CH528708A - Entlüftungssystem für Küchen und andere Räume in Wohnhäusern - Google Patents

Entlüftungssystem für Küchen und andere Räume in Wohnhäusern

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CH528708A
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CH
Switzerland
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throttle
kitchen
kitchens
suction
ventilation
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Application number
CH189071A
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English (en)
Inventor
Ismael Persson Sixten
Original Assignee
Luftkonditionering Ab
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
    • F24F7/06Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit
    • F24F7/065Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit fan combined with single duct; mounting arrangements of a fan in a duct
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B15/00Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
    • B08B15/002Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using a central suction system, e.g. for collecting exhaust gases in workshops
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/20Removing cooking fumes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description


  
 



     Entiüftnngssystem    für Küchen und andere Räume in Wohnhäusern
Die Erfindung betrifft ein Entlüftungssystem für die mechanische Entlüftung von Küchen und anderen Räumen in Wohnhäusern, bei dem Küchenabzüge an einem Hauptabzugskanal   und    die übrigen Abzüge an einem weiteren   Hauptabzugskanal    angeschlossen sind, welche beide   Hauptabzugskanäle    in eine gemeinsame   Saugkam    mer münden, mit welcher Saugkammer ein   Abzugsge-    bläse verbunden ist, wobei der   Entlüftungsstrom    aus jeder Küche mittels einer Drossel reguliert wird.



   Die Installation eines zentralen   Abzugssystems    zur mechanischen Entlüftung von Appartementhäusern stellt eine wesentliche Verbesserung gegenüber den konventionellen Systemen dar, 1bei denen der Luftabzug durch eine selbsttätige, vorwiegend thermische Luftumwälzung erfolgte.



   Der   minimale    Luftwert von 80   m & h    für Küchen mit mechanischer Ventilation erwies sich aber zur Erzielung einer ausreichenden Entlüftung beim Kochen einer Mahlzeit als zu gering und ungenügend. Zur Erzielung einer ausreichenden Frischluftmenge ist der   Luftwert    mindestens auf 250 1bis 300   m31h    zu vergrössern. Ein ständiger Luftzug dieser Grössenordnung in normalen Räumen ist im Hinblick auf die Vergrösserung der Heizkosten und einer unvorhersehbaren Zufuhr von Frischluft sowie der daraus resultierenden   Abzugsphänomene    nicht diskutierbar. Es sollte stattdessen versucht werden, den Luftstrom dann zu vergrössern, wenn eine Notwendigkeit, beispielsweise das Zubereiten einer Mahlzeit, vorliegt.



   In   Wohnungen,    bei denen eine solche Möglichkeit besteht, sind Sauggebläse in der Küche installiert. Die Gebläse befinden sich entweder in einer Abzugsöffnung der Küche oder neuerdings in Verbindung mit einer sogenannten Küchenhaube über dem Kochgerät. Diese letztere Ausführung gewährleistet die besten Ergebnisse bei einer vorgegebenen Luftmenge. Derartige mit dem Gebläse in der Küche angebrachten Hauben sind allerdings nur in Einfamilienhäusern gebräuchlich, da bei einem   gemeinsassmen    Abzugssystem für verschiedene Wohnungen derartige Installationen Störungen der normalen Druckverhältnisse hervorrufen würden.

  Tatsache ist, dass wenn verschiedene Küchenventilationen in einen gemeinsamen Abzugsstrang blasen, in diesem durch den Betrieb eines oder mehrerer Gebläse ein Überdruck erzeugt wird, der einen Rückfluss der abgesaugten Luft in die angeschlossenen Räume erzeugt, in denen keine Gebläse montiert oder in denen die Gebläse nicht eingeschaltet sind.



   Diese Probleme existieren in Einfamilienhäusern nicht, da hier normalerweise die Abzugskanäle in die Atmosphäre münden. Es stellen sich aber auch hier andere Probleme. Die aus der Küche abgesaugte Luft ist   durch1Frischluft    aus der Wohnung zu ersetzen, die bei geschlossenen Fenstern durch undichte Stellen in Wänden oder Fensterrahmen oder ähnlichem, hauptsächlich aber durch   Entlüftungskanäle    im   Laderaum    und in den Toiletten angesaugt wird. Die schlechte Luft dieser Räume strömt demzufolge in die Küche. Insbesondere dem letzteren Problem wurde eine besondere Beachtung geschenkt.



   Die Mehrzahl der neu gebauten Appartementhäuser sind mit einem mechanischen Luftabzugssystem iausgerüstet, welches im allgemeinen für eine Luftmenge von 80   m:3/h    in Küchen ausgelegt ist und keine Möglichkeit besteht, diese Luftmenge partiell zu vergrössern.



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein Entlüftungssystem für Küchen und andere Räume in Wohnhäusern zu schaffen, mit dem die abgesaugte Luftmenge nach Bedarf, beispielsweise bei der Bereitung des Essens, über den bei normaler Entlüftung notwendigen Wert gesteigert wird. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst dass in den Küchen eine zum erstgenann  ten Hauptabzugskanal angeschlossene Abzugshaube ohne Abzugsgebläse angeordnet ist, die mit einer abwärts gerichteten Absaugefläche und einem Filter versehen ist, und dass in einem an die Haube angeschlossenen Abzugskanal eine Drossel mit einer Öffnung für Normalabsaugung vorgesehen ist, welche Drossel voll geöffnet werden kann, um beim Kochen erhöhte Absaugung zu erzielen.



   Das erfindungsgemässe Entlüftungssystem macht es in insbesondere Appartementhäusern möglich, eine gleichzeitige Steigerung der   Abzugsiuftmenge    zu erreichen und gestattet weiterhin eine Verbesserung der Bedingungen in Einfamilienhäusern.



   Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen genauer beschrieben.



  Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte schematische Darstellung des erfindungsgemässen   Entlüftungssystemes,   
Fig. 2 die Konstruktion der Drossel im Schnitt, und
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der Drossel nach Fig. 2.



   Die Demonstration der Wirkungsweise des   -erfin-    dungsgemässen Entlüftungssystemes und die Darstellung der auftretenden Probleme und ihrer Lösung wind anhand der Fig. 1 gezeigt. Ein Zentralgebläse 1   'bewirktJdie    Absaugung von einer Vielzahl von Küchenhauben 2, die durch einen gemeinsamen Kanal 3 miteinander in Verbindung stehen. Das Gebläse sorgt für die Entlüftung weiterer Abzugsanschlüsse 4, beispielsweise aus Toiletten und Bädern, die durch einen gemeinsamen Kanal 5 mit ihm verbunden sind. Prinzipiell kann eine wahlweise Anzahl von Kanälen 3 und 5 verhanden sein.



   Die Menge der über eine   Küchenhanbe    abgesaugten Luft sollte zwischen einer Grundentlüftung von 30 bis 40   m3,'h    bis zu einer maximalen Entlüftung von 250 bis 300   mSh    verändert werden können. Bei einer   Verstär-    kung des Abzuges in einer oder   mehreren      Küchenhau-    ben werden die übrigen 1Einrichtungen durch den Kanal 3 nicht merkbar   beeinflusst,    so dass der normale Abzug in anderen Küchenhauben und anderen Abzugsstationen erhalten bleibt. Eine Vorbedingung für die Vermeidung einer Veränderung der abgesaugten Luftmenge besteht darin, dass ein bestimmter Unterdruck an der Innenseite der Abzugsstelle konstant bleibt.

  Infolge der Tatsache, dass das Vakuum in den Kanälen 3 und 5 so konstant als möglich gehalten wird   (unabhängig    von der Gesamtabzugsmenge des Systemes und der Ausführung der Küchenhaube 2) ist es bei einem gleichbleibenden   -Unter-    druck im Kanal 3 möglich, die Luftmenge durch eine von Hand zu betätigende Einstellvorrichtung zwischen einer   Normalentlüftung    von 30 bis 40 m3/h und einer maximalen Entlüftung von   250 bits    300 m3/h zu verstellen. Eine weitere an die Küchenhaube zu stellende Forderung besteht darin, dass bei   normalem Abzug    von 30 bis 40   m3,h    kein störender Lärm entsteht.



   Bezüglich des Geräusches in der Küchenhaube bei erhöhtem Abzug ist es vorteilhaft, dass in Verbindung mit   einer'Sichtanzeige    ein deutliches Sauggeräusch geschaffen wird, das anzeigt, dass in der Haube ein verstärkter Saugzug 1besteht. Alle vom Abzugsstrom umstrichenen Haubenteile müssen leicht zu reinigen sein. Die Drosseln u.dgl. müssen so konstruiert sein, dass keine unzugänglichen   Zecken    entstehen.



   Das Gebläse ist derart druckgesteuert, dass in der
Saugkammer 6 ein gleichbleibender Unterdruck besteht.



   Auch die Kanäle 3 und 5 sind so dimensioniert, dass bei einer gleichzeitig gesteigerten Absaugung in mehreren
Küchenhauben der Druckabfall in diesen Kanälen ge genüber dem jeweiligen Widerstand in einer   Küchenhan-    be und anderen Abzugs stellen vernachlässigbar klein ist.



   Die Regelung des gleichbleibenden Unterdruckes in der    Saugkamuaer    6 durch das   Gebläse ikann    mit   verschlede-    nen Mitteln erzielt werden, beispielsweise in der Weise, dass ein Drucksignalgeber 7 auf einen Servomotor 8 ein wirkt, der über einen Drehzahlregler die Drehzahlen des
Gebläses oder die Stellung eines Drehschiebers im Gebläseeinlass oder die   IBetätigung    einer sogenannten,   Idem   
Gebläse parallel geschalteten Rückflussdrossel vorgesehen ist.



   Die Ausführung der Küchenhauben ist in der Fig. 1 angedeutet. Die Haube 2 besteht aus einem Gehäuse 9 mit einer Saugöffnung 10, in die ein das Fett der Abgase absorbierender Filter 12 eingesetzt ist. Die Haube enthält weiterhin eine zylindrische   Rohrverbindung    11, die mit ihrem äusseren Ende teilweise in das Gehäuse 9 hineinreicht und die Verbindung zum Abzugssystem dar stellt. Ein Teil der zylindrischen   Rebiverbindung    11 er streckt sich in das   Abzugssystem    und besitzt eine Dros sel 14 von spezieller Ausgestaltung, die in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Die Drossel 14 wird durch ein an der Frontseite des Gehäuses angeordnetes, leicht er    reichbares    Regelglied 13 betätigt. Mit ,der Rohrverbin dung 11 ist ein gerader Kanalteil 18 von mindestens 0,5 m Länge verbunden.



   Der Absaugkanal 18 besteht unmittelbar an der
Rohrverbindung 11 aus einem geraden, mit der Richtung der aus einer Öffnung 17 ausströmenden Luft über   einstimmenden    Teil, wodurch die freie Luftströmung   ab-    gebremst und das Risiko einer sekundären   Geräuschbil-    dung verringert werden kann.



   Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ist in die Verbindungs öffnung 11 ein rundes   Drosseiblatt    14 montiert, das, von zwei sich diametral gegenüberliegenden Drehpunkten 15 gehalten, derart verdreht werden kann, dass bei seiner Verdrehung um 900 die zylindrische Rohrverbindung 11 entweder ganz verschlossen oder vollständig geöffnet ist.



  Am   Aussenrand    des Drosselblattes 14 ist eine ringförmige, zusammendrückbare und einen Hohlraum umschliessende Luftdichtung 16, beispielsweise in Form eines Schlauches, angeordnlet und besitzt einen äusseren Durchmesser, der sich geringfügig über den äusseren Durchmesser des Drosselblattes 14 erstreckt, so dass bei einer Bewegung des Drosselblattes 14 in die Schliessposition die Dichtung 16 unter einer durch die Durchmesserdifferenz geschaffenen Druckwirkung sich fest zwischen   den    Umfang des Drosselblattes 14 und der Rohrwandung des Drosselkanales oder dicht an den Drehpunkten des Drosselblattes einpresst. Diese Ausführung bewirkt bei geschlossener Stellung eine wirksame   Ab-    dichtung des Umfanges des Drosselblattes gegenüber den Rohrwänden.

  

   Zentrisch   irm      Drosselblatt    14 ist eine Öffnung 17 mit   weich,abgerundeten    Rändern vorgesehen, die so ausgespaltet ist, dass ihr Mundstüok mit seiner Achse senkrecht auf der Ebene des Drosselblattes 14 steht. In geschlossener Stellung ist das   Drosselblatt    14 an seinem Umfang abgedichtet, und der ankommende Luftstrom tritt durch die Öffnung 17, der durch seine Gestaltung  erlaubt, dass gerade bei einem relativ hohen Druckverlust an der Öffnung 17 die Luft in einem Strom mit minimaler Turbulenz hindurchtritt, ohne da'bei störende Geräusche zu verursachen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Entlüftungssystem für die mechanische Entlüftung von Küchen und anderen Räumen in Wohnhäusern, bei dem Küchenabzüge an einem Hauptabzugskanal und die übrigen Abzüge an einem weiteren Hauptabzugskanal angeschlossen sind, welche beide Hauptabzugskanäle in eine gemeinsame Saugkammer münden, mit welcher Saugkammer ein Abzugsgebläse verbunden ist, wobei der Entlüftungsstrom aus jeder Küche mittels einer Drossel reguliert wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Küchen eine zum erstgenannten Hauptabzugskanal (3) angeschlossene Abzugshaube (2) ohne Albzugsgeblä- se angeordnet ist, die mit einer abwärts gerichteten Absaugefläche und einem Filter versehen ist,
    und dass in einem an die Haube angeschlossenen Abzugskanal (18) eine Drossel (14) mit einer gffnung (17) für Normalabsaugung vorgesehen ist, welche Drossel voll geöffnet werden kann, um beim Kochen erhöhte Absaugung zu erzielen.
    UNTERANSPRUCH Entlüftungssystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Abzugshaube (2) angeschlossene Abzugskanal (18) einen geraden Teil in Richtung des von der Öffnung (17) der Drossel kommenden Luftstromes aufweist, so dass der Luftstrom frei gebremst werden kann und das Risiko eines Entstehns von sekundär erzeugtem Geräusch vermindert wird.
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