Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Abgabe von Flüssigkeit aus einer Mehrzahl von Abgabestellen.
Die vorgeschlagene Einrichtung kann insbesondere für Tankstellen verwendet werden, die im Überland-Lastwagenverkehr eingesetzt werden, falis gewünscht wird, die Tätigkeit des Tankstellenhalters zu automatisieren. An solchen Tankstellen gibt der Lastwagenfahrer oder der Tankstellenwart Treibstoff ab, und ein einzelner Tankstellenhalter oder Kassier überwacht und steuert die Arbeit verschiedener Zapfsäulen und steuert ebenfalls die Maschinen zur Ausgabe einer gedruckten Rechnung für jede Transaktion. Für jede der Treibstoff-Abgabestellen ist ein einzelner Drucker vorgesehen.
Solche Tankstellenanlagen erlangen eine zunehmende Bedeutung für die Abgabe von Treibstoffen, weil der Fahrer des Fahrzeuges selbst durch Abheben des Abgabestutzens von der Säule und in Betriebsetzen der Pumpe die Abgabe von Treibstoff durchführen kann. Die Arbeit der Abgabepumpeinheiten wird durch einen einzelnen Tankstellenhalter gesteuert, der sich in einer Steuerkabine aufhält, wobei er auch die ührigen Abgabestellen überwacht. Bei bekannten Anlagen war es notwendig, dass die Steuereinheit für jede Abgabestelle der Anlage auch einen eigenen Drucker aufwies. Durch die vorliegende Erfindung kann diese Notwendigkeit insofern umgangen werden, als ein einzelner Drucker vorgesehen sein kann. mit welchem der Tankstellenhalter eine Rechnung für irgendeine Zapfsäule oder Abgabestelle der Anlage ausdrucken kann.
Die noch zu beschreibende Anlage gestattet beispielsweise, dass ein einzelner Tankstellenhalter eine Mehrzahl von Abgabestellen, beispielsweise 24 Zapfsäulen, von einem einzelnen Steuerpult aus überprüfen kann.
Dementsprechend ist die vorgeschlagene Einrichtung gekennzeichnet durch Schaltmittel zum Ein- und Ausschalten jeder der Abgabestellen, denen je eine Speichereinrichtung zur Speicherung und zur Abgabe von Informationen entsprechend der abgegebenen Flüssigkeitsmenge zugeordnet ist, durch eine mit jeder Abgabestelle und mit jeder Speichereinrichtung verbundene Steuerkonsole zur Steuerung der Schaltmittel und zum Empfang der Informationen aus den Speichereinrichtungen sowie durch jeder Speichereinrichtung zugeordnete Abtastmittel, die von der Steuerkonsole aus aktivierbar sind, um eine Anzeige und Überprüfung der von der Speichereinrichtung empfangenen und der Steuerkonsole zugeführten Informationen durchzuführen.
Für das Beispiel der Tankstellenanlage kann für jede Abgabestelle eine elektro-mechanische Speichereinheit vorgesehen sein, die durch Impulse aus dem Durchflussmesser des Zählers in der Pumpe angetrieben ist. Der Durchflussmesser wird deshalb verwendet, weil er von Interesse für die Lastwagenfirmen ist, die normalerweise Erdoelderivate abschlussweise erwerben, und weil dementsprechend kein Interesse an Bargeldverkehr bei einer bestimmten Transaktion besteht. Mit anderen Worten ist der einzige wichtige Faktor die Menge des durch den Fahrer oder durch den Tankwart abgegebenen Treibstoffes.
Auf das Beispiel derTankstellenanlage projiziert, kann für jede der Zapfsäulen ein schrittweise arbeitender Abtaster vorgesehen sein. Dieser Abtaster wird durch den Tankstellenhalter aktiviert, sobald für einen bestimmten Verkauf eine Rechnung ausgedruckt werden soll. Ausserdem kann eine eingebaute Zusatzeinheit vorgesehen sein, die das Einfügen mittels einer Codenummer - es könnte die Nummer einer Kreditkarte oder eine codierte Datumsangabe sein irgendwelcher zusätzlicher, gewünschter Informationen erlaubt. Beim Betrieb der noch zu beschreibenden Anlage bleibt die Zapfsäule solange gesperrt, als der Tankstellenhalter eine Quittung für die vorangegangene Transaktion ausdruckt oder solange als deren Pumpe tatsächlich noch in Betrieb ist.
Kontrollampen auf der Steuerkonsole zeigen dem Tankstellenhalter den Zustand jeder Abgabestelle an, ohne dass er auf die Zapfsäule zu sehen braucht. Eine weisse Kontrollampe zeigt an, dass die vorangegangene Transaktion abgeschlossen ist, während eine grüne Kontrollampe die Breitschaft einer noch nicht eingeschalteten Abgabestelle anzeigt. Eine rote Kontrollampe zeigt an, dass die Abgabestelle durch den Säulenwart oder den Fahrer in Betrieb genommen worden ist.
Wenn der Tankstellenhalter am Ende einer Transaktion die weisse Kontrollampe aufleuchten sieht, führt er eine Karte in den Schlitz ein, stellt die gewünschte Codenummer ein, und drückt auf einen Schaltknopf, der zunächst das Ausdrucken einer Reihe von Nullen sowie der Laufnummer des Vorangegangenen Verkaufes auslöst. Die Nullen dienen dazu, dem Kunden anzuzeigen, dass am Beginn des Verkaufes die Speichereinrichtung gelöscht war und die Laufnummer des vorangegangenen Verkaufes, um eine Verwechslung von Karten zu vermeiden. Sobald der Tankstellenwart den erwähnten Schaltknopf drückt, und das Ausdrucken der Nullenreihe erfolgt, durchläuft der automatische Abtaster der Anlage einen irreversiblen Zyklus mit zehn Schritten oder Stellungen. Er zieht die Karte in den Drucker hinein, so dass diese nicht mehr herausgezogen werden kann.
Im ersten Schritt sucht der Abtaster die den Raumeinheit-Zehnteln zugeordnete Stelle der Speichereinheit ab und überträgt diese Information dem den Raumeinheit-Zehnteln zugeordneten Typenrad des Druckers. In einem zweiten Schritt sucht der Abtaster die den Raumeinheit-Einern zugeordnete Stelle ab und überträgt diese Information dem Drucker. Im dritten Schritt wird die in Raumeinheit-Zehnern zugeordnete Stelle der Speichereinheit abgesucht und die entsprechende Information dem Drucker zugeführt. Im vierten Schritt gelangt die die Raumeinheit Hunderter betreffende Information in den Drucker. Im Schritt Nr. 5 identifiziert der Abtaster die Abgabestelle, von der aus die Abgabe erfolgte sowie das abgegebene Produkt, schaltet die Laufnummer des Verkaufes weiter und gibt dem Drucker diese Information sowie die im Zusatzteil enthaltene Information weiter.
Im Schritt sechs wird ein Paritätssignal erzeugt, das jede Dekade der Speichereinheit sowie die eingestellten Dekaden des Druckers durchläuft, bis alle vier Dekaden überprüft sind.
Wenn alle vier Dekaden übereinstimmen, erhält der Drucker einen Druckbefehl und druckt somit auf einer zweiten Linie der Karte die Laufnummer des Verkaufes, die codierte Hilfsinformation, die Nummer der Abgabestelle, die Produktenummer sowie die vierstellige Zahl der abgegebenen Raumeinheiten.
Der siebente Schritt des Abtasters stellt die Speichereinrichtung zurück, der achte Schritt stellt die Typenräder des Druckers und der Codeeingabestelle auf Null zurück und mit dem neunten Schritt wird die Karte dem Tankstellenhalter zurückgegeben und die Zapfsäule für eine nachfolgende Aufgabe in Bereitschaft gesetzt. Mit dieser Anlage ist eine gleichzeitige Inbetriebnahme aller Zapfsäulen möglich.
Ausserdem kann die Anlage an eine Aufzeichnungseinrichtung, beispielsweise mit Magnetband oder mit Lochstreifen, an Fernschreibeinrichtungen oder direkt an eine Datenverarbeitungsanlage angeschlossen werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile sind aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung ersichtlich. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschema eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemässen Einrichtung in der Form einer Tankstellenanlage,
Fig. 2 (Blatt 27) eine schematische Zusammenstellung der Zugehörigkeit der Fig. 2 A bis 2 Z und die Fig. 2 A bis 2 Z: ein Schaltschema für die zu beschreibende Anlage, jedoch auf drei Abgabestellen beschränkt, wobei ausserdem nur die der Abgabestelle 1 zugeordnete Speichereinrichtung dargestellt ist.
In Fig. ist ein Blockschaltbild der gesamten Tankstellenanlage dargestellt, die eine Mehrzahl von Zapfpumpen aufweist, die je mit den Legenden Pumpe 1 bis Pumpe 24 bezeichnet sind, wobei jeder Pumpe ein zehnstelliger, mit dem entsprechenden Index 1 bis 24 bezeichnete Abtaster sowie eine mit der Legende Speicher 1 bis Speicher 24 bezeichnete Speichereinheit zugeordnet sind. Die Ausgänge aus den Speichereinheiten sind über geeignete Verbindungsleitungen mit einem in Fig. 1 unten in der Mitte erscheinenden Druckerpult verbunden, auf dem mit 1 bis 24 bezeichnete Schalter vorgesehen sind, um die entsprechenden, vorgeschalteten Baueinheiten zu aktivieren. Auf dem Druckerpult ist ebenfalls der mit Ein-Aus bezeichnete Hauptschalter vorgesehen, sowie ein Schlitz zur Aufnahme einer Karte, deren Einführung den Beginn der Transaktion darstellt.
Dem Druckerpult ist ebenfalls eine Eingabestelle für einen zusätzlichen Code zugeordnet, die dazu bestimmt ist, dem Drucker zusätzliche Codeinformationen zuzuführen. Wie mit gestrichelten Linien angedeutet ist, kann an das Druckerpult eine Datenverarbeitungsanlage angeschlossen sein, der das Ausgangssignal des Druckers über einen Codewandler entweder über eine Übertragungsleitung, beispielsweise einer Fernschreiberleitung oder einen Datenübertragungskanal oder über einen Lochstreifenstanzer zugeführt werden, wobei der Lochstreifenstanzer zugleich eine dauernde Aufzeichnung der erfolgten Arbeitszyklen bietet.
Eine detaillierte Beschreibung der Anlage folgt nachstehend anhand der Fig. 2 A bis 2 Z, die das Schaltschema für drei mit 11, 12 und 13 bezeichnete Abgabestellen zusammen mit dem Abtaster (Abtaster 11) und der Speichereinheit für die Abgabestelle 11 zeigen. Die Speichereinheiten für die Abgabestellen 12 und 13 sind in den Fig. 2 A bis 2 Z nicht dargestellt, da sie gleich ausgebildet sind, wie die Speichereinheit für die Abgabestelle 11. Zu beachten ist, dass in Fig. 2 schematisch die Relativlage der Schaltschemata der Fig. 2 A bis 2 Z zueinander dargestellt ist.
Der Anlage wird durch Schliessen des Netzschalters (Fig.
2 N) der, wie aus Fig. 1 hervorgeht, auf dem Druckerpult angeordnet ist, Netzspannung zugeführt. Die Schliessstellung des Netzschalters wird durch Aufleuchten einer Roten Anzeigelampe 50, die im Schalterhebel eingebaut ist, (vgl. Fig. 2 N) angezeigt. Der Anschluss an die Netzspannung aktiviert die Speisung zu jeder der Speichereinheiten (Fig. 2 M, 2 S und 2 X) sowie die Speisung zum Drucker (Fig. 2 X und 2Y).
Die Arbeitsweise der Anlage soll nun nachstehend unter der Annahme beschrieben werden, dass soeben eine Entnahme von Treibstoff an einer der Abgabestellen beendet sei und dass der Abtaster von der Stellung Neun in die Stellung Null bewegt wird.
Abtasterstellung Neun
1) Nach dem Ausdrucken der Daten der vorangehenden Transaktion ermöglicht der Abtaster in Stellung Neun die weitere Abgabe von Treibstoff, d.h. setzt die Abgabestelle in Bereitschaft. Dies ist durch folgende Stromkreise gewährleistet: (A) Positive Gleichspannung gelangt von der Klemme 5A der Impulstrigger- und treiberschaltplatte D4 (Fig. 2 0) zum gemeinsamen Leiter des Übertragungskreises und der für alle Abtaster gemeinsamen Ableseschaltung. Dieselbe positive Spannung gelangt durch die Diode CR-482 und die Kontakte 5 und 11 der Relais K-13C (Fig. 2 F), K-12C (Fig. 2 F), sowie K11C (Fig. 2 E) zum Kondensator C-10 (Fig. 2 E), um diesen aufzuladen.
Dieselbe Spannung gelangt an den Umschaltkontakt 4 der Relais K-13C, K-12C und K-11C sowie über die Kontakte 2 und 8 der Relais K-13C, K-12C und K-11C an den Kondensator C- 11 (Fig. 2 E), um diesen über die Diode CR451 aufzuladen, sowie an die Klemmen 1 und 3 am Anfang der Tasterreihe 11, 12 und 13 der Fig. 2 D. Eine positive Spannung wird auch vom Abtaster in Stellung 9 der grünen Anzeigelampe auf dem Druckerpult zugeführt und zwar über die Kontakte 3 und 7 des Relais K-11A und über die Kontakte 2 und 8 des Relais K-1 iB, um anzuzeigen, dass die Abgabestelle in Betriebsbereitschaft ist. Dieselbe Spannung liegt an dem Arbeitskontakt des Relais K-11B.
(B) Die Netzspannung gelangt ebenfalls über die Leitung L1 (Fig. 2 A) zur Abgabestelle, und zwar über den Anschluss 6 der Mehrfachsteckverbindung P- 11, S-11 (Fig. 2 A), über die Kontakte 1 und 5 des Relais K-11A und zurück über den Anschluss 5 der Mehrfachsteckverbindung S-1l, P- 11 zu den Arbeitskontakten des in Fig. 2 A dargestellten Abgabeschalters. Die Wechselstromleitung L-2 (Fig. 2 A) ist mit dem Magnetventil 51, mit der Spule des Motorschützen 52 (Fig.
2 A) sowie über den Anschluss 4 der Mehrfachsteckverbindung P-ll, S-1l mit der Klemme 11 des Relais K-llB verbunden.
Die andere Klemme 10 dieser Relaisspule ist über den Anschluss 3 der Mehrfachsteckverbindung P- 11, S-ll mit dem Magnetventil 51 und mit dem Umschaltkontakt eines der Pole des Abgabeschalters verbunden. Der andere Umschaltkontakt des Abgabeschalters ist mit der Spule des Motorschützen 52 verbunden.
(C) Um die Abgabe von Treibstoff einzuleiten, stellt die Bedienungsperson den Abgabeanzeiger zurück (sofern in der Anlage keine elektrische Rückstellung vorgesehen ist), und dies stellt automatisch den Impulsgenerator 53 (Fig. 2 A) auf die Null-Stellung zurück. Der Impulsgenerator kann der ihm zugeordneten Speichereinrichtung während des Rückstellvorganges keine Impulse zuführen, weil die Arbeitskontakte 4 und 7 des Relais K- 1 lB (Fig. 2 A) zu dieser Zeit nicht geschlossen sind.
2) Sobald die Bedienungsperson den Abgabeschalter schliesst, geschieht folgendes: (A) Die Spule des Relais K-11B (Fig. 2 A) wird gleichzeitig mit dem Magnetventil 51 und dem Motorschützen 52 infolge des über die Kontakte 1 und 5 des Relais K-11A führenden Stromkreises erregt.
(B) Das erregte Relais K- 1 1B schliesst den Stromkreis zwischen dem Impulsgenerator 53 und der diesem zugeordneten Speichereinrichtung über die Kontakte 4 und 7 des Relais K- 1 iB und die Anschlüsse J und E der Mehrfachsteckverbindungen P-7, S-7 sowie P-9 und S-9 zu den Anschlüssen J und E der Mehrfachsteckverbindung P1, S1 der Speichereinrichtung 11 (Fig. 2 M, 2 Q). Die positive Spannung wird von der grünen Kontrollampe (Fig. 2 D) entfernt und über die Kontakte 5 und 8 des Relais K-11B (Fig. 2 A) der roten Kontrollampe zugeführt, um anzuzeigen, dass die Abgabestelle in Betrieb ist.
Der Kondensator C-2 (Fig. 2 A) wird über die Kontakte 6 und 9 des Relais K- 11 B aufgeladen.
(C) Während der Abgabe von Treibstoff überträgt der Impulsgenerator 53 einen Impuls je 1/10 Raumeinheit abgegebener Flüssigkeit an die Speichereinrichtung für die Abgabestelle 11. Diese Impulse werden in Sequenz gespeichert, bis sie zum Ausdrucken abgerufen werden.
(D) Nach Beendigung der Flüssigkeitsabgabe schliesst die Bedienungsperson den Abgabestutzen, wodurch die Abgabe von Flüssigkeit sowie die Übertragung von Impulsen an die Speichereinrichtung unterbunden wird. Danach schaltet die Bedienungsperson den Abgabeschalter aus, was zu folgenden Vorgängen Anlass gibt: (1) Das Magnetventil 51 schliesst und verhindert damit die weitere Abgabe von Treibstoff; (2) der Motorschütz wird entregt; (3) das Relais K-11B wird entregt, weil der Stromkreis vom Impulsgenerator zu der Speichereinrichtung unterbrochen ist, und die rote Kontrollampe löscht aus.
Die Entregung des Relais K- 1 iB hat auch zur Folge, dass der Kondensator C-2 sich über die Kontakte 3 und 9 des Relais K- 11 B und über die Dioden CR430 und CR431 (Fig. (Fig. 2 D) entlädt. Die Speisespannung wird an die Spule des Abtasters 11 (Fig. 2 G) sowie an die Klemme 9 der Schaltplatte D4 (Fig. 2 0) gelegt. Dies hat zur Folge. dass der Abtaster von der Stellung Neun auf die Stellung Null weiterschaltet. Die negative Seite der Spule des Abtasters ist mit der Klemme 7 der Schaltplatte D4 verbunden.
Diese Klemme gibt einen einmaligen, negativen Potentialstoss an die Spule, sobald die Schaltplatte D4 ausgelöst wird.
Alaraster in Stellittig Null 1) Wenn der Abtaster 11 die Stellung Null erreicht, gelangt eine positive Spannung an die Klemme 13 des Relais K 1 A, um dieses zu erregen. Dieselbe Spannung gelangt an den Umschaltkontakt 3 des Relais K- 11 C (Fig. 2 E). Die Erregung des Relais K- 11 A hat zur Folge. dass der Wechselstromkreis durch die Klemmen 1 und 5 des Relais unterbrochen wird, wodurch eine weitere Inbetriebnahme der betreffenden Abgabestelle unterbunden wird, bis die gespeicherten Daten ausgedruckt worden sind.
Durch die Erregung des Relais K l l A wird die Zufuhr der Gleichspannung zu den roten und grünen Kontrollampe auf dem Druckerpult durch die Kontakte 3 und 7 unterbrochen, während die Kontakte 4 und 12 gleichzeitig den Kreis zur Tasterkette (Fig. 2 D) und zum Steuerrelais (Fig. 2 E) schliessen.
2) Der Anschlusspunkt RO der Anschlussklemmen des Abtasters 11 (Fig. 2 G) ist über die Kontakte 6 und 12 des Relais K-l 1C (Fig. 2 Bund 2 E) mit der weissen Kontrollampe i I auf dem Druckerpult (Fig. 2 D) verbunden. um anzuzeigen, dass die Abgabe abgeschlossen ist und dass Bereitschaft zur Vornahme des Ausdruckens besteht. Die weisse Kontrollampe trägt auf ihrem Schutzglas die Nummer der Abgabestelle aufgedruckt. um der Bedienungsperson anzugeben, für welche der Abgabestellen die Bereitschaft zum Ausdrucken erstellt worden ist.
3) Um den Vorgang des Ausdruckens in Gang zu setzen, fiihrt der Tankstellenleiter eine Karte in den am Druckerpult vorgesehenen Schlitz. Dies führt zum Schliessen eines Kartenschalters (nicht dargestellt), der seinerseits das Massepotential an die Spulen der Steuerrelais K-1 lC, K-12C und K- 1 3C über die Anschlüsse X und W der Mehrfachsteckverbindung S-l4, P- 14 über die Tasterbank anlegt. Da kein positives Potential an den Relaisspulen ansteht, bleiben die Relais in diesem Zeitpunkt entregt. Der Umschaltkontakt 1 jedes dieser Relais (K-1 lC, K-12C und K-13C) ist mit dem negativen Pol der Relaisspule verbunden.
In diesem Fall führt diese Verbindung über den Arbeitskontakt 4 und 12 des Relais K- 11 A (Fig. 2 A). Der Ruhekontakt 7 des Relais ist mit der Klemme 2 des zugeordneten Tasters auf der Tasterbank verbunden, um das Massenpotential zuzuführen.
4) Wenn der Tankstellenwart den beleuchteten Druckknopf der Abgabestelle drückt, für die ein Ausdruck erfolgen soll, spielen sich folgende Vorgänge ab: (A) An die Spule des Relais K-l 1C wird über den Kartenschalter, die Tasterbank und die Kontakte 1 und 7 des Relais K-1 1C (Fig. 2 A und 2 E) zeitweilig dem Massenpotential angelegt.
(B) Eine positive Spannung gelangt vom Kondensator C- 11 über die Anschlüsse 1 und 7 des Tasters 11 (Fig. 2 D) und über die Diode CR427 (Fig. 2 D) an die Klemme 19 des Relais K 11 C, und zum Kondensator C 7, um diesen aufzuladen (Fig.
2 E).
(C) Die Erregung des Steuerrelais K- l lC hat zur Folge, dass die Kontakte 1 und 13 des Relais K-1 lC, über die Kontakte 4 und 12 des Relais K-12A weiterhin das Massenpotential an die Spule des Relais K-1 lC, Klemme 22, anlegt. Die Kontakte 3 und 15 des Relais K-1 1C führen weiterhin durch die Diode CR428 (Fig. 2 E) eine positive Spannung der Klemme 19 der Spule des Relais K- l l C zu, um dieses erregt zu halten.
Gleichzeitig öffnen sich die Kontakte 2 und 8 des Relais K- l 1C und unterbinden damit die Zufuhr von positiver Spannung zur Tasterbank, wodurch eine Wiederaufladung des Kondensators C 11 und ein nochmaliges Einsetzen eines Aus druckzy.klus verunmöglicht wird.
5) Von den Kontakten 4 und 16 des Relais K-l IC wird an die Spule des Abtasters 11 eine positive Spannung angelegt.
6) Der Kondensator C- 10 (Fig. 2 E) entlädt sich über die Kontakte 5 und 17 des Relais K- 11 C, um über die Diode CR400 (Fig. 2 U) den Druckerspulen am Anschlusspunkt 9 eine positive Spannung zuzuführen, ebenso wie durch die Diode CR401 und den Widerstand R 504 der Steuerelektrode des gesteuerten Silicium-Gleichrichters Q- 12 (Fig. 2 U), um das erste Ausdrucken herbeizuführen. Die in diesem Zeitpunkt ausgedruckten Daten bestehen aus lauter Nullen, mit der Ausnahme der Nummer des vorangehenden Verkaufes. Die Entladung des Kondensators C- 10 zündet ebenfalls den gesteuerten Silicium-GleichrichterQ-13 (Fig. 2 E), wodurch alle Anschlusspunkte bis Acht des Abtasters an Masse gelegt werden.
7) Sobald der gesteuerte Gleichrichter Q- 12 zündet, um das Ausdrucken lauter Nullen zu bewirken, setzt die positive Spannung durch die Diode CR403 (Fig. 2 U) die Zeitverzögerung in Gang. Während der Zeitverzögerung ziehen sich die Druck typen von der Druckstellung zurück. Nach Ablauf der Zeitverzögerung schaltet der Abtaster 11 von der Stellung Null zur Stellung Eins , weil die Zeitverzögerung die in der Impulstrigger- und -treiber-Schaltplatte D4 am Anschlusspunkt 10B (Fig. 2 0) über den auf automatischen Betrieb umgestellten Betriebswählschalter getriggert hat.
Abtaster Stellung Eins
1) Aus der Rückstelleinheit des Abtasters 11 (Stellungen Eins , Acht ) gelangt eine positive Spannung über die Diode CR429 (Fig. 2 E) zu der Spule des Relais K- 1 1A und über die Kontakte 3 und 15 des Relais K- 1 lC über die Diode CR428 (Fig. 2 E) an die Klemme 19 der Spule des Relais K-11C. Der Kondensator C-7 (Fig. 2 E) wird aufgeladen, um Gewähr dafür zu bieten, dass das Relais K-1 IC während des Fortschaltens des Abtasters angezogen bleibt.
2) Aus der Rückstelleinheit gelangt ebenfalls positive Spannung über den Anschlusspunkt W der Mehrfachsteckverbindungen P-1, S-1; P-7, S-7 und P-9 und S-9 (Fig. 2 Mund 2 Q) zur Kontrollampe der zum Ausdrucken abgerufenen Speichereinrichtung und zu der Spule des Relais K-1 1D (Fig.
2 J), um dieses zu erregen. Die Erregung dieses Speicherrelais für die Abgabestelle 11 stellt die vier Abfrageleitungen her, wodurch nur die entsprechende Speichereinrichtung abgefragt wird.
3) Vom Anschlusspunkt 1 des Abfrageklemmensatzes des Abtasters wird eine positive Spannung über die Diode CR424 (Fig. 2 G) geliefert, um die Zahlenrolle des Nummerndruckers für die Nummer des nachfolgenden Verkaufs um eine Zahl fortzuschalten.
4) Von der Anschlussstelle 1 des Abtasters gelangt eine positive Spannung über die Diode CR478 (Fig. 2 N), über die Kontakte 1 und 13 des Relais K-VI (Fig. 2 T), über die Klemmen DD der Mehrfachsteckverbindungen P-8, S-8 und P10 und S-10 (Fig. 2 S und Fig. 2 X), über die Klemme A der Mehrfachsteckverbindung P-2, S-2 (Fig. 2 K), über die Kontakte 4 und 12 des Relais K- 11 D in der Speichereinheit (Fig. 2 J) zum Abtast-Schleifkontakt der den Zehntel Raumeinheiten zugeordneten Speicherdekade, und zurück über die Zählerleitung zu dem den Zehntel-Raumeinheiten zugeordneten Druckerrad.
Dieselbe Spannung gelangt auch über die Kontakte 1 und 13 des Relais K-VIII Fig. 2 T) zur Spule der den Zehnteln-Raumeinheiten zugeordneten Druckeinheit.
5) Von der Rückstelleinheit des Abtasters (Stellungen Eins bis Acht ) gelangt positive Spannung auch über die Diode CR423 (Fig. 2 G) und den Widerstand R-5(12 zur Steuerelektrode des besteuerten Gleichrichters Q-l 1 (Fig.
2 U). Die positive Spannung für den Kartenhalter wird von den Kontakten 2 und 14 des Relais K- 11 C geliefert, um den Kartenhalter in die endgültige Druckstellung zu verschieben.
Dieselbe Spannung erregt auch den Kartenklemmagneten um eine vorzeitige Entfernung der Karte zu verhindern.
6) Die negativen Anschlussklemmen aller Spulen der Typenräder (nicht dargestellt) des Druckers mit Ausnahme jener für die Nummer des Verkaufes sind über eine Diode und einen Widerstand, und über die Kontakte 8 und 20 des Relais K-VI (Fig. 2 T) an die Klemme 7 des Speisespannungsanschlusses für den Drucker angeschlossen, um ein kontinuierliches Wechselstromsignal zu bieten. Die Ankunft der positiven Spannung vom Anschluss Eins des Relais K-VIII (Fig. 2 T) hat zur Folge, dass das den Zehntel-Raumeinheiten zugeordnete Typenrad des Druckers mit der Netzfrequenz fortschaltet.
7) Die über die Zehnerleitung - wie zuvor unter 4) beschrieben - an die richtige Zahlenstelle der Druckereinheit ankommende positive Spannung wird durch den Schleifkontakt der Druckereinheit (Fig. 2 L) erfasst. Dieser Schleifkontakt nimmt diese Spannung auf und überbrückt damit über die Diode CR405 (Fig. 2 X) die Druckeinheit in einer Stellung, die der Speichereinheit angepasst ist. Der Überbrückungsstrom fliesst über die Diode CR404 und den Widerstand R-506 (Fig.
2 X) an Masse ab.
8) Sobald die Koinzidenz zwischen der Speichereinheit und dem Typenrad des Druckers erfolgt, gelangt die positive Spannung vom Wischkontakt über die Diode CR406 und die Kontakte 6 und 18, sowie 5 und 17 des Relais K-VI (Fig. 2 T) und über den Betriebswählschalter an die Klemme 10 B der Schaltplatte D4 (Fig. 2 0), um diese auszulösen. Dies löst ein Fortschalten des Abtasters aus der Stellung Eins zur Stellung Zwei nach erfolgter Übereinstimmung des den Zehnteln Raumeinheiten zugeordneten Typenrades mit der den Zehnteln-Raumeinheiten zugeordneten Speichereinheit aus.
Abtaster in Stellung Zwei
1) Vom Rückstell-Klemmenbrett des Abtasters 11 wird eine positive Spannung an die Spulen der Relais K-1 1A und K11C angelegt, um diese erregt zu halten. Diese Spannung gelangt auch an die Kontrollampe und an die Spule K- 11 D in der Speichereinrichtung und zusätzlich zum Magneten in der Kartenschale und zu dem Kartenhalte-Magneten (Fig. 2 U).
2) Von der Ableseklemme 2 des Abtasters gelangt eine positive Spannung über die Kontakte 2 und 14 des Relais K VIII (Fig. 2 D) zur Spule der der Raumeinheit-Einern zugeordneten Druckeinheit. Die gleiche Spannung gelangt durch die Diode CR477 (Fig. 2 N), durch die Kontakte 2 und 14 des Relais K-VI, durch die Anschlusspunkte EE der Steckverbindungen P-8, S-8 und P-10 und S-10 (Fig. 2 S), durch die Kontakte 3 und 11 des Relais K-l tD (Fig. 2 J) der Speichereinrichtung zum Wischkontakt der den Raumeinheit Einern zugeordneten Speicherdekade, und von da zurück über die Zehnerleitung zu der den Raumeinheit-Einern zugeordneten Druckeinheit.
3) Die positive Spannung vom Kontakt 2 des Relais K-VIII (Fig. 2 D) gelangt zur Spule der den Raumeinheit-Einern zugeordneten Druckeinheiten, und veranlasst diese, pro Sekunde um 60 Zahlen weiterzuschalten.
4) Die positive Spannung, die, wie zuvor unter 2) beschrieben, über die Zehnerleitung zur richtigen Zahl in der Druckeinheit gelangt, wird durch den Wischkontakt der Druckeinheit (Fig. 2 L) erfasst. Dieser Wischkontakt überbrückt mit dieser Spannung durch die Diode CR407 (Fig.
2 X) die Druckeinheit. Diese Spannung fliesst über die Diode CR450 und über den Widerstand R507 (Fig. 2 X) an Masseab.
5) Sobald Koinzidenz zwischen der Speichereinheit unter Druckeinheit auftritt, gelangt die positive Spannung vom Wischkontakt auch über die Diode CR408 und die Kontakte 6 und 18, sowie 5 und 17 des Relais K-VI (Fig. 2 D) über den Betriebswählschalter an die Klemme 1 0-B der Schaltplatte D 4 (Fig. 2 0). Dies hat zur Folge, dass der Abtaster von der Stellung Zwei in die Stellung Drei fortgeschaltet wird, nachdem das den Raumeinheit-Einern zugeordnete Druckrad mit der den Raumeinheit-Einern zugeordneten Speicherdekade übereinstimmt.
Abtaster Stellung Drei
1) Vom Rückstell-Klemmenbrett des Abtasters gelangt eine positive Spannung an die Spulen der Relais K- 11 A und K- 11 C, um diese erregt zu halten. Dieselbe Spannung gelangt ebenfalls zu der Kontrollampe und zu der Spule des Relais K- 11 D (Fig.
2 J) der Speichereinrichtung sowie zu dem Magneten der Kartenschale und zu dem Kartenhalter-Magneten (Fig. 2 U).
2) Von dem Abtaster in Stellung Drei gelangt eine positive Spannung über die Kontakte 3 und 15 des Relais K VIII zu der Spule der den Raumeinheit-Zehnern zugeordneten Druckeinheit und veranlasst diese, je Sekunde um 60 Zahlen fortzuschalten.
3) Dieselbe Spannung gelangt über die Diode CR476 (Fig.
2 N), durch die Kontakte 3 und 15 des Relais K-VI (Fig. 2 T), durch die Anschlusspunkte FF der Mehrfachstecker P-8, S-8 und P-10, S-10 (Fig. 2 S), durch den Anschlusspunkt (a) des Mehrfachsteckers P-2. S-2 und von da durch die Kontakte 2 und 14 des Relais K- 11 D der Speichereinheit zum Wischkop- takt der den Raumeinheit-Zehnern zugeordneten Speicherde kade. und von hier über die Zehnerleitung zu der den Raumeinheit-Zehnern zugeordneten Druckeinheit.
4) Die über die Zehnerleitung zur richtigen Zahl eintreffende positive Spannung wird vom Wischkontakt erfasst.
Der Wischkontakt nimmt diese Spannung auf und legt diese über die Diode CR410 (Fig. 2 Y) in Nebenschluss an die Druckeinheit. Diese Nebenschlussspannung wird über die Diode CR409 und den Widerstand R-408 (Fig. 2 Y) an Masse abgeleitet.
5) Sobald Koinzidenz zwischen der Speichereinrichtung und der Druckeinheit auftritt, gelangt positive Spannung vom Wischkontakt über die Diode CR411 und die Kontakte 6 und 18 sowie 5 und 17 des Relais K-VI über den Betriebswählschalter an die Klemme 1 OB der Schaltplatte D4. Dies hat zur Folge, dass der Abtaster von der Stellung Drei in die Stellung Vier weitergeschaltet wird, nachdem das den Raumeinheit Zehnern zugeordnete Druckrad mit der den Raumeinheit Zehnern zugeordneten Speicherdekade übereinstimmt.
Abtaster in Stellung Vier
1) Vom Rückstell-Klemmenbrett des Abtasters 11 gelangt positive Spannung zu den Spulen der Relais K- 11 A und K- 11 C, um diese erregt zu halten. Dieselbe Spannung gelangt ebenfalls zur Kontrollampe der Speichereinheit (Fig. 2 Q), zur Spule des Relais K-11D der Speichereinheit, sowie zum Magneten der Kartenschale (Fig. 2 U) und zum Kartenhalter-Magneten.
2) Positive Spannung wird vom Abtaster in Ablesestellung Vier über die Diode CR475 (Fig. 2 N) über die Kontakte 4 und 16 des Relais K-VIII (Fig. 2 T) der Spule der Raumeinheit-Hundertern zugeordneten Druckeinheit zugeführt, und veranlasst diese, je Sekunde um 20 Zahlen weiterzuschalten.
3) Dieselbe Spannung gelangt über die Kontakte 4 und 16 des Relais K-VI, über die Klemmen HH der Mehrfachstecker P-8, S-8 und P-10, S-10 (Fig. 2 S und 2 X), über den Anschlusspunkt (n) des Mehrfachsteckers P-2, S-2, über die Kontakte 1 und 9 des Relais K-1 lD (Fig. 2 J) der Speichereinheit zum Wischkontakt der den Raumeinheit-Hundertern zugeordneten Speicherdekade, und von da zurück über die Zehnerleitung zu der den Raumeinheit-Hundertern zugeordneten Druckeinheit.
4) Diese positive, über die Zehnerleitung zu der richtigen Zahl der Druckeinheit ankommende positive Spannung wird vom Wischkontakt der Druckeinheit (Fig. 2 L) erfasst. Der Wischkontakt nimmt diese Spannung auf und legt sie über die Diode CR413 (Fig. 2 Y) im Nebenschluss an die Druckeinheit.
Diese Nebenschlusspannung wird über die Diode CR412 und den Widerstand R-509 (Fig. 2 Y) an Masse abgeleitet.
5) Sobald Koinzidenz zwischen der Speicherdekade und der Druckeinheit eintritt, gelangt die positive Spannung vom Wischkontakt über die Diode CR414 und die Kontakte 6 und 18 sowie 5 und 17 des Relais K-VI und sc!lliesslich über den Betriebswähischalter an die Klemme 10-B der Schaltplatte D4.
Dies hat zur Folge, dass der Abtaster von der Stellung Vier in die Stellung Fünf fortgeschaltet wird, nachdem das den Raumeinheit-Hundertern zugeordnete Druckrad mit der den Raumeinheit-Hundertern zugeordneten Speicherdekade übereinstimmt.
Abtaster in Stellung Fünf
1) Vom Abtaster in Stellung Fünf gelangt eine positive Spannung über die Diode CR425 (Fig. 2 G) und über die Kontakte 7 und 19 des Relais K-VIII (Fig. 2 T) zur Spule der für die Nummer der Abgabestelle vorgesehenen Druckeinheit, und veranlasst diese, je Sekunde um 60 Zahlen weiterzuschalten.
2) Vom Anschlusspunkt 5 gelangt positive Spannung ebenfalls an die richtige Ablesestellung der der Nummer der Abgabestelle zugeordneten Druckeinheit, und über die Diode CR420 (Fig. 2 Z) zu der richtigen Ablesestellung des Produkte Codes. Wenn der Wischkontakt der der Nummer der Abgabestelle zugeordneten Druckeinheit diese positive Spannung aufnimmt, legt ersie über die Diode CR419 (Fig.
2 Z) im Nebenschluss über die Spule des Druckrades. Dieselbe Spannung wird vom Wischkontakt dieser Druckeinheit zu der Spule des dem Produkte-Code zugeordneten Druckrades zugeführt, und veranlasst dieses, je Sekunde um 60 Zahlen weiterzuschalten. Sobald der Wischkontakt der dem Produkte Code zugeordneten Druckeinheit diese Spannung aufnimmt, wird diese Spannung über die Diode CR417 (Fig. 2 Z) im
Nebenschluss an diese Spule angelegt.
3) Dieselbe positive Spannung wird auch durch die Diode
CR416 und durch die Klemmen 6 und 18 sowie 5 und 17 des Relais K-VI, durch den Betriebswählschalterzur Klemme 10-B der Schaltplatte D4 geschickt. Dies hat zur Folge, dass der Abtaster von der Stellung Fünf in die Stellung Sechs weiterschaltet, nachdem sowohl die Nummer der Abgabestelle sowie die Nummer des Produkte-Codes in den entsprechenden
Druckeinheiten festliegen. In diesem Zeitpunkt befinden sich alle Druckräder in Bereitschaftsstellung zum Ausdrucken.
Abtaster in Stellung Sechs
1) Vom Abtaster in Stellung Sechs gelangt eine positive
Spannung zu der Spule des Relais K-VI an der Klemme 37 (Fig.
2 T).
2) Positive Spannung von der Klemme 5-B der Schaltplatte
D4 (Fig. 2 0) gelangt zu den Arbeitskontakten 25 und 31 des
Relais K-VI.
3) Die Erregung des Relais K-VI zieht folgende Vorgänge nach sich: (A) Von den Kontakten 1 und 25 des Relais K-VI gelangt positive Spannung durch die Anschlusspunkte DD der
Mehrfachstecker P-8, S-8, sowie P-10 und S-10 (Fig. 2 S) über den Anschlusspunkt A des Mehrfachsteckers P-2, S-2 (Fig.
2 K) und über die Kontakte 4 und 12 des Relais K- 11 D in die Speichereinrichtung, und dann zusammen mit der positiven Speisespannung durch die den Raumeinheit-Zehnteln zugeordnete Speicherdekade zurück durch die Zehnerlinie zur, den Raumeinheit-Zehnteln zugeordneten, Druckeinheit.
(B) Wenn die den Raumeinheit-Zehnteln zugeordnete Druckeinheit in übereinstimmender Stellung ist, nimmt der Wischkontakt der Druckeinheit die positive Spannung auf und überträgt sie über die Diode CR405, durch die Kontakte 2 und 26 des Relais K-VI, über die Anschlusspunkte EE der Mehrfachstecker P-8, S-8 und P- 10, S-10 (Fig. 2 S), über den Anschlusspunkt N des Mehrfachsteckers P-2, S-2 (Fig. 2 K), über die Kontakte 3 und 11 des Relais K- 11 D in der Speichereinrichtung zu der den Raumeinheit-Einern zugeordneten Speicherdekade, und zurück über die Zehnerleitung zu der den Raumeinheit-Einern zugeordneten Druckeinheit.
(C) Wenn die den Raumeinheit-Einern zugeordnete Druckeinheit in übereinstimmender Stellung ist, nimmt der Wischkontakt der Druckeinheit die positive Spannung auf und überträgt sie über die Diode CR407 (Fig. 2 X), über die Kontakte 3 und 27 des Relais K-VI, über die Anschlusspunkte FF der Mehrfachstecker P-8, S-8, und P-10, S-10, über den Anschlusspunkt (a) des Mehrfachsteckers P-2, S-2 (Fig. 2 K), über die Kontakte 2 und 10 des Relais K- 11 D (Fig. 2 J) in der Speichereinrichtung durch die den Raumeinheit-Zehnern zugeordnete Speicherdekade und zurück über die Zehnerleitung zu der den Raumeinheit-Zehnern zugeordneten Druckeinheit.
(D) Wenn die den Raumeinheit-Zehnern zugeordnete Druckeinheit in übereinstimmender Stellung ist, nimmt der Wischkontakt der Druckeinheit die positive Spannung auf und überträgt sie über die Diode CR410 (Fig. 2 Y) über die Kontakte 4 und 28 des Relais K-VII, über die Anschlusspunkte HH der Mehrfachsteckeinrichtung P-8, S-8 und P-10, S-10 (Fig. 2 S), über den Anschlusspunkt (1) des Mehrfachsteckers P-2, S-2 (Fig. 2 K) über die Kontakte 1 und 9 des Relais K-11D der Speichereinrichtung durch die den Raumeinheit Hundertern zugeordnete Speicherdekade, und zurück über die Zehnerleitung zu der den Raumeinheit-Hundertern zugeordneten Druckeinheit.
(E) Wenn die den Raumeinheit-Hundertern zugeordnete Druckeinheit in übereinstimmender Stellung ist, nimmt der Wischkontakt der Druckeinheit die positive Spannung auf und überträgt sie über die Diode CR413 (Fig. 2 Y), über die Kontakte 6 und 30 sowie 5 und 29 des Relais K-VI, über die Diode CR402 (Fig. 2 U) und den Widerstand R-504 zur Zündelektrode des gesteuerten Gleichrichters Q 12, um den Druck auszulösen.
(F) Den Spulen der Druckeinheit wird von der Anode des
Gleichrichters Q12 über die Kontakte 7 und 13 des Relais K VI positive Spannung zugeführt.
(G) Die positive Spannung an der Steuerelektrode des
Gleichrichters Q12 vervollständigt einen Stromkreis durch jede
Speicherdekade und die ihr zugeordnete Druckeinheit, bevor schliesslich das Ausdrucken ausgelöst wird. Dieses Ausdrucken bewirkt, dass auf der Karte die Laufnummer des Verkaufes, die
Nummer der Abgabestelle, der Produkte-Code und die
Gesamtmenge des abgegebenen Treibstoffes aufgedruckt wird.
(H) Gleichzeitig mit der Auslösung des Ausdruckens fliesst die positive Spannung vom Wischkontakt der den Raumein heit-Hundertern zugeordneten Druckeinheit durch die Diode
CR403 (Fig. 2 U), um eine Zeitverzögerung auszulösen.
Während der Dauer dieser Zeitverzögerung, erfolgt der Druck und die Druckeinheiten und Typenräder ziehen sich danach zurück. Nach Ablauf der Verzögerungszeit wird die
Schaltplatte D4 an ihrer Klemme 1 OB über den Betriebswähl schalter ausgelöst. Dies schaltet den Abtaster von der Stellung Sechs auf die Stellung Sieben weiter.
Abtaster in Stellung Sieben
1) Vom Anschlusspunkt Sieben des Abtasters gelangt eine positive Spannung über die Klemmen (f) der Mehrfachstecker P-8, S-8 und P-10, S-10 sowie P-2, S-2 über den Zählkreis der Speichereinheit zu dem positiven Anschluss der Spule des Relais K- liD in der Speichereinheit (Fig. 2 J). Da noch keine Endpotential vorliegt, wird damit dieses Relais noch nicht erregt.
2) Von der Anschlusstelle Sieben des Abtasters gelangt eine positive Spannung über die Diode CR426 und den Widerstand R-500 zu der Steuerelektrode des gesteuerten Gleichrichters Q10 (Fig. 2 N). Dadurch gelangt ein Erdpotential an die Spule des Relais K-l 1 D. Dieselbe Spannung gelangt auch durch die Diode CR474 (Fig. 2 N), um die Zeitverzögerung auszulösen (Fig. 2 U).
3) Während der Dauer der Zeitverzögerung schaltet das Speicherrelais K-l 1 D die inneren Schaltkreise der Speichereinrichtung in dem Sinne, dass sämtliche Speicherdekaden zurückgestellt werden. Nach Ablauf der Verzögerungszeit wird die Schaltplatte D4 über den Betriebswählschalter an der Anschlussstelle 1 OB ausgelöst. Dadurch wird der Abtaster von der Stellung Sieben in die Stellung Acht weitergeschaltet.
Abtaster in Stellung Acht
1) Von der Anschlussstelle Acht des Abtasters wird eine positive Spannung an die Klemme 37 der Spule des Relais K VIII angelegt (Fig. 2 T).
2) Von der Klemme 10 der Speisequelle 4 gelangt eine positive Spannung zu den Arbeitskontakten 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32,33, 34, 35 und 36 des Relais K-VIII (Fig. 2 T).
3) Die Erregung des Relais K-VIII verursacht die folgenden Vorgänge: (A) Allen Spulen der Druckeinheiten (mit Ausnahme jener für die Laufnummer des Verkaufes) wird eine positive Spannung zugeführt, damit diese je Sekunde um 60 Zahlen weiterschalten; (B) der Null -Stellung aller Druckeinheiten (mit Ausnahme jener für die Laufnummer des Verkaufes) wird eine positive Spannung zugeführt: und (C) vom Kontakt 8 des Relais K-VIII wird eine positive Spannung geliefert, um die Zeitverzögerung in Gang zu setzen.
4) Wenn die Wischkontakte der vier, den Raumeinheiten zugeordneten Druckräder und der der Nummer der Abgabestelle zugeordneten Druckräder die positive Spannung an ihrer eigenen Null -Lage erfassen, legen sie diese Spannung über eine Diode im Nebenschluss an die Spule der betreffenden Druckeinheit. Sobald die der Nummer der Abgabestelle zugeordnete Druckeinheit in der Null -Lage eine Spannung abgreift und sich selbst über die Diode CR419 (Fig. 2 Z) ausschaltet, gelangt dieselbe Spannung zu der Spule der dem Produkte-Code zugeordneten Druckeinheit, worauf diese je Sekunde um 60 Zahlen weiterschaltet. Der Wischkontakt dieser Druckeinheit greift sodann die Spannung an der Null -Lage ab und schaltet sich durch die Diode CR417 ab.
5) Die Null -Rückstellung der Druckeinheiten (mit Ausnahme jener für die Laufnummer des Verkaufes) erfolgt während der Dauer der Zeitverzögerung. Nach Ablauf dieser Dauer wird die Schaltplatte D4 ausgelöst, um den Abtaster von der Stellung 8 auf die Stellung 9 weiterzuschalten. Beim Fortschalten von der Stellung 8 in die Stellung 9 werden die Relais K-11A, K-11C sowie K-1 lD entregt, ebenso wie der Magnet der Kartenschale sowie der Kartenhalter-Magnet. Die Kontrollampe der Speichereinrichtung erlischt. Auf dem Druckerpult leuchtet wiederum das grüne Licht auf und die Bedienungsperson kann damit die Karte entfernen. Die Anlage ist nun bereit für eine weitere Abgabe über die soeben abgetastete Abgabestelle und/oder zum Ausdrucken von Daten, die in einer anderen Speichereinrichtung gespeichert wurden.
Weitere Merkmale
Zusätzlich zu der vorstehenden, detaillierten Beschreibung sind die folgenden Bemerkungen bezüglich gewisser Merkmale der Anlage zu heachten. Diese Bemerkungen betreffen den Betriebswählschalter, die Auftrennung der gemeinsamen Abieseleiter, die Impuls-Auslöse- und -Treiberplatte, die alle in der beschriebenen Anlage vorgesehen sind.
Betriebswählschalter
In der beschriebenen Anlage ist auch ein mittels Schlüssel betätigbarer Betriebswählschalter vorgesehen, um den Abtaster vom automatischen Betrieb auf Handbetrieb umzuschalten. Solange dieser Schalter in der Schaltstellung für automatischen Betrieb helassen wird, wird der Abtaster durch die Auslösung der Schaltplatte D4 an der Klemme l OB von der Stellung Null bis Acht weitergeschaltet, wobei das Signal in den Stellungen Null , Sechs , Sieben und Acht durch die Verzögerungsschaltung eintrifft. Wenn jedoch das Fortschaltsignal eine fehlende Übereinstimmung antreffen sollte oder eine Überprüfung der Anlage es erfordert, kann der Betriebswählschalter auf Handbetrieb umgestellt werden. Dies ermöglicht ein schrittweises Weiterschalten des Abtasters mittels des vorgesehenen Handtasters.
Der Betriebswählschalter ist in Fig. 2 0 dargestellt und als solcher bezeichnet. Der Sperrschalter, der ebenfalls in Fig. 2 0 dargestellt ist. ergibt einen Ruhestromkreis zwischen dem Ausgang der Zeitverzö- gerung und der Klemme l OB der Schaltplatte D4 und zwischen dem Kontakt 17 des Relais K-VI (Fig. 2 T) und der Klemme 10B der Schaltplatte D4. Wenn auf Handbetrieb umgestellt, unterbricht der Betriebswählschalter diesen Ruhestromkreis, und aktiviert den Handtaster, der zwischen den Klemmen 6 und 9 der Schaltplatte D4 eingeschaltet ist.
Das A uftrennen des gemeinsamen A bleseleiters
Das Auftrennen der gemeinsamen Ableseleiter erfolgt durch die Relais K-l lD, K-12D und K-13D. Die Arbeitskontakte dieser Relais unterbrechen die gemeinsamen Ableseleiter aller Speicherdekaden zwischen den Steckern und den entsprechenden Speicherdekaden. Die Relais werden parallel zu den K-llC, K-12C und K-13C erregt, um einen Ablesekreis zu Erfassung der Übereinstimmung und Kontrolle nur in erregtem Zustande zu aktivieren. Da nur ein Relais auf einmal erregt werden kann, wird eine fehlerhafte Übereinstimmung oder eine andere nicht zutreffende Überprüfung verhindert.
Die Zeitverzögerung
Der Zeitverzögerungskreis ist in der Fig. 2 0 dargestellt und besteht aus einem Potentiometer, das über die Klemme 1QB der Schaltplatte D4 (Fig. 2 0) sowie über den Betriebswählschalter in Schaltstellung für automatischen Betrieb zwischen verschiedenen Spannungsquellen angeschlossen ist. Die positive Spannung zum Fortschalten des Abtasters aus der Stellung Null in die Stellung Eins und aus der Stellung Sechs in die Stellung Sieben wird durch die Diode CR403 (Fig. 2 U) zugeführt. Die positive Spannung zum Fortschalten des Abtasters aus der Stellung Sieben in die Stellung Acht wird durch eine, dem Anschlusspunkt 7 des betreffenden Abtasters zugeordnete Diode zugeführt.
Die positive Spannung zum Fortschalten des Abtasters aus der Stellung Acht in die Stellung Neun wird von der Spannungsquelle 4 (Klemme 10) über die Kontakte 8 und 32 des Relais K-VIII (Fig. 2 T) zugeführt. Das Potentiometer wird nach der Zeit eingestellt, die erforderlich ist, damit zwischen dem, der Zeitverzögerung abgegebenen Signal und dem tatsächlichen Auslösen der Schaltplatte D4 alle Funktionen einer bestimmten Abtasterstellung erfolgen können. Bei der Abtasterstellung Neun wird ohne Zeitverzögerung gearbeitet. Das Fortschalten aus der Stellung Neun in die Stellung Null erfolgt durch eine Kondensatorentladung über die Relais K-1 1B, K-12B oder K13B.
Die Fortschaltsignale zum Fortschalten aus der Stellung Eins bis in die Stellung Fünf hängen von einer Abfrage Technik ab, die ein Fortschalten erst nach Abschluss einer bestimmten Funktion gestatten und diese Signale werden daher direkt der Schaltplatte D4 zugeführt. ohne über die Zeitverzögerung zu führen.
Die Impuls- Trigger- und - Treiberpiatte D4
Diese Schaltplatte D4 im Drucker entspricht jener, die in jeder Speichereinheit verwendet wird, doch wird sie hier nur dazu verwendet, den gewünschten Abtaster durch seine verschiedenen Schaltstellungen fortzuschalten.
Diese Schaltplatte ist im wesentlichen aus einem bistabilen Multivibrator in Halbleiter-Technik aufgebaut, mit gesteuerten Silicium-Gleichrichtern (SCR), die durch Unijunction Transistoren (UJT) gezündet werden, die ihrerseits als Eingang und Impulsformer fiir die Zählimpulse dienen. Der übliche Zähltakt mit Impulspausen gleicher Länge wie die Impulse ist hier nicht erforderlich. Anfänglich sind die Gleichrichter Q203 und Q204 (Fig. 2 0) ausgeschaltet. Der Gleichrichter Q202 leitet, da er durch den Transistor Q201 gezündet wurde, dem seinerseits von der Klemme (4) Spannung zugeführt wurde.
Das Eingangssignal zum Transistor Q201 wird bis auf einen kleinen Spannungsabfall (etwa 1 Volt) reduziert, der über die in Serie geschaltete Diode CR201 und den Gleichrichter Q202 erscheint. Nach Empfang eines Zählimpulses über den Klemmen (6) und (9) schaltet der Transistor Q205 nach einer Zeitverzögerung von etwa 5 ms an, welche Verzögerung durch die Einstellung des Potentiometers R-208 bestimmt ist. Die durch das Potentiometer R-208 und den Kondensator C205 gegehene Zeitverzögerung verhütet, dass ein Rauschen oder andere einmalige Einschaltvorgänge als Zählimpulse gewertet werden.
Der Transistor Q205 zündet den gesteuerten Gleichrichter Q203, was zur Folge hat, dass der gesteuerte Gleichrichter Q202 abschaltet, weil an dessen Anode ein momentaner negativer Spannungsimpuls durch den kommutierenden Kondensator C203 angelegt wird, der seinerseits über den gesteuerten Gleichrichter Q203 geerdet ist. Durch Verwendung des Gleichrichterkreises mit dem Gleichrichter Q202 zum Zünden des Gleichrichters Q203 wird Gewähr dafür geboten, dass der Zähl -Zustand erstellt wird, bevor das Eingangssignal unterbunden wird. Sobald der Gleichrichter Q202 abschaltet, steigt die Anodenspannung des Gleichrichters Q202 auf etwa 32 Volt an, die über den Spannungsteiler R-213 (Fig.
2 0) und R-214 erscheint und eine Zündspannung für den Gleichrichter, der seinerseits zündet und das Eingangszählsignal abklemmt. Dadurch wird eine wirksame Zählung ermöglicht und eine zufällige Zählung verhindert.
Am Schlusse eines Eingangszählimpulses schaltet der Gleichrichter Q202 ab und stellt damit den Zähl-Eingangskreis zurück. Das eigentliche Zählen geschieht durch Erdung der Zählerspule über den Gleichrichter Q202 an der Klemme (7).
Eine positive Spannung für die Zählerspule wird von den Speiseklemmen verfügbar gemacht. Der Takt der Zählimpulse ist durch die Zeit bestimmt, während welcher der Gleichrichter Q202 ausgeschaltet ist, und wird durch die Einstellung des Potentiometers R216 gesteuert, das seinerseits ein Teil eines RC-Verzögerungskreises ist, der zum Triggern des Transistors Q201 dient. Der Transistor Q201 zündet seinerseits den Gleichrichter Q202, der den Gleichrichter Q203 über den Kondensator C203 ausschaltet. Die Aufladungszeit des Kondensators C203 ist ein bestimmender Faktor für die Verzögerungszeit des RC-Verzögerungskreises, der den Transistor Q201 triggert.