CH538797A - Verfahren zur Fehlerdiagnose in einem programmgesteuerten Vermittlungssystem - Google Patents

Verfahren zur Fehlerdiagnose in einem programmgesteuerten Vermittlungssystem

Info

Publication number
CH538797A
CH538797A CH860771A CH860771A CH538797A CH 538797 A CH538797 A CH 538797A CH 860771 A CH860771 A CH 860771A CH 860771 A CH860771 A CH 860771A CH 538797 A CH538797 A CH 538797A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
diagnostic
program
error
diagnostic state
unit
Prior art date
Application number
CH860771A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl Ing Huber
Lenz Ulrich
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19702012052 external-priority patent/DE2012052B2/de
Priority claimed from DE2034423A external-priority patent/DE2034423C3/de
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH538797A publication Critical patent/CH538797A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L41/00Arrangements for maintenance, administration or management of data switching networks, e.g. of packet switching networks
    • H04L41/06Management of faults, events, alarms or notifications
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/28Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer
    • G01R31/317Testing of digital circuits
    • G01R31/3181Functional testing
    • G01R31/3185Reconfiguring for testing, e.g. LSSD, partitioning
    • G01R31/318505Test of Modular systems, e.g. Wafers, MCM's
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/16Error detection or correction of the data by redundancy in hardware
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/22Detection or location of defective computer hardware by testing during standby operation or during idle time, e.g. start-up testing
    • G06F11/26Functional testing
    • G06F11/273Tester hardware, i.e. output processing circuits
    • G06F11/2736Tester hardware, i.e. output processing circuits using a dedicated service processor for test
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored program
    • H04Q3/54575Software application
    • H04Q3/54591Supervision, e.g. fault localisation, traffic measurements, avoiding errors, failure recovery, monitoring, statistical analysis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Hardware Redundancy (AREA)

Description


  Der Patentanspruch des Hauptpatentes betrifft ein Ver  fahren zur Fehlerdiagnose mit einem Diagnoseprogramm in  einem zur Redundanzerhöhung modular aufgebauten pro  grammgesteuerten Vermittlungssystem, in dem mehrere als  Verarbeitungs- und als Programmsteuereinheiten arbeitende  Systemeinheiten zyklusweise mit mindestens zwei als zen  trale Speicher arbeitende Systemeinheiten derart zusammen  arbeiten, dass bei Ausfall einer Systemeinheit deren Aufga  ben von einer anderen Systemeinheit übernommen werden.

    Gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes ist das Verfah  ren dadurch gekennzeichnet, dass eine als fehlerhaft er  kannte Systemeinheit in einen Diagnosezustand versetzt  wird, während dessen Dauer die betreffende Systemeinheit  für normale Betriebsaufgaben des Systems nicht betriebsbe  reit, für besondere Diagnosevorgänge jedoch betriebsbereit  ist, dass der Ablauf der besonderen Diagnosevorgänge unter  Steuerung eines Diagnoseprogramms in Zusammenarbeit  mit fehlerfrei arbeitenden Systemeinheiten geschieht, die in  einer durch das Diagnoseprogramm bestimmten Weise eben  falls in den Diagnosezustand versetzt werden, und dass der  Ablauf eines Diagnoseprogramms in der fehlerhaft arbeiten  den Systemeinheit stets schrittweise unter Steuerung von feh  lerfrei arbeitenden Systemeinheiten geschieht.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des im  Hauptpatent beschriebenen Verfahrens zur Fehlerdiagnose  mit einem Diagnoseprogramm in einem zur Redundanzerhö  hung modular aufgebauten programmgesteuerten Datenver  mittlungssystem.  



  Der im Hauptpatent beschriebenen Erfindung liegt das  Problem zugrunde, die Zuverlässigkeit eines programmge  steuerten Datenvermittlungssystems zu erhöhen. Das Ziel  des dort angegebenen Verfahrens besteht darin, dass bei Aus  fall einer Systemeinheit das Gesamtsystem unterbrechungs  frei weiter arbeitet, dass weiter eine fehlerhaft arbeitende Sy  stemeinheit in kurzer Zeit identifiziert werden kann und  dass schliesslich ein Fehler innerhalb einer identifizierten Ein  heit lokalisierbar ist. Dazu wird im Hauptpatent von einem  aus der Rechnertechnik bekannten Prinzip ausgegangen, wo  nach bei Auftreten eines Fehlers sogenannte Diagnosepro  gramme gestartet werden, aus deren Ergebnis Rückschlüsse  auf die Art und den Ort des auftretenden Fehlers gezogen  werden können.

   Damit verbundene Nachteile, die darin beste  hen, dass ein Diagnoseprogramm unter Kontrolle der fehler  haft arbeitenden Systemeinheit oder unter Kontrolle des  Wartungspersonals ablaufen muss, werden bei Verfolgung  des im Hauptpatent angegebenen erfinderischen Verfahrens  dadurch gekennzeichnet, dass eine als fehlerhaft erkannte Sy  stemeinheit in einen speziellen Diagnosezustand versetzt  wird, während dessen Dauer die betreffende Systemeinheit  für normale Betriebsaufgaben des Systems inaktiv (nicht be  triebsbereit), für besondere Diagnosevorgänge jedoch aktiv  (betriebsbereit) ist, dass der Ablauf der besonderen Diagnose  vorgänge unter Steuerung eines Diagnoseprogramms in Zu  sammenarbeit mit fehlerfrei arbeitenden Systemeinheiten ge  schieht,

   die jeweils während einer durch das Diagnosepro  gramm bestimmten Dauer entweder ständig oder zeitweise  ebenfalls in den Diagnosezustand versetzt werden und dass  der Ablauf eines Diagnoseprogramms in der fehlerhaft arbei  tenden Systemeinheit stets schrittweise unter Steuerung  durch fehlerfrei arbeitende Systemeinheiten geschieht.  



  Dieses Verfahren weist den Vorteil auf, dass ein fehler  haft arbeitender Systemteil stets unter Mitwirkung des fehler  frei arbeitenden Systems, bzw. eines Teils des fehlerfrei arbei  tenden Systems geprüft werden kann, wobei eine Zusammen  arbeit der fehlerfrei arbeitenden Systemeinheiten mit der  sich stets im Diagnosezustand befindenden fehlerhaften Sy  stemeinheit nur dann möglich ist, wenn sich auch die fehler  frei arbeitenden Systemeinheiten im Diagnosezustand befin-    2    den. Dadurch ist es möglich, die an einem Diagnosevorgang  beteiligten Systemeinheiten auf die zur Durchführung eines  speziellen Diagnoseprogramms erforderliche Anzahl zu be  schränken.

   In der Regel ist es ausreichend, wenn für den  Ablauf eines Diagnoseprogramms ausser der fehlerhaften Sy  stemeinheit eine fehlerfrei arbeitende Programmsteuerein  heit sowie Speicherplatz in einem fehlerfrei arbeitenden Spei  cher zur Verfügung steht.  



  Das Prinzip der im Hauptpatent beschriebenen Erfin  dung wird anhand eines in der Fig. 1 dargestellten Block  schaltbildes erläutert. Dort sind drei jeweils doppelt vorhan  dene Systemeinheiten dargestellt, nämlich die Verarbeitungs  einheiten VE, die Programmsteuereinheiten PS und die bei  den mit IS1 und IS2 bezeichneten zentralen Einheiten, die  neben dem zentralen Speicher alle zentralen Steuereinrich  tungen enthalten. Es soll angenommen werden, dass eine der  Systemeinheiten VE fehlerhaft arbeitet und in hier nicht be  schriebener Weise in den Diagnosezustand versetzt wurde,  was in der Fig. 1 durch Schraffierung angedeutet ist. Zur  Durchführung eines Diagnoseprogramms wird ein fehlerfrei  arbeitender Speicher, beispielsweise in der zentralen Einheit  IS1 ebenfalls in den Diagnosezustand versetzt.

   Gleichzeitig  befinden sich dadurch aber auch alle anderen zentralen  Steuereinrichtungen der zentralen Einheit ISl im Diagnosezu  stand. Der Ablauf des Diagnoseprogramms findet unter  Steuerung einer fehlerfrei arbeitenden Programmsteuerein  heit PS statt, die dazu für die Dauer eines oder mehr als  eines Zyklus ebenfalls den Diagnosezustand einnehmen  kann. Durch Verwendung strichpunktierter Linien ist in der  Fig. 1 angedeutet, dass zur Durchführung des Diagnosepro  gramms die fehlerhaft arbeitende Systemeinheit VE, die in  den Diagnosezustand versetzte zentrale Einheit IS1 und eine  fehlerfrei arbeitende Programmsteuereinheit PS zusammenar  beiten.

   Da die in den Diagnosezustand versetzte Systemein  heit VE gegenüber den sich im Betriebszustand befindenden  Systemeinheiten inaktiv ist, sind die Informationskanäle zwi  schen dieser Systemeinheit und den anderen, sich im Betriebs  zustand befindenden Systemeinheiten, wie in der Fig. 1 darge  stellt, unterbrochen. Das Diagnoseprogramm selbst steht  ebenso wie die Vergleichs- oder Sollmuster, die zur Auswer  tung der im Rahmen des Diagnoseprogramms ermittelten Er  gebnisinformationen dienen, in einem Teil des fehlerfrei arbei  tenden Speichers in der zentralen Einheit IS2, mit der die  den Ablauf des Diagnoseprogramms steuernde Programm  steuereinheit PS in normalem Betrieb zusammenarbeitet.

    Für ein programmgesteuertes Datenvermittlungssystem  ist neuerdings vorgeschlagen worden, die von mit einer zen  tralen Einheit zusammenarbeitenden Systemeinheiten ausge  henden Anforderungen zur Durchführung bestimmter Ab  läufe unter Wahrung von durch die anfordernde Systemein  heit oder durch den angeforderten Ablauf bestimmten Priori  täten an zentraler Stelle zu verteilen, Schweizer Patent  schrift Nr. 528 786. Dazu ist eine zentrale Ablaufanforde  rungssteuerung vorhanden, in der ein Ablaufverteilregister  eine durch Adresse und Inhalt gegebene bestimmte Zuord  nung zwischen speicherbaren Informationen über die Priori  tät eines Ablaufs und den Informationen über die einen  Ablauf durchführende Systemeinheit enthält.

   Zur gezielten  Verteilung von Ablaufanforderungen dienen die Informatio  nen über die Priorität des durchzuführenden Ablaufs als in  terne Registeradressen für einen Suchvorgang im     Ablaufver-          teilerregister,    als dessen Ergebnis eine Information zur Be  stimmung der diesen Ablauf durchführenden Systemeinheit  zur Verfügung steht. Jeder im System vorgesehenen Priori  tät ist dabei eine bestimmte Registerstelle in einem einen  Teil der     Ablaufanforderungssteuerung    bildenden     Ablaufan-          forderungsregisters    zugeordnet.  



  Nach dem im Hauptpatent angegebenen Verfahren ist      eine Zusammenarbeit zwischen einzelnen Systemeinheiten  im Rahmen eines Diagnoseprogramms nur dann möglich,  wenn sich die einzelnen Systemeinheiten im Diagnosezu  stand befinden. Das bedeutet, dass eine zentrale Einheit mit  allen in ihr enthaltenen zentralen Steuereinrichtungen, wie  .peicher-Ein/Ausgabesteuerung, Ablaufanforderungssteue  rung und zentraler Speicher in den Prüfzustand versetzt wer  den müssen, um diese Voraussetzung zu erfüllen. Für den  Fall, dass der zentrale Speicher in Speicherunterbereiche,  die sogenannten Speicherbanken unterteilt ist, wird im Haupt  patent vorgeschlagen, nicht den gesamten zentralen Spei  cher, sondern eine dieser Speicherbanken in den Diagnosezu  stand zu versetzen.  



  Der im folgenden beschriebenen Erfindung liegt die Auf  gabe zugrunde, den damit verbundenen Nachteil, der sich in  einem Redundanzverlust äussert, zu vermeiden. Erreicht  wird das gemäss der Erfindung dadurch, dass für den Ablauf  eines Diagnoseprogramms, ausser der in den Diagnosezu  stand versetzten fehlerhaft und der den Ablauf steuernden  fehlerfrei arbeitenden Systemeinheit sowie einem fehlerfrei  arbeitenden Speicher eine zur Aufnahme, Verteilung und Aus  wahl der von Systemeinheiten gesendeten Ablaufanforderun  gen zentral vorhandene Ablaufanforderungssteuerung in den  Diagnosezustand versetzt wird, in der während der Dauer  des Diagnosezustandes nur zyklusbezogene Ablaufanforde  rungen, zum Beispiel Setzen und Verteilen von Ablaufanfor  derungen, solcher Systemeinheiten berücksichtigt werden,  die sich ebenfalls im Diagnosezustand befinden.  



  Mit dieser Ausgestaltung der im Hauptpatent beschriebe  nen Erfindung, die also darin besteht, dass der Diagnosezu  stand nunmehr auch für die eine Untereinheit in der zentra  len Steuereinrichtung bildende Ablaufanforderungssteuerung  eingeführt wird, ist es möglich, ein vollständiges System im  Prüfzustand aufzubauen und dabei den nach dem Verfahren  im Hauptpatent auftretenden Redundanzverlust noch weiter  zu reduzieren.  



  Ein Prinzipschaltbild, anhand dem die Erfindung beispiels  weise erläutert wird, ist in der Fig. 2 dargestellt. Da das Sy  stem entsprechend der Voraussetzung modular aufgebaut  ist, sind die Systemeinheiten jeweils doppelt vorhanden. Im  einzelnen handelt es sich um die Systemeinheit     Leitungsan-          schlusseinheit    LE, in der die Übertragerablaufsteuerungen  ÜAS, über die der Verkehr mit den anderen Teilen des Sy  stems stattfindet, doppelt vorhanden sind. Die weiteren je  weils doppelt vorhandenen Systemeinheiten sind die beiden  Programmsteuereinheiten PS1 und PS2 sowie die mit KS1  und KS2 und GS1 und GS2 bezeichneten Systemeinheiten.

    Die beiden zentralen Einheiten ISl und IS2 enthalten je  weils die Speicher-Ein-/Ausgabesteuerung SEAS1 und  SEAS2 SEAS1 und SEAS2, sowie die Ablaufanforderungs  steuerung ABAS1 und ABAS2. Jede der Ablaufanforderungs  steuerungen enthält gemäss einem bekannten Vorschlag,  Schweizer Patentschrift Nr. 528 786, jeweils ein     Ablaufverteil-          register    AVR und ein Ablaufanforderungsregister ABAR.  



  Als zentrale Speicher sind die Speicherbanken SB vorhan  den.  



  Unter der Annahme, dass-eine Übertragerablaufsteue  rung, beispielsweise die Übertragerablaufsteuerung ÜAS1  fehlerhaft arbeitet (in der Fig. 2 durch Schraffur angedeutet)  wird diese in den Diagnosezustand versetzt. Es ist vorgeschla  gen worden, die Kennzeichnung eines Diagnosezustandes da  durch an zentraler Stelle vorzunehmen, dass in einem be  stimmten Teil des Ablaufanforderungsregisters ABAR ein be  stimmtes Bit gesetzt wird. Dieses Verfahren kann auch in  dem hier beschriebenen Fall vorteilhaft Anwendung finden.

    Gemäss dem im Hauptpatent beschriebenen Verfahren ist  zur Durchführung eines Diagnoseprogramms, in dessen Ver  lauf die fehlerhaft arbeitende Systemeinheit in der Leitungs-    anschlusseinheit LE, im Beispiel also die Übertragerablauf  steuerung ÜAS1, überprüft werden soll, ein fehlerfrei arbei  tender Speicher und eine fehlerfrei arbeitende Programm  steuereinheit erforderlich. Während der Speicher, beispiels  weise eine Speicherbank SB in der zentralen Einheit IS1,  während der gesamten Dauer des Diagnosezustandes im Dia  gnosezustand gehalten wird (in Fig. 2 durch Schraffur als im  Diagnosezustand befindlich gekennzeichnet) befindet sich  die Programmsteuereinheit jeweils nur zyklusweise im Dia  gnosezustand.

   Der Verkehr zwischen dieser und der fehler  haft arbeitenden Systemeinheit findet über die zentralen  Steuereinrichtungen in der zentralen Einheit IS1 statt.     Ge-          mäss    der Erfindung wird jedoch nicht die gesamte zentrale  Einheit IS1 in den Diagnosezustand versetzt, sondern nur  die zentrale Ablaufanforderungssteuerung. In der Fig. 2 ist  deshalb lediglich die Ablaufanforderungssteuerung ABAS1  durch Schraffur als im Diagnosezustand befindlich gekenn  zeichnet.

   Die fehlerhaft arbeitende Systemeinheit, im vorlie  genden Fall also die Übertragerablaufsteuerüng ÜAS1 in  der Leitungsanschlusseinheit LE kann nunmehr in der nach  dem Hauptpatent beschriebenen Weise mit einem Diagnose  programm geprüft werden, ohne dass dazu die gesamten  Steuereinrichtungen der zentralen Einheit IS1 in den Diagno  sezustand versetzt werden müssen. Das bedeutet einen erheb  lichen Redundanzgewinn für das Gesamtsystem.  



  Um zu erreichen, dass die von einer in den Diagnosezu  stand versetzten ABAS ausgegebenen Informationen nur  von bestimmten, ebenfalls in den Diagnosezustand versetz  ten Systemeinheiten bewertet werden, werden alle von einer  Ablaufanforderungssteuerung im Diagnosezustand abgegebe  nen Informationen von einem zusätzlichen Kriterium beglei  tet. Alle Systemeinheiten, die sich nicht im Diagnosezustand  befinden, können dann diese Information ignorieren. Damit  ist sichergestellt, dass fehlerfrei arbeitende Teile im System  vom fehlerhaften Arbeiten anderer Systemeinheiten nicht ge  stört sind.  



  Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, im Ablaufan  forderungsregister ABAR einen besonderen Teil vorzuse  hen, in dem unabhängig vom Betriebs- oder Diagnosezu  stand Anforderungsbits gesetzt und zugehörige Informatio  nen einzelner Systemeinheiten ohne ein, dem Zustand der Ab  laufanforderungssteuerung ABAS kennzeichnendes zusätzli  ches Kriterium ausgegeben werden können.  



  Der Diagnosezustand einer Ablaufanforderungssteue  rung kann in einfacher Weise dadurch beendet werden, dass  das im Ablaufanforderungsregister gesetzte und den Diagno  sezustand kennzeichnende Bit gelöscht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Fehlerdiagnose mit einem Diagnosepro gramm in einem zur Redundanzerhöhung modular aufgebau ten programmgesteuerten Vermittlungssystem, nach dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass für den Ablauf eines Diagnoseprogramms ausser der in den Diagnosezustand versetzten fehlerhaft arbeitenden System einheit (z. B. ÜAS1) und der den Ablauf steuernden fehler frei arbeitenden Systemeinheit (z. B. PS1) sowie einem fehler frei arbeitenden Speicher (z. B.
    SB) nur eine zur Aufnahme, Verteilung und Auswahl der von Systemeinheiten gesende ten Ablaufanforderungen zentral vorhandene Ablaufanforde- rungssteuerung (ABAS) in den Diagnosezustand versetzt wird, in der während des Diagnosezustandes nur zyklusbezo gene Ablaufanforderungen von solchen Systemeinheiten be rücksichtigt werden, die sich ebenfalls im Diagnosezustand befinden. a UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass die Information, durch die eine Systemeinheit stän dig oder für die Dauer eines oder mehr als eines Zyklus als im Diagnosezustand befindlich gekennzeichnet ist, durch Set zen einer bestimmten Stelle in einem Registerbereich eines Ablaufanforderungsregisters (ABAR) gebildet ist, das in der Ablaufanforderungssteuerung (ABAS) enthalten ist. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass jede Ausgabeinformation, die über eine in den Dia gnosezustand versetzte Ablaufanforderungssteuerung (ARAS) zur Verfügung gestellt wird, von einem zusätzlichen Kriterium (AMP) begleitet wird, und dass die derart gekenn zeichnete Information in Systemeinheiten, die sich nicht im Diagnosezustand befinden, unberücksichtigt bleibt.
CH860771A 1970-03-13 1971-06-14 Verfahren zur Fehlerdiagnose in einem programmgesteuerten Vermittlungssystem CH538797A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702012052 DE2012052B2 (de) 1970-03-13 1970-03-13 Verfahren zur fehlersuche in einem programmgesteuerten vermittllungssystem
DE2034423A DE2034423C3 (de) 1970-07-10 1970-07-10 Verfahren zur Fehlersuche in einem programmgesteuerten Vermittlungssystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH538797A true CH538797A (de) 1973-06-30

Family

ID=25758817

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH860771A CH538797A (de) 1970-03-13 1971-06-14 Verfahren zur Fehlerdiagnose in einem programmgesteuerten Vermittlungssystem

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH538797A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69730449T2 (de) Erzeugung einer spiegeldatenkopie (bild) unter verwendung von referenzetiketten
DE3781486T2 (de) Verfahren zur stossfreien umschaltung von aktiven einheiten zu ersatzeinheiten in datenverarbeitungsanlagen und datenverarbeitungsanlage zur durchfuehrung dieses verfahrens.
EP0163096B1 (de) Einrichtung zur Rettung eines Rechnerzustandes
DE2321260C2 (de) Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage mit mehreren rekonfigurierbaren Datenverarbeitungsgruppen
DE3853452T2 (de) Mehrfachverarbeitung mit hoher Verfügbarkeit.
DE69801418T2 (de) Datenaufteilung und -dupliziering in einem verteilten datenverarbeitungssystem
DE69126050T2 (de) Verfahren zur Aktualisierung oder Wiedergabe gespeicherter Datengruppen und System zu dessen Erzeugung
DE1200581B (de) Programmunterbrechungssystem fuer eine elektronische Rechenmaschine
EP0038947A2 (de) Programmierbare logische Anordnung
DE1269394B (de) Schaltungsanordnung zur Bestimmung des Vorrangsverhaeltnisses zwischen mehreren Eingangsgroessen fuer programmgesteuerte Datenverarbeitungssysteme
DE2407241A1 (de) Verfahren und anordnung zur erhoehung der verfuegbarkeit eines digitalrechners
EP0062141B1 (de) Schaltungsanordnung zur Eingabe von Steuerbefehlen in ein Mikrocomputersystem
DE19780639C2 (de) Arbeitsübernahmesystem
EP0048991B1 (de) Verfahren und Anordnung zur Behandlung von Unterbrechungsbedingungen während des Arbeitsablaufes in Datenverarbeitungsanlagen mit Mikroprogrammsteuerung
DE2034423C3 (de) Verfahren zur Fehlersuche in einem programmgesteuerten Vermittlungssystem
DE2230727C3 (de) Schaltungsanordnung zur dynamischen Zuteilung von Speicherzyklen mit Vorrangs steuerung
DE2817757A1 (de) Datenverarbeitungssystem
EP0265636A1 (de) Multiprozessor mit mehreren mit Cache-Speichern ausgerüsteten Prozessoren und einem gemeinsamen Speicher
CH538797A (de) Verfahren zur Fehlerdiagnose in einem programmgesteuerten Vermittlungssystem
DE2106731A1 (de) Diagnoseeinrichtung fur elektronische Datenverarbeitungsanlagen
EP0151810B1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Prüfen eines Programms in Datenverarbeitungsanlagen
DE2507405A1 (de) Verfahren und anordnung zum synchronisieren der tasks in peripheriegeraeten in einer datenverarbeitungsanlage
EP1085387B1 (de) Speichersteuerung zum Durchführen von Schaltbefehlen für den Zugriff auf Speicherzellen
DE1966991A1 (de) Ausfallgesicherte datenverarbeitungsanlage
WO1993025966A1 (de) Rechnersystem

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased