CH544725A - Kreiselbelüfter zum Sauerstoffeintrag in Flüssigkeiten - Google Patents
Kreiselbelüfter zum Sauerstoffeintrag in FlüssigkeitenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kreiselbelüfter zum Sauerstoffeintrag in Flüssigkeiten, der aus zwei, drei oder mehreren Strahlerzeugern besteht, die jeweils aus mehreren parallelen rechteckigen Kammern gebildet werden. Dieser Kreiselbelüfter hat insbesondere den Vorteil, dass die zu belüftende FIüssigkeit (Abwasser) durch die Strahlerzeuger ohne starke Umlenkung oder Förderung und damit mit geringem Energieaufwand horizontal aus dem unter dem Kreiselbelüfter sich bildenden Fl üssigkeitswirbel aufgenommen, beschleunigt und radial verstrahlt wird. Die verstrahlte Flüssigkeitsmenge wird dabei im wesentlichen bestimmt durch die Grösse der durchflossenen Querschnittsöffnungen der Strahlerzeuger und die Rotationsgeschwindigkeit des Kreiselbelüfters. Durch Veränderung der Eintauchtiefe der Strahlerzeuger sowie der 'Rotationsgeschwindigkeit des Kreiselbelüfters kann in an sich bekannter weise der Sauerstoffeintrag gesteuert werden. Die Strahlerzeuger können dabei jeweils aus zwei übereinanderliegenden Platten gebildet werden, bei denen durch den Einbau mehrerer senkrechter Leittafeln eine Anzahl von parallelen rechteckigen Kammern geschaffen werden, die von der zu belüftenden Flüssigkeit durchflossen werden. Die einzelnen Strahlerzeuger können aber auch aus vorgefertigten Profilen zusammengesetzt werden. Beim Kreiselbelüfter nach schweiz. Patentschrift 510453 ist vorgesehen, dass die Strahlerzeuger an sogenannten Verteilerarmen aufgehängt werden, Ebenso hat man schon den Versuch unternommen, die Strahlerzeuger in gleicher Weise an einer sogenannten Rotationsplatte aEufzuhän- gen. Die vorliegende Erfindung Ibetrifft eine Verbesserung des Kreiselbelüfters. Der vorliegenden Erfindung liegt insbesondere die Aufgabenstellung zugrunde, die Gewichtsbelastung des Antriebsaggregates und der Antriebswelle herabzusetzen sowie den Flüssigkeitswiribel unter dem Kreiselbelüfter, im Bereich der Mittelpunktachse besser zu zentrieren. Dies wird bei dem Kreiselbelüfter erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Strahlerzeuger seitlich an einem Schwimmkörper mit rundem oder polygonem Querschnitt befestigt sind, wobei dieser Schwimmkörper seinerseits direkt mit der Antriebswelle des Kreiselbelüfters in Verbindung steht. Der Schwimmkörper soll dabei vorzugsweise die Form eines Zylinders aufweisen, der sich nach unten hin kegelförmig verjüngt. Bedingt durch die Auftriebskräfte des Schwimmkörpers, an dem die Strahlerzeuger unmittelbar befestigt sind, wird die Gewichtsbelastung des Antriebsaggregates und der Antriebswelle im gewünschten Masse herabgesetzt. Durch die vorzugsweise kegelförmige Ausbildung der Unterseite des Schwimmkörpers wird die gewünschte Zentrierung der Strömung unter dem Kreiseibelüfter her beigeführt, wodurch die Ausströmungsverhältnisse an den einzelnen Strahlerzeugern begünstigt werden. Als zusätzlicher Vorteil kann schliesslich noch der Fortfall der Befestigungsstege oder Befestigungsrohre für die Strahlerzeuger erwähnt werden, da an diesen im Winter unter Umständen Eisbildungen auftreten können, die dann zu einer zusätzlichen Belastung des Antriebsaggregates führen. Die seitliche Befestigung der Strahlerzeuger am Schwimmkörper kann in an sich bekannter Weise erfolgen, z.B. durch Anschrauben. Die Grösse des Schwimmkörpers wird zweckmässigerweise der Länge und der Anzahl der daran befestigten Strahlerzeuger sowie den gewünschten Auftriebskräften angepasst werden, wobei es hier natürlich sehr viele Kombinationsmöglichkeiten gibt. Die Abbildung zeigt einen Längsschnitt durch den Schwimmkörper 5 mit den seitlich daran befestigten Strahlerzeugern 1. die Strahlerzeuger werden dabei durch die beiden übereinanderliegenden Platten 2 und die senkrechten Leittafeln 3 gebildet, so dass in jedem Strahlerzeuger eine Anzahl von parallelen rechteckigen Kammern 4 vorhanden sind. Die Strahlerzeuger sind seitlich am Schwimmkörper 5 angeschraubt, der an seiner Oberseite mit der Antriebswelle 6 des Kreiselbelüfters ebenfalls durch eine Verschraubung verbunden ist. Es versteht sich von selbst, dass der Schwimmkörper absolut dicht sein muss. Ob derselbe aus Kunststoff oder Metall hergestellt wird, bleibt dem jeweiligen Anwendungsfall überlassen. PATENTANSPRUCH Kreiselbelüfter zum Sauerstoffeintrag in Flüssigkeiten, der aus zwei, drei oder mehreren Strahlerzeugern besteht, die jeweils aus mehreren parallelen rechteckigen Kammern gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerzeuger (1) seitlich an einem Schwimm körper 1 (5) mit rundem oder polygonem Querschnitt befe- stigt sind, wobei dieser Schwimmkörper seinerseits direkt mit der Antriebswelle (6) des Kreiselbelüfters in Verbindung steht. UNTERANSPRUCH Kreiselbelüfter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (5) die Form eines Zylinders aufweist, der sich nach unten hin kegelförmig verjüngt. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Die Erfindung betrifft einen Kreiselbelüfter zum Sauerstoffeintrag in Flüssigkeiten, der aus zwei, drei oder mehreren Strahlerzeugern besteht, die jeweils aus mehreren parallelen rechteckigen Kammern gebildet werden. Dieser Kreiselbelüfter hat insbesondere den Vorteil, dass die zu belüftende FIüssigkeit (Abwasser) durch die Strahlerzeuger ohne starke Umlenkung oder Förderung und damit mit geringem Energieaufwand horizontal aus dem unter dem Kreiselbelüfter sich bildenden Fl üssigkeitswirbel aufgenommen, beschleunigt und radial verstrahlt wird.Die verstrahlte Flüssigkeitsmenge wird dabei im wesentlichen bestimmt durch die Grösse der durchflossenen Querschnittsöffnungen der Strahlerzeuger und die Rotationsgeschwindigkeit des Kreiselbelüfters. Durch Veränderung der Eintauchtiefe der Strahlerzeuger sowie der 'Rotationsgeschwindigkeit des Kreiselbelüfters kann in an sich bekannter weise der Sauerstoffeintrag gesteuert werden. Die Strahlerzeuger können dabei jeweils aus zwei übereinanderliegenden Platten gebildet werden, bei denen durch den Einbau mehrerer senkrechter Leittafeln eine Anzahl von parallelen rechteckigen Kammern geschaffen werden, die von der zu belüftenden Flüssigkeit durchflossen werden. Die einzelnen Strahlerzeuger können aber auch aus vorgefertigten Profilen zusammengesetzt werden. Beim Kreiselbelüfter nach schweiz.Patentschrift 510453 ist vorgesehen, dass die Strahlerzeuger an sogenannten Verteilerarmen aufgehängt werden, Ebenso hat man schon den Versuch unternommen, die Strahlerzeuger in gleicher Weise an einer sogenannten Rotationsplatte aEufzuhän- gen.Die vorliegende Erfindung Ibetrifft eine Verbesserung des Kreiselbelüfters. Der vorliegenden Erfindung liegt insbesondere die Aufgabenstellung zugrunde, die Gewichtsbelastung des Antriebsaggregates und der Antriebswelle herabzusetzen sowie den Flüssigkeitswiribel unter dem Kreiselbelüfter, im Bereich der Mittelpunktachse besser zu zentrieren.Dies wird bei dem Kreiselbelüfter erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Strahlerzeuger seitlich an einem Schwimmkörper mit rundem oder polygonem Querschnitt befestigt sind, wobei dieser Schwimmkörper seinerseits direkt mit der Antriebswelle des Kreiselbelüfters in Verbindung steht.Der Schwimmkörper soll dabei vorzugsweise die Form eines Zylinders aufweisen, der sich nach unten hin kegelförmig verjüngt.Bedingt durch die Auftriebskräfte des Schwimmkörpers, an dem die Strahlerzeuger unmittelbar befestigt sind, wird die Gewichtsbelastung des Antriebsaggregates und der Antriebswelle im gewünschten Masse herabgesetzt. Durch die vorzugsweise kegelförmige Ausbildung der Unterseite des Schwimmkörpers wird die gewünschte Zentrierung der Strömung unter dem Kreiseibelüfter her beigeführt, wodurch die Ausströmungsverhältnisse an den einzelnen Strahlerzeugern begünstigt werden. Als zusätzlicher Vorteil kann schliesslich noch der Fortfall der Befestigungsstege oder Befestigungsrohre für die Strahlerzeuger erwähnt werden, da an diesen im Winter unter Umständen Eisbildungen auftreten können, die dann zu einer zusätzlichen Belastung des Antriebsaggregates führen.Die seitliche Befestigung der Strahlerzeuger am Schwimmkörper kann in an sich bekannter Weise erfolgen, z.B. durch Anschrauben. Die Grösse des Schwimmkörpers wird zweckmässigerweise der Länge und der Anzahl der daran befestigten Strahlerzeuger sowie den gewünschten Auftriebskräften angepasst werden, wobei es hier natürlich sehr viele Kombinationsmöglichkeiten gibt.Die Abbildung zeigt einen Längsschnitt durch den Schwimmkörper 5 mit den seitlich daran befestigten Strahlerzeugern 1. die Strahlerzeuger werden dabei durch die beiden übereinanderliegenden Platten 2 und die senkrechten Leittafeln 3 gebildet, so dass in jedem Strahlerzeuger eine Anzahl von parallelen rechteckigen Kammern 4 vorhanden sind. Die Strahlerzeuger sind seitlich am Schwimmkörper 5 angeschraubt, der an seiner Oberseite mit der Antriebswelle 6 des Kreiselbelüfters ebenfalls durch eine Verschraubung verbunden ist. Es versteht sich von selbst, dass der Schwimmkörper absolut dicht sein muss. Ob derselbe aus Kunststoff oder Metall hergestellt wird, bleibt dem jeweiligen Anwendungsfall überlassen.PATENTANSPRUCH Kreiselbelüfter zum Sauerstoffeintrag in Flüssigkeiten, der aus zwei, drei oder mehreren Strahlerzeugern besteht, die jeweils aus mehreren parallelen rechteckigen Kammern gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerzeuger (1) seitlich an einem Schwimm körper 1 (5) mit rundem oder polygonem Querschnitt befe- stigt sind, wobei dieser Schwimmkörper seinerseits direkt mit der Antriebswelle (6) des Kreiselbelüfters in Verbindung steht.UNTERANSPRUCH Kreiselbelüfter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (5) die Form eines Zylinders aufweist, der sich nach unten hin kegelförmig verjüngt.
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| CH1852270A CH544725A (de) | 1970-03-23 | 1970-12-14 | Kreiselbelüfter zum Sauerstoffeintrag in Flüssigkeiten |
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