CH532079A - Verfahren zur Herstellung neuer Thiazolderivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Thiazolderivate

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CH532079A
CH532079A CH43771A CH43771A CH532079A CH 532079 A CH532079 A CH 532079A CH 43771 A CH43771 A CH 43771A CH 43771 A CH43771 A CH 43771A CH 532079 A CH532079 A CH 532079A
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thiazolyl
nitro
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Atso Dr Ilvespaa
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Ciba Geigy Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07D295/04Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms
    • C07D295/08Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms
    • C07D295/084Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms with the ring nitrogen atoms and the oxygen or sulfur atoms attached to the same carbon chain, which is not interrupted by carbocyclic rings
    • C07D295/088Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms with the ring nitrogen atoms and the oxygen or sulfur atoms attached to the same carbon chain, which is not interrupted by carbocyclic rings to an acyclic saturated chain

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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer Thiazolderivate    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren Dur  Herstellung von Thiazolderivaten der Formel  
EMI0001.0000     
    insbeson  dere  <B>100</B>  worin R ein S-mono- oder diaoxydierter gegebenenfalls  substituierter Thiomorpholinorest ist.  



  Die S-oxydierten Thiomorpholinoreste können an  den Ringkohlenstoffatomen unsubstituiert oder ein-,  zwei- oder mehrfach substituiert sein.  



  z.B. der 4-[N-(5-Nitro-2-thiazolyl)-formimidoyl] ]  Als Substituenten sind beispielsweise gegebenenfalls  substituierte aliphatische Kohlenwasserstoffreste zu     ne-          nen.    Aliphatsche Kohlenwasserstoffreste sind insbe  sondere Alkyl- oder Alkenylreste.  



  mittels  Alkylreste sind insbesondere niedere Alkylreste, wie  Methyl-, Aethyl-, iso- oder n-Propylreste oder gerade  oder verzweigte, in beliebiger Stellung, verbundene     Bu-            tyl-,    Pentyl- oder Hexylreste. Alkenylreste sind vor  allem niedere Alkenylreste, z. B. Allyl, Methallyl-,     Cro-          tyl-    oder 3-Butenylreste.  



  Als Substituenten der .genannten Kohlenwasserstoff  reste seien vor allem Alkoxygruppen erwähnt.  Alkoxygruppen sind in erster Linie     Niederalkoxy-          gruppen,    z. B. die, die sich von den genannten niederen  Alkylgruppen ableiten.  



  Wenn die Niederalkoxygruppen Alkylgruppen sub  stituieren, bilden sie mit diesen vorzugsweise     Nieder-          alkoxyniederalkylreste,    wie Methoxymethyl-,     Aethoxy-          methyl-,    n Propoxymebhyl- oder n-Butoxymethyl- oder     -          äthylreste.       Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharma  kologische Eigenschaften. 'So weisen sie neben einer  trichomonadenhemmenden Wirkung insbesondere eine  amoebicide Wirkung auf, wie sich im Tierversuch, z. B.  bei oraler Gabe in Dosen von 100-200 mg/kg an mit  E. hystolytica infizierten Hamstern zeigt.

   Ferner weisen  sie eine Wirkung gegenüber Schistosomen auf,  S. mansoni, wie sich in Versuchen an der mit  Schistosomen infizierten Maus, beispielswese bei oraler  oder sübcutaner Verabreichung von 100 mg/kg zeigt,  Die neuen Verbindungen können daher als antiparasitä  re Mittel, vor allem als Chemotherapeutika gegen  Schistosaman und Amoeben Verwendung finden. Die  neuen Verbindungen sind aber auch wertvolle Zwischen  produkte für die Herstellung anderer nützlicher Stoffe,  z. B. der 4-[N-(5 Nitro-2-thiazolyl)-     formimidoyl]-thio-          morpholine,    die ebenfalls eine Wirkung gegen Amoeben  und Schistosomen besitzen. Die Umwandlung geschieht  durch selektive Reduktion der Sulfoxydgruppe. z. B.  



  Triphenylphosphin in Tetrachlorkohlenstoff oder  mittels     Thiogly'kolsäure.     



  Besonders hervorzuheben sind die Verbindungen  Formal  
EMI0001.0018     
      worin n für 1 oder 2 und     R,,    und     Ra    für niedere  Alkylreste, vor allem Methylreste, oder niedere     Alkoxy-          alkylreste,    vor allem Methoxymethylreste, stehen und  der Rest Rx auch Wasserstoff .bedeuten kann, und vor  allem die Verbindungen der Formel  
EMI0002.0004     
    worin n 1 :oder 2 und R' und R" niedere Alkylreste,  z. B. Methylreste bedeuten.

          Speziell wertvoll sind das     4-[N-(5-nirtro-2-thia-          zolyl)-formimidoyl]-thiomorpholin-1,1-dioxyd    der  Formel           j     
EMI0002.0008     
    das     3-(Methoxymefhyl)-4-(N-[N-nitro-2-thiazolyl)-          formimidoyl]-thiomorpholin-1,1-dioxyd    der Formel  
EMI0002.0011     
    g  ä  S    und vor allem das     cis-2,6-Dimethyl-4-[N-(5-nitro-          mittels,     2-thiazolyl)-formimidoyl]-thiomorpholin-1,1-dioxyd  der Formel  katalytischen  
EMI0002.0014     
    welches beispielsweise an der mit S, mansoni infizierten  Maus eine deutliche schistosomzide Wirkung und an  mit E.

   hystolytica infizierten Hamstern eine deutliche  Wirkung gegen den Amoeben-Leberabszess aufweist.    Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet,  dass man eine Verbindung der Formel  
EMI0002.0015     
    oder ein Salz davon mit einem Amin der Formel H-R  oder einem Salz davon umsetzt, wobei X ein austauschba  rer Rest ist und R die oben angegebene Bedeutung  hat.  



  Der austauschbare Rest X ist insbesondere eine  verätherte Hydroxygruppe, z. B. eine durch einen     ali-          phatsohen    oder araliphatischen Kohlenwasserstoffrest  substituierte Hydroxygruppe, wie eine Alkoxygruppe,  z. B, eine niedere Alkoxygruppe, wie eine     Aethoxy-          gruppe    oder Methoxygruppe, oder eine gegebenenfalls  substituierte Aralkoxygruppe, wie eine     Benzyloxy-          gruppe,    eine Mercaptogruppe, wie z. B. eine freie oder  verätherte Mercaptogruppe, z. B. eine den oben genann  ten verätherten Hydroxygruppen entsprechende     verä-          therte    Mercaptogruppe, eine Aminogruppe, z.

   B. eine  mono- oder disubstituierte Aminogruppe, wie eine     Di-          niederalkylaminogruppe,    z. B. eine     Dimethylamino-          gruppe,    eine Ammoniumgruppe, z. B. eine von den  genannten Aminogruppen abgeleitete Ammonium  gruppe oder eine veresterte Hydroxygruppe.  



  Veresterte Hydroxygruppen sind z. B. mit einer  Carbonsäure, z. B, einer aliphatischen Carbonsäure, wie  Chlorameisensäure oder Chlorcarbonylameisensäure,  oder einer aromatischen Carbonsäure, wie einer     Benzo-          säure,    veresterte Hydroxygruppen oder vorzugsweise mit  einer starken anorganischen oder organischen Säure  veresterte Hydroxygruppen, wie mit einer Halogen  wasserstoffsäure, z. B. Chlor- oder Bromwasserstoffsäu  re, einer Sulfonsäure, z.

   B. einer Arylsulfonsäure, wie  Benzol- oder Toluolsulfonsäure, Chlorsulfonsäure oder  Chlorsulfinsäure, oder einer halogenierten Säure des  Phosphors, wie dichlorphosphoriger Säure,     Dichlorphos-          phorsäure    oder Tetrachlorphosphorsäure, oder gegebe  nenfalls mit entsprechenden Bromverbindungen     ver-          esterte    Hydroxylgruppen.  



  Die Umsetzung kann in üblicher Weise erfolgen,  gegebenenfalls in Gegenwart eines  z. B, eines basischen Kondensationsmittels, wie  Pyridin oder eines Alkalicarbonats oder -acetats, wie  Natriumcarbonat oder -acetat.  



  Die genannten Reaktionen können in üblicher Weise  in An- oder     Abwesenheit    von Verdünnungsmitteln       und/oder     Mitteln bei erniedrigter, gewöhn  licher oder erhöhter Temperatur, gegebenenfalls im  geschlossenen Gefäss und/oder unter -einer     Inertgas-          atmosphäre    durchgeführt werden.  



  Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangs  stoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in  der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer  Salze.  



  Die Salze der Endstoffe können in an sich bekannter  Weise, z. B. mit Alkalien oder     Ionenaustauschern    in die  freien Basen übergeführt werden. Von den letzteren  lassen sich durch Umsetzung mit organischen oder  anorganischen Säuren, insbesondere solchen, die zur      Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind,  Salze gewinnen. Als solche Säuren seien beispielsweise  genannt: Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäuren,  Phosphorsäuren, Salpetersäure, Perchlorsäure; aliphati  sche oder aromatische Sulfonsäuren, wie Methansulfon-,  Aethansulfon-, Hydroxyäthansulfon-,     Aethylensulfon-          säure,    Halogenbenzölsulfon-, Toluolsulfon- oder     Napht-          halinsulfonsäuren.     



  Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen,  wie z. B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der  erhaltenen Basen dienen, indem man die Basen in Salze       überführt,    diese abtrennt und aus den Salzen wiederum  die Basen freimacht. Infolge der engen Beziehungen  zwischen den Basen in freier Form und in Form ihrer  Salze sind im Vorausgegangenen und nachfolgend unter  den freien Basen sinn- und zwedkgemäss gegebenenfalls  auch die entsprechenden Salze zu verstehen.  



  Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungs  formen :des Verfahrens, nach denen man einen Ausgangs  stoff, z. B . in Form eines unter den Reaktionsbedingun  gen erhältlichen Reaktionsgemisches einsetzt oder gege  benenfalls in Form eines Isomeren- bzw.     Racemat-          gemisches    bzw. ihrer Bestandteile verwendet.  



  So kann man beispielsweise die Amidine bzw.  Amidiniumsalze, die Enoläther oder Enolester der For  mel II bzw. die Kondensationsprodukte mit     Lewis-          Säuren    in Form eines unter den Reaktionsbedingungen  erhältlichen Reaktionsgemisches einsetzen. So kann man  z. B. eine durch Umsetzung von     N-[5-Nitro-thiazolyl-          (2)]-formamid    mit einem Säurehalogenid, z. B. einer der  genannten Säuren, oder mit einer Lewis-Säure gebildete  Verbindung der Formel II, worin X eine veresterte  Hydroxylgruppe ist, bzw. das Additionsprodukt der  Lewis-Säure an N-[5-Nitro-thiazolyl (2)]-formamid mit  einem Amin der ;Formel H-R weiterreagieren lassen.  



  Ferner kann man einen     N-(5-Nitro-2-thiazolyl)-          ameisensäure-iminoäther    in Form eines durch Umsetzen  von 2-Amino-5-nitrothiazol mit     Orthoameisensäuretri-          äthylestererhältlichen    Reaktionsgemisches einsetzen.  



  Ferner kann man z. B. einen Iminoester der Formel  II in Form eines durch Umlagerung eines     N-Formyl-N-          (5-nitrothiazolyl-    (2)]-sulfonamids in Gegenwart eines  Salzes eines Amins der Formel H-R, z. B. mit dem  Salz einer Benzolsulfonsäure, erhältlichen Reaktionsge  misches einsetzen. Die Sulfonamide sind hierbei vor  zugsweise aromatische Sulfonamide, z. B. Benzol- oder  p-Toluolsulfonamide.  



  Die neuen Verbindungen können je nach Grad der  Substitution als cis- und trans-Isomere oder gegebenen  falls als Racemate bzw. als optische Antipoden vorkom  men. Die erhaltenen Racemate bzw. Isomerengemische  können, falls erwünscht, in üblicher Weise aufgetrennt  werden.  



  Isomeren- bzw. Racematgemische können auf  Grund der physikalisch-chemischen     Unterschiede    der  Bestandteile in bekannter Weise in die reinen Isomeren  bzw. reinen Racemate aufgetrennt werden, beispiels  weise durch Chromatographie und/oder fraktionierte       Kristallisation.     



  Reine Racemate lassen sich ebenfalls nach bekann  ten Methoden in die optischen Antipoden zerlegen,  beispielsweise durch Umkristallisation aus einem optisch  aktiven Lösungsmittel oder mit Hilfe von Mikro  organismen, oder durch Umsetzen mit einer mit der  racemischen Verbindung Salze bildenden optisch aktiven    Säure und Trennung der auf diese Weise erhaltene  Salze, z. B. auf Grund ihrer verschiedenen Löslich  keiten, in die Diastereomeren, aus denen die Antipode  durch Einwirkung geeigneter Mittel freigesetzt werde  können. Besonders gebräuchliche optisch aktive Säure  sind z. B. die D- und L-Formen von Weinsäure, Di-o  Toluylweinsäure, Aepfelsäure, Mandelsäure, Campher  sulfonsäure oder Chinasäure. Vorzugsweise isoliert ma  den wirksameren der Bestandteile.  



  Erfindungsgemäss kann man aber auch die End  produkte in Form der cis- oder trans-Isomeren, Race  mate,bzw. optischen Antipoden erhalten, indem man di,  Amine der Formel H-R in Form der cis- oder trans  Isomeren, Racemate bzw. optischen Antipoden ein  setzt.  



  Für die erfindungsgemässen Reaktionen werdet  vornehmlich solche Ausgangsstoffe verwendet, die di  oben erwähnten bevorzugten Verbindungen ergeben.  



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach  an sich bekannten Methoden gewonnen werden.  



  Die neuen Verbindungen können als Heilmittel ir  Form von pharmazeutischen oder veterinär  medizinischen Präparaten verwendet werden, welche dir  neuen Verbindungen in freier Form oder in Form ihre  Salze, besonders der therapeutisch verwendbaren Säure  additionssalze, zusammen mit pharmazeutischen, organi  schen oder anorganischen, festen oder flüssigen Träger  stoffen, die für enterale, z. B. orale, oder parenterale  Anwendung geeignet sind, enthalten.  



  In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen  in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  14,5 g 2-Amino-5-nitrothiazol und 75 ml     Ortho-          ameisensäuretriäthylester    werden 2 Stunden bei einer  Ölbadtemperatur von ungefähr l20  gerührt. Gleichzei  tig destilliert man über einen Bogen das entstehende  Aethanol ab. Man lässt das Reaktionsgemisch etwas  abkühlen -und gibt dann eine Lösung von 17,9 g     3-          Methoxy-methyl-thiomorpholin-    1,1-dioxyd in 25 ml  Orthoameisensäuretriäthylester zu. Anschliessend rührt  man 5 (bis 10 Minuten bei einer Ölbadtemperatur von  100 , wobei das Produkt auskristallisiert. Es wird  abgenutscht und zuerst aus 500 ml, dann nochmals aus  420 ml 2-Aethoxy-äthanol unikristallisiert.

   Man erhält  so das 3-(Methoxymethyl)-4-     [N-(5-nitro-2-thiazolyl)-          formimidoyl]-thiomorpholin-    1,1-dioxyd der Formel  
EMI0003.0025     
    vom F. 227-228 .  



  'Das als Ausgangsmaterial verwendete     3-(Methoxy-          methyl)-    thiomorpholin-1,1-dioxyd kann beispielsweise  durch Kondensation von     3-:(Methoxymethyl)-thioxan-          1,1-dioxyd    mit Ammoniak gewonnen werden.           Beispiel     in analoger Weise wie in Beispiel 1 beschrieben  können z.

   B. auch folgende     Verbindungen    erhalten  werden:       cis-2,6-Dimethyl-4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-for-          mimidoyl]-thiomorpholin-1,1-dioxyd,    F. 228-229,       cis-2,6-Dimethyl-4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-for-          mimidoyl]-thiomorpholin-l-oxyd,    F. 193-195=,       4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-formimidoyl]-thiomor-          pholin-1,1-dioxyd,    F. 267" (Zerr.),       4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-formimidoyl]-thiomor-          pholin-1-oxyd,    F. 259 (Zers.),       trans-2,6-Dimethyl-4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-          formimidoyl]-thiomorpholin-l-oxyd.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Thiazolderivaten der Formel EMI0004.0012 worin R ein S-mono- oder dioxydierter gegebenenfalls substituierter Thiomorpholinrest ist, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0004.0013 oder ein Salz davon mit einem Amin der Formel H-R oder einem Salz davon umsetzt, wobei X ein austausch barer Rest ist und R die oben angegebene Bedeutung hat. UNTERANSPRÜCHE a 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, in denen X eine verätherte Hydroxy- oder Mercaptogruppe ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, in denen X eine Aminogruppe oder eine Ammoniumgruppe ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, in denen X eine veresterte Hydroxygruppe ist. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, in denen X eine Arylsulfonyloxygruppe oder ein Halogen atom ist. 5. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, in denen X eine niedere Alkoxygruppe ist. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Ausgangsstoffe in Form ihrer Isomeren, Racemate oder optischen Antipoden ein setzt. _, , 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Ausgangsstoffe in Form eines unter den Reaktionsbedingungen erhältlichen Reaktions gemisches einsetzt. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine durch Umsetzung von N- [5-Nitro-thiazolyl (2)]-formamid mit einem Säure halogenid oder mit einer Lewis-Säure intermediär gebil dete Verbindung der Formel II, worin X eine veresterte Hydroxylgruppe ist, bzw. das Additionsprodukt der Lewis-Säure an N-[5-Nitro-thiazolyl (2)]-formamid in Form des rohen Reaktionsgemisches mit einem Amin der Formel H-R weiterreagieren lässt. 9. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0004.0018 in denen n 1 oder 2 und Ro und Rx für niedere Alkylreste oder niedere Alkoxyalkylreste stehen und der Rest Rx auch Wasserstoff bedeuten kann, oder Salze davon herstellt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0004.0019 worin n 1 oder 2 und R' und R" niedere Alkylreste bedeuten, oder Salze davon herstellt. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass man das 4-[N-(5-nitro-2- thiazolyl)-formimidoyl]- thio- morpholin-l,l-dioxyd der Formel EMI0005.0000 oder Salze davon herstellt. der Formel 12.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass man das cis-2,6-Dimethyl-4-[N- (5-nitro-2-thiazolyl)- formimidoyl]-thiomorpholin-1, 1-dioxyd der Formel EMI0005.0003 oder Salze davon herstellt. 13. Verfahren nach dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen in Salze umwandelt. 14. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene Salze in freie Verbin dungen umwandelt. CIBA-GEIGY AG
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