CH532802A - Entwickler für die elektrophotographische Herstellung mehrfarbiger Kopien - Google Patents

Entwickler für die elektrophotographische Herstellung mehrfarbiger Kopien

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CH532802A
CH532802A CH1143371A CH1143371A CH532802A CH 532802 A CH532802 A CH 532802A CH 1143371 A CH1143371 A CH 1143371A CH 1143371 A CH1143371 A CH 1143371A CH 532802 A CH532802 A CH 532802A
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CH
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toner
sep
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multicolored
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CH1143371A
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O Bach Frederick
N Chapin Leo
Freed Robert
J Cernoch Thomas
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Dick Co Ab
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Description


  Entwickler für die elektrophotographische Herstellung mehrfarbiger Kopien    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Entwicklei  für die elektrophotographische Herstellung mehrfarbigei  Kopien von einem mehrfarbigen Original,     bei    .der ein  Aufnahmeblatt     verwendet    wird, das :diskrete Abschnitte       mindestens    zweier Arten von     photoleitenden    Beschich  tungen .aufweist, die für verschiedene Ausschnitte des  sichtbaren Bereichs -des     Spektrums    sensibilisiert sind und  die jeweils einen Farbstoff :einer Farbe enthalten, die  nicht :dem Spektralbereich :entspricht, demgegenüber der  Abschnitt sensibilisiert ist.  



  Der     :erfindungsgemässe    Entwickler ist dadurch ge  kennzeichnet,     dass    er einen Toner enthält, der in  aktiviertem Zustand :ein Lösungsmittel für diese Farb  stoffe ist und der in feinzerteilter Form in dem Entwick  ler dispergiert .ist und der ,imstande ist, Ladung nur einer  bestimmten Polarität aufzunehmen.  



  Das hierzupassende elektrophotographische Verfah  ren     zur    Herstellung mehrfarbiger Kopien von mehrfarbi  gen Originalen ist in der schweizerischen Patentschrift  Nr. 532 804 beschrieben.  



  Unter einem  Toner      versteht    man     üblicher    Weise  eine     feste    Substanz in fein zerteilter Form, die als Folge  der Aktivierung mittels Hitze,     Lösungsmittel,    Dämpfen  oder ähnlichen, als Lösungsmittel für die lösliche Farb  komponente der     photoleitfähigen    Schicht wirkt, wo  durch die Übertragung der Farbe von den Teilen der  Schicht, die sich unmittelbar unter dem aktivierten  Lösungsmittel für die Übertragung befindet, auf Kopier  blätter, die in Oberflächenkontakt mit     dem    Aufnahme  blatt gebraucht wenden, ermöglicht wird.

   Daher können       mittels    einer     einzigen    Belichtung farbrichtige Kopien  von mehrfarbigen Originalen hergestellt werden.  



  Im folgenden werden an Hand von Beispielen  bevorzugte flüssige Entwicklermischungen näher erläu  tert, ohne dass die Erfindung auf diese Ausführungsfor  men beschränkt ist.    <I>Beispiel 1</I>  
EMI0001.0016     
  
    5,0 <SEP> g <SEP> Toner <SEP> ( Antipyrin )
<tb>  400 <SEP> ml <SEP> flüssiger <SEP> Trägerstoff <SEP> ( Isopar <SEP> G ; <SEP> Humble <SEP> Oil
<tb>  Co.)
<tb>  5 <SEP> g <SEP> Ladungsleiter <SEP> (Heizölzusatz <SEP> No. <SEP> 2;

   <SEP> DuPont)       <I>Beispiel 2</I>  
EMI0001.0017     
  
    5,0 <SEP> g <SEP> Toner <SEP> (1-Allyl-2-thioharnstoff)
<tb>  400 <SEP> ml <SEP> flüssiger <SEP> Trägerstoff
<tb>  5 <SEP> g <SEP> Ladungsleiter       Das im obigen Beispiel als flüssiger     Trägerstoff     verwendete  Isopar G  ist ein flüssiger :Paraffinkohlen  wasserstoff mit 11,8 0/o C9-Kohlenwasserstoffen,  56,2 0/o C10-Kohlenwasserstoffen, 31,7 0/o     Cll-Kohlen-          wasserstoffen,    weniger als 0,3 :aromatischen weniger als  0,1 olefinischen Kohlenwasserstoffen, der einen Siede  punkt im Bereich von 159-177  C, einen     Flammpunkt     von 40,0  C und ein spezifisches Gewicht von 0,748  hat.

   Andere flüssige Trägerstoffe, die :in flüssigen Ent  wicklern verwendet werden, können angewendet wer  den, vorausgesetzt .dass die Tonerverbindung nicht in  ihnen gelöst wird. Der Heizölzusatz No. 2 ist eine  Lösung :eines Methacrylat-Kopolymers .mit einem durch  schnittlichen Molekulargewicht von 50,000. Wiederum  können auch andere     herkömmliche    Ladungsleiter ver  wendet werden.  



  Das Antipyrin :des Beispiels 1 und der     1-Allyl-2-          thioharnstoff    des Beispiels 2 sind     lediglich        :Beispiele     geeigneter     Tonerteilchen,    die zur Entwicklung des -laten  ten elektrostatischen Bildes der geladenen Abschnitte,  die nach der Belichtung verbleiben, verwendet werden  können.

   Andere     Tonerteilchen    können     verwendet    wer  den, wenn sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:      (1) sie müssen ein Lösungsmittel für die     lösliche     Farbstoffkomponente in .den Schichten sein, wenn sich  der Toner in einem geschmolzenen oder aktivierten  Zustand findet;  (2) sie müssen in eine feinzerteilte Form überführbar  sein, in der sie in der flüssigen oder pulverförmigen  Entwicklerzusammensetzung gehalten werden kön  nen;  (3) sie müssen imstande sein, eine Ladung, beispiels  weise eine positive Ladung, aufzunehmen, wenn sie mit  einer aufgeladenen photoleitfähigen Schicht von Zinko  xyd verwendet werden;  (4) sie müssen innerhalb der reibungselektrischen  Reihe an geeigneter Stelle stehen, damit sie die ge  wünschte Entladungsentwicklung erzeugen.

      Beispiele für andere geeignete Verbindungen, die  diese Anforderungen erfüllen und die als Toner verwen  det werden können sind u. a. Vanillin, 1,6-Hexandiol,  1,10-Decandiol, Aethylharnstoff, Acetamid,     Benzohy-          drol,    2,2-Dimethyl-1,3-Propandiol, Ammoniumazetat,  Ammoniumformiat und Pyrazin. Die Tonerteilchen kön  nen in verschiedenen Konzentrationen in der Ent  wicklerzusammensetzung verwendet werden, z. B. bei  einem Trockenentwicklerpulver im Bereich von  2-20 Gew.-% und vorzugsweise im Bereich von  3-10 Gew,-% und bei einem flüssigen Entwickler im  Bereich von 0,2 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise im  Bereich von 2-10 Gew.-%.

   Wenn ein Trockenpulver  entwickler verwendet wird, der durch Bürsten oder  dergleichen aufgetragen wird, kann die Tonerkonzentra  tion bis zu 100 Gew.-% Toner im Entwickler anstei  gen.  



  Bei der Entwicklung werden als Folge der Aufbrin  gung der Entwicklermischung Tonerteilchen auf denjeni  gen Teilen der Vorderseite des     Aufnahmeblattes    zurück  gehalten, die unter Ausbildung des latenten elektrostati  schen Bildes nach der Belichtung aufgeladen bleiben,  während die entladenen Abschnitte auf der Vorderseite  des Aufnahmeblattes praktisch frei von Tonerteilchen  bleiben.  



  Daraufhin wird das Entwickleraufnahmeblatt durch  Hindurchführen er zusammengesetzten Anordnung  durch Druckwalzen, die auf eine Temperatur oberhalb  des Schmelzpunktes des Toners,     beispielsweise    auf     eine     Temperatur von mehr als 11l.-113  C, was dem  Schmelzpunkt von  Antipyrin  entspricht, oder auf eine  Temperatur von über 77-78  C, was dem Schmelz  punkt von 1-Allyl-2-Thioharnstoff entspricht, erhitzt  sind, in Oberflächenkontakt mit einem Kopierblatt  gebracht; vorzugsweise werden die Tonerteilchen auf  eine Temperatur erhitzt, die etwas höher als ihr  Schmelzpunkt ist, vorzugsweise etwa 2,8 bis 5,6  C.

   Als  Folge davon werden die Tonerteilchen in flüssigen  Zustand übergeführt, wodurch die Lösung des     disper-          nahmeblattes    zur Übertragung der entsprechenden     Farb-          stofffarbe    durch die Fusion von Aufnahmeblatt zum  Kopierblatt ermöglicht wird.  



  Die zyanblaue und die gelbe Schicht, die beim  Entwickeln aufgeladen bleiben und die Tonerteilchen  zurückhalten, machen das  Calcofast-Spiritus-,Gelb-7G   und das spirituslösliche  Fast-Blue-6G  löslich, wo  durch die Übertragung auf das Kopierblatt und dadurch  bewirkte Wiedergabe der grünen Farbe des Originals    bewirkt wird. In den Bereichen des Originals die  schwarz sind, wie beispielsweise gedruckte Bereiche,       werden    keine der Abschnitte auf der Vorderseite des  beschichteten Aufnahmeblattes beim Belichten entladen.  Als Folge davon, nimmt jeder     der,Bereiche    Toner zur  Übertragung von Farbstoffen aus allen drei     Grundfarb-          abschnitten    auf, die im Kopierblatt zusammen als  schwarz erscheinen.  



  Es ist offensichtlich, dass die Kopie, die durch die  Kombination von Farben, die aus dem entwickelten  Aufnahmeblatt übertragen sind, hergestellt wurde, dem  gefärbten Original entspricht und dass das entwickelte  Aufnahmeblatt in gleicher Weise wie eine Spiritusmatri  ze zur Herstellung von     Mehrfarbenkopien    des mehrfar  bigen     :Originals    benutzt werden kann, indem Kopierblät  ter nacheinander mit dem entwickelten     Aufnahmeblatt     in Kontakt gebracht werden, bis der lösliche Farbstoff in  den getönten     Oberflächenabschnitten    erschöpft ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Entwickler für die elektrophotographische Herstellung mehrfarbiger Kopien von einem mehrfarbigen Original, bei der ein Aufnahmeblatt verwendet wird, das diskrete Abschnitte mindestens zweier Arten von photoleitenden Beschichtungen aufweist, die für verschiedene Aus schnitte des sichtbaren Bereichs des Spektrums sensibili siert sind und die jeweils einen Farbstoff einer Farbe enthalten, die nicht dem Spektralbereich entspricht, demgegenüber der Abschnitt sensibilisiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Toner enthält, der in aktiviertem Zustand ein Lösungsmittel für diese Farb stoffe ist und der in feinzerteilter Form in dem Entwick ler dispergiert ist und der imstande ist,
    Ladung nur einer bestimmten Polarität aufzunehmen. UNTERANSPRÜCHE 1. Entwickler gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Toner einen Schmelzpunkt oberhalb der Zimmertemperatur hat, und dass der Farbstoff darin löslich ,ist, wenn der Toner auf eine Temperatur ober halb der Schmelztemperatur erhitzt wird. 2. Entwickler gemäss Patentanspruch in Form eines Trockenpulvers, -dadurch gekennzeichnet, dass der To ner in einer Menge im Bereich von 2 bis 20 Gew.-0/o, bezogen auf das Gewicht des Entwicklers, vorhanden ist. 3. Entwickler gemäss Patentanspruch in Form einer Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, das der Toner in einer Menge im Bereich von 0,2 bis 20 Gew.-0/o, bezogen auf das Gewicht des Entwicklers, vorhanden ist.
CH1143371A 1969-06-25 1970-06-24 Entwickler für die elektrophotographische Herstellung mehrfarbiger Kopien CH532802A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US83641569A 1969-06-25 1969-06-25
CH959370A CH532804A (de) 1969-06-25 1970-06-24 Elektrophotographisches Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Kopien eines mehrfarbigen Originals

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Publication Number Publication Date
CH532802A true CH532802A (de) 1973-01-15

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CH1143371A CH532802A (de) 1969-06-25 1970-06-24 Entwickler für die elektrophotographische Herstellung mehrfarbiger Kopien

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