Zeichnungsfigur zeigt einen Vertikalschnitt durch eine weitgehend schematisierte Darstellung eines Sockels mit gebrochen gezeichnetem daran befestigtem Pfosten.



   Der starre Hohlkörper besteht aus einem die Seitenwände 1 bildenden zylindrischen Rohr, an welches oben die Deckenplatte 2 mit darin angeordneter Öffnung 21 angeschweisst ist, wobei die Bodenplatte 3 durch Schweissen mit den Wänden, d. h. dem Rohr 1 verbunden ist. Im Inneren des Hohlkörpers 1, 2, 3 ist die Oberplatte 4 innen an der Deckenplatte 2 anliegend, darunter ein (z. B. aus gummiartigem Material bestehender) verformbarer Körper 5 und zwischen diesem und der Bodenplatte 3 die Spannplatte 6 vorgesehen. Der verformbare Körper 5 ist im vorliegenden Fall als dickwandiger Hohlzylinder mit Öffnung 51 ausgebildet, wobei die Offnung 51 auch eine andere z. B. konische Form haben könnte und wobei der Körper 5 auch seitlich z. B. spindelförmig verjüngt sein könnte, um beispielsweise andere Federungscharakteristik aufzuweisen.



   Der Pfosten 7, welcher an Ringscheibe 71 angeschweisst ist, ist durch Ringscheibe 71 mittels Schrauben 72 (mit nicht bezeichneten Sollbruchstellen) an Platte 4 befestigt. Die Ringscheibe 71 weist einen in das Innere des Rohres 7 greifenden Rand 71 auf, und sie hat ein Loch 71".



   Man kann nun bei der gezeichneten montierten Stellung des Pfostens 7 mit einem Werkzeug durch Pfosten 7, Löcher 71" und 41 sowie Öffnung 51 an die Spannschraube 61 gelangen, welche in einem durch die Platte 6 gehenden Gewinde eingeschraubt ist, und man kann durch entsprechendes Hindurchschrauben der Spannschraube 61 durch Spannplatte 6 den bereits als dünnen Spalt 63 gezeichneten Abstand der Spannplatte 6 und Bodenplatte 3 vergrössern. Dadurch wird der Körper 5 stärker zusammengepresst, so dass er auch die Oberplatte 4 stärker an die Deckenplatte 2 andrückt, was eine höhere Vorspannung bedingt. Damit beim Schrauben der Schraube 61 Spannplatte 6 nicht verdreht wird, hat sie Fortsätze 62, welche in den Körper 5 eingreifen. Dem gleichen Zweck können auch die Fortsätze 42 an der Oberplatte 4 dienen.



   Die Herstellung des Sockels erfolgt dadurch, dass man einen Rohrabschnitt für die Wandungen 1 mit einer Ringplatte als Deckenplatte 2 verschweisst, die Oberplatte 4 hineinlegt, den Körper 5 nachschiebt, in die Spannplatte 6 die Schraube 61 teilweise einschraubt und sie dann auf dem Körper 5 in der gezeichneten Weise auflegt und nun die Bodenplatte 3 einführt und mit dem gewünschten Druck den Körper 5 durch Pressen der Bodenplatte 3 in Richtung der Deckenplatte 2 vorspannt und hierauf die Bodenplatte 3 einschweisst. Die Nachreglage der Spannung kann in beschriebener Weise durch Drehen der Schraube 61 erfolgen.



   Man kann nun entweder den Pfosten 7 in bereits gezeichneter Weise am Sockel befestigen oder aber vorgängig den strichpunktiert gezeichneten Knebel K1, welcher mit Drahtseil S verbunden ist, durch das Loch 41 in die Öffnung 51 einführen, so er sich selbsttätig querstellt und nicht mehr einfach herausziehbar ist. Der am anderen Ende des Seiles S befestigte zweite Knebel K2 (ebenfalls strichpunktiert) wird analog durch Loch 71" in den Pfosten 7 eingeführt. Nun wird Pfosten 7 mit Schrauben 72 an Oberplatte 4 angebracht.



   Sollte nun der Pfosten 7 so hart angefahren werden, dass die Schrauben 72 an den Sollbruchstellen brechen, so kippt der Pfosten 7 um. Die Verankerung durch die Knebel K1, K2 und Seil S verhindert ein   Wegfliegen    des Pfostens und vermindert dadurch das Risiko weiterer Unfallschäden. Sie dient aber auch dazu, das Entwenden eines umgefahrenen Pfostens 7, der ja nicht beschädigt wurde, zu verhindern. Man kann nun mit neuen Schrauben 72 den Pfosten 7 wieder montieren.



   PATENTANSPRUCH 1
Sockel zur nachgiebigen Befestigung eines Pfostens, insbesondere für Verkehrszeichen, mit einem aus Seitenwänden sowie Deckenplatte und Bodenplatte bestehenden starren Hohlkörper, in welchem ein an einer über der Bodenplatte befindlichen bewegbaren Spannplatte anliegender verformbarer Körper angeordnet ist, welcher eine unter einer Öffnung der Deckenplatte befindliche bewegliche Oberplatte, an welcher der Pfosten befestigt ist, gegen die Deckenplatte presst, dadurch gekennzeichnet, dass in der Spannplatte (6) eine in sie geschraubte und durch sie hindurch schraubbare zentrale Spannschraube (61) vorgesehen ist, welche an der Bodenplatte (3) abstützbar ist, wobei im verformbaren Körper (5) und in der Oberplatte (4) je eine zentrale öffnung (51; 41) zum Hindurchführen eines Werkzeuges zur Betätigung der Spannschraube (61) vorgesehen ist.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Sockel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfosten (7) mittels Sollbruchstellen aufweisenden Befestigungsmitteln, insbesondere Schrauben (72), lösbar an der Oberplatte (4) befestigt ist.



   2. Sockel nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende des als Rohr ausgebildeten Pfostens (7) eine den Pfosten (7) nach aussen überragende (71) und in sein Inneres hineinragende (71') Ringscheibe (71, 71', 71") angebracht ist, welche durch Schrauben (72) mit der Oberplatte (4) lösbar verbunden ist.

 

   3. Sockel nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Pfosteninneren und im Inneren des verformbaren Körpers (5) je ein Ankerelement (K2; K1) locker vorgesehen ist, welches in wenigstens einer Richtung eine grössere Dimension aufweist als die lichte Weite (71") der Ringscheibe (71, 71', 71") des Pfostens (7) bzw. die zentrale Öffnung (41) in der Oberplatte (4), wobei die beiden Ankerelemente (K1, K2), insbesondere je ein Knebel, durch ein biegsames Verbindungsmittel (S), wie Seil oder Kette, miteinander verbunden sind.



   4. Sockel nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem verformbaren Körper (5) zugewandten Seite der Spannplatte (6) und/oder der Oberplatte (4) Vorsprünge (62; 42) vorgesehen 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. des Hohlpfostens greifenden Ringscheibe die Möglichkeit, je einen Verankerungskörper durch die Ringscheibe in den Hohlpfosten und durch das Loch der Oberplatte in den Sockel einzuführen, wo diese Verankerungskörper knebelartig gegen das Herausziehen selbstsichernd liegen können, und wobei die beiden Verankerungskörper durch eine biegsame Verbindung, z. B. Stahlseil oder Kette, so verbunden sein können, dass ein abgeschraubter oder durch Bruch der Sollbruchstellen der Pfosten-Befestigungsschrauben gelöster Pfosten nicht weggeschleudert oder weggetragen werden kann.
    Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemässen Sockels ist dadurch gekennzeichnet, dass man in einen Seitenwände und Deckenplatte aufweisenden Hohlkörper die Oberplatte, den verformbaren Körper, die mit Spannschraube versehene Spannplatte und die Bodenplatte einführt und die Bodenplatte gegen den verformbaren Körper presst und dann an den Hohlkörperseitenwänden fixiert. Ein dergestalt hergestellter Hohlkörper bietet nun die Möglichkeit, durch das Hindurchschrauben der Spannschraube durch die Spannplatte die Spannplatte von der Bodenplatte abzuheben und den verformbaren Körper einer weiteren Spannung auszusetzen. Dies kann sowohl dem Zweck dienen, an Lager befindliche Sockel vor Auslieferung auf die gewünschten Spannungswerte einzustellen, also auch dem Zweck, am Montageort der Sockel, d. h. dort, wo sie gebraucht werden, Nachreglagen vorzunehmen.
    Die Erfindung soll nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher beschrieben werden.
    Die einzige Zeichnungsfigur zeigt einen Vertikalschnitt durch eine weitgehend schematisierte Darstellung eines Sockels mit gebrochen gezeichnetem daran befestigtem Pfosten.
    Der starre Hohlkörper besteht aus einem die Seitenwände 1 bildenden zylindrischen Rohr, an welches oben die Deckenplatte 2 mit darin angeordneter Öffnung 21 angeschweisst ist, wobei die Bodenplatte 3 durch Schweissen mit den Wänden, d. h. dem Rohr 1 verbunden ist. Im Inneren des Hohlkörpers 1, 2, 3 ist die Oberplatte 4 innen an der Deckenplatte 2 anliegend, darunter ein (z. B. aus gummiartigem Material bestehender) verformbarer Körper 5 und zwischen diesem und der Bodenplatte 3 die Spannplatte 6 vorgesehen. Der verformbare Körper 5 ist im vorliegenden Fall als dickwandiger Hohlzylinder mit Öffnung 51 ausgebildet, wobei die Offnung 51 auch eine andere z. B. konische Form haben könnte und wobei der Körper 5 auch seitlich z. B. spindelförmig verjüngt sein könnte, um beispielsweise andere Federungscharakteristik aufzuweisen.
    Der Pfosten 7, welcher an Ringscheibe 71 angeschweisst ist, ist durch Ringscheibe 71 mittels Schrauben 72 (mit nicht bezeichneten Sollbruchstellen) an Platte 4 befestigt. Die Ringscheibe 71 weist einen in das Innere des Rohres 7 greifenden Rand 71 auf, und sie hat ein Loch 71".
    Man kann nun bei der gezeichneten montierten Stellung des Pfostens 7 mit einem Werkzeug durch Pfosten 7, Löcher 71" und 41 sowie Öffnung 51 an die Spannschraube 61 gelangen, welche in einem durch die Platte 6 gehenden Gewinde eingeschraubt ist, und man kann durch entsprechendes Hindurchschrauben der Spannschraube 61 durch Spannplatte 6 den bereits als dünnen Spalt 63 gezeichneten Abstand der Spannplatte 6 und Bodenplatte 3 vergrössern. Dadurch wird der Körper 5 stärker zusammengepresst, so dass er auch die Oberplatte 4 stärker an die Deckenplatte 2 andrückt, was eine höhere Vorspannung bedingt. Damit beim Schrauben der Schraube 61 Spannplatte 6 nicht verdreht wird, hat sie Fortsätze 62, welche in den Körper 5 eingreifen. Dem gleichen Zweck können auch die Fortsätze 42 an der Oberplatte 4 dienen.
    Die Herstellung des Sockels erfolgt dadurch, dass man einen Rohrabschnitt für die Wandungen 1 mit einer Ringplatte als Deckenplatte 2 verschweisst, die Oberplatte 4 hineinlegt, den Körper 5 nachschiebt, in die Spannplatte 6 die Schraube 61 teilweise einschraubt und sie dann auf dem Körper 5 in der gezeichneten Weise auflegt und nun die Bodenplatte 3 einführt und mit dem gewünschten Druck den Körper 5 durch Pressen der Bodenplatte 3 in Richtung der Deckenplatte 2 vorspannt und hierauf die Bodenplatte 3 einschweisst. Die Nachreglage der Spannung kann in beschriebener Weise durch Drehen der Schraube 61 erfolgen.
    Man kann nun entweder den Pfosten 7 in bereits gezeichneter Weise am Sockel befestigen oder aber vorgängig den strichpunktiert gezeichneten Knebel K1, welcher mit Drahtseil S verbunden ist, durch das Loch 41 in die Öffnung 51 einführen, so er sich selbsttätig querstellt und nicht mehr einfach herausziehbar ist. Der am anderen Ende des Seiles S befestigte zweite Knebel K2 (ebenfalls strichpunktiert) wird analog durch Loch 71" in den Pfosten 7 eingeführt. Nun wird Pfosten 7 mit Schrauben 72 an Oberplatte 4 angebracht.
    Sollte nun der Pfosten 7 so hart angefahren werden, dass die Schrauben 72 an den Sollbruchstellen brechen, so kippt der Pfosten 7 um. Die Verankerung durch die Knebel K1, K2 und Seil S verhindert ein Wegfliegen des Pfostens und vermindert dadurch das Risiko weiterer Unfallschäden. Sie dient aber auch dazu, das Entwenden eines umgefahrenen Pfostens 7, der ja nicht beschädigt wurde, zu verhindern. Man kann nun mit neuen Schrauben 72 den Pfosten 7 wieder montieren.
    PATENTANSPRUCH 1 Sockel zur nachgiebigen Befestigung eines Pfostens, insbesondere für Verkehrszeichen, mit einem aus Seitenwänden sowie Deckenplatte und Bodenplatte bestehenden starren Hohlkörper, in welchem ein an einer über der Bodenplatte befindlichen bewegbaren Spannplatte anliegender verformbarer Körper angeordnet ist, welcher eine unter einer Öffnung der Deckenplatte befindliche bewegliche Oberplatte, an welcher der Pfosten befestigt ist, gegen die Deckenplatte presst, dadurch gekennzeichnet, dass in der Spannplatte (6) eine in sie geschraubte und durch sie hindurch schraubbare zentrale Spannschraube (61) vorgesehen ist, welche an der Bodenplatte (3) abstützbar ist, wobei im verformbaren Körper (5) und in der Oberplatte (4) je eine zentrale öffnung (51; 41) zum Hindurchführen eines Werkzeuges zur Betätigung der Spannschraube (61) vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Sockel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfosten (7) mittels Sollbruchstellen aufweisenden Befestigungsmitteln, insbesondere Schrauben (72), lösbar an der Oberplatte (4) befestigt ist.
    2. Sockel nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende des als Rohr ausgebildeten Pfostens (7) eine den Pfosten (7) nach aussen überragende (71) und in sein Inneres hineinragende (71') Ringscheibe (71, 71', 71") angebracht ist, welche durch Schrauben (72) mit der Oberplatte (4) lösbar verbunden ist.
    3. Sockel nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Pfosteninneren und im Inneren des verformbaren Körpers (5) je ein Ankerelement (K2; K1) locker vorgesehen ist, welches in wenigstens einer Richtung eine grössere Dimension aufweist als die lichte Weite (71") der Ringscheibe (71, 71', 71") des Pfostens (7) bzw. die zentrale Öffnung (41) in der Oberplatte (4), wobei die beiden Ankerelemente (K1, K2), insbesondere je ein Knebel, durch ein biegsames Verbindungsmittel (S), wie Seil oder Kette, miteinander verbunden sind.
    4. Sockel nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem verformbaren Körper (5) zugewandten Seite der Spannplatte (6) und/oder der Oberplatte (4) Vorsprünge (62; 42) vorgesehen
    sind, welche in den verformbaren Körper (5) eingreifen.
    5. Sockel nach Patentanspruch I oder einem der Unteran sprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannplatte (6) und/oder die Oberplatte (4) mit dem verformbaren Körper (5) verbunden, insbesondere verklebt, sind.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines Sockels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man in einen Seitenwände (1) und Deckenplatte (2) aufweisenden Hohlkörper die Oberplatte (4), den verformbaren Körper (5), die mit Spannschraube (61) versehene Spannplatte (6) und die Bodenplatte (3) einführt und die Bodenplatte (3) gegen den verformbaren Körper (5) presst und dann an den Hohlkörperseitenwänden (1) fixiert.
    UNTERANSPRÜCHE 6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeich net, dass man durch Drehen der Spannschraube (61) in der Spannplatte (6) die vorhandene Vorspannung des verformba ren Körpers (5) erhöht oder senkt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man einen am einen Ende eines biegsamen Verbindungsmittels (S), wie Drahtseil oder Kette, befindlichen Ankerkörper (K1) durch die zentrale Öffnung (41) der Oberplatte (4) einführt, dass man einen am anderen Ende des Verbindungsmittels (S) befindljchen Ankerkörper (K2) durch die Öffnung (71") der am unteren Ende des Pfostens (7) befindlichen Ringscheibe (71, 71', 71") eingeführt und hierauf die Ringscheibe (71, 71, 71") mittels Schrauben (72) an der Oberplatte (4) befestigt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0006984A1 (de) * 1978-07-13 1980-01-23 Vulkan Werk für Industrie- und Aussenbeleuchtung GmbH Signal- oder Leuchtenmast für Verkehrsflächen
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FR2641557A1 (fr) * 1989-01-11 1990-07-13 Concept Urbain Dispositif de fixation au sol de poteau ou potelet

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