CH538797A - Method for fault diagnosis in a program-controlled switching system - Google Patents

Method for fault diagnosis in a program-controlled switching system

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CH538797A
CH538797A CH860771A CH860771A CH538797A CH 538797 A CH538797 A CH 538797A CH 860771 A CH860771 A CH 860771A CH 860771 A CH860771 A CH 860771A CH 538797 A CH538797 A CH 538797A
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Josef Dipl Ing Huber
Lenz Ulrich
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Siemens Ag
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Description

  

  Der Patentanspruch des Hauptpatentes betrifft ein Ver  fahren zur Fehlerdiagnose mit einem Diagnoseprogramm in  einem zur Redundanzerhöhung modular aufgebauten pro  grammgesteuerten Vermittlungssystem, in dem mehrere als  Verarbeitungs- und als Programmsteuereinheiten arbeitende  Systemeinheiten zyklusweise mit mindestens zwei als zen  trale Speicher arbeitende Systemeinheiten derart zusammen  arbeiten, dass bei Ausfall einer Systemeinheit deren Aufga  ben von einer anderen Systemeinheit übernommen werden.

    Gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes ist das Verfah  ren dadurch gekennzeichnet, dass eine als fehlerhaft er  kannte Systemeinheit in einen Diagnosezustand versetzt  wird, während dessen Dauer die betreffende Systemeinheit  für normale Betriebsaufgaben des Systems nicht betriebsbe  reit, für besondere Diagnosevorgänge jedoch betriebsbereit  ist, dass der Ablauf der besonderen Diagnosevorgänge unter  Steuerung eines Diagnoseprogramms in Zusammenarbeit  mit fehlerfrei arbeitenden Systemeinheiten geschieht, die in  einer durch das Diagnoseprogramm bestimmten Weise eben  falls in den Diagnosezustand versetzt werden, und dass der  Ablauf eines Diagnoseprogramms in der fehlerhaft arbeiten  den Systemeinheit stets schrittweise unter Steuerung von feh  lerfrei arbeitenden Systemeinheiten geschieht.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des im  Hauptpatent beschriebenen Verfahrens zur Fehlerdiagnose  mit einem Diagnoseprogramm in einem zur Redundanzerhö  hung modular aufgebauten programmgesteuerten Datenver  mittlungssystem.  



  Der im Hauptpatent beschriebenen Erfindung liegt das  Problem zugrunde, die Zuverlässigkeit eines programmge  steuerten Datenvermittlungssystems zu erhöhen. Das Ziel  des dort angegebenen Verfahrens besteht darin, dass bei Aus  fall einer Systemeinheit das Gesamtsystem unterbrechungs  frei weiter arbeitet, dass weiter eine fehlerhaft arbeitende Sy  stemeinheit in kurzer Zeit identifiziert werden kann und  dass schliesslich ein Fehler innerhalb einer identifizierten Ein  heit lokalisierbar ist. Dazu wird im Hauptpatent von einem  aus der Rechnertechnik bekannten Prinzip ausgegangen, wo  nach bei Auftreten eines Fehlers sogenannte Diagnosepro  gramme gestartet werden, aus deren Ergebnis Rückschlüsse  auf die Art und den Ort des auftretenden Fehlers gezogen  werden können.

   Damit verbundene Nachteile, die darin beste  hen, dass ein Diagnoseprogramm unter Kontrolle der fehler  haft arbeitenden Systemeinheit oder unter Kontrolle des  Wartungspersonals ablaufen muss, werden bei Verfolgung  des im Hauptpatent angegebenen erfinderischen Verfahrens  dadurch gekennzeichnet, dass eine als fehlerhaft erkannte Sy  stemeinheit in einen speziellen Diagnosezustand versetzt  wird, während dessen Dauer die betreffende Systemeinheit  für normale Betriebsaufgaben des Systems inaktiv (nicht be  triebsbereit), für besondere Diagnosevorgänge jedoch aktiv  (betriebsbereit) ist, dass der Ablauf der besonderen Diagnose  vorgänge unter Steuerung eines Diagnoseprogramms in Zu  sammenarbeit mit fehlerfrei arbeitenden Systemeinheiten ge  schieht,

   die jeweils während einer durch das Diagnosepro  gramm bestimmten Dauer entweder ständig oder zeitweise  ebenfalls in den Diagnosezustand versetzt werden und dass  der Ablauf eines Diagnoseprogramms in der fehlerhaft arbei  tenden Systemeinheit stets schrittweise unter Steuerung  durch fehlerfrei arbeitende Systemeinheiten geschieht.  



  Dieses Verfahren weist den Vorteil auf, dass ein fehler  haft arbeitender Systemteil stets unter Mitwirkung des fehler  frei arbeitenden Systems, bzw. eines Teils des fehlerfrei arbei  tenden Systems geprüft werden kann, wobei eine Zusammen  arbeit der fehlerfrei arbeitenden Systemeinheiten mit der  sich stets im Diagnosezustand befindenden fehlerhaften Sy  stemeinheit nur dann möglich ist, wenn sich auch die fehler  frei arbeitenden Systemeinheiten im Diagnosezustand befin-    2    den. Dadurch ist es möglich, die an einem Diagnosevorgang  beteiligten Systemeinheiten auf die zur Durchführung eines  speziellen Diagnoseprogramms erforderliche Anzahl zu be  schränken.

   In der Regel ist es ausreichend, wenn für den  Ablauf eines Diagnoseprogramms ausser der fehlerhaften Sy  stemeinheit eine fehlerfrei arbeitende Programmsteuerein  heit sowie Speicherplatz in einem fehlerfrei arbeitenden Spei  cher zur Verfügung steht.  



  Das Prinzip der im Hauptpatent beschriebenen Erfin  dung wird anhand eines in der Fig. 1 dargestellten Block  schaltbildes erläutert. Dort sind drei jeweils doppelt vorhan  dene Systemeinheiten dargestellt, nämlich die Verarbeitungs  einheiten VE, die Programmsteuereinheiten PS und die bei  den mit IS1 und IS2 bezeichneten zentralen Einheiten, die  neben dem zentralen Speicher alle zentralen Steuereinrich  tungen enthalten. Es soll angenommen werden, dass eine der  Systemeinheiten VE fehlerhaft arbeitet und in hier nicht be  schriebener Weise in den Diagnosezustand versetzt wurde,  was in der Fig. 1 durch Schraffierung angedeutet ist. Zur  Durchführung eines Diagnoseprogramms wird ein fehlerfrei  arbeitender Speicher, beispielsweise in der zentralen Einheit  IS1 ebenfalls in den Diagnosezustand versetzt.

   Gleichzeitig  befinden sich dadurch aber auch alle anderen zentralen  Steuereinrichtungen der zentralen Einheit ISl im Diagnosezu  stand. Der Ablauf des Diagnoseprogramms findet unter  Steuerung einer fehlerfrei arbeitenden Programmsteuerein  heit PS statt, die dazu für die Dauer eines oder mehr als  eines Zyklus ebenfalls den Diagnosezustand einnehmen  kann. Durch Verwendung strichpunktierter Linien ist in der  Fig. 1 angedeutet, dass zur Durchführung des Diagnosepro  gramms die fehlerhaft arbeitende Systemeinheit VE, die in  den Diagnosezustand versetzte zentrale Einheit IS1 und eine  fehlerfrei arbeitende Programmsteuereinheit PS zusammenar  beiten.

   Da die in den Diagnosezustand versetzte Systemein  heit VE gegenüber den sich im Betriebszustand befindenden  Systemeinheiten inaktiv ist, sind die Informationskanäle zwi  schen dieser Systemeinheit und den anderen, sich im Betriebs  zustand befindenden Systemeinheiten, wie in der Fig. 1 darge  stellt, unterbrochen. Das Diagnoseprogramm selbst steht  ebenso wie die Vergleichs- oder Sollmuster, die zur Auswer  tung der im Rahmen des Diagnoseprogramms ermittelten Er  gebnisinformationen dienen, in einem Teil des fehlerfrei arbei  tenden Speichers in der zentralen Einheit IS2, mit der die  den Ablauf des Diagnoseprogramms steuernde Programm  steuereinheit PS in normalem Betrieb zusammenarbeitet.

    Für ein programmgesteuertes Datenvermittlungssystem  ist neuerdings vorgeschlagen worden, die von mit einer zen  tralen Einheit zusammenarbeitenden Systemeinheiten ausge  henden Anforderungen zur Durchführung bestimmter Ab  läufe unter Wahrung von durch die anfordernde Systemein  heit oder durch den angeforderten Ablauf bestimmten Priori  täten an zentraler Stelle zu verteilen, Schweizer Patent  schrift Nr. 528 786. Dazu ist eine zentrale Ablaufanforde  rungssteuerung vorhanden, in der ein Ablaufverteilregister  eine durch Adresse und Inhalt gegebene bestimmte Zuord  nung zwischen speicherbaren Informationen über die Priori  tät eines Ablaufs und den Informationen über die einen  Ablauf durchführende Systemeinheit enthält.

   Zur gezielten  Verteilung von Ablaufanforderungen dienen die Informatio  nen über die Priorität des durchzuführenden Ablaufs als in  terne Registeradressen für einen Suchvorgang im     Ablaufver-          teilerregister,    als dessen Ergebnis eine Information zur Be  stimmung der diesen Ablauf durchführenden Systemeinheit  zur Verfügung steht. Jeder im System vorgesehenen Priori  tät ist dabei eine bestimmte Registerstelle in einem einen  Teil der     Ablaufanforderungssteuerung    bildenden     Ablaufan-          forderungsregisters    zugeordnet.  



  Nach dem im Hauptpatent angegebenen Verfahren ist      eine Zusammenarbeit zwischen einzelnen Systemeinheiten  im Rahmen eines Diagnoseprogramms nur dann möglich,  wenn sich die einzelnen Systemeinheiten im Diagnosezu  stand befinden. Das bedeutet, dass eine zentrale Einheit mit  allen in ihr enthaltenen zentralen Steuereinrichtungen, wie  .peicher-Ein/Ausgabesteuerung, Ablaufanforderungssteue  rung und zentraler Speicher in den Prüfzustand versetzt wer  den müssen, um diese Voraussetzung zu erfüllen. Für den  Fall, dass der zentrale Speicher in Speicherunterbereiche,  die sogenannten Speicherbanken unterteilt ist, wird im Haupt  patent vorgeschlagen, nicht den gesamten zentralen Spei  cher, sondern eine dieser Speicherbanken in den Diagnosezu  stand zu versetzen.  



  Der im folgenden beschriebenen Erfindung liegt die Auf  gabe zugrunde, den damit verbundenen Nachteil, der sich in  einem Redundanzverlust äussert, zu vermeiden. Erreicht  wird das gemäss der Erfindung dadurch, dass für den Ablauf  eines Diagnoseprogramms, ausser der in den Diagnosezu  stand versetzten fehlerhaft und der den Ablauf steuernden  fehlerfrei arbeitenden Systemeinheit sowie einem fehlerfrei  arbeitenden Speicher eine zur Aufnahme, Verteilung und Aus  wahl der von Systemeinheiten gesendeten Ablaufanforderun  gen zentral vorhandene Ablaufanforderungssteuerung in den  Diagnosezustand versetzt wird, in der während der Dauer  des Diagnosezustandes nur zyklusbezogene Ablaufanforde  rungen, zum Beispiel Setzen und Verteilen von Ablaufanfor  derungen, solcher Systemeinheiten berücksichtigt werden,  die sich ebenfalls im Diagnosezustand befinden.  



  Mit dieser Ausgestaltung der im Hauptpatent beschriebe  nen Erfindung, die also darin besteht, dass der Diagnosezu  stand nunmehr auch für die eine Untereinheit in der zentra  len Steuereinrichtung bildende Ablaufanforderungssteuerung  eingeführt wird, ist es möglich, ein vollständiges System im  Prüfzustand aufzubauen und dabei den nach dem Verfahren  im Hauptpatent auftretenden Redundanzverlust noch weiter  zu reduzieren.  



  Ein Prinzipschaltbild, anhand dem die Erfindung beispiels  weise erläutert wird, ist in der Fig. 2 dargestellt. Da das Sy  stem entsprechend der Voraussetzung modular aufgebaut  ist, sind die Systemeinheiten jeweils doppelt vorhanden. Im  einzelnen handelt es sich um die Systemeinheit     Leitungsan-          schlusseinheit    LE, in der die Übertragerablaufsteuerungen  ÜAS, über die der Verkehr mit den anderen Teilen des Sy  stems stattfindet, doppelt vorhanden sind. Die weiteren je  weils doppelt vorhandenen Systemeinheiten sind die beiden  Programmsteuereinheiten PS1 und PS2 sowie die mit KS1  und KS2 und GS1 und GS2 bezeichneten Systemeinheiten.

    Die beiden zentralen Einheiten ISl und IS2 enthalten je  weils die Speicher-Ein-/Ausgabesteuerung SEAS1 und  SEAS2 SEAS1 und SEAS2, sowie die Ablaufanforderungs  steuerung ABAS1 und ABAS2. Jede der Ablaufanforderungs  steuerungen enthält gemäss einem bekannten Vorschlag,  Schweizer Patentschrift Nr. 528 786, jeweils ein     Ablaufverteil-          register    AVR und ein Ablaufanforderungsregister ABAR.  



  Als zentrale Speicher sind die Speicherbanken SB vorhan  den.  



  Unter der Annahme, dass-eine Übertragerablaufsteue  rung, beispielsweise die Übertragerablaufsteuerung ÜAS1  fehlerhaft arbeitet (in der Fig. 2 durch Schraffur angedeutet)  wird diese in den Diagnosezustand versetzt. Es ist vorgeschla  gen worden, die Kennzeichnung eines Diagnosezustandes da  durch an zentraler Stelle vorzunehmen, dass in einem be  stimmten Teil des Ablaufanforderungsregisters ABAR ein be  stimmtes Bit gesetzt wird. Dieses Verfahren kann auch in  dem hier beschriebenen Fall vorteilhaft Anwendung finden.

    Gemäss dem im Hauptpatent beschriebenen Verfahren ist  zur Durchführung eines Diagnoseprogramms, in dessen Ver  lauf die fehlerhaft arbeitende Systemeinheit in der Leitungs-    anschlusseinheit LE, im Beispiel also die Übertragerablauf  steuerung ÜAS1, überprüft werden soll, ein fehlerfrei arbei  tender Speicher und eine fehlerfrei arbeitende Programm  steuereinheit erforderlich. Während der Speicher, beispiels  weise eine Speicherbank SB in der zentralen Einheit IS1,  während der gesamten Dauer des Diagnosezustandes im Dia  gnosezustand gehalten wird (in Fig. 2 durch Schraffur als im  Diagnosezustand befindlich gekennzeichnet) befindet sich  die Programmsteuereinheit jeweils nur zyklusweise im Dia  gnosezustand.

   Der Verkehr zwischen dieser und der fehler  haft arbeitenden Systemeinheit findet über die zentralen  Steuereinrichtungen in der zentralen Einheit IS1 statt.     Ge-          mäss    der Erfindung wird jedoch nicht die gesamte zentrale  Einheit IS1 in den Diagnosezustand versetzt, sondern nur  die zentrale Ablaufanforderungssteuerung. In der Fig. 2 ist  deshalb lediglich die Ablaufanforderungssteuerung ABAS1  durch Schraffur als im Diagnosezustand befindlich gekenn  zeichnet.

   Die fehlerhaft arbeitende Systemeinheit, im vorlie  genden Fall also die Übertragerablaufsteuerüng ÜAS1 in  der Leitungsanschlusseinheit LE kann nunmehr in der nach  dem Hauptpatent beschriebenen Weise mit einem Diagnose  programm geprüft werden, ohne dass dazu die gesamten  Steuereinrichtungen der zentralen Einheit IS1 in den Diagno  sezustand versetzt werden müssen. Das bedeutet einen erheb  lichen Redundanzgewinn für das Gesamtsystem.  



  Um zu erreichen, dass die von einer in den Diagnosezu  stand versetzten ABAS ausgegebenen Informationen nur  von bestimmten, ebenfalls in den Diagnosezustand versetz  ten Systemeinheiten bewertet werden, werden alle von einer  Ablaufanforderungssteuerung im Diagnosezustand abgegebe  nen Informationen von einem zusätzlichen Kriterium beglei  tet. Alle Systemeinheiten, die sich nicht im Diagnosezustand  befinden, können dann diese Information ignorieren. Damit  ist sichergestellt, dass fehlerfrei arbeitende Teile im System  vom fehlerhaften Arbeiten anderer Systemeinheiten nicht ge  stört sind.  



  Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, im Ablaufan  forderungsregister ABAR einen besonderen Teil vorzuse  hen, in dem unabhängig vom Betriebs- oder Diagnosezu  stand Anforderungsbits gesetzt und zugehörige Informatio  nen einzelner Systemeinheiten ohne ein, dem Zustand der Ab  laufanforderungssteuerung ABAS kennzeichnendes zusätzli  ches Kriterium ausgegeben werden können.  



  Der Diagnosezustand einer Ablaufanforderungssteue  rung kann in einfacher Weise dadurch beendet werden, dass  das im Ablaufanforderungsregister gesetzte und den Diagno  sezustand kennzeichnende Bit gelöscht wird.



  The claim of the main patent relates to a method for error diagnosis with a diagnostic program in a program-controlled switching system with a modular structure to increase redundancy, in which several system units working as processing and program control units work together in cycles with at least two system units working as central memory in such a way that at Failure of a system unit whose tasks are taken over by another system unit.

    According to the patent claim of the main patent, the method is characterized in that a system unit recognized as defective is placed in a diagnostic state during which the system unit in question is not ready for normal operating tasks of the system, but is ready for special diagnostic processes special diagnostic processes under the control of a diagnostic program in cooperation with error-free operating system units, which are also placed in the diagnostic state in a manner determined by the diagnostic program, and that the sequence of a diagnostic program in which the system unit is working incorrectly always step by step under the control of error-free working System units happens.



  The invention relates to an improvement of the method described in the main patent for error diagnosis with a diagnostic program in a program-controlled data exchange system with a modular structure for increasing redundancy.



  The invention described in the main patent is based on the problem of increasing the reliability of a program-controlled data exchange system. The aim of the method specified there is that if a system unit fails, the overall system continues to work without interruption, that a faulty system unit can still be identified in a short time and that finally an error can be localized within an identified unit. For this purpose, the main patent is based on a principle known from computer technology, where so-called diagnostic programs are started when an error occurs, and conclusions can be drawn from the result of the type and location of the error occurring.

   Associated disadvantages, which consist in the fact that a diagnostic program has to run under the control of the faulty system unit or under the control of the maintenance staff, are characterized in pursuing the inventive method specified in the main patent that a system unit recognized as defective is in a special diagnostic state during the duration of which the relevant system unit is inactive (not ready for operation) for normal operating tasks of the system, but active (ready for operation) for special diagnostic processes, so that the sequence of the special diagnostic processes is controlled by a diagnostic program in cooperation with error-free system units happens

   which are also put into the diagnostic state either constantly or temporarily during a period determined by the diagnostic program and that the execution of a diagnostic program in the faulty system unit always happens step by step under the control of error-free system units.



  This method has the advantage that a faultlessly operating system part can always be checked with the assistance of the faultlessly operating system or part of the faultlessly operating system faulty system unit is only possible if the fault-free system units are in the diagnostic state. This makes it possible to limit the system units involved in a diagnostic process to the number required to carry out a special diagnostic program.

   As a rule, it is sufficient if, in addition to the faulty system unit, an error-free program control unit and memory space in an error-free memory are available for the execution of a diagnostic program.



  The principle of the invention described in the main patent is explained with reference to a block diagram shown in FIG. There three system units are shown in duplicate, namely the processing units VE, the program control units PS and the central units denoted by IS1 and IS2, which contain all central control devices in addition to the central memory. It should be assumed that one of the system units VE is working incorrectly and has been placed in the diagnostic state in a manner not described here, which is indicated in FIG. 1 by hatching. To carry out a diagnostic program, a memory that is working properly, for example in the central unit IS1, is also put into the diagnostic state.

   At the same time, however, all other central control devices of the central unit IS1 are also in the diagnosis state. The diagnostic program runs under the control of an error-free program control unit PS, which can also assume the diagnostic state for the duration of one or more than one cycle. The use of dash-dotted lines in FIG. 1 indicates that the faulty system unit VE, the central unit IS1 set in the diagnostic state and an error-free program control unit PS work together to carry out the diagnostic program.

   Since the system unit VE set in the diagnostic state is inactive with respect to the system units in the operating state, the information channels between this system unit and the other system units in the operating state are interrupted, as shown in FIG. 1 Darge. The diagnostic program itself, as well as the comparison or target patterns that serve to evaluate the result information determined in the context of the diagnostic program, are stored in part of the error-free working memory in the central unit IS2, with which the program control unit controlling the sequence of the diagnostic program PS cooperates in normal operation.

    For a program-controlled data exchange system, it has recently been proposed that the requirements for executing certain processes from system units working together with a central unit should be distributed centrally while maintaining priorities determined by the requesting system unit or by the requested process, Swiss patent Document No. 528 786. For this purpose, there is a central process request control in which a process distribution register contains a specific assignment, given by address and content, between storable information about the priority of a process and the information about the system unit performing a process.

   The information on the priority of the sequence to be carried out serves as internal register addresses for a search process in the sequence distribution register, as the result of which information is available for determining the system unit carrying out this sequence. Each priority provided in the system is assigned a specific register position in a process request register that forms part of the process request control.



  According to the method specified in the main patent, cooperation between individual system units in the context of a diagnostic program is only possible if the individual system units are in the diagnosis state. This means that a central unit with all the central control devices contained in it, such as memory input / output control, process request control and central memory, must be placed in the test state in order to meet this requirement. In the event that the central memory is subdivided into memory sub-areas, the so-called memory banks, it is proposed in the main patent not to put the entire central memory, but rather one of these memory banks, into the diagnosis state.



  The invention described below is based on the task of avoiding the associated disadvantage, which is expressed in a loss of redundancy. This is achieved according to the invention in that, for the execution of a diagnostic program, in addition to the faulty system unit which is set to the diagnostic state and the fault-free system unit controlling the sequence, as well as an error-free operating memory, one for receiving, distributing and selecting the sequence requests sent by system units centrally existing process request control is placed in the diagnostic state, in which, for the duration of the diagnostic state, only cycle-related process requirements, for example setting and distributing process requirements, of those system units that are also in the diagnostic state are taken into account.



  With this embodiment of the invention described in the main patent, which consists in the fact that the diagnosis state is now also introduced for the sequence request control forming a sub-unit in the central control device, it is possible to build a complete system in the test state and thereby the after Process in the main patent to reduce redundancy loss even further.



  A schematic diagram, with reference to which the invention is explained, for example, is shown in FIG. Since the system has a modular structure according to the requirements, the system units are each available twice. Specifically, it is the system unit line connection unit LE, in which the transmitter sequence controls ÜAS, via which the traffic with the other parts of the system takes place, are present twice. The other double system units are the two program control units PS1 and PS2 and the system units designated KS1 and KS2 and GS1 and GS2.

    The two central units IS1 and IS2 each contain the memory input / output control SEAS1 and SEAS2, SEAS1 and SEAS2, and the process request control ABAS1 and ABAS2. According to a known proposal, Swiss patent specification No. 528 786, each of the process request controls contains a process distribution register AVR and a process request register ABAR.



  The SB memory banks are used as central memories.



  Assuming that a transmitter sequence controller, for example the transmitter sequence controller ÜAS1, is operating incorrectly (indicated by hatching in FIG. 2), it is put into the diagnostic state. It has been proposed that the identification of a diagnostic state be carried out at a central point by setting a certain bit in a certain part of the sequence request register ABAR. This method can also be used advantageously in the case described here.

    According to the method described in the main patent, an error-free working memory and an error-free working program control unit are required to carry out a diagnostic program in the course of which the incorrectly working system unit in the line connection unit LE, in the example the transfer process control ÜAS1 required. While the memory, for example a memory bank SB in the central unit IS1, is kept in the diagnostic state for the entire duration of the diagnostic state (indicated by hatching as being in the diagnostic state in FIG. 2), the program control unit is only in the diagnostic state in each cycle.

   The traffic between this and the faulty operating system unit takes place via the central control devices in the central unit IS1. According to the invention, however, not the entire central unit IS1 is put into the diagnostic state, but only the central sequence request control. In FIG. 2, therefore, only the sequence request control ABAS1 is marked by hatching as being in the diagnostic state.

   The faulty system unit, in the present case the transformer sequence control ÜAS1 in the line connection unit LE can now be checked with a diagnostic program in the manner described in the main patent without the entire control devices of the central unit IS1 having to be put into the diagnostic state . This means a considerable gain in redundancy for the entire system.



  In order to ensure that the information output by an ABAS that has been set to the diagnostic state is only evaluated by certain system units that are also set to the diagnostic state, all information given by a process request control in the diagnostic state is accompanied by an additional criterion. All system units that are not in the diagnostic state can then ignore this information. This ensures that parts in the system that work correctly are not disturbed by the incorrect work of other system units.



  In the context of the invention, it is possible to provide a special part in the ABAR sequence request register, in which request bits are set regardless of the operating or diagnostic status and the associated information from individual system units is output without an additional criterion characterizing the status of the ABAS sequence request control can.



  The diagnostic status of a sequence request controller can be ended in a simple manner by deleting the bit that is set in the sequence request register and characterizing the diagnostic status.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH Verfahren zur Fehlerdiagnose mit einem Diagnosepro gramm in einem zur Redundanzerhöhung modular aufgebau ten programmgesteuerten Vermittlungssystem, nach dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass für den Ablauf eines Diagnoseprogramms ausser der in den Diagnosezustand versetzten fehlerhaft arbeitenden System einheit (z. B. ÜAS1) und der den Ablauf steuernden fehler frei arbeitenden Systemeinheit (z. B. PS1) sowie einem fehler frei arbeitenden Speicher (z. B. PATENT CLAIM Method for error diagnosis with a diagnosis program in a program-controlled switching system with a modular structure to increase redundancy, according to the patent claim of the main patent, characterized in that for the execution of a diagnosis program, in addition to the faulty system unit (e.g. ÜAS1 ) and the error-free system unit controlling the process (e.g. PS1) as well as an error-free memory (e.g. SB) nur eine zur Aufnahme, Verteilung und Auswahl der von Systemeinheiten gesende ten Ablaufanforderungen zentral vorhandene Ablaufanforde- rungssteuerung (ABAS) in den Diagnosezustand versetzt wird, in der während des Diagnosezustandes nur zyklusbezo gene Ablaufanforderungen von solchen Systemeinheiten be rücksichtigt werden, die sich ebenfalls im Diagnosezustand befinden. a UNTERANSPRÜCHE 1. SB) only a process request control (ABAS), which is centrally available for receiving, distributing and selecting the process requests sent by system units, is put into the diagnostic state, in which, during the diagnostic state, only cycle-related process requests from those system units that are also in the Diagnostic status. a SUBClaims 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass die Information, durch die eine Systemeinheit stän dig oder für die Dauer eines oder mehr als eines Zyklus als im Diagnosezustand befindlich gekennzeichnet ist, durch Set zen einer bestimmten Stelle in einem Registerbereich eines Ablaufanforderungsregisters (ABAR) gebildet ist, das in der Ablaufanforderungssteuerung (ABAS) enthalten ist. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass jede Ausgabeinformation, die über eine in den Dia gnosezustand versetzte Ablaufanforderungssteuerung (ARAS) zur Verfügung gestellt wird, von einem zusätzlichen Kriterium (AMP) begleitet wird, und dass die derart gekenn zeichnete Information in Systemeinheiten, die sich nicht im Diagnosezustand befinden, unberücksichtigt bleibt. Method according to patent claim, characterized in that the information by which a system unit is identified as being in the diagnostic state continuously or for the duration of one or more than one cycle, by setting a specific position in a register area of a sequence request register (ABAR) is formed, which is contained in the sequence request control (ABAS). 2. The method according to dependent claim 1, characterized in that each output information that is made available via a process request control (ARAS) set in the diagnostic state is accompanied by an additional criterion (AMP), and that the information marked in this way is not taken into account in system units that are not in the diagnostic state.
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