CH545904A - - Google Patents

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CH545904A
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/96Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
    • E06B3/984Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings specially adapted for frame members of wood or other material worked in a similar way

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)

Description


  
 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Eckverbindung am Rahmen eines Fenster- oder Türflügels mit zwecks Aufnahme einer Füllung an ihrer Innenseite abgefälzten Rahmenschenkeln.



   Bei einer idealen Eckverbindung dieser Art stossen die in eine Ecke auslaufenden Rahmenschenkel im Gehrungsschnitt aneinander, wobei sie miteinander durch eine an ihren Stirnflächen   angebrachte Keilver-    zinkung verbunden sind. Dabei werden sämtliche Anforderungen in bezug auf die Festigkeit bzw. auf das Aussehen der Eckverbindung erfüllt. Nichts desto weniger weist diese ideale Eckverbindung einen ganz erheblichen Nachteil auf, der darauf zurückzuführen ist, dass das Holz arbeitet, in der Regel schwindet. Dabei werden die Holzfasern auf der einen Seite der neutralen Faser gestaucht, auf der andern Seite hingegen einer Zugbeanspruchung unterworfen, mit der Konsequenz, dass sich die Rahmenschenkel verwerfen und darüber hinaus gegebenenfalls Risse in der Verbindung entstehen.



   Greift man zu andern Verbindungsarten, als die Gehrungsverbindung, so ergeben sich bei abgefälzten Rahmenschenkeln herstellungstechnische Schwierigkeiten. Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun die   Vor-    teile der Gehrungsverbindung nutzbar zu machen, die Nachteile derselben jedoch zu vermeiden, Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Rahmenschenkel im Bereich des   Voilhoizes    eine Zapfen-Schlitzanordnung und im Bereich der Abfälzung eine Gehrung aufweisen.



   In der beiliegenden Zeichnung sind   Ausführungsbei-    spiele schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Enden zweier in eine Ecke auslaufender Rahmenschenkel in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 eine modifizierte Ausführung ebenfalls in derselben Perspektive, Fig. 3 eine dritte Variante welche eine Synthese der Zapfen-Schlitzverbindung und der Keilzinkenverbindung darstellt, in schaubildlicher Darstellung und Fig. 4 eine vereinfachte Ausführung der Variante gemäss Fig. 3, wobei der eine Rahmenschenkel schaubildlich und der andere von oben gesehen dargestellt ist.



   Gemäss der Fig 1 sind an den Enden der Rahmenschenkel 1 und 2 jeweils eine Anzahl Zapfen 3 bzw.



  Schlitze 4 vorgesehen, welche ineinandergreifend eine   Zapfen-Schlitzverbindung    ergeben. Die abgefälzten Partien 5 der Rahmenschenkel 1 und 2 sind bei 6 in Gehrung geschnitten. Werden die zwei Rahmenschenkel zusammengefügt, so stossen dementsprechend die abge   fälzten    Partien derselben im Gehrungsschnitt aneinander.



  Die Zapfen 3 der Rahmenschenkel 1 und 2 werden miteinander verleimt; die in Gehrung verlaufende Stossfuge der abgefälzten Partien kann offen bleiben, oder ebenfalls verleimt werden. Zur Erleichterung des Ineinanderfügens der bereits mit Leim bestrichenen Zapfen können dieselben und dementsprechend auch die Schlitze - wie in Fig. 2   dargestellt - keilförmig    ausgebildet sein. Beim   Ineinanderfügen    wird dank dieser Ausbildung der Leim weniger oder überhaupt nicht von den Zapfen abgestrichen. Da die Variante gemäss Fig. 2 bis auf die keilförmige Ausbildung der Zapfen grundsätzlich derjenigen gemäss Fig. 1 entspricht, sind in der Fig. 2 die gleichen Bezugszeichen verwendet worden. Dementsprechend kann das im Zusammenhang mit der Fig. 1 IGesagte sinngemäss auf die Fig. 2 angewendet werden.



   Bei beiden Varianten liegt eine Eckverbindung vor, welche auf das Schwinden des Holzes unempfindlich ist, zumal die Ecke selber eine sperrholzartige Ausbildung besitzt und die Fasern in den einzelnen Rahmenschenkeln beim Schwinden des Holzes durchwegs der gleichen Beanspruchung unterworfen sind.   Dr    Gehrungsschnitt im Bereich der abgefälzten Partien bringt die dieser Stossart eigenen herstellungstechnischen und ästhetischen Vorteile mit sich, ohne dass die eingangs erwähnten Nachteile auftreten könnten.

  Dies ist deshalb so, weil die Gehrung sich auf die gegenüber den Vollholzpartien relativ beschränkte abgefälzte Partien beschränkt und die Vollholzpartien ein Verwerfen der abgefälzten Partien auf alle Fälle zu verhindern vermögen, wobei jedoch die Tendenz hierfür auch dann ohnehin vermindert ist, wenn die Gehrungsfuge z.B. durch Verleimung geschlossen ist, da die ganze Gehrungsfuge auf der gleichen Seite der neutralen Faser liegt und die Fasern in den abgefälzten Partien der gleichartigen und auf alle Fälle gleichmässigen Beanspruchung unterworfen sind.



   Bei der   Ausführung    gemäss Fig. 3 sind die Rahmenschenkel   11    und 12 wiederum mit Zapfen 13 bzw.



  Schlitze 14 versehen. Die in Gehrung verlaufenden Schnittflächen 16 der abgefälzten Partien 15 sind hier mit einer Keilverzinkung 17 versehen. Die dem Schenkel 12 zugekehrten Seiten der Zapfen 13 des Schenkels 11 weisen eine kreisbogenförmig verlaufende Keilverzinkung 18 auf, wobei die Keilverzinkung 18 des mit der abgefälzten Partie 15 in gleicher Höhe liegender Zapfen 13 tangential in die Keilverzinkung 17 der in Gehrung geschnittenen Schnittfläche 16 der abgefälzten Partie 15 übergeht Die zwischen bzw. neben den Zapfen 13 des   Rahmenschen-    kels 12 liegenden Stirnflächen sind ebenfalls mit einer kreisbogenförmigen Keilverzinkung 18' versehen, welche im Gegensatz zu der konkaven Keilverzinkung 18 des Rahmenschenkels 1'1 konvex ausgebildet ist.

  Die im Bereiche der abgefälzten Partie 15 dieses Rahmenschenkels liegende Keilverzinkung   1'    geht auch hier tangential in die Keilverzinkung 17 der in Gehrung geschnittenen Stirnfläche 16 über. Werden die Rahmenschenkel 11 und 12 zusammengefügt, so greifen die   Keilverzinkungen    18 bzw. 18' und   die Xeilverzinkungen    17 der beiden abgefälzten Partien 15 ineinander, wobei die Keilzinken wie auch übrigens die Zapfen 13 - miteinander verleimt werden. in dieser Weise ergibt sich eine innige Verbindung zwischen den beiden Rahmenschenkeln, wobei die in Gehrung verlaufende Stossfuge ebenfalls durch eine Keilverzinkung geschlossen ist.

  Auch in diesem Falle ergeben sich nur die Vorteile der Gehrungsverbindung, da dieselbe nur zwischen den abgefälzten Partien vorliegt, so dass die eingangs erwähnten Nachteile nicht auftreten können.



   In gewissen Fällen könnten die Keilzinken 17 nicht eine tangentiale, sondern kreisbogenförmige   Fortsetzung    der Keilverzinkung 18 bzw, 18' bilden, namentlich dann, wenn die abgefälzten Partien 15 an der Aussenseite des Rahmens nicht abgeschrägt sind. Ist aber dies der Fall, so ist der tangentiale Auslauf der Keilverzinkung zu bevorziehen. Bei allen der bisher beschriebenen Ausführungen können sämtliche Rahmenschenkel eines Rahmens aus dem gleichen Rohprofilstab hergestellt werden, ein Vorteil, den man bisher nur im Zusammenhang mit einer Eckverbindung in Gehrung realisieren konnte.

   Das gleiche trifft übrigens auf die Ausführung gemäss Fig. 4 zu, welche sich von der Ausführung gemäss Fig. 1 nur dadurch unterscheidet, dass beim Rahmenschenkel 1 der Grund der Schlitze eine Keilverzinkung 19 aufweist, welche mit einer Keilverzinkung 20 an den zugekehrten Seiten der in diese Schlitze eingreifenden Zapfen in Eingriff steht. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Eckverbindung am Rahmen eines Fenster- oder Türflügels mit zwecks Aufnahme einer Füllung an ihrer Innenseite abgefälzten Rahmenschenkeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenschenkel im Bereich des Vollholzes eine Zapfen-Schlitzanordnung und im Bereich der Abfälzung eine Gehrung aufweisen.
    UTTERANS PRÜGHE 1 Eckverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen bzw. die Schlitze keilförmig ausgebildet sind.
    2. Eckverbindung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abgefälzten Partien im Gehrungsstoss miteinander verbunden sind.
    3. Eckverbindung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die abgefälzten Partien miteinander durch eine Keilverzinkung verbunden sind.
    4. Eckverbindung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens im Bereiche der Abfälzung die Zapfen bzw. der Schlitzgrund eine kreisbogenförmige Keilverzinkung aufweisen, welche in der Fortsetzung des Kreisbogens oder tangential dazu in die Keilverzinkung der abgefälzten Partien übergeht.
    5. Eckverbindung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitzgrund bei sämtlichen Schlitzen mit kreisbogenförmigen Keilzinken versehen ist, welche mit entsprechenden Keilzinken der Zapfen ineinandergreifen.
    6. Eckverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitzgrund mit dem anliegenden Zapfen durch eine Keilverzinkung verbunden ist.
CH545904D 1972-04-27 1972-04-27 CH545904A (de)

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CH632672 1972-04-27

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ID=4307784

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CH545904D CH545904A (de) 1972-04-27 1972-04-27

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CH (1) CH545904A (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0634556A3 (de) * 1993-07-15 1996-06-26 Hirsch Wilhelm Fensterflügelrahmen und Verfahren zur Herstellung der Rahmenhölzer hierfür.
EP0571321A3 (en) * 1992-05-20 1996-09-11 Albisrieden Fenster Window frame
EP0964128A3 (de) * 1998-06-12 2001-08-22 Alpi Fenster GmbH - Srl Kombiniertes Verbindungssystem für Tür- und Fensterstöcke
EP1895088A1 (de) 2006-08-31 2008-03-05 Leitz GmbH & Co. KG Fensterelement und Werkzeug zur Bearbeitung der Fensterkanteln
DE102014207322A1 (de) * 2014-04-16 2015-10-22 Ingo Kneer Stoßverbindungsanordnung, Fenster-/Türrahmen oder Fenster-/Türflügelrahmen sowie Rahmenprofilelement
EP3597852A1 (de) 2018-07-19 2020-01-22 VKR Holding A/S Eckanordnung und verfahren zum zusammenbau einer ecke eines fensterrahmens

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