CH524807A - Innenmessgerät - Google Patents
InnenmessgerätInfo
- Publication number
- CH524807A CH524807A CH525271A CH525271A CH524807A CH 524807 A CH524807 A CH 524807A CH 525271 A CH525271 A CH 525271A CH 525271 A CH525271 A CH 525271A CH 524807 A CH524807 A CH 524807A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- pin
- measuring device
- measuring
- feeler
- axis
- Prior art date
Links
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims description 13
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 11
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 9
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 9
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 6
- 230000036316 preload Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 11
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/08—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters
- G01B5/12—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters internal diameters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
Innenmessgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Innenmessgerät, mit einem Messkopf, der einen feststehenden Messbolzen und einen diesem in koaxialer Anordnung diametral gegenüberliegenden, axial verschiebbaren Tastbolzen, dessen Messbewegung entgegen der Wirkung einer Feder über ein Gestänge auf eine Messuhr übertragen wird, und der in jeder Lage mittels eines in einen Handgriff hineinragenden Brems- und Feststellgliedes feststellbar ist, umfasst. Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Innenmessgerät der oben beschriebenen Art zu schaffen, das auch zum Messen von Bohrungen kleinsten Durchmessers verwendet, bei Messungen an praktisch beliebigen Stellen der axialen Längen einer Bohrung eingesetzt werden kann und bei dem jeglicher Einfluss des Bedienenden auf die Messung vermieden wird. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Tastbolzen einen Anschlag trägt, dessen Kontaktfläche direkt oder unter Zwischenschaltung eines Wälzkörpers indirekt ständig mit dem Gestänge in Kontakt steht, und dass das Brems- und Feststellglied als zapfen- bzw. stangenförmiges Druckglied ausgebildet ist, das in seiner Bremsstellung an einem der die Messbewegung mitmachenden Teile reibschlüssig anliegt. Zweckmässigerweise ist der Anschlag scheibenförmig ausgebildet und auf den Tastbolzen aufgeschraubt. Es kann aber auch die dem Obertragungsgestänge zugewandte Stirnfläche des Tastbolzens, wobei diese Fläche gegen die Bolzenachse abgeschrägt ist, als Anschlag dienen. Hierbei ist der als Kugel ausgebildete Wälzkörper zwischen der schrägen Endfläche des Tastbolzens und der zumindest angenähert senkrecht zur Längsmittelachse einer das Gestänge führenden Bohrung ver ]aufenden Endfläche des als Druckstange ausgebildeten Gestänges angeordnet. Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wirkt auf das dem Tastbolzen abgewandte Ende der Druckstange eine Druckfeder in Richtung auf den Tastbolzen ein, deren Kraft zweckmässig veränderlich ist, indem ihr der Druckstange abgewandtes Ende sich an einem in Richtung der Druckstangenlängsachse mit Hilfe eines Gewindes verstellbaren Anlagestück abstützt. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der Messkopf aus einer die Führungsbohrungen für den Tastbolzen und für den Messbolzen enthaltenden Hauptpartie und aus einer Anschlusspartie mit einer zumindest angenähert rechtwinklig zu den Führungsbohrungen verlaufenden Anschlussbohrung besteht, die den Wälzkörper und das vordere Ende der Druckstange aufnimmt. Die Druckstange ist vorzugsweise in einem mit der Anschlussbohrung des Messkopfes koaxialen Rohr geführt, an dessen einem Ende die Anschlusspartie des Messkopfes durch Verschrauben befestigt ist und dessen anderes Ende mit der Messuhr verbunden ist, indem der Anschlussstutzen der Messuhr in das geschlitzte Ende des Rohres eingesteckt und festgeklemmt ist. Vorzugsweise sind das die Druckstange führende Rohr, die Messuhr und der Messkopf so angeordnet, dass bei senkrecht hochstehendem Tastbolzen das Zifferblatt der Messuhr zumindest angenähert waagerecht liegt. Das als Druckglied ausgebildete Brems- und Feststellglied kann in einer Querbohrung in der Wandung des die Druckstange führenden Rohres radial in Richtung auf die Druckstange zu und von dieser weg geführt sein. Das Druckglied kann an einem Ende eines Doppelhebels angebracht sein, der zumindest angenähert in der Mitte zwischen seinen Ende am Rohr zur Führung der Druckstange um eine Achse verschwenkbar gelagert ist, die senkrecht zur Längsmittelachse der Druckstange und des Tastbolzens verläuft. Vorzugsweise ist dem Brems- und Feststellglied eine Entriegelungseinrichtung zugeordnet, die bei Betätigung das Brems- und Feststellglied vom Tastbolzen bzw. der Druckstange abhebt. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung hat der Messkopf die Gestalt eines flachen Prismas, wobei an einer Schmalseite das freie Ende des Tastbolzens vorsteht und an einer dazu benachbarten die Messuhr angeordnet ist, deren Zifferblatt sich in einer Ebene befindet, die zumindest angenähert rechtwinklig zu der dem Tastbolzen und dem Messbolzen gemeinsamen Achse verläuft. Das Gestänge zur Betätigung der Messuhr enthält vorzugsweise einen Doppelhebel, der um eine senkrecht zur Längsachse des Druckgliedes und zu der dem Tastbolzen und dem Messbolzen gemeinsamen Achse verlaufende Schwenkachse drehbar ist und dessen eines Ende dem scheibenförmigen Anschlag am Bolzen zugeordnet ist, während sein anderes Ende mit dem Fühler der Messuhr zusammenwirkt. Am feststehenden Messbolzen kann ein Anlageschuh in Richtung der Bolzenachse gleitbar gelagert sein, wobei ihn eine Feder gegen das Bolzenende drängt. Der Anlageschuh sitzt auf einer am Messbolzen axial verschiebbar gelagerten Hülse, die einen quer durch ihre Bohrung verlaufenden Führungsstift enthäl'c, der in einem sich in axialer Richtung erstreckenden Längsschlitz des Messbolzens geführt ist und an dem sich über ein Anlageplättchen die dem Tastbolzen zugeordnete Druckfeder abstützt. Die Auflageflächen des Tastbolzens und des Messbolzens sind vorzugsweise kugelkalottenförmig nach aussen gewölbt. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Druckglied unter der Wirkung einer Feder steht, die bestrebt ist, es in Richtung auf den Tastbolzen bzw. das Über- tragun gsgestänge vorzuschieben. Diese Feder stützt sich an ihrem dem Tastbolzen abgewandten Ende an einem Schraubteil, das in einer Innengewindebohrung des Handgriffs geführt ist und in deren Längsrichtung unter Veränderung der Vorspannung der Feder ein- und ausschraubbar ist. Weiterhin ist nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen, dass die dem Bremsund Feststellglied zugeordnete Entriegelungseinrichtung am Handgriff geführt ist und einen von aussen her betätigbaren Hebel enthält, dessen inneres Ende bei Be Betätigung eine Schwenkbewegung ausführt, die der Vorschubbewegung des Brems- und Feststellgliedes ent gegengesetzt gerichtet ist. Zweckmässigerweise ist der Hebel der Entriegelungseinrichtung am Handgriff um eine Achse verschwenkbar gelagert, die rechtwinklig zur Längsachse des Handgriffs und zu der dem Tastbolzen und dem Messbolzen gemeinsamen Achse verläuft. Dem Hebel der Entriegelungseinrichtung kann ein Anschlag des Brems- und Feststellgliedes, z. B. eine Schraube, zugeordnet sein, an dem der Hebel im Verlaufe seiner Schwenkbewegung entgegen der Federwirkung angreift. Schliesslich kann der Messkopf an einem Ende des als langgestreckter prismatisch-zylindrischer Körper ausgebildeten Handgriffs derart angeordnet sein, dass seine Längsachse mit der dem Tastbolzen und dem Messbolzen gemeinsamen Achse einen rechten Winkel bildet. Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die Zeichnung beispielsweise erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 den Gegenstand der Erfindung in einer Seiten ansicht in einem axialen Schnitt, Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, von der Seite aus gesehen, in perspektivischer Darstellung, und Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 in einer Seitenansicht, in einem senkrechten Schnitt in vergrösserter Darstellung. Der Gegenstand der Erfindung wird nun zunächst unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben. Das dargestellte Messgerät besitzt einen Messkopf 1 mit einem feststehenden Messbolzen 2 auf der einen Seite und einem diesem in kcaxialer Anordnung diametral gegen überliegenden Tastbolzen 3 auf der anderen Seite, der im Messkopf 1 axial verschiebbar geführt ist. Das dargestellte Messgerät besitzt darüber hinaus einen Handgriff, der mit 4a bezeichnet ist, und eine Messuhr 5. Zwischen der Messuhr 5 und dem Tastbolzen 3 ist ein Übertragungsgestänge vorgesehen, das die Verschiebebewegung des Tastbolzens 3 in eine etwa rechtwinldig hierzu verlaufende Betätigungsbewegung umwandelt, die auf eine durch die Messuhr 5 dargestellte Anzeige- oder Registriereinrichtung einwirkt. Das Übertragungsgestänge, mit 4 bezeichnet, enthält einen als Kugel ausgebildeten Wälzkörper 6 und eine Druckstange 7, deren Längsmittelachse etwa rechtwinklig zu der Längsmittelachse des Tastbolzens 3 und des Messbolzens 2 verläuft und deren dem Tastbolzen 3 abgewandtes Ende über den Fortsatz 12 den Fühler 8 der Messuhr 5 beeinflusst, mit dem er in ständiger kraftschlüssiger Verbindung steht. Der Tastbolzen 3 steht also einerseits unter der Wirkung der von der zu überprüfenden Wandung 9 in Richtung des Pfeils 9a ausgeübten Reaktionskraft und andererseits unter der dieser entgegengesetzten Kraft gemäss Pfeil 9b, die vom Fühler 8 der Messuhr 5 ausgeübt wird. Der Tastbolzen 3 ist dabei in einer in Längsrichtung des Messlropfes 1 verlaufenden Bohrung geführt, deren Längsmittelachse mit der Längsmittelachse der die Druckstange führenden Bohrung einen Winkel von 90" bildet, während die Druckstange 7 und die zu ihrer Führung dienende Bohrung andererseits mit dem Fühler der Messuhr koaxial angeordnet ist. Das dem Wälzkörper 6 zugewandte Ende des Tastbolzens 3 besitzt eine schräge Abschlussfläche 10, mit der der Tastbolzen 3 am Wälzkörper 6 anliegt, wobei dieser Wälzkörper 6 zwischen der schrägen Abschlussfläche 10 des Tastbolzens 3 auf der einen Seite und der Stirnfläche 11 der Druckstange 7 auf der anderen Seite angeordnet ist. Hierbei kann auf das dem Tastbolzen 3 abgewandte Ende der Druckstange 7 zusätzlich noch eine Druckfeder 13 in Richtung auf den Tastbolzen 3 gemäss Pfeil 13a einwirken, deren Kraft zweckmässigerweise veränderlich ist. Zu diesem Zweck kann sich die Feder 13 beispielsweise an einem durch ein Gewinde verstellbaren Anlagestück 14 abstützen. Der Messkopf selbst kann aus einer die Führungsbohrung für den Tastbolzen 3 und für den Messbolzen 2 enthaltenden Hauptpartie 3a und aus einer Anschlusspartie 3b mit einer etwa rechtwinklig zu den Führungsbohrungen verlaufenden Anschlussbohrung 3c bestehen, die den Wälzkörper 6 und das vordere Ende 7a der Druckstange 7, die in einem Rohr 15 gefiihrt ist, aufnimmt. Am einen axialen Ende des Rohres 15 ist die Anschlusspartie 3b des Messkopfes durch Verschrauben befestigt, wie bei 3d gezeigt ist, während das andere axiale Ende mit der Messuhr 5 verbunden ist, indem der Anschlussstutzen 15a der Messuhr 5 in das geschlitzte axiale Ende des Rohres 15 eingesteckt und in seiner Lage mit Hilfe des Klemmstücks 16 festgeklemmt ist. Die Zuordnung des Rohres 15, der Messuhr 5 und des Messkopfes zueinander ist so getroffen, dass bei etwa senkrecht hochstehendemMessbolzen, wie in Fig. 1 dargestellt, das Zifferblatt der Messuhr etwa waagerecht liegt, so dass ein einfaches Hantieren mit dem Gerät und ein sicheres Ablesen der ermittelten Werte möglich ist. Der Druckstange 7 ist im Bereich des Handgriffs 4a noch eine Feststelleinrichtung 19 zugeordnet, die zum Festhalten der Druckstange in ihrer jeweiligen Lage dient und die auf mechanischem Wege wirkt. Diese Feststelleinrichtung 19 enthält ein zapfenförmiges Druckglied 20, das an dem die Druckstange 7 führenden Rohr 15 auf die Druckstange 7 zu und von dieser weg verschiebbar geführt ist, indem es in der Querbohrung 21 des Rohres in radialer Richtung bewegbar ist, und das in der Festhaltestellung mit seiner Stirnfläche am Umfang der Druckstange anliegt, wie bei 22 in der Zeichnung dargestellt ist. Dieses Druckglied 20 ist an einem Ende eines Doppelhebels 23 vorgesehen, der etwa in der Mitte zwischen seinen Enden bei 24 am Rohr 15 verschwenkbar gelagert ist, und zwar um eine Achse, die senkrecht zur Längsmittelachse der Druckstange und des Tastbolzens verläuft. Das dem Druckglied abgewandte Ende des Doppelhebels dient zur Be Betätigung, wie bei 26 gezeigt ist, und steht unter der Wirkung einer Feder 27, die als Druckfeder bestrebt ist, das Druckglied an die Druckstange anzudrücken. Wenn man also in eine zu prüfende Bohrung hineinfährt, wird der Tastbolzen durch die Wandung der Bohrung, z. B. in Richtung des Pfeiles 9a nach innen bewegt, und er überträgt diese Bewegung über die Kugel 6 auf die Druckstange 7, die ihrerseits den Fühler 8 der Messuhr betätigt, was zur Folge hat, dass auf dem Zifferblatt der Messuhr der betreffende Wert angezeigt wird. Das Druckglied 20 dient dazu, die Druckstange 7 in ihrer Lage festzuhalten, so dass auch der angezeigte Messwert festgehalten wird. Erst nach Lösen der Feststelleinrichtung 19 von Hand wird die Druckstange 7 unter der Wirkung der Feder 13 und der Messuhrfeder in die Ausgangslage zurückgeführt, was zur Folge hat, dass auch der Tastbolzen in die Ausgangslage zurückgeführt wird. Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2 und 3 dargestellt. Mit 1 ist der Messkopf, mit 2 der Messbolzen und mit 3 der Tastbolzen bezeichnet. Der axial verschiebbare Tastbolzen 3 steht unter der Wirkung einer Druckfeder 2a, die sich mit ihrem einen Ende am Messbolzen 2 bzw. - wie später erläutert werden wird - an einem mit diesem verbundenen Teil abstützt und deren anderes Ende in eine zentrale axiale Ausnehmung oder Bohrung 28 am Tastbolzen 3 eingreift und sich am Grund 28a dieser Ausnehmung abstützt. Der unter der Wirkung der Feder 2a stehende Tastbolzen 3 beeinflusst über ein Gestänge 7' den Fühler 8 einer Messuhr 5, indem das aus dem Messkopf 1 vorstehende Ende des Tastbolzens 3 einen scheibenförmigen Anschlag 10 trägt, der an diesem Ende aufund niederschraubbar ist und der zum Zusammenwir ken mit dem Gestänge 7' bestimmt ist, das zur Betätigung des Fühlers 8 der Messuhr 5 dient. Insgesamt ergibt sich hierbei eine Anordnung, bei der der Messkopf 1 die Gestalt eines flachen Prismas hat, wobei an einer Schmalseite das freie Ende des Tastbolzens 3 vorsteht und an einer dazu benachbarten Messuhr 5 angeordnet ist, deren Zifferblatt sich hierbei in einer Ebene befindet, die etwa rechtwinklig zu der dem Tastbolzen 3 und dem Messbolzen 2 gemeinsamen Achse verläuft. Diese Anordnung der Messuhr erleichtert ganz erheblich die Bedienung des Gerätes, weil nunmehr das gemessene Mass jederzeit mit einem Blick festgestellt werden kann. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist das Gestänge 7' zur Betätigung der Messuhr 5 als um die Achse 29 schwenkbarer Doppelhebel ausgebildet. Das eine Ende dieses Doppelhebels liegt an dem scheibenförmigen Anschlag 10 am Tastbolzen 3 an, während das andere Ende des Doppelhebels mit dem Fühler 8 der Messuhr 5 zusammenwirkt. Am feststehenden Messbolzen 2 ist ein Anlageschuh 30 in Richtung der Bolzenachse gleitbar gelagert, wobei ihn eine Feder 2a gegen das Bolzenende drängt. Der Anlageschuh 30 sitzt auf einer Hülse 31, die am Messbolzen 2 axial verschiebbar ist und die einen quer zu ihrer Bohrung verlaufenden Führungsstift 32 enthält, der in einem sich in axialer Richtung erstreckenden Längsschlitz 33 des Messbolzens 2 geführt ist und an dem sich über ein Anlageplättchen 34 die dem Tastbolzen 3 zugeordnete Druckfeder 2a abstützt. Dieser Anlageschuh 30 dient dazu, ein unbeabsichtigtes Verkanten des Gerätes in der Bohrung mit Sicherheit zu verhindern. Um die Handhabung des Gerätes zu erleichtern, sind die Stirnflächen des Tastbolzens 3 und des Messbolzens 2 kugelkalottenförmig nach aussen gewölbt. Dem Tastbolzen 3 ist ein auf mechanischem Wege betätigbares und lösbares Brems- und Feststellglied 19 zugeordnet, das im wesentlichen aus dem Druckglied 20 besteht, das stangenförmig ausgebildet ist. Dabei steht das Druckglied 20 unter der Wirkung einer Feder 27, die bestrebt ist, es in Richtung auf den Tastbolzen 3 vorzuschieben. Die Feder 27 ist bei diesem Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung ebenso wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 als Druckfeder ausgebildet, ihre Vorspannung ist einstellbar, indem sie sich in ihrem dem Tastbolzen 3 abgewandten Ende an einem Schraubteil 35 abstützt, das in einer Innengewindebohrung des Handgriffs geführt und in dessen Längsrichtung einund ausschraubbar ist. Dem Brems- und Feststellglied 19 ist eine Entriegeiungseinrichtung 36 zugeordnet, die am Handgriff geführt und mit Hilfe des Betätigungsteiles 37 voll aussen her betätigbar ist. Der Hebel 38 der Entriegelungseinrichtung 36 ist um eine Achse 40, die rechtwinklig zur Längsachse des Handgriffs und zu der dem Tastbolzen 3 und dem Messbolzen 2 gemeinsamen Achse verläuft, so verschwenkbar gelagert, dass sein freies Ende bei Betätigung des Betätigungsteils 37 eine Schwenkbewegung ausführt, die der Wirkung der Feder 27 und somit der Vorschubbewegung des Brems- und Feststellgliedes 19 entgegengesetzt gerichtet ist, wobei dieser Teil des Hebels 38 während dieser Verschwenkbewegung mit der Schraube 41, die einen verstellbaren Anschlag des Brems- und Feststellgliedes 19 darstellt, zusammenwirkt und hierbei das Brems- und Feststellglied 19 entgegen der Federwirkung abhebt. Beim Messen steht also der Tastbolzen 3 immer unter Wirkung des Brems- und Feststellgliedes 19, so dass der ermittelte Wert selbsttätig festgehalten und an der Messuhr 5 angezeigt wird. Bei Betätigen des Betätigungsteiles 37 wird jedoch der Hebel 38 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und das Brems- und Feststellglied 19 abgehoben, so dass der Tastbolzen 3 unter der Wirkung der Feder 2a in die Ausgangsstellung zurückgeht. Mit 41 ist eine längliche Ausnehmung des Hebels 38 bezeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHInnenmessgerät, mit einem Messkopf, der einen feststehenden Messbolzen und einen diesem in koaxialer Anordnung diametral gegenüberliegenden, axial verschiebbaren Tastbolzen, dessen Messbewegung entgegen der Wirkung einer Feder über ein Gestänge auf eine Messuhr übertragen wird und der in jeder Lage mittels eines in einen Handgriff hineinragenden Brems- und Feststellgliedes feststellbar ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastbolzen (3) einen Anschlag (10) trägt, dessen Kontaktfläche direkt oder unter Zwischenschaltung eines Wälzkörpers (6) indirekt ständig mit dem Gestänge (7, 7') in Kontakt steht, und dass das Brems- und Feststellglied (19) als zapfen- bzw. stangenförmiges Druckglied (20) ausgebildet ist, das in seiner Bremsstellung an einem der die Messbewegung mitmachenden Teile reibschlüssig anliegt.UNTERANSPRÜCHE 1. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (10) scheibenförmig ausgebildet und auf den Tastbolzen (3) aufgeschraubt ist.2. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Übertragungsgestänge (7) zugewandte Stirnfläche des Tastbolzens (3), wobei diese Fläche gegen die Bolzenachse abgeschrägt ist, als Anschlag (10) dient.3. Innenmessgerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Kugel ausgebildete Wälzkörper (6) zwischen der schrägen Endfläche des Tastbolzens (3) und der zumindest angenähert senkrecht zur Längsmittelachse einer das Gestänge (7) führenden Bohrung verlaufenden Endfläche des als Druckstange ausgebildeten Gestänges (7) angeordnet ist.4. Innenmessgerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf das dem Tastbolzen (3) abgewandte Ende der Druckstange (7) eine Druckfeder (13) in Richtung auf den Tastbolzen (3) einwirkt, deren Kraft zweckmässig veränderlich ist, indem ihr der Druckstange (7) abgewandtes Ende sich an einem in Richtung der Druckstangenlängsachse mit Hilfe eines Gewindes verstellbaren Anlagestück (14) abstützt.5. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Messkopf (1) aus einer die Führungsbohrungen für den Tastbolzen (3) und für den Messbolzen (2) enthaltenden Hauptpartie (3a) und aus einer Anschlusspartie (3b) mit einer zumindest angenähert rechtwinklig zu den Führungsbohrungen verlautenden Anschlussbohrung (3c) besteht, die den Wälzkörper (6) und das vordere Ende (7a) der Druckstange (7) aufnimmt.6. Innenmessgerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstange (7) in einem mit der Anschlussbohrung (3c) des Messkopfes (1) koaxialen Rohr (15), das als Handgriff ausgebildet ist, geführt ist, an dessen einem Ende die Anschlusspartie (3b) des Messkopfes (1) durch Verschrauben befestigt ist und dessen anderes Ende mit der Messuhr (5) verbunden ist, indem der Anschlussstutzen (15a) der Messuhr (5) in das geschlitzte Ende des Rohres (15) eingesteckt und festgeklemmt ist.7. Innenmessgerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das die Druckstange (7) führende Rohr (15), die Messuhr (5) und der Messkopf (1) so angeordnet sind, dass bei senkrecht hochstehendem Tastbolzen (3) das Zifferblatt der Messuhr (5) zumindest angenähert waagerecht liegt.8. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das als Druckglied (20) ausgebildete Brems- und Feststellglied (19) in einer Querbohrung (21) in der Wandung des die Druckstange (7) führenden Rohres (15) radial in Richtung auf die Druckstange (7) zu und von dieser weg geführt ist.9. Innenmessgerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckglied (20) an einem Ende eines Doppelhebels (23) angebracht ist, der zumindest angenähert in der Mitte zwischen seinen Enden am Rohr (15) zur Führung der Druckstange (7) um eine Achse (24) verschwenkbar gelagert ist, die senkrecht zu den Längsmittelachsen der Druckstange (7) und des Tastbolzens (3) verläuft.10. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Brems- und Feststellglied (19) eine Entriegelungseinrichtung (36) zugeordnet ist, die bei Betätigung das Druckglied (20) vom Tastbolzen (3) bzw. der Druckstange (7) abhebt.11. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Messkopf (1) die Gestalt eines flachen Prismas hat, wobei an einer Schmalseite das freie Ende des Tastbolzens (3) vorsteht und an einer dazu benachbarten die Messuhr (5) angeordnet ist, deren Zifferblatt sich in einer Ebene befindet, die zumindest angenähert rechtwinklig zu der dem Tastbolzen (3) und dem Messbolzen (2) gemeinsamen Achse verläuft.12. Innenmessgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (7') zur Betätigung der Messuhr (5) einen Doppelhebel enthält, der um eine senkrecht zur Längsachse des Handgriffs (4a) und zu der dem Tastbolzen (3) und dem Messbolzen (2) gemeinsamen Achse verlaufende Schwenkachse (20) drehbar ist und dessen eines Ende dem scheibenförmigen Anschlag (10) am Tastbolzen (3) zugeordnet ist, während sein * anderes Ende mit dem Fühler (8) der Messuhr (5) zusammenwirkt.13. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am feststehenden Messbolzen (2) ein Anlageschuh (30) in Richtung der Bolzenachse gleitbar gelagert ist, wobei ihn eine Feder (2a) gegen das Bolzenende drängt.14. Innenmessgerät nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschuh (30) auf einer am Messbolzen (2) axial verschiebbar gelagerten Hülse (31) sitzt, die einen quer durch ihre Bohrung verlaufenden Führungsstift (32) enthält, der in einem sich in axialer Richtung erstreckenden Längsschlitz (33) des Messbolzens (2) geführt ist und an dem sich über ein Anlageplättchen (34) die dem Tastbolzen (3) zugeordnete Druckfeder (2a) abstützt.15. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiruflächen des Tastbolzens (3) und des Messbolzens (2) kugelkalottenförmig nach aussen gewölbt sind.16. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckglied (20) unter der Wirkung einer Feder (27) steht, die bestrebt ist, es in Richtung auf den Tastbolzen (3) bzw. das tSbertra- gungsgestänge (7) vorzuschieben.17. Innenmessgerät nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Feder (27) an ihrem dem Tastbolzen (3) abgewandten Ende an einem Schraubteil (35) abstützt, das in einer Innengewindebohrung des Handgriffs (4a) geführt ist und in deren Längsrichtung unter Veränderung der Vorspannung der Feder ein- und ausschraubbar ist.18. Innenmessgerät nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Brems- und Feststellglied (19) zugeordnete Entriegelungseinrichtung (36) am Handgriff (4a) geführt ist und einen von aussen her betätigbaren Hebel (38) enthält, dessen inneres Ende bei Betätigung eine Schwenkbewegung ausführt, die der Wirkung der Feder (27) und somit der Vorschubbewegung des Brems- und Feststellgliedes (19) entgegengesetzt gerichtet ist.19. Innenmessgerät nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (38) der Entriegelungseinrichtung (36) am Handgriff um eine Achse (40) verschwenkbar gelagert ist, die rechtwinklig zur Längsachse des Handgriffs und zu der dem Tastbolzen (3) und dem Messbolzen (2) gemeinsamen Achse verläuft.20. Innenmessgerät nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass dem Hebel (38) der Entriegelungseinrichtung (36) ein Anschlag (40) des Bremsund Feststellgliedes (19), z. B. eine Schraube, zugeordnet ist, an dem der Hebel (38) im Verlaufe seiner Schwenkbewegung entgegen der Federwirkung angreift.21. Innenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Messkopf (1) an einem Ende des als langgestreckten prismatischen Körper ausgebildeten Handgriffs derart angeordnet ist, dass seine Längsachse mit der dem Tastbolzen (3) und dem Messbolzen (2) gemeinsamen Achse einen rechten Winkel bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH525271A CH524807A (de) | 1971-04-13 | 1971-04-13 | Innenmessgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH525271A CH524807A (de) | 1971-04-13 | 1971-04-13 | Innenmessgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH524807A true CH524807A (de) | 1972-06-30 |
Family
ID=4290471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH525271A CH524807A (de) | 1971-04-13 | 1971-04-13 | Innenmessgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH524807A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106643409A (zh) * | 2016-11-30 | 2017-05-10 | 广西玉柴机器股份有限公司 | 一种曲轴止推挡宽度测量检具 |
| CN114046714A (zh) * | 2021-11-12 | 2022-02-15 | 江顺精密机械装备科技江阴有限公司 | 一种检测量具及其安装使用方法 |
-
1971
- 1971-04-13 CH CH525271A patent/CH524807A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106643409A (zh) * | 2016-11-30 | 2017-05-10 | 广西玉柴机器股份有限公司 | 一种曲轴止推挡宽度测量检具 |
| CN114046714A (zh) * | 2021-11-12 | 2022-02-15 | 江顺精密机械装备科技江阴有限公司 | 一种检测量具及其安装使用方法 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3238336C2 (de) | ||
| DE3873309T2 (de) | Bohrfeinmessvorrichtung. | |
| DE3544515A1 (de) | Laengenmessgeraet | |
| DE3522957A1 (de) | Druckmesser | |
| DE2609627B2 (de) | Manuell betätigbarer Härtepriifer | |
| DE2757856C2 (de) | ||
| DE112017005342T5 (de) | Messvorrichtung und Verfahren zum Messen des Spiels in einem Kugelgelenk | |
| DE19751377C2 (de) | Prüfvorrichtung | |
| DE4318795C1 (de) | Meßgerät zur Distanzvergleichsmessung | |
| CH679889A5 (de) | ||
| DE1752751C3 (de) | In eine Gewindeschneidkluppe einsetzbarer selbstöffnender Gewindeschneidkopf | |
| CH432859A (de) | Tiefen-Messwerkzeug | |
| DE19856570C1 (de) | Thermometer mit Maximafunktion | |
| CH381891A (de) | Saugvorrichtung | |
| DE102013205404B4 (de) | Vorrichtung zum Verstellen einer Messeinrichtung | |
| AT201302B (de) | Meßgerät zum Messen konischer Innengewinde | |
| CH248842A (de) | Tiefenmikrometer mit mittels Abstandkerben auf verschiedene Messbereiche einstellbarem Messstab. | |
| DE2443991A1 (de) | Pruefvorrichtung fuer manometer | |
| DE1623311A1 (de) | Innenmessgeraet | |
| DE235327C (de) | ||
| DE3843402A1 (de) | Quecksilber-sphygmomanometer | |
| DE668662C (de) | Einrichtung zum Pruefen von Druckschlaeuchen, insbesondere solchen fuer hydraulische Bremsen | |
| DE2443991C1 (de) | ||
| DE1623310A1 (de) | Innenmessgeraet | |
| DE953469C (de) | Geraet zur Durchfuehrung von Laengenmessungen und/oder zur Pruefung der Toleranzhaltigkeit von Werkstuecken |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |