CH530410A - Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-(1,5-a)-pyrimidinen

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CH530410A
CH530410A CH119072A CH119072A CH530410A CH 530410 A CH530410 A CH 530410A CH 119072 A CH119072 A CH 119072A CH 119072 A CH119072 A CH 119072A CH 530410 A CH530410 A CH 530410A
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CH
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methyl
alkyl
triazolo
propyl
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CH119072A
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Dukes Michael
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Ici Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D249/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D249/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms not condensed with other rings
    • C07D249/081,2,4-Triazoles; Hydrogenated 1,2,4-triazoles
    • C07D249/101,2,4-Triazoles; Hydrogenated 1,2,4-triazoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D249/14Nitrogen atoms

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von s-Triazolo-[1,5-a]-pyrimidinen         Die    vorliegende Erfindung bezieht sich auf     ein    Ver  fahren zur Herstellung von neuen     Triazolo-pyrimidinde-          rivaten,    welche Bronchospasmen zu verhindern vermö  gen     .und    daher für die Behandlung von Erkrankungen,  welche Spasmen und Kontraktionen der Bronchialmus  kulatur zur Folge haben, wie z.B. Asthma und Bronchi  tis, brauchbar sind.

   Sie verursachen ferner eine Verrin  gerung des Fettgehaltes des     menschlichen    Körpers und  sind     daher        für    die     Behandlung    von     Fettleibigkeit    wert  voll. Einige der neuen Triazolo-pyrimidinderivate besit  zen ferner sedative Wirkungen und verursachen Appetit  losigkeit, weswegen sie sich besonders eignen für die  Behandlung von Fettleibigkeit und von Zuständen, bei  denen man den Appetit zu zügeln beabsichtigt und/oder  eine Verringerung des Gewichtes anstreben möchte.  überdies sind die neuen Triazolo-pyrimidinderivate als  Antiallergika wirksam.  



  Erfindungsgemäss werden neue Derivate von     s-Tria-          zolo-[1,5-a]-pyrimidin,    das die folgende Ringstruktur be  sitzt:  
EMI0001.0012     
    und wie angegeben numeriert wird, hergestellt.  



       Die    Erfindung bezieht     sich    auf     ein    Verfahren zur  Herstellung von Triazolo-pyrimidinderivaten der Formel:  
EMI0001.0016     
    worin RÚ 1) eine Aminogruppe ist, die einen oder zwei  Acylreste der Formel R4-CO- oder R4-CS- trägt, wobei  R4 einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 6 Kohlen  stoffatomen oder einen Phenyl- oder Halogenphenyl  rest bedeutet, oder 2) eine Gruppe der Formel
EMI0001.0017  
    ist, worin R6 einen Acylrest der Formel R4-CO- und  Re einen Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder  einen Phenylalkyl- oder Halogenphenylalkylrest mit bis  zu 15 Kohlenstoffatomen bedeutet und Rê und R  Al  kylreste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten.  



  Eine besonders wertvolle Bedeutung von     R',    wenn  es Bestandteil des Restes R4-CO- ist, ist eine Alkyl- oder  Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein  Phenyl- oder Chlorphenylrest, und eine besonders wert  volle Bedeutung von R4, wenn es     Bestandteil    des     Restes     R4-CS- ist, ist ein Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoff  atomen.  



  Eine besonders wertvolle     Bedeutung    von     Re    ist ein  Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie z.B. ein  Methyl-, Äthyl-, n-Propyl, Isopropyl- oder n-Butylrest,  oder ein Phenylalkyl- oder Halogenphenylalkylrest mit 7  bis 10 Kohlenstoffatomen, wie z.B. ein Benzyl- oder     p-          Chlorbenzylrest.     



  Eine besonders geeignete Bedeutung von Rê oder Ra  ist ein Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-,     n-Butyl-          oder        sek.Butykest.         Eine     besonders        bevorzugte    Gruppe von     erfindungsge-          mäss    erhältlichen Triazolo pyrimidinderivaten sind die  jenigen Verbindungen der Formel I, worin     R2    einen  n-Propylrest und R2 einen Methylrest bedeuten, und     spe-          zifische    Verbindungen hoher Vorbeugungswirkung gegen  Bronchospasmen sind die folgenden Derivate von     5-Oxo-          -4,

  5-dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin:    das  2-Acetamido-6-methyl-4-n-propyl-,  2-p-Chlorbenzamido-6-methyl-4-n propyl-,  2-Äthoxythiocarbonylamino-6-methyl-4-n-propyl-,  2-Äthoxycarbonylamino-6-methyl-4-n-propyl-,  2-N,N-Diacetylamino-6-methyl-4-n propyl- und       2-N-Äthoxycarbonyl-N-α-phenyläthylamino-6-methyl-4-          -n-propylderivat.     



  Von diesen Verbindungen verringert     2-Äthoxycarbo-          nylamino-6-methyl-5-oxo-4-n        propyl-4,5-dihydro-s-triazo-          lo-11,5-a]-pyrimidin    das Körperfett besonders wirksam.  



  Das Verfahren     gemäss    der Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass man 1) eine Aminoverbindung der  Formel:  
EMI0002.0016     
    mit     einem        reaktionsfähigen    Derivat einer Säure der For  mel R4-CO-OH oder R4-CS-OH umsetzt, oder 2) eine  Aminoverbindung der Formel:  
EMI0002.0019     
    mit einem reaktionsfähigen Derivat einer Säure der For  mel R4-CO-OH umsetzt.  



       Das    Verfahren kann     in    einem     Verdünnungsmittel     oder     Lösungsmittel    und gegebenenfalls     in        Gegenwart    von  Pyridin ausgeführt werden. Das Verfahren kann bei etwa  Umgebungstemperatur oder bei einer höheren Tempe  ratur, z.B. 50 bis 150 C, ausgeführt werden.  



  Die     als        Ausgangsmaterial    verwendete Verbindung der  . Formel II kann durch Kondensation von Guanazol, d.h.  3,5-Diamino-(1,2,4)-triazol, mit einem     B-Methoxy,α-al-          kylacrylsäuremethylester    der Formel:  
EMI0002.0030     
    unter basischen Bedingungen und anschliessende Alky  lierung des resultierenden Triazolopyrimidinderivates mit  einem Alkylhalogenid der Formel Rê-Hal und danach  erforderlichenfalls mit einem Halogenid der Formel     R6-          Hal    erhalten werden.  



  Die folgenden Beispiele     erläutern    die Erfindung:       Beispiel   <I>1</I>  0,80 g     2-Amino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5-dihy-          dro-s-triazolo-[l,5-a]-pyrimidin    werden mit 2,0 g Essig  säureanhydrid     während    30 Minuten auf 100 C erhitzt.       Dann    wird das Gemisch während 30 Minuten unter Zu  gabe von 4 cm  Äthanol stehen gelassen. Die Lösung  wird dann mit .25 cm  Wasser verdünnt und dreimal mit  50 cm-' Chloroform extrahiert. Die Chloroformlösung  wird mit 50 cm  einer -5%igen     Natriumhydrogencarbo-          natlösung    und hierauf mit 25 cm  Wasser gewaschen  und . anschliessend über Magnesiumsulfat getrocknet.

    Durch Verdampfen des Chloroforms und Auskristallisie  renlassen aus einer Mischung von Äther und Hexan er  hält man 2-Acetamido-6-methyl-5-oxo-4-n     propyl-4,5-di-          hydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    vom Schmelzpunkt 165  bis 167 C.  



  Das Ausgangsmaterial     wird    folgendermassen herge  stellt:  Eine Lösung von 25 g     2-Amino-6-methyl-5-oxo-4,5-          dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    in 600 cm  trocke  nem Dimethylformamid wird bei 50 C mit 74 g     Na-          triumhydrid    (50%ige öldispersion, welche zuvor mit auf  40 bis 50 C erwärmtem Petroläther gewaschen und     de-          kantiert    worden ist) versetzt, worauf man das Gemisch  bei 60 C solange rührt, bis es klar ist. Dann versetzt  man innerhalb von 2 Stunden unter Rühren mit 30 cm   1-Brompropan, wobei man die Temperatur auf 60 bis  70 C hält.

   Nach 16 Stunden wird die     Lösung    im Va  kuum eingedampft und der     Rückstand    zur Erzielung  einer Paste mit 5 cm  Wasser verrührt, filtriert und     trok-          ken    abgesaugt. Das feste Produkt wird hierauf in 40 cm   Äther suspendiert und     filtriert.    Das feste Material wird  dann in 35%igem Äthanol in 400 cm  Äthylacetat gelöst  und mit neutralem Aluminiumoxyd (250 g)     verrührt    und  die Suspension filtriert. Das Aluminiumoxyd wird mit  50%igem Äthanol in 750 cm" Äthylacetat gewaschen  und das vereinigte Filtrat und die     Waschwasser    werden  im Vakuum eingedampft.

   Der     Rückstand    wird aus     Äthyl-          acetat    und hierauf aus Äthanol     auskristallisieren    gelas  sen, wobei man 2-Amino-6-methyl-5-oxo-4-n     propyl-4,5-          -dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    vom Schmelzpunkt  164 bis 165 C     erhält.     



  Das     2-Amino-6-methyl-5-oxo-4,5-dihydro-s-triazolo-          -[1,5-a]-pyrimidin,    welches als Ausgangsmaterial ver  wendet     wird,    kann man wie folgt herstellen:  60 g Guanazol werden in 460 cm  Äthanol, enthal  tend 41,25 g Natriumäthoxyd, gelöst und die Lösung  mit 86,8 g Methyl-B-methoxy-&alpha;-methylacrylat versetzt.  Dann wird das     Gemisch        gerührt    und während 2 Tagen  unter Rückfluss erhitzt, hierauf auf 40 C abgekühlt und  mit 330 cm  Wasser versetzt.

   Der pH-Wert wird mittels  54,5 cm  konzentrierter Salzsäure auf 4 eingestellt und  das     2-Amino-6-methyl-5-oxo-4,5-dihydro-s-triazolo-[1,5-          -a]-pyrimidin    vom     Schmelzpunkt    325 C durch Filtrieren       gesammelt    und     mit    150     cm3        Wasser    und mit 150 cm'       Aceton    gewaschen.

        <I>Beispiel 2</I>  Die Mischung von     2-Benzylamino-6-methyl-5-oxo-4-          -n-propyl-4,5-dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    und 4  -Benzyl-6-methyl-5-oxo-2-n-propylamino-4,5-dihydro-tri  azolo-[1,5-a]-pyrimidin (10 g), erhalten nach den Anga  ben von Beispiel 1, wird mit 10 cm  Essigsäureanhydrid  in auf Rückflusstemperatur erhitztem Pyridin (20 cm )  während 5 Stunden behandelt. Dann versetzt man 15 cm   Äthanol und nach 30 Minuten wird die Lösung gekühlt,  mit 250 cm  Äther verdünnt und nacheinander zweimal  mit jeweils 100 cm  2n-Salzsäure, dann 25 cm  Wasser,  hierauf zweimal mit je 50 cm  einer 5%igen     Natrium-          hydrogencarbonatlösung    und schliesslich mit 25 cm   Wasser gewaschen.

   Nach dem Trocknen über Magne  siumsulfat wird der Äther verdampft, worauf man das  erhaltene feste Produkt in Cyclohexan und hierauf in  Äthylacetat kristallisieren lässt. Auf diese Weise erhält  man     2-N-Benzylacetamido-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-          -4,5-dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    vom Schmelz  punkt 119 bis 121 C, während das entsprechende     4-Ben-          zyl-6-methyl-5-oxo-2-N-n-propyl    -     acetamido-4,5-dihydro-          -s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    in den Mutterlaugen zu  rückbleibt.

      Das Ausgangsmaterial wird folgendermassen herge  stellt:  12,5 g 3-Benzylamino-5-n-propylamino-(1,2,4)-triazol  und 7,5 g Methyl-B-methoxy-&alpha;-methylacrylat werden in  30 cm' wasserfreiem Äthanol, das Natriumäthylat ent  hält, das aus 2,75 g einer 50 gew.-%igen Natriumhydrid/       Öldispersion    hergestellt ist, gelöst und die Lösung wäh  rend 48 Stunden unter Rückfluss zum Sieden erhitzt.  Dann wird das Äthanol unter vermindertem Druck ver  dampft, hierauf werden 25 cm  Wasser hinzugegeben und  der pH-Wert wird mittels 2n-Salzsäure auf 4 eingestellt.

    Die Suspension wird dreimal mit jeweils 50 cm  Chloro  form extrahiert und die Extrakte mit 25 cm  Wasser ge  waschen, getrocknet und eingedampft, wobei man ein öl  erhält, das man in einer Kolonne, welche neutrales Alu  miniumoxyd (Woelm, Körnung 11: 300 g) enthält,     chro-          matographiert.    Nach dem Entfernen eines Öls mittels  l0%igen Äthylacetats in Hexan (4 X 200 cm? Fraktio  nen) wird ein festes Produkt mittels 30%igen     Äthylace-          tats    in Hexan (6 X 200 cm  Fraktionen) eluiert, welches  aus einer Mischung von Äther und Hexan auskristalli  siert wird.

   Auf diese Weise erhält man eine Mischung  von     2-Benzylamino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5-dihy-          dro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    (65%) und     4-Benzyl-6-          -methyl-5-oxo    - 2 - n - propylamino-4,     5-dihydro-s-triazolo-          -[1,5-a]-pyrimidin    (350J0), Smp. 82 bis 84 C.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     3-Benzylamino-          -5-n-propylamino-1,2,4-triazol    wird wie folgt hergestellt:  45,4 g     N-n-Propyl-S-äthyl-isothioharnstoffhydrobro-          mid    wird in 100 cm-' Wasser, enthaltend 8 g Natrium  hydroxyd, gelöst und in diese Lösung eine Lösung von  30 g Benzylisothiocyanat in 100 cm  Äthanol eingerührt.  Nach 4 Stunden wird das Rühren unterbrochen und die  Suspension während 16 Stunden sich selbst überlassen.       Die    am Boden vorhandene Schicht wird abgetrennt, mit  250 cm  Äther verdünnt und die Lösung zweimal mit  jeweils 50 cm  Wasser gewaschen und über Magnesium  sulfat getrocknet.

   Durch Eindampfen erhält man     1-Ben-          zyl-4-äthyl-5-n-propyl-4-isodithiobiureth    in Form eines  Öls. 40 g desselben werden während 4 Tagen bei Zim  mertemperatur mit 45 g Äthyljodid in 500 cm  Äthanol  stehen gelassen. Das Lösungsmittel wird hierauf ver-    dampft und das erhaltene Öl mit 50 cm      4n-Natrium-          carbonat    und 300 cm' Hexan geschüttelt. Die     Hexan-          lösung    wird abgetrennt, mit 50 cm  Wasser gewaschen  und über Magnesiumsulfat getrocknet.

   Durch Eindamp  fen des Hexans erhält     1-Benzyl-2,4-diäthyl-5-n-propyl-          -2,4-diiso-dithiobiuret    in Form eines Öls, welches ohne  weitere Reinigung für die nächste Stufe verwendet wird.  



  20 cm  Hydrazinhydrat (64%) werden zu 23,5g des  obigen Diiso-dithiobiuret in 75 cm  Äthanol hinzugege  ben und die Lösung während 16 Stunden unter     Rück-          fluss    zum Sieden erhitzt. Nach dem Verdampfen     erhält     man ein     öliges,    festes Produkt, welches man mit Äther  rührt und hierauf filtriert. Das erhaltene feste Material  wird aus Äthylacetat auskristallisieren gelassen, wobei  man 3-Benzyl-amino-5-n-propylamino-1,2,4-triazol vom  Schmelzpunkt 164 C, erhält.  



  <I>Beispiel 3</I>  3,6 g p-Chlorbenzoylchlorid werden einer Lösung von  4,2 g     2-Amino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5-dihydro-s-          -triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    in 10 cm  Pyridin hinzugege  ben, worauf man das Gemisch während 5 Stunden unter       Rückfluss    zum Sieden erhitzt. Das     Gemisch    wird hierauf  in 500 cm  Äthylacetat gegossen und der Niederschlag  filtriert und mit 60 cm  Wasser gewaschen. Das verblei  bende feste Material wird aus     Benzol    auskristallisieren  gelassen, wobei man     2-p-Chlorbenzamido-6-methyl-5-          -oxo-4-n-propyl    -4, 5-dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin,  Schmelzpunkt 186 bis 187 C, erhält.  



  <I>Beispiel 4</I>  Eine Lösung von 2 g     2-Amino-6-methyl-5-oxo-4-n-          -propyl-4,5-dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin    in 20 cm   Pyridin wird tropfenweise unter Rühren mit 2 em      Äthyl-          chlorformiat    in 5 cm  Benzol behandelt. Nach 30 Minu  ten wird das Gemisch im Vakuum eingedampft und der  Rückstand mit 10 cm  Wasser, 10 cm  2n-Salzsäure und  100 cm  Chloroform versetzt.

   Die Chloroformschicht  wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet  und im Vakuum     eingedampft.    Das erhaltene, feste Ma  terial wird aus Äthylacetat zum Auskristallisieren ge  bracht, wobei man     2-Äthoxycarbonylamino-6-methyl-5-          -oxo-4-n-propyl-4,5-dihydro-s-triazolo    - [l, 5-a] -pyrimidin  vom Schmelzpunkt 173 C erhält.  



  <I>Beispiel 5</I>  Nach der Methode von Beispiel 2 wird     2-Äthylami-          no-4-äthyl-6-methyl-5-oxo-4,5-dihydro-s-triazolo    - [l,     5-a]-          -pyrinlidin    mittels Essigsäureanhydrids in Pyridin     acety-          liert,    wobei man     4-Äthyl-2-N-äthylacetatamido-6-methyl-          -5-oxo-4,5-dihydro-s-triazolo-[1,5-a]-pyrimidin,    Schmelz  punkt 78 bis 79 C erhält, das man aus Hexan auskristal  lisieren lässt.

      Das Ausgangsmaterial wird     folgendermassen    herge  stellt:  Man erhitzt 6,3 g 3,5-Di-(äthylamino)-1,2,4-triazol  und 6,3 g Methyl-B-methoxy,&alpha;-methylacrylat in Äthanol,  das Natriumäthylat enthält, das aus 1,62 g einer 50%igen  Dispersion von Natriumhydrid in öl erhalten wurde,  unter Rückfluss. Das     2-Äthylamino-4-äthyl-6-methyl-5-          -oxo    - 4,5 - dihydro-s-triazolo-[1,5-a] - pyrimidin, Schmelz  punkt 144 bis 145 C, wird durch     Chrömatographie    iso  liert und aus     Cyclohexan        auskristallisieren        gelassen.     



  Das     3,5-Di-(äthylamino)-1,2,4-triazol    vom Schmelz  punkt 160 bis     1610C    wird wie folgt erhalten:      192 g S-Äthyl-N-äthyl-isothioharnstoff-hydrobromid  werden mit einer Lösung von 33 g Natriumhydroxyd in  380 cm  Wasser und dann mit einer Lösung von 82 g  n-Propyl-isothiocyanat in 380 cm  Äthanol behandelt.  Das Gemisch wird während 4 Stunden     gerührt,    die bei  den Schichten werden hierauf abgetrennt und die obere  Schicht mit 200 cm  Äther verdünnt und über Magne  siumsulfat getrocknet. Beim Eindampfen des Lösungs  mittels erhält man 1,2,5-Triäthyl-2-isodithiobiuret in  Form eines öls, das für die nächste Stufe ohne weitere  Reinigung verwendet wird.  



  Eine Lösung des obigen Iso-dithiobiurets (l88 g) und  Äthyljodid (230 g) in 200 cm  Äthanol wird während  6 Tagen bei     Zimmertemperatur    stehen gelassen und hier  auf das Lösungsmittel unter vermindertem Druck ver  dampft. Das erhaltene Öl wird mit 500 cm  Hexan ge  schüttelt und dann mit einer Lösung von 100 g     Natrium-          carbonat    in 500 cm  Wasser während 30 Minuten behan  delt. Die Hexanschicht wird abgetrennt, mit 50 cm   Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrock  net. Durch Verdampfen des Hexans erhält man das  1,2,4,5-Tetraäthyl-2,4-di-iso-dithiobiuret in Form eines  öls, welches ohne weitere Reinigung für die nächste Stufe  verwendet wird.  



  150 g des obigen Di-iso-dithiobiurets in 500 cm   Äthanol werden mit 60 g Hydrazinhydrat behandelt und  die Lösung während 16 Stunden unter     Rückfluss    zum  Sieden erhitzt. Die     Lösung    wird eingedampft und die  verbleibende, ölige Suspension mit 200 cm  Äther ge  rührt und filtriert. Das so erhaltene pastenförmige Pro  dukt wird mit 100 cm  Äthylacetat zum Sieden erhitzt,  worauf man die Flüssigkeiten     dekantiert.    Das verbleiben  de, feste Material wird aus Äthanol umkristallisiert, wo  bei man 3,5-Di-(äthylamino)-1,2,4-triazol erhält.  



  <I>Beispiel 6</I>  10 g     2-Amino-6-methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5-dihydro-          -s-triazolo-[1,5-a]pyrimidin,    7,5 g Essigsäureanhydrid  und 15 cm  Pyridin werden unter Rückfluss während  16 Stunden zum Sieden erhitzt und hierauf während  48 Stunden auf Zimmertemperatur gehalten. Hierauf  wird die Lösung mit 100 cm  Äthylacetat verdünnt und  nacheinander zweimal mit jeweils 100 cm  2n-Salzsäure,  dann mit 100 cm  Wasser, hierauf mit 100 cm      2n-Na-          triumhydrogencarbonat    und schliesslich mit 100 cm     Wasser extrahiert.

   Die Äthylacetatlösung wird hierauf  getrocknet und eingedampft, worauf man den zurückblei  benden, festen Rückstand aus     Äthanol        umkristallisiert.     Auf diese Weise erhält man     2-Acetamido-6-methyl-5-          -oxo-4-n-propyl-4,5-dihydro-s-triazolo-[1,5-a]    - pyrimidin,  Schmelzpunkt 170 bis 172 C.  



  Die Mutterlaugen werden eingedampft und der Rück  stand mit einer Kolonne von Siliciumdioxydgel (250 g)  unter Verwendung von 50%igem Äthylacetat in Hexan  eluiert, wobei man ein festes Material erhält, welches  aus einer Mischung von Benzol und Hexan auskristal  lisiert wird. Dabei erhält man     2-N,N-Diacetylamino-6-          -methyl-5-oxo-4-n-propyl-4,5-dihydro    - s - triazolo-[l,     5-a]-          -pyrimidin,    Schmelzpunkt 76 bis 77 C.

      <I>Beispiel 7</I>  Unter Anwendung der     in    den     vorangehenden    Bei  spielen     beschriebenen    Verfahrensweisen erhält man aus  gehend von einer Verbindung der     Formel:     
EMI0004.0023     
    die folgenden Produkte:  
EMI0004.0024     
  
EMI0004.0025     
  
   
EMI0004.0026     
  


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Triazolo-pyrimidinde- rivaten der Formel: EMI0005.0002 worin RÚ 1) eine Aminogruppe ist, die einen oder zwei Acylreste der Formel R4-CO- oder R4-CS- trägt, wobei R° einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 6 Kohlen stoffatomen oder einen Phenyl- oder Halogenphenyl rest bedeutet, oder 2) ein Rest der Formel EMI0005.0003 ist, worin Ra einen Acylrest der Formel R4-CO- und RB einen Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder einen Phenylalkyl- oder Halogenphenylalkylrest mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen bedeutet, und Rê und R Al kylreste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, da durch gekennzeichnet, dass man 1) eine Aminoverbin- dung der Formel:
    EMI0005.0006 mit einem reaktionsfähigen Derivat einer Säure der For mel R4-CO-OH oder R4-CS-OH umsetzt, oder 2) eine Aminoverbindung der Formel: EMI0005.0008 mit einem reaktionsfähigen Derivat einer Säure der For mel R4-CO-OH umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines Ver dünnungsmittels oder Lösungsmittels ausführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reak tion in Gegenwart von Pyridin ausführt.
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