CH529035A - Rollenförderer - Google Patents
RollenfördererInfo
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Description
Rollenförderer Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollenförderer, der in einem Gestell gelagerte Rollen aufweist, die von mindestens einem Motor aus mittels Treibriemen angetrieben werden. Die Rollen können auch Reibräder, Walzen oder dgl. sein. Der erfindungsgemässe Rollenförderer kann zum Transport von Stückgut, Paletten und ähnlichem Transportgut verwendet werden. Bei bekannten Rollenförderern werden die Rollen selbst oder die die Rollen tragenden Wellen von Riemen angetrieben, die mit Schnurrollen in Verbindung stehen, die waagrecht und zur Förderrichtung senkrecht gelagert sind, die ausserdem untereinander ebenfalls über Riemenantrieb in Verbindung stehen und in gewissen Abständen motorisch angetrieben werden. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Rollenförderer zu schaffen, bei dem übermässiger Abrieb, Verschleiss und Erwärmung auf ein Mindestmass herabgesetzt oder sogar völlig ausgeschaltet werden. Ausserdem soll der Riemen sich selbsttätig auf seine günstigste Antriebsposition einstellen können. Es besteht die weitere Aufgabe, für diesen Rollenförderer ein Bremssystem zu entwickeln, das den Transport einzelner Transportgüter automatisch abbremst oder ganz stoppt, damit die Transportstücke nicht aneinander stossen und sich verklemmen. Hierdurch kann das Transportgut in bestimmten Abständen vor einem Haltepunkt gesammelt und dann wieder weiter transportiert werden. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, den Rollenförderer auch in Kurvenabschnitten anwenden zu können. Erfindungsgemäss ist unter den Förderrollen mindestens eine motorisch angetriebene Welle (Hauptantriebswelle) in Förderrichtung gelagert, auf der Riemenrollen gelagert sind, die je über einen endlosen Treibriemen mit einer der getriebenen Förderrollen verbunden sind. Damit die Riemenrollen sich auf der Antriebswelle in ihre günstigste Antriebsposition einstellen können, sind sie vorzugsweise auf der Antriebswelle mit Reibsitz gelagert, der eine Mitnahme der Riemenrolle durch Reibung ermöglicht. Diese Reibung bzw. der erforderliche Anpressdruck wird z.B. durch eine Vorspannung des vorzugsweise aus elastischem Material bestehenden Riemens von z.B. kreisförmigem Querschnitt erreicht. Die Lauffläche für den Treibriemen zwischen den beiden Flanschen der Riemenrolle kann konisch, ausgerundet oder ähnlich geformt sein, um einem Riemenverschleiss vorzubeugen. Eine besonders günstige Form der Laufrille wird erreicht, wenn sie als Rotationshyperboloid ausgebildet ist, d.h. durch Drehung der Hyperbel ys ¯¯¯ = 1 b2 a2 um die x-Achse. Hierbei ist der Durchmesser des Mittelstückes der Schnurrolle gleich b und a die Teillänge der Schraubenlinie, in der der Treibriemen, der zwischen Hauptantriebswelle und Förderrollenachse um 900 gedreht ist, um die Riemenrolle herumläuft. Ein Rollenförderer, der wie vorstehend geschildert, angetrieben wird, lässt sich nun in einfacher und wirkungsvoller Weise mit einer Einrichtung zum Abbremsen bzw. Anhalten des Fördergutes versehen. Zu diesem Zweck werden vorzugsweise auf der Antriebswelle Buchsen von einer Länge gelagert, die der Summe der Dicke mehrerer Riemenrollen entspricht. Diese Buchsen sind, vorteilhaft wie für die Riemenrollen oben geschildert, ebenfalls mit Laufsitz gelagert, so dass sie durch Reibung mitgedreht werden. Diese Buchsen können entweder selbst Laufrillen für die Treibriemen haben, oder auf den Buchsen können Riemenrollen ebenfalls durch Reibung auf Drehung mitnehmbar gelagert werden. Diese Buchsen tragen nun vorzugsweise einen Anschlag, vor dem ein Gegenanschlag gegen Federzug schwenkbar gelagert sein kann, so dass er in den Weg des Anschlags gebracht werden kann. Der Gegenanschlag kann über einen Kettenzug mit einem über dem Ende der in Förderrichtung nächstliegenden Buchse gelagerten Hebel verbunden sein, der eine Schaltrolle trägt. Hebel und Federzug können so bemessen sein, dass die Schaltrolle über die Ebene der Förderrollen hinausragt. Eine andere Lösung für die Bremsvorrichtung bedient sich einer von der Antriebswelle und des hiervon abgeleiteten Förderantriebs gesonderten Steuerung. Zu diesem Zweck sind die Förderrollen vorzugsweise mittels eines zweiten Treibriemens mit einer auf einer zweiten zur Antriebswelle parallel liegenden festen Achse drehbar gelagerten Buchse verbunden. Diese Buchse trägt einen Anschlag, in dessen Bereich der von dem die Schaltrolle tragenden Hebel gesteuerte Gegenanschlag liegt. Man kann auch die Riemenrollen nach Art einer Scheibenbremse abbremsen. Hierzu kann man auf einer Seite einer jeden Riemenrolle einen festen Anschlag anordnen und auf der anderen Seite einen zweiten beweglichen Anschlag. Die beweglichen Anschläge können von einem Gestänge getragen werden, das anstelle des Kettenzuges der zuerst geschilderten Bremsvorrichtung eingebaut ist. Beim Druck auf die Schaltrolle werden die beweglichen Anschläge gegen die Schnurrollen und diese gegen die festen Anschläge gezogen, so dass die Wirkung einer Scheibenbremse eintritt. Der erfindungsgemässe Antrieb ermöglicht schliesslich auch eine einwandfreie Förderung des Fördergutes in einem Bogenstück. Dies kann dadurch erreicht werden, dass in jeder, im Bogenstück gelagerten Förderrolle die Laufrille für den Treibriemen am Kreuzungspunkt zwischen Förderrolle und Antriebswelle liegt. Konische Förderrollen können im Bogenstück verwendet werden, so dass der Durchmesser der Laufrillen in den Förderrollen im umgekehrten Verhältnis zum Durchmesser der Laufrillen in den Riemenrollen oder Buchsen ist. Insbesondere in gekrümmten Bahnstücken können aufeinanderfolgende Hauptantriebswellen mittels Kardangelenk miteinander verbunden sein. In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 ein gerades Teilstück eines Rollenförderers perspektivisch, Fig. 2 ein Teilstück des Antriebs nach Fig. 1, Fig. 3 eine Riemenrolle in Ansicht, Fig. 4 eine Teil-Seiten-Ansicht eines Rollenförderers mit Bremsvorrichtung, Fig.S eine vergrösserte Ansicht der Stoppvorrichtung nach Fig. 4, Fig. 6 eine Ansicht auf das rechte Ende der Vorrichtung nach Fig. 4, Fig. 7 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise des Rollenförderers nach Fig. 4 bis 6, Fig. 8 eine Bremsvorrichtung nach Art einer Scheibenbremse schematisch, Fig. 9 eine weitere Ausführungsform einer Bremsvorrichtung, Fig. 10 ein Bogenstück eines Rollenförderers mit Rollen von kreiszylindrischer Form in Draufsicht, Fig. 11 einen senkrechten Schnitt durch das Bogen stück nach Fig. 10, Fig. 12 ein Bogenstück mit konischen Förderrollen in Draufsicht, Fig. 13 einen senkrechten Schnitt durch das Bogen stück nach Fig. 12. Im Beispiel der Fig. 1 bis 3 ist die Antriebsvorrich tung dargestellt. Die Förderrollen 10 sind in den Schie nen 11 der Förderstrecke drehbar gelagert. Unter den Förderrollen ist die Hauptantriebswelle 12, von dem Mo tor 13 angetrieben, gelagert. Auf der Hauptantriebswelle 12 ist für jede anzutreibende Förderrolle 10 eine Riemenrolle 15 mit Laufsitz gelagert, d.h. sie sitzt lose auf der Welle und wird auf Drehung nur durch Reibung mitgenommen. Diese Reibung wird durch den Zug des elastischen, runden Treibriemens 18 erzeugt, der in der Laufrille 16 der Riemenrolle 15 und in der Laufrille 14 der Förderrolle 10 unter Vorspannung läuft. Zwischen aufeinanderfolgenden Riemenrollen 15 sind auf der Hauptantriebswelle 12 Abstandsstücke 17 fest angeordnet, die zugleich als Anschläge für die axial gleitenden Riemenrollen 15 dienen. Die Form der Laufrille 16 wird dadurch bestimmt, dass der Treibriemen 18 zwischen Förderrolle 10 und Riemenrolle 15 um 900 gedreht ist und so in einer Art Schraubengang um die Riemenrolle läuft. Eine besonders günstige Form der Laufrille ist daher ein Drehungshyperboloid (Fig. 3), das durch Drehung der Hyperbel nach der Formel y2 x2 =1 b2 a2 um die x-Achse entsteht. Hierbei ist b der Durchmesser des Mittelstückes der Riemenrolle 15 und a die Teillänge der Schraubenlinie. Das Drehungshyperboloid ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in seinen beiden Ästen symmetrisch auseinandergezogen und dazwischen liegt ein zylindrischer Mittelteil. Die Tiefe der Laufrille ist zweckmässig gleich der doppelten Dicke des Treibriemens. Über eine derartig geformte Riemenrolle läuft der runde Treibriemen nahezu ohne Abnützung und Erwärmung. Die Lage der Riemenrolle 15 auf der Hauptantriebswelle 12 hängt von der Belastung der Rollenbahn durch das Fördergut ab, sie wird sich in Abhängigkeit hiervon in die günstigste Position einspielen, wie in Fig. 2 durch die gestrichelte und die ausgezogene Darstellung gezeigt wird. Sollte die Belastung zu hoch werden, so wird die Riemenrolle nicht mehr mitgenommen und damit ruht die Förderung. Auf diese Weise kann keine Beschädigung z.B. des Motors 13 durch überbeanspruchung entstehen. Falls jedoch der Antrieb allen Belastungen gerecht werden kann, z.B. weil der Motor entsprechend stark ist, so kann die Riemenrolle 15 durch Nut und Feder mit der Hauptantriebswelle 12 auf Drehung starr verbunden sein (nicht dargestellt). In den Fig. 4 bis 7 ist ein erstes Ausführungsbeispiel für eine Bremsvorrichtung in der Rollenbahn dargestellt. Auf der Hauptantriebswelle 12 sind Buchsen 19 durch Reibung auf Drehung mitnehmbar und auf den Buchsen in gleicher Weise mehrere Schnurrollen 15 gelagert, über die die Treibriemen 18 zu den Förderrollen 10 laufen. Es besteht also eine zweifache Kupplungsreibung zwischen Welle 12, Buchsen 19 und Riemenrollen 15. Über dem, in Förderrichtung gesehen, hinteren Ende der Buchse 19 ist eine Schaltrolle 23 auf dem schwenkbaren Kniehebel 24 und am Ende einer jeden Buchse sitzt ein Anschlag 20. Von diesem Kniehebel 24 aus geht eine Kettenverbin dung 25 zu einem durch die Feder 27 nach links gezoge nen Hebel 26, der an einer zwischen den Schienen 11 ge lagerten Welle 22 im Bereich des Anschlags 20 der vor hergehenden Buchse 19 sitzt. Die Welle 22 trägt den Ge genanschlag 21, der in den Drehbereich des Anschlags 20 gezogen wird, sobald ein Stückgut 28 die Schaltrolle 23 nach unten drückt. Durch das Stoppen der Buchsen 19 werden nun nicht die gesamten Förderrollen 10 des zuge hörigen Abschnitts angehalten, da der doppelte Rei bungsschlupf einigen Rollen noch ein kurzes Weiterlaufen gestattet, insbesondere unter dem Beharrungsvermögen des darüber laufenden Stückgutes 28. In Fig. 7 ist gezeigt, dass sich eine grössere Zahl Stückgüter 28 in der Staustrecke der Förderanlagen sam meln kann, weil vom ersten Stückgut 28 der vorhergehende zu einer Buchse 19 gehörige Förderrollenabschnitt stillgelegt wird. Von den davorliegenden Abschnitten wird jedoch weiteres Stückgut nachgezogen, bis das auf dem dahinterliegenden Abschnitt weiter rollende vorderste'Stückgut über die zugehörige Steuerrolle auf diesem Abschnitt stoppt. Vom vordersten Abschnitt können dann die gestauten Stückgüter abgezogen werden. Man kann auch in einer nicht dargestellten Ausführung Riemenrollen 15 weglassen u. die Treibriemen 18 direkt in Laufrollen der Buchsen 19 laufen lassen. Hierdurch ist beim Bremsvorgang nur ein einfacher Schlupf vorhanden, so dass das Stückstück schneller angehalten wird. Eine andere Ausführungsform der Bremsvorrichtung ist in Fig. 8 dargestellt. Hier ist für jede Riemenrolle 15 ein fester Anschlag 29, z.B. von einer Schiene 11 getragen, vorgesehen und ein loser Anschlag 30 auf einem Gestänge 31 befestigt. Das Gestänge 31 ist an dem die Schaltrolle 23 tragenden Hebel 24' angelenkt. Trifft ein Stückgut 28 auf die Steuerrolle 23, so werden die lo- sen Anschläge 30 gegen die Riemenrollen 15 und mit diesen zusammen gegen die festen Anschläge 29 gezogen, so dass die Riemenrollen nach Art einer Scheibenbremse abgebremst werden. Im Beispiel der Fig. 9 wirkt die Bremsvorrichtung nicht direkt auf den von der Hauptantriebswelle 43 ausgehenden über die Riemenrollen 45 und den Treibriemen 18 auf die Förderrollen 10 ausgeübten Antrieb. Die Förderrollen haben vielmehr eine zweite Laufrille für einen zweiten Treibriemen 18, der über Buchsen 44 läuft, die auf einer festen Achse 42 drehbar gelagert sind. Auf dieser Buchse 44 sitzt ein Anschlag 40, der von einem Gegenanschlag 50 gesperrt werden kann. Dieser Anschlag wird in der früher dargestellten Weise beim Niederdrükken der Schaltrolle 23 gesteuert. Auch hier ist wieder ein doppelter Schlupf vorhanden, nämlich zwischen Achse 42 und Buchse 44 und zum anderen zwischen Hauptantriebswelle 43 und Riemenrolle 45. Der auf der Achse 42 sitzende Gegenanschlag 50 kann nun trotz niedergedrückter Schaltrolle 23 ausgelöst und damit der Antrieb der Förderrollen 10 auf folgende Weise freigegeben werden: Die Welle 22 ist zu diesem Zweck als Hohlwelle auf einer festen Stange 46 verschiebbar gelagert. Die Stange trägt den Bolzen 38, der von der Gabel 48, die auf der schwenkbaren, in Förderrichtung sich erstreckenden Welle 49 sitzt, umfasst. Will man die Sperre für die Förderrollen freigeben, so wird die Welle 49 mit der Gabel 48 geschwenkt, wodurch über den Zapfen 38 die Welle 22 und damit der Gegenanschlag 50 nach rechts aus dem Bereich des Anschlags 40 gerückt wird. In den Fig. 10 bis 13 ist der erfindungsgemässe Antrieb für ein Bogenstück der Förderstrecke in zwei Ausführungsformen dargestellt. Die Hauptantriebswelle 12' der geraden Förderstrekke ist mit einer weiteren Antriebswelle 12', die in dem Bogenstück liegt, mittels Kardangelenk 13 gekuppelt. An den Kreuzungspunkten der Antriebswelle 12' mit den Förderrollen 10 sind in letzteren die Laufrillen 14 für die Treibriemen 18 angebracht, die darunter über Schnurrollen 15 laufen. In dem zweiten Ausführungsbeispiel sind die Förderrollen 10' konisch gehalten. Auch in diesen sind die Laufrillen 14' an den Kreuzungspunkten mit der Antriebswelle 12' angeordnet. Die darunter gelagerten Riemenrollen 15' sind, wie in Fig. 13 zu sehen, unterschiedlich gross. Der Durchmesser der Laufrillen 14' in den konischen Förderrollen 10' stehen nämlich im umgekehrten Verhältnis zum Durchmesser der Laufrillen 16' in den Schnurrollen 15', damit im gesamten Bogenstück ein gleichmässiger Antrieb erfolgt, so dass das Stückgut weiterhin gerade läuft und nicht gedreht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHRollenförderer, der in einem Gestell gelagerte Rollen aufweist, die von mindestens einem Motor aus mittels Treibriemen angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass unter den Förderrollen (10) mindestens eine motorisch angetriebene Welle (12) in Förderrichtung sich erstreckend gelagert ist, auf der Riemenrollen (15) axial verschiebbar gelagert sind, die je über einen endlosen, elastischen Treibriemen (18) mit einer der Förderrollen verbunden sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Rollenförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibriemen (18) über die Förderrollen (10) in einer Laufrille (14) geführt sind, die tiefer als die Dicke des Treibriemens ist.2. Rollenförderer nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemenrollen (15) auf der Antriebswelle (12) mit Reibsitz angeordnet sind.3. Rollenförderer nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemenrollen (15) mit der Antriebswelle (12) durch Nut und Feder verbunden sind.4. Rollenförderer nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Verschiebbarkeit der Riemenrollen (15) durch mit der Antriebswelle (12) einstückige Anschläge (17) begrenzt ist.5. Rollenförderer nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemenrollen (15) je eine konische ausgerundete Laufrille (16) aufweisen.6. Rollenförderer nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrille (16) der Riemenrolle (15) ein Rotationshyperboloid ist.7. Rollenförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Antriebswelle (12) Buchsen (19) von einer Länge, die mehreren aufeinanderfolgenden Förderrollen (10) entspricht, angeordnet sind, die durch Reibung von der Welle mitgedreht werden und in die Laufrillen für die Treibriemen (18) für diese Förderrollen (10) eingearbeitet sind.8. Rollenförderer nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Buchsen (19) jeweils mehrere Riemenrollen (15) sitzen, die durch Reibung auf Drehung mitgenommen werden.9. Rollenförderer nach Unteranspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (19) einen Anschlag (20) trägt, und in Drehrichtung der Buchse vor diesem ein Gegenanschlag (21) gegen Federzug (27) schwenkbar gelagert ist, dass der Gegenanschlag (21) über einen Kettenzug (25) mit einem über dem in Förderrichtung vorderen Ende der nächstfolgenden Buchse angeordneten Hebel (24) verbunden ist, der eine Schaltrolle (23) trägt, und dass der Hebel und der Federzug so bemessen sind, dass die Schaltrolle (23) in Ruhelage über die Ebene der Förderrollen (10) hinausragt.10. Rollenförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrollen (10) mittels eines zweiten Treibriemens (18) mit einer auf einer zweiten, zur Antriebswelle (43) parallel liegenden festen Achse (42) drehbar gelagerten Buchse (44) verbunden sind, dass diese Buchse einen Anschlag (40) trägt, in dessen Bereich ein von einer Schaltrolle (23) gesteuerter Gegenanschlag (50) liegt.11. Rollenförderer nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger des Gegenanschlags (50) eine auf einer quer zur Förderrichtung angeordneten Stange (46) gleitende Hohlwelle (22) ist, die einen mit einer durch eine Welle (49) schwenkbaren Gabel (48) in Eingriff stehenden Zapfen (38) trägt.12. Rollenförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Anschläge (29) auf derselben Seite der Riemenrollen (15) fest gelagert sind, und dass Anschläge (30) auf der anderen Seite der Riemenrollen von einer unter Federzug (27) stehenden Stange (31) getragen werden, die mit einem an dem Ende einer Förderrollengruppe liegenden Hebel (24'), der eine Schaltrolle (23) trägt, verbunden ist, dass ferner der Hebel und der Federzug so bemessen sind, dass einerseits die Schaltrolle (23) über die Ebene der Förderrollen (10) hinausragt und andererseits die Bewegung der Schaltrolle ausreicht, die Anschläge (29, 30) als Scheibenbremse wirksam werden zu lassen.13. Rollenförderer nach Patentanspruch, mit einem gekrümmten Förderstreckenteil, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrillen (14) für die Treibriemen (18) in den Förderrollen (10) am Kreuzungspunkt zwischen jeder Förderrolle (10) und der Antriebswelle (12') angebracht sind.14. Rollenförderer nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei konischen Förderrollen (10') der Durchmesser ihrer Laufrillen (14') im umgekehrten Verhältnis zum Durchmesser der Laufrillen (16') in den zugeordneten Riemenrollen (15') steht.15. Rollenförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aufeinanderfolgende Antriebswellen (12, 12'), insbesondere in einem gekrümmten Teil der Förderstrecke, mittels Kardangelenk (13) miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH558471A CH529035A (de) | 1971-04-16 | 1971-04-16 | Rollenförderer |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH558471A CH529035A (de) | 1971-04-16 | 1971-04-16 | Rollenförderer |
Publications (1)
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| CH529035A true CH529035A (de) | 1972-10-15 |
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ID=4296028
Family Applications (1)
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| CH558471A CH529035A (de) | 1971-04-16 | 1971-04-16 | Rollenförderer |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH529035A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20203198U1 (de) | 2002-02-28 | 2002-08-08 | Frieß, Matthias, 97215 Uffenheim | Vereinzelungsvorrichtung für stangenförmige Güter |
| CN110606324A (zh) * | 2019-09-12 | 2019-12-24 | 广东友力智能科技有限公司 | 一种自移动式输送机 |
| CN114715470A (zh) * | 2022-06-08 | 2022-07-08 | 佛山市通润热能科技有限公司 | 一种型材打包机及其工作方法 |
-
1971
- 1971-04-16 CH CH558471A patent/CH529035A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20203198U1 (de) | 2002-02-28 | 2002-08-08 | Frieß, Matthias, 97215 Uffenheim | Vereinzelungsvorrichtung für stangenförmige Güter |
| CN110606324A (zh) * | 2019-09-12 | 2019-12-24 | 广东友力智能科技有限公司 | 一种自移动式输送机 |
| CN114715470A (zh) * | 2022-06-08 | 2022-07-08 | 佛山市通润热能科技有限公司 | 一种型材打包机及其工作方法 |
| CN114715470B (zh) * | 2022-06-08 | 2022-08-23 | 佛山市通润热能科技有限公司 | 一种型材打包机及其工作方法 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |