CH528983A - Verfahren und Vorrichtung zum Kontrollieren des Vorhandenseins von Heftklammern an Broschüren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kontrollieren des Vorhandenseins von Heftklammern an Broschüren

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Publication number
CH528983A
CH528983A CH1419171A CH1419171A CH528983A CH 528983 A CH528983 A CH 528983A CH 1419171 A CH1419171 A CH 1419171A CH 1419171 A CH1419171 A CH 1419171A CH 528983 A CH528983 A CH 528983A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
induction coil
reference signal
staples
counter
brochures
Prior art date
Application number
CH1419171A
Other languages
English (en)
Inventor
Mueller Hans
Original Assignee
Mueller Hans Grapha Masch
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Publication date
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Publication of CH528983A publication Critical patent/CH528983A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B4/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by discontinuous stitching with filamentary material, e.g. wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Kontrollieren des Vorhandenseins von Heftklammern an Broschüren
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Kontrollieren des Vorhandenseins von Heftklammern an im Bereich des Rückenfalzes drahtgehefteten Broschüren sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   Bei einer automatisch-mechanischen Fertigung von drahtgehefteten Broschüren ist es wesentlich, dass die Heftung vollständig erfolgt, da ein ungenügender Zusammenhalt der Broschüren zu Störungen in der Fertigungsstrasse führen kann, wobei diese Störungen auf den der Drahtheftmaschine folgenden Transportstrecken oder in der Schneidmaschine auftreten können. Auch beim Ausbleiben von Störungen im Fertigungsablauf besteht die Möglichkeit, dass sich in den gestapelten Endprodukten Exemplare mit Fehlschnitten befinden. Zur Vermeidung von Störungen einerseits und von Fehlschnitten anderseits waren bisher aufwendige Kontrollarbeiten durch hierzu eingesetztes Personal notwendig.



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens bzw. einer Vorrichtung, die die erwähnten Nachteile beseitigt, d. h. ein rechtzeitiges Erkennen einer Fehlheftung ermöglicht.



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Broschüre mit ihrem Rückenfalz längs einer Geraden mit konstanter Geschwindigkeit an einem Permanentmagnet mit zugeordneter Induktionsspule vorbeigeführt wird und dass die Zahl der durch die einzelnen Heftklammern in der Induktionsspule erzeugten Stromimpulse mit einem Sollwert verglichen werden.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besitzt eine kontinuierlich umlaufende Sammelkette, welche die Broschüre nacheinander einer Drahtheftmaschine zuführt, welche jeweils nach einem Drehwinkel einer Taktwelle von höchstens   360    eine Broschüre heftet.



   Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass in Förderrichtung der Broschüren nach der Heftmaschine, angrenzend an den Verschiebeweg des Rückenfalzes, ein Permanentmagnet mit einer zugeordneten Induktionsspule befestigt ist, dass der Induktionsspule zum Zählen der Impulse ein Zählwerk mit Sollwerteinstellung nachgeschaltet ist, dass das Zählwerk bei Erreichen des Sollwertes ein Signal an einen nachgeschalteten Speicher abgibt, dass dem Speicher ein mit an der Taktwelle angeordneten Nocken zusammenwirkender Referenzsignalgeber zur Neutralisierung des Signals zugeordnet ist, dass der Speicher beim Ausbleiben des Signals eine Schalteinrichtung zur Unterbrechung des Sammelkettenantriebs oder zur Betätigung einer Auswerferweiche ansteuert und dass der Referenzsignalgeber gleichzeitig mit dem Zählwerk verbunden ist, um dieses mit dem Referenzsignal auf Null zurückzustellen.



   Anhand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Maschinengruppe zum Drahtheften von Broschüren,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II nach Fig. 1 in vergrösserter Darstellung und
Fig. 3 ein Schaltschema zum Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2.



   Die in Fig. 1 gezeigte Maschinengruppe umfasst eine Zusammentragmaschine Z mit drei Anlegern 1, welche die Druckbogen nacheinander auf eine kontinuierlich umlaufende Sammelkette 2 aufwerfen. Weiter umfasst die Maschinengruppe eine Drahtheftmaschine D, der die Sammelkette 2 die zusammengetragenen Broschüren 3 nacheinander zuführt, wo sie längs dem Rückenfalz mit Drahtklammern geheftet werden. Die gehefteten Broschüren 3 werden nach der Drahtheftmaschine D durch eine Querauslage Q von der Sammelkette 2 abgehoben und der Weiterverarbeitung zugeführt. Zusammentragmaschinen Z sind an sich bekannt und beispielsweise in den schweiz. Patentschriften Nrn. 408 065 und   412795    beschrieben. Das Gleiche gilt mit Bezug auf die Drahtheftmaschine D und die Querauslage Q, welche beispielsweise in den schweiz.

  Patentschriften Nrn. 337177, 519 993, 358 100 und 459 270 beschrieben sind.



   Die sattelförmige Transportkette 2 führt die gehefteten Broschüren 3 zwischen der Heftmaschine D und der Querauslage Q an einem Tastkopf 4 vorbei. Im Tastkopf 4 sind in Förderrichtung 5 hintereinander ein Permanentmagnet 6 und eine Induktionsspule 7 angeordnet. Während die Heftklammern 8 am Tastkopf 4 vorbeigeführt werden, verändert sich das Magnetfeld des Permanentmagneten 6. Diese   Magnetfeldänderung induziert einen Spannungsimpuls in der Induktionsspule 7. Dieser Spannungsimpuls wird einem Überwachungsgerät 9 zugeführt, das beim Fehlen einer Klammer bzw. beim Ausbleiben eines Spannungsimpulses den Antrieb der Maschinengruppe unterbricht oder eine Auswerferweiche 10 ansteuert, um das fehlerhafte Exemplar aus dem Fertigungsprozess zu entfernen.

  Der Spannungsimpuls wird im Überwachungsgerät 9 durch einen Verstärker 11 verstärkt und anschliessend einem monostabilen Element 12 zugeführt, das einen beruhigten, zeitlich konstanten Impuls an eine Zähldekade 13 abgibt. Die Zähldekade 13 ist mit einem Vorwahlschalter 14 ausgerüstet. Die vom monostabilen Element 12 eintreffenden Impulse werden in der Zähldekade addiert und deren Summe mit dem am Vorwahlschalter 14 eingestellten Sollwert verglichen. Wird der Sollwert erreicht, so gibt die Zähldekade 13 ein Signal an einen Speicher 15 ab, der gleichzeitig durch einen Referenzsignalgeber 16 angesteuert wird. Der Referenzsignalgeber 16 besteht aus einem Reedkontakt, der mit einem auf einer Taktwelle 17 angeordneten Permanentmagnet 18 zusammenwirkt. Der Permanentmagnet 18 ist an einer Scheibe 19 befestigt, die drehfest auf die Taktwelle 17 aufgesetzt ist.

  Mit jeder Umdrehung der Taktwelle 17 wird durch die Drahtheftmaschine D eine Broschüre geheftet und der Permanentmagnet 18 am Reedkontakt 16 vorbeigeführt und erzeugt in diesem ein dem Speicher 15 zugeführtes Referenzsignal.



  Der Permanentmagnet 18 ist derart auf der Taktwelle 17 angebracht, dass er jeweils in dem Moment, in dem die Broschüre 3 den Tastkopf 4 passiert hat, unter dem Reedkontakt 16 durchläuft und ein Referenzsignal erzeugt. Das Referenzsignal wird gleichzeitig der Zähldekade 13 zugeführt, um diese auf Null zurückzustellen, womit diese für den Zählvorgang bei der nächstfolgenden Broschüre bereitgestellt ist.



   Das Überwachungsgerät 9 weist weiter ein durch den Speicher 15 steuerbares Zeitrelais 20 auf, durch welches ein Elektromagnet 21 erregbar ist, der im erregten Zustand die Auswerfweiche 10 betätigt, um eine fehlgeheftete Broschüre in eine Fehlauslage 22 umzulenken. Die Dekade 13 einerseits und der Referenzsignalgeber 16 anderseits sind derart am Speicher 15 angeschlossen, dass dieser beim gleichzeitigen Anstehen eines Signals von der Dekade 13 und dem Referenzsignalgeber 16 kein Signal an das Zeitrelais 20 abgibt. Beim Fehlen einer Heftklammer steht indessen am Speicher 15 nur das Referenzsignal an, worauf dieser über das Zeitrelais 20 den Elektromagnet 21 ansprechen lässt und die Auswerfweiche 10 betätigt.

 

   Fehlt in der Maschinengruppe die Auswerfweiche 10, so kann der Elektromagnet 21 ein Unterbrecherschalter im Speisestromkreis der Maschinengruppe sein, der beim Fehlen einer Heftklammer die Maschinengruppe abstellt, so dass das fehlerhafte Exemplar von Hand entnommen werden kann. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Verfahren zum Kontrollieren des Vorhandenseins von Heftklammern an im Bereich des Rückenfalzes drahtgehefteten Broschüren, dadurch gekennzeichnet, dass die Broschüre mit ihrem Rückenfalz längs einer Geraden mit konstanter Geschwindigkeit an einem Permanentmagnet mit zugeordneter Induktionsspule vorbeigeführt wird und dass die Zahl der durch die einzelnen Heftklammern in der Induktionsspule erzeugten Stromimpulse mit einem Sollwert verglichen werden.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I mit einer kontinuierlich umlaufenden Sammelkette, welche die Broschüren nacheinander einer Drahtheftmaschine zuführt, welche jeweils nach einem Drehwinkel einer Taktwelle von höchstens 360O eine Broschüre heftet, dadurch gekennzeichnet, dass in Förderrichtung der Broschüre nach der Heftmaschine, angrenzend an den Verschiebeweg des Rückenfalzes, ein Permanentmagnet mit einer zugeordneten Induktionsspule befestigt ist, dass der Induktionsspule zum Zählen der Impulse ein Zählwerk mit Sollwerteinstellung nachgeschaltet ist, dass das Zählwerk bei Erreichen des Sollwertes ein Signal an einen nachgeschalteten Speicher abgibt, dass dem Speicher ein mit an der Taktwelle angeordneten Nocken zusammenwirkender Referenzsignalgeber zur Neutralisierung des Signals zugeordnet ist,
    dass der Speicher beim Ausbleiben des Signals eine Schalteinrichtung zur Unterbrechung des Sammelkettenantriebs oder zur Betätigung einer Auswerferweiche ansteuert und dass der Referenzsignalgeber gleichzeitig mit dem Zählwerk verbunden ist, um dieses mit dem Referenzsignal auf Null zurückzustellen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Induktionsspule ein Verstärker nachgeschaltet und zwischen diesem und dem Zählwerk ein monostabiles Element zur Umsetzung der verstärkten Induktionsspulenimpulse in zeitlich konstante Impulse angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Referenzsignalgeber ein Reedkontakt und die Nocke an der Taktwelle ein Permanentmagnet ist.
CH1419171A 1971-09-29 1971-09-29 Verfahren und Vorrichtung zum Kontrollieren des Vorhandenseins von Heftklammern an Broschüren CH528983A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3325173A1 (de) * 1982-07-16 1984-01-26 Stobb Inc., 08809 Clinton, N.J. Verfahren und vorrichtung zur handhabung von aus gefalzten bogen bestehenden signaturen zum zwecke der heftung
EP0205144A3 (en) * 1985-06-14 1988-12-28 Officine Meccaniche Giovanni Cerutti S.P.A. Stitching apparatus for stitching together the pages of a magazine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3325173A1 (de) * 1982-07-16 1984-01-26 Stobb Inc., 08809 Clinton, N.J. Verfahren und vorrichtung zur handhabung von aus gefalzten bogen bestehenden signaturen zum zwecke der heftung
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