CH536840A - Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate

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CH536840A
CH536840A CH1697172A CH1697172A CH536840A CH 536840 A CH536840 A CH 536840A CH 1697172 A CH1697172 A CH 1697172A CH 1697172 A CH1697172 A CH 1697172A CH 536840 A CH536840 A CH 536840A
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CH
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alkali metal
compounds
alkyl
condensation product
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Application number
CH1697172A
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English (en)
Inventor
Troxler Franz
Original Assignee
Sandoz Ag
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/04Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/30Indoles; Hydrogenated indoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to carbon atoms of the hetero ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07D209/04Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/30Indoles; Hydrogenated indoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to carbon atoms of the hetero ring
    • C07D209/42Carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate der Formel I, worin R für niederes   alkyl    steht.



   Besonders interessante Verbindungen der Formel 1 sind die, worin R für Methyl oder Äthyl steht.



   Die neuen Indolderivate werden erfindungsgemäss her   gestellt,    indem man   2-Benzyloxy6-nitrotoluol    in Gegenwart eines Alkalimetallkatalysators mit einem Oxalsäureester der Formel II, worin R obige Bedeutung besitzt, umsetzt, und das so erhaltene Kondensationsprodukt re   Juktiv    cyclisiert.



   Beispielsweise geht man so vor, dass man 2-Benzyl   Jxy-6-nitrotoluol    in Gegenwart eines geeigneten Alkalimetallkatalysators, beispielsweise in Gegenwart eines Alkalimetallalkoholates wie Kalium tert.butylat, eines Alkalimetallamides oder -hydrides usw. mit einem Oxalsäureester umsetzt und das Kondensationsprodukt reduktiv,   zB.    mittels Natriumdithionit in schwach alkalischem Milieu oder durch Zugabe einer Lösung des Kondensationsproduktes in Eisessig an einer siedenden Suspension von Eisenpulver in Äthanol usw. cyclisiert.



   Die Verbindungen der Formel I sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung mancher Indolderivate mit pharmacodynamischen Eigenschaften.



   So können sie durch Anwendung von an sich bekannten Verfahren in Verbindungen der Formel III, worin R1 Isopropyl oder tert.Butyl und R2 Wasserstoff, Methyl, Alkoxycarbonyl, Carboxyl oder Hydroxymethyl bedeuten, überführt werden.



   Die Verbindungen der Formel III zeichnen sich durch wertvolle pharmacodynamische Eigenschaften aus. So eignen sie sich aufgrund ihrer   p-blockierenden    Wirkung zur Prophylaxe und Therapie von Koronarerkrankungen.



   Im nachfolgenden Beispiel, das die Erfindung näher erläutert, ihren Umfang aber in keiner Weise einschränken soll, erfolgen alle   Temperaturangaben    in Celsiusgraden und sind unkorrigiert.



   Beispiel    4-Benz!,loxyindol-2-carbonsäureäthylester   
Ein Gemisch von 0,14 g Kalium tert.butylat, 1,2 kg Oxalsäurediäthylester und 243 g   2-Benzyloxy-6-n,itro-to-    luol wird 2 Stunden auf 600 erhitzt, das Butanol und Äthanol am Vakuum abdestilliert, der Rückstand zwischen verdünnter Essigsäure und Toluol ausgeschüttelt und die neutral gewaschene Toluollösung zur Trockne verdampft. Die Lösung des Trockenrückstandes in Eisessig tropft man nun langsam in eine siedende Suspension von 900 g Eisenpulver in Äthanol und hält das Gemisch noch 1 Stunde unter Rückfluss. Der in üblicher Weise durch Ausschütteln gewonnene 4-Benzyloxy-indol-2-carbonsäureäthylester wird aus Trichloräthylen umkristallisiert. Smp. 168 - 1700
EMI1.1     




   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate der Formel I, worin R für niederes Alkyl steht, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Benzyloxy-6-nitrotoluol in Gegenwart eines Alkalimetallkatalysators mit einem Oxalsäureester der Formel II, worin R obige Bedeutung besitzt, umsetzt, und das so erhaltene Kondensationsprodukt reduktiv   cycllsiert.   

 

   UNTERANSPRüCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Kalium tert.butylat als Alkalimetallkatalysator einsetzt.



   2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die reduktive Cyclisierung mittels Na   triumd,ithionit    in schwach alkalischem Milieu durchgeführt.



   3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zweck reduktiver   Cyclisierung    eine Lösung des Kondensationsproduktes von 2-Benzyloxy-6nitrotoluol und Oxalsäureester in Eisessig an einer siedenden Suspension von Eisenpulver in Äthanol zugibt.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate der Formel I, worin R für niederes alkyl steht.
    Besonders interessante Verbindungen der Formel 1 sind die, worin R für Methyl oder Äthyl steht.
    Die neuen Indolderivate werden erfindungsgemäss her gestellt, indem man 2-Benzyloxy6-nitrotoluol in Gegenwart eines Alkalimetallkatalysators mit einem Oxalsäureester der Formel II, worin R obige Bedeutung besitzt, umsetzt, und das so erhaltene Kondensationsprodukt re Juktiv cyclisiert.
    Beispielsweise geht man so vor, dass man 2-Benzyl Jxy-6-nitrotoluol in Gegenwart eines geeigneten Alkalimetallkatalysators, beispielsweise in Gegenwart eines Alkalimetallalkoholates wie Kalium tert.butylat, eines Alkalimetallamides oder -hydrides usw. mit einem Oxalsäureester umsetzt und das Kondensationsprodukt reduktiv, zB. mittels Natriumdithionit in schwach alkalischem Milieu oder durch Zugabe einer Lösung des Kondensationsproduktes in Eisessig an einer siedenden Suspension von Eisenpulver in Äthanol usw. cyclisiert.
    Die Verbindungen der Formel I sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung mancher Indolderivate mit pharmacodynamischen Eigenschaften.
    So können sie durch Anwendung von an sich bekannten Verfahren in Verbindungen der Formel III, worin R1 Isopropyl oder tert.Butyl und R2 Wasserstoff, Methyl, Alkoxycarbonyl, Carboxyl oder Hydroxymethyl bedeuten, überführt werden.
    Die Verbindungen der Formel III zeichnen sich durch wertvolle pharmacodynamische Eigenschaften aus. So eignen sie sich aufgrund ihrer p-blockierenden Wirkung zur Prophylaxe und Therapie von Koronarerkrankungen.
    Im nachfolgenden Beispiel, das die Erfindung näher erläutert, ihren Umfang aber in keiner Weise einschränken soll, erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden und sind unkorrigiert.
    Beispiel 4-Benz!,loxyindol-2-carbonsäureäthylester Ein Gemisch von 0,14 g Kalium tert.butylat, 1,2 kg Oxalsäurediäthylester und 243 g 2-Benzyloxy-6-n,itro-to- luol wird 2 Stunden auf 600 erhitzt, das Butanol und Äthanol am Vakuum abdestilliert, der Rückstand zwischen verdünnter Essigsäure und Toluol ausgeschüttelt und die neutral gewaschene Toluollösung zur Trockne verdampft. Die Lösung des Trockenrückstandes in Eisessig tropft man nun langsam in eine siedende Suspension von 900 g Eisenpulver in Äthanol und hält das Gemisch noch 1 Stunde unter Rückfluss. Der in üblicher Weise durch Ausschütteln gewonnene 4-Benzyloxy-indol-2-carbonsäureäthylester wird aus Trichloräthylen umkristallisiert. Smp. 168 - 1700 EMI1.1
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate der Formel I, worin R für niederes Alkyl steht, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Benzyloxy-6-nitrotoluol in Gegenwart eines Alkalimetallkatalysators mit einem Oxalsäureester der Formel II, worin R obige Bedeutung besitzt, umsetzt, und das so erhaltene Kondensationsprodukt reduktiv cycllsiert.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Kalium tert.butylat als Alkalimetallkatalysator einsetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die reduktive Cyclisierung mittels Na triumd,ithionit in schwach alkalischem Milieu durchgeführt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zweck reduktiver Cyclisierung eine Lösung des Kondensationsproduktes von 2-Benzyloxy-6nitrotoluol und Oxalsäureester in Eisessig an einer siedenden Suspension von Eisenpulver in Äthanol zugibt.
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