CH515927A - Verfahren zur Herstellung neuer Thiazolderivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Thiazolderivate

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CH515927A
CH515927A CH241071A CH241071A CH515927A CH 515927 A CH515927 A CH 515927A CH 241071 A CH241071 A CH 241071A CH 241071 A CH241071 A CH 241071A CH 515927 A CH515927 A CH 515927A
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thiomorpholine
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formyl
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CH241071A
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Atso Dr Ilvespaa
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Ciba Geigy Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/04Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms
    • C07D295/08Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms
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    • C07D295/088Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly bound oxygen or sulfur atoms with the ring nitrogen atoms and the oxygen or sulfur atoms attached to the same carbon chain, which is not interrupted by carbocyclic rings to an acyclic saturated chain

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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer Thiazolderivate    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Her  stellung von Thiazolderivaten der Formel  
EMI0001.0000     
    worin R ein S-mono- oder di-oxydierter, gegebenenfalls  substituierter Thiomorpholinorest ist.  



  Die S-oxydierten Thiomorpholinoreste können enden  Ringkohlenstoffatomen unsubstituiert oder ein-,     zwei-          oder    mehrfach substituiert sein.  



  Als Substituenten sind beispielsweise gegebenenfalls  substituierte aliphatische Kohlenwasserstoffreste zu nen  nen. Aliphatische Kohlenwasserstoffreste sind insbeson  dere Alkyl- und Alkenylreste.  



  Alkylreste sind insbesondere niedere Alkylreste, wie  Methyl-, Äthyl-, iso- oder n-Propylreste oder gerade oder  verzweigte, in beliebiger Stellung verbundene Butyl-,     Pen-          tyl-    oder Hexylreste. Alkenylreste sind vor allem niedere  Alkenylreste, z.B. Allyl, Methallyl-, Crotyl oder     3-Bu-          tenylreste.     



  Als Substituenten der genannten Kohlenwasserstoff  reste seien vor allem Alkoxygruppen erwähnt.  Alkoxygruppen sind in erster Linie     Niederalkoxy-          gruppen,    z.B. die, die sich von genannten niederen Alkyl  gruppen ableiten.  



  Wenn die Niederalkoxygruppen Alkylgruppen substi  tuieren, bilden sie mit diesen vorzugsweise     Niederalkoxy-          niederalkylreste,    wie Methoxymethyl-, Äthoxymethyl-,     n-          Propoxymethyl-    oder n-Butoxymethyl- oder -äthylreste.  



  Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharma  kologische Eigenschaften. So weisen sie neben einer     tri-          chomonadenhemmenden    Wirkung insbesondere eine  amoebicide Wirkung auf, wie sich im Tierversuch, z.B.  bei oraler Gabe in Dosen von 100-200 mg/kg an mit E.  hystolytica infizierten Hamstern zeigt. Ferner weisen sie  eine Wirkung gegenüber Schistosomen auf, insbesondere  S. mansoni, wie sich in Versuchen an der mit Schistoso-    men infizierten Maus, beispielsweise bei oraler oder     sub-          cutaner    Verabreichung von 100 mg/kg zeigt. Die neuen  Verbindungen können daher als antiparasitäre Mittel, vor  allem als Chemotherapeutika gegen Schistosomen und  Amoeben Verwendung finden.

   Die neuen Verbindungen  sind aber auch wertvolle Zwischenprodukte für die Her  stellung anderer nützlicher Stoffe, z.B. der     4-[N-(5-Nitro-          -2-thiazolyl)-formimidoyl]-thiomorpholine,    die ebenfalls  eine Wirkung gegen Amoeben und Schistosomen besit  zen. Die Umwandlung geschieht durch selektive Reduk  tion der Sulfoxydgruppe, z.B. mittels Triphenylphosphin  in Tetrachlorkohlenstoff oder mittels Thioglykolsäure.  



  Besonders hervorzuheben sind die     Verbindungen    der  Formel  
EMI0001.0020     
    worin n für 1 oder 2 und Ro und Rx für niedere Alkyl  reste, vor allem Methylreste, oder niedere     Alkoxyalkyl-          reste,    vor allem     Methoxymethylreste,    stehen und der Rest       RX    auch Wasserstoff bedeuten kann, und vor allem die  Verbindungen der Formel  
EMI0001.0025     
      worin n 1 oder 2 und R' und R" niedere Alkylreste, z.B.  Methylreste bedeuten.  



  Speziell wertvoll sind das     4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-          -formimidoyl]-thiomorpholin-1,1-dioxyd    der Formel  
EMI0002.0002     
    das 3-(Methoxymethyl)-4-[N-(5-nitro-2 - thiazolyl) - form  imidoyl]-thiomorpholin-l,l-dioxyd der Formel  
EMI0002.0003     
    und vor allem das     cis-2,6-Dimethyl-4-[N-(5-nitro-2-thi-          azolyl)-formimidoyl]-thiomorpholin-1,1-dioxyd    der For  mel  
EMI0002.0006     
    welches beispielsweise an der mit S. mansoni infizierten  Maus eine deutliche schistosomizide Wirkung und an mit  E. hystolytica infizierten Hamstern eine deutliche Wir  kung gegen den Amoeben-Leberabszess aufweist.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung der  neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass  man 2-Amino-5-nitrothiazol oder ein Salz davon mit  einem reaktionsfähigen funktionellen Derivat eines     N-          -Formyl-thiomorpholins    der Formel HCOR umsetzt.  



  Ein reaktionsfähiges Derivat eines     N-Formyl-thiomor-          pholins    der Formel HCOR ist beispielsweise ein     Thio-          amid    oder insbesondere ein Acetal, oder ein Salz davon,  oder ein Amidin oder Amidiniumsalz, z.B. ein     Diniederal-          kylamidiniumsalz,    wie beispielsweise ein     Formamidinium-          salz    mit dem Kation der Formel  
EMI0002.0018     
    oder ein Salz eines Thioiminoäthers, Enoläthers     (Imino-          äthers)    oder vor allem Enolesters (Iminoesters, sog.

       Vils-          meier    Reagens), oder ein Additionsprodukt von     N-For-          mylthiomorpholin    mit einer Lewis-Säure, wie     Bortrifluo-          rid.     



  Als Enoläther kommen insbesondere solche in Frage,  in denen die veratherte Hydroxygruppe eine durch einen  aliphatischen oder araliphatischen Kohlenwasserstoffrest  substituierte Hydroxygruppe ist, wie eine Alkoxygruppe,  z.B. eine niedere Alkoxygruppe, wie eine Äthoxygruppe  oder Methoxygruppe, oder eine gegebenenfalls substituier  te Aralkoxygruppe, wie eine Benzyloxygruppe.  



  Als Enolester kommen insbesondere solche in Frage,  die einen Säurerest einer Carbonsäure, z.B. einer aliphati  schen Carbonsäure, wie Chlorameisensäure oder     Chlor-          carbonylameisensäure,    oder einer aromatischen     Carbon-          säure,    wie einer Benzoesäure, oder vorzugsweise einer  starken anorganischen oder organischen Säure, wie einer  Halogenwasserstoffsäure, z.B.

   Chlor-, oder Bromwasser  stoffsäure, einer Sulfonsäure, z.B. einer Arylsulfonsäure,  wie Benzol- oder Toluolsulfonsäure, Chlorsulfonsäure  oder Chlorsulfinsäure, oder einer halogenierten Säure des  Phosphors, wie dichlorphosphoriger Säure,     Dichlor-          phosphorsäure    oder Tetrachlorphosphorsäure, oder gege  benenfalls entsprechender Bromverbindungen, enthalten,  wie z.B. Imidchloride.  



  Als Acetale kommen insbesondere solche in Frage,  in denen die Alkoholkomponente ein niederes Alkanol  oder Alkandiol ist, wie z.B. das Dimethylacetal eines  Formamids der Formel HCOR. Gegebenenfalls kann  man Kondensationsmittel, z.B. basische Kondensations  mittel, wie Pyridin oder Alkalicarbonate oder -acetate,  wie Natriumcarbonat oder -acetat verwenden.  



  Die genannten Reaktionen können in üblicher Weise  in An- oder Abwesenheit von     Verdünnungsmitteln    und/  oder katalytischen Mitteln bei     erniedrigter,        gewöhnlicher     oder erhöhter Temperatur, gegebenenfalls im geschlosse  nen Gefäss und/oder unter einer Inertgasatmosphäre  durchgeführt werden.  



  Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangs  stoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in  der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer  Salze. Die Salze der Endstoffe können in an sich bekannte  Weise, z.B. mit Alkalien oder Ionenaustauschern in die  freien     Basen    übergeführt werden. Von den letzteren las  sen sich durch Umsetzung mit organischen oder anorga  nischen Säuren,     insbesondere    solchen, die zur Bildung  therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze ge  winnen.

   Als solche Säuren seien beispielsweise genannt:  Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäuren, Phosphorsäu  ren, Salpetersäure, Perchlorsäure; aliphatische oder aro  matische Sulfonsäuren, wie Methansulfon-, Äthansulfon-,  Hydroxyäthansulfon-, Äthylensulfonsäure,     Halogenben-          zolsulfon-,    Toluolsulfon- oder Naphthalinsulfonsäuren.  



       Diese    oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie       z.B.    die     Pikrate,    können auch zur Reinigung der erhalte  nen Basen dienen, indem man die Basen in Salze über  führt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die  Basen freimacht. Infolge der engen Beziehungen zwischen  den     Basen    in freier Form und in Form ihrer     Salze    sind       im    vorausgegangenen und nachfolgend unter den freien  Basen sinn- und     zweckgemäss,    gegebenenfalls auch die  entsprechenden     Salze    zu verstehen.  



  Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungs  formen des     Verfahrens,        nach    denen man einen Ausgangs  stoff     z.B.    in     Form    eines unter den Reaktionsbedingungen       erhältlichen        Reaktionsgemisches    einsetzt oder gegebenen-      falls in Form eines Isomeren- bzw. Racematgemisches  bzw. ihrer     Bestandteile    verwendet.  



  So kann man beispielsweise die Amidine bzw.     Amidi-          niumsalze,    die Salze der Enoläther und Enolester der     N-          Formylverbindungen    bzw. die Kondensationsprodukte  mit Lewis-Säuren unter den Reaktionsbedingungen bil  den. Man kann z.B. die betreffende N-Formylverbindung  mit 2-Amino-5-nitrothiazol in Gegenwart eines Säurehalo  genids der angegebenen Säuren, oder einer Lewis-Säure,  z.B. Bortrifluorid, umsetzen.  



  Man kann aber z.B. auch ein von einem     N-Formyl-          derivat    der Formel HCOR abgeleitetes     Formamidinium-          salz    in Form eines durch Umsetzen einer Verbindung der  Formel R-CO-Hal, worin Hal für ein Halogenatom steht,  mit einem N,N-disubstituierten Formamid erhältlichen ro  hen Reaktionsgemisches einsetzen.  



  Die neuen     Verbindungen    können je nach Grad der  Substitution als cis- und trans-Isomere oder gegebenen  falls als Racemate bzw. als optische Antipoden vorkom  men. Die erhaltenen Racemate bzw. Isomerengemische  können, falls erwünscht, in üblicher Weise aufgetrennt  werden.  



  Isomeren- bzw. Racematgemische können aufgrund  der physikalisch-chemischen Unterschiede der Bestand  teile in bekannter Weise in die reinen Isomeren bzw. rei  nen Racemate aufgetrennt werden, beispielsweise durch  Chromatographie und/oder fraktionierte Kristallisation.  



  Reine Racemate lassen sich ebenfalls nach bekannten  Methoden in die optischen Antipoden zerlegen, beispiels  weise durch Umkristallisation aus einem optisch aktiven  Lösungsmittel oder mit Hilfe von Mikroorganismen, oder  durch Umsetzen mit einer mit der racemischen Verbin  dung Salze bildenden optisch aktiven Säure und Tren  nung der auf diese Weise erhaltenen Salze, z.B. aufgrund  ihrer verschiedenen Löslichkeiten, in die Diastereomeren,  aus denen die Antipoden durch Einwirkung geeigneter  Mittel freigesetzt     werden    können. Besonders gebräuchli  che optisch aktive Säuren sind z.B. die D- und L-Formen  von Weinsäure, Di-o-Toluylweinsäure, Äpfelsäure. Man  delsäure, Camphersulfonsäure oder Chinasäure. Vorzugs  weise isoliert man den Wirksameren der Bestandteile.  



  Erfindungsgemäss kann man aber auch die Endpro  dukte in Form der cis- oder trans-Isomeren, Racemate  bzw. optischen Antipoden erhalten, indem man die reak  tionsfähigen Derivate eines N-Formyl-thiomorpholins der  Formel HCOR in Form der cis- oder trans-Isomeren,     Ra-          cemate    bzw. optischen Antipoden einsetzt. Geht man z.B.  von 2,6 -cis - Dimethyl - 4 - formyl-     thiomorpholin-diäthyl-          acetal    und 2-Amino-5-nitro-thiazol aus, so erhält man di  rekt 2,6 -cis - Dimethyl - 4 - [N-(5- nitro-     2-thiazolyl)-form-          imidoyl]-thiomorpholin.     



  Für die erfindungsgemässen     Reaktionen    werden vor  nehmlich solche Ausgangsstoffe verwendet, die die oben  erwähnten bevorzugten Verbindungen     ergeben.     



       Die    Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach  an sich bekannten Methoden gewonnen werden.  



  Die neuen Verbindungen können als     Heilmittel    in  Form von pharmazeutischen oder veterinärmedizinischen  Präparaten verwendet werden, welche die neuen Verbin  dungen in freier Form oder in Form ihrer Salze, beson  ders der therapeutisch verwendbaren Säureadditionssalze,  zusammen mit pharmazeutischen, organischen oder anor  ganischen, festen oder flüssigen Trägerstoffen, die für  enterale, z.B. orale, oder parenterale Anwendung geeignet  sind, enthalten.  



  In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen  in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  Zu einer Lösung von 14,5 g 2-Amino-5-nitrothiazol in  300 ml absolutem Dioxan wird eine Lösung von 0,1 Mol  (20,9 g) 1,1-Dioxo-4-formyl-thiomorpholin-dimethylacetal  in 150 ml absolutem Dioxan gegeben. Man kocht     an-          schliessend    3 Stunden unter Rückfluss und Rühren. Nach  dem Erkalten wird das ausgefallene Reaktionsprodukt  abgenutscht und zuerst aus 120 ml, dann nochmals aus  65 ml Dimethylformamid umkristallisiert. Man erhält so  4-[N-(5-Nitro - 2-thiazolyl) - formimidoyl] -     thiomorpholin-          -1,1-dioxyd    der Formel  
EMI0003.0025     
    vom F. 266  (Zers.).  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     1,1-Dioxo-4-          formyl-thiomorpholin-dimethylacetal    kann wie folgt her  gestellt werden:  17,7 g 4-Formyl-thiomorpholin-dimethylacetal werden  in 200 ml absolutem Methylenchlorid gelöst. Dieser Lö  sung wird während 1 Stunde unter Rühren bei 20-25   eine Lösung von 38 g 85%iger m-Chlorperbenzoesäure in  800 ml absolutem Methylenchlorid zugetropft. Man rührt       anschliessend    über Nacht bei Zimmertemperatur weiter  und dampft dann das Reaktionsgemisch zur Trockne ein.  Der Eindampfrückstand kann ohne weitere Reinigung in  150 ml absolutem Dioxan gelöst und so für die vorhin be  schriebene Kondensation eingesetzt werden.  



       Beispiel   <I>2</I>       In    analoger Weise wie in Beispiel 1 beschrieben kön  nen z.B. auch folgende Verbindungen erhalten werden:       cis-2,6-Dimethyl-4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-formimidoyl]-          -thiomorpholin-1,1-dioxyd,    F. 228-229 ,       cis-2,6-Dimethyl-4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-formimidoyl]-          -thiomorpholin-1-oxyd,    F. l93-195 ,       4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-formimidoyl]-thiomorpholin-1-          -oxyd,    F.

   259  (Zers.),       trans-2,6-Dimethyl-4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-          -formimidoyl]-thiomorpholin-1-oxyd,          3-(Methoxymethyl)-4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-form-          imidoyl]-thiomorpholin-1,1-dioxyd,    F. 227-228 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Thiazolderivaten der Formel EMI0003.0042 worin R ein S-mono- oder di-oxydierter gegebenenfalls substituierter Thiomorpholinorest ist, und ihrer Salze, da durch gekennzeichnet, dass man 2-Amino-5-nitrothiazol oder ein Salz davon mit einem reaktionsfähigen funktio nellen Derivat eines N-Formyl-thiomorpholins der For mel HCOR umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man als reaktionsfähiges Derivat eines N- -Formyl-thiomorpholins der Formel HCOR ein Acetal einsetzt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die alkoholische Komponente des Acetals ein niederes Alkanol oder Alkandiol ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man als reaktionsfähiges funktionelles De rivat eines N-Formyl-thiomorpholins der Formel HCOR ein Amidin oder Amidiniumsalz einsetzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man als reaktionsfähiges funktionelles De rivat eines N-Formyl-thiomorpholins der Formel HCOR ein Salz eines Iminoesters einsetzt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man als reaktionsfähiges funktionelles De rivat eines N-Formyl-thiomorpholins der Formel HCOR ein Salz eines Thioiminoäthers oder Iminoesters, ein Thioamid oder ein Salz davon oder ein Additionsprodukt mit einer Lewis-Säure einsetzt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man das reaktionsfähige funktionelle De rivat eines N-Formyl-thiomorpholin der Formel HCOR in Form eines Isomeren, Racemats oder optischen Anti poden einsetzt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein von einem N-Formylderivat der Formel HCOR abgeleitetes Formamidiniumsalz in Form eines durch Umsetzen einer Verbindung der Formel R-CO- Hal, worin Hal für ein Halogenatom steht, mit einem N,N-disubstituierten Formamid erhältlichen rohen Reak tionsgemisches einsetzt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Un teransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0004.0030 en in denen n für 1 oder 2 und Ro und R= für niedere Alkyl reste oder niedere Alkoxyalkylreste stehen und der Rest Rx auch Wasserstoff bedeuten kann, oder Salze davon herstellt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass <B>man</B> Verbindungen <B>der Formel</B> EMI0004.0037 worin n 1 oder 2 und R' und R" niedere Alkylreste be deuten, oder Salze davon herstellt. 10. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass man das 4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-formimidoyl]-thiomorpho- lin-1,1-dioxyd der Formel Patentanspruch, EMI0004.0042 oder Salze davon herstellt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass man das cis-2,6-Dimethyl-4-[N-(5-nitro-2-thiazolyl)-formimid- oyl]-thiomorpholin-1,1-dioxyd der Formel EMI0004.0050 oder Salze davon herstellt.
    12. Verfahren nach dadurch gekenn- zeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen in Salze umwandelt. 13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene Salze in freie Verbindungen umwandelt.
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